Kameras Pentax

Meinung: Pentax vor dem Aus, eigenes Todesurteil unterzeichnet

Ricoh wird keine DSLM auf den Markt bringen und glaubt, dass die Spiegellosen nur eine Modeerscheinung sind. Damit unterzeichnet das Unternehmen unserer Meinung nach das eigene Todesurteil.

Kameramarkt schrumpft weiter

Canon, Nikon, Sony, Olympus, Fujifilm, Panasonic, Leica, Ricoh – es gibt jede Menge Hersteller, die Kameras und Objektive anbieten. Zu viele, wenn man sich die aktuelle Marktsituation anschaut. Die Verkaufszahlen von Kameras gehen seit Jahren zurück, die Nachfrage wird immer geringer. Da wird es vermutlich nur eine Frage der Zeit sein, bis sich ein Hersteller aus dem Geschäft zurückziehen muss.

Ricoh mit fragwürdigen Äußerungen

Wenn wir aktuell einen Tipp abgeben müssten, welcher Hersteller als erstes den Rückzug aus dem Kamerageschäft verkünden muss, dann würden wir auf Ricoh bzw. Pentax tippen. Warum? Ganz einfach: Ricoh hat sich kürzlich in einem Interview mit Imaging Resource zu den eigenen Plänen für die Zukunft geäußert. In diesem Zusammenhang hat Ricoh unter anderem verkündet, dass man keine Pläne hat, eine eigene spiegellose Systemkamera auf den Markt zu bringen. Begründet wird diese Entscheidung von Ricoh folgendermaßen:

„Im Moment sind spiegellose Systemkameras „Newcomer“, deshalb sind viele Nutzer interessiert an diesem neuen System und wollen es nutzen. Aber nach ein oder zwei Jahren werden einige Nutzer zu DSLRs zurückkehren. […] Der Markt für DSLRs schrumpft aktuell ein bisschen, aber in ein, zwei oder drei Jahren wird er wieder wachsen.“

Unsere Meinung

Unserer Meinung nach ist das eine völlig falsche Einschätzung. Klar, es wird noch lange weiter klassische Spiegelreflexkameras geben. Vielleicht auch immer. Doch die DSLM auch heute noch als Modeerscheinung zu bezeichnen, die wieder vorübergehen wird, ist naiv. Selbst Canon und Nikon, quasi die beiden einzigen Unternehmen, die in den letzten Jahren noch so richtig an klassischen Spiegelreflexkameras festgehalten haben, sind inzwischen voll auf den spiegellosen Zug aufgesprungen. Weil sie erkannt haben, dass es eben kein Trend ist, der wieder vorübergehen wird. Der Markt wird sich in den nächsten Jahren weiter in Richtung der spiegellosen Systemkameras verschieben. Und Ricoh wird in der Szene entweder weiterhin ein absolutes Nischendasein führen, oder früher oder später ganz vom Markt verschwinden.

Wie seht ihr das? Teil ihr unsere Meinung? Oder stimmt ihr den Aussagen von Ricoh zu?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

76 Kommentare

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  • Pentax baut 1a Kameras und Objektive aber das ist totales „Wunschdenken“ ….ich stecke 10.000€ in ein neues DSLM System um nach 2 Jahren wieder auf DSLR zurück zukehren 👍
    Aus SLR wurde einfach DSLR und das digitale Zeitalter war angebrochen, leider gab es das mFT Konsortium die gesagt haben in der digitalen Zeit ist der Spiegel sowas von überflüssig und brachten die neuen digitalen Systemkameras und Sony & Fuji sprangen mit auf…sorry Pentax total falsche Marktanalyse aber ich glaube das ihr eine Nische sehr gut befriedigen könnt und das ist nicht negativ gemeint.

  • ich weiß nicht ob man das als falsch oder richtig bezeichnen kann. tatsache ist doch, daß sie nicht ihre kunden irritieren mit neuen systemen und ohne aussage, ob die alten erhalten bleiben/weitergeführt werden. in diesem forum wird doch laufend laut, daß die großen noch ein oder zwei dslr auf den markt bringen werden und dann nichts mehr kommen wird. davor brauchen die pentax-besitzer keine angst zu haben. klar sind diverse vorteile einer spiegellosen nicht von der hand zu weisen, aber das betrifft fast ausschließlich die kurzen brennweiten und den sucher. wobei ob der digitale sucher ein vor- oder nachteil ist, ist ja auch wieder die ewige diskussion.

    ich glaube eher, daß pentax sein todesurteil mit den spiegellosen unterschreiben würde. pentax ist zu klein um noch eine dritte objektivreihe auf den markt zu bringen. pentax ist schließlich der einzige dslr hersteller der auch für seine aps-c-kameras eine vernünftige auswahl an aps-c-objektiven hat. außerdem ist das gerangel bei den spiegellosen schon groß genug. dslr-hersteller gibt es bei weitem nicht mehr so viele.

    • Daniel,
      da hast Du Recht, so wie es Liebhaber für Messsucher Kameras gibt, wird es immer Liebhaber für DSLR Kameras geben und die bedient Pentax hervorragend vom „Halbformat“ bis hin zum „Mittelformat“

    • Daniel,
      danke, daß du mir den Kommentar schon geschrieben hast. Ich wollte genau das gleiche sagen. Es ist sicher kein besonders gelungener Vergleich mit Nikon und Canon. Bei Nikon investiere ich deshalb nicht in das DSLR System, weil der Trend des Herstellers ganz offensichtlich in die Richtung DSLM geht. Wer will den da in das falsche System investieren.
      Ricoh sieht doch nur, daß wirklich alle anderen Hersteller in DSLM investieren. Pentax bleibt mit dieser Entscheidung jedenfalls zukunftssicher für die Fotografen.
      Und mal ehrlich, Pentax ist doch jetzt auch schon ein Nischenhersteller. Wenn die DSLR gut weiterentwickelt werden, haben die doch ebenfalls eine Zukunft.

  • Das Wort „Todesurteil“ finde ich übertrieben (reisserisch); Ricoh wird sich klar darüber sein, dass für sie nur eine Nische am Markt übrigbleiben wird. Dazu gehört der „Rest“ der DLSR-Anhänger nachdem sich die spiegellosen sich durchgesetzt haben.

  • Die Zeiten, in denen Nutzer wegen unausgereifter DSLM zu DSLR zurückgewechselt sind, dürften bis auf Ausnahmen endgültig vorbei sein. Auch Canon und Nikon werden in den nächsten Jahren langsam komplett auf DSLM umschwenken, da diese Systeme mehr Zukunftspotential bieten.
    Auch wenn Pentax richtig gute DSLR baut, führen sie jetzt schon ein Nischendasein. Die Verweigerung, auch nur an neue Technologien zu denken, dürfte tatsächlich zum Aus führen.
    Erinnert mich irgendwie an Kaiser Wilhelm II: „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“

    • @Fleischwolf
      Wie den Titel des Beitrags, finde ich auch Deine Einschätzung zu extrem. Für die DSLR-Kameras wird wohl noch eine Nische übrigbleiben; da will Ricoh offensichtlich hin. Ob es dort zu eng für Pentax-Kameras wird, wird sich zeigen, denn Canon und Nikon werden die letzten der DSLR-Mohikaner auch zu sich ziehen wollen. Können die kompakten zu Butter-und-Brot-Kameras für Pentax werden oder andere, wie robuste und wasserdichte mit hervorragenden technischen Fähigkeiten? Lassen wir uns überraschen, denn Ricoh wird nicht ohne „kleine“ Sensationen solch eine Entscheidung treffen.

