Kameras Leica

Leica SL2: Datum für die Präsentation fix, weitere technische Daten aufgetaucht

Das Erscheinungsdatum der Leica SL2 scheint festzustehen. Außerdem sind auch weitere technische Daten der Kamera durchgesickert.

Leica SL2 Präsentation am 6. November

Vor rund einer Woche haben wir darüber berichtet, dass die Leica SL2 in den Startlöchern steht. Die etwas älteren Gerüchte zur Präsentation Ende Oktober werden sich zwar nicht bewahrheiten, dafür scheint jetzt aber ein Leica Event Anfang November in trockenen Tüchern zu sein. Am 6. November 2019 soll die neue Leica SL2 enthüllt werden.

Zuletzt waren ja bereits einige technische Daten der Leica SL2 durchgesickert, diese wurden in der Zwischenzeit zu großen Teilen von verschiedenen Quellen bestätigt. Man rechnet also nach wie vor mit einem 47-Megapixel-Vollformatsensor und einem 5-Achsen-Bildstabilisator. Die Bildqualität soll laut einer Quelle „unglaublich“ sein und sich „auf Mittelformatniveau“ bewegen. Diese Formulierung mag insgesamt etwas zu optimistisch sein, trotzdem kann man sich bei der SL2 sicherlich auf eine tolle Bildqualität freuen. Die DNG-Dateien sollen rund 80 MB groß sein, die JPEGs 15 MB. Dem Sensor soll der Maestro III Prozessor zur Seite gestellt werden.

Elektronischer Sucher mit 5,2 Millionen Bildpunkten

Des Weiteren wurde auch bestätigt, dass die Leica SL2 mit dem extrem hochauflösenden Sucher der Panasonic S1R ausgestattet sein wird (5,2 Millionen Bildpunkte). Zudem sollen mit der Kamera auch 4K-Videos aufgenommen werden können und es ist die Rede von einem neuen CINE-Modus. Zu den weiteren technischen Daten sollen WiFi und Bluetooth gehören, außerdem wird die Kamera mit der Leica FOTOS App kompatibel sein. Das Gehäuse der SL2 wird angeblich aus Magnesium gefertigt und soll auch wetterfest sein.

Bei einer solchen Kamera, auf der zudem auch das Leica Logo zu finden sein wird, muss man natürlich mit einem hohen Preis rechnen. Gerüchte deuten auch schon an, wie hoch der Preis genau ausfallen wird – von 5.990 Euro ist die Rede.

via: Leicarumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

35 Kommentare

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  • Leica ist eine faszinierende Firma. Man kann sie mit herkömmlichen Kriterien nicht richtig erfassen. Eine SL2 in dieser technischen Ausführung? Da möchte ich ohne nähere Kenntnisse kein Urteil abgeben.

    Was ich sehr gut finde ist das die volle Breitseite, nämlich vom 1Zoll bis zum Mittelformat Sensor alles angeboten wird. Was bedeutet das außergewöhnliche Modell mit unterschiedlichen Philosophien angeboten werden können.

    Mit Leicas Preisgestaltung und der manufakturhaften Aufstellung haben sie ihr Klientel gefunden, meine Hochachtung.

    Für die Zukunft hat Leica mit seinen Partnern und der L-Allianz alles richtig gemacht. Das Genöle über Preise betrifft Leica nicht wirklich weil die Meckerer nie Kunden sein werden.

  • Abgesehen vom Preis…..
    Ich war mal in Nürnberg, da gibt es einen Leica laden in welchem alle Modelle rumstehen.
    Ich habe vergessen welche ich in die Hand nehmen durfte aber ich war richtig erschrocken!
    So schwer, so unhandlich……Ich dachte vorher eine Leica wäre mal was erstrebenswertes, ich war nur abgeschreckt.

    Technisches war jetzt in meinem Text nicht gemeint.
    Das abgebildete Model schaut auch schon wieder nach gefrästem Stahl aus!

  • Solang sie Geldgeber finden passt es.
    1“er sind Laica gelabbelte Panapanics.
    Ein handgemalter Zierstreifen auf einem Royce Royce kostet 70 000 €.
    Eigentlich sind Leicas viel zu günstig.
    Ein Facharbeiter-Meister verdient so ein Ding in zwei Monaten.
    Früher im letzten Jahrhundert war es mal ein Jahr.
    Was versteht Leica eigentlich unter Computerisierter Fotografie.
    Nach ihren Worten, die nächste Herausforderung.

    Ich spiele lieber mit dem Originalen von Panapanic und finde Leica einfach klasse.

