Objektive

Neues Tamron 70-210mm f/4 Di VC USD Objektiv geleakt

Am 22. Februar wird Tamron ein neues Objektiv vorstellen, das 70-210mm f/4 Di VC USD für Vollformatkameras. Erste Bilder wurden bereits geleakt.

Tamron 70-210mm f/4 Di VC USD geleakt

Am 22. Februar wird Tamron im Vorfeld der CP+ 2018 ein neues Objektiv präsentieren, das 70-210mm f/4 Di VC USD. Es handelt sich hier um ein Objektiv für Vollformat-DSLRs, auf das sich dementsprechend Nutzer von Nikon und Canon Kameras freuen dürfen.

Hier die ersten Bilder des 70-210mm f/4 Di VC USD (das Beitragsbild oben zeigt ebenfalls das neue Objektiv):


Kommt noch eine zweite Objektiv-Neuheit?

Vor einigen Tagen hat Tamron in Form eines Teaser-Bildes bereits offiziell ein neues Objektiv in Aussicht gestellt, zum damaligen Zeitpunkt war allerdings noch nicht klar, welches Objektiv genau vorgestellt werden soll. Nun sieht es so aus, als würde es sich um das 70-210mm f/4 Di VC USD handeln, wobei das Objektiv auf dem Teaser-Bild den hier geleakten Bildern nicht wirklich ähnelt. Wäre als auch denkbar, dass Tamron noch ein weiteres Objektiv in der Mache hat.

Tags
Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

14 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Ok, da hab ich jetzt mit Anderm gerechnet. Ich bin mir nicht sicher wie sehr der Markt auf diese Linse gewartet hat. Ich hätte ja eher mit Linsen für das spiegellose System gerechnet. Für mich würde dies zumindest Sinn machen. Nikon und Canon werden in der nächsten Zeit sicherlich nachlegen und diesen Markt weiter ausfüllen. Gemeinsam mit Sony und Fuji sind ernsthafte Abnehmer bereits vorhanden, ebenso wie Olympus etc.

    Vielleicht seh ich das ja falsch, aber ich denke einige verpassen hier ein wenig den Markt. Vorallem bei Fuji würde es Sinn machen, denn diese sind, zumindest was Autofokuslinsen angeht, absolut konkurenzlos.

    • Fuji ist aber sowohl in optischer/mechanischer Leistung als auch im Preis bei vielen Objektiven nur sehr hart zu schlagen.
      Tamron und SIGMA haben sich 20 Jahre nur an Canon orientiert.
      Jetzt orientieren sie sich wieder an Nikon und ein bischen an Sony – so wie es eben die Jahresverkaufszahlen von Kameragehäusen diktieren.

      Auch gegen mFT kann man ja nur lichtschwache Objektive antreten lassen und die wird die verwöhnte Klientel wohl nur wenig kaufen wollen. Und die Taktik, eine Rechnung für Sony und gleichzeitig für mFT ging für SIGMA bisher kaum auf.
      Ein 30 mm ist als 45iger spannend an Sony aber eher stinklangweilig als 60iger an mFT.

      • Rein technisch und preislich kaum zu schlagen? Das ist eine These die ich interessant finde und worüber ich mir eher weniger Gedanken gemacht habe. Aber ich kann deine Aussage nachvollziehen.
        Sigma und Tamron werden wohl kaum in das ehemalige Horn blasen wollen, billige Objektive anzubieten, die dann auch Abstriche in der optischen Leistung haben.

        Aber vielleicht sollte man nicht versuchen das bestehende zu ersetzen, sondern einfach zu erweitern.
        Ein Sigma 18-35mmf1.8 für Fuji wäre denkbar, trotz der Größe und dem Gewicht. Ich glaube das würde auf breite Begeisterung treffen. Ebenso wie ein 70-300mm Objektiv. Das könnte zum Equivalent zum Canon 100-400mm gewertet werden.

        technisch hat es Tamron und Sigma mit Sicherheit raus. Der resultierende Preis ist natürlich entscheidend über den Erfolg. Denn in der Breite, trotz aller anderen AUssagen, ist Fuji im Gesamtangebot wesentlich günstiger als die Vollformatkonkurrenz.

      • ja das könnte Sigma machen, die 1.8/18-35 mm und 1.8/50-100 mm Zooms komplett neu berechnen (anderes Auflagemaß) und dann Fuji und Sony zugänglich machen.
        Ich finde zwar das 18-35 mm überschätzt und für mich eher unpraktisch, ich verwende ein 1.4/23 mm und zoome mit den Füßen oder dem Oberkörper.
        Das 50-100 mm könnte spannend für Porträts sein – aber, es müßte unbedingt bei 23 mm starten im HF – denn die ständige Wechselei der Objektive/Kameras ist doch das was bei Porträts nervt.
        Früher gab es von Tamron 2.8/35-105 mm – so etwas wünschen sich Menschenfotografen heute wieder sehnsüchtig.

