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Aus Luminar Neo wird Luminar: Alle Details zum großen Update

Skylum benennt Luminar Neo in “Luminar” um und rollt ein zweiteiliges Update aus. Phase Eins ist verfügbar, Phase Zwei folgt im Herbst.

Skylum hat ein umfangreiches Update für seine Bildbearbeitungssoftware angekündigt, das in zwei Phasen erscheint. Der erste Teil ist seit dem 5. August 2026 verfügbar, der zweite wird im Herbst folgen.

Auffällig ist zunächst der Name. Skylum spricht in der Pressemitteilung konsequent nur noch von “Luminar” und lässt den Zusatz “Neo” weg. Bereits beim Frühjahrs-Update hatte das Unternehmen die mobile App von “Luminar Mobile” in “Luminar” umbenannt. Jetzt scheint die Vereinheitlichung auch für die Desktop-Version zu gelten. Das passt zu Skylums Strategie, Desktop, Mobile und den kommenden Web-Editor (dazu gleich mehr) als ein zusammenhängendes Ökosystem zu positionieren.

Auch an den kostenpflichtigen Pässen für zusätzliche (KI-)Funktionen hat Skylum etwas geändert. Gab es im letzten Herbst noch den Ökosystem-Pass und den Upgrade-Pass, sind die Zusatzfunktionen jetzt etwas übersichtlicher als “Luminar Prime” zusammengefasst. Auf einige der in Luminar Prime enthaltenen Funktionen kann man nur zugreifen, wenn eine gültige Lizenz vorliegt (also quasi ein Abo). Die Basis-Software von Luminar ist hingegen als Einmalkauf erhältlich, hier hat Skylum das Abo schon im vergangenen Jahr abgeschafft.

Phase Eins: Mehr Tempo und weniger RAM-Verbrauch

Die sofort verfügbaren Neuerungen des Updates betreffen vor allem Performance und Bedienung. Der Bildexport soll laut Skylum bis zu 25 Prozent schneller ablaufen, das Maskieren rund 33 Prozent weniger Arbeitsspeicher benötigen. Preset-Vorschauen werden demnach viermal so schnell geladen wie bisher. Gerade auf Laptops mit begrenztem RAM dürfte die effizientere Maskierung spürbar sein.

Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet und soll eine übersichtlichere Navigation bieten. Außerdem hat Skylum das generative KI-Modell aktualisiert, das eingefügte Bildinhalte erzeugt. Die Ergebnisse sollen sich natürlicher in das Originalfoto einfügen.

Hinzu kommen neue Kameraprofile. Unterstützt werden jetzt unter anderem die Panasonic Lumix DC-L10 sowie Compressed RAW der Sony A7 V und der Sony A7R VI.

Phase Zwei im Herbst: Nebel, KI-Assistent und Web-Editor

Für den Herbst plant Skylum mehrere neue Werkzeuge. Das “Atmosphere”-Tool soll Nebel nicht einfach als flache Ebene über ein Bild legen, sondern atmosphärische Effekte in Abhängigkeit von Licht, Farben und Tiefe in die Szene integrieren. Wie gut das in der Praxis funktioniert, bleibt abzuwarten.

Ein überarbeitetes Zuschnitt-Werkzeug soll Fotos analysieren und mehrere Kompositionsvorschläge machen. Dabei werden laut Skylum Faktoren wie Motivposition, Linienführung und visuelle Gewichtung berücksichtigt.

Neu ist außerdem ein KI-Assistent, der Eingaben in natürlicher Sprache entgegennimmt. Nutzer beschreiben das gewünschte Ergebnis, und der Assistent wählt passende Luminar-Werkzeuge aus und wendet sie an. Auch die “Enhance”-Funktion soll überarbeitet werden und gezielter arbeiten, statt pauschal das gesamte Bild zu verändern.

Interessant ist außerdem die Ankündigung eines Web-Editors. Damit will Skylum Luminar um eine Browser-basierte Plattform erweitern, sodass Nutzer auch von Geräten ohne installierte Software auf ihre Dateien zugreifen und Bilder bearbeiten können.

Messaging-Wandel bei Skylum

Skylum betont bei diesem Update deutlich die Rolle der menschlichen Kreativität. CEO Ivan Kutanin spricht davon, dass die Technologie “im Hintergrund” bleiben solle und die “kreative Vision an erster Stelle” stehe. PetaPixel ordnet das als bewussten Messaging-Wechsel ein. Skylum reagiere damit auf die zunehmend kritische Haltung vieler Fotografen gegenüber KI. Gleichzeitig merkt PetaPixel an, dass sich an der tatsächlichen Implementierung von KI in Luminar we nig ändere. Funktionen wie generativer Himmelaustausch, KI-generierter Nebel oder automatische Bildoptimierung seien nach wie vor zentrale Bestandteile der Software.

