Nikon Kameras Objektive

Nikon: Große Präsentation in den nächsten Wochen

Nikon scheint derzeit eine große Präsentation vorzubereiten, bei der bis zu vier Objektive und eine neue Kamera vorgestellt werden könnten.

Nikon war erst kürzlich mit der Z9 in den Schlagzeilen, viele Details hat der Hersteller allerdings noch nicht zu dem neuen Flaggschiff enthüllt. Wir wissen lediglich, dass die Z9 mit einem neuen mehrschichtigen Sensor, einem neuen Prozessor, 8K-Videos und einem Gehäuse mit vertikalem Griff arbeiten wird.

Nikon: Erste große Präsentation des Jahres 2021

Nun sieht es so aus, als würde Nikon die erste “echte” Präsentation des Jahres 2021 vorbereiten, das berichtet zumindest die Webseite Nikonrumors. Bei der kommenden Präsentation soll es nicht um die Z9 gehen, stattdessen möchte Nikon wohl einige neue Z-Objektive ankündigen. Konkret sollen wohl neue Makro-Objektive und neue kompakte Festbrennweiten enthüllt werden. Ein Blick auf Nikons aktuelle Z-Roadmap zeigt, dass sich die folgenden vier Objektive in der Entwicklung befinden:

  • Kompaktes 28mm
  • Kompaktes 40mm
  • 50mm Makro
  • 105mm Makro

Ob Nikon bei dem kommenden Event direkt alle vier Objektive vorstellen möchte, ist nicht bekannt. Wir würden aber mindestens mit zwei neuen Gläsern rechnen.

Vorstellung der neuen Nikon Z30?

Des Weiteren könnte Nikon auch eine neue spiegellose Systemkamera präsentieren. In der Vergangenheit gab es mehrfach Gerüchte, dass Nikon in der ersten Jahreshälfte von 2021 eine neue APS-C-DSLM für Einsteiger präsentieren möchte, die Nikon Z30 um genau zu sein. Nikonrumors facht diese Gerüchte nun erneut an und es scheint zumindest denkbar zu sein, dass die neue Z30 zusammen mit den neuen Objektiven bei dem kommenden Event vorgestellt wird.

Die Nikon Präsentation soll irgendwann “in den nächsten Wochen” über die Bühne gehen, sobald neue Informationen auftauchen, werden wir euch selbstverständlich darüber informieren.

Quelle: Nikonrumors

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Peter Braczko

Da steigt die Spannung! Die Z50 als kompakte Einsteigerkamera mit dem scharfzeichnendem 16-50 mm Kit ist bereits ein gutes Angebot. Bin gespannt, was sich Nikon mit der Z30 einfallen lässt? Wenn sie überhaupt erscheint……?

Robbi

Peter, hast Du eine Ahnung, ob dieses 50-250, welches da auch noch hin und wieder dazu angeboten wird auch was taugt?

Peter Braczko

Das 50-250 konnte ich noch nicht ausprobieren. Der Grund dafür: Den Telebereich decke ich mit meinen AF-S-Nikkoren ab – plus FTZ-Konverter. Das funktioniert wirklich sehr gut, sogar in der “schnellen” Sportfotografie……

Robbi

danke für die schnelle Antwort! Bin am überlegen, ob ich mir vielleicht doch mal die erste Kamera für Robbi zulege, die soll aber eh dann nur zum spielen für einen alten Brummbaer sein.

Fleischwolf

Wenn man Testberichten und YouTube glauben darf, soll die Bildqualität nicht nur für ein Kit Objektiv erstklassig sein. Habe auch schon über die Z50 mit beiden Kit Linsen nachgedacht, weil sich das Warten auf das 200-600 langsam doch arg zieht.

Robbi

dank Dir, werter Fleischwolf!
Bin nämlich am überlegen, ob ich nicht doch mal eine kleine Knipse mit guter Leistung kaufen soll, immer nur schauen, bis Frauchen fertig fotografiert hat wird in zunehmendem Alter auch nicht spannender. Und die Z50 wäre ja kein Risiko, denn bei knapp über 1.000 Eurosen für dieses Kit macht es eben Freude oder sie geht in den Ruhestand. Dann noch eine Bildbearbeitung unter Linux gesucht, also eher Experiment als große Kunst

tom6817

Ich habe das 50-250 und, ja, es taugt sogar überraschend viel!

Peter Braczko

Wieso “überraschend?” Nikon baut eben die besten Objektive – und das seit Anfang der Fünfziger Jahre!

Archie

Ich finde es sehr erfreulich, dass Nikon jetzt ein wenig an Tempo zulegt. So schön langsam wird das Z-Angebot attraktiv. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Weiter so!

Alfred Proksch

Kompakte Objektive sind immer interessant. Makro Objektive mit 50 und105mm sind ein Klassiker, muss man haben! Im Zusammenspiel mit kluger Kamera interner Software (Schärfebereich-Ausdehnung) wie z.B. bei Panasonic eine feine Sache!

Eine Bediener freundliche Z30 kann helfen neue Kunden ins Boot zu bringen, allerdings braucht es dazu bezahlbare APS-C Linsen.

Hoffentlich geht es mit Nikon wieder aufwärts.

Gopfred Stutz

Schön freut mich, aber eigentlich wäre endlich etwas im Bereich von 100-400mm angesagt. In der Roadmap gelistet wie auch andere. Das dauert dann echt lange.

Markus Bolliger

So ist es – ausser dem allerdings hervorragenden Z 70-200 F2.8 S gibt es noch kein Glas im höheren Telebereich. Hier muss dringend was kommen!

Robin

Die Olymiade in Japan soll ohne ausländische Fans stattfinden.
Und wie ist es mit ausländischer Presse?

Peter Braczko

Natürlich wird die Presse ausführlich berichten, vermutlich aber nur ausgewählte Fotografinnen und Fotografen der großen Agenturen und Zeitungen, nicht wie in London oder Peking “der große Pulk!” Sicherheit geht vor! Zuschauer dürfen auch nicht dabei sein, deshalb ist es noch wichtiger: “Die Welt will gute Bilder sehen!”

Bodo Schulz

Gähn. Ich warte auf das 100-400 und 200-600 und 24-105.
Wann kommen die nun endlich in den Verkauf.
Meine Z7 und Z7 II wollen in den Telebereich.
70-200 ist nur warmer Kaffee. Auch wenn es ja wohl sehr sehr gut sein soll.

Pascal Fuchs

Hallo gähnender Bodo, Der warme Kaffee S 70-200 f2.8 in Verbindung mit dem neuen TC 2x ist enorm scharf- 140-400 f5.6, ob das neue 100-400 da mitkommt …? Leider kostet das 70-200 ein kleines Vermögen. Vorteil, f2.8 bis 200mm. Was ich vermisse ist ein gescheites 70-200 f4 welches man auf Wanderungen mitnehmen kann ohne dass man gleich die ganze Kaffemaschine mit 1.43 kg mitschleppen muss. Das 200-600 wird sicher ne dunklere Blenden-Geschichte- schön wenn man nur bei Sonne ins Freie geht…

joe

das Nikkor 70-200/2.8 ist das beste in der Klasse!

Arda Yavuz

Hallo Bodo, warmer Kaffee schmeckt gut aber das 70-200 2.8 Z ist heißer Kaffee!
Geiles Ding, wie joe geschrieben hat „bester seiner Klasse“ und ein Arbeitstier..
Ich liebe es! Mit dem TC 1.4 perfekt zu dem TC 2.0 würde ich nur raten, wenn du nicht auf native Festbrennweiten wartest, die werden zum Bildrand schärfer sein als das 70-200 bei 200mm 5.6 mit TC2.0…
Grüße

Markus Bolliger

Das Z 70-200mm IST wahnsinnig gut – und mit dem 1.4 Konverter kommt man immerhin auf 300mm. Allerdings ist es mir zu schwer. Ich hoffe deshalb auf ein sehr gutes Z 100-400mm – es könnte auch sehr gut sein, denn es erscheint in der S-Linie.