        Ein 70-300 mm ist sicher eine Alternative, weil es deutlich kleiner und leichter sein kann als 100-400 mm.
        Aber die kommen in ihren Berechnungen wohl bisher nicht auf die erwünschten Stückzahlen und die Märkte schrumpfen.
        Erst wenn Canon und Nikon mit im Boot sind, wird das lukrativ.
        Da können Sony-Fans so viel protestieren wie sie wollen, noch ist Sony eine kleine Nischenmarke – es zählen nicht nur Kameras die heute verkauft werden, sondern was die letzten 15 Jahre verkauft wurde.
        Und Fuji und Pana und Oly schlafen keineswegs.

  • Und wieder eine Doublette… seit Herbst wabert durchs Internet das SIGMA sowohl 2.8/70-200 mm als auch 4/70-200 mm C in der Konstruktionspipeline hat,
    Schon schießt Tamron schnell ein 4/70-210 mm dagegen.
    Das könnte man Wettbewerb nennen.
    Sowohl Canon, Nikon als Suchbegriff sony haben aber sehr gute 4.0/70-200 mm – die sogar relativ bezahlbar sind – da bestand für mich keine Not.

    Aber beide vernachlässigen wichtigere Baustellen wie:
    2.8/14 mm
    2.8/18 mm
    4.0/300 mm
    2.8/300 mm
    5.6/500 mm
    Oder innovativer:
    4.5/50-300 mm
    3.4/50-200 mm
    6.3/50-600 mm

    • Guter Gedanke dazu! Sehe ich genauso.
      Ich habe auch nicht verstanden warum jetzt ein 70-210mm Objektiv auf den Markt geworfen wird. Das bestehende Angebot ist bereits sehr gut.
      Ich würde mich dahingehend auch breiter aufstellen. Aus Sicht von Tamron würde ich Zooms mehr in die Überlegung einbeziehen. Denn Im Bereich der Profi-festbrennweite ist da gegen Sigma kaum was zu holen.

      • Viele sehen aber auch nicht, wo Tamron spannendes zu bieten hat:
        1.8/35 mm mit einem sensationellen Abbildungsmaßstab
        1.8/45 mm
        1.8/85 mm mit Bildstabi

        Ich finde die Sigma ART Objektive weitgehend überschätzt, ich habe alle ausgiebig nutzen können, spannend sind nur 1.8/14 mm, 1.4/20 mm für sehr spezielle Anwendungen und 1.4/50 mm und 1.8/135 mm mit wirklich besonderen optischen Leistungen.
        Und mit dieser schweren Bauweise, brauchen sie für spiegelfreie Systeme gar nicht erst anzutreten.
        Sigma und Tamron hängen stark am Erfolg von Canon und Nikon und wenn die jetzt keine Erfolge feiern mit neuen Systemen ohne Spiegel – dann sind die rauschenden Feste auch bei den Objektivherstellern vorüber.

    • Bravo cat – wir wissen was ein gestandener fotograf braucht.
      die mitnahme von der nomalbrennweite biss hinauf zum tele (egal wie stark) ist für reportagen unverzichtbar!!!
      deshalb habe ich als „immer vorn drauf glas“ mein SIGMA 18-300 ! vollkommener schwachsinn, für jede situation
      ein passendes objektiv mitzuhaben, wenns ein excellentes 18-300 auch tut!!! ich mache street-reportagen – und
      will keine situation versäumen, nur wegen eines bescheuerten objektivwechsels!!! kann ich mir auch gar nicht
      leisten, eine situation so zu verpassen!!!
      übrigens – die voran genannte optik verträgt sich ausgezeichnet mit meiner D500! alle sind vom optischen ergebnis
      beeindruckt.

  • Schön, dass nach Sigma nun auch noch Tamron ein 70-200 f4 ankündigt. Nikon hat zwar ein sehr gutes, aber der überrissene Preis hat mich bis jetzt daran gehindert zuzugreifen, denn es ist teurer als das hervorragende Tamron 70-200 f2.8 G2. Da kann doch etwas nicht stimmen, oder?

    Es wird langsam Zeit, dass endlich mehr Druck in diesem Bereich auf Nikon und Canon kommt, damit die Preise etwas ins Rutschen kommen. Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich, dass Sigma und Tamron bezüglich Qualität locker mithalten können, und beim Preis sowieso.

      • Stimmt, aber stell dir bei Fuji z.B. einmal vor, es gäbe ein 55-200mm 2.8 von Sigma, top Qualität und 20 % günstiger als das lichtschwächere Fuji. Dann würdest du ja wohl auch sagen, dass letzteres zu teuer sei, oder etwa nicht?

  • auch ich sehe da bei fuji noch viel luft, was geliefert werden könnte. nicht unbedingt bei den festbrennweiten, da hier selbst zeiss scheinbar schwer mithalten kann, aber bei den zoom-objektiven ist noch einiges drin. so wünschte ich mir hier ja beireits schonmal ein reisezoom neben dem fuji 18-135er. vielleicht ein 16-135er oder ein 18-300er. ich hätte auch nichts gegen ein 50-300er. was das betrifft ist hier viel luft.

      • rolf carl, warum fragst du nur mich und nicht den rest hier die auch von mft und aps-c sprechen? habe ich dich wieder mit irgendwas provoziert? ich war bei weitem nicht der erste. lass mich doch einfach in ruhe.