Luminar Neo streicht das Abo-Modell und macht mit Neuerungen auf sich aufmerksam. Ein subjektiver Blick auf den aktuellen Stand der Bildbearbeitungssoftware.
Bei Luminar Neo hat sich in den letzten Wochen einiges getan. So wurde die Luminar App kürzlich nicht nur von Google als eine der besten Android-Apps ausgezeichnet, Skylum hat Ende Oktober 2025 auch das große Herbst-Update für Luminar Neo ausgerollt. Dem Update habe ich bisher kaum Beachtung geschenkt, also dachte ich es wird höchste Zeit, sich die Neuerungen mal in Ruhe anzuschauen. Schon alleine, damit ich für unsere Black-Friday-Berichterstattung auf dem neusten Stand bin. Denn ja, auch in diesem Jahr gibt es wieder ein paar richtig starke Deals für Bildbearbeitungssoftware.
Die wichtigsten Neuerungen des großen Herbst-Updates
Mit dem Herbst-Update will sich Luminar Neo noch stärker als Lightroom Alternative etablieren und bietet wie der große Konkurrent jetzt ein komplettes Ökosystem. Heißt: Es können geräteübergreifend Bilder betrachtet und bearbeitet werden, alle Anpassungen werden über ein Cloud-System synchronisiert. Beginnt man zum Beispiel die Bearbeitung unterwegs am Mobilgerät, kann später am Schreibtisch der Bearbeitungsprozess nahtlos fortgesetzt werden.
Ebenfalls neu ist das kreative Werkzeug Licht-Tiefe, mit dem die Lichtverhältnisse eines Bildes gezielt angepasst werden können. Über Spaces lassen sich außerdem ab sofort auf unkomplizierte Weise Web-Galerien erstellen. Den Link zur jeweiligen Galerie kann man dann mit Freunden, Familie oder in Foren teilen, wenn man jemandem bestimmte Bilder zeigen möchte. Das geht deutlich schneller, als die Bilder erst zu exportieren und dann wieder irgendwo hochzuladen. Abgerundet werden die wichtigsten Neuerungen des Herbst-Updates von einer neuen Fotorestaurierungsfunktion.
Wenn ihr die neuen Funktionen in Aktion sehen möchtet, werft mal einen Blick in das Video von René Ledrado:
Ab sofort (fast) kein Abo-Modell mehr
In den letzten Tagen habe ich an einigen Stellen bereits auf die diesjährigen Black Week Angebote für Bildbearbeitungssoftware hingewiesen. Auch Luminar Neo ist wieder mit einem großzügigen Rabatt vertreten, die unbefristete Einzellizenz für Desktop ist beispielsweise auf 64,99 € reduziert, mit unserem Gutscheincode PHOTOGRAFIX sinkt der Preis auf 54,99 € (Link zum Angebot). Ziemlich starker Preis für eine vollwertige Lightroom Alternative, wobei auch andere Programme (wie zum Beispiel Lightroom selbst) kräftig reduziert sind.
Black-Friday-Deals für Bildbearbeitungssoftware:
- Luminar Neo: → zum Deal, 10 € zusätzlich sparen mit Rabattcode PHOTOGRAFIX
Unbefristete Lizenzen (kein Abo) mit bis zu 77 % Rabatt - Lightroom: → zum Deal bei Amazon, → zum Deal bei Cyberport
59,99 € für Lightroom und Lightroom Classic (65 % Rabatt) - Lightroom plus Photoshop: → zum Deal bei Amazon, → zum Deal bei Cyberport
103,99 € für Lightroom, Lightroom Classic und Photoshop (64 % Rabatt) - DxO: → zum Deal, Neukunden sparen zusätzlich mit Rabattcode PAR_182964286_2MP7GYGJSIFD
Bis zu 50 % Rabatt auf alle Programme - ON1 Photo RAW → zum Deal
Einzellizenz nur 69,47 € statt 106,89 € - Topaz Labs → zum Deal
43 % auf Topaz Studio (alle Programme), 15 % auf Einzelprogramme
Als ich mir bei Skylum die reduzierten Preise für Luminar Neo angeschaut habe, war ich allerdings etwas verwundert – nirgendwo war etwas von einem reduzierten Abonnement zu sehen. Überhaupt konnte ich keine Möglichkeit finden, ein Abo für Luminar Neo abzuschließen. Komisch, schließlich hat Skylum in den letzten Jahren die unbefristete Einzellizenz und verschiedene Abo-Pakete immer parallel angeboten. Und gerade bei Sales stand oftmals eher das Abonnement im Vordergrund.
Ich habe also direkt bei Skylum nachgefragt und eine Antwort erhalten, die mich ziemlich positiv überrascht hat: Skylum bietet inzwischen keine Abonnements für Luminar Neo mehr an. Es gibt nur noch die unbefristeten Einzellizenzen – das sei laut Skylum das, was sich die meisten Kunden wünschen.
Kneift mich mal jemand? Ein Großteil der Software-Entwickler hat sich in den letzten Jahren mehr oder weniger stark in Richtung Abo-Modell bewegt. Topaz Labs hat kürzlich beispielsweise komplett auf ein Abo-Modell umgestellt. Skylum hingegen macht jetzt einen Schritt in die entgegengesetzte Richtung und will den Kunden damit wohl signalisieren: Wir haben gemerkt, wie ihr Luminar Neo kaufen und nutzen möchtet, und wir werden diese Methode auf jeden Fall auch in Zukunft weiter anbieten.
Drei Funktionen lassen sich nur mit gültiger Lizenz nutzen
Doch ich will nicht zu große Loblieder anstimmen, denn ein paar “Abo-Elemente” sind nach wie vor in Luminar Neo zu finden.
