Kameras Nikon

Nikon D760: Ein paar neue Gerüchte

Es gibt ein paar neue Gerüchte zur Nikon D760! Die Vollformat-DSLR soll angeblich Anfang 2020 auf den Markt kommen.

Neue Gerüchte zur Nikon D760

Ein Gerücht ist laut Duden „etwas, was allgemein gesagt, weitererzählt wird, ohne dass bekannt ist, ob es auch wirklich zutrifft“. Wer schon lange hier bei Photografix dabei ist, der weiß, dass wir uns gerne mit Gerüchten zu kommenden Kameras beschäftigen. Trotzdem schadet es glaube ich nicht, immer mal wieder darauf hinzuweisen, dass sich Gerüchte keineswegs bewahrheiten müssen. Es sind Gerüchte, keine bestätigten Fakten.

Die neuen Gerüchte zur Nikon D760 stammen von einer unbekannten Quelle, da ist also definitiv Vorsicht geboten. Trotzdem wollen wir einen Blick auf die neusten Munkeleien werfen, da die D760 mit die am sehnlichsten erwartete Spiegelreflexkamera von Nikon sein könnte – und gleichzeitig auch eine Kamera, die der Hersteller definitiv als Kassenschlager braucht.

Präsentation Anfang 2020

Den neusten Gerüchten zufolge soll die Nikon D760 im 1. Quartal von 2020 auf den Markt kommen. Sie soll dann als Einsteigerkamera im Vollformatsegment platziert werden. Das deutet darauf hin, dass Nikon keinen Nachfolger für die D610 mehr auf den Markt bringen möchte.

Selbstverständlich wird die Nikon D760 mit zahlreichen Verbesserungen im Vergleich zur D750 punkten, doch auf den Autofokus mit 153 Messfeldern, den man beispielsweise von der D500 kennt, sollte man sich laut Quelle eher nicht freuen. Realistischer scheint ein Autofokus-System mit ungefähr 70 Messfeldern zu sein, welches dafür bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich besser reagieren soll.

Größere Verbesserungen scheint Nikon außerdem im Video-Bereich zu planen, genauso wie es Veränderung bei der Bedienung geben soll. Interessant ist, dass Nikon, auch wenn es sich bei der D760 um eine Einsteigerkamera handeln soll, angeblich zwei Kartenslots anbieten möchte. Damit wäre der Hersteller meiner Meinung nach gut beraten, denn Kameras wie die A7 III bieten eben zwei Kartenslots, auch wenn sie sich an Vollformateinsteiger richten. An solchen Kleinigkeiten zu sparen und die Kamera zu sehr zu beschneiden würde sicherlich nicht unbedingt zum Erfolg beitragen.

Quelle: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

53 Kommentare

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  • Nikon, wo habt ihr die stärksten Einbrüche bei den Verkäufen??? Eine D850, Z7&6 fangen bekanntlich die Verluste nicht auf, gut 70% des Marktes füllt das APS-C /mFT Format aus, naja freuen sich die anderen Hersteller so lange da von euch nichts kommt 📸

    • Also die Nikon 7500 gibt es ab Euro 775.- (Body) und das ist keine schlechte Kamera. Die Nikon d 500 gibt es ab Euro 1600.- natürlich den Body. Gibt es eine bessere APS-C Kamera…glaube kaum. Die 5600 gibt es ab Euro 430.- (Body) als Einsteigerkamera. Wo genau liegt das Problem? Also ich finde Nikon ist insgesamt gut aufgestellt auch wenn man die Top-Kameras (Vollformat) beachtet und hat bei den Spiegellosen sicher Nachholbedarf. Da sind andere Hersteller schon deutlich überbewertet.

      • Gopfred,
        weil Nikon selber sagt „starke Einbrüche bei Einsteiger/ Mittelklasse DSLR“ auf deutsch sie sitzen auf den Modellen bis D7500. Natürlich baut Nikon hervorragende Kameras in allen Klassen nur bringt es auch nichts wenn diese sich nicht gut verkaufen.