Preise und Rabatt für Vorbesteller

Das Herbst-Update von Luminar – sprich “Luminar Prime” – kann bis zum 31. August 2026 mit bis zu 50 Prozent Rabatt vorbestellt werden. Es kostet somit im ersten Jahr 69 Euro statt 139 Euro. Wer das Herbst-Upgrade macht, hat für immer Zugang zum kommenden Web-Editor sowie zu den neu angekündigten Funktionen (Crop AI 2.0, Atmosphere AI 2.0, Enhance AI 2.0, AI Assistant 2.0). Die Tools mit generativer AI sowie die Ressourcen der ständig wechselnden Bibliothek kann man hingegen nur mit gültiger Luminar-Prime-Lizenz nutzen.

Wer Luminar noch nicht besitzt: Auch für Neukunden gibt es aktuell Angebote. Die Desktop-Version kostet 129 Euro, eine Lizenz für Desktop und Mobilgeräte 259 Euro (derzeit rabattiert auf 159 Euro). Die “Max”-Version mit über 2.150 Presets, 500 LUTs, 400 Overlays, 550 Himmeln und mehr als 50 Kursen liegt bei 399 Euro, aktuell reduziert auf 199 Euro.

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10 Kommentare
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K. W.

Ich arbeite ja ganz gerne mit Luminar. Schnell, intuitiv und für meine Art der Fotografie geradezu ausgezeichnet.

Hier kann man es sehen:
https://www.fotocommunity.de/user_photos/2415818

Ich hab noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, bin aber mal gespannt wie sich das jetzige Update auf meine Arbeitsweise auswirkt.
Ich hab mittlerweile alle Programme bis auf DxO deinstaliert. Vermissen, nein, bislang (einige Monate) nicht vorgekommen.

Viel freude beim Fotografieren K.

Martin

Ich würde mir mehr weiterentwicklung von bestehenden Features wünschen, denn die neuen Sachen hauen mich nicht so vom Hocker. Gerade das AI Schärfen ist doch Glückssache und würde das größte Potential bieten. Auch würde ich mir sehr wünschen dass die Leitungsfähigkeit der Panoramafunktion aufgebphrt würde, denn 25.000 Pixel sind zumindest mir zuwenig. Ansich finde ich das Tool gut, aber für mich geht manches in die falsche Richtung

Uneternal

Luminars Modell: Software ohne Abo für immer besitzen.
D.h. für ca. 1 Jahr, nachdem sie dann wieder den Namen ändern und es als neue Software für 200€ verkaufen. Das Gleiche, was man auch für ein 1-jähriges Photoshop-/Lightroom-Abo bezahlen würde.

WRDS

Sehe ich gleich.

Andreas R

Sehe ich nicht ganz so. Die gekauften Grundfunktionen bleiben auch ohne neuen Kauf. Und Updates für neue Kameras gibt es bei Luminar (neo) auch kostenlos.

Alfred Proksch

Wer mit modernen Kameras fotografiert kann mit den JPEG Ergebnissen aus der Kamera mehr als zufrieden sein. Fast alle DSLM Geräte bieten LUTs oder Filmsimulationen an so das sich viele Anwender die individuelle Bildbearbeitung sparen können.

Wer mit RAW Dateien umgeht ist sowieso auf der „geschulten“ Schiene unterwegs. Aus jahrelanger Erfahrung sind ihm die wichtigen Regler alt hergebrachter Programme bekannt. Wer keine Abo Gebühren bezahlen möchte findet sogar kostenlose Alternativen und kann damit weil er weiß was er tut umgehen. Das Manko sind die Bequemlichkeit und der erforderliche Zeitaufwand.

Luminar ist wohl der Hoffnung das etwas vom Lumen (Licht) auf sie abstrahlt.

Mirko

Es gibt ja Objektive die so schlecht sind das ich die schon wieder gut finde 😂 Also wenn das mal im Sale für 40€ angeboten wird dann schlage ich zu. Da benötigt man kein Bildbearbeitungsprogramm 😎

https://phillipreeve.net/blog/wp-content/uploads/2026/07/Pergear_50mm_1.4_A7III_Sample_Flare_1.4.jpg

K. W.

Ich lasse mir doch von der Kamera nicht mein Geschmaksempfinden vorkauen. Lut’s auswählen ist wie Systemgastronomie.

WRDS

Luminar reift beim Kunden. Ich hatte das mal gekauft. Danach wurde ich zugemüllt mit Werbemails und immer sollte ich noch etwas kaufen. Nein danke.
Adobe muss man nicht gut finden aber dort bezahle ich die Gebühr und werde nicht belästigt. Und die Software ist ziemlich ausgereift und wird stetig weiterentwickelt ohne dass ich zusätzlich zahlen muss.

Stefan Zimmermann

So schaut es aus…

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