Kameras Nikon

Nikon: Gewinn im letzten Jahr von 0,7 auf 56 Milliarden Yen gesteigert

Endlich mal eine gute Nachricht von Nikons Finanzabteilung! Die Gewinne konnten im letzten Geschäftsjahr deutlich gesteigert werden, doch es läuft nach wie vor noch nicht alles rund.

Ende 2016 hat Nikon angefangen, drastische Veränderungen an der Unternehmensstruktur vorzunehmen. Es wurden Mitarbeiter entlassen, bereits vorgestellte Kameras wurden doch nicht auf den Markt gebracht – sprich es wurde mehr oder weniger jeder Stein umgedreht, um den Weg aus der Krise zu schaffen.

Nikon kann Gewinn deutlich steigern

Nun tragen die Maßnahmen erstmals Früchte, denn Nikon konnte im vergangenen Geschäftsjahr die Zahlen deutlich verbessern. Im vorherigen Geschäftsjahr betrug der Gesamtgewinn des Unternehmens noch 0,7 Milliarden Yen, nun konnte er auf 56,2 Milliarden Yen gesteigert werden (das entspricht ungefähr 43 Millionen Euro).

Nikon hat also wieder in die Gewinnspur gefunden, was für alle Nikon Nutzer und im Grunde alle Fotografen eine tolle Nachricht ist!

Umsätze und Absatzzahlen rückläufig

Doch es gibt nicht ausschließlich Positives zu vermelden, vielmehr hat Nikon mit leicht sinkenden Umsätzen und rückläufigen Absatzzahlen zu kämpfen. Sinkende Umsätze hängen zum Teil mit Sicherheit auch mit dem schrumpfenden Gesamtmarkt zusammen, doch dass Nikon zuletzt 15,5 Prozent weniger Kameras mit Wechselobjektiven verkaufen konnte, ist beunruhigend. Auch die Absatzzahlen der Kompaktkameras sind um 21,3 Prozent zurückgegangen. Doch das ist eigentlich nicht weiter verwunderlich, sondern sieht bei anderen Herstellern wie Canon ganz genauso aus.

Wenn man sich nur die Zahlen von Nikon Imaging – also der Kamerasparte – anschaut, dann sieht man dort einen Rückgang des Umsatzes von 383 auf 360 Milliarden Yen, gleichzeitig aber auch eine Steigerung des operativen Gewinns von 17,1 auf 30,2 Milliarden Yen.

Zusammenfassend kann man also festhalten, dass Nikon es geschafft hat, die Gewinne deutlich zu steigern, obwohl Umsätze und Verkaufszahlen rückläufig sind.

via: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

39 Kommentare

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  • also zunächst freue ich mich für nikon, daß sie sich fangen konnten.
    meine vermutung wäre ja, daß die rückgänge der umsätze damit zusammenhängen, daß gerüchte im umlauf waren, daß nikon vielleicht abstürzen könnte. niemand möchte dann auf der neuen „wertlosen“ systemkamera sitzen. (das beziehe ich auf neueinsteiger die „informiert“ sind.)
    im ganzen kameramarkt sind aber auch die umsatzzahlen rückläufig, wenn ich das richtig verfolgt habe, und somit sieht es doch für nikon gut aus. weiter so nikon. ich freue mich schon auf die nikon a mark ii? 😉

  • Ehrlich gesagt wundert mich das überhaupt nicht, denn Nikon hat Anfang des letzten Jahres begonnen, die Preise massiv zu erhöhen, was mich beispielsweise davon abgehalten hat, weitere Produkte zu kaufen, insbesondere Objektive, die ich noch auf der Wunschliste habe. Aber Fotografen, die trotzdem kaufen wollen oder müssen, haben wohl zu diesem guten Geschäftsergebnis beigetragen.

  • Also die Zahlen hätte ich dann doch gerne etwas genauer erklärt, denn ich kann nicht viel daraus lesen. Operating Profit steigt, sehr gut, aber ist das before or after Tax – also was bleibt bei Nikon tatsächlich hängen? Und lassen wir uns von der Höhe der Zahlen nicht täuschen, der Wechselkurs Yen zu Euro beträgt in etwa 1Yen = 0,0076€!!!!

  • Schön an den Gewinnsteigerungen ist für die Firma bzw. die Fotoabteilung, dass man Existenzberechtigung stützt und evtl. Dividende an Inhaber ausschütten kann oder hoffentlich die Entwicklungsabteilung unterstützt.
    Aber 43 Mio. € Gewinn, egal ob vor oder nach Steuer, sind für einen Konzern nicht wirklich gut, sondern eher noch sehr bedenklich, wenn dazu noch durch Preissteigerungen, aber weniger verkauften Stücken erzielt, dann ist die Gesamtlage doch die eines am Abgrund stehenden Übernahmekandidaten. Das ist kein Schlechtreden, sondern Realität. So kann ich mir weiterhin vorstellen, dass Sony, Panasonic, Samsung sich den guten Namen als Marke und die Profifotografen angeln wollen, um sich besser am Markt zu plazieren. Nikon könnte seine Fotoabteilung abspalten und mit Gewinn verkaufen.