      • Hast recht, Mirko, denke ich. Vermutlich ist das Problem bei Nikon, daß sie noch immer neue DSLR-Kameras (inklusive D760) entwickeln. Eigentlich müsste ein Markt wie der APS-C Markt mit eher kurzen Innovationszyklen doch auf DSLM Systeme setzen.
        Anstatt eine D760 sollte eine Z6 II oder Z5 entwickelt werden. Da ist Nikon dann doch wieder etwas zögerlich. Das kostet sicher Marktanteile. Denke ich. Obwohl die Kameras Top sind, klar, und die D500 immer noch ganz vorne ist (allerdings auch durch die Technik der D5, die sie im Autofokus teilweise verbaut hat), sollte Nikon doch innovativer werden.

      • @Ingo

        Ich glaube nicht, das sie noch weiter DSLR entwickeln. Das was jetzt noch kommt ist schon in der Entwicklung gewesen und wird vermutlich in den nächsten 1-2 Jahren erscheinen.

      • @Carsten
        Stimmt auch wieder. Na, mal sehen, wie der Absatz einer möglichen D760 sein wird.
        Sicherlich besser als die damalige F6, mit der nun wirklich kaum einer mehr gerechnet hat.

    • Es soll tatsächlich noch Menschen geben, die mit Spiegel fotografieren. MFT kann man wohl ausschließen, warte aber selber auch auf APS-C.

  • Wenn sich die Verbesserungen nur auf den Videobereich konzentrieren, wird das wohl nichts. Denn die D750 ist immer noch eine sehr gute Kamera, die keine Wünsche offen lässt.

    2 Kartenslots hat schon die D750, allerdings nur UHS I, da wäre ein Update auf UHS II sinnvoll.

    Und sonst? Mehr AF-Messfelder? Brauchen nur Anfänger. Mit wenigen Messfeldern, die man schnell verschieben kann, fährt man besser.

    Die 600er Serie wird sicher nicht fortgesetzt, denn mit den Ölflecken auf dem Sensor hat Nikon die ganze Serie an die Wand gefahren, das kauft kein Mensch mehr.

    Die D750 ist immer noch eine super Kamera, wieso also nicht eine D760 DSLM? Das wäre ein Kassenschlager …

      • Ingo,

        ich denke, dass sowas kommen wird. Der neueste Artikel von Mark könnte ja schon mal darauf hindeuten. Wie sie dann heisst, ist ja dann nur noch Nebensache.

    • Das Gegenstück zur D750 ist ja eigentlich die Z6, eine Z5 würde eher der D610 entsprechen.

      Auch wenn die D750 immer noch hervorragend ist, kann ein Update sicher nicht schaden. Sie ist jetzt schon fast 5 Jahre auf dem Markt und da gibt es ganz bestimmt ein paar Sachen, die man überarbeiten kann. Und wenn es nur dazu dient, die Serie wieder interessanter zu machen.

      Trotzdem beeindruckend, dass sie nach der langen Bauzeit immer noch vorne mitspielt.

      • Die Z6 finde ich eben gerade nicht so überzeugend, und ein Nachfolger von der 600er Reihe kann man wohl vergessen, das wird Nikon nicht wagen, nach dem Debakel. Ich kenne einige, die nach den Ölfleckenproblemen mit der D600 gesagt haben, dass sie auch die D610 nie kaufen würden, obschon diese einen komplett neuen Verschluss hat. Diese Serie kann Nikon vergessen.

        Ehrlich gesagt, ich weiss nicht, was ich mir noch mehr wünschen würde bei der D750, die ich übrigens besitze neben der D500. Eigentlich genügen sogar die UHS I Karten bei der Seriengeschwindigkeit von ca. 6 Bildern/sec. UHS II wäre also Luxus, der eigentlich gar nicht gebraucht würde. Und sonst? Mir fällt nichts ein. Mehr AF-Felder? Ich bleibe dabei, das ist etwas für Anfänger, Fortgeschrittene fotografieren mit wenigen AF-Feldern, häufig sogar mit Einzelfeld. Und der AF der D750 ist gut, er kommt in der Geschwindigkeit bei AF-C beinahe an die D500 ran. Also ich habe keine Probleme damit, auch Vögel in schnellem Flug zu fotografieren.