    • @Robin
      Wenn Leica von computerisierter Fotografie faselt, erinnert mich das an Merkels „Internet ist Neuland“ , 20 Jahre nach der Einführung des Internet; das ist einfach nur entlarvend wie weit sie hinter der Gegenwart herlaufen! Denn computerisiert sind Kameras seit der Einführung der digitalen Fotografie! Und ohne Panasonic wäre Leica wohl sehr weit hinter der heutigen Technik zurück!

  • Sachlich betrachtet macht eine Leica selbstverständlich keinen Sinn.
    Es ist fast wie bei einer Rolex. Die kauft man auch nicht, um nur die Uhrzeit abzulesen.
    Ein Unterschied gibt es dennoch. Bei einer Rolex kann man mit etwas Glück nach einigen Jahren mit einer Wertsteigerung rechnen. Für eine digitale Leica trifft das leider nicht zu.

    • @Moris
      …Für eine digitale Leica trifft das leider nicht zu…
      das gilt für alles was digital ist, da wir in diesem Bereich noch am Anfang der Lernkurve stehen wird dort alles besser und dazu noch billiger. Und Rolex ist im Vergleich – wie alle Luxusuhren fast so überteuert wie Parfum. Das teuerste Uhrwerk kostet gerade mal 200.-CHF (160.-€), also alles über 500.-CHF (450.-€) ist Gewinn (abzüglich Werbung/Marketing und Händlermarsche). Bei Parfum ist es noch extremer. Ein Liter (1000ml) Eau de toilette kostet etwa 18 bis 20.-€, das wären bei 100ml also 2.-€ plus eine exklusive Verpackung (3.-€), Verkaufspreis 100.- bis 200.-€. Und da beklagt man sich über die Fotobranche, die froh ist, wenn sie 10% Gewinn macht!

      • Stimmt, Joe,

        für die digitale Leica trifft das nicht zu, denn der Sensor wird schon in 3 Jahren veraltet sein, und nach 10 Jahren sind die 6000 Euro in Luft aufgelöst, ählich wie bei einem Auto, nur mit dem Unterschied, dass man die Leica wohl kaum amortisieren kann.

        Bei Luxusuhren verhält es sich etwas anders; eine hochwertige, mechanische Uhr kauft man fürs Leben. Da ist die Technik nicht nach 10 Jahren veraltet, und der Service ist über Jahrzehnte hinweg gewährleistet. Die Preise für solche Uhren beginnen etwa in der Region, die dieser Leica entsprechen. Aber im Gegensatz zur Kamera hält sich der Preis der Luxusuhren auf hohem Niveau, vergleichbar mit Zeiss Objektiven oder eben auch mit den älteren Elmarit Objektiven, die sehr wertbeständig sind.

      • Henry Graves Supercomplication! Für die Uhr zahlt man, aufgrund des einzigartigen Uhrwerks ca.21mio. Oder eine IWC Davinci mit ewigen Kalender, da sind die ca. 7000 Euros schon fast ein Schnäppchen usw.
        Also lieber Joe dein Vergleich hinkt.

    • Doch, Moris,

      eine Rolex kauft man tatsächlich, um die Zeit abzulesen. In meinem Falle ist es zwar keine Rolex, weil mir nämlich das Design nicht gefällt, sondern eine IWC Portugieser.

      Im zweiten Punkt gebe ich dir recht; im Gegensatz zu einer Leica kann man zwar nicht unbedingt mit einer Wertsteigerung, aber doch zumindest mit einer Werterhaltung rechnen.

      • @Rolf

        genau so geht/ging es mir, habe mich aus dem gleichen Grund gegen eine Rolex und für die Portugieser entschieden. Habe sie inzwischen 14 Jahre und gefällt mir immer noch. Der einzige Nachteil, sie ist nicht wasserdicht, aber einfach wunderschön!

      • Hallo Rolf Carl,
        da hast Du selbstverständlich Recht. Auch eine Rolex kauft man sich, um die Zeit abzulesen. Ich wollte mehr sagen, man brauch nicht unbedingt eine Rolex, wenn man nur eine Uhr mit guter Genauigkeit sucht. (wenn man Zeitanzeige einer Uhr als deren Haupfunktion betrachtet)

        PS. IWC Portugieser finde ich auch sehr schön.

  • Letztlich spielt die Leica in der Liga von Panasonic S1R, Alpha 7R IV und Z7. Die beiden ersteren kosten ja auch fast 4.000€. Im Leica-Universum halte ich den Preis für angemessen und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich hier genug zahlungskräftige Kunden finden. Meines Erachtens haben Leica und Panasonic einen geschickten Schachzug mit der L-Allianz gemacht. Bin gespannt auf erste Tests…

    • Exakt, diejenigen die sich eine Leica leisten können haben auch Geld für Abenteuer!!! Und das gefällt natürlich nicht jedem in Deutschland – dem Land der Neider!