Raphael

Für was braucht man bitte eine Z30 wenn es weiter so gut wie keine passenden Objektive gibt?

Peter Braczko

??? Alles OK ???

Raphael

Bei mir schon, aber bei dir anscheinend nicht…

Peter Braczko

Hier die vorläufige Liste aller Z-Nikkore für die Kameras Nikon Z6, Z6II, Z7, Z7II, Z50, Z5 und bald evtl. auch für die Z30:

Z 2.8/14-24 mm,
Z 1.2/50 mm,
Z 4-6.3/24-50 mm,
Z 1.8/20 mm,
Z 4-6.3/24-200 mm,
Z 2.8/70-200 mm,
Z 0.95/58 mm,
Z 3.5-6.3/16-50 mm,
Z 4.5-6.3/50-250 mm,
Z 14-30 mm,
Z 2.8/24-70 mm,
Z 4/24-70 mm,
Z 1.8/24 mm,
Z 1.8/35 mm,
Z 1.8/50 mm,
Z 1.8/85 mm
und die Z-Konverter TC 1.4 und TC 2.0.
Mit dem FTZ-Konverter (ein sehr empfehlenswertes Angebot) lassen sich noch ca. weitere 70 AF-S-Nikkore an den Z-Kameras ohne Einschränkungen beim Autofokus und der Belichtung “bewegen!”
Viele Grüße!

Robbi

sehr schöne und auch sehr lange Liste, lieber Peter!
Wenn man hier dauernd dieses Gemeckere liest, dann könnte ein Leser auf den Gedanken kommen, man müsste sich bei jeder Kamera beinahe jedes Herstellers die Gläser selber im Hobbyraum schleifen. Wenn man sich mal an die Zeit vor 20 bis 30 Jahren zurück erinnert, dann konnten wir alle von dieser Vielfalt beim Angebot doch letztendlich nur träumen. Und eines bitte nicht vergessen, liebe Freunde: Je kleiner die Losgröße, desto höher der Preis!

Raphael

Netter Versuch, aber wie viele dieser Linsen sind native APS-C Objektive für den Z Mount? Genau 2… Und auf der Roadmap steht meines Wissens ein weiteres lichtschwaches Supenzoom…Gäähn…

Hältst du es für einen Ein-oder Umsteiger in das Z System der eine vergleichsweise günstige APS-C Kamera ähnlich einer M6ii, Sony A6400, X-S10 sucht wirklich für attraktiv, dass er dann dazu gezwungen ist entweder die teuren Z-Vollformatobjektive zu kaufen oder die alten DSLR Objektive mit dem überteuerten und klobigen FTZ Adapter (vergleich den mal bitte mit dem EF RF Adapter) zu nutzen?

Klar, wenn man schon einen Haufen Nikkor Objektive zu Hause rumliegen hat, ist das vielleicht (notgedrungen) eine Option. Aber für jeden der sich nach einem neuen System umschaut und mehr das ein Standard KIT Zoom will, bietet eigentlich jeder andere Hersteller ein attraktiveres Bundle aus Kamera und Objektivangebot- und zwar nativ!

Robbi

aber genau dies bietet Nikon doch bereits! Die Z50 mit einem 16-50 und eben dem 50-250 für schlaffe 1.100 €. Wer, der einsteigt braucht denn bitteschön mehr? Und wie gesagt, ich liebäugele mit der Z50, könnte aber auch die Z30 werden, sollte die besser sein. Ehrlich gesagt geht es mir ums spielen und ausprobieren, könnte dann irgend wann in einer Z9 für Frauchen münden, aber da möchte ich eben schon mal vorspielen, um überhaupt mal ein bisschen Gefühl für Nikon zu bekommen.

Gopfred Stutz

Seh ich auch so und für den Einstieg in’s Nikon System keine schlechte Lösung. Heutzutage ist die Usability entscheidend und da hat Nikon allemal gute Karten.

Robbi

eben, und sollte ich noch mal mit fotografieren anfangen, dann brauche ich keine Kamera, die alles kann sondern eine, die ICH kann, ergo müssen da im System nicht alle Einstellmöglichkeiten stecken, die es so gibt, sondern eben welche man im Regelfall braucht. Lebenslanges Lernen, schön und gut, aber keiner braucht was, wo man länger lernen kann als man noch lebt, schon gar nicht im Hobbybereich

Sabrina

Versuchen Sie doch mal mit 16 mm an APS eine Kirche vernünftig aufs Bild zu bekommen. Der Winkel ist nicht weit genug. Nikon ist was für Portraitfotografen. Für andere Sachen sollte man andere Hersteller wählen.

Thomas Müller

Raphael hat meiner Ansicht nach vollkommen recht, das APS-C Angebot von Nikon ist momentan völlig uninteressant, auch für Einsteiger. Wenn ich das richtig gesehen habe, keine einzige native Festbrennweite, lediglich zwei Zooms und dann auch noch die grösste Blende bei 3,5. Jeder Einsteiger, der eine Perspektive für einen Ausbau seines Systems haben möchte und dabei nur auf grosse und teure VF-Gläser ausweichen muss wird davon abgeschreckt. Für was APS-C wenn man dann bei den Objektiven doch auf VF ausweichen muss? Ganz anders sehe ich das VF-Angebot, sowohl Kameras als auch Objektive bilden jetzt bereits ein interessantes und hochwertiges System, wenn man nicht gerade die langen Brennweiten benötigt. Würde ich mir ein neues VF-System zulegen wollen, käme für mich Nikon in die engere Auswahl. Bei APS-C jedoch auf keinen Fall, momentan jedenfalls.

Sabrina

Da ist kein einziges Ultraweitwinkel für APS-C dabei
Typisch Nikon.
14 mm ist eindeutig zu lang. Außerdem als Kleinbildobjektiv zu groß und zu schwer.
Jetzt die Leute wie schon bei DSLR jahrelang warten, bis Nikon mal gnädigerweise ein Ultraweitwinkel für APS-C herausbringt. So kann man nicht mit Kunden umgehen.

Gleichzeitig haben die jede Menge Objektive, die nur ganz wenige Leute wirklich kaufen. 50 mm gibt es gleich zweimal in der Liste, dann noch 58 mm – aber kein UWW für APS-C (also mindestens 11 mm am unteren Ende.
Das ist Ramschladen-Niveau.
Ich werde wohl nicht mehr in solche Technik investieren, zumal dann noch völlig absurde Preise aufgerufen werden für vergleichsweise wenig Qualität, was man selbstredend bei Nikon überhaupt gar nicht verstehen kann.

Fleischwolf

Es wird schon seinen Grund haben, dass alle Hersteller ihren Fokus bei Objektiven zwischen 24 und 200mm legen, das sind nun mal die mit Abstand am meisten genutzten Brennweiten und 50mm ist die meistverkaufte Festbrennweite, also nix mit “nur ganz wenig”. Tatsächlich geht es bei DX aber sehr schleppend voran, zumal man mit den FX Gläsern keinerlei Stabilisierung hat.
Mir ist von Canon Fotografen immer von Nikon abgeraten worden, weil man auf Grund der Farben angeblich keine Portraits machen kann.
Was ist denn vergleichsweise wenig Qualität? Schon mit den beiden Kit Objektiven hält sie locker mit allem in ihrer Klasse mit. Und bitte keine Vergleiche mit deinen Kameras von 2004 oder 2015 vs Smartphone. Da hat sich doch mittlerweile einiges getan.

Sabrina

“vergleichsweise wenig Qualität” bezieht sich auf den Preis. Sie bringen ja selbst an, dass man schon mit dem Kitobjektiv recht gute Qualität erreichen kann.

Gopfred Stutz

Ramschladen – Niveau, also ich habe eine Z Kamera von Nikon und weiss jetzt ned wieso das Ramschladen sein soll. Allenfalls noch gar nie eine Z Kamera von Nikon in der Hand gehabt und dann die Expertin die alles weiss.