        Vielleicht spielt sie genau darum immer noch vorne mit. Meiner Meinung nach ist das eine der besten Kameras, die Nikon jemals gebaut hat, vergleichbar mit dem Superobjektiv 200-500 f5.6 VR.

      • Hi Rolf Carl,
        was den Autofokus betrifft, hat die D750 doch den AF der D4s (wenn ich mich nicht täusche), und die D500 den der D5.
        Damit solltest du eigentlich zufrieden sein.
        Ich kenne bis jetzt einen, der mit der Z6 arbeitet.
        Aber der ist sehr zufrieden damit. Und ja, er hat vorher mit der D4, ich glaube sogar der D5 gearbeitet.
        Was die Anzahl der AF-Felder betrifft, so sind wenige Felder einfach besser zu kontrollieren.
        Allerdings ist eine Matrix von 9×9 Feldern schon treffsicherer als ein einzelnes Feld bei größeren bewegten Motiven.
        Was allerdings bei Portraits gute Unterstützung leistet ist der Augen-AF.

      • Ingo,

        da hast du absolut recht. Einzelfelder brauche ich eigentlich nur für Makro und Landschaft, sonst natürlich mehrere Messfelder, entweder die 4 mittleren, die sich schnell verschieben lassen mit joystick, oder dann die dynamische Messfeldsteuerung mit mehreren
        Messfeldern, die im Idealfall praktisch das ganze Bild abdecken, z.B. bei Vögeln im Flug vor blauem Himmel, ein typisches MFT Motiv, hahaha …

        Ja, der Augen-AF … also bei den Tieren sind es meistens mehrere Bilder, bei denen die Augen grottenscharf sind, tja, und bei Portrait, da hat man ja alle Zeit der Welt. Ich würde sagen, dass ich da mindestens 99 von 100 Bildern knackscharf hinkriege, also Augenmässig meine ich, mit Einzelfeld-AF. Also ich brauche es nicht …

      • Ich glaube, das heisst Gruppen-AF bei Nikon.
        Was den Augen-AF bei Tieren betrifft, das funktioniert bei mir nicht. Ansonsten ist bei einer Portrait-Session der Augen-AF komfortabel, aber natürlich nicht notwendig.
        Es gibt aber auch Situationen, wo es wirklich schnell gehen muß. Bei einem Vortrag mal der kurze Blick nach oben, bei Menschen mit wenig Geduld, kurz, alles, wo man schnell reagieren Muß, gibt ein guter Augen-AF doch etwas Sicherheit.
        Naja, jedenfalls ist der Autofokus doch bei allen modernen Kameras gut, sogar vor blauem Himmel :-).

  • Sie frickeln halt an alten Zöpfen herum.
    Vielleicht werden sie, als erste aus der Kurve getragen.
    Es ist ja nur ein Gerücht.
    Kein Gerücht dagegen, Sonys A9 II soll demnächst kommen, damit diejenigen, für die sie gebaut wird, noch ein wenig mit ihr spielen können, bevor es dann gen Japan geht, nächstes Jahr.

      • Ich bin auch verwirrt, da es weder mein Alter Ego, noch mein guter Freund Mr. Hyde ist.
        Es kann nur einen Robin geben.
        Also Transparenz, auch wenn das Gesagte stimmt.

      • Ich habe den anderen Robin mal in „Robin Nr. 2“ umbenannt, damit es keine Verwirrungen gibt.

    • Keine Ahnung, was mit Nikon passiert, aber wie kommst Du darauf, die A9 in Verbindung mit der D760 zu nennen? Die beiden spielen in komplett unterschiedlichen Klassen.