      • Nicht jeder ist neidisch, Abenteuer sind relativ und Panasonic macht auch gute Bilder.
        Neid ist nur die Kehrseite von Überheblichkeit und Statusbesessenheit. Beides ist ungesund.

      • @joe

        Meinen Text habe ich verbessert,
        als wir ihn geschrieben hatten, habe ich das Wort
        „nicht“
        vor lauter Eile irrtümlich ausgelassen.
        Jetzt ergibt er wieder Sinn beim lesen.

        „Es gibt so derart ultravieles was man erleben kann.
        ! Da denke ich nicht daran,
        was irgendwem nicht gefällt an mir, was ich etwa an habe,
        oder gerade trinke,
        oder in der Hand halte,
        oder tue,
        oder ob es jemanden nicht gefällt wo ich bin und warum.
        Oder wie, was, wo, und wann irgendwer etwas negatives
        von sich gibt und sich danach denkt :
        Ha, Hm, dem hab ich es aber jetzt gesagt.
        Sollen doch Menschen neidisch sein wenn sie es möchten,
        ist doch deren eigene Lebenszeit die dabei verschwendet wird.“

        Abschließend danke für die Zeit auf dieser Seite
        es war ein Gewinn.

        Christian

    • Hallo,

      1.
      Die zwei Leica’s SL2 mit Objektive sind ein Geschenk für uns.

      2.
      Die Abenteuer haben nichts mit Geld zu tun, benötigen kein Geld,
      nicht 50 Euro, nicht einmal 1,25 Euro und nicht einmal 5 Cent.

      3.
      Schuhe anziehen hinaus gehen und Abenteuer erleben.

      4.
      Dort wo wir uns aller meistens bewegen befinden sich keine Menschen.
      So war es früher und so wird’s in der Zukunft immer sein

      5.
      Wir persönlich mögen es gerne,
      ein schwarzes Gewebeband auf die Leica-Schrift zu kleben und ein Stück Gewebeband kommt jeweils einmal auf den roten Punkt. Das betrachten wir für uns als schön.

      „Angeben mit einer Kamera das ist nur etwas für geistesarme Menschen“

      6.
      Schade das man nur so kurz Lebt !
      Gelassen ausgedrückt : Irgendetwas
      zwischen 30 Jahre und 120 Jahre alt werden ist im Bereich des menschenmöglichen, zur Zeit.
      Es gibt so derart ultra vieles was man erleben kann.
      ! Da denke ich nicht daran, was irgendwem gefällt was ich an habe
      oder gerade trinke
      oder in der Hand halte
      oder tue oder ob es jemanden gefällt wo ich bin und und warum.
      Oder wie, was, wer, wo, und wann irgendwer von sich gibt und
      sich danach denkt : „Ha, Hm, dem hab ich aber jetzt gesagt“.

      7.
      Ein Hoch auf die Texte von Alfred Proksch.
      Was für ein reflektierter und kluger Mensch.
      Es war für uns immer ein Genuss gewesen seine Zeilen zu lesen,
      gab uns Wissen und er vermittelt eine positive Sicht auf viel Themen, grandios!

      8.
      Auf die photografix-magazin.de Seite sind wir persönlich seit gut zwölf Monaten immer wieder gegangen, nur rein für die eigene Information.
      Dieser Punkt ist jetzt abgeschlossen.
      Wir haben nun die Infos die uns vorher fehlten.
      Aufrufen werden wir diese Seite ab jetzt nie mehr,
      nicht im negativen, sondern im positivem Sinn.
      Keine Reaktionen oder positive Antworten bekommen können wir nicht mehr lesen.

      Danke für alles

      Liebe Grüße Natascha und Christian

  • Einmal im Jahr machen wir an unserem Fotografen Stammtisch

    „Gehversuche“ mit altem digitalen „Foto Zeugs“! Jeder bringt mit was er im hintersten Winkel vergessen hat. Bei mir ist es ein altes „CCD Rückteil“ für die Mittelformat / Fachkamera gewesen. Jede moderne DSLR/DSLM schießt heute das Teil technisch in Grund und Boden.

    Seltsam ist das die damit gemachten Bilder auf den ersten Blick nicht von denen der aktuellen Kameras zu unterscheiden sind. Erst bei genauer (100%) Ansicht kommt Licht in die Sache.

