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Simulator für Foto-Ausflüge am Bildschirm kommt

Die Schönheit der Welt entdecken, ohne die heimischen vier Wände zu verlassen: Das verspricht ein Fotografie-Simulator, der sich gerade in der Entwicklung befindet.

Lushfoil Photography Sim in der Entwicklung

Das Spiel Lushfoil Photography Sim vom australischen Entwickler Matt verspricht ein meditatives Naturerlebnis der besonderen Art. In dem Foto-Simulationsspiel können Spieler grafisch eindrucksvolle Ecken der Welt virtuell erkunden und mit einer virtuellen Kamera die Schönheit der Natur einfangen.

Matt ist 26 Jahre alt und studierter Ingenieur. Schon lange ist er begeisterter Wanderer und Fotograf. Mit Lushfoil möchte er genau diese Leidenschaft mit anderen teilen. Über vier Jahre arbeitete er allein an dem ambitionierten Projekt. Auch wenn eine wünschenswerte VR-Umsetzung derzeit eine Herausforderung ist, ist Lushfoil laut Matt schon fast fertiggestellt.

Lushfoil bietet detailgetreue Nachbildungen realer Orte. Matt hat die meisten der Locations selbst besucht und viele seiner Fotos als Referenz verwendet. So entstanden stimmungsvolle Umgebungen, die zum Entdecken und Fotografieren einladen sollen.

Kamera-Einstellungen am Computer üben?

Dank einer ausgefeilten virtuellen Kamera mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten haben Spieler die volle kreative Kontrolle über ihre Fotos. Sie können mit Blende, Belichtung, Fokus und weiteren Effekten spielen, um den perfekten Schnappschuss zu erzielen. Laut Matt können Spieler hier sogar Fähigkeiten üben, die beim richtigen Fotografieren mit einer Kamera helfen können.

„Das Spiel verfügt über eine tiefgreifende Mechanik, die dem Benutzer hilft, den Umgang mit echten Kameras zu verstehen, und die Umgebungen werden hoffentlich dazu beitragen, die Bildgestaltung zu üben und den eigenen Stil zu finden“, erzählt Matt.

Verschiedene Kamera-Modelle simuliert ihr in Lushfoil leider nicht, es gibt einen ultimativen Allround-Apparat, der alle Blenden und Brennweiten abdeckt. Doch abseits der Wege gibt es in den Spielwelten besondere Entdeckungen zu machen, wie eine Drohne oder ein Boot, die neue Perspektiven ermöglichen. „Ich denke, Lushfoil unterscheidet sich insofern etwas von Spielen im „Simulator“-Stil, als der Schwerpunkt eher auf der Umgebung als auf der Komplexität der Ausrüstung und der Aufgaben liegt“, schrieb er mir.

Entspannter Solo-Ausflug in die Natur

Matts Ziel war es, das Gefühl eines entspannten Solo-Ausflugs in der Natur zu vermitteln. Der meditative Charakter werde durch einen atmosphärischen Soundtrack unterstützt.

Grafisch setzt Lushfoil voll auf die neuste Unreal Engine 5. Trotz Optimierung für eine große Bandbreite an Systemen sollen High-End-Grafikkarten voll ausgereizt werden können.

Ein Release-Datum für das fast fertige Lushfoil Photography Sim gibt es noch nicht. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, werft einen Blick auf die Profile auf Twitter oder Instagram und merkt euch das Spiel bei Steam vor.

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Mirko

ohne die heimischen vier Wände zu verlassen“
ist scheinbar bei Generation Z voll angesagt, Amazon, Getränkelieferdienst, Essen auf Rädern und den online Wocheneinkauf bitte nicht vergessen und wenn es dann mal raus geht aber nicht ohne Google Maps 👍🏻

rene_z.

…und Luxus-Oversized Over-Ear-Kopfhörer…
Uffpassen soll’n die Anderen… Pah….

Mirko

ich dachte immer das wären Ohrenwärmer aus den 70igern, Retro und so 😁

rene_z.

Neee…, sie streamten bloß‘ weiter… 😉

Carsten Klatt

Völlig irre! 🤯

Alfred Proksch

Finde ich gut

denn dann werden weniger Dreckspatzen unterwegs sein die die Landschaft verschmutzen und ihre vermeintlich „sauberen“ E-Autos überall parken.

