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Nikon: Neue DSLM für 1.000 Euro noch in diesem Jahr?

Nikon könnte neusten Berichten zufolge noch in diesem Jahr eine neue DSLM mit Z-Bajonett für ungefähr 1.000 Euro vorstellen.

Viele aktuelle Nikon Gerüchte

Erst gestern haben wir über die neusten Gerüchte zur Nikon D760 berichtet und heute gibt es schon Informationen zu einer weiteren möglichen Neuheit aus dem Hause Nikon. Diesmal geht es allerdings nicht um eine Spiegelreflexkamera, sondern um eine Spiegellose und zudem um eine Spiegellose, die aufgrund ihres Preises für relativ viele Nutzer interessant sein könnte.

Die Informationen zu der neuen Kamera stammen vom großen japanischen Magazin Nikkei und nicht aus irgendeinem Forum von einer anonymen Quelle, dementsprechend kann man sich die Gerüchte schon mal ein wenig genauer anschauen.

Neue Nikon DSLM für 1.000 Euro mit Z-Mount

Nikkei berichtet, dass Nikon noch im Jahr 2019 eine neue spiegellose Systemkamera vorstellen wird, diese soll in der Mittelklasse angesiedelt sein. Konkret steht ein Preis von ungefähr 1.000 Dollar bzw. Euro im Raum. Die Kamera soll wie die Z6 und Z7 auch mit dem neuen Z-Bajonett ausgestattet sein.

Eine Z-Mount-Kamera zum Preis von rund 1.000 Euro – da gibt es im Grunde nur zwei Möglichkeiten, um was für eine Kamera es sich hier genau handeln könnte.

Möglichkeit 1: Nikon plant ein Gegenmodell zur Canon EOS RP, also eine wirklich günstige Vollformat-DSLM für Einsteiger. Das ist grundsätzlich nicht unwahrscheinlich, allerdings erscheint mir der Preis von 1.000 Dollar da schon sehr niedrig, ich würde hier normalerweise eher mit etwas im Bereich bis 1.500 Dollar rechnen.

Möglichkeit 2: Nikon bringt eine DSLM mit APS-C-Sensor auf den Markt, nutzt dafür aber trotzdem das Z-Bajonett. Auch das ist nicht unwahrscheinlich wenn man bedenkt, dass es in den letzten Wochen mehrfach Gerüchte zu einer solchen Kamera gab.

Welche Möglichkeit ist in euren Augen wahrscheinlicher bzw. sinnvoller? 1 oder 2?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

89 Kommentare

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  • Die 2. also Z Bajonett mit Halbformatsensor würde ich ganz klar bevorzugen.
    Nicht zu vergessen, die Z6 gibt es ja jetzt auch schon – abzüglich, Objektiv, Adapter, XQD, und CB für rund 1200€ – wenn nicht weniger.

    Selbst die EOS R ist etwas teurer.
    Nikon wird hoffentlich schlau genug sein und mit der Sensorgrösse spielen! Zumal sie kein M System haben und die 1 kopflos und zu früh aufgekündigt haben. Die war aber einfach auch viel zu teuer eingeführt worden.

    • Noch nicht ganz 1.200 Euro für den Body aber schon nahe dran. Und das Ding ist VF ! und seit Firmware 2.0 nicht schlecht. Inkl. Augen AF ! (Brauchen ja scheinbar die meisten hier) 😉

      Z6 Preis aktuell 14.6.2019:

      2119 mit 24-40/4.0 bei Amaz….
      Objektiv: ca. 740 Euro minus
      Kamera Z6: 1.379 Euro

      • Minus Adapter – der sonst auch gut 200€ kostet u wert ist,
        Minus XQD Karte ( allerdings bei neuesten Versionen nicht mehr dabei – wegen CB)

        Warum dann noch auf eine DSLR D760 warten?
        Außer man will zwingend die andere Suchertechnik.

      • Da ist wohl der Wunsch und die akrobatischen Rechenkünste Vater des Gedanken bzw. Preises. Also ich habe die Preise mal alle angeschaut, aber 1200.-€ sehe ich nirgends!!!!!!!!!!!!!!!! Einfach das Objektiv vom Preis subtrahieren ist wohl ein bisschen gewagt, da es sich um eine Mischkalkulation handelt. Das günstigste Angebot das ich gefunden habe – Body only – liegt bei rund 1600.-€. Falls ihr was billigeres habt für 1200.-, dann bitte link schicken, dann habe ich ein neues Zweitgehäuse!!!!!!!!

      • joe:

        Wieso kaufst du nicht gleich das 24-70er Set ?
        Ich nehme an du hast F-Mount Objektive. Dann brauchst du den Adapter sowieso noch dazu.
        Und die Nikkor Z Objektive sind besser als vergleichbare F-Mount, lt. den Testberichten.

        Wenn Z Kameras dann auch Z Objektive. Alle andere ist eine Übergangslösung.

    • @Cat:
      Was soll ein Z Bajonett mit Halbformatsensor bringen ? Riesen Objektivegehäuse mit kleinen Linsen ?
      Sinnlos.
      Halbformat belegt schon Olympus, Panasonic, da ist nichts mehr zu holen.

      Besser wäre es günstige VF Bodys a la Z6 zu bringen (etwas abgespeckt, verlangsamt) und eine Amateurobjektiv Schiene mit schwacher Lichtstärke. Im Set mit Standardzoom 28 – 80mm /4-5.6 so unter 1000 Euro (999 Euro)
      APS-C würde ich gar nicht machen, sondern nur mit DLSRs abdecken. Und da haben Sie schon alles.

      • Wieso riesiges Gehäuse? Das könnte man nur einen Zentimeter höher und breiter gestalten als die Sony A6000er Reihe und die ist schon sehr klein.
        Crop, größeres Objektivangebot vom Start weg und im Schnitt niedrigere Preise sind weitere Vorteile.

        DX hat sich mit F verkaufen lassen, warum nicht auch mit Z?

      • Nach meinem Verständnis ist mFT Viertelformat – ¼ der SensorFläche wie Vollformat-KB. Und der schwachsinnige Ausdruck APS-C (eines Flopp-Film-Systems) sollte präziser Halbformat genannt werden – etwas weniger als Hälfte der Fläche von VF.

        Das Gehäuse kann man kleiner bauen – klar Objektive bleiben am Bajonett zwingend breit – was aber ja so schlimm nicht ist – zumal ja sowieso die meisten Leute erst mal Jahrelang adaptieren werden und F Objektive verwenden.

        Also die lebst auf ganz anderer Parallelwelt u hast eben andere Vorstellungen, was dir was bringen könnte.
        Sony hat es perfekt vorgemacht und Canon hat es perfekt falsch gemacht – mit dem Bajonett der Zukunft.
        Und Pana will offensichtlich nur eine winzige Leica-Kundschaft beglücken, Preise und Abmessungen des L-Systems sind nicht wirklich Massentauglich.

  • Möglichkeit 2 mit der Option DX-F Objektive verwenden zu können. 750€ Gehäusepreis klingt nach den letzten Monaten richtig gehend vernünftig und bezahlbar. Da wäre ich dabei, ansonsten kein Bedarf.