      • So extrem finde ich meine Einschätzung gar nicht. Eine Nische wäre für mich zum Beispiel die analoge Fotografie. Bei der digitalen ist es aber zunächst unerheblich, ob ich DSLR oder DSLM nutze und da sehe ich die Vorteile mittelfristig halt bei der DSLM. Alleine das Gehäuse kann viel flexibler gestaltet werden (von winzig wie Sony A6xxx bis Panzer wie Panasonic S). Auch die Technik wird einfacher und günstiger zu entwickeln sein, weil sich immer weniger auf den Spiegel konzentriert, der auch nicht mehr zwangsläufig benötigt wird.
        Des Weiteren hat sich das Anforderungsprofil der Kameras geändert. Immer mehr wollen neben dem Fotografieren auch Filmen und da sind die DSLMs jetzt schon weit überlegen (auch wenn DSLR große Sprünge gemacht hat).
        Ich lasse mich gerne überraschen, kann mir aber nicht vorstellen, wie Pentax in dem Umfeld langfristig überleben will.
        Und Mark schreibt schon mal gerne reißerisch, so wollte ich meinen Kommentar aber nicht verstanden wissen:)

      • @Fleischwolf
        In allen sachlichen Argumenten gebe ich Dir recht. Reisserisch habe ich Deinen Kommentar nicht genannt, sondern nur den Titelbegriff „Todesurteil“ von Mark. Nur ist meine Einschätzung der Zukunft von Pentax eine andere als Deine: Ich kann mir halt noch Pentax in einer DSLR-Nische plus Kompaktkameras u.ä. vorstellen. Solange ein Konzern wie Ricoh noch einen Sinn darin sieht Kameras zu verkaufen und/oder Expertise in dieser Technik zu nutzen, damit wird er am Markt bleiben wollen. Offensichtlich sehen die Manager ja eine reale Zukunft.

  • Schade Pentax (Ricoh),
    Ich bin Käufer und Fan von euch, aber was macht ihr da?
    Statt einmal eure Vorteile in Foren und Social Media heraus zu stellen und die Menschen von eurem System zu überzeugen, hört man von euch nichts oder nur wie in diesem Fall das ihr DSLM als Modeerscheinung seht. Ich habe euch nicht jahrelang unterstützt das ihr einfach vom Markt verschwindet. Bringt eine DSLM auf den Markt an dem wir unsere Objektive weiter nutzen können dann werden euch die Herzen wieder zu fliegen. Ein Kauf ist neben technischer auch eine emotionale Entscheidung und da tut ihr einfach zu wenig.
    Eigentlich verkauft ihr Produkte um Emotionen fest zu halten, seit aber selbst nicht bereit mit Emotionen zu werben, das wofür ihr eigentlich stehen solltet.
    Gebt euch einen Ruck und fangt an mit Emotionen neue Produkte zu entwickeln.

    Ihr schafft das schon!

    • eine schöne Meinung eines Pentax Users 👍
      Ich muss sagen das Pentax damals bei mir total unachtsam vorbei flog (leider) und erst später festgestellt habe was Pentax hat und Nikon eben nicht. Naja nun ist auch für mich das DSLM Zeitalter angebrochen und Pentax ist diesmal nicht dabei

  • Pentax liegt heute schon bei deutlich unter 5% Marktanteil bei den DSLRs (oder sind es sogar nur 1%?), da besteht wohl die vage Hoffnung, hartnäckige DSLR-Anhänger aus dem Canon- oder Nikon-Lager zu sich herüberzuziehen. Nur besteht da das Problem des vorhandenen Objektivparks potenzieller Neukunden, dessen erstaunlich gute Kompatibilität zu den spiegellosen Neuentwicklungen von Canon und Nikon und der einfachen Tatsache, dass weder Canon noch Nikon diesen Bereich so schnell und leichtfertig der DSLM-Technologie opfern werden. Bei der Neuentwicklung spiegelloser Bodys bleibt genug Technologie übrig, noch die eine oder andere DSLR nachzulegen. Tut mir wirklich leid um die sympathische und teils innovative Marke, aber so verabschiedet man sich defintiv vom Konsumenten, was wohl auch Fehlentscheidungen und leider völlig verunglückten DSLM-Versuchen der eigenen Vergangenheit geschuldet ist.

  • Mark, wer ist denn „wir“ sind der Meinung?

    Pentax war früher mein System, vor allem beim MF.
    Was Pentax hier scheut ist nicht spiegellose Kameras zu produzieren, zumal die mehr Profit bringen, sondern erneut ein neues Objektivssystem zu bringen.
    Da liegt die Schwäche von Pentax!
    Seit den 90igern schaffen sie es nicht ein komplettes SLR-System zu schaffen, tun sich weiter schwer Vollformat zu bedienen…
    Da liegt für mich der Hase im Pfeffer.
    Und nein, ich denke nicht, das Pentax mit Spiegeln überleben kann. Leica gelingt das mit M seit ewigen Zeiten, aber das ist eine Ausnahme für Sammler u Fans.
    Die K1 ist Klasse, wie auch die 654Z, aber es fehlen Brennweiten, Lichtstärken etc.
    Keiner muss alles bieten, aber die Konkurrenz kann eben viel mehr und relativ schnell.
    Schade!
    Pentax ist auch für mich leider keine Option mehr, denn Kameras alleine bringen mir nichts.
    Und der Vorteil von Sony oder Fuji ist zu groß bei VF und MF.

    Die DesignKamera war der richtige weg, ohne Spiegel aber längeres Auflagemass. Nur muss die heute in K1 Design und mit Sucher kommen… einfach noch mal nachdenken, Pentax

  • Pentax baut immerhin Mittelformatkameras. Wenn Pentax verschwindet, hätte man hier den Markt unter 7000 Euro komplett Fuji überlassen. Fuji arbeitet zur Zeit daran, das Mittelformat in den Preisbereich der besseren FF-Kameras zu bringen. Der Druck wird also immer größer am Markt. Entweder Pentax zieht da mit oder es werden in Zukunft 10 Mitarbeiter reichen, den Bedarf an APS-C und Mittelformat DSLRs von Pentax abzudecken.
    Ich persönlich fände einen Wettbewerb unter 5000 Euro im Mittelformat ganz attraktiv. Dann noch spiegellos und mit 4K-Video und ich wäre zufrieden. 😉

  • die DSLR wird nicht vom Markt verschwinden, aber es wird in 10 Jahren eine Randgruppe von 10-15 % aller DSLR – Fotografen sein.