      • Die Verbindung heißt Gerücht und kein Gerücht.
        Eigentlich ist es witzlos über Gerüchte zu sprechen, aber eben witzig.

  • Gerücht…also wenn Nikon das macht haben sie die Realität echt verloren. Besser eine Apsc Dslm mit einer ordentlichen Serienbildrate. Produktportfolio straffen. Die D700 Serie sollte man da hin schicken wo sie hin gehört in Rente.

  • It’s not gonna happen, DSLR ist tot, und selbst falls sie erscheint, es wird die letzte ihrer Art sein, Canikon haben einfach zu viel im Spiegellosenmarkt aufzuholen, als das sie jemals Ressourcen in veraltete Technik investieren würden. Und seien wir mal ehrlich, eine Vollformatkamera mit 70 AF Feldern ist ja wohl ein Witz, immer noch ein paar mehr als bei der 6D2 und seien wir nochmal ehrlich, die sind crap, für den Follvormat-Preis werden hier einfach ahnungslos Kunden über den Tisch gezogen. Keine Ahnung wie sich die Technologielücke zu Sony in den nächsten Jahren entwickelt, aber der a7iii kommt Nikon nicht nahe weder im guten alten DSLR Segment Und schon gar nicht im Spiegellosen. Springt ab, Spiegelreflex is a dead horse meine Freunde.

    • Vollformatpreis??? Habe gerade mal bei amazon.de nachgeschaut, hier kostet die D750 momentan 1´169,00 Euro, die Sony A7iii hingegen ca 2´000,00 Euro und damit fast das Doppelte. Wenn also die D760 als Ersatz für die D750 mit vergleichbarem Strassenpreis auf dem Markt kommt, dann spielt die die eine preislich im Amateurlager und die andere im Profilager. Wenn der AF schnell und treffsicher genug (von was man bei einer Nikon ausgehen kann) ist, der vermutlich Sony-Sensor mit ausreichender Auflösung und Dynamik ausgestattet ist und Nikon seinem Bedienkonzept und seiner gut in der Hand liegenden und gut verarbeitenden Gehäusen treu bleibt, dann handelt es sich hier keineswegs um veraltete Technik, vor allem wenn man die hervorragenden optischen Sucher von Nikon mit dem doch nicht so überzeugenden EVF der Sony A7iii vergleicht. Ich bin zwar auch auf spiegellos umgestiegen, kann aber trotzdem jeden verstehen, der mit einer der Top-DSLRs weiterhin zufrieden und glücklich ist. Das gilt erst recht, wenn man sich die momentanen Systempreise der VF-DSLMs mit einem passenden Satz Objektive betrachtet.

      Hier hatte in einem der Threads ein Mitdiskutant von einem angeblichen Hype für eine bestimmte Marke geschrieben. Diesen sah und sehe ich nicht. Wenn ich mir aber so manchen Beitrag durchlese, dann kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Zulauf zu DSLMs und die Verteufelung von DSLRs auch etwas mit einem irrationalen Hype zu tun hat, denn manche machen gerade so, als ob man mit aktuellen DSLRs, wie beispielsweise der D850, D500, 5DIV etc nicht mehr fotografieren kann. Entweder können diese Leute wirklich nicht fotografieren und zählen nur die Specs der Kameras, oder sie haben diese DSLRs noch nie in der Hand gehabt. Es hat sich nämlich trotz aktueller DSLMs nichts daran geändert, auch VF- und APS-C DSLRs sind bei entsprechender Ausstattung weiterhin hervorragende fotografische Arbeitsgeräte.

      • Alles richtig. Glaube allerdings nicht das eine D760 auf einem ähnlichen Preisniveau (Straßenpreis) wie die aktuelle D750 (UVP 2099€) liegen wird. Wenn die Ausstattung ähnlich gut bleiben soll, wird die Neue auch um 2000€ liegen zu Beginn. Es sei denn sie fangen an der Ausstattung an zu sparen, wie z.B. zweiter Kartenslot (D7200 –>D7500). Würde ich allerdings für keine gute Idee halten. Eine Z6 bekommt man auch schon für unter 2000€, da kommt der ein oder andere sicher ins Überlegen. Eine D760 wird’s nicht einfach haben, sofern sie kommt.