  • Möglichkeit 1 für 999 $ und einem sehr günstigen 4,0-5,6/24-105 dazu mit SD-Karten und IBIS.
    Nur der durchschnittliche Kamerakäufer will 500 $ für eine Kamera mit zwei Zooms zahlen. Und in diesem Bereich sind Nikon und Canon gerade eingebrochen.
    Möglichkeit 2 hieße, ein weiteres Fass aufmachen.
    Und das in der Lage.

  • Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert. Von daher interessiert mich das erst, wenn ich das Teil irgendwo sehe und/oder anfassen kann. Nikon und eine DSLM für 1000,- mit Z-Mount…tz,tz…

      • CAT
        mach dich nicht unglaubwürdig und erzähl uns keine Märchen oder schicke den link, für den Preis kaufe ich! Selbst in der Schweiz ist der günstigste Preis umgerechnet bei 1610.-€

      • wenn man nicht rechnen kann…
        helfen Links auch nicht.

        Ich habe nicht gesagt, das man derzeit einen einzelnen Kamerabody Z6 für 1200€ bekommt – sondern wenn man ihn rechnerisch vom Kit loslöst ergibt sich dieser Preis.
        Das man idealerweise ein neues Z 4.0/24-70 mm anschafft scheint mir nur logisch, denn keins der bisherigen kann ihm optisch das Wasser reichen.
        Nicht Blind werden vor Geldgier – man muß eben derzeit 1800€ ausgeben, bekommt aber 2-3 Teile dafür, die man dann ja auch verkaufen könnte…

  • Kann Nikon nicht einfach eine 7600 auf den Markt bringen, mit 2 Speicherkartenfächer, Handgriffunterstützung, möglichst Augenautofokus, mit oder auch ohne Spiegel… Ich warte jetzt schon so lange… So eine Mini-DSLM schmeichelt mir nicht in den Händen…

    • Kauf doch einfach die D500, die erfüllt alle deine Wünsche, ausser Augen-AF, aber der AF dieser Kamera ist sowieso so scharf, dass du einen Waffenschein brauchst …

  • wie denkbar wäre es denn, wenn eine ganz einfache kleinbildkamera auf den markt käme. schlichter autofokus (nicht zu langsam), 16 megapixel, schlichte einfache und wenige bedienelemente (fujilike) und sehr gute unterstützung zum einstellen manueller objektive. ich glaube damit könnte man viele einfangen. die kamera dürfte dann mit standartzoom nicht die 1000,-€ überschreiten. ich wüsste gleich jemanden der dann sicher bei nikon bleiben würde, was derzeit noch in den sternen steht.

  • Ich hoffe, es wird KB, ich vermute, es wird APS-C.

    Warum Kleinbild? Weil eine relativ billige, kleine KB-DSLM für Viele ideal als „Einstieg“ wäre und einige DSLR-Besitzer a.) in die DSLM „reinschnuppern“ oder sie b.) als leichtes Werkzeug für unterwegs brauchen könnten.

    Warum APS-C? Der Sensor ist wohl billiger, wenn heutige APS-C DLSR-Besitzer somit wechseln können, wäre das gut.

    Zudem scheint mir der Markt für APS-C DSLR wie der D3xxx und D5xxx endlich zu sein. Nikon muss da auch seine Produktpalette straffen, um profitabel zu sein. APS-C DLSM schon ab „Einsteiger“ wäre da IMHO der richtige Weg (und DSLR dann nur noch im Pro/Semi-Pro-Bereich, wo sich die DSLR noch längere Zeit halten dürften.

    • Warum APS-C? Weil durch den kleineren Sensor auch kleinere Objektive realisierbar sind und durch den Crop nicht gleich das rissige 300mm 2.8 für Tier oder Sport gekauft werden muss. Auch ein Kaufargument, oder!?

      • Pini,
        da sind wir wieder am Punkt angekommen den Nikon leider nie richtig realisieren wollte und vermutlich auch zukünftig nicht realisieren wird, meine einzige „echte“ DX Linse war das Sigma 10-20 ansonsten nur FX Objektive. RC verweist ja gerne auf die speziellen Objektive von Sigma, die in der Lage sind Kundenwünsche zu erfüllen aber kein Zugriff auf Z Mount haben ( noch nicht, wirft aber eine DX DSLM um Jahre zurück)

  • Ja, Nikon rollt den Markt auf, egal ob noch eine VF oder APS-C, letztere kommt irgendwann sowieso, und dann, liebe Leute, ja dann müssen sich die Mitbewerber warm einpacken, denn dann geht die Post ab!

    Nikon ist bei den DSLR praktisch konkuerrenzlos, mal abgesehen von Canon (gell Joe). Mit der Z7 haben sie mal eine Duftmarke gesetzt, aber jetzt, liebe Fotografen, empfehle ich euch, eure Fuji’s, Sonys usw. zu verscherbeln, solange ihr noch etwas bekommt dafür … denn mein Gefühl täuscht mich selten, jetzt geht die Post ab, und wie!!!!

    Was wollen Hobbyfotografen und Profis? Ergonomie, Haptik, Robustheit, Bedienungsfreundlichkeit und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Und Nikon liefert!

    Und der Rest? Die Selfieknipser? Die nehmen eh das Händy …

    • Selber Schuld wenn man diesen „ständig neue Kamera-Scheiss“ mitmacht. Hat jemand wirklich bessere Bilder gemacht, weil man auf das Neueste umgestiegen ist? Ich zumindest nicht. Insofern bleibe ich ganz cool, da ich einfach keinen Bedarf für eine neue Ausrüstung habe.

    • Rolf,
      wenn ich mich teilweise so an deine Meinungen (speziell zur Nikon Z7&6) erinnere, da freue ich mich für deinen Optimismus. Auch konntest Du nach nun knapp 20 Jahren DX Format 5 geniale Nikon Objektive für dieses Format aufzählen, da hoffe ich doch für Nikon (falls es eine DSLM im DX Format wird) das es nicht wieder 20 Jahre dauert 📸

    • Da sagen die Verkaufszahlen bei uns im Laden aber etwas anderes. Nikon liegt wie Blei in den Regalen, Nikonfotografen schleppen das Zeug der reihe nach an weil sie noch 2,50Euro dafür haben wollen und verteilen sich dann gleichwohl auf Sony und Fujifilm.

      • Da kann ich dir nur zustimmen. Bin zwar nicht mehr im Laden, aber Nikon und Canon wurde uns nur zum Ankauf angeboten um auf Fuji oder SSony umzusteigen. EOS R und Nikon Zx lagen im Laden und keiner wollte diese Kameras. Die jahrelangen Nikon und Canon User wurden entäuscht und haben auf bessere DSLM s gewartet. Die DSLM s der beiden „großen“ sind von der Technik 3 Jahre zurück.

    • Pendulum,

      wieso sollte ich meine Nikons verkaufen, nur weil sich Nikon gerüchtehalber in der Krise befinden soll?