    Ich kenne keinen Grund auf eine DSLR zu wechseln, denn ich sehe für mich den Vorteil nicht.

  • Bin überhaupt kein Fachmann, aber am Ende was heutzutage wichtig ist sind Objektiven ( und werden es immer sein ) , der Sensor und eingebauenes Software, mit oder ohne Spiegel. Und die digitalen Sucher haben sich deutlich entwickelt. Bei DLSM eine extra Batterie ist weiter zu empfehlen.

  • Ein Todesurteil wäre der extrem kostspielige Einstieg in ein Segment, das ebenfalls schrumpft (ja, langsamer als der DSLR-Bereich, aber vor welchen Bestandszahlen in den Kamerataschen dieser Welt?), der Einstieg in ein Segment außerdem, in dem Größen wie Canon und Nikon gegen den Unterhaltungselektroniker Sony fast kein Land sehen. Nein, das ist kein Todesurteil, das ist der bewusste Marsch in die Nische. Pentax war der erste SLR-Hersteller in Japan. Wenn sie auch der letzte sind, haben sie alles richtig gemacht.

    Übrigens hat Pentax ein Patent für einen Hybridsucher. Wenn Geld investieren, dann bitte dafür! Danke.

  • Ich kann Pentax da verstehen. Irgendwie ist DSLM auch nicht das gelbe vom Ei. Was bringt mir eine 500g-700g Kamera mit FF wenn sie mit einer lichtstarken Festbrennweite einen total bescheiden Schwerpunkt hat und ein Handling wie ein Spielzeug, bei dem man sich die Finger brechen muss um an die Knöpfe zu kommen. Ich habe Sony, Fuji, Olympus und Nikon ausprobiert und das einzige System das mir zusagt und angenehm zu bedienen ist ist Panalympus. Und in normalen bis großen Händen liegt eine DSLR einfach am Besten.

    • Ich stimme dir da 100% zu und das nicht nur da ich Pentaxianer bin. Die Ergonomie wird sehr unterschätzt. Hatte die Sony A7 in der Hand und ich muss sagen das Plastikgehäuse fand ich nicht super vertrauenserweckend. Ich hatte die Fuji X2 und hab sie nach 9 Monaten verkauft. Zu klein für meinen Geschmack. Ich wollte was kompakte aber am Ende war sie nicht das Richtige für mich. Dann kaufte ich die Pentax K1. Body lag super in der Hand, Gewicht war zwar schwer aber passte als Gegengewicht zum Objektiv. Und die Menusteuerung einfach nur super. Nach einer Woche beherschte ich die Kamera blind. Alles war da wo es sein sollte.

    • Man kann DSLM auch groß und schwer bauen, siehe Panasonic. Grundsätzlich muss ich euch aber recht geben, die DSLRs lagen bis jetzt immer am besten in der Hand.

      • Ich muss sagen die Panasonic ist die Einzige DSLM die mich reizen würde. Aber die Preise tun dan schon weh

      • @Renus
        Das habe ich ja auch nicht gesagt, ganz im Gegenteil. Der Spiegel gibt eine gewisse Mindestgröße vor, da bietet es sich halt an, die Kamera entsprechend ergonomisch zu bauen.

        Bei DSLM ging die Tendenz aber lange Zeit in Richtung so kompakt wie möglich, sodass häufig die Handhabung auf der Strecke blieb. Das es auch anders geht, habe ich nie in Frage gestellt.

  • Ich habe überlegt ob in der Pentax Aussage nicht doch ein Körnchen Wahrheit liegt.

    Es ist jedem bekannt das ich Spiegellos im APS-C und im Mittelformat unterwegs bin, es ist nicht Pentax! Trotzdem finde ich das aktuelle Pentax Portfolio nicht schlecht. Liegt vielleicht auch daran das ich als armer Fotografen Lehrling weit im vorigen Jahrtausend mit Pentax mein Berufsleben begonnen habe.

    Nostalgie beiseite, Pentax sieht wie es Nikon geht, beide produzieren keine eigenen Sensoren und Pentax hat mitbekommen das sich selbst die Spiegellosen Produzenten Olympus ebenso wie Fuji aus dem Spiegellosen Vollformat heraus halten.

    Sony, Canon, Panasonic (TowerJazz) als Sensor Produzenten müssen sich im VF bei sinkenden Marktzahlen in einen Verdrängungswettbewerb begeben. Fuji könnte sich das leisten, aber die verdienen lieber Geld für ihre Aktionäre.

    Die Nische ist vielleicht auf Dauer gesehen gar nicht so schlecht wenn man sich darin gut einrichten kann. Technisch ist wie man an der K1-ll und der KP gut sehen kann doch noch einiges möglich. Tot gesagte leben oftmals länger.

    • Alfred,
      Fuji könnte es sich leisten aber verdient lieber Geld für die Aktionäre ? 🤔
      Da fällt mir der S CCD ein, danach kam glaube ich der EXR Sensor, danach der X Trans, danach die gemeinsame Entwicklung mit Panasonic am organischen Sensor, ich glaube Fuji ist die einzige Firma (außer Sigma/ Foveon) die nicht an dem aus dem 70iger stammenden „Bayer Pattern“ festhalten und verdammt viel Geld in neue Sensoren investieren

      • Habe ich fast schon vergessen weil der X-Trans so gut ist, bin neugierig wann der organische kommt.

  • Aktuell vermisse ich keine dslm bei Pentax, bin mit meiner halb-formatigen Pentax mehr als zufrieden und wüsste auch nicht, welche noch besseren Objektive als die * Objektive es benötigt oder Sigma Art… Die spiegellosen direkten Wettbewerber sind weder signifikant kleiner und schon gar nicht billiger, trotz fehlender teurer Mechanik. Natürlich sehe auch ich, dass Dslm die Massenzukunft werden wird, aber für Pentax wird es trotzdem einen genügend Markt geben, mich eingeschlossen. Und als Ergänzung gibt es die GRIII.

  • Sehe ich auch wie Ricoh.
    DSLM werden hauptsächlich gekauft, weil es Neu Produkte sind.

    Ich habe zwar eine neue Top DSLM, aber das schlechteste für mich ist der Sucher.
    DSLR Sucher ist was ganz Anderes, den will ich wieder haben !!

  • Schon zu Beginn meiner fotografischen (Hobby-)Karriere war ich fast noch als Kind von Pentax und von Yashica begeistert, damals noch zu analogen Zeiten. Aufgrund einer Gelegenheit, einer finanziellen „Spritze“ und eines Eigenimports durch meinen Onkel, wurde es dann aber eine Olympus direkt aus Japan zusammen mit einem 55mm f=1,2, für die ich mich lange derart begeistern konnte, dass ich über Jahre nur mit dieser Kamera fotografierte und einen nach vielen Jahren erfolgten Ausflug zu einer Nikon bedauerte. Man, wie hatte ich diese Olympus „geliebt“. Trotzdem schielte ich immer zu Pentax hinüber und geträumt hatte ich damals und bis ins digitale Fotozeitalter von einer Pentax Ashai 6×7 oder von einer Mamyia. Leider hatte es nie damit geklappt was ich bis heute bedaure. Aber damals hatte ich kein Geld für das grosse Format von Pentax und heute, wo ich es mir leisten könnte, halte ich die kleineren Formate als DSLM für mich als völlig ausreichend.