Kommt mir vor wie schon vor Covid erlebt. Jugendliche fanden eine Berghütte in Südtirol absolut aut weil dort war kein Handyempfang. Ich möchte nur mal so aus Jux und Dollerei denen das Smartphone sperren und sehen was dann passiert. Nervenzusammenbruch und Klapse oder den Satz: Mir ist langweilig , was soll ich jetzt machen?
Lushfoil Photography Sim wird hoffentlich kein Erfolg – etwas Unnötigeres habe ich bis jetzt noch nicht gesehen.

rene_z.

„…möchte nur mal so aus Jux und Dollerei denen das Smartphone sperren und sehen was dann passiert…“
Bitte bloß‘ nicht!

Thomas

Ich war gerade draußen und habe Anna, Bertha mit Kalb Otto (Galloways eine Koppel weiter) fotografiert. Es ist kalt und rutschig… keinen Augenblick möchte ich missen. Was entgeht diesen Menschenkindern bloß…

Mirko

igittigit Du warst draußen 😳 Bist Du Wahnsinnig bei den ganzen Viren,Bakterien, Verunreinigungen die da Draußen umher irren … wie kann man nur so leichtsinnig mit seinen Leben umgehen. Im Sommer hätte mich beinahe eine Mücke gestochen, konnte aber noch rechtzeitig das Wohnzimmerfenster schließen … echt Schwein gehabt 😂

Thomas

Ich sehe, du hast mich verstanden. Die Welt draußen ist bisweilen ungemütlich- aber wunderschön ist es, sie im wahrsten Sinne des Wortes hautnah zu erleben.
Wir betreuen ehrenamtlich einen ehemaligen Patienten, der einen hohen Querschnitt erlitten hat. Wir zeigen ihm Bilder und Videos, um ihn teilhaben zu lassen. Für den wäre die Simulation vielleicht etwas, aber ansonsten…

Mirko

ja das geht schneller als man denkt. Ein Jugendfreund meiner Frau sitzt auch im Rollstuhl, wir sprangen doch immer hier ins Wasser doch plötzlich war diese beschissene Sandbank da und vorbei war es mit dem „normalen“ Leben. Eigentlich meistert er sein Leben ganz gut aber dann gibt es diese depressiven Momente obwohl der Unfall schon vor Jahrzehnten passierte. Naja wenigstens konnte ich mich nach den Wiesn an seinen Rolli abstützen und er dadurch Schlangenlinien fahren 😂

rene_z.

Gottlob, kann man Keine/n mit Simulationen hinter’s Licht führen und wären sie noch so realistisch nachempfunden!
Es wäre schlicht eine Beleidigung für ein derartig vorzüglich diesbezüglich ausgestattetes Lebewesen.
Selbst bei einwandfrei hinbekommenenen Schönheitschirurgie-Eingriffen mag ich nicht allzulange hingucken. Artifiziell bleibt artifiziell. Basta!

Alfred Proksch

Über die Software hat wohl jeder seine eigenen Gedanken. Immerhin etwas!

Wenn eine alt bekannte Technik wie GS verbaut wird drehen viele am Rad und nachgedacht wird nicht mehr – Hauptsache NEU und käuflich zu erwerben.

Mace

Ich finde es durchaus interessant. Mal ein Spiel das sich um etwas anderes dreht als die gängigen Games. Nach einem stressigen Arbeitstag eine entspannte Runde durch z.B. Japan drehen und die Ruhe genießen, klingt nicht schlecht.

Orte „bereisen“ die man sonst nie sehen würde, weil es Beispielsweise finanziell nicht möglich ist eine echte Reise dorthin zu unternehmen, warum denn nicht.

Ich würde es dem Entwickler gönnen, das es erfolgreich wird.

Sascha Zander

Endlich hat es jemand verstanden. Genau meine Gedanken.
Mal sehen wie es wird und was meine alte Grafikkarte dazu sagt.

Robert

Hier sind aber mal wieder ein paar engstirnige Boomer unterwegs. Hauptsache auf das jüngere Schimpfen und sich in eingebildeter Überlegenheit sonnen. (Das hat übrigens Tradition seit Jahrtausenden)
Ich spiele zwar lieber Multiplayer Shooter und Rally Sims, finde die Idee aber trotzdem sehr intersannt.
 
Je nach Preis und Umfang schaue ich es mir sicher mal an.

Michi

Auf den Punkt gebracht.

rene_z.