Dass man nach Ablauf von 12 Monaten seine Lizenz erneuern muss, wenn man Zugang zu zukünftigen Neuerungen erhalten möchte, ist nichts Besonderes. Das handhaben andere Hersteller genauso. Bei Luminar Neo gibt es für Bestandskunden, die ihre Lizenz erneuern möchten, zwei Upgrade-Möglichkeiten: den Ökosystem-Pass und den Upgrade-Pass.
Wie sich die beiden Pässe unterscheiden, zeigt Skylum auf der offiziellen Webseite:

Ein kurzer Blick auf die Tabelle zeigt, dass Skylum nach wie vor eine Art “Mini-Abo” integriert hat. Den Zugang zu den Tools mit generativer AI verliert man mit einem aktuellen Pass nämlich am 31. Dezember 2026.
Bei der geräteübergreifenden Bearbeitung sowie den Spaces – also zwei Neuerungen des Herbst-Updates – schreibt Skylum, dass diese im Ökosystem-Pass “inbegriffen” seien. Mir war nicht ganz klar, was das konkret bedeutet. An anderer Stelle sind die Formulierungen mit “Zugang für immer” und “Zugang bis zum 31. Dezember 2026” eindeutiger.
Ich habe deshalb nochmal bei Skylum nachgefragt und auch hier eine schnelle Antwort erhalten: Mit dem Ökosystem-Pass könnt ihr Spaces und die geräteübergreifende Bearbeitung ein Jahr lang nutzen. Im Anschluss muss man seinen Upgrade-Pass erneuern, wenn man die Funktionen behalten möchte.
Zusammengefasst verliert man also den Zugang zu drei Funktionen von Luminar Neo, wenn die eigene Lizenz (bzw. der aktuelle Ökosystem-Pass) abläuft:
- Tools mit generativer AI
- Geräteübergreifende Bearbeitung und Synchronisierung von Bildern
- Spaces (Web-Galerien)
Dass Skylum diese drei Funktionen nicht dauerhaft zur Verfügung stellen kann bzw. möchte, ist irgendwo nachvollziehbar. Schließlich handelt es sich hier um Dienste, für die Skylum durchgängig entsprechende Cloud-Ressourcen bereitstellen (und dafür bezahlen) muss.
Ich persönlich empfinde das “Hybrid-Modell”, für das sich die Entwickler entschieden haben (unbefristete Einzellizenz und optionale Zusatzfunktionen, die nur mit entsprechendem Pass genutzt werden können) als guten Mittelweg. Auch sonst macht Luminar Neo einen ziemlich guten Eindruck. Wie seht ihr das?


Ich arbeite mit Skylum-Software schon seit Jahren. Anfangs gab es noch viel Frust, da die Performance grottenschlecht war. Abstürze standen damals auch auf der Tagesordnung. Trotzdem war und ist der Weg zum bearbeiteten Foto in Luminar erfrischend anders. Es gab dort schon sehr zeitig KI-unterstützende Tools. Da war Adobe noch im Tiefschlaf.
Inzwischen läuft Luminar Neo stabil und schnell. Ich kenne kein anderes Programm mit dem man so schnell gute Resultate erzielen kann. Auch als RAW-Konverter echt brauchbar.
Deshalb nutze ich Neo inzwischen als Hauptprogramm. Die Pässe brauche ich nicht.
Wer beruflich fotografiert wird sicher mit Adobe auch gut bedient sein. Zumal er die jährlichen Kosten steuerlich absetzen kann. Ich nutze Lightroom aber gar nicht mehr.
Ich nutze Luminar neo auch schon länger.
Prinzipiell find ich es sehr gut.
Vieles geht sehr schnell und einfach.
Aber leider ist die Funktion “Radierer” nach wie vor völlig unbrauchbar.
Zum einen sehr langsam, und mit seltsamen Ergebnissen. Aber sonst ist Luminar gut.
Für Radieren oder Restaurien lob ich Affinty. Deutlich besser!!!
Als erstes – gut das gängige Funktionen ohne kostenpflichtiges Abo funktionieren.
Es gibt User die benötigen für ihre Arbeit weil alles sehr schnell standardisiert erledigt sein muss passende Funktionen. Wer will darf sich selbst gerne an den Reglern austoben.
Skylum muss und darf gerne Geld verdienen. Positiv gesehen KANN der Kunde neue sehr gute AI Werkzeuge zusätzlich erwerben wenn er der Meinung ist sie zu benötigen und das Abo ist KEINE Dauerschleife.
Andere Anwender (so wie ich) suchen in aller Ruhe aus 30 bis 60 gefertigten Aufnahmen die drei gelungensten Bilder aus um sie „zu Fuß“ so zu optimieren wie ich sie während der Aufnahme gefühlt habe. Die Anmutung des Fotos muss stimmen, ungern würde ich das vorgefertigten Einstellungen überlassen. Das ist etwas anderes wie z.B. die Filmsimulationen welche Kamera intern angeboten werden wo der Fotograf vor dem Bild seinen Stil auswählen kann.
Schön das es außer dem Platzhirsch Adobe noch andere sehr gute Bildbearbeitungssoftware gibt!
In den ersten 1-2 Jahren war ich von Luminar Neo nicht so wirklich begeistert. Inzwischen hat sich die Software aber echt gemacht, benutze sie gerne. Für den aktuellen Preis auf jeden Fall eine Empfehlung.
Gutes Gesamtpaket zum fairen Preis. Nutze zur Bearbeitung fast nur Luminar Neo. Die generative Tools nutze ich nicht und von Upscaling und Superschärfen bin ich enttäuscht. Das meiste Andere funktioniert einfach und man erzielt schnell gute Ergebnisse.