      Nikon gehört ja zum Mitsubishi Konzern. Nun, wenn die schlechte Zahlen schreiben, soll ich meinen Lancer Evo auch verkaufen oder was? Und VW nach dem Dieselskanal, haben da alle panikartig verkauft? Soviel ich weiss, gibt es VW immer noch, Nikon und Mitsubishi auch.

      So, und nun meine Frage: Wo liegt das Problem?

      Ich werde gar nichts verkaufen, sondern weiterfotografieren, genauso wie VW-Dieselfahrer und Mitsubishifahrer weiterfahren, obschon der Lancer Evo nicht mehr produziert wird.

      Wenn du eher zu den ängstlichen Typen gehörst, die bei jeder Unsicherheit ihr Equipement verramschen, solltest du deine Neurose besser nicht auf andere projizieren.

      Denn: Nichts ist sicherer als die Unsicherheit …

      • „Wenn du eher zu den ängstlichen Typen gehörst, die bei jeder Unsicherheit ihr Equipement verramschen, solltest du deine Neurose besser nicht auf andere projizieren.“

        Sagt der Typ, der andere Leute mit „aber jetzt, liebe Fotografen, empfehle ich euch, eure Fuji’s, Sonys usw. zu verscherbeln, solange ihr noch etwas bekommt dafür“ befehlt, das eigene Equipment zu verramschen.

        Pass lieber auf deine eigene Neurose auf. Die ist undicht.

      • Das stimmt schon, was ich schon mal gesagt habe, vielleicht solltest du dein Zeug verramschen. Ich fotografiere inzwischen weiter und wenn es keinen Nikonservice mehr gibt, dann schaue ich weiter, und nicht vorher. Aber soweit wird es vermutlich nicht kommen …

        Ich war heute 3 Std. Orchideen fotografieren, und du?? Hast du auch fotografiert oder nur geschrieben und dir Sorgen gemacht?

  • Bei NikonRumors war ja auch was von einer Z3 zu lesen, eine Einstiegskamera,vermutlich ohne EVF (kann man sich bestimmt für rund 300€ dazu kaufen) würde Sinn machen und mehr würde ich auch bei diesen Preis nicht erwarten

    • Also wenn ich mir hier die Kommentare so durchlese, dann kommt bestimmt noch eine Z0, für Null € und wenn man sich ein Objektiv dazukauft, gibt es noch Geld zurück,

      • Joe,
        ich würde auch keine Z für 0,00€ nehmen wenn diese keinen EVF mit an Bord hat. Ob diese „Billigkameras“ der Ausweg aus der Krise sein soll 🤔 Ich bezweifle es mal…

  • Nikon wird sich etwas dabei gedacht haben, mit der Z6 & Z7 begonnen zu haben. Da gibts dann noch genug Zahlen nach unten und oben 🙂.
    Ich glaube es macht Sinn jetzt beim Z Mount zu bleiben.
    Ich habe mich für die Z6 entschieden und habe es noch keine Sekunde bereut.

  • Mich würde viel mehr interessieren für was sich z.B. ein „Anfänger“für Vollformat überhaupt entscheiden sollte…Nikon Z oder doch lieber Sony A7xxx…,Canon R oder Pana?
    Gehen wir davon aus,dass er keinerlei Objektive bereits besitzt. Zu was würdet ihr raten…?

    • Das Problem ist, alles Neue wird überdurchschnittlich teuer und auch groß – bei den Objektiven!

      Deshalb sollte erst einmal die eigene Geldbörse zeigen, ob es so zwingen/dringend Vollformat sein muss.
      Wenn man so tief drin steckt u der Fotovirus voll an einem nagt – ja dann muss es Vollformat sein – sonst reichen mFT oder Fuji völlig!

      Von den jetzt verfügbaren 4 Bajonetten sieht man extreme Preisforderungen für Objektive und eine Forma die seit 6 Jahren dabei ist und die bei weitem größere Auswahl und eben auch reichlich gebrauchte Objektive bietet. Man kann adaptieren, aber das gelingt auch bei allen Marken – deshalb hat Sony einen so immensen Zuspruch.
      Und tun sich Canon und Nikon so schwer.
      Canon u Nikon AF Objektive arbeiten etwas gebremst aber sehr zuverlässig auf Sony und auf canon oder NIKON Kameras tun sie das auch nicht besser.
      Die Entscheidung ist eigentlich sehr einfach.
      Außer eigene Vorlieben/Apathien sprechen gegen eine Marke.

      Oder man denkt politisch, dann sollte man vielleicht am ehesten nikon den Rücken stärken. Außer Sony würde ich derzeit nur die Z6 kaufen und empfehlen.

    • Kleinbild-Vollformat sollte man nur nutzen, wenn die Absicht besteht,

      es beruflich zu nutzen,
      häufiger Poster mit über 60 cm Kantenlänge anfertigen zu lassen oder
      eine möglichst geringe Schärfentiefe in den Fotos erwünscht ist.

      Ausdrucke mit einer Seitenlänge von maximal 50 cm können auch mit APS-C oder MFT-Kameras erreicht werden.

      Wer es ganz genau nimmt, wird noch einige nicht so oft gennannte Pluspunkte des größeren Sensor-Formats zu schätzen wissen: bessere Farbwiedergabe, geringeres Bildrauschen, größere Dynamik (besserer Belichtungsspielraum), geringere Auswirkungen auf das Bild durch Staubpartikel (wo bspw. ein Staubpartikel beim Vollformat vielleicht 10 Pixel abdeckt, wären es beim APSC-Format schon 15 oder mehr Pixel).

      Als Nikon-Besitzer kann ich weiterhin Nikon-Kameras empfehlen. Auf diese Firma ist Verlass, die lässt einen nicht mit alten Objektiven im Regen stehen (Adapter für Z-Kameras z. B.). Nikon hat zudem eine Objektivauswahl, die nahezu alle Wünsche erfüllt. Fremdhersteller haben dazu auch so einige passende Objektivschätze.

      Nikon-Kameras (vor allem die Z-Modelle) sind sehr einfach zu bedienen, haben gut durchdachte Menüs, in denen man sich leicht zurechtfindet. Selbst mit Vollautomatik lassen Nikon-Kameras schöne Fotografie-Erlebnisse zu. Außerdem haben die Nikon Z-Kameras eine sehr geringe Neigung, Staub auf dem Sensor anzuziehen. Meine Nikon Z 7 ist wesentlich unempfindlicher gegen Staub auf dem Sensor (oder dem Dia-Film) als jede DSLR, die ich seit dem Jahr 1988 hatte. Für mich bietet Nikon einfach solides, leicht nutzbares Handwerkszeug, das meiner Kreativität alle Möglichkeiten eröffnet. – Das klingt zwar wie Werbesprech, ist aber eben mein tatsächliches Gefühl.

