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Lightroom erhält neue Möglichkeiten zur Farbkorrektur

Adobe wird Lightroom in Kürze professionelle Möglichkeiten zum Color Grading spendieren. Ein Video zeigt die Neuerungen bereits in Aktion.

Großes Adobe Event Ende Oktober

Nutzer von Lightroom und Photoshop dürfen sich ohne Frage auf die nächsten Wochen freuen, Ende Oktober wird nämlich die in diesem Jahr virtuell ausgetragene Adobe Max stattfinden, in deren Rahmen Adobe mit Sicherheit die ein oder andere wichtige Neuerung ankündigen wird. Eine neue Funktion wurde kürzlich auch schon bestätigt, so wird man in Photoshop bald nämlich unkompliziert den Himmel eines Bildes austauschen können.

Professionelles Color Grading angekündigt

Nun hat Adobe noch eine weitere Neuerung angekündigt, konkret geht es um neue Funktionen zur Farbkorrektur oder besser gesagt zum Color Grading, auf das sich Nutzer von Lightroom CC, Lightroom Classic CC und Adobe Camera RAW freuen dürfen.

Die neue Color Grading Funktion wird sich in das Entwickeln-Modul von Lightroom einfügen und es Nutzern erlauben, Fotos auf dieselbe Weise einzufärben, wie man das auch aus dem Videoprogramm Premiere Pro kennt. So lassen sich kinematographische Looks auf eine Art und Weise erstellen, wie das vorher noch nicht möglich war. Umgesetzt wird die neue Funktion mit Hilfe von drei Farbkreisen, die die Bereiche Schatten, Mitteltöne und Lichter abdecken. Über einen Anfasser am Außenring lässt sich der gewünschte Farbton einstellen, über einen Anfasser am Innenkreis die Sättigung.

Adobe demonstriert auch schon in einem kurzen Video, wie das neue Color Grading funktionieren wird. Hier könnt ihr euch das Video anschauen:

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Mit weiteren Ankündigungen rund um Lightroom kann man wie gesagt Ende Oktober im Rahmen der virtuellen Adobe Max Konferenz rechnen. Adobes Foto-Abo, das Lightroom und Photoshop enthält, kostet derzeit 11,59 Euro pro Monat.

Welche Neuerungen würdet ihr euch innerhalb von Lightroom noch wünschen?

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Maratony

Genieße das Tool in Capture One. Das war einer der klaren Vorteile von C1. Gut für die Adobenutzer, ich brauche kein Abo mehr, Upgrade reicht mir und dazu habe ich Affinity Photo! Beides eine tolle Kombi

Trainspotter_TGB

Jepp, verwende ich auch so. Habe noch das Himmelaustausch-Tool “Luminar 4” zwischen C1 und Affi stehen 😉

Maratony

Nicht dass ich das jemanden abspreche, aber das Tool kommt mir nicht ins Haus ????

Carsten Klatt

Dachte das gab es schon in Lightroom? In CO1 ist das schon lange Standard.

Alfred Proksch

Bildbearbeitung ist ein ewiges Kapitel für sich. Wer sich intensiv damit beschäftigt oder beruflich damit arbeitet hat das Interesse an einem flüssigen schnellen Arbeitsablauf.

Meine Erfahrungen mit RAW Konvertern sind eindeutig. DEN besten gibt es ebenso wenig wie es die beste Kamera gibt. Jedes Produkt hat seine Eigenheiten. Für mich hat sich herausgestellt das es sich im Falle Fuji Dateien lohnt der Empfehlung zu folgen und Capture One zu verwenden.

Der Marktführer hat sich dem Abo Modell zugewendet. Angebliche Vorteile und eben so viele Nachteile wurden hier schon des öfteren abgehandelt, deswegen erspare ich mir das.

Ich habe insgesamt 5 (in Worten FÜNF) Konverter auf meinem Studio Rechner. Je nachdem wo der Augenmerk des zu entwickelnden Bildes liegt wird der passende verwendet. Ist verrückt, weil die Unterschiede oft marginal sind aber für mich persönlich doch entscheident.

carsten b

Kann man doch jetzt schon machen mit Pipette und Schieberegler. Geht super. (Auch wenn das Abo-Modell Kundenbeschiss ist.)

Tom

Na dann kauf mal die Version von Capture One, wo alle Kameras enthalten sind. Wer regelmäßig damit arbeitet, hat durch das Abo Modell keinerlei Nachteile. Von anderen Programmen erscheint dafür alle paar Jahre eine neue Version und wenn man sich die immer holt, zahlt man fast genauso viel wie bei Adobe. Nur hat man bei Adobe zwei große Programme dabei (LR + PS). Bei den anderen eben nur ein Programm.

carsten b

Solange alle übrigen Programme keine Sony ARQ-Datei entwickeln und bearbeiten können, nützt mir das nichts.