    Ich würde es deshalb extrem bedauern, sollte Pentax vom Markt verschwinden. Aber vielleicht schafft es Pentax ja in der DSLR-Nische zu überleben. Wenn man auch nicht sofort eine eigene DSLM anbietet, so wäre es ja nicht auf Dauer ausgeschlossen, später, als DSLR-Überlebender und mit dem Ricoh-Konzern im Hintergrund, doch noch in den DSLM-Markt einzusteigen. Die Vision (und ich gehe damit trotz Helmut Schmidt nicht zum Arzt) dazu, Pentax lässt die derzeitigen DSLM-Anbieter sich gegenseitig zerfleischen und steigt dann in 5 Jahren wie ein Phönix aus der Asche in den bereinigten DSLM-Markt ein, zusammen mit einem komplett durchkonstruierten bezahlbaren Objektivangebot und einem Adapter für die derzeitigen Pentax-Objektive. Träumen wird man ja noch dürfen 😉 Aber leider hat im harten Verdrängungswettbewerb auf dem Kameramarkt Nostalgie keinen Platz.

  • Pentax und Ricoh waren ja schon immer etwas anders.

    > Pentax Q … mit Wechselobjektiven, aber Winzsensor

    > Ricoh GXR … mit Wechselsensor (je nach Objektiv mal APS-C, mal Winzsensor)

    > Pentax K-01 … DSLM, an der man DSLR-Objektive ohne Adapter verwenden konnte und die IBIS hatte

    > Ricoh GR III … APS-C, ohne Sucher, ohne Klappmonitor, aber so teuer wie ein Sony A7 / A7 II Body

    In den 1980ern, nach ME und MX, hat Pentax mal den Anschluss verloren, und danach immer wieder. Erfolglose Kooperation mit Samsung beispielsweise. Verkauf an Hoya. Weiterverkauf an Ricoh. Irgendwie haben sie aber immer Liebhaber gefunden. Also: eigentlich alles richtig gemacht. Weiter so. Von Todesurteil zu sprechen ist vermutlich falsch. Sie sind und bleiben ein Nischenanbieter.

  • Ricoh liegt zwar nicht richtig, aber eure Meinung ist auch nicht ganz richtig.

    Klar, in einem Forum indem es in erster Linie mit die tolle Technik von Sony geht kann eine anders lautende Meinung, besonders wenn diese sich so klar gegen spiegellose Systemkameras richtig, natürlich nicht bestehen.

    Ricoh hat recht, wenn nach einiger Zeit einzelne wieder zurück zu einer DSLR schwenken.
    Ihr habt recht mit eurer Aussage, dann aber nicht zu Ricoh (dann wohl ehr zu Canon oder Nikon).

    btw:
    Man kann sowohl mit DSLM als auch mit DSLR und sogar mit Plattenkameras nebst externen Belichtungsmesser gute Fotos machen. Man muss nur raus gehen und die Fotos machen …

  • Wenn mann die kommentare hier so liest. Ohhh mann. Diskussionen um eine Optik. Was woltt ihr denn heute noch mit ein xtausend euro objektiv… was denn? Was denn machen mit der fetten datei in RAW und 250 mb kommend aus dem teuren fuji, s super weitwinkel, Nikon geil kamera und Photoshop. Abzug machen ? Für omma. Fotoclub Botttropp oder die wand in 30*40 oder größer vielleicht , ja? .. wo denn? Gibt es denn noch ein fachlabor in buxtehude. Denn das grosslabor vergeigt doch wohl jede quaität aus dem teuren Teil, egal wie im Digital Druck eingestellt von dem19 jährigen azubi. Sogar in München, Hamburg, Frankfurt gibt es die nicht mehr, es sei denn mann legt 120 euro hin pro print, natürlich excl die knöllchen die mann kriegt weil mann drei mal hinfahren und ein parkplatz suchen muss. Ist mann nicht zufrieden sagt die alte natürlich es lag an Deiner datei, oder auch nur „weiss nig“. Wer sieht denn den unterschied zu einem Samyang 12mm für paar hunderter. Sollen wir uns allen für deinem computerschirm Lenovo setzen und dass bild hochziehen mit 400% in Photoshop. China hat alles überrollt und insbesondere die Gier von Nikon, Canon et al. Diese ausgenutzt. Und zurecht. Die Preise für die kameras usw seit Jahren horrent hoch. Der Kunde sollte zahlen weil die zu oft sushi essen waren. Die sachen von Samyang u. ä reichen voll aus an Qualität. Sogar ein manuelles altglas mit adapter. Diese ganzen firmen wie Pentax haben doch nur noch ca 5 angestellte in Deutschland und andere Ländern sowie Hasselblad, Leica usw. auch. Die sind nicht schon alle Tod, da ist dass Grab schon eingesackt. Nach 25 jahre in der Werbe und Modefotografie würde es mir nicht mehr in Traum einfallen xtausend für eine Optik auszulegen. Weil meine Kunden die 250mb runterrechnen auf 12 mb für Instagram oder deren webseite. Und wenn???? es nochmal gedruckt wird ist der 32 seiters Druck pdf 72 mb im ganzen weil die Druckerei gerade noch überlebt und seine alte machine so grosse datenmengen gar nicht verarbeiten kann. „Get real. Helmut Newton einer der bekanntesten Fotografen war es egal durch welches glas er gekuckt hat, der machte nämlich Bilder damit. Die Bilder seiner BigNudes nun viel Geld wert hat er damals mit einem Konica Objektiv gemacht.

    • @rob,

      in meinem langen Berufsleben hatte ich meistens mit Blendern aus der „Design-Ecke“, mit geschwollenen „Art-Direktoren“ oder ähnlichem zu tun.

      Die habe ich mit voller Absicht „bedient“ in dem ich bei deren Besuchen in meinem Studio die Fachkamera mit digitalem Rückteil auf dem Stativ montiert hatte und der große Eizo daneben flimmerte. So etwas mochten diese „Wichtigmänner“ besonders gerne.

      Heute ist vieles aus der ehemaligen Fotografie nicht mehr relevant weil andere Anforderungen gefragt sind. Somit ist die verwendete Technik eine andere geworden. Es entscheiden aber immer noch korrupte Blender/Wichtigmänner wohin die Aufträge gehen, daran hat sich leider nichts geändert.

      Pentax bedient eine Nische und wird weiterhin damit überleben können. Pentax baut robuste digitale Spiegelreflex Kameras mit genau der Technik die für den harten Alltag benötigt wird. Wenn das mal keine gesunden Voraussetzungen sind!