    • Guten Tag renus …
      Aber was bliebe dann noch von Nikon übrig …
      die Fotosparte ist doch der beträchtlichste Teil der Firma!
      Aber schwierig wirds für alle enorm werden und Deine Vorstellung der Zukunft Nikons ist gar nicht so abwegig.
      Gruß … Gustav

      • @ Michael
        Da hast Du recht: 427 Mio. € (Kopfrechnen schwach, setzen 🙂
        https://www.finanzen.net/waehrungsrechner/japanischer-yen_euro

        @ Gustav, Du warst leider etwas zu unkritisch mit mir !!

        Dann muss ich meinen Kommentar zurücknehmen! Mit diesem Betrag lässt sich etwas unternehmen. Und Mitsubishi als Konzern im Hintergrund kann seine Fotosparte (Nikon) mit ordentlichem Gewinn rechtfertigen.
        Damit scheinen die Gerüchte und Spekulationen, auch meine, um eine Übernahme vorerst nicht zuzutreffen.

        Allerdings gilt weiter: mit geringerer Stückzahl höherer Umsatz und Gewinn bedeutet — nicht nur bei Nikon — trivialerweise, die Kameras werden teurer und die Kunden werden nicht so schnell neue Kameras kaufen bzw. wollen dann länger mit den Geräten fotografieren. Insgesamt kommt die Sparte unter Druck: höhere Preise, weniger verkaufte Einheiten, Smartphones statt kleiner Immer-dabei-Kameras, ältere Kameras sind so gut, dass sie nicht so schnell ersetzt werden müssen, um mit den Fotos zufrieden zu sein.

        Da brauchen die die Verkaufsstrategen, aber noch mehr die technischen Entwickler, aller Hersteller viele gute Ideen, auf die wir uns hoffentlich freuen können und dürfen.

      • Hallo renus …
        Das ist natürlich schon eine andere Summe – ich glaube ein beträchtlicher Teil wird der guten 850 zuzuschreiben sein – die hochpreisigen bringen Geld – und die Preise wurden auch überall letztes Jahr erhöht – nur die Käufer werden weniger.
        Ich persönlich habe schon immer meine Kameras länger genutzt .
        Aber im Ernst – ob 45 oder 450 – wenn Großkonzerne zu der Überzeugung kommen auszugliedern dann tun sie es so oder so – wenn sie noch gute Zahlen vorweisen können verkaufen sie noch schneller um ihre Dividende gut aussehen zu lassen.
        Auch in der Landtechnik grassiert dieses Spiel Firmen hin und her zu schieben …
        Also nehmen wir die Zahlen zur Kenntnis und lassen uns in der Zukunft überraschen …
        Viele Grüße … Gustav

      • @Gustav
        Ja, da hast Du recht: Wenn Nikon gut aussieht, lohnt sich das Verkaufen für Mitsubishi natürlich eher. Aber ich vermute mal, dass die Mitsubishi-Manager lieber noch eine Weile einen Technik-Gemischtwarenladen haben wollen. Lange Zeit war das bei deutschen Konzernen ja auch der Fall (z.B. Siemens), die erst seit einigen Jahren in kleinen Stücken einzelne Sparten abgeben, d.h. an die Börse bringen, wenn dies einen guten Betrag verspricht (Infineon, Osram). Soweit, schätze ich, ist Mitsubishi noch nicht.

        Wie wäre denn folgende Vorstellung:
        Nikon baut eine Spitzenkamera (DSLM) mit E-Bajonett. Nein, bitte nicht gleich aufschreien: das tun die nieeee! Denn Nikon hat das schon einmal getan! In seiner Anfangszeit, als es ein Bajonett mit einem guten Image auf dem Markt gab; Nikon war sich nicht zu fein dazu Kameras mit diesem zu bauen, um im Markt fuusszufassen. Es handelte sich damals um Contax, diese Marke hatte mal einen guten Ruf. Heutzutage hat halt das E-System von Sony einen guten Ruf, aber vor allem einige Kunden, die dorthin gewechselt sind. Warum sollte man dies nicht nutzen, wenn man sich narzisstisch nicht zu fein dafür ist? Da wäre dann zum Vorteil vieler Fotografen wirkliche Konkurrenz und Vergleichsmöglichkeit.

  • Nicht schlecht, nur wenn die DSGVO in aller Munde ist, wird es zumindest in D für Fotografen und Kamerahersteller härter. Bitte nicht falsch verstehen, Datenschutz ist wichtig. Nur wird letztendlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
    Zu Nikon: Ich denke, es wird vieles richtig gemacht. Das Kompaktgeschäft reduziert, neue und sehr gute Produkte auf den Markt gebracht, eine neue Linie, die DSLM nimmt Form an. Getreu dem Sprichwort, gut Ding will Weile haben. Im Umkehrschluss bedeutet Gewinn leider auch Preiserhöhungen und Entlassungen von Mitarbeitern. Ist aber in anderen Branchen nicht anders.
    Nikon 1: Meine Empfehlung, die 1 weiterführen. Das System ist fertig und da, Interessenten gibt es auch dafür.
    Die 1 könnte als sehr kompakte Systemkamera, also als Edelkompakte angeboten werden. Mit der Option, das Objektiv wechseln zu können.