  • Mein Kommentar hat mit speziell dieser Nikon nicht direkt zu tun, aber eben mit der Situation der Kamerahersteller.
    Ich hatte mich gerade gefragt, was die Kamerahersteller eigentlich gegen den negativen Verkaufstrend tun können bzw. was der eigentliche Grund für diesen Trend sein könnte.

    Ich tippe auf die Portraitmodus und die insgesammt (rasant) besser werdende Qualität der Smartphonekameras.

    Für die meisten reicht ja die Qualität, denn wer druckt schon größer als DinA4 seine Bilder aus od. lässt einen digitalen 4K Bilderrahmen laufen?

    Für die allermeisten Anwendungen reicht die Qualität der Smartphonebilder von den aktuellen Smartphones anscheinend aus.

    Da diese Entwckicklung sich nicht rückgängig machen lässt, sondern eher umgekehrt, sieht es wirklich sehr düster für die Kamerahersteller aus. Da nützt es auch nichts, dass Sony in dem Segment den anderen das Wasser ausgräbt.

    Ebenso wird sich daran was ändern, wenn plötzlich Panasonic mit einem Top Sensor daher kommt.
    Weil im gleichen Zug die Smartphone Kamerasensoren bzw. Kameratechnik besser wird.

    Ein gehöriger Marktanteil wo bisher Hobbyfotographen für den Umsatz gesorgt hatten ist für immer weg und verringert sich weiterhin.

    Daher sehe ich insbesondere für die DSLR bald keinen Markt mehr.

    Es geht eindeutig in Richtung kompaktheit, weniger Gewicht, mehr Dynamikumfang, mehr Stabi, und mehr KI (Situation/Bilderkennung, Fokus) . Wobei die Auflösung nicht die Hauptrolle spielt.

    So komisch es evtl. für die Profis hier klingt, die Kamerahersteller müssen die Automatik noch inteliggenter machen um einen Teil der Einsteiger wieder zurück holen zu können. Am besten in Kombination eines super kompakten Reisezooms der auch was taugt. Wenn ich hier sehe, dass der Kameramarkt um 80% in den letzten Jahren geschrumpft ist, ist doch der Anteil der hobby Photographen bestimmend und entsprechend sollten die Funktionen für diese Anwender auch vorhanden sein, bzw. vom Marketing und Entwicklung vorangetrieben werden.

    Sonst sieht es düster aus.

    Also nicht teurer sollten die Kameras werden, sondern intelligenter, kompakter, mehr konnektivität mit evtl. sogar mit Android und Social-media Anbindung. (An dieser Stelle wird auch der Vorteil der Smartphones deutlich).

    Ich weiss, es ist nicht einfach auf einem 4″ Display umzusetzen. Aber man könnte alternative Wege gehen wie zb. eine Instagram / Whatsapp / FB app und ein paar Tasten dafür.

    Dass das Bild halt direkt hochgeladen wird, sofort aus der Kamera.
    (nix für mich, aber ist halt ne Überlegung wie man diese Generation wieder ansprechen könnte).

    Mir gehts vor allen darum, dass die Kamerahersteller überleben (warum eigentlich?)

    • „…Ebenso wird sich daran was ändern, wenn plötzlich Panasonic mit einem Top Sensor daher kommt…“
      „ebensowenig“ solltes es heissen

      • Danke Nihat,

        Du hast mir viele Zeilen erspart. Es ist der Umgang der Anwender mit dem Bild der sich sehr stark verändert hat.

        Ich habe es schon einmal geschrieben: Die unglaubliche Zahl von 1,2 Billionen Bilder und Videos wurden weltweit im Jahr