Wenn ich nicht selber schon gezählt 50 mal, und mehr, Leben gerettet(benennen wir’s doch so krass) hätte, weil ich auf die/den andere/n brutal Rücksicht nahm(schlicht‘ nehmen musste, um mir nicht selber weh zu tun), könnte man die sogenannten Boomer gerechterweise als Unisono-Streitlieseln mit starrstem Überlegenheitsempfinden beschimpfen.
Was Diejenigen mit Muff unterm Sonstwas und ’nem stetigen Besen im Hintern immer so gesagt haben und sagen, steht aber wohl hier nicht zur Debatte.
Fakt ist, die jüngeren Generationen scheinen schlichtwegs nicht sonderlich an ihrem Leben zu hängen, sonst würden sie einfach auf sich und ihr alltägliches Drumherum mehr achten und auf darin Passierendes angemessen reagieren.
Stattdessen träumen sehr Viele auch beim z.B. Straßeüberqueren ihren daheimgelassenen Träumereien(Simulationen) hinterher. Autsch…! 🙂

PS: Ich liebe Simulationen privat auch, aber man sollte zwischen entspannt Simuliertem und Alltag doch distinguieren können, denn sonst wird’s brenzlig für Sich und Andere. 😉

Nicht die Simulation trägt irgendwelche Schuld, sondern ihre Anwendung birgt Probleme in sich, die man nicht als solche durchgehen lassen darf.

Bert

Genau tu das, auf die Straße kleben geht jetzt eh schlecht. Geh schön spielen, die Welt da draußen ist eh mehr für Männer gemacht😆😉

Henry

Für Instagram & co. sollte es wohl reichen. Und wenn dadurch ein paar Fernflüge weniger stattfinden würden, fände ich das gut. Es ist ja sowieso schon alles totfotografiert worden.

Benni

Sinn ergeben die wenigsten Spiele, wenn man sie auf das Wesentliche runterbricht. Landwirtschaftssimulator lässt grüßen.

Zum Üben und seinen fotografischen Blick zu schulen ist es doch eine nette Idee.

Was das hier alles mit Boomer und anderen Generationen zu tun hat ist unerheblich. Jede Generation hat wohl seine Laster. Die vorherige Generation versteht keinen Spaß und die nächste Generation hat es viel besser als die eigene und natürlich keine Ahnung von nix.

Neverending Story

joe

Ich verstehe es nicht ganz. Wenn ich Natur sehen will gehe ich raus und wenn ich nach Japan will flieg ich hin und wenn mir nach Couch ist, setz ich mich drauf. Ihr dürft gerne alle virtuell leben und virtuelles erleben, aber mir ist ein echtes kühles Bier lieber als ein noch so schönes virtuelles. Genauso geht es mir übrigens mit Essen und Frauen….aber ich bin ja auch Ü50 und lese sogar noch Bücher, ich kann das gar nicht verstehen können.

Mirko

und wer damals kein Geld für eine Japan Reise hatte schaute vielleicht ein Reisemagazin im normalen Fernsehen. Gibt es sogar heute noch und wer Lust hat kann die Mattscheibe ja abfotografieren und dabei lernen 😀

Peter

Das Reisemagazin im Fernsehen ist dann aber auch artifiziell, wieso also nicht mal die interaktive Version davon ausprobieren?

Mirko

…was ist denn am Reisemagazin künstlich bzw. was verstehst Du an artifiziell bevor wir aneinander vorbei reden 😀 Ansonsten habe ich einen jungen Kollegen der gerade zum zweiten mal Japan bereist hat und dann hatte ich noch einen älteren Kollegen der auf Grund seiner Sportart „Stammgast“ in Japan war/ist. Äußerst Interessant so bei Kaffe über Fettnäpfchen,Sehenswürdigkeiten etc. zu erfahren so von Mensch zu Mensch 😉

