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Luminar 2018: Update bringt D850 Unterstützung & Verbesserungen

Skylum hat ein Update für Luminar 2018 veröffentlicht, welches einige kleine Verbesserungen mit sich bringt. Außerdem wird nun die Nikon D850 unterstützt.

Update für Luminar 2018

Luminar 2018 ist aktuell eine der angesagtesten Alternativen zu Lightroom im Preisbereich von unter 100 Euro. Natürlich kommt die Software nicht ohne Schwächen daher, doch insgesamt bieten die Entwickler hier ein wirklich leistungsfähiges Tool zur Bildbearbeitung, welches sicherlich für einige interessant sein könnte. Mehr Details zu Luminar 2018 findet ihr hier in unserem Artikel und direkt auf der Webseite des Herstellers.

Nun hat Macphun bzw. Skylum zwei kleine Update für Luminar 2018 veröffentlicht. Die Versionen 1.0.1 und 1.0.2 (das ist die aktuellste) bringen einige kleine Verbesserungen und Bugfixes mit sich, außerdem werden nun die RAW-Dateien der Nikon D850 unterstützt. Die Updates sollten sich normalerweise automatisch installieren, ihr könnt aber natürlich manuell im Menü überprüfen, ob ihr die neuste Version installiert habt.

Neuerungen der Versionen 1.0.1 und 1.0.2

Hier alle Details der Updates aus der englischen Pressemitteilung:

WINDOWS

  • Added Workspaces
  • Added Luminosity Mask
  • Added RAW support for Nikon D850
  • Added Image Resize and Sharpen on Export
  • Added Hotkeys
  • Fixed RAW Denoise on opening files (OpenCL issue)
  • Fixed issues with .DNG converted files
  • Fixed pixelization issue with low res image previews
  • Fixed issue with low res image on layers with masks
  • Fixed issue with non-system disk as installation destination
  • Fixed progress bar for opening images
  • Fixed bug when launching Photoshop with a blank image
  • Fixed crash on exit
  • Improved Performance
  • Updated large number of RAW camera file formats
  • Fixed issue with preset opacity slider on an image layer
  • Fixed mask drawing on an image layer

MAC

  • Added support for Topaz plugins
  • Improved RAW Denoise on opening file
  • Improved Windows preset preview issue
  • Improved accuracy of the filter collapse/expand triangle control
  • Improved application and Batch processing UI
  • Fixed RAW Develop/Develop issue with DNG files
  • Fixed localizations
  • Fixed crash on saving to .PSD format
  • Fixed bug when Adobe Photoshop Elements is unavailable.
  • Fixed bug with Luminosity Mask preview on filter
  • Fixed „Image Cannot be saved” issue with Adobe Lightroom
  • Fixed RAW Develop\Develop issue when converting Panasonic FZ2000 .rw2
  • Fixed “green band” bug with Batch Processing
  • Fixed issue when saving presets when using Photos for Mac
  • Fixed issue with blend modes
  • Fixed issue with Dodge & Burn

Quelle: Macphun

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

10 Kommentare

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  • Ich habe mir Luminar 2018 damals gleich vorbestellt und war mit der ersten Version 1.0.0 halbwegs zufrieden. Es war alles recht langsam, aber immerhin konnte das Programm meine komprimierten als auch unkomprimierten *.RAW-Dateien meiner Fujifilm X-T20 problemlos öffnen und ich konnte diese bearbeiten. Ab dem folgenden Update und auch noch in Version 1.0.2 (1063) stürzt das Programm beim Öffnen der besagten Dateien ab. Eine Neuinstallation und auch die erste Hilfe des Supports haben bislang keine Lösung gebracht. Nur die Ur-Version funktioniert, wie gesagt, wenigstens halbwegs, aber immerhin… ;-(

    • Ich besitze auch die X-T20, habe keine Probleme mit Luminar 2018 (Version 1.0.2, gerade getestet). Geschwindigkeit ist auch absolut in Ordnung. Kann es evtl. mit deinem Rechner zusammenhängen?

      • Das ist interessant! Danke für deine Antwort! Mich wundert, dass Version 1.0.0 die Dateien erkennt, sobald ich aber Update das Programm immer abstürzt.
        Windows 10
        Prozessor 3,3 Ghz i7
        Geforce GTX 970
        8 Gb Arbeitsspeicher (sollte es an diesem scheitern? Wie gesagt, bei Ver. 1.0.0 läuft alles)

        Bin etwas ratlos.

  • Na ja. Seien wir doch mal ehrlich. Ein LR Ersatz is das Luminar bei weitem nicht. Adobe hat da momentan absolut nichts von der Konkurrenz zu befürchten.

  • In Luminar werden, wenn ich das richtig gesehen habe, die Raw-Dateien wirklich roh geliefert. Bei manchen Kameras sind die Bilder ohne Software-Objektivkorrektur kaum zu gebrauchen im Vergleich zu Capture One, wo die Bilder jeweils im Vergleich zu Luminar ohne Entwicklung schon entwickelt aussehen (auch was die Farben etc. betrifft). Das kann aber auch ein Vorteil sein, man kann die Bilder noch wirklich selbst entwickeln, es ist auch möglich viel stärkere Korrekturen vorzunehmen als bei anderen Programmen – was manchmal zu tollen Ergebnissen führt, manchmal aber auch zu übertriebenen Effekten. Ist für mich deshalb eine tolle Ergänzung, aber als alleiniger Raw-Konverter kaum geeignet.

    • Habe mir Luminar gekauft um der Versklavung durch Adobe zu entgehen.

      Es läuft mit den Update besser als zuvor. Allerdings habe ich fast eine Woche zum „eingewöhnen“ gebraucht. Was toll ist, es kann meine Fuji, Canon und das digitale Rückteil ohne Probleme auslesen.

      Das hätte ich von einer preiswerten Software in dieser Form nicht erwartet.

      Allerdings etwas sperrig ist die Bedienung schon. Mit Lightroom ist es einfacher und am Ende stehen saubere Ergebnisse. Ob ich vielleicht doch Sklave werde?

  • Ich war ein Fan der Luminar Windows-Beta, bin aber mittlerweile enttäuscht. Was mir hauptsächlich aufstößt ist, dass ich die Sprache nicht von Deutsch auf Englisch umschalten kann und dass man die Einstellungen nicht in einem nativen Luminar-Format abspeichern (und später natürlich laden) kann. Ich bin kurz davor, vom 30-Tage-Geld-zurück-Versprechen Gebrauch zu machen… Schade!

  • Was spricht eigentlich gegen RAW-Therapee, PT-Lens, Gimp und Darktable – um mal ein paar frei Programme in die Diskussion zu bringen?

    RAW-Therapee ermöglicht wohl mittlerweile mittels PT-Lens sogar die Korrekturen von Verzeichnungen und anderen Objektiveigenschaften.