Dominik

feine Sache. Wurde irgendwie aber auch mal so langsam Zeit dafür 😉 Zum Abo Modell von Lightroom und Co.: a) Lightroom ist streng genommen kostenlos. Ja, 0,0 Cent für jeden! Ihr zahlt für die Cloud. Und der Terrabyte kostet je nach Angebot 7,77 bis 12 Euro im Monat. b) habe ich mir das mal durch den Kopf gehen lassen als strenger Gegner der Abo-Modelle. Fazit: Ein Abo ist oft günstiger als man denkt. Capure One als All-Camera Variante ist extrem teuer. DXO ebenso. Und Luminar gibt es auch nicht geschenkt. Wenn ich den Start-Preis berücksichtige und von dort an fast jedes Jahr das Upgrade auf die nächste Version kaufe (50…70…150 Euro je nach Anbieter), dann bin ich teurer als jedes Abo-Modell. Ich muss mich also zwingen kein Update zu machen. Dies wird dann aber z.B. von DXO bestraft. Wird kein Update gemacht, dann wird es teurer. Nach 2 Jahren muss die Basisvariante zum vollen Preis neu gekauft werden. Ja, das können dann auch mal 250 – 400 Euro sein. Dies als Strafe, weil ich das 100 Euro Update abgelehnt habe. Und urplötzlich werden Abo’s recht sympathisch, wenn man sich andere Geschäftsmodelle anschaut c) Ja, Darktable und einige andere Programme (ich… Weiterlesen »

dunkelkammer

Tja, die ABO-Welt will bespaßt und das Mietmodell seine Berechtigung haben. Vor nicht all zu langer Zeit gab es den Post, das Adobe mit dem Austausch-Himmel nachziehen will, und jetzt noch ein paar Farbregler oben drauf!

Ein gutes Foto benötigt wenig bis zum finish. Daher vermisse ich nichts und alles was seit 2015 kam, ist entbehrlich. Zumindet für mich. Ich bin nicht gegen Neuerungen, aber gegen unnötiges PlimPlim, was niemand braucht, nur um die
ABO Abzocke zu rechtfertigen.

Das aktuelle Abo kostet 11,59 € also 115,90€/Jahr.

ich habe 2015 die Kaufversion 6 erworben. Nichts was seit dem hinzukam, war für die Fotografie wirklich essentiell. Hier ein Feature und da ein Spielzeug. Ich konnte widerstehen und habe somit bereits 580 € eingespart. Bis zu meiner nächsten Cam werden es wohl ca. 1.000 € sein, die ich dann in Hardware investiere.

Das wichtigste steht hinter der Kamrea, das Werzeug fängt den Blick ein und die Software macht das Finish. Neue Regler und Features ersetzen nie das was ein Foto wirklich ausmacht.

Tom

“ich habe 2015 die Kaufversion 6 erworben. Nichts was seit dem hinzukam, war für die Fotografie wirklich essentiell. Hier ein Feature und da ein Spielzeug. Ich konnte widerstehen und habe somit bereits 580 € eingespart. Bis zu meiner nächsten Cam werden es wohl ca. 1.000 € sein, die ich dann in Hardware investiere.”

Na dann viel Glück, denn deine nächste Cam wird von deiner Version nicht mehr unterstützt.
Es gab etliche Änderungen und Neuerungen, aber wenn man es nicht ausgiebig nutzt, braucht man es auch nicht.
Deswegen ist es aber keine Abzocke, auch wenn die Unwissenden immer gleich damit um die Ecke kommen.
Man bekommt für 116€ im Jahr LR und PS. Ein Vergleichbares Programm wäre da Capture One. Wie viel kostet das gleich nochmal, wenn man es für alle Kameras braucht? Ja, da ist LR+ PS auf einmal gar nicht mehr so teuer.

dunkelkammer

Das ABO brauche ich auch nicht mit der neuen CAM, DNG Converter heisst die Lösung. Und Speicherplatz ist heute günstiger als die Software.

Dominik

@dunkelkammer – du sagst es: In dem Fall bezahlst du es selbst. Du baust dir selber deine Umgehungs-Lösungen, Krücken und Sonderwege. Du bezahlst das Nicht-Kaufen einer neuen Software mit Eigenarbeit. Diese Eigenarbeit zieht an deiner Freizeit und somit Lebenszeit. So gesehen muss ein jeder bezahlen… wie auch immer

Ralle Art

Aha interessant, habe mich schon gefragt wann Adobe die Lücke schließt. Momentan übernehmen sie bei jedem Update einfach Funktionen von anderen Programmen. Das wären dann nach zwei Plugins und C1 meine vierte Möglichkeit eines Color Wheel.