Peter

Es ist halt nicht echt, in dem Sinne dass ich nicht selber dort bin und Reisemagazine in der Regel nicht viel anderes als Werbung sind. Man sieht zwar schöne Bilder und hört irgendwelche informativen Offvoice Stimmen, die irgendwas erzählen. Selber vor Ort sein, heisst, man kann auch hinter die Kulissen gucken, bekommt die Kultur 1:1 mit, die Gerüche, Klima und nebst den schönen Seiten auch die weniger schönen. Reisemagazine sind in den seltensten Fällen „echt“ und realistisch. Ich habe in jungen Jahren beruflich längere Zeit in Südamerika gelebt und die letzten 25 Jahre ebenfalls beruflich viel Zeit in Asien verbracht und die Realität ist doch eine recht stark andere, v.a. sobald man die Sprache kann.😉 Wieso also nicht einfach Landschaften und Bilder in einem Game erkunden, ohne die latent schönfärberischen Lautmalereien einer bezahlten TV Redaktion und interaktiv hat den Vorteil, dass man in seinem Tempo und nach seinen Wünschen die Perspektiven und Ansichten aussuchen kann. Ist zwar immer noch künstlich, aber ich muss die aufgeregt positivistische Stimme, die das Blaue vom Himmel erzählt nicht ertragen.😉 Und wenn man etwas spannendes entdeckt, kann man anschliessend immer noch selber recherchieren oder sogar vor Ort erkunden. BTW: für kulturelle Unterschiede und Fettnäpfchen gibt… Weiterlesen »

Mirko

also ich bin als Kind gerne mit Jacques Cousteau abgetaucht und man saß eigentlich auch nie allein vor der Glotze 😉 Ansonsten würde ich sagen, „schön Peter das du wieder zurück bist, komme Samstag mit einer Flasche vorbei und freue mich auf deine Berichte und Bilder“
Ach und hier muß man ja aufpassen das nicht Heidi gleich ins Bild läuft 😂 dann schaue ich doch lieber die Doku mit echter Landschaft und Menschen
comment image

Mirko

Flasche Wein natürlich

rene_z.

Jetzt hast mich grad‘ auf eine glühende Idee gebracht.
Dazu heiße Marroni…
Danke! 🙂

Mirko

ich weiß garnicht ob die Weihnachtsmärkte wieder geöffnet haben und wenn ja rollt der öffentliche Nahverkehr noch nicht auf vollen Touren 😂

Mirko

also in München

rene_z.

Natürlich bloß‘ selbsterhitzt, für einen zünftigen, zukünftigen Weihnachtssnack brauchst hier in meiner Gegend ’nen Termin, so rappelvoll wie’s da immer zugeht…😂

Mirko

einen Glühweinabend hatten wir gestern Abend mit der unmittelbaren Nachbarschaft auch vor aber wir waren alle von der „Schneeschipperei“ so platt das es vertagt wurde 😀

rene_z.

Männo…

Peter

Cousteau war natürlich mein Held, so wie auch Sir David Attenborough. 😉 Ich sage ja nix grundsätzliches gegen Reisemagazine, sie sind einfach in der Regel beschönigend. Und auf Google Earth rumsuchen kann man auch ganz prima zu zweit am Abend gemütlich im Bett, anstatt in die Glotze zu schauen. Gerade bei der Urlaubsplanung liegen wir oft abends im Bett und haben auf einem Tablett Google Earth und Google Maps oder Komoot geöffnet und auf dem zweiten werden im Netz die gefundenen Ortschaften recherchiert. Gerade recherchieren wir für unseren nächsten Trip Orte in Süd und Nord Sulawesi, Toggian Inseln und Molukken. Oder letztes Jahr sind wir 850km mit dem Fahrrad und Zelt von Nantes nach Bordeaux gefahren. Mit Google Earth und Goggle Maps kann man dank Satellitenbilder wunderbar schauen, wo die Reise durchgehen soll, man findet die Zeltplätze und sieht schon mal an welchen Ecken man länger Zeit verbringen oder übernachten möchte, oder wo z.B. die Küste spannend ist. Z.B. haben wir so ein paar coole Sachen gefunden wie eine nationale Strasse, die rüber zu einer Insel führt, die man nur bei Ebbe befahren kann. Die Zeittabellen für die Gezeiten findet man ebenfalls schnell im Netz. Oder wir fanden eine offene… Weiterlesen »

Mirko

Servus Peter,
die Insel kenne ich und zwar …. aus dem Fernseher 📺 Fahre auch gerne mal irgendwelche Wege längs wo ich dann zu meiner Frau sage „hoffentlich endet der Weg nicht im Gebüsch und muss den ganzen Weg rückwärts zurück“ aber meistens sind wir an kleinen Stränden an der Adria wieder raus gekommen. Natürlich würde ich diese Plätze nicht in einen Spiel preisgeben 😉😀

Peter

Na dann such Dir halt weiterhin die Route mit Papierstrassenkarte (die wir ebenfalls dabei haben) und Papierreiseführer und TV Magazinen aus, wenn Du das möchtest.
Spoiler: meine Geheimrouten und Lieblingsplätze würde ich weder in einem Game, noch im Reisemagazin, noch im Reiseführer preisgeben.😉
(aber einige lassen sich mit Satellitenkarten selber finden…)

lichtbetrieb

Es gibt schon seit geraumer Zeit eine kostenlose Version auf Steam, wo man Mýrdalssandur, Island erkunden kann. Es ist auch der gleiche Entwickler.