    Es sind wie bei allen nostalgischen Produkten die Erinnerungen an den Spaß, an den Erfolg den man damit hatte das Wertvolle. Meine „Zeitmaschine“ ist ein offener zweisitziger Oldtimer aus Italien, rein-setzen und automatisch bin ich 40 Jahre jünger.

    Leica Produkte sind und waren immer schon etwas besonders Wertvolles, das wird sich auch zukünftig nicht ändern, denn sie waren nie Massenware. Alles was selten ist, wo Design, Verarbeitung stimmen und die in der Anschaffung Geld gekostet haben zählen dazu. Rational ist das nicht, schön ist es schon!

    • @Alfred
      So ist es wohl. Ich bin allerdings dann ein eher rationaler Mensch, der auch bei großem Reichtum, das billigere von zwei gleichen Geräten kaufen würde. Status hat mir noch nie was bedeutet. Ich sage mir immer: „Warum soll ich irgendeinen Markennamen durch die Gegend tragen, wenn ich kein Geld dafür bekomme, sondern noch welches dafür bezahlen muss? „. Das sehe ich überhaupt nicht ein. Deshalb hätte ich gar kein Problem diese Leica mit einem Panasonic-Label durch die Gegend zu tragen und von dem gesparten Geld, eine schöne Reise zu machen.

      • @Ben
        Super! Es gibt ihn also auch in der Realität! In der Mikro-Ökonomie nennt man dieses Verhalten/Phänomen: Homo Oeconomicus (wirtschaftender Mensch), einen Nutzenmaximierer, der bei gleichwertigen Produkten immer das Günstigste wählt. Dieser ist die Basis für alle mikro-ökonomischen Theorien und steht stellvertretend für uns Menschen!

      • @joe
        Ich bin in Wirtschaftstheorien überhaupt nicht bewandert und würde das eher von der Logik und der Erziehung zur Sparsamkeit her betrachten. Warum soll ich für etwas mehr ausgeben als ich es muss? Es gibt nur zwei Gründe dafür. Erstens, ich will jemand bestimmten unterstützen, unabhängig vom Produkt (hier in dem Fall beispielsweise eine deutsche vor einer japanischen Firma), wobei ich in diesem Falle nicht weiß, ob das wirklich im besonderen Maße deutsche Arbeitsplätze sichern würde oder zweitens aus Gründen des Statusses, was ich ja in meinem obigen Beitrag ausgeschlossen habe. Fazit: In diesem Falle hier würde meine Entscheidung in jedem Fall auf die entsprechende Panasonic-Kamera fallen, wenn ich sie denn überhaupt kaufen wollte. Leica verkauft diese Kamera nur, weil es Menschen gibt, die einen meiner beiden oben genannten Gründe für sich als wichtig erachten. Grundsätzlich ist mir das aber egal. Wer das machen möchte, kann das ja gern tun. Leica und die Käufer wirds sicher freuen.

      • Hallo Ben,

        das mit der Selbstdefinition ist ein heikles Thema, hat mit solchen Dingen wie Herkunft, Werdegang, Bildung und den allgemeinen Lebensumständen zu tun. Welche Wertigkeiten gesetzt werden entscheidet jeder für sich selbst.

        Es gibt etliche Firmen, dazu gehört auch Leica, die genau auf dieser Schiene erfolgreich fahren. Wer zusteigen möchte soll das machen. Bei Leica kommt dazu das die Produkte wirklich gut sind.

        Leica hätte zwei einzigartige Kameras die sonst niemand für mich anbieten kann. Als da währen, die M Monochrom und die M10-D! Beide vertreten eine mir sympathische Philosophie. Erstens eine bewusstere Fotografie und zweitens ein entschleunigtes Bilder machen.

        Leider braucht mein Oldtimer viel von dem Zeug mit dem bezahlt wird, weswegen für das angesprochene Leica System nicht genügend übrig bleibt.

      • @Alfred
        Ja, ich wäre der Letzte, der irgendwelchen Leuten absprechen würde, ihre eigene Entscheidung treffen zu wollen oder vorschreiben würde, was jeder zu wählen hätte. Es ist mir egal, wie ein anderer etwas für sich handhabt. Da bin ich voll bei dir. Ich finde auch, dass man einzelne Punkte wie Wertigkeit, Haptik, Freude, ein Gerät zu benutzen, ganz persönlich bewerten muss. In der Regel sind ja die Geräte auch nicht in jedem Detail gleich. Sie unterscheiden sich meist in einigen Punkten, setzen an anderen Stellen Prioritäten. So solls eigentlich auch sein. Ich persönlich wäge immer ab zwischen Preis und der von mir erwarteten (wegen mir auch mit leichten kompensierbaren Abstrichen versehenen) Leistung. Was ich persönlich aber ablehne, und das wollte ich oben so ein bisschen deutlich machen, ist der Kauf eines relativ gleichwertigen Produktes zu einem deutlich erhöhten Preis NUR wegen eines Markenaufdrucks. Ich trage auch keine Markenklamotten, wenn es nicht sein muss. Nur, wenn die Marke genau das hat, was andere nicht haben und was ich gerade brauche. Ansonsten sehe ich keinen Grund darin, für jemanden Werbung zu laufen zu meinen Unkosten.