    • Hab ich jetzt erst gelesen und: Der @rob war guuuut 🙂
      Aber er darf das nicht schreiben, weil dann viele wichtig Pussy’s hier beleidigt sind.
      Da bin ich so bei dir. Wenn ich mich daran erinnere, wie ich mit meiner Nikon für eine Ausstellung mit einer einzigen Festbrennweite, der Billigversion eines 50mm 1.4 sämtliche Fotos machte, und es von niemandem bemerkt wurde. Herrlich.
      Aber z.Bsp. ein M-System mit preiswert, lichtschwachen Optiken geht hier garnicht. 🙂

  • Es gibt viele, die ihrer Marke treu bleiben.
    Vielleicht probiert der eine oder andere am Rande mal etwas neues, wer aber ernsthaft fotografiert hat die Optiken „seines“ Herstellers und verwendet sie auch an seinen Geräten.

    Es ist durchaus legitim, wenn Pentax so etwas behauptet. Ausserdem haben sie auch schon lange „Spiegellos“ im Kompaktbereich. Ich selbst habe noch eine Pentax Q1. Heute eher ein Sammlerstück. Eine GR probierte ich auch. Die Teile waren garnicht so schlecht. Überhaupt hat Pentax gute Kameras gebaut.

    Auf Grund der letzten Diskussionen u.a. „Untergang der DSLR“ habe ich lange überlegt.
    Ich komme von Nikon u. Canon. Für mich steckt die Entwicklung dieser spiegellosen DSLM-Spezies noch weit in den Kinderschuhen. Sehr gut bei Sony zu sehen, die pausenlos verbesserte Modelle auf den Markt schmeissen. Da werden sicher noch ein paar Jahre ins Land gehen. Ich erinnere mich an die Gehversuche von Olympus. Und die hatten mehr „Hand und Fuss“ als die von Sony.

    Ok, die Spiegellosen funktionieren schon ganz gut und haben inzwischen gemerkt, dass vor allem bei den Akkus nachgelegt werden musste. Aber immer noch kein Vergleich zu einer DSLR, mit der du gefühlt Ewigkeiten fotografieren und filmen kannst. Keine Sorgen, dass einem im falschen Moment der Saft ausgeht. Ausgereifte Technik sowieso.

    Ich persönlich neige auch zu einer DSLM. Für mich besteht der wesentliche Vorteil aber darin, dass die Dinger ohne Spiegelschlag ein wesentlich leiseres Betriebsgeräusch verursachen und eben nicht so gross sein müssen. Nicht wegen dem digitalen Sucher. Also wirklich nicht, hat man ja durch das rückseitige Display auch eine Kontrolle.
    Wer sich jemals intensiv mit Fotografie auseinandersetzte, weiss sowieso, wie man so ein Gerät richtig bedient um zu einem positiven Ergebnis zu kommen. So habe ich mich inzwischen ernsthaft mit dem Kauf einer D750 beschäftigt, die im Verhältnis im Preis stark nachgelassen hat und immer noch mit der D850 zu den Top-Kameras gehört.

    In sofern kann ich das PENTAX-Statement durchaus nachvollziehen. Sehr gut möglich, dass in Zukunft vielleicht bei weniger Modellvielfalt, zwei Systeme nebeneinander existieren können.
    Kein vernünftiger Mensch verscherbelt eben mal seine über Jahre angeschafften teuren Optiken für einen Systemwechsel zu einem System, dass lange nicht so ausgereizt ist, wie eine klassische DSLR.
    Nicht jeder bleibt trotz funktionierenden Adapter z.Bsp. bei Sony. Da kenne ich inzwischen einige Beispiele.
    Man wird sehen, wo diese Traditionsfirma, die meines Wissens auch Halbformat anbietet, am Ende bleibt. Sie hatte bis jetzt ihre feste Kundschaft und man hatte mit einer Pentax immer etwas solides in der Hand.

  • Diese Firma, die neben APS-C und Vollformat auch das Mittelformat bedient und zwar jeweils mit einem feinen Objektivportfolio ist für mich über JEDEN Zweifel erhaben. Da schaue ich persönlich sehr gelassen in die Zukunft. Das kann ich anderen hier auch nur empfehlen.

  • Als Pentax die 645 rausbrachte, waren sie innovativ. Leider haben sie die breite Vermarktung sehr stiefmütterlich behandelt. Da fühlte man sich nach dem Kauf alleine gelassen. Dann haben sie mit der 645Z Modelpflege gemacht, aber marketingtechnisch wieder nicht so richtig dazu gestanden.
    Die Einschätzung der Marktentwicklung bezüglich DSLM ist haarsträubend. Ich teile Eure Meinung.

  • Im spiegellosen Bereich bei VF prügeln sich mittlerweile 4 Hersteller um die Kunden. Fuji bleibt bei Halbformat und MF, schlauer ist das, Olympus bei MFT, gar nicht mal so doof. Der Markt schrumpft, das VF ist ein teures Vergnügen, gefühlt alle 4 Wochen kommt da was neues und das alte wird wertlos. Pentax hat ein kleines aber feines Programm an Kameras und Optiken und erkannt, dass es wohl auch immer DSLR Kunden geben wird.
    Die kann man jetzt bedienen, während die beiden Großen den Kunden immer und immer wieder eintrichtern wollen, das ist nichts mehr, ohne Spiegel ist alles besser. Eben nicht. Der fehlende Spiegel hat in meinen Augen den Vorteil kurzes Auflagemaß. Damit kann man mit passenden Adaptern Fremdoptiken verwenden, die oftmals bei hervorragender Qualität spottbillig sind. Und…..habe vor kurzem mit meiner spiegellosen Fuji Sportaufnahmen, Reitvorführungen am Hof von Freunden gemacht. Nie war der Wunsch nach einer DSLR größer. Eine K1 wäre wie gerufen gekommen.

  • Ist Pentax nicht schon seit Jahren tot? Sie müssten eigentlich Ricoh heissen, nur Ricoh verbreitet eben nicht den Glanz, wie Pentax, Marketing eben.
    Das Statement von Ricoh Pentax ist so daneben.
    So daneben, wie das Management von Kodak, als einer ihrer Ingenieure ihnen die erste Digitale Kamera präsentierte, kein Interesse.
    Wer einmal in Richtung DSLM gezogen ist, kehrt nicht mehr zurück.
    Zu groß sind die Vorteile eines EVF.
    Über 30 Jahre war ich mit SLRs unterwegs. Vor gut zehn Jahren, began ich mit der GH1 und bin bisher von Panasonic nie enttäuscht worden. Bereits diese GH1 kann Sachen, die andere heute erst mühsam lernen.
    Wahrscheinlich ist MF und größer, VF, APS-C, mFT auch bereits Geschichte.
    Und Samsung zeigt uns in der Gegenwart, die Zukunft.
    Dieser unglaubliche Super-Sensor von Samsung, dessen Produktion demnächst anläuft. 64 MP auf 1/1,7 Zoll, zusammenschaltbare Pixel, Kontrastbewältigung 100dB (menschl. Auge 120 dB), 400irgendwas fps.
    So einer in einer kleinen Kamera mit hochfestem Gehäuse, Zoom, Ibis, OIS,
    großem 6 Mio Subpixelsucher, großem voll artikuliertem Touchscreen, den ganzen aktuellen elektronischen Gimmiks, usw usw usw.
    Das wär mein, Back to the Future.