Ich glaube wir sind nicht die Zielgruppe der Simulation. Ich würde einen echten Ausflug immer so einer Simulation vorzuziehen. Der hat bietet hier in meiner Region auch tolle Ziele dafür.

Peter

Uiuiui Jonathan, da sind kontroverse Posts wohl vorprogrammiert.🤣 Vorab: Ich lese auch gerne Bücher (auf meinem eReader), Frauen mag ich auch lieber in echt und gutes selbstgekochtes Essen, mit guten Zutaten, ist wahre Lebensqualität. Reisen mag ich auch sehr. Mit dem Fahrrad haben wir schon halb Europa erkundet und Teile von Südamerika in jungen Jahren. Ebenso mag ich es in die Natur rauszugehen, egal ob Gipfel besteigen, durch den Regenwald stapfen oder schwerelos durchs Wasser schweben. Computergames sind nicht mein Ding, dafür gucke ich wahrscheinlich beruflich schon zu viel auf Bildschirme. Aber: Ich sehe dieses Game, eben als ein Game. Irgendwie wie Flugsimulator o.ä. Wer daran Freude hat, soll es doch nutzen. Meine bessere Hälfte und ich sind bekennende Google Earth Nutzer. Schon so mancher meiner spannenden Fotospots hatte seinen Ursprung in einer Google Earth „Recherche“, ebenso fanden wir schon viele tolle Routeninputs für unsere Fahrradtouren. Und wenn wir jeweils Google Earth nutzen, drücken wir am Schluss immer ein paar Mal „Auf gut Glück“ und schauen wo uns der Zufallsgenerator hinführt. Wir haben schon manchen spannenden Ort so gefunden, von dem wir gar nicht wussten, dass es ihn gibt. Sollte Lushfoil Photography Sim so einen Zufallsgenerator implementiert haben, könnte es… Weiterlesen »

Bert

Das beste an der Generation Vollidiot ist ihr schlecht deutsch/beschissen englisch Gebrappel…und die Ladys die alle gleich aussehen mit ihren zu großen Assi-Hosen und gebügelten Haaren kenn nur einen Satz …“oh mein Gott“ …aber so ist die Welt jetzt🤷‍♂️

Bert

…ach noch was,freuen wir uns doch dass diese Vollgas-Deppen uns draußen nicht vor der Kamera herum laufen und schön zu Hause bleiben 😁

rene_z.

Solange es Männer/Frauen gibt, die die oben beschriebenen Frauentypen sexy finden und deren modisches Stylen beflügeln, wird es sie halt so geben.
Manchmal sind bestimmte Phänotypen bei Frauen/Männern aber auch nur Teil des eigenen Entwicklungsweges und „verschwinden“ nach einer gefühlten Weile wieder.
Sollte die Menschheit aber mehr auf dem Ich- als dem Uns-Trip verbleiben, könnte man doch eine SIM über verlorengegangene Menschentypen bringen, damit diese nicht in Vergessenheit geraten und z.B. rezent Geborenen und zukünftigen Modefachleuten einen breiteren Ideenpool zu Füßen legt.

Sollte Lushfoil Photography SIM und dessen Kollegenkreise weiterhin echte Wander/Reisen-Trails gutgemacht
dokumentieren und atmosphärisch aufgestylt umsetzen, werde ich diese durchaus gerne mal auf mich/uns in Wohlfühlatmosphäre wirken lassen und sie genießen. 😊

Peter

Das beste an der Generation Vollidiot ist ihr schlecht deutsch/beschissen englisch Gebrappel“ schreibt er.
um als nächstes gleich zu schreiben: „und die Ladys“
😊

Btw: keine Ahnung wo du lebst und keine Ahnung was Assi-Hosen genau sein sollen (ist das ein nicht weiter spezifizierter Wutbürgerausdruck?). Wie auch immer. Aber hier in Zürich frage ich mich meisten eher, ob die jungen Damen einen Schuhlöffel verwenden, um in die engen Hosen zu kommen.

Bert

…die Mädchen sprechen sich hier nur als „Ladys“ an, daher der Ausdruck meinerseits. Ja so enge Hosen waren hier in Deutschland auch mal, ist bei uns so 3 Jahre her.

Alfred Proksch

Letztlich habe ich mit viel Aufwand (GFX100, professionelle Kleiderkammer, Schmink-Profi, usw.) ausnahmsweise und eher aus Freundschaft Bilder von einer „nordischen“ Schönheit für einen Alt Kunden gefertigt.

Anschließend habe ich die selbe Dame gebeten in privaten Klamotten und ungeschminkt einige weitere Schwarz-Weiß Aufnahmen mit der Monochrome (SW-Filtern) in der selben Kulisse machen zu dürfen.

Worauf ich abziele ist der „Echtheit-Effekt“. Es waren beide Serien rein technisch gesehen perfekt. Einmal die Illusion von „Mitsommernachtfest“ mit eingezogener Blumenwiese und sonst erstklassiger Nachbearbeitung – zum anderen die „nackte“ Wahrheit mit den hervor gefilterten Sommersprossen in Schwarz-Weiß.

Als ich dem Modell fünf 30x40cm Fineart Fotopapier Pro SW Ausdrucke geschenkt habe hatten sich die farbigen Illusionen erledigt.

Sehe ich mir die bis zur völligen Unkenntlichkeit bearbeiteten KI Smartphone „Status“ Bilder an frage ich mich was das soll. Was trennt das Alter oder die Jungend voneinander?
Eine seltsame Software wird es nicht sein, wenn sind es unterschiedliche Denkweisen was den Umgang miteinander angeht. Jeder hat da seine eigenen Voruteile.

Peter

Alfred: die Software Retusche ist einfach billiger als Schönheitsoperationen. (Und zum Glück reversibel).

Ich habe kürzlich eine Spendengala betreut und seitdem fast schlechte Albträume: Alte Leute, die auf ewig jung machen wollen, Frauen UND Männer Botox geschädigt mit emotionsloser Mimik, gestretchte Gesichtshaut, schlechte Haartransplantationen, gespachtelte Gesichter, tätowiertes permanent Make-Up, 70 Jährige Damen mit Riesenbusen die der Schwerkraft trotzten. Das waren alles sehr sehr reiche Leute und die meisten waren, näher betrachtet, unglaublich abstossend verunstaltet.

Scheint also kein Generationending zu sein…

rene_z.

Den goldenen Mittelweg erwählen, zuweilen auch als Demut und Respekt vor dem Leben verunglimpft, ist eine Form von Weisheit bzw. Lebensführung die leider keine Universität weltweit je lehren oder gar erforschen kann… 😉

joe

Mit 49 gehörst Du nicht mehr zum zu bewerbenden Personenkreis. Werbegelder werden nur für die Quote der 15 bis 49 jährigen bezahlt. Frauen sind ab 50 unsichtbar, was sollen sie denn tun – gerade in den besseren Kreisen – wenn die Schönheit vergeht, wo doch Macht, Geld und Schönheit deine Visitenkarte sind? Ich sehe es doch in den Kreisen meiner begüterten Schwester, ausser ihr, die es Dank guter Gene nicht nötig hat, sind alle Frauen – egal welchen Alters – durch Botox oder entsprechende OPs auf jünger getrimmt. Männer haben es da einfacher, ein kleines Bäuchlein wird eher positiv gesehen und inzwischen ist auch eine Glatze nicht mehr so relevant wie auch schon. Ich kann diese verzweifelten Versuche verstehen. Wer will schon Bilder – gerade als Frau – von sich wo er/sie die eigene Vergänglichkeit sieht? Ich mache es ähnlich wie Alfred, allerdings etwas einfacher, leichte Überbelichtung, Kontraste senken, ganz sanfter Weichzeichner, so dass man ihn nicht wirklich bemerkt und dann wirken auch ältere, faltige Personen etwas jugendlicher. Und ja, bei Gewichtsproblemen wird halt auch mal an bestimmten Stellen etwas verschlankt, aber eben so, dass es noch natürlich wirkt. Und Peter, weil Du gerade die besseren Kreise hervorhebst, die Armen… Weiterlesen »

rene_z.

„… Frauen sind ab 50 unsichtbar…“.
Die etwas betuchteren Eitlen, werden in der Garage, im Bentley bei laufendem Motor gefunden.
Die gesünderen, rustikaleren, weniger empfindlichen denken: „Ist der Ruf erst ruiniert…“ und blühen dann erst richtig auf.
Solchen Frauen möchte man dann gern öfters über den Weg laufen, denn ihr Strahlen gleicht dem der Sonne… 😊

Peter

Joe, das klingt schon fast, als sollte man Mitleid mit den alternden Leutchen haben, dabei passiert ihnen nur das, was uns allen passiert. Wie viele Leute verlieren nach 50 ihren Job? Da nützen nicht man die guten Gene etwas…
Es ist auch egal ob man es nur macht, weil man es sich leisten kann: es ist grauenhaft anzusehen und total kontraproduktiv.
Mir kommt da spontan „Brazil“ von Terry Gilliam in den Sinn.

Ansonsten:
Wer ein Problem damit hat, alt zu werden, sollte langsam erwachsen werden. Es wäre an der Zeit…

rene_z.

Wir haben’s gut, wenn’s soweit ist; um nicht aufzufallen, schnappen wir uns einen von Schaub zertifizierten Quali-Monopod und behaupten dann felsenfest und unbeirrbar, der würde schlicht für alle Eventualitäten langen…
😂

joe

Ich fühle mich erwachsen und habe trotzdem ein Problem mit dem Altern, allerdings werde ich dagegen weder Botox noch Chirurgie nutzen.

J.Friedrich

Hallo Alfred, würde mich mal interessieren: Welchen Drucker & welches Papier Du verwendest. Ich hänge ja immer noch auf meinem Epson Pro 3880 & Hahnemühle Baryta & Museum Etching Papieren bis A2 – vielleicht hast Du ja mittlerweile was „Feineres“ als Tipp.

Alfred Proksch

Servus j.Friedrich

Drucker ist der Canon Image PROGRAF pro-1000 das ist der mit den Lucia pro 12 Tintensystem. Als universelles Papier verwende ich Hahnemühle Photo Rag Baryta 315 g/m². Wenn es wirklich erstklassig und in jedem x-beliebigen Format sein soll beauftrage ich einen Dienstleister weil mir der Aufwand/Profile/Zeit sonst zu groß ist.

Früher habe ich mich eingehender damit beschäftigt. Mit dem Druck alleine ist das Bild noch lange nicht richtig gut präsentiert – perfekt von Hand geschnittenes Passepartout – Kaschierung – Museum Glas – Rahmen usw. sind unbedingt wichtige Bestandteile dafür.

J.Friedrich

👍Hallo Alfred, danke für die Replik – also nix Neues im Bereich Fineart-Printing. Die Standards die Du erwähnst sind gesetze Basics – logisch. Schade, dass in diesem Bereich wenig Innovationen die letzten Jahre gelaufen sind. Wir bleiben aber dran am Thema 😀

Alfred Proksch

Mein Druckprofi hat mir neulich erklärt das erstens zu wenige Bilder ausgedruckt werden und das sich zweitens deswegen bei den Tinten und Papieren kaum etwas neues tut.

Wenn er sich nicht schon länger ein zweites digitales Standbein (Animationen-Video Bearbeitung) geschaffen hätte müsste ich meine Fotos selber drucken. Hart aber anscheinend real.

J.Friedrich

Jepp Alfred, das ist tatsächlich die Realität. Leider. Aber, dann halt gerade erst recht. Für mich ist der perfekte Print fast so wichtig&wertig wie das Foto selbst. Die Baryta/Museum Etching Papiere, die ich ausschließlich verwende, mit 325g bzw. 350g/m2 – das ist einfach doppelter Eindruck, wenn man solche Prints (sogar schon ab A4) in die Hand nimmt. A3, besser A2 im Passepartout dann schon wirklich „brutal satt und tief“ für die Wand …

rene_z.

Ob es sich nun um die Darstellung idyllisch-ländlicher, maritimer, Hirten- oder Schäfers-, Mitsommernachts-, sagenbasierten Szenen handelt, die Menschen jeglicher Zeiten scheinen einen internen, geradezu brennenden Wunsch zu verspüren, darüber ihrer Phantasie freien Lauf zu gewähren.
Die SIMS unserer Zeit sind nur ein fortlaufender Faden derselbigen inneren Bestrebung, bloß‘ mit den nun üblichen Utensilien, Medien und entsprechendem Mode- und Zeitgeist.

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