    • Petra,
      Da geht man am besten in einen guten Fotoladen, probiert verschiedenes aus – neben all den Vollformaten auch auch Fuji und mft etc. und dann sollte man entscheiden. Gut sind alle Kameras, die Frage ist, wie viel will ich dazu lernen um das alles auch nutzen zu können und welche liegt mir am besten in der Hand oder gefällt mir und nicht zuletzt was kann ich mir tatsächlich leisten. Grundsätzlich macht man mit keiner was falsch.

    • Laut dem Magazin Profifoto hat das Nikon Z-System den höchsten Value Angle aller Kleinbild-Vollformatkameras:

      https://www.profifoto.de/neuheiten/kameras/2019/06/14/wertewandel/

      Das heißt, Nikon wird es von allen Herstellern dieses Formats am leichtesten haben, Spitzen-Objektive dafür zu bauen. Das zeigt sich bereits am Nikon Z 24-70mm f/2.8 S, das als bestes Objektiv dieses Brennweitenbereichs gilt. Getestet z. B. bei photographylife:

      https://photographylife.com/nikon-z-24-70mm-f2-8-s-performance

  • Ich kann Nikon Besitzer sehr gut verstehen. Sie besitzen vielleicht eine der sehr guten Vollformat DSLR Kameras und einen vernünftigen Objektiv Bestand, sie wurden vor wenigen Jahren mit sinnvollen Gerätschaften ausreichend versorgt.

    Jetzt schreien die Medien das man für gute Bilder unbedingt DSLM haben müsse, weil sonst ist man aus der Szene. Das geht soweit das der DSLR Nutzer nur noch mit gesenktem Kopf verschämt seine Kamera aus der Fototasche zieht und nach dem Foto sofort wieder verschwinden lässt.

    Egal was jetzt kommt, es wird auf jeden Fall teuer wenn man sich neu und Spiegellos ausstatten möchte.

    Leute, lasst euch nicht verrückt machen, denn man sieht euren Bildern bestimmt nicht an ob diese durch einen elektronischen oder optischen Sucher gemacht wurden. Mehr Unterschied ist nicht, Video außer Acht gelassen.

    Systemisch gesehen geht es Nikon wie den anderen Herstellern die Sensoren vom Marktführer zukaufen müssen. Sony wird immer erst seine Sensorneuheiten in eigenen Produkten verkaufen bevor sie an die Mitbewerber weitergereicht werden. Also ist Nikon immer eine Generation hinten dran. Macht aber nichts denn Nikon hat schon bewiesen das sie mehr aus dem Sensor holen als der Hersteller selbst.

    Wenn schon Spiegellos, dann ist jetzt die Gelegenheit ausführlich darüber nachzudenken welche Sensorgröße es zukünftig sein soll und gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit eines Systemwechsels, wohin auch immer. Vergesst die Adapter Geschichte und macht einen sauberen Schnitt, auch wenn ihr zum Haus eigenen Z-System wechselt.

  • Ich mochte diese Brennweiten Umrechnerei noch nie.
    Mal 1,5 oder 1,6 Crop. Klare Kannte wie zu analogen Zeiten: 50mm sind 50mm Brennweite und 28 sind 28 und gut.
    Die Auflösung eines 24-26 MP Sensors mag ich auch. Soll ähnlich wie zu Analogzeiten auflösen.
    Das einzige was mich stört sind die Riesenklopperobjektive. Hatte früher mal für meine Motorradreisen eine Minox 35 EL. Wirklich klein und flach, das Teil mit fester versenkbarer Optik und natürlich für Dias im Vollformat 🙂

    Klein und leicht findet man heute nur noch im APSC-Bereich. Sollte sich ausser einer Canon RP-denn die ist wirklich schon klein und sehr leicht, da ist Canon Vorreiter. Ausserdem haben sie den besseren Autofokus. Sollte sich also noch etwas bei Nikon ergeben, ok. Guck ich mir dann an. Eine Z6 z.Bsp. kommt ja an die analogen Grössen von Nikon DSLRs langsam ran.

    • @Micky,

      leider beißt sich bei Vollformat klein und leicht die besagte Katze in den eigenen Schwanz.

      Sollte jemals ein Kamerahersteller auf die Idee kommen eine digitale Minox 35 EL, meinetwegen ohne Display, aber mit Autofokus auf den zu Markt zu bringen, ICH WÜRDE DAS DING SOFORT KAUFEN !!!!

      Ich glaube die modernen Dinger heißen heute Smartphones, leider!

      • Da hast du mich ertappt 🙂
        Aber aus meiner Sicht ist es einfach so, dass die Smartys doch irgendwie nicht griffig genug sind. Meistens sehr glatt und müssen mit irgendwelchen Schutzhüllen erst handlicher gemacht werden. Übrigens hat Canon (ja, schon wieder – tut mir leid) mit der Powershot-Serie ähnliches geschaffen. Nur eben nicht im Vollformat und viel schwerer mit 1 und 1,5 Zoll. Panasonic im Kompaktbereich ist da auch ganz pfiffig. Sehe ich oft auf Reisen.
        Stimmt. Eine digitale Minox 35, oder sogar als Minox 28-70, ja das wär von der Grösse was.

      • Da empfehle ich aktuell die Ricoh GRIII. Kein VF, „nur“ APS-c, aber richtig klein und handlich, mit IBIs und ich hätte es nicht für möglich gehalten, welche sensationelle Schärfe die Kamera mit der verbauten Optik produziert…. Und sie passt in die Hosentasche…
        Ansonsten trage ich meine DSLR weiterhin offen rum, wenn sie in Aktion ist und freue mich auch hier über tolle Bilder, die der Spiegel irgendwie nicht schafft, schlecht zu machen.
        Also – als Neueinsteiger würde ich das Thema DSLM sicher ernsthaft betrachten -, aber deswegen Umsteigen? Never ever….

      • @Micky

        Betrachtet man zum Beispiel eine Panasonic Lumix LX ll, die ein sehr schönes 1,7 – 2,8 / 24 – 75 mm Objektiv hat siehst du schon wie voluminös es selbst bei dem 1 Zoll Sensor ist.

        Bei Vollformat und einer 2,8/3,5 35mm Festbrennweite würde das Objektiv den selben Platz in der Tiefe wie das Gehäuse selbst beanspruchen, das Teil müsste wie bei der Minox 35 oder der Rollei 35 versenkbar sein.

        Sieht man sich eine TZ202 mit dem Zoom 3,3 – 6,4 / 31 – 465mm an ist die zwar kleiner, aber damit ernsthaft Fotos machen ist nicht meines.

        Für mich persönlich wird es für den Umhänge Beutel eine Fuji X-Pro3 mit dem 23mm Objektiv werden. Da sehe ich einen vernünftigen Kompromiss was die Leistung, die Größe und den Preis angeht. Wenn es denn unbedingt sein muss kann ich noch das XF 2,4/60mm R Macro in den Beutel stopfen, das müsste für fast alles reichen was so anfällt.