  • Klasse statt Masse!
    Gesund schrumpfen ist angesagt, die Zeiten wer die meisten Kameras im Angebot hat dürften vorbei sein…und ehrlich einen zufriedenen Nikon Kunden dürfte es wohl sch… egal sein ob seine Marke auf Platz 1,2 oder 5 steht Hauptsache das Paket stimmt. Es soll Hersteller geben die haben noch zwei, drei Kompaktkameras im Programm andere benötigen immer noch mindestens +10 👍

  • Dann können die jetzt ja wieder Menschen einen neuen Arbeitsplatz anbieten
    30 Millionen Yen darin investiert ergeben 99 Arbeitsplätze

  • Der Markt ist gesättigt und die „Bucht“ ist voll von dem Gelumpe. Das Qualitätsende der Fahnenstange in Sachen Bildqualität ist lange erreicht. Die ganzen Features einer aktuellen Spiegel/Spiegellosen Kamera überfordern den normalen Nutzer oft. Man kommt heute unterm Strich mit dem Handy viel besser klar.

    Fotografie für alle – geht besser auf dem Smartphone.
    Krampfhaft versucht man noch im Nischenbereich hochpreisige Produkte an den Mann/Frau zu bringen. Der eine oder andere Spezialist oder der, welcher schon immer gerne Teleaufnahmen machte wird’s brauchen, die Masse nicht.

    Ende, aus, Danke :-))

    • „Smartphones werden in Zukunft überflüssig“
      (Interview mit Telekom)

      „Es gehe nicht um die Smartphones von heute, sondern um die Technik, die danach komme. Idealerweise spiele man dann nicht nur mit, sondern führe den neuen Markt an. “
      (Interview mit Sony)

      Ich gehe mal davon aus das die gute alte Kamera das Smartphone überleben wird…😉

  • Soweit mir bekannt ist fertigt Nikon auch Ferngläser, Teleskope, Mikroskop, medizinische Instrumente und neuerdings Vermessungsinstrumente.

    Wie man zu den Zahlen gekommen ist wird aber nicht detailliert beschrieben. Wenn man die Gemengelage rund um die Fotografie mit berücksichtigt habe ich starke Zweifel ob da nicht eine „kreative“ Sichtweise eingebaut wurde.

    Sollten die Zahlen stimmen freut es mich, denn es wäre schade wenn wir einen gewichtigen Mitspieler verlieren würden.

  • Nikons Zahlen und die Realität in meinem Umfeld könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich wohne direkt an einem Bayrischen See und kann wenn ich ich in meinem Stammlokal sitze die Besucher Massen beobachten. Wer welches Fotogerät vor der „Wampe“ hängen hat? Die älteren Herrschaften Reflexen von Canon, Nikon, die etwas jüngeren Panasonic, Sony und die unter Dreißig zücken ihre Smartphones. Was wird wohl immer mehr werden?

    Lasst euch die Lust am Bilder machen (egal mit welchem System) nicht nehmen. Wie schon mehrfach erwähnt fotografiere ich beruflich. Das ist etwas ganz anderes und hat mit meinem „privaten Bilder machen“ überhaupt nichts gemein.

    Das ist der selbe Unterschied wie mit einem Ochsen oder mit einer modernen landwirtschaftlichen Maschine pflügen. Mein Studio System ist für eine Wanderung ungeeignet.

    Da verwende ich gerne eine „Amateur“ Ausrüstung weil ich diese leicht mitnehmen kann. Aus diesen Gründen lese ich gerne in diversen Foren und manchmal wie bei Photografix gebe ich meine persönliche Meinung zum Besten. Mir ist es wichtig zu wissen mit welchen Problemen sich der normale User beschäftigt. Was mir extrem aufgefallen ist? Der normale Nutzer beschäftigt sich zu viel mit der Technik die in den Gerätschaften eingebaut ist. Das Endergebnis Bild ist worauf es ankommt und nicht das dazu verwendete Kamera System.

    Alle Hersteller versuchen zur Zeit „die Eier legende Wollmilchsau“ auf dem Markt zu platzieren. Die gibt es aber schon zum Nulltarif in Form eines Smartphones.

    Wir, auch ich, kaufen nach reichlich Überlegung die für uns passenden Geräte und nutzen diese über mehrere Jahre bis sich eine Neuanschaffung technisch lohnt. Das gilt für Beruf und für privat.

    Wenn ich mich in meinem digitalen Archiv umsehe muss ich feststellen das zehn Jahre alte Bilder (fast) genau so gut oder schlecht sind wie die letztlich gemachten Aufnahmen. Was zählt sind die Bildidee, die Bildaussage und nicht die dahinter stehende Technik.

    In diesem Sinne allen viel Vergnügen beim Bilder machen!

      • Doch, gibt es.
        Wenn ich im Ausland bin, zücken auch die weit(!) über Dreissigjährigen ihr Handy. Aber auch jüngere, darunter viele Frauen laufen schonmal mit einer DSLR durch die Gegend, während Männer wieder eher das Handy nutzen.
        Ich mag eigentlich auch mehr meinen kleinen Kasten. Ist irgendwie griffiger und man ist an die Einstellmöglichkeiten gewohnt. Aber es kommt auch immer mehr das Handy zum Einsatz.

        Wenn ich mir da die Frontkamera betrachte, die eigentlich gerade mal die Grösse eines Stecknadelkopfes hat und dafür eigentlich schon eine unfassbare Qualität besitzt, kann man sich in etwa vorstellen, dass man die „Dicken Dinger“ in Zukunft garnicht mehr braucht.
        Hinzu kommt, dass viele inzwischen ihre Fotos im retro style (z.Bsp Hipstamatic) bearbeiten. Geht viel schneller mit dem Handyfoto und diverser preiswerter Software darauf. Und ja, es macht auch noch Riesenspass, weil man schnell zu einem erstaunlichen Ergebnis kommt.

        Dagegen ist das herkömmliche Foto aus einem digitalen Spiegelkasten, was nicht gleich aufs Handy übertragen und bearbeitet wird wie ein schnarchnasiger Elefant, weil man damit erst nach Hause an den Rechner muss. Egal mit welchem Motiv.
        Noch, bin ich auch ein „Gewohnheitstier“. Jedoch locken die neuen Möglichkeiten immer mehr, weil sie einfach so unglaublich unkompliziert sind..

      • Wenn man das möchte,

        warum nicht? Wenn ich schnell mal ein gutes SW-Foto benötige ist mein Huawei 10 unschlagbar schnell solange es kein Porträt ist kann man damit leben.

        Mit fertigen PlugIns zu arbeiten mag für den ungeübten User recht praktisch sein, ich mache das lieber „zu Fuß“ im Photoshop und aus einer RAW Datei, so kann ich auch einen „eigenen“ Stil entwickeln den nicht jeder hat.

        Richtig ist aber das es zukünftig wesentlich kleinere und automatisiertere Gerätschaften geben wird. Am anderen Ende der Fahnenstange hat sich das Mittelformat nicht ohne Grund etabliert. Es eignet sich für die berufliche Fotografie wegen der sehr gut verarbeitbaren sauberen Dateien einfach besser.

        Wer besser, schneller kommunizieren möchte kommt um das Smartphone nicht herum. Da gibt es eben bei beiderlei Geschlechtern „Spezialisten“ die ohne ständige „Mitteilungen“ nicht mehr leben können. Schade, aber es ist so!

        Bei mir ist das betriebliche Smartphone nur während der Geschäftszeiten in Betrieb. Auf meinem Internetauftritt wird darauf hingewiesen das Mails nur in den Geschäftszeiten bearbeitet werden. Bisher hat sich deswegen noch niemand beschwert, eher das Gegenteil ist der Fall. Es wird schon nachgemacht!

        Mit was ein gutes Bild entstanden ist interessiert niemanden. Das Bild muss neben den rechtlichen Dingen einige technische Kriterien erfüllen damit die Verkaufbarkeit gegeben ist. Privat sind die Vorgaben nicht relevant, deswegen soll jeder Nutzer mit dem ihm sympathischen Gerät seine Bilder machen, ich habe nichts dagegen einzuwenden.

      • Micky,
        also ehrlich Ruck zuck ist mein schnarchnasiges Elefantenbild übertragen auf IPad oder IPhone und das mitten in der Natur ohne das ich erst nach Hause muss. Der arme Sportfotograf der erst nach Hause muss um die Bilder übertragen zu können bis dahin ist wohl schon die Fußball WM wieder vorbei 🤔 Desweiteren bieten neue Kameras auch gleich Filterprogramme mit an wie zB Lochkamera, Miniatur, Popup Farbe usw….nutzt ihr diese überhaupt oder machen diese nur am Smartphone Sinn???

      • @ Micky

        Also was Du machst und vorschlägst ist nicht fotografieren, sondern knipsen! Dafür ist das Handy ideal. Ich mache KEINE Selfies und muss auch nicht innerhalb von drei Sekunden nach dem ich ein Bild geschossen habe dieses der Welt zeigen und mich mitteilen, denn das ist keine Kommunikation, sondern Gelaber und hat allenfalls eine Halbwertszeit von maximal drei Sekunden. So was interessiert meine Töchter oder andere Jugendliche und Erwachsene, die sich noch für solche halten und sonst nichts mitzuteilen haben. Das macht vielen Spass, und ich verurteile das nicht, aber mir persönlich ist das wirklich zu oberflächlich. Wenn die Kamera alles kann und ohne mein zutun die Welt so fotografiert wie ich sie sehe oder sehen will, dann höre ich auf zu fotografieren. Ich stelle alles und immer manuell ein, selbst wenn es schnell gehen muss und dann gibt es je nach dem gute, schlechte oder Spitzenfotos. Photoshop benutze ich sehr selten, Motivprogramme überhaupt nicht, das hat doch nichts mit Kreativität zu tun, das ist doch nur Vorgefertigtes anwenden, wie mit Backmischung Kuchen backen. Das ist wie Fertiggericht und selber kochen – manchmal gelingt Aussergewöhnliches, manchmal geht es in die Hose, aber Fertiggericht kommt mir nicht auf den Tisch – NIE!
        Aber natürlich bin ich und der „normale Fotograf“ eine aussterbende Rasse, wie der Dinosaurier, der letzte Mohikaner oder die Bücherleser, aber noch gibt es Zeitgenossen mit denen man sich jenseits von What’s App, Facebook und Co. vernünftig unterhalten kann und das bleibt hoffentlich noch so, solange ich es hier auf der Erde aushalten muss.

      • joe, das was du da beschreibst ist in meinen augen das eigentliche photographieren. es ist eben mehr als nur knipsen. je nachdem stundenlange oder gar tagelange vorbereitungen. warten auf das richtige licht, die richtige witterung,… bis man das abgelichtet hat was man wollte. die wahrheit und die realität im schönsten oder schlimmsten moment für die „ewigkeit“ festhalten.

      • @joe
        Das sehe ich alles genau so wie Du! Was für mich das Fotografieren und auch das Kochen ausmacht, ist die Möglichkeit Kreativ zu sein. Beim Fotografieren ist es eben, selbst sich für ein Motiv zu entscheiden, selbst die Bildgestaltung vorzunehmen, selbst die Stimmung und einen Ausdruck ins Bild zu bekommen, u.a. durch die gewählten Einstellungen. Schön, wenn eine Kamera einem auch die Möglichkeit bietet, gegebenenfalls einiges davon abgenommen zu bekommen, falls man es in der jeweiligen Situation abgenommen bekommen will, aber die wesentlichen Entscheidungen will in der Regel ich treffen. Auch mir ist es wichtig, was dadurch aus der Kamera kommt, äusserst ungern will ich die Arbeitsergebnisse am Computer noch pimpen müssen. Mache ich zwar hin und wieder trotzdem, wenn mir das Bild wichtig und der fotografische Fehler oder Unzulänglichkeit zu auffällig ist, aber das ist für mich eigentlich nicht mehr Fotografie, das ist dann eher elektronisches Malen. Ich kann auch mit kleineren Unzulänglichkeiten in meinen Bildern leben, ein Profi kann das nicht, er kann nur perfekte Bilder an den Mann / die Frau bringen, egal wie sie zustande gekommen sind, letzteres interessiert die Kunden idR nicht. Dieses elektronische Malen ist genau das Gleiche, was die vielen möglichen Automatikhelferlein an Kameras und Smartphones teilweise schon im Gerät an „meinem Foto“ ändern und dadurch aus „meinem Foto“ ein Foto machen, bei dem ich bei der Urheberrechtsangabe eigentlich zusätzlich zu meinem Namen auch Samsung S7, Lumix G81, Canon…… und Luminar angeben müsste.

        Trotzdem bin ich um das Smartphone auch sehr froh, denn es ergänzt meine fotografischen Möglichkeiten und ersetzt zumindest momentan bei mir noch keine Kamera (bis auf vielleicht eine Kompaktkamera). Das Smartphone erlaubt Bilder „zu knipsen“, die ich ohne Smartphone nie gemacht hätte. Klar ist das dann tatsächlich mehr ein Knipsen als ein klassisches Fotografieren, obwohl auch die aktuellen Smartphones eigentlich schon viele manuelle Eingriffe erlauben. Wenn ich aber beispielsweise sich zufällig ergebende tolle Momente meiner Kinder festhalten will, dann bin auch gerne bereit mit dem Smartphone zu knipsen, denn dann zählt der Moment und weniger die Kreativität. Dann ist es auch mir völlig egal wie das Bild zustande gekommen ist.

        Letztendlich werden sich die Smartphones und deren Nachfolger, die Universal-Elektronikgeräte, durchsetzen, denn den Allermeisten geht es eben weniger bis gar nicht um ein Hobby als darum, mit möglichst geringem (Arbeits-)Aufwand möglichst schnell und einfach ansprechende Bilder zu erhalten. Da haben Alfred und Micky dann schon recht.

      • Servus Thomas,
        „Das sehe ich alles genau so wie Du! Was für mich das Fotografieren und auch das Kochen ausmacht, ist die Möglichkeit Kreativ zu sein“

        Die Kreativität wird doch begrenzt durch das was uns die „Industrie“ vorgibt…..hmmm eine leckere Paprika aus Holland dem typischen Ursprungsland oder eine Tomate egal ob Bio oder eben nicht die mal so was nach nichts schmeckt, oder diese Eintracht bei Apfelsorten im Supermarkt Hauptsache „Ertragsreich“ ….man war ich erstaunt wo letztes Jahr in München ein Bauer die „alte“ Kartoffelsorte Sieglinde verkaufte, da schlug ich gleich zu und die erste Hand voll ging gleich gewaschen in den Kochtopf und es gab ganz „kreativ“ Pellkartoffeln mit Butter & Salz 😜

      • Hallo Mirko,
        unglaublich welche Seiten die mitdiskutierenden Fotografen hier so nach und nach zeigen. Auch Du bist also ein Kulinarius 🙂
        Sicherlich, die Industrie schränkt natürlich die Möglichkeiten der Kreativität ein, vor allem beim Fotografieren, denn eigene Kameras bauen und Software schreiben kann wohl kaum einer von uns. Aber beim Kochen? Also ich habe sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland mehrere Bauern, bei denen ich mich mit den verschiedensten Lebensmitteln eindecken kann, auch solche, die man in Supermarkt nicht erhält. Wer die Möglichkeit hat direkt beim Bauern zu beziehen, der weiss, was bei Lebensmitteln Frische ausmacht, das ist das A und O beim Kochen. Aber ich kann Dich verstehen, was die Kartoffeln angehen. Da existieren Sorten, die sind unglaublich geschmacks- und aromenintensiv, nicht zu vergleichen mit den auf lange Haltbarkeit, auf dünne Schalen und Schädlingsresistenz getrimmten Sorten, die man heute fast ausschliesslich im Supermarkt und selbst auf dem Wochenmarkt erhält.

        Manche Dinge bauen wir im Garten selbst an, beispielsweise Tomaten- und Gurkensorten, die man normalerweise selbst auf dem Wochenmarkt nicht bekommt. Was wir ernten ist nicht zu vergleichen mit Tomaten aus dem Supermarkt, im Vergleich dazu sind das regelrechte tomatige Geschmacksexplosionen. Im Garten meiner Eltern stehen alte Obstbäume, alles ungespritzt und keine einzige Sorte wie sie im Supermarkt verkauft werden. Meine Oliven erhalte ich direkt vom Erzeuger vom Hof aus der Türkei, bessere kenne ich nicht. Man muss halt seine persönlichen Import-/Exportquellen pflegen und im Zweifelsfall die Oliven und anderes auch selbst abholen 😉 . Gleiches gilt für den Wein, auch der wird lange bei den verschiedensten Erzeuger direkt vor Ort ausgesucht und dann vor Ort erstanden und selbst nach Hause geschafft. Essen und Trinken kann so viel mehr sein, als nur den Hunger und den Durst zu stillen.

        Aber mit der Kreativität habe ich eher gemeint, selbst neue Dinge auszuprobieren und zu kreieren. Neue Kräuter ausprobieren, bekannte Kräuter in neuen Kombinationen, in bisher nicht bekannten Kombinationen mit Fleisch, Gemüse, Nudeln, Reis, Teig, etc. Neue Zubereitungsverfahren zu testen, was man bei anderen gesehen hat nachzukochen und nach eigenem Gusto zu variieren……. Kochen kann richtig Spass machen, vor allem, wenn man nicht alleine und nicht für sich alleine kocht. So ein gemeinsamer geselliger Kochabend entweder in der Familie und/oder mit Freunden ist einfach etwas herrliches. Erst steht man gemeinsam und gemütlich um die Kochinseln herum und jeder trägt etwas zum Gelingen bei und wenn es nur das Leeren der Rotweinflasche bei gleichzeitiger Abgabe von Tipps ist, nach denen keiner gefragt hatte 😉 . Danach oder zwischendurch sitzt man bei der zweiten oder dritten Flasche mit allen anderen am Tisch beisammen und geniest die einzelnen Gänge. Ach, ich könnte ins Schwärmen kommen, wenn es nicht schon so spät wäre….

        So, jetzt habe ich mir doch noch Appetit angeschwätzt, ich muss noch einmal an den Kühlschrank und in den Keller………

      • Bei Eurem Zweithobby kommt Ihr ja so ins Schwärmen, dass Ihr zu Nachtschwärmern werdet !!
        Mit diesem neuen Thema überbrücken wir die Zeit, die Mark ausfällt. Ich lese da aber mehr mit, als ich schreibe, denn mit nur zwei Apfelbäumen, verschiedener Sorten, im Garten, die ich beide nicht kenne, die aber beide gut schmecken, kann ich nicht viel beitragen.
        Na gut, zwei Zwetschgenbäume, von denen einer ziemlich verwildert war, haben wir auch noch. Zur entsprechenden Jahreszeit gibt es dann vermehrt „Pflaumen“kuchen. Für das Einkochen von Pflaumenmus oder Pflaumenmarmelade hat der Ertrag noch nicht gereicht, da wir leider starken Schimmel-/Pilzbefall hatten.
        Was die „Industrie“ angeht, sind wir leider auf die Angebote des Handels angewiesen; bisher machen wir uns nicht die Mühe viele Einzellieferanten für spezielle Produkte auszusuchen, der Aufwand wäre uns zu grooss.

        Schönen Pfingstmontag

      • Renus,
        mal eine kleine Geschichte aus Schweden. Als die Handelskette „Lidl“ den schwedischen Markt betrat war diese auf der Suche nach einheimischen Lieferanten, also führte man Gespräche mit Molkereien und Lidl wollte das auf der Verpackung der eigene Name „Milboa“ steht. Die Antwort der Molkereien war, entweder steht da unserer Name drauf oder es gibt keine Milch ! Fertig aus ! Darauf hin war Lidl gezwungen H Milch aus Deutschland zu importieren was wiederum die Presse ins Spiel brachte mit Titeln wie zB.
        „Mütter kauft keine H Milch aus Deutschland für eure Kinder“
        man muss dazu sagen das Milch die über Monate haltbar ist in Schweden nicht gerade populär ist. Letztendlich war Lidl gezwungen Produkte von Arla und Co zu vertreiben. Gut für schwedische Molkereien und gut für den Endverbraucher 👍

      • Hallo Mirko,
        da animierst Du mich ja noch zum Schreiben 🙂
        Hat man solche Geschichten schon aus Deutschland gehört, dass irgendwelche Hersteller Lidl, Aldi, … zum Nachgeben zwingen? Ja, aber nur an einen Fall, der durch die Presse ging, erinnere ich mich und der betraf Medion, die auch auf ihren Bedingungen bestanden und sich durchgesetzt haben, indem sie ihre Lieferungen an Aldi zeitweise einstellten.

        So etwas sollte es öfter geben und vor allem auch in den Medien berichtet werden.
        Schönen Abend noch an alle Leser und Schreiber hier.

      • Renus,
        dann lege ich nochmal nach 😂 In Schweden taten sich die großen Mineralölketten schwer mit dem Vertrieb von E85 also tankten die Schweden bei den „Freien“ und siehe da plötzlich konnte man E 85 flächendeckend tanken. Naja vielleicht kostet bald die Gurke in deutschen Supermärkten um 9:00 Uhr 50 Cent und um 14:30 1,50€ da der Börsenwert gestiegen ist 😜

  • Nikon hat hier m.M.n. alles verpennt was ging.

    -Der Markt geht seit gut 2-3 Jahren zu DSLMs und Nikon will 2019 das erste Modell ohne Spiegel bringen.
    -Die KeyMission Serie (besonders 360) hätte sich als Vorreiter der 360-Grad-Videographie hervortun können und in Zeiten von VR und VR-Headsets schon mal praktische Erfahrungen sammeln können. Ebenso eine vernüftife App wäre hier das Mindeste gewesen (Vgl. Insta360)
    -Nikon hat komplett verpasst eine sinnvolle App zur Steuerung und Datenübertragung für DSLRs zu schaffen. Von WMU zu Snapbridge, bei dem man für jede zweite Aktion zwischen W-Lan und Bluetooth wechseln muss. Damit hätte man einen guten Kompromiss für DSLR/M-Instagram-Fotografen schaffen können doch was die UI/UX angeht einfach schrecklich.
    Durch APIs hätten man Entwicklern eine Plattform bieten können die App/ DSLR um Zusätze zu erweitern, z.B. TriggerTrap-Funktionen oder MagicLantern
    -Der F-Mount ist zwar weit verbreitet, hätte aber längst durch eine digitale Version abgelöst werden müssen. Gute Adapter und ein ordentlicher Fuhrpark BEVOR die DSLM rauskommt würde den Umstieg, wenn es so weit ist, angenehmer machen und es würden niemand auf dem Trockenen sitzen sobald Nikon spiegellos unterwegs ist. (Vielleicht wird im Hintergrund ja schon mit Sigma, Tamron und Co geredet bzw. tatsächlich der E-Mount genutzt)

  • Was mich manchmal wundert

    ist die Ignoranz und oder die Vorsicht der Fotoindustrie. Zu analogen Zeiten hatte jeder Hersteller neben seinen „Automatikmodellen“ ein hochwertiges mechanisches Gerät am Start (Nikon FM2, FA, Pentax XM usw.) Einzig Leica hat sich in der Neuzeit mit seiner digitalen Monochrom etwas getraut und hat Erfolg damit.

    Warum nimmt Nikon nicht seine D750 und setzt einen reinen SW Sensor ein. Gilt auch für andere Hersteller. Könnten Canon/Nikon/Pentax/Sony zum Beispiel mal mit einer „Einsteiger“ Kamera im APSC Bereich ausprobieren.

    Die Bildqualitäten reiner SW Sensoren sind wenn man sich die Fotos einer Phase One, Leica und sogar beim Huawei P20 pro ansieht um vieles besser als die von „umgewandelten“ interpolierten Farbsensoren.

    Dazu kommt eine vereinfachte, selbst erklärende Bedienung die niemanden überfordert. Für die Hersteller bedeutet das eine kostengünstigere Produktion, denn es entfallen hochwertige Displays und die Sensoren sind preiswerter in der Herstellung, die Gehäuse sind schon vorhanden. Das könnte jede Firma als Innovation sehr gut verkaufen.

    • vielleicht auch das ganze in eine kleine kompakte gesteckt wie der olympus mju 2 oder der yashica t4. ja, es gäbe ein paar dinge die man sich nochmal aus der alten zeit abschauen könnte. eine pentax mx können sie von mir aus auch gerne wieder neu als analoge spiegelreflex auflegen. nur die belichtungszeit auf 1/4000 anheben und schon hat man mich. wobei ich auch nichts gegen eine zusätzliche belichtungsautomatik hätte wie bei der pentax me-super.

    • Alfred,
      ich glaube schon das die Fotoindustrie den Markt analysiert hat und deswegen monochrome Sensoren „Exoten“ bleiben werden. Die wenigsten werden sich wohl zusätzlich zur einer Fuji XT2 noch eine XT2 „Monochrom“ leisten können und warum sollte man Kameras produzieren die dann im Verkaufsraum einstauben 🤔 Eine schöne Sache wäre es wenn die Hersteller eine Art „Wechselsensor“ bringen würden, klick Klack RGB Sensor raus und den s/w Sensor rein.
      Und das IPhone kam zur richtigen Zeit, war aber nicht das erste seiner Art und nun arbeiten Apple,Sony, Google und Co. mit Hochdruck am „danach“ …ich gebe dem Smartphone höchstens noch 10 Jahre, bis dahin kann Huawei von mir aus 16 Linsen in ihre Modelle verbauen werde mir trotzdem keins zulegen 😉

  • Also @Alfred (18. Mai), ich glaube du hast jetzt wirklich als der „Top Fotograf mit Internetauftritt“ aus Bayern den Besitz eines tollen „Huawei mit Leica Optik“ oft genug erwähnt. Du solltest dich eher in einem Mittelformat Profi-Blog besser aufgehoben fühlen, als hier bei den einfachen Consumer.

    @Mirko, äh, wer ist „wir“???

    @joe, oh, das weiss jemand was ich mache? Nun ja, ich beobachte zuweilen meine Umgebung. Wie man das halt so macht, wenn man Motive sucht. Ich glaube auch nicht, dass ein jeder(!) sich der Welt zwanghaft mitteilen muss. Ich möchte aber auch erwähnen, dass ich (nicht nur) in diesem Blog einen Artikel über einen bekannten Modefotografen las, dessen Smartphone Fotos nicht nur das Titelblatt einer einflussreichen Modezeitschrift zieren. Der hat sicher „nur geknipst“. Und lieber @Joe, selbst auf einem Smartphone kannst du mittlerweile alles manuell einstellen. Sogar Rohdateien generieren. Müsste dir eigentlich der grossartige @Alfred erklären können.

    @daniel , seh ich auch so.

    @ll, Für mich gibt es nur noch immer seltener Fotos, die wirklich beeindrucken. Das meiste kennt man und wurde abertausendfach kopiert. Deshalb gibt es inzwischen viele Leute, die ihre Fotos verfremden um ihnen einen speziellen Look zu geben. Also weg aus dem fotografischen Alltagseinerlei. Genau dieses hat die Industrie erkannt und liefert deshalb als Zugaben die ganzen Scene-Effekte. Ich glaube Olympus war da (mal wieder) Vorreiter. Und zusätzlich Montagen. Alles kann man heute auf dem Handy sofort und vor Ort erledigen.

    Aber wie schon geschrieben, ich bin ja auch mehr derjenige, den nicht auf seinen Kasten verzichtet und seine Optiken nutzt. Gerade im Telebereich ist die klassische Kamera noch im Vorteil. Jedoch geht die Entwicklung in Riesenschritten voran, sodass auch der digitale Zoom zukünftig verlustfreier werden wird. Grundsätzlich sollte man die Handyfotografie nicht unterschätzen.
    In den Anfängen der digitalen Fotografie hatten einige Hersteller – unter anderem Nikon den Versuch, weg vom klassischen Fotokasten gewagt. Die Dinger sahen total futuristisch aus. Hat sich aber nicht durchgesetzt. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Doch dann hatte Steve Jobs die Idee mit dem Smartphone…

    Mit freundlichen Grüßen

    • Photografix Magazin ist ein Portal für Gerüchte und Trends. Da wird kommende Technik aus der Fotoindustrie vorgestellt und im Zusammenhang mit den Gerüchten interpretiert. Das ist für berufliche Nutzer sehr interessant, denn eine Fehlinvestition in die falsche Richtung bedeutet sehr viel Geld in den Sand setzen.

      Für mich ist der Foto Hobbyist mit seinen Ansichten eine wichtige Person. Er hat einen anderen Blickwinkel auf die Szene, er entscheidet mit seinem Kaufverhalten darüber was gut ist oder was ein Flop wird. Der kaufwillige Fotoamateur bezahlt im Grunde die Entwicklung meiner „Boliden“!!

      Immer wieder wird es „Steve Jobs“ geben die etwas wirklich Neues entwickeln und auf dem Markt platzieren können. In letzter Zeit sehe ich des öfteren zum Beispiel fotografierende Drohnen über der Seepromenade fliegen. Ich habe mich kundig gemacht und es gibt welche die sogar Mittelformat transportieren können. Ein weiteres Geschäftsfeld tut sich auf. Da betreten neue Mitspieler das Feld der Foto/Video Szene. Eine Drohne könnte also eine Gewinn bringende Investition für mich sein.

      Deswegen sind für mich Portale wie Photografix wichtig. Ob da jemand persönlich meckert ist mir egal, es sind genügend Blogger im Forum die anderen Meinungen wertfrei entgegenstehen was zu inspirierenden Diskussionen führt.