  • Und warum warte ich auf eine kleine NIKON „Z3“ ? Wohl bestimmt nicht, weil sie einen Spiegel besitzt. Hat der Typ, der dieses Interview gegeben hat, überhaupt einmal eine Kamera in der Hand gehabt? Unglaublich.

  • Ich denke, das Problem von Pentax ist, dass sie einfach nicht mehr die Kapazitäten haben eine Spiegellose zu entwickeln. Mit Vollformat ist Pentax z.B. erst seit 2016 auf dem Markt vertreten; das vergleichsweise magere Update der Ricoh GR auf Version III hat ewig gedauert. Die Firma hat einfach nicht die Entwicklungs-Kapazitäten wie z.B. Sony oder Canon.
    Darüber hinaus hat Pentax sich schon mal mit dem spiegellosen System Pentax Q vergallopiert – das dürfte die Unternehmensführung geprägt haben. So redet man sich die Situation schön und bedient die Stammkundschaft – was auf Dauer natürlich keine Lösung darstellt.

  • Seht mal was die Zukunft so bietet: http://www.fotohits.de/news/artikel/sofortbildkamera-im-retro-look-mint-intantkon-rf70

    Was ich so meine ist das für wirklich jeden ein Fotogerät zu bekommen ist. Über Auflage Maße, oder Sucher Varianten diskutieren ist müßig, jeder soll das verwenden womit er am besten klar kommt.

    Persönlich mag ich zur Zeit kleine, sehr gute Festbrennweiten auf einer leichten, kleinen Spiegellosen Kamera mit erstklassigem X-Trans Sensor. Ich möchte transportable Höchstleistung für unterwegs. Wenn das Ding einen Spiegel hätte wäre das Volumen größer, die Leistung aber genau so gut.

    Wer sich die technischen Daten einer Pentax KP genauer ansieht wir feststellen das sie eine Hydrid Kamera ist. Sie kann Dinge die normale Spiegellose nicht können. Einen großen hellen 100% Sucher hat sie auch.

    Ich glaube das sich die wenigsten die den Abgesang von Pentax kommentieren die Mühe gemacht haben das Pentax Portfolio zu besichtigen, sonst würde wohl manche Äußerung freundlicher ausfallen.

    • hallo alfred,
      im bezug auf pentax sehe ich das genau so. das einzige was pentax in punkto photographie fehlt ist die geschwindigkeit. mir gefällt auch die pentax k3ii sehr gut. an stabilität unübertoffen. wenn die kamera besonders viel aushalten soll, ist diese die nummer eins…

      was mich an die frage erinnert, wann kommt eigentlich mal ein gerücht über den nachfolger der pentax k3ii? es müsste so langsam soweit sein.

  • Schade Pentax. Mit der K 01 hatten sie denn richtigen Gedanken. Eine spiegellose Kamera und das KAF Bayonett beibehalten. Leider war das Design fragwürdig. Und aufgrund des Bayonettes leider auch klobig. Ein zweiter Versuch wäre bestimmt nicht verkehrt gewesen. Das gleiche Spiel gab es im Jahre 2000. Pentax hat den Prototypen der K1 vorgestellt. Meines Wissens wäre es die erste digitale FF gewesen. Leider erst 16 Jahre später gebaut.

    • Als Pentax-User ist man langes Warten gewohnt – das tut der Liebe keinen Abbruch! Wer’s eilig hat, kauft halt woanders, das dürfte Pentax ziemlich egal sein. Eine Pentax kauft man aus Überzeugung und nicht, um die 100 Meter in unter 10 Sekunden zu laufen.
      Gut Licht!

  • Vielleicht sind die Spiegellosen eine Todgeburt, vielleicht wird es in 2 Jahren keine Spiegelreflex mehr geben??? Alles Kaffeesatzleserei!
    Die Spiegellosen werden angepriesen wie warme Semmeln und hochgelobt. Ich finde, dass ist zu viel des Guten. Ein gutes in sich bewährtes System wird todgeredet, weil man Spiegellose billiger herstellen kann und tuerer verkaufen. NEU ist das Zauberwort und der Schmierstoff der Wirtschaft. Resourcen werden verschwendet,reparieren kann man das Zeugs nicht, wenns halt kaputt ist wirft mans weg. Das spiegellose System mag Vorteile haben, gerade für Videofilmer und andere Spezialisten, aber sooo toll sind die Teile nun auch nicht. Letztendlich entscheidet der Kunde am Ladentisch. Wer Pentax kauft, zufrieden ist, der wird auch weiter Pentax kaufen. Die Nische wirds immer geben! Sonny, Canon und Nikon liefern sich eine Schlacht um den besten Platz und um maximierte Gewinne, da interessiert der Kunde nur wenig. Er soll kaufen, ob ers braucht oder nicht! Der Kameramarkt schrumpft aus folgenden Gründen: 1. Überangebot, 2. zu schnelle Produktwechsel innerhalb einer Gruppe, 3. die Qualität nimmt ständig ab, 4. Verunsicherung der Zielgruppe durch neue Produktlinien, 5. Rabattaktionen mit angeblichen Auslaufmodellen usw.
    Die Liste ist lang!

      • Kompaktknipse ok, aber denkst Du wirklich, dass Systemkameras in naher Zukunft vom SP abgelöst werden? Wenn ja, in welchem Zeitrahmen?

      • Es geht hier darum, was diejenigen, die den Gewinn für einen Hersteller bringen, machen.
        Und die kaufen eben SM.
        Außerdem, wer 1000 bis 2000 Teuronen für SM ausgibt, kauft der dann noch eine teure, schwere Kamera mit Wechselglas?
        Außerdem, wer nur 150 Teuronen für ein SM übrig hat, kauft der überhaupt noch ne andere Kamera?
        Außerdem, ich hab es weiter oben geschrieben, was Samsung da, an Sensoren, in die freie Wildbahn haut, da braucht es bei Systemkameras einen gewaltigen Ruck und keine lauen Statements.
        Das heißt nicht, dass mir diese Entwicklung gefällt.