      • @Ben
        80% der Menschen würden so entscheiden wie Du, deshalb wurde der Homo Oeconomicus als „Platzhalter“ für den Menschen in die Mikroökonomischen Theorien eingebaut und verwendet. Auch in der „Spieltheorie“ – hat nichts mit Kindern zu tun, im Gegenteil – spielt der homo oeconomicus eine entscheidende Rolle und hat letztlich zum Ende und Zusammenbruch des Sozialismus geführt. Verkürzt erklärt, sobald man den jeweiligen maximalen Nutzen einer anderen Person/Landes kennt, kann man dieses Wissen als Waffe (oder Unterstützung) gegen (oder für) dieses Land/Person einsetzten. Die Amis haben die Soviets einfach totgerüstet, damit konnten sie die Bevölkerung nicht mehr ausreichend mit Lebensnotwendigem versorgen (damit war der maximale Nutzen für das Volk nicht mehr erreichbar), das führte zur Überschuldung und letztlich zum Ende.

      • @BEN: Ich glaube es greift zu kurz, Leica zu einer Marke zu degradieren, die umgelabelte Panasonic- Kameras verkauft. Ich habe mich mit der Historie und den Produkten der Marke sehr lange und intensiv auseinandergesetzt und habe selbst schon mit einer M und einer Q fotografiert. Die Geräte sind wirklich top, die Optiken sind top und es steckt hier eine Menge an Engineering, Entwicklungsaufwand und optischem KnowHow dahinter. Da man Leica verglichen mit anderen Kameraherstellern fast noch als „Manufaktur“ bezeichnen kann, spiegelt sich der betriebswirtschaftliche Aufwand auch im Preis wieder. Ob man bereit ist, diesen „Mehrpreis“ gegenüber Massenherstellern wie Sony, Canon oder Nikon, zu zahlen, dass sollte jeder für sich nach seinen eigenen Wertmassstäben entscheiden…

      • @ joe
        Derzeit bezahlen die Chinesen für die Hochrüstung der Amerikaner.
        Deshalb Vorsicht, wer wen totgerüstet hat. Auch damals lebten die Amerikaner auf Kosten von anderen.
        Und glücklicherweise sind die Sowjets nicht einfach der Idee verfallen, machen wir einfach Krieg.

      • @Robin also das mit dem hochrüsten der Amis durch die Chinesen, da hat dir jemand einen Bären aufgebunden. Was denkst du warum Trump so eine chaotische Politik macht. Es ist genau umgekehrt, der Westen hat unendlich viel know how umsonst nach China gegeben, die inzwischen die Werkbank für die ganze Welt sind, gleichzeitig haben sie sich mit den Devisen (vorwiegend $ und €) in der ganzen Welt die Sahnestückchen zusammengekauft und in Afrika und Südamerika die ganzen wichtigen Rohstoffe gesichert. Dazu sind sie Dank Apple und Co. inzwischen in der Lage bessere Mobiltelefone zu produzieren, sind dazu führend bei der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz, werden die nächsten auf dem Mond sein und haben auch einen technischen Vorsprung bei der E-Mobilität. Fast vergessen hätte ich, dass die chinesische Plattform Alibaba inzwischen erfolgreicher ist als Amazon und bei etwas weniger Umsatz allerdings den mehr als doppelten Gewinn erzielt. Wir sind inzwischen nicht mal mehr in der Lage kurzfristig G5 zu installieren, dazu brauchen wir die Chinesen und selbst die europäischen Telekommunikationsausrüster, die Huawei ersetzen könnten, müssen fast alles in China zukaufen! Ach ja, und noch was, die Deutsche Autoindustrie wird – wenn nicht gravierendes in D und EU passiert – 2040 inexistent oder nur noch Zulieferer für die Mobilitätsanbieter sein. In dem Fall dann gute Nacht Deutschland, ihr habt lange genug geschlafen!

        Das mit der Spieltheorie und dem Homo Oekonomikus ist leider nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ein paar andere intelligente Menschen haben diese entwickelt und ist Basis Wissen für das 1. Semester in Volkswirtschaftslehre.