    • Eine Kamera mit dauerhaft Festbrennweite kommt für mich nicht in frage.
      Hab alles probiert. FUJI X100s, Ricoh GRII usw.. Die Ricoh hab ich mal als alternative weitwinklige Festbrennweite zur D750 und D610 auf mehreren Reisen verwendet, weil ich an den Nikons schon kein Zoom wollte und meist mit einem 50er 1.4 herum lief.
      Und eins kann ich mit einer absoluten Sicherheit sagen: Kein Vergleich ! Kein Vergleich zum Vollformat einer Nikon. Definitiv. Auch wenn sie nicht schlecht für APSC ist. Ebenso die FUJI mit ihrem seltsam verzeichnenden 35er. Mal als Effekt nicht schlecht und auch sonst. Aber 35mm sind nicht wirklich meins. Nix halbes und nix ganzes. Hat mich schon an der Minox gestört und macht mir nach kurzer Zeit schon keinen Spass mehr. Damals gab es aber keine Alternative, ausser bei Rollei. 35mm? Bäh !

      Aber es ist ja nicht so, dass ich nicht auch mal an FUJI gedacht hätte. Preis Leistungstechnisch sind die eigentlich ganz gut im APSC dabei. Kamera für Wechselobjektive. Das ist es. Und wer einmal richtig gute detailreiche Rohdateien aus Vollformat bearbeitet hat, will da wieder hin. Mir geht es jedenfalls so. Ich arbeite mit Retusche und Composing. Ich brauch das.

      Und ja. Ich finde die Z6 wirklich ganz lecker. Sieht irgendwie besser aus als die RP- Hat auch nicht diesen ausschwenkbaren Monitor, der mich nervt und den etwas besseren Sensor. Leider bin ich am Ende aber Canonier und werde den Teufel tun, und mich wieder in Kosten für Nikkors stürzen. Hab alles was ich brauche in EF und – will einfach nur Fotos machen.

      Ich werde mich im kommenden Frühjahr wieder für Vollformat entscheiden. Mal sehen, was bis dahin geschieht bzw von den Anbietern aus dem Hut gezaubert wird. Bin da völlig offen.
      Hab noch ein wenig MFT Gerödel, das bis dahin in der Bucht verschwindet. Mit MFT bin ich fertig. War nett, steckt aber irgendwie in einer Sackgasse.

      • 🙂 Nikkore meinte ich natürlich. Aber wie gesagt. Vollformat ist für mich die Zukunft. APSC ist an der Canon M ok und reicht als Alternative gut aus, wenn man es gerade mal richtig leicht oder den Crop bevorzugt . Ich kann aber am Ende auch mit zwei Systemen leben. Wäre nicht das erste mal.

      • @Micky:
        Das die GRIII keine VF ersetzen kann, ist völlig klar. Aber der Sprung zur GRIII ist gross, 28mm in vielen Situationen ausreichend, aber klar nicht in allen. Es ist für mich die perfekte Kombination und Ergänzung. Und in der Bildqualität hat sie mich mehr als positiv überrascht.
        Auch auf der Straße mal schnell aus der Hand, da gelingen Schnappschüsse, die man sonst nie bekommt.

  • Wünschen kann man sich viel, hier geht es ums Geldverdienen und den Massenmarkt.
    Da ist ein Hersteller besonders pfiffig – Fujifilm.
    Die haben seit 10 Jahren ihre eigene Gelddruckmaschine und die heißt Instax.
    Keine Kriese, immer aufwärts.
    40 Mios verkaufte Kameras und kein Ende.
    Der neuste Coup: Fujifilm Instax Mini Liplay, die Sofortbildkamera mit Soundfunktion und vielem mehr. Etwa schenkt sie jedem Smartphone eine Sofortbildfunktion und Soforbilder gibt es via Fujiservice jetzt auch in Postergröße.
    Das wird sicher der nächste Dukaten-Esel für Fuji.
    So etwas mal im Reich der Wechselobjektive.
    Würde vielleicht die dümpelnden Verkäufe ankurbeln.

    Außerdem würde ich jedem, der jetzt mit Wechselobjektiven anfangen will zu Spiegellos raten. Anbieter gibt es genug: mFT/Olympus/Panasonic; APS-C/Fujifilm/Sony; VF die üblichen Verdächtigen, besonders weit ist da Sony. Wäre Nikon kein solcher Wackelkandidat, die Nikon Z6.

    Jüngst ein Video von einem Berufsfotographen, der seine D750 und D5, sowie sein meisten Objektive verkauft und voll auf Z7 und Z6 setzt.

    Die Zukunft ist ohne Spiegel, nicht wegen des Medienrummels, sondern wegen der Vorteile von Spiegellos.

    Gebraucht gibt es das Material auch ganz günstig. Für jeden ist etwas dabei.

    • Servus Robin,

      ja wer jetzt clever ist, keine Spiegellose braucht kann extrem günstig in das Vollformat einsteigen. Das Angebot in der Gebrauchtbucht wird immer größer und die Preise für extrem gute Ware werden immer kleiner. Ich schätze das im Januar 2020 so viele DSLR im Gebraucht Waren Handel sind das die „Einsteigerpreise“ vom APS-C erreicht werden.

      Hallo Micky,

      für mich sind die 35mm „normal“. Wenn WW dann richtig satt, auf jeden Fall unter 16mm. Porträt sind für mich 90 bis 200mm, aber bitte immer Festbrennweiten. Ich weiß das es heute sehr gute Zooms gibt, möchte ich aber nicht weil Festbrennweiten den Gedankenprozess vor der Aufnahme fördern und das Bilder machen entschleunigen.

      Hat halt jeder so seine Macken, Ecken und Kanten!

      • hallo alfred, da ist was dran. deine objektivauswahl hat auch seinen reiz. bei mir sind es klein wenig andere brennweiten. derzeit bei halbformat noch das xf27mm f2.8 (alternativ 35mm f1.4) und das 16mm f2.8. kompakter geht es kaum. jetzt fehlt mir noch noch ein 90mm f2.8 (das es leider noch nicht gibt) wobei das 60mm f2.4 auch noch eine option wäre. 🙂

    • Micky
      also dein Link ist mehr als suspekt, englische Webseite, aber Sitz in Hongkong und nicht klar wer dahinter steckt – ich würde lieber 100.-€ mehr bezahlen und die Ware dann auch sicher bekommen!

      Probier’s doch mal – wenn 1000.- übrig hast!!!!!!!!!

      • @joe, du alter Haudegen,
        Deutsche Website .
        Endversand von Deutschland aus (DHL)

        Sitz in
        500 Metroplex Business Centre
        Broadway
        Salford
        M50 2UE
        UNITED KINGDOM

        Sicher zahlbar mit Paypal. Was ist daran „mehr“ als suspekt. Nur weil die Ware möglicherweise aus dem „bösen“ Hongkong oder Japan kommt und „etwas länger“ als mit Prime braucht? Deshalb ist es ja günstig.
        Für mich wäre es nicht das erste mal, aus dem Ausland einzukaufen. Hatte bis jetzt keine schlechten Erfahrungen ausser, dass es mal länger als eine Woche dauerte. Kommt eben auch mal mit dem Frachter. Ich sage nur: Augen auf im Internethandel.
        Und man bekommt zumindest mal einen winzigen Eindruck von den Verdienstspannen.