Sabrina

Richtig
Ich kaufe keine Kameras, die den Ultraweitwinkel nicht abdecken. In Frage kommt größtenfalls APS-C und da muss es im Ultraweitwinkel mindestens bis 11 mm runter gehen. 12 mm ist wie 14 mm auch schon zu lang. Damit hatte ich nämlich ursprünglich angefangen (12-24 mm Kleinbild von Sigma fr Nikon) und dann sehr bald das 10-20 mm von Sigma für Nikon gekauft.
Nikon wartet wirklich, bis der Markt nicht mehr existiert.

Peter Braczko

Antwort an die Kirchenfotografin Sabrina: Kleine Empfehlung meinerseits: Sich vielleicht einmal auf die Seite “Nikon” begeben und dort unter “Produkte” die Nikkor-Objektivauswahl ansehen. Lohnt sich wirklich! Da ist das gesuchte Superweitwinkel zu finden: Es ist das DX-Nikkor 10-20 mm, leicht kompakt und scharf zeichnend. 109 Grad dürfte doch für den Innenraum einer Kirche völlig ausreichen – oder? Der Preis ist auch interessant: 339 Euro! Weitere Fragen? Sehr gerne! Da ich fast nur mit “Vollformat” fotografiere (Ausnahme: Z50), verwende ich gerne für Architektur und (enge) Veranstaltungen das AF-Nikkor 2.8/14 mm und (sehr zu empfehlen) oder das AF-S Nikkor 1.8/20 mm. Einen sonnigen Fototag wünsche ich heute!

Rolf Carl

Genau dieses Objektiv DX 10-20 habe ich der Dame schon mal empfohlen, aber sie hat es inzwischen wohl wieder “vergessen”.

Ich habe diese Linse schon seit 2 Jahren, und der Preis ist angesichts der Qualität fast ein Hohn!

Peter Braczko

…und die optische Qualität des Nikkor 10-20 mm ist Top, dabei ist es sehr leicht! Bei ebay stehen einige gebrauchte Nikkore dieses Typs, der Preis: So ca. 200 Euro, dazu auch Sigma mit der gleichen Brennweitenbrücke, aber Sigma wäre mir keine 50 Euro wert. Habin der letzten Woche aus dem Nachlass eines Freundes zwei "Fremd-Zoomobjektive" verkauft. Der erzielte Preis belegte es, die "Fremden" gehen im Wiederverkauf steil in den Keller. Bekommen hab ich 20 Euro – für beide AF-Objektive!

Rolf Carl

Ich hatte das Sigma 10-20 f4-5,6 und konnte es noch für ca. 200 Euro verkaufen, bevor die Nikon-Fotografen gemerkt haben, wie gut das AF-P 10-20 ist. Und gekauft habe ich das Nikkor, weil ich aus der Not heraus für den Urlaub kurzfristig ein Tele gebraucht und mich für das AF-P DX 70-300 entschieden habe. Danach war ich derart begeistert von der Qualität, dass ich mir dachte, dass das Weitwinkel in diesem Fall doch auch nicht schlecht sein kann (zudem sah ich sehr gute Bewertungen des WW und des Teles in der Zeitschrift “Fototest”). Und so war es dann auch. Zu meiner D500 sind das die perfekten Reise- und Bergtourobjektive.

Sabrina

Herr Peter Braczko

ich kann mir nicht alles doppelt kaufen.

Wenn ich schon Ultraweitwinkel von einem Fremdhersteller habe, dann lässt es das Budget nicht zu, sich dann mal nochmal von Nikon zu kaufen. Das Sigma 10-20 habe ich verkauft. Behalten habe ich das 8-16mm und das 12-24 – jeweils von Sigma.

Sabrina

Meine Nikon Kameras kaufte ich 2007, 2009 und ca. 2014
Da war das 10-20er noch nicht auf dem Markt. Ich bleibe bei dem, was ich geschrieben habe.
Nikon macht heute genau dasselbe wie zu DSLR-Zeiten. Nur dass ich heute Alternativen habe und mir das nicht erneut antun muss. Bye bye Nikon.

Ach so – für die D5100 wollte ich mir aktuell noch das 18-120er kaufen, weil das relativ günstig ist und der Zoomfaktor nicht ganz so groß. Bei Nikon nicht mehr erhältlich.
Angeboten werden nur noch 18-200 und 18-140 – jeweils zu großer Zoomfaktor mit entsprechenden Qualitätsmängeln und viel zu teuer.

Da bleibt leider nur der Gebrauchtmarkt.

Nikon machen wirklich alles falsch, was man nur falsch machen kann.

Rolf Carl

Die neueren AF-P Objektive von Nikon funktionieren übrigens an der D5100 sowieso nicht, sondern nur an neueren Modellen. Im Gebrauchtmarkt bekommt man aber viele passende Objektive sehr günstig. Ausserdem bieten Fremdhersteller wie Sigma und Tamron praktisch alles an, was das Herz begehrt, und dies in Topqualität. Ich sehe da absolut kein Problem.

Sabrina

Sehr geehrter Herr Braczko

Auf Nikons Webseite findet sich lediglich ein- AF-P DX NIKKOR 10-20 mm 1:4,5-5,6 G VR bei Amazon im Angebot seit 1. Juni 2017
AF-S DX NIKKOR 10-24 mm 1:3,5-4,5G ED Dafür werden von Nikon 1049,00 € aufgerufen. Dieser Preis ist gleichbedeutend damit, dass es gar nicht im Angebot ist, weil völlig überteuert. Es ist laut Amazon seit 2007 im Angebot, älteste Rezension von 2009.
Vergessen sie es!
Wer solche Preise aufruft, der ist nicht ernst zu nehmen.

Peter Braczko

Hallo an die “Kirchenfotografin”: Ihrer Argumentation kann ich nicht folgen? Nikon bietet für nur 339 Euro ein Zoom 10-20 mm an. Ein Top-Angebot! Das wäre es doch? Nikon kann doch nix dafür, dass Sie bereits in dem Bereich Fremdobjektive besitzen? Ich kann immer noch nicht erkennen, was Sie eigentlich möchten?

Fleischwolf

Völlig sinnfreie Liste, weil man bei den aufgerufenen Preisen besser gleich zur Z5 greifen kann (die 500€ tun dann auch nicht mehr weh), die Kamera durch Größe und Gewicht vollkommen aus dem Gleichgewicht gerät und des weiteren fast kein FX Objektiv stabilisiert ist.
Die einzigen KB Gläser, die ich mir an eine Z50 hängen würde, fangen bei 400mm an, die gibt es aber bei Nikon noch nicht (das 70-200 mit Konverter kostet mal eben 3000€ und an einer Einsteigerkamera ein absoluter Overkill).
Und Adapter machen nur für den Wechsel von F nach Z Sinn, egal wie gut die funktionieren. Erst recht, weil die Z Rechnungen den alten Fs in jeder Hinsicht überlegen sind.

Robbi

Danke, danke, liebe Leute, schwanke nun zwischen diesem Z50 Kit-Angebot und der Z6II mit dem 24-200! Wäre vielleicht eine gute Linse, wenn es irgendwann doch noch mal die Z9 für Frauchen werden sollte. Ich will keine Kirchen fotografieren, weder von innen, noch von aussen, eigentlich eher die Zeit verschwenden, wenn Frauchen wieder Stund um Stund irgend etwas aufnimmt und meine Modelle, da ist der eine aktuell 1,30m und der Andere kämpft seit geraumer Zeit mit dem Meter, die werde ich wohl schon irgend wie scharf bekommen. Aus politischen Gründen will ich eben für mich keine Canon, weil da würde genau dies passieren: ich sage zu Frauchen “kann ich mir das 16-35mm ausleihen, Frauchen sagt wie immer “klar Robbi” und wollte genau mit dem Ding an dem Tag fotografieren, deshalb eben entweder NIKON oder auch PANA, wobei man hier ja z.Z. “Vitrinen Modelle” nachgeschmissen bekommt, wenn man bei einem Händler die Tür nicht zumacht. Was der so alles in der Vitrine hatte, irgendwie muss dem sein Laden etwas größer sein als die Messe Frankfurt. Trotzdem, vielen, vielen Dank und ich kann euch versichern, wenn die Bilder nichts werden, dann weint der Robbi mit Sicherheit nicht, bin hier bei Euch, lauter lieben… Weiterlesen »

Herbert

Mir wäre ein Makroobjektiv mit 150, 180 oder 200 mm lieber, Öffnung 2,8 oder 3,5/4,0. Aber man kann nicht alles haben. Schmetterlinge und Libellen kann man nur damit erfassen.
Die Weitwinkelmakros von Laowa sind auch recht gut, vielleicht kommt von denen auch noch was. Also im Telebereich, bis 105 mm, dann ist Ende. Würde mir auch gefallen, wenn all diese Objektive mit den Novoflexbalgengeräten funktionieren würden. Damit ist man im Maßstab bis 1: 5 oder größer. Aber vermutlich gibt es zu wenige Nutzer.

Stefan-Do

Das 100er (oder 105er) Macro finde ich wichtig. Gut, dass es jetzt kommen soll.

150-200 mm Macro scheint eine aussterbende Gattung zu sein. Es gab mal ein 4/200 Macro von 1989, das ist nicht mehr auf der Nikon-Website. Canon bietet noch sein 3.5/180 Macro von 1996 an. Sony hat kein Macro mit mehr als 100 mm, ebenso die L-Mount Gruppe.

Tamron hat ein 3.5 180er auf der Website, Erscheinungsdatum unbekannt. Es gibt ein Foto davon mit Datum von 2008.

Im letzten Jahrzehnt hat nur Sigma zwei Objektive in der Gattung angeboten, 2010 ein 150 2.8 und 2012 ein 180 2.8. Beide Objektive befinden sich nicht mehr auf der Sigma-Website.

Vielleicht verwenden Fotografen heute für den Zweck ein 70-200 oder 70-300? Diese Objektive können bis zum Maßstab 1:4 aufnehmen. Das könnte für schnelle und scheue Tiere reichen, oder?

Rolf Carl

Wie Herbert gesagt hat, ist ein Makro ab 150 mm für Schmetterlinge oder Libellen zwingend (Fluchtdistanz). Die von dir genannten 70-200/300 sind aufgrund der Naheinstellgrenze und entsprechend kleinerem Massstab unbrauchbar, denn das Motiv soll möglichst bildfüllend abgelichtet werden. Selber habe ich das 150er Sigma, mit dem ich sehr zufrieden bin. Sowas braucht es einfach für dieses Genre. Häufig benütze ich es auch mit dem 1.4er Konverter, um den Massstab über 1:1 zu bringen. Der Nachteil ist aber, dass ab dem genannten Massstab von 1:1 nur noch manuell fokussiert werden kann, was bei manchen Motiven hinderlich sein kann.

Als Tele käme höchstens ein Modell mit kurzer Naheinstellgrenze in Frage, z.B. das Tamron 100-400 f4.5-6.3, mit dem man bis auf knapp über einen Meter an die Motive ran kann.

Für Pflanzen, Pilze, Strukturen oder ganz allgemein Makroaufnahmen ist das 105er perfekt, da universell einsetzbar.

100carat

Mit der Naheinstellgrenze und dem entsprechend kleineren Maßstab nennst Du weitere wichtige Punkte, die ich deshalb in meiner obigen Antwort ausgelassen habe.

Ob Brennweiten ab 150 mm zwingend für Libellen- und Schmetterlingsfotos sind, würde ich in der Absolutheit nicht unterschreiben. Aber Du hast völlig recht, dass sie diese deutlich erleichtern. Die Fotos meiner ersten Artikel, die ich zu Libellen veröffentlichte, habe ich allesamt mit einem normalen 135mm-Objektiv + Zwischenringe und manueller Fokussierung aufgenommen, auch die Flugaufnahmen. Was dazu nötig war? Geduld, genaue Beobachtung und Kenntnis des Verhaltens meiner “Fotomodelle” und schnelle Reaktion. Herrlich entschleunigend.

Rolf Carl

Zwingend sind 150 mm wahrscheinlich nicht, aber sicher sehr nützlich. Es geht natürlich auch mit Zwischenringen, aber ich wollte gleich richtige Makros, da ich in diesem Segment sehr oft unterwegs bin.

Und klar, Artenkenntnis und Geduld sind das A und O solcher Motive, vor allem bei Libellen im Flug. Auch ausreichend Licht ist notwendig, da oft mit Verschlusszeiten von mindestens 1/4000 sec. oder noch kürzer fotografiert wird. Ich freue mich auf jeden Fall jedes Mal, wenn unter den hunderten von Bildern ein paar richtig gute dabei sind.

Stefan-Do

Danke für die Antwort. Ich weiß nicht, ob solche Motive derzeit out sind, oder ob man andere Objektive dafür nimmt, wie die von dir erwähnte Klasse 100-400. Fakt ist, dass es derzeit in dieser Klasse nur ein Canon zu kaufen gibt und ein Tamron. Beide Objektive sind schon älter. Für spiegellose Kameras gibt es nichts, und es steht auch – nach meinem Kenntnisstand – nichts in der Roadmap irgendeines Herstellers. Vielleicht schade.

Rolf Carl

Solche Motive waren noch nie richtig in, da sie schwierig zu fotografieren, zeitintensiv und mit einer hohen Ausschussquote verbunden sind. Meistens sind es Naturfotografen, die sich auf die Makrofotografie von Tieren spezialisiert haben. Gelegenheitsfotografen machen das eher weniger.

Das Tamron ist noch nicht so alt, erst 2 Jahre. Allerdings nehme ich das Tele meistens nur mit, wenn ich verschiedene Motive erwarte, mal von nah oder fern. Also in einem Moor z.B. Wenn ich nur Libellen fotografieren gehe oder wilde Orchideen (da kann ich die Schmetterlinge auch gleich mit fotografieren), ist ausnahmslos das 150er Makro dabei.

100carat

Stefan-Do, da Deine Beiträge stets substanziell und wohl überlegt sind, weißt Du, dass klassische Makro-Fotografie beim Maßstab 1:1, frühestens aber beim Maßstab 1:2 beginnt. Zudem sind echte Makroobjektive optisch auf den Nahbereich optimiert, um dort die maximale Schärfeleistung zu bieten. Ich kenne kein Zoom auf dem Markt, dass gegenüber für den Makrobereich optimierten Festbrennweiten nicht deutlich abfällt – anders als einige der neueren Zooms von Canon, Nikon und Sony bei konventionellen Abbildungsmaßstäben.

Obwohl ich persönlich auch gerne ein neugerechnetes Makroobjektiv mit längerer Brennweite (zwischen 150 und 200 mm hätte) hätte, vermute ich, dass die Nachfrage nach den kürzeren Makroobjektiven schlichtweg deutlich höher ist. Dies mag nicht zuletzt auch an der extrem geringen Tiefenschärfe liegen, die nicht nur höhere Ansprüche an den Fotografen stellt, sondern auch an den AF.

Stefan-Do

Danke für dein Lob. Die Vorzüge spezieller Makroobjektive sind eindeutig, zumindest uns beiden. Es werden aber keine mehr mit längerer Brennweite hergestellt bzw. neu entwickelt. Das muss Gründe haben. Der Bedarf für Makro wird anscheinend immer kleiner. Ich vermute, dass den meisten genügt, ihre Aufnahmen mit der einem üblichen Telezoom zu machen.

In analoger Zeit hatte ich auch Zwischenringe und sogar ein Balgengerät. Damals hatte das jeder Hersteller in seinem Programm, Canon, Nikon, Minolta … Heute gibt Balgengeräte nur noch beim Spezialisten Novoflex. Aber auch die haben nur noch ein Schneider Apo-Digitar 4.5/90mm als Objektivkopf für ihre Balgen.
Ich glaube aber, klassisch beginnt Makro bei 1: 10. So zumindest die Definition, die ich als Jugendlicher in einem Leica-Buch (Stadtbücherei) gelesen habe. Bis 1:10 Nahbereich, 1:10 bis 10:1 Makro, mehr als 10:1 Mikro (d.h. Kamera muss auf ein Mikroskop gesetzt werden). Mein erstes Objektiv Ricoh 1.7/50 (Kitobjektiv) ging bis 50 cm, ca. 1:10. Mein erstes Makro, Canon FD 3.5/50 ging bis 1:2. Für den Bereich 1:2 bis 1:1 musste ein Zwischenring dazwischen gesetzt werden. Dito beim FD 4/100. 1:1 direkt im Objektiv kam erst mit der Innenfokussierung.

100carat

Ich habe bis heute hier ein Balgengerät stehen, das aber eher im Studio-Bereich seinen Einsatz fand. Draußen habe ich in analoger Zeit immer die Kombination mit Zwischenringen bevorzugt, weil die Kombination für mich praktischer in der Anwendung, stabiler und “reaktionsfähiger” war. Kombiniert mit dem seinerzeit leistungsfähigsten Braun Blitzgerät ergab sich im Vergleich mit einem Makro-Objektiv zwar nicht gerade kompakte, aber trotzdem gut einsetzbare Kombination.

Allerdings würde ich bei Abbildungsmaßstäben kleiner als 1:2 nie von Makro sprechen. Im Gegensatz zu dem von Dir zitierten Leica-Buch habe ich in all meinen Publikationen zur Fotografie immer den Bereich von 1:2 – 2:1 als klassischen Makrobereich bezeichnet. Grundsätzlich bin ich stets der Ansicht (auch in der Naturwissenschaft und der Medizin), dass Fachwörter nur dann hilfreich sind, wenn sie klar definiert und inhaltlich von allen in der gleichen Weise benutzt werden. Ansonsten verwirren sie mehr, als sie nützen.

100carat

… eine im Vergleich mit …

Clemens Scholz

Die Tiefenschärfe ist nicht von der Brennweite, sondern vom Abbildungsmaßstab abhängig, ändert sich also nicht mit einer längeren Brennweite. Bei längerer Brennweite kann mehr störendes Beiwerk zwischen Motiv und Objektiv geraten, und wird in seiner Unschärfe dann oft störend z.B. bei Aufnahmen in einer Wiese. Aber ich glaube, dass Hauptargument auch vieler Käufer ist das zu große Gewicht eines langbrennweitigen Makroobjektivs. Um in dem Maßstab von 1:1 noch ausreichend Brennweite und damit Arbeitsabstand zu behalten, müßte das Objektiv, da heute fast nur mit Innenfokus-sierung gearbeitet wird, eine Ausgangsbrennweite für den Unendlichbereich von mindestens 200 mm aufweisen. Denn alle innenfokussierten Objektive verkürzen für die Scharfstellung die Brennweite. Für die Zeit der Analogen Fotografie kann ich dazu zwei Beispiele nennen: Beim Maßstab 1:1 wiesen das Leitz Apo-Macro-Objektiv 100 mm ungefähr 70mm Brennweite auf, das zeitgleich konstruierte Carl-Zeiss 100mm Makro eine von 82mm. Welches der beiden Objektive für Insektenfotografie besser geeignet war, ist klar ersichtlich…

Rolf Carl

Die Schärfentiefe ist sehr wohl von der Brennweite abhängig: Je kleiner die Brennweite, desto grösser die Schärfentiefe bei ansonsten gleicher Einstellung und Distanz zum Motiv und umgekehrt. Zudem hat auch der Abbildungsmassstab einen Einfluss, wie du richtig schreibst. Je näher zum Motiv, desto kleiner der Schärfebereich.

Ob das Beiwerk stört, wie du sagst, ist Ansichtssache. Auf jeden Fall wird bei längeren Brennweiten das Motiv besser freigestellt und das “Beiwerk” ist somit auch weniger störend. Bei der modernen Makrofotografie werden die Unschärfeebenen vor und hinter dem Motiv bewusst als Gestaltungsmittel eingesetzt, um den Bildeindruck zu harmonisieren. Das nennt man Bokeh.

Enis

Eine sehr schöne Analoge Kamera auf dem Artikelfoto. Verstehe ich nicht wieso Nikon nicht eine gleichaussehende spiegellose baut. Das wäre richtig toll. Bin gespannt was Nikon präsentieren wird.

Mirko

bin ich deiner Meinung

Gabi

Warum eine Spiegellose? Eben eine F3 mit Sensor. Das wäre was!

Thomas Müller

Sowas in dieser Art gibt es doch, die Nikon Df.

Peter Braczko

Nikon Df: Meine Lieblingskamera – robust, schnell, vielseitig, zuverlässig, übersichtlich gestylt mit einem klassischen Zeitenrad – und sie nimmt alle Nikon-Objektive seit 1959, auch ohne AI-Umbau!

Thomas Müller

Auch mir gefällt die Df ausgesprochen gut, habe halt ein Faible für klassische Kameras. Die Df hat auch die von einigen hier immer wieder geforderte Eigenschaft, nämlich eine reine Fotokamera zu sein. Kein “Videogedöns” lenkt vom Fotografieren ab. Vollautomatik gibt es, glaube ich zumindest, bei der Df auch nicht, hier ist also auf jeden Fall der Fotograf und dessen Fotografiekenntnisse gefordert. Leider ist ihre technische Ausstattung nicht mehr ganz zeitgemäss. Wem aber 16MP, starres Display und ein nicht aktueller AF reichen, der kann sicherlich viel Spass mit der Df haben. Aber wird die Df überhaupt noch gebaut? Ich glaube nicht. Wäre ich im Nikon-Kosmos zu Hause, hätte ich mir die Df vermutlich schon längst zugelegt und wäre dann vielleicht gar nicht bei Fuji gelandet. Die Df ist jedenfalls eine wunderschöne Kamera die Erinnerungen an sehr gute Nikon Analog-Zeiten aufkommen lässt.

Peter Braczko

DANKE für den nachdenklichen Kommentar! Natürlich besitzt die Nikon Df eine Zeit-, Blenden- und Programmautomatik plus “M!” Wie formulierte es ein “Dandy” in den Dreissiger Jahren: “Ich habe einen einfachen Geschmack, das Beste ist mir gerade gut genug!” Deswegen schätze ich die Nikon Df, eine Mischung aus der legendären Nikon F und den Kameras FM/FE/FM-2. Was mir da besonders gefällt, sind die manuellen Einstellräder, die rasten alle noch “hörbar” ein – eine wirklich fantastische Kamera mit moderner Technik! Heute noch mit der Df Trabrennen bei saukalter Witterung fotografiert, dabei von Vorteil: Der Df-Akku hält sehr lange durch!

Daniel

Ja!! Wo bleiben die Tele Zooms !!!
100-400mm , 400mm …, usw und 85mm 1.2

Mani

Hat schon mal jemand das Tamron 70-180 f2,8 mit dem Techart TZ01 Adapter an ein Z6 oder Z7 ausprobiert?

Archie

Ich habe mir vor einiger Zeit den Adapter für die Z7 gekauft und ihn mit der neuesten Firmware ausgestattet, verwende ihn aber kaum. Der AF wird sehr langsam – jedenfalls wenn man ihn mit dem der Sony-Kameras vergleicht. Und mit Teles macht der Adapter keine gute Figur, manchmal reagiert zäh, manchmal gar nicht. Es ist eher ein Notbehelf. Ich habe ihn aber zugegebenermaßen nicht mit dem 70-180 probiert.

Gabi

Es wird eine Z8 mit 40 mm Pancake!

Herby

Achja, immer wieder lustig hier 😀

Die einen beschweren sich, dass es zu wenig UWW Objektive gibt, andere beschweren sich, dass es zu wenig im Telebereich gibt, wieder andere beschweren sich, dass es überhaupt keine Objektive gibt. Andere Leute haben in der Zeit, wo hier viele ständig meckern, Spaß mit ihrer Ausrüstung und fotografieren. 😀

Warum wechselt man nicht einfach zu einem Hersteller, der das hat was man braucht und wo man dann nicht nur meckert?
Achja, dann findet man wieder andere Punkte worüber man meckern kann. Egal was die Hersteller machen, es wird ja eh nur gemeckert.

Robbi

Herby,
nun hast Du den Obermeckerpunkt “zu teuer” vergessen, den brüllen ja schon viele, bevor überhaupt ein Preis aufgerufen wird, da staunt dann der Laie und es wundert sich der Fachmann!

Ich habe mir heute ein 400-800mm gegönnt, Lichtstärke durchgehend 1,8, paßt an jeden Kameraanschluss aller Hersteller, ist für jeden Bildsensor gerechnet und kostete nur schlaffe 250 €! Wo es das gibt?? Na nirgends, aber billig war es!!

Herby

Stimmt, das habe ich vergessen.
Schließlich sollte eine VF Kamera mit zwei guten Objektiven ja nicht mehr als 1500€ kosten 😀

Früher vor einigen Jahren ist kaum ein Hobby Knipser mit VF Ausrüstung herumgelaufen, weil es teuer war und es sich keiner leisten konnte. Jetzt ist es so günstig, dass sogar überall die Urlauber mit VF Kameras im Automatikmodus herumrennen und trotzdem ist es einigen Leuten immer noch zu teuer.
Aber ist ja auch kein Wunder. Wenn man jährlich 1000€ und mehr für ein Smartphone ausgibt, dass ist eben kein Geld mehr für Objektive übrig, die bei richtiger Behandlung aber gerne mehrere Jahrzehnte halten.

Peter Braczko

….und dann bleibt noch die Frage, ob sie das, was sie suchen und besonders gerne kritisch in den Foren bemängeln, überhaupt ernsthaft kaufen wollen? Da existiert die Marketing-Geschichte aus den Sechziger Jahren. Da stellten einige amerikanische Autohäuser immer ein offenes Cabrio in den Showroom. Die Kunden kamen, sahen sich das Cabrio an, kritisierten aber dann verschiedene Dinge an dem offenen Wagen – und kauften sich dann einen Kombi.

Alfred Proksch

Passt nicht in moderne Zeiten… analoge Nikons waren Spitzenkameras. Hatte gleichzeitig eine FA und eine FM-2 wobei letztere an der Repro-Anlage und im Studio zum Einsatz kam. War sehr zufrieden mit den Dingern. Klingt vielleicht seltsam, wäre auch Verschwendung von Möglichkeiten, ABER so eine FM-2 mit 40+ Megapixel ohne Video und Automatik Zeugs, das könnte ich mir gut vorstellen. Kein AF, kein Display nur saubere Mechanik, Strom für den Belichtungsmesser/Sensor, fertig! Alles andere wird am PC erledigt. Nostalgischer Kram, Nikon hat auf anderen Feldern genug zu tun, eine Z30 und Objektive für die neuen APS-C Kameras sind wichtiger. Ein schrumpfender DSLM/DSLR Markt und aktive Mitbewerber machen es für Nikon nicht leichter. Allgemein gesehen ist die rasante Entwicklung neuer grundlegender Technologien ein Problem. Als nächstes fällt der mechanische Verschluss weg. Schön könnte der Anwender sagen, ein Teil weniger. Leider ist die Geschichte nicht so einfach wie angenommen weil die nachfolgenden Komponenten aufwendiger und teurer werden müssen. Der Punkt an dem sich der immense Aufwand für immer bessere Bilder/Videos für die Hersteller nicht mehr lohnt rückt näher. Die Preise für das Hobby rücken langsam und stetig in den elitären Bereich. Auf den Punkt gebracht, wirklich gute Produkte sind für die 10% Oberklasse… Weiterlesen »

Matthias

Alfred,
auch Canon hat ja jetzt die Kamerasparte umstrukturiert. In der neuen Division befinden sich unter anderem auch Überwachungseinheiten. Denn das ist ein Markt mit Wachstumspotential. Ziel beim Kamerasegment ist lediglich, das Ergebnis zu halten. Gleichzeitig, wie auch Nikon und Sony, versucht man, spezialisierte Kameras hochpreisig anzubieten. Man wird also künftig ohne Einschränkungen mit nur einer Kamera nicht mehr auskommen. Damit ist die Zielgruppe klar definiert: engagierte, gut betuchte Amateure. Die Profis braucht man nur noch als Imageträger für den Markennamen. Denn die kaufen nicht sofort zwanghaft alles, was neu ist.
Ein wenig erinnert mich das an “Warten auf Godot”. Godot = Canon, Nikon, Sony, Fuji und alle, die ich jetzt vergessen habe. Die Zeit des Wartens vertreibt man sich mit Spekulationen, Beleidigungen usw., ohne vielleicht in dieser Zeit einfach mal Projekte mit dem Equipment zu realisieren, welches schon am Markt ist.
“Warten auf Godot” gilt übrigens auch heute noch als die Mutter des absurden Theaters…:-))

Robbi

ausgezeichnet auf den Punkt gebracht, lieber Matthias!
Vertrieb und Entwicklung in gesättigten Märkten kann man außerhalb des Theaters dann als den Vater des Absurden zu benennen.
In der Stagnation des Bedarfs erscheinen hier die Possenreiser, welche immer neue Techniken entwickeln, nicht für Leute, die die wirklich brauchen, sondern für Personen, die über den Kauf irgend welche Ersatzbefriedigungen erzielen wollen, der Preis spielt die untergeordnete Rolle.
Hersteller sind hier die Treiber und die Getriebenen, denn die mit überflüssigem Geld kaufende Kundschaft muss immer wieder z.B. einen Statusgewinn in der Ware sehen. Meiner Meinung nach kommt bei solchen Szenarien irgend wann dann zwangsläufig der Knall, denn die Neuerer, denen es nie so wirklich um ein Produkt geht, diese Karawane zieht irgend wann weiter, eben “wie langweilig.”
Letztendlich wie ein Römisches Essen, wir wissen ja, wozu dort die Federn genutzt wurden!

Matthias

…und ich weiss auch, warum die Sklaven lange Haare hatten…

Clemens Scholz

Aber sollten wir nicht gerecht sein und sagen, dass z.B. zur Zeit der analogen Fotografie diese Preisstrukturen in ähnlicher Weise gestaltet waren und nur in einer kurzen Zwischenzeit diese Grenzen scheinbar nicht galten? Denn wer damals etwas auf sich hielt, musste für die Mittelformatalternative Hasselblad zur Nikon auch mindestens doppelt so tief in die Tasche greifen Gleiches galt für das Verbrauchsmaterial wie Filme, man erinnere sich an die hohen Preise für Kodachrome-Filme!.

Robbi

Ja und nein, denn der Unterschied lag wohl darin, dass der Profi eben eine Hasselblad hatte, also jedenfalls in der Masse, ausserdem hatte der Profi aber auch die dazu passenden Einkünfte, mit denen er sein Werkzeug dann wieder einspielen konnte. Heute erklären einem Fotografen irgendwelche Agenturen doch rund um die Uhr, was sie alles fordern, dummerweise wollen aber die gleichen Auftraggeber für die Bilder quasi nichts mehr bezahlen.
Heute wird teure Technik für meist fiktive Märkte gebaut und die Hersteller wollen die Mitbewerber über Entwicklungskosten aus dem Boot schmeißen.

Matthias

Robbi,
wenn eine Agentur 50 MP fordert, dann rechnet man seine 24 MP eben hoch. Und alle sind zufrieden…:-))

Matthias

Clemens,
der Unterschied bestand darin, dass eine Hasselblad zwar teuer war, aber man hat sie auch nur einmal gekauft. Und dann hielt sie erfahrungsgemäss ein ganzes Fotografenleben. Die “Updates” kamen in Form von verbessertem Filmaterial. Und heute?

Rolf Carl

Wo steht denn geschrieben, dass man heute jeder Neuerscheinung hinterherrennen soll?

Matthias

Rolf,
das steht nirgends geschrieben. Und deshalb habe ich letzten Monat eine D500 gekauft. Und was soll ich sagen?
Man bzw ich kann damit fotografieren. Ausserdem bin ich der Meinung, dass diese Kamera kaum zu toppen ist, trotz
ihres “hohen” Alters. Warum sollte ich also einer Neuerscheinung hinterherrennen?

Rolf Carl

Gratuliere zu deinem Kauf, du wirst es nicht bereuen!
Sehe es ähnlich wie du. Diese Kamera kann einfach alles und ist immer noch die Referenz unter den APS-C-Kameras. Ich habe sie schon über 2 Jahre.

Matthias

…mal abgesehen von der Performance liefert die Kamera NEF-Dateien, die mit Minimalaufwand in Photoshop verarbeitet werden können. Auch Vergrösserungen auf 80 x 120cm sind kein Problem. Nur bei lichtstarken DX-Objektiven hat Nikon leider keinen Ehrgeiz mehr. Die angebotenen Objektive stammen noch aus einer Zeit, als 8-12MP die Offenbarung waren. Werde mir bei Gelegenheit mal die beiden f1,8-Versionen von Sigma anschauen und auf jeden Fall das Nikkor 10-20mm.
Und ob ich einen Kauf bereue, entscheidet sich bei mir innerhalb der ersten 14Tage. Also ich habe sie schon länger als einen Monat und nicht die Absicht, sie wieder zu verkaufen…:-))

Rolf Carl

Vergrösserungen auf 100 x 150 waren bei mir schon mit der D7000 (16 MP) kein Problem, seriöses Arbeiten vorausgesetzt, aber das dürfte für dich ja kein Problem sein.
Das Sigma 18-35 f1.8 habe ich schon seit einigen Jahren. Es hat schon an der D7000 eine sehr gute Figur gemacht, aber an der D500 ist es eine absolute Granate, das beste Zoom, das ich je hatte. Das kann ich dir wärmstens empfehlen. Das 50-100 ist sicher ebenso gut, aber mir ist es mit den ca. 1400 g zu schwer. Als Tele habe ich das AF-P DX 70-300 für die allgemeine Fotografie, das ist auch sehr gut und scharf. Vor 2 Jahren habe ich mir dann auch noch das AF-P 10-20 gekauft und war derart begeistert, dass ich das Sigma mit der selben Brennweite gleich verkauft habe. Vor allem, wenn du mal mit leichtem, aber trotzdem guten Material unterwegs sein möchtest, auf Reisen etwa, sind die beiden AF-P Objektive wirklich toll. Für die Lücke dazwischen habe ich jeweils je nach Motiven noch das 50er Makro (von Sigma) oder eben das Sigma f1.8 dabei.

Peter Braczko

Eine Hasselblad hielt ein ganzes Fotografenleben? Aber nur, wenn sie wenig gebraucht wurde. Zwei Gehäuse verkaufe ich diese Woche, eine Hasselblad 2000FC (defekt) und eine 500 EL/M (ebenfalls völlig funktionslos). Diese Kameras stammen aus einer Studioauflösung. Im Mittelformatbereich verwendete ich die Zenza Bronica S2A und EC-TL, einige Zeit die Asahi Pentax 6×7. Die Zenzas und die Asahi liefen klaglos. Aber warum noch Rollfilme kaufen? Die Bildergebnisse sind mit digitalen Kameras sehr gut. Mittelformat und Großformat mit Film, das ist nur noch reine Nostalgie!

Matthias

Peter,
meine Anmerkung zu Hasselblad zielte nicht auf diese beiden Modelle ab sondern auf die 500 CM bis 503 CX. Wenn Deine 500 EL/M noch nicht umgebaut wurde, muss man die alten Original-Akkus nehmen. Die dürften mittlerweile aber hinüber sein. Ausserdem gibt es Fotografen, die alles kaputt kriegen:-))
Beim Thema Rollfilm muss uns natürlich klar sein, dass jede 24 MP-Kamera dessen Auflösung erreicht. Einen praktischen Nutzen hat das Arbeiten mit analogem Material also nicht. Mal ganz abgesehen von der aufwendigen Verarbeitung. Auf der einen Seite kann man damit aber seine fotografischen Fähigkeiten trainieren, und auf der anderen Seite wäre es schade, wenn diese alte Technik in Vergessenheit geriete. Ob das nun die Auseinandersetzung mit dem Wesen der Fotografie oder reine Nostalgie ist, muss jeder für sich selbst entscheiden…

Peter Braczko

Gute Antwort – vielen Dank!

Clemens Scholz

So kann man das nicht sagen. Die höheren bewegten Massen der größeren Spiegel produzierten auch einen höheren Verschleiss. Auch waren selbst die Filmkassetten der Hasselblads häufiger instand zu setzen.Wollte man eine Kamera fürs Leben, musste man zur M-Leica greifen, die eben auch auf längere Nutzungsdauer hin entwickelt worden war und “technisch” rückständig (langsame Synchronzeit, zuerst keine Messung durch das Objektiv) waren. Und auch bei den Hasselbladmodellen der ersten Schlitzverschlussreihe wurden Modifikationen notwendig (Rückschritt zum “langsameren” Tuchschlitzverschluss bei Fe201/203). Das Entscheidende waren wesentlich längere Modelllaufzeiten und die grundsätzlich mechanischen Komponenten, die sich auch erheblich leichter und billiger reparieren liessen. Heute sind nach kurzer Zeit keine Ersatzteile mehr lieferbar und damit dann gleich ein neues Kameragehäuse fällig. Und unabhängig von anderen Problemen ist nun selbst die digitale M-Rewihe von Leica davon betroffen, sind doch z.B. für die M8 keine Displays mehr lieferbar.

Matthias

Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass keine meiner Hassis je zur Reparatur musste. Bei den Magazinen sollte man darauf achten, dass der zum Magazin gehörende Filmeinsatz auch mit seinem Magazin benutzt wurde. Das konnte man an der Nummer erkennen. Gelegentlich mussten mal die Dichtungsbleche am Schlitz für den Magazinschieber ausgetauscht werden. Das konnte man selbst machen. Und der Spiegel knallte ja nicht einfach oben ans Gehäuse sondern wurde geführt und abgebremst. Da habe ich nie höheren Verschleiss feststellen können…

Fritz

Ja, eine EM Vollformat für 200€ (NICHT DIE INFLATIONSRATE UND EURO-UMSTELLUNG mit berücksichtigt) und schon brummt der Laden. Sie war 1980 meine erste NIKON auf die noch viele folgten.

Stefan-Do

Heute sind Kameras viel billiger als damals. Deine erste Kamera war ohne Sensor bzw. ohne Film. Der kostete extra. Ein 36er Dia-Film kostete damals vielleicht 7 DM einschl. Porto für das Einsenden. Einfache Kameras sind heute für 150.000 Auslösungen designt. Das wären 400 DM für die Kamera + 4167 Filme à 7 DM, zusammen 29.569 DM.

Die Inflationsrate seit 1980 beträgt +128,1%. https://www.laenderdaten.info/Europa/Deutschland/inflationsraten.php.

Deine erste Kamera kostete zusammen mit dem Sensor/den Filmen, Inflationsrate berücksichtigt und in Euro umgerechnet: 34.530 €

Haben wir ein Glück, dass Kameras heute so preiswert sind.

Robbi

wobei die Rechnung nun aber nur für Profis stimmt! Was haben wir Amateure früher überlegt, ob wir jedes Bild, welches ja Geld kostete brauchten oder eben nicht.

joe

Robbi, Stefan-Do hat absolut recht, so billig wie heute war fotografieren noch nie. Ich habe vorwiegend Negativ-Filme benutzt und die Bilder entwickeln lassen. Als Amateur hat man doch auch so mindestens 20 bis 30 Filme pro Jahr verfotografiert, das wären so 600 bis 1000 Bilder. Also gut 100.-DM für Filme plus 400 – 500.-DM für Fotos. Also pro Jahr hattest Du etwa 500.-DM kosten für die Benutzung deiner Kamera. Heute kannst Du endlos Bilder machen und es kosten dich nur die etwas, die du dann auch ausdrucken willst – das kann man heute auch selbst tun und kostet einen Bruchteil von dem was es damals gekostet hat. Dazu ist meiner Meinung nach die Qualität heute um Welten besser als selbst bei den besten analog Kameras. Man braucht dazu keine R5 oder A1, eine gebrauchte Sony A7III für unter 1000.-€ ersetzt dir sogar noch die damals notwendige Super 8 bzw Videokaetten Kamera! Damals war leider auch nicht alles besser.

Stefan-Do

Also pro Jahr hattest Du etwa 500.-DM kosten für die Benutzung deiner Kamera. 

So kann man es auch rechnen. 400 DM Anschaffung + 4 Jahre mal 500 DM waren 2400 DM. Auf heutigem Wert gerechnet: 2800 €. Da bieten alle Hersteller günstiger an. Vollformat gibt es ab 1000 €.

Bei dem genannten Preis dürften das maschinelle Abzüge aus der Drogerie gewesen sein. Ich habe damals vom Fachlabor 5 Bilder auf A4 abziehen lassen, das waren ganz andere Preise. Drogerie war günstig, aber die Bildqualität würde man heute keinem Smartphone mehr durchgehen lassen.

Fritz

Stimmt. Deswegen habe ich mir auch eine Leica zugelegt. Kein Witz. M10-R. Die Objektive habe ich noch von der M6.

Alfred Proksch

Weil wir gerade bei den Kosten sind!

Kleinbild, 6×7, Großbild (10x15cm oder größer) Ausrüstungen und Beleuchtung waren beruflich unumgänglich! Ich habe mal eben in den alten Bilanzen nachgesehen. 180.000 Mark kamen da zusammen. Eine E-6 Entwicklung im Schnelllabor für den Rollfilm schlug mit 15 Mark zu Buche. @Stefan-Do rechnet richtig – – leider!

Es sind von euch interessante und bedenkenswerte Aspekte vorgebracht worden. Meiner Meinung nach nützten die besten Techniken wenig weil sich der Markt für Bilder und Videos unglaublich verändert hat. Die Voraussetzungen für profitable kreative Geschäfte und damit die Möglichkeit des Überlebens fallen zusehends weg.

Die einfache aber richtige Aussage das alles was im Überfluss vorhanden ist auch nichts „wert“ ist gilt für Bildprodukte genauso. Schon vor 2 Jahren wurde weltweit die unvorstellbare Menge von über EINER BILLION Bilder in die Claud gestellt.

Was soll da das einzelne Bild wenn es denn gefunden wird im Verkauf wert sein?

Meine Hoffnung ist das Nikon (auch die Mitbewerber) einen gangbaren Weg zum Geld Verdienen finden denn ohne anspruchsvolle Bilder/Videos fehlt mir etwas. Vielleicht ist das alles seinen fairen Preis hat der heilende Ansatz. Keiner von uns arbeitet umsonst!

Alfred Proksch

Für private Anwender:

obiger Schrieb ist für euch nicht wirklich wichtig. Euer Bildwert ist ideeller Natur!

Ihr seit zwar trotzdem immer bei den Anschaffungspreisen indirekt betroffen, ansonsten könnt ihr alles was Bilder/Videos macht ohne berufliche Zwänge verwenden. Im Ruhestand oder Hobbyist ist eine geile Sache!

100carat

Stichwort: Filmkosten bzw. Kosten für Negativ-/Diafilm und Abzüge. Ich würde sogar soweit gehen, dass einer der größten Vorteile der Digitalfotografie in den drastisch verminderten Folgekosten jenseits der Hardware liegt. Nun mag mancher dagegenhalten, dass dafür die klassenbesten Objektive von Canon, Nikon und Sony dafür umso mehr kosten. Doch so wichtig das letzte Quäntchen an Schärfe, Auflösung und Fehlerkorrektur auch sein mag. Oft benötigt man einfach eine Reihe von Auslösungen, um DEN richtigen Augenblick zu erwischen, bei dem alles stimmt.

Insbesondere die wegfallenden Folgekosten für Negativ- oder Dia-Filme und entsprechende Foto-Abzüge hat die Fotografie geradezu demokratisiert.

Wenn ich etwas aus dem Nähkästchen plaudern darf: zur Hochzeit des GEO-Magazins standen Fotografen durchschnittlich zwischen 100 bis 300 Farbfilme a 36 Aufnahmen pro Auftrag zur Verfügung. Von diesem wurden häufig nicht nur Kontaktabzüge, sondern auch größere Prints angefertigt, um die Aufnahmen nicht nur per Lupe, sondern in Druckgröße beurteilen zu können. Wer möchte kann sich ausrechnen, welche Kosten alleine dafür entstanden. Dazu das Fotografenhonorar, Reisekosten, etc.

Robbi

ist alles klar und vollkommen richtig! Es sind ja auch nicht umsonst schon riesige Teile des um das Fotografieren angesiedelten Betriebe über den Jordan gegangen, die vorher alle gut Geld verdient haben. Wir hatten, sagte ich ja schon des öfteren, hier im Ort 5 Fotografen, 3 davon hatten einen Laden, jeder Laden bekam jeden Tag von seinen Laboren die entwickelten Dia-Filme und Bilder geliefert. Vor ein Paar Jahren war nur noch mein Jahrgangskamerad übrig, der bekam am Ende aber keine Bilder mehr geliefert, denn wenn er hätte angefahren werden wollen, dann hätte er dies extra bezahlen müssen. Vergessen dürfen wir aber auch nicht, dass der Preisverfall ja letztendlich nicht nur bei Kameras stattgefunden hat, wer sich vor 40 Jahren einen Taschenrechner kaufte, meinetwegen TI 58 oder TI 59, da waren aber Preise fällig, heute gibts den etwa gleichwertigen Rechner als Beigabe dazu, wenn man einen großen Packen Batterien kauft. Ähnlich wie bei Kameras sieht es heute bei Schmalspurtraktoren aus, hier ist bei uns zumindest der Grund der: früher gabs bei uns im Kafter 253 Weinbauern, meist 5 Uhr-Feierabend-Bauern, jeder hatte einen Schlepper. Heute gibts hier noch etwa 10 Betriebe, die brauchen zwar mehr Schlepper, aber eben nicht so viele, wie… Weiterlesen »

Rolf Carl

Dazu habe ich auch noch eine Geschichte: Mein Onkel war ein bekannter Tierfotograf und fotografierte unter anderem auch für “National Geographic”. Bei seinem ersten Auftrag brachte er am Abend ca. 50 seiner besten Bilder in die Agentur. Der Leiter schaute ihn verwundert an und fragte ihn, ob das alles sei. Er sagte noch, dass er wühlen wolle in den Bildern und Geld für Filmmaterial keine Rolle spiele und schickte ihn gleich nochmals los.

100carat

Genau so war es Rolf, bis zur Jahrtausendwende. Ein geflügeltes Wort bei den führenden Reportagefotografien lautete: ein brauchbares ordentliches Foto pro Film, ein außergewöhnliches Spitzenfoto pro 100 Filme. Der erste große Bruch kam 2002 mit den wegbrechenden Anzeigeerlösen. Von da an veränderte sich alles. Und nicht zum Besseren.

National Geographic hat seit jeher eine besonders komfortable Situation. Als gewiissermaßen Club-/Mitgliedermagazin der National Geographic Society war es schon durch die Mitgliedsbeiträge gut finanziert. Dies galt allerdings nur für die US-Ausgabe. Die deutsche Ausgabe steht wie alle deutschen Magazine und Zeitungen vor der Herausforderung, sich über Anzeigekunden zu finanzieren. Dazu muss sie ein Großteil der Originalartikel übernehmen, in dem Falle nicht die schlechteste Lösung, wenn gleich es den redaktionellen Raum für Themen mit Bezug zur DACH-Region einschränkt.