      • hallo robin,
        ich sehe nach wie vor noch einen riesigen unterschied zwischen smartphone und systemkamera.
        – es fängt schon mit der größe des sensors an und die damit verbundene möglichkeiten bei schlechten lichtverhältnissen zu photographieren.
        – ich habe noch kein smartphone gesehen auf das ich einen uv oder polfilter aufschrauben kann.
        – mir fällt es schwer an einer smartphone das objektiv zu wechseln.
        – ich kaufe mir nicht alle zwei oder vier jahre ein neues smartphone.
        – ich hatte in meinem ganzen leben noch kein telefon das mehr als 140,-€ kostete, weil das objektiv mit der zeit verkratzt, vergütung verliert oder blind wird.
        – ich nutze zwar auch oft eine x-m1, aber ganz ohne sucher ist in vielen situationen nicht zu gebrauchen.

        hätte ich mehr zeit, würde ich die liste noch um einiges verlängern. ein smartphone wird in den nächsten 10 jahren keine systemkamera ersetzen.

      • @ Robin
        Meine Frage war eigentlich, wann das SP die Systemkamera ersetzt. Dass es mal soweit kommt, möchte ich ja gar nicht ausschließen, bei dir hat man aber immer den Eindruck, daß es bereits geschieht.

        Jemand, dem die SP Knipse ausreicht, wird sich auch nicht mit Systemkameras beschäftigen. Der hätte sich zu fotolosen Handyzeiten höchstens eine Kompaktkamera zugelegt.

        Ein 2000 € SP bedeutet auch nicht den Gegenwert einer 2000 € Systemkamera. Es ist einfach nur ein teures Telefon, daß eine etwas bessere Bildqualität als günstigere SP oder Kompaktkameras bietet. Den Preis finde ich auch eher abschreckend, weil ich das SP gar nicht entsprechend nutzen könnte. Da ist mein veraltetes S für 300€ mehr als ausreichend.

        Ich warte mal ab, bis Samsung den Wahnsinnssensor zur Serienreife entwickelt hat und lasse mich dann gerne eines besseren belehren. Würde mir dann nur noch eine bessere Handhabung und einen Brennweitenbereich von 16-500 (oder 750, weil APS-C) wünschen. Da würde ich mein Equipment dann wirklich verkaufen.

        Entschuldigt, mal wieder vom eigentlichen Thema abgerückt…

      • @Robin

        ich dachte ich wäre auf einer Fotoseite, habe mich wohl geirrt, bei Dir lese ich immer was von SM – bist du sicher das Du über Fotografie redest? Oder hats Du andere Interessen? Weiss nicht ob Du hier jemandem mit den gleichen Wünschen findest.

    • „Die Qualität nimmt ständig ab“? Vieles von dem was sonst an Gründen angeführt sind, halte ich für zutreffend. Eine sinkende Qualität konnte ich aber bei den von mir in den letzten Jahren gekauften Fotoprodukten nicht feststellen, im Gegenteil.

      • Sehe auch keine sinkende Qualität, wie soll das funktionieren bei dieser mörderischen Konkurrenz? Oder hast eine Sony? (Scherz, die sind gut!)

    • Hallo Franz,

      Warum sollte man nicht reparieren können? Man hat nur den Spiegel weggelassen. Das Pentax System stellt ja niemand in Frage, es wird in Zukunft aber zwangsläufig immer weniger nachgefragt, weil der Spiegel langsam ausstirbt. Altkunden haben sicher keinen Grund umzusteigen, für die meisten Neueinsteiger sind die neuen Systeme aber zu 99% interessanter. Da kann man sich schon fragen, ob es langfristig für die Nische reicht.

      Gerade die gute Qualität halte ich für einen Grund. Zusammen mit den oft „zu geringen“ Entwicklungssprüngen lohnt sich eine Neuanschaffung für die meisten nicht.
      Verunsicherung und mangelhafte Kommunikation tragen sicher auch dazu bei, dass man erst mal wartet. Auf Produktwechsel und Rabattaktionen kann man sich einstellen, da sie mehr oder weniger in festgelegten und berechenbaren Zyklen stattfinden.

  • Die Hersteller diktieren doch den Markt! Auf kurz oder lang kann sich doch Keiner zwei Systeme leisten, dann heißt es doch eins wird fallengelassen. Man sieht doch jetzt schon das die DSLR fallen gelassen wird. Es wurden doch nur noch die Modelle auf den Markt gebracht die wahrscheinlich schon fast fertig entwickelt waren, mit Ausnahme der Profigehäuse. Meiner Meinung nach würden viele Kunden auch tolle DSLRs kaufen wenn es sie denn gebe. Aber jahrelang hatten sie doch die gleiche Technik im neuen Gewand verkauft und eine DSLM ist nun mal was neues. Ob damit bessere Bilder entstehen??? laut Werbung wäre es zumindest möglich.

    • @Harry

      „Die Hersteller diktieren doch den Markt!“

      Kein Hersteller kann den Markt diktieren, ausser er ist Monopolist! Noch gibt es mehr als genug DSLR zu kaufen und zwar in hervorragender Qualität und guter Ergonomie und unendlich vielen Objektiven. Keiner sagt doch, dass Du eine DSLM kaufen musst, ausser du willst das, und dann brauchst Du halt einen Adapter – der übrigens sehr gut funktioniert oder neue Objektive.

      Über deinen Einkauf entscheidest noch immer Du selbst, ausser Du bist ein Schaf, das anderen Schafen hinterher laufen muss!

      • Reden wir mal in 5 Jahren über das was ich geschrieben habe. Dann steht die DSLR da woh sie heute steht, ohne neue Modelle, und die DSLM wurde schon munter weiter entwickelt. Ich sage ja nicht das DSLM Kameras schlecht sind, es hat jedes System seine Vor und Nachteile. Für mich hat die DSLM im Moment zu viele Nachteile. Für Tierfotografen ist der Sucher einer DSLM ein Nachteil der lautlose elektronische Verschluß ein Vorteil. Sollten sich meine Motive Richtung Menschen verschieben, hätte ich kein Problem mir eine Nikon Z zuzulegen. Aber heute und jetzt bleibe ich lieber bei einer DSLR, dies kann in ein paar Jahren schon ganz anders aussehen😉

  • DSLR wird verschwinden, wie Analog verschwunden ist.
    Damals haben auch Enthusiasten die Vorzüge der analogen Fotografie gepriesen.
    Mit bekanntem Erfolg.

    Pentax setzt auf ein altersschwaches Pfred, welches nicht einmal mehr ins Ziel kommen kann.
    Servus Pentax!

    • @Bernhard
      wahrscheinlich wird DSLR über kurz oder lang ein Nischenprodukt sein, aber Du willst doch nicht ernsthaft die ersten Digitalkameras mit den Top analog Kameras vergleichen. Erst ab 2006 gab es bezahlbare Digitalkameras die den guten Analogkameras das Wasser reichen konnten. Inzwischen ist das natürlich anders, da man mit den neuen Sensoren Auflösungen erzielt die man analog nie erreicht hätte.

  • Ich stelle jetzt einmal eine ganz Steile These auf.

    Ich behaupte das Nikon noch vor Pentax in Schieflage geraten wird. Canon ist zu groß, wird zwar schrumpfen aber der einzige Gewinner weit und breit sind Fuji und Sony. Nikon und Canon haben beide den Umbau auf spiegellos verpennt. Canon wird das teilweise durch einen enormen Ressourcen und Entwicklungsaufwand kompensieren können, etwas was Nikon in der Form nicht kann, aber beiden sind ein Großteil ihrer Gefolgschaft schon Richtung Sony abgewandert. Nikon hat einen halbfertigen Start hingelegt und auf der Linsenseite sieht es derzeit eher dürftig aus. Canon macht hier einen besseren Job und dürfte auch schneller brauchbare Bodies auf den Markt bringen. Technologisch sind beide abgehängt, und technisch dort, wo Sony vor 3 Jahren war, so bitter das klingt.

    Wenn Pentax auf den spiegellosen Zug aufspringen würde, würden sie sofort unter die Räder kommen. Pentax / Ricoh hat derzeit 2 sehr gut laufende Produkte – Die K1 und die GR III. Letztere verkauft sich wie geschnitten Brot und die K1 hat sich um ein vielfaches besser verkauft, als erwartet. Beides Nischenprodukte, die der Markt tatsächlich benötigt. Pentax hat sich schon vor Jahren gesund geschrumpft. Eine Wahrheit der sich die anderen noch stellen müssen.

    • @ Stephen Obermeier

      „Ich stelle jetzt einmal eine ganz Steile These auf.“

      Treffend analysiert, darin steckt mMn mehr als ein Körnchen Wahrheit! Allerdings glaube ich nicht , dass Canon drei Jahre hinterher hinkt, denn Bildqualität machen nicht nur der Prozessor und der Sensor, sondern auch die Objektive und die sind bei Canon nach wie vor Spitze und auch beim Dual AF sind sie führend, das ist mir wichtiger als Tieraugenfokus! Ich rechne auch damit dass auf Sensorebene Spätestens Ende 2020 Anfang 2021 Gleichstand herrscht.

      • @Joe
        Das ist richtig, Canon größtes Pfund ist das Linsen Lineup. Ich denke auch das Canon nach den 2 recht konservativen Bodies einen echten Hammer rausklopfen wird im HighRes-Bereich. Ebenso machen die ersten Linsen für den großen Mount einen sehr guten Eindruck – Das mittlere 2.0 Zoom ist ein Statement. Zumindest scheint man bei Canon jetzt mal einen Stöpsel in den Abfluss Richtung Sony gedrückt zu haben.
        Der DualPixel AF ist toll.

        Das ganze FPS und Augen AF „Gerenne“ geht mir persönlich aber ziemlich am Hintern vorbei, da ich das nicht brauche. Ich schieße viel Produkt und Portrait und hatte ehrlich gesagt noch nie Fokus Probleme.

        Das einzige was für mich zählt, ist die Datei die hinten raus kommt. Das war bei den ersten Sonys ne richtige Grütze, woraufhin ich die Sony (erste a7 Serie) nach 6 Monaten, zum Glück ohne großen Verlust wieder verkauft habe. Hier ist Pentax heute noch ganz vorne mit dabei.

    • Ich kann mir gut vorstellen, dass Nikon enorme Schwierigkeiten bekommt, sich aus dieser Situation zu befreien, aber einen halbfertigen Start sehe ich da nicht. Die Objektive sind an die aktuellen Kameras angepasst und laut Tests über jeden Zweifel erhaben. Canon hingegen setzt zum großen Teil auf Einsteiger-Mittelklasse Kameras mit hochpreisigen Objektiven.
      Ich denke auch nicht, dass Nikon und Canon um 3 Jahre abgehängt sind. Sie haben vielleicht den einen oder anderen vermeidbaren Fehler gemacht, aber grundsätzlich sehe ich sie auf Augenhöhe mit den aktuellen Sony Modellen. Zur Zeit würde ich die Nikons den Sonys wegen Qualität, Ergonomie und Wetterfestigkeit sogar vorziehen. Das ist mir wichtiger als der leichte technische Vorsprung, den ich sowieso kaum nutzen werde.

  • Das was Pentax/Ricoh hier raus haut ist eine Bankrotterklärung von wegen DSLM wäre eine Modeerscheinung.
    Sie selbst haben doch versucht mit der Q und GXR einen Standbein im DSLM Bereich Fuß zu fassen.
    Aber eben mit völlig an dem Markt vorbeientwickelten Systemen.
    Es wurden zu viel Entwicklungsgelder verschwendet, die man für die Entwicklung „normaler“ DSLMs hätte gebraucht.

    Jetzt versucht sich die Führung von den Fehlentscheidungen abzulenken um das Gesicht noch zu wahren.
    Es scheint eben keine Kohle mehr übrig zu sein um eine „normale“ DSLM Linie aufzubauen.

    Somit sehe ich den Zustand von Pentax/Ricoh schon sehr kritisch.

    Es müsste schon ein „Wunder“ Sensor her um die Q und GXR Reihe aufwerten zu können.

    Den könnten die von Panasonic lizenzieren.

    Ich würde dann folgendes machen:

    Für die GXR Reihe aufbohren mit drei (OPF?) Sensormodulen: FF / APS-C und MFT, und dazu alle! verfügbaren Bajonets als Modul anbieten.
    So könnte man seine Lieblingskamera zusammen stellen.

    Im Prinzip würde man hier die Modulbauweise konsequent zu ende denken.
    Das Gehäuse müsste aber auch entsprechend auch hohem Niveau bedienbar sein.

    • hallo nihat, die gxr-reihe hatte ich noch garnicht gekannt. die grundidee ist genial. dann wie du sagst verschiedene systeme mit adapterbajonet. leica hatten sie ja angeboten. das ist das pentax/ricoh-problem. man hört und sieht nichts von ihren produkten bis es sie nicht mehr gibt.

  • Na ja, wer braucht im Ernst noch so Riesenklopper DSLR wie die von Pentax? In vielen Testberichten waren sie meistens Erste – von hinten. Wenn die Kameras so toll wären, wie Fanboys immer behaupten – dann hätten sie ja wohl mehr Marktanteil, oder? Real liegen sie in den Verkäufen noch hinter Nischenfirmen wie Olympus, Leica etc. Ein paar Gimmicks wie beleuchtete Knöpfe und dass man die Pentax an der Bildschirmaufhängung rumtragen kann, reichen eben nicht. Egal: Pentax ist nicht nur out, sondern scheintot – bei solchen Einschätzungen vom Ricoh Management. Was haben Pentax und Ricoh mit Dinosauriern gemein?…Genau: In spätestens zwei Jahren!

    • @
      ach Wickie hast du jemals eine Pentax in der Hand gehabt? Hast du jemals Bilder damit gemacht? Oder hast Du dir Dein Wissen angelesen? Weisst Du überhaupt wie Artikel in Zeitungen/Internet entstehen? Je mehr Werbung Du platzierst, desto positiver sind die Berichte und die Influencer sind nicht besser. Ausprobieren und dann urteilen – das hilft, dass Du eine eigene Meinung bekommst und keine angelesene!