        Hast du gerade keine 1000,- übrig ???? Du darfst gerne teuer kaufen. Hat keiner was dagegen, schätze ich. 🙂

      • Micky,
        hat sehr gute Empfehlungen bei Trustpilot dein empfohlener Internetladen 👍 das so ein erfolgreicher Fotograf da überhaupt „einkaufen“ geht, so manch einer der dort „einkaufen“ ging erhielt nicht einmal eine Rechnung…wozu auch oder erhielt seine Canon im chinesischen Karton inkl. chinesischen Ladegerät und konnte diese Kamera nicht einmal bei Canon Deutschland registrieren 👍
        Das ist wirklich eine ernst gemeinte Empfehlung von Dir?

      • Kameras die für den chinesischen Markt bestimmt waren und dann über Händler aus England als „Grauimport“ in die EU gelangen haben ein Problem was mir bei meiner D500 aufgefallen ist. Grund: In gewissen Ländern ist GPS Empfang verboten.

        Wenn man einen GPS Empfänger (Direktanschluss) verwenden will geht das nicht. Die Firmware der Kameras lassen das nicht zu. Kann man normalerweise auch nicht selber ändern.
        Ich habe mir dann eine EU-Firmware beim Nikonsupport in Österreich gegen ein kleine Gebühr (ca. 50 Euro) aufspielen lassen, dann ging es.

        Nur als Warnung vor diesen Grauimporten ….

  • Zum Thema Importpreise….

    Die alte Weisheit das ein Geschäft nur dann ein gutes ist wenn beide Seiten zufrieden sind ist eine wichtige Sache.

    Arbeitsplätze, die Arbeitsumstände, die Logistik dazu, die Umwelt usw. sind direkt betroffen. Zwischen den Produzenten und dem Kunden sitzt der Händler mit seiner Dienstleistung.

    Ich möchte für mich persönlich ein Produkt vorher in der Hand halten und ausprobieren können. Serviceleistungen wie Werkstat Reparaturannahme usw. übernimmt er. Der Händler stellt ein Vorführgerät (Vorführwagen) zur Verfügung. Er betreibt dafür ein Unternehmen mit Mitarbeitern. Das alles gibt es nicht umsonst.

    Mein Einkommen diktiert was ich mir leisten kann. Mein Bestreben ist so wenig wie möglich für ein Produkt bezahlen zu müssen. Der Produzent will Stückzahlen an den Mann die Frau bringen, der Händler möchte als Vermittler mitverdienen.

    Direktimporte sind oft unglaublich billig und meine Brieftasche ist höchst erfreut. Denke ich genauer darüber nach was ich mit meinem Direktimport auslöse bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Schön reden hilft dann auch nicht denn es muss einen fairen Handel geben damit ich jeden Morgen meine Tasse Kaffee trinken kann weil ich möchte meine Kaffeebohnen nicht selbst importieren müssen.

    Das musste jetzt auch einmal sein.

    • Alfred:

      Du hast vollkommen recht. Leider war die Kamera damals nicht als Grauimport erkennbar. Kurioserweise war auch eine ganz normale Registrierung der Kamera und des Objektives möglich.

      Aber das fängt schon beim Amaz… Einkauf an. Alle lokalen Händler werden damit umgangen, Steuern nur minimal im Ausland abgeführt usw.

      • olynik, dann können wir mal noch weiter gehen. ich lebe am wochenende in meiner heimat auf dem land. hier sieht die welt durch die discounter inzwischen ganz anders aus. durch die billigprodukte der discounter/supermärkte (schreibwahren, elektronik, kleidung…) hamstern die leute ein bis zweimal im jahr ihren bedarf. die supermärkte gehen inzwischen sogar so weit, daß sie das ganze jahr bestimmte produkte, die die massen brauchen, anbieten. spezielle produkte werden nicht angeboten. nun gehen die kunden zum discounter und kaufen sich dort die devisenbringer der fachgeschäfte und kaufen in den fachgeschäften nur noch das was sie im discounter/supermarkt nicht erhalten. auf dem land hat das die auswirkung, daß es KEINE fachgeschäfte mehr gibt. nur noch selten gestreute discounter und supermärkte. die folgen sind klar zu erkennen. dörfer mit bis zu 1500 einwohnern haben keine geschäfte mehr.

        was bleibt? naja… die möglichkeit bei amazon zu kaufen um nicht 50km durch die walachei fahren zu müssen um eine cd kaufen zu können. sorry, aber ich bin amazon dankbar. ich kann damit die umwelt schützen durch die folgen der supermärkte und discounter.

      • ich muss noch hinzufügen, daß ich es allerdings auch für falsch halte, daß die deutschen produkte über luxembourg abgerechnet werden. hier sind inzwischen luxembourgische handwerker bis zu 150km von der luxembourgischen grenze entfernt in luxembourg gemeldet. wohl gemerkt es gibt in luxembourg keine handwerker. das sind alles portugiesen, franzosen, belgier und deutsche handwerker die in luxembourg arbeiten/gemeldet sind.

        es wird zeit für eine europaweite gleichgestellte unternehmensbesteuerung.

      • Wunderschöne Radwege und sehr gute Straßen,

        wie lange wird es die noch geben? Die Globalplayer nutzen unsere Infrastruktur ohne dafür ausreichend zu bezahlen. Waren der Versender werden mit Sub-Sub Unternehmen hin und her gefahren die auch noch ihre Mitarbeiter so schlecht bezahlen das diese später dem Staat auf der Tasche liegen müssen obwohl sie 40 Jahre gearbeitet haben.

        Wir dürfen nicht in unsere Städte fahren weil man uns technisch beschissen hat, unsere Fahrzeuge sind deswegen fast wertlos geworden, man hat uns durch die Hintertüre enteignet. Schleichend passiert das jeden Tag weil wir auf unser sauer verdientes Erspartes (Vorsorge fürs Alter) keine Zinsen bekommen.

        In den nächsten Jahren werden wir auch noch mit der Umwelt geknebelt und zwangsweise reglementiert werden.

        Bisher war es in der Geschichte immer so das der Punkt erreicht wurde wo den Mächtigen ihr übertriebenes Eigentum genommen wurde. Entweder durch eine Revolution oder durch eine Geldentwertung/Weltwirtschaftskrise. Zwischendurch haben Kriege für einen „gewissen“ Nachholbedarf gesorgt.

        Jetzt steht die Jungend auf um wenigstens in ihrer eigenen Zukunft noch leben zu können. Nehmen die Politik oder das Kapital die Sorgen der jungen Menschen ernst? Nein! Sie sprechen über Schulpflicht und machen sich lächerlich.

        Unter diesem Aspekt kann einem fast egal sein was Nikon und die Mitbewerber noch auf den Markt bringen werden, leisten können sich die Wenigsten eine VF Ausrüstung um die 6.000,- bis10.000,- Euro.

        Da wird die kostenlos mitgeliefert Kamera im Smartphone reichen müssen!

      • @Alfred
        Du bringst es auf den Punkt! Die Leute kapieren nicht, dass sie mit ihrem Kaufverhalten den Markt beeinflussen und wenn keine oder ungenügend Steuern bezahlt werden, dann gibt es keine guten Schulen, keine gute Infrastruktur und auch bald keine Jobs mehr! Einigen hier müsste man mal den Zusammenhang zwischen Preisen, Löhnen und Steuern erklären und wofür letzteres benutzt wird wird.
        Aber D ist ja seit Jahren nur noch billig, billig, billig – da ist sogar „Geiz geil“! Macht weiter so, dann ist Deutschland nicht mehr das Jobwunder in der EU sondern das Armenhaus. Bezüglich Digitalisierung Und Ausbau der digitalen Infrastruktur ist D ja schon 26. von 28 EU-Ländern. Spanien hat schon 5G, in Deutschland hat noch nicht mal jeder 3G!

        @Mark

        trotz der gelegentlichen Abschweifungen – ohne deine Seite wüsste ich nicht was so alles läuft im Fotogeschäft und hätte mich wohl schon längst abgekoppelt aus dem Thema Fotokameras!

  • Beide Optionen sind Augenwischerei. Denn die Folgekosten allein nur für Objektive hebeln den Einstiegspreis wieder aus. Es sei denn, plötzlich kommt ein Schwung von preisgünstigen Optiken auf den Markt, wobei sich jeder darüber klar sein muss, dass ein 300€-Objektiv eben auch eine 300€-Performance bietet. Wenn man sich dann noch überlegt, dass eine halbwegs komplette Ausrüstung zwischen 6 und 10.000€ kostet, kommt man schon ins Grübeln. Mit 12.000 bis 20.000 DM haben Porträtfotografen früher ihr gesamtes Studio eingerichtet (ich weiss, 10.000€ haben nur noch die Kaufkraft von ehemals 10.000 DM bei gleichzeitig halbierten Einkommen). Die Probleme der Kameraindustrie verschieben sich also nur etwas in die Zukunft. Zuletzt liegt das eben daran, dass die Kaufleute das Sagen haben (in allen Bereichen)…

    • @ Matthias,

      Visionen, Neuheiten, Erfindungen sind nur von Interesse wenn sie Gewinne bringen. Es gibt Personen die nur glauben was sie sehen, es ist nur gut was sie seit Jahrzehnten kennen und Zahlen lügen nicht!

      Leider sitzen diese Leute vielfach an entscheidender Stelle. Weil sich diese Personen wunderbar ergänzen passiert nicht wirklich etwas Innovatives. Sie „wurschteln“ weiter wie bisher obwohl auch sie Kinder und Enkel haben.

      Zurück zu Nikon. Für mich stellt sich die Frage ob das Spiegellose APSC das Z-Bajonett haben wird oder ob es ein gleich eine (Canon-M) neue kleinere Objektiv Reihe geben wird.

      Die Z-Kameras haben für meine Hände die richtige Größe auch ohne Handgriffe. Wer schon mal eine kleine Sony mit schwerem oder großem Objektiv ohne Akku Griff bedient hat weiß was ich meine.

      Die APSC Kameras werden nicht nur aus Kostengründen gekauft, sie sollen auch kleiner und leichter sein weil sie unter dem Aspekt „Transport“ angeschafft werden. Mein Fuji X-T System ist ein Beispiel dafür was möglich wäre. Nikon könnte so etwas bestimmt auch wenn die Kaufleute grünes Licht geben würden.

      • Alfred,
        das Problem aller Kamerahersteller ist die Zukunft und wie man dafür aufgestellt ist. Vom internen Machtkampf bei Nikon dringt nicht viel an die Öffentlichkeit, was auch typisch für japanische Konzerne ist.
        Die Ökonomen (in den Aufsichtsräten befinden sich dann Leute, die an Fotografie gar kein Interesse haben) wollen Bestehendes optimieren, um damit Gewinne erwirtschaften zu können. Das ist Nikon beindruckend gelungen mit d500 und d850. Was soll man da noch verbessern? Jetzt muss man die Kameras nur noch verkaufen. Schwierig in einem dramatisch schrumpfenden Markt. Und da kommen dann die Visionäre, die sich mit ihren Ideen durchsetzen müssen. Der ehemalige Vortänzer Tetsuro Goto hat das geschafft, indem er Interviews gab, nach denen der Druck von aussen sehr groß wurde. Die df ging auch auf seine Kappe (Supersensor von der d4, Autofokus von der 600, kleiner Akku, 16MP, ein paar Rädchen aus analogen Zeiten in billig und das Ganze für ambitionierte 2.500€: das konnte Fuji deutlich besser). Und nun wandern wir in die spiegellosen Zeiten mit enormem Aufwand, eigentlich dank Sony. Langfristig wird Nikon dabei auch keine Rücksicht mehr auf Bestandskunden nehmen. Wenn Goto sich auch gerne als jemand sieht, der die Trends erkennt, heisst das noch lange nicht, das er die Produkte hat. Habe dieses Wochenende gerade eine Z7 aus dem Rent. Auch im Hinblick darauf, dass Videos immer mehr nachgefragt werden (im DSLR-Bereich mit Bordmitteln kaum zu realisieren). Die Bildergebnisse und die Performance sind schon überzeugend. Direkter Vergleich zur XT2: Sensorrauschen neu definiert. Allerdings erzeugt die Haptik dieser Kamera nicht das Gefühl: haben wollen unbedingt…

    • @Matthias

      …wobei sich jeder darüber klar sein muss, dass ein 300€-Objektiv eben auch eine 300€-Performance bietet…

      Also das kann ich so nicht stehen lassen ein etwas über 100.-€ teures 50mm /1.8 (Canon) macht hervorragende Bilder und wenn man nicht auf extremes Freistellen steht ist es zumindest in der Geschwindigkeit besser als das /1.2 . Ähnlich ist es mit dem 75-300mm, das ist trotz des geringen Preises von 250.-€ mehr als brauchbar und vor allem das 85mm /1.8 ist ein Super Portrait-Objektiv und kostet um die 450- 500.-€. Sogar im Telebereich gibt es zum Beispiel von Sigma das 150-600mm. Meine Mondbilder sind keinen Deut schlechter als die mit dem Original 100-400mm.
      Es gibt sicherlich Situationen und Motive wo ein teures Objektiv etwas mehr rausholt, aber das siehst du dann auch erst auf grossformatigen Bildern!
      Ein 50mm /1.8 wird zig Millionenmal hergestellt und aus preisgünstigen Materialien fabriziert, ein 600 Tele vielleicht 10 bis 20’000 mal höchstens, wenn überhaupt. Die Zeiss Objektive haben noch viel kleinere Stückzahlen da ist doch klar, dass sich die Entwicklungskosten anders auf den Preis auswirken. Würden 600er Teles so verkauft wie 50mm /1.8 dann wäre der Preis weit unter 2000.-€, das sowas ohne Probleme geht zeigen doch Sigma und Tamron.
      Teuer heisst nicht unbedingt besser und Billig nicht unbedingt schlechter!

    • joe,
      das ist natürlich auch eine Argumentationskette. Allerdings zeigt sich dann in der Serienstreuung auch die preislich bedingte fehlende Qualitätskontrolle. Das ist jetzt auch nicht wegzudiskutieren. Bei den teuren Objektiven geht es ja nicht nur um optische Leistung sondern auch um die Mechanik, die jahrelangen robusten Einsatz ertragen muss. Allerdings scheint es auch dort Mängel in der Endkontrolle zu geben (bedauerlich)….

      • @Matthias
        Deine Argumentation ist ja nicht falsch, aber ich habe fast ausschliesslich L-Objektive und Zeiss, und wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin, dann gibt es sicherlich – direkt aus der Kamera – kleine Unterschiede, aber in der Nachbearbeitung verschwindet das nahezu alles. Übrigens, wenn Du einen Mangel am Objektiv hast, kannst die bei Canon einschicken – in den ersten beiden Jahren umsonst und wenn Du genügend Equipment hast, ein Objektiv pro Jahr, wird ebenfalls umsonst justiert und gereinigt.

      • joe,
        mit L-Objektiven und Zeiss bist Du ja super ausgestattet. Die gibt es aber nicht für 300€. Und mal ganz ehrlich: egal welche Optik, Nachbearbeitung muss man immer machen, wenn man seinen Job Ernst nimmt und damit sein Geld verdient….

      • @Matthias

        ich hatte Glück ein Fotograf hatte einen schweren Autounfall und konnte die schweren Sachen nicht mehr halten und ist deshalb auf Fuji umgestiegen, habe fast alle seine Objektive gekauft bis auf das 50mm /1.2, weil ich schon das 1.4 und 1.8 hatte, das war ein Fehler, denn es war so extrem günstig, aber wirklich brauchen tue ich die meisten Objektive nicht wirklich.

      • Klar ist das Glück, wie soll man es denn sonst bezeichnen? Klingt aber tatsächlich etwas zynisch:)

      • @Matthias
        Wohl kaum. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Joe das Opfer in den Unfall getrieben hat, um ihn dann auszunehmen.
        Besagter Fotograf hätte ja auch an jemand anderen verkaufen können. Da er es nicht getan hat gehe ich davon aus, dass beide Seiten mit dem Handel leben können.
        Ich vermute mal, dass die meisten Menschen bei so einem Angebot zugeschlagen hätten und vermutlich jeder hätte es auch für sich als Glück empfunden, günstig zu diesem Equipment zu kommen. Das jemand da offen von „Glück“ spricht, finde ich eher ehrlich als verwerflich. Andere verpacken dasselbe „Verhalten“ halt nur gesellschaftstauglicher.

      • ja, es klingt so, als hätte joe glück gehabt, daß der photograph einen unfall hatte. dabei sollte das die nebengeschichte sein. es war halt glück, daß er günstig an das equipment gekommen ist. 😉

  • Nach einigen Mühen konnte ich herausfinden das die größten japanischen Schattenbanken als Geldgeber der Fotoindustrie fungieren. Egal wer von den Herstellern Geld braucht, er wird bedient.

    Bei wem das Kapital eingesammelt wird ist nicht veröffentlicht, lediglich den Hinweis auf Fonds findet man. Aus USA und Europa weiß man das da auch viel Kapital aus dubiosen Quellen weiß gewaschen wird. Lässt sich aber nicht ausreichend beweisen.

    Aussagen zur schlechten finanziellen Ausstattung Nikons sind also reine Spekulation weil niemand die Geldgeber hinter den investierenden Aktionärs Gesellschaften wirklich kennt.

    Mir stellt sich die Frage ob Nikon selbst weiß wohin die Reise (Einbruch in der Fotogeräte Branche) geht. Wird das Portfolio neu aufgestellt? Was fällt hinten runter? Steht vielleicht eine Fusion an und wer wird es sein?

    Da mache ich mir über das Z-System keine Gedanken. Selbst wenn sie eine Spiegellose Vollformat für 500 Euro bringen würden ändert das nichts an den Gründen für den Niedergang der Systemkameras, es zögert diesen vielleicht ein wenig hinaus.

    • Alfred,
      jetzt malst Du aber sehr schwarz. Vielleicht werden sich künftig auch die Leute von der Masse abheben, die eben nicht mit ´nem beknackten Handy durch die Gegend streunen…

  • Nikon und Canon hatten „100 Jahre lang“ nur Vollformat und mir fällt selbst bei bestem Willen kein vernünftiger Grund ein, beim EOS-R- und Nikon-Z-System eine APS-C-Variante zu bauen. Auch wenn manche es noch so sehr herbeireden: Ich WILL es mir einfach nicht vorstellen, dass einer der beiden Hersteller diesen historischen Fehler der DSLR tatsächlich wiederholen könnte. Was zum Teufel ist bei gleicher Gehäuse- und Bajonettgröße an APS-C attraktiv? So, das musste jatzt mal raus!

    • Ich kann da keinen Fehler sehen, erst recht keinen „historischen“. Wenn ich das richtig im Kopf habe, ist der APS-C Anteil sogar deutlich größer als der vom KB. Da wäre es wohl eher ein Fehler, es nicht anzubieten.

      Vorteile wären zum Beispiel:
      – Crop
      – Kompaktere Objektive
      – Preise

      Da muss man nichts herbeireden.

      • hallo frelischwolf,
        ich bin da ganz bei dir. aber der crop ist nicht wirklich ein vorteil. man kann kb-bilder auch cropen um auf halbformat zu kommen. 😉

  • In diesem Jahr eine Nikon DSLM für/unter 1000 Euronen !!

    ich lese in diesen Posts leider kaum Kommentare, das das mal gut tut.
    Kaum einer freut sich darüber.
    Dabei ist das doch eine Kampfansage.

    Endlich „scheint“ es, das DSLM als Softwarelösung im Preis sinkt.
    Das wäre doch eine Freude
    Aber es interessiert kaum keinen hier.
    Dabei hat man doch die Möglichkeit, mal als einen 2. Body als DSLM zuzulegen.
    Der Strassenpreis sinkt dann wohl bald auf 800/850 Euro

    Statt dessen liest man,
    …hatte Glück, da hatte einer einen schweren Autounfall und konnte seinen Kamera-Kram nicht mehr schleppen,
    so bekam ich ihn für einen Appel und ein EI.

    Man, Man, Man….

    Aber Geiz ist Geil wird im gleichen Vers angeprangert

    Leute, freut euch doch, denn die anderen müssen dann auch von ihrem überhöhten Ross herunter
    besonders Sony

    DSLM wird also endlich billiger, klar denn zu einem richtigen Fotoapparat fehlen ja auch Teile…..

    In diesem Sinn….

    • Hallo Rinde,

      Noch weiß niemand, was da kommen soll, deswegen die Zurückhaltung. Sollten die ersten Daten durchsickern, sieht es hier aber sicher ganz anders aus. Ansonsten volle Zustimmung.

      Den DSLMs fehlt tatsächlich das Fach zum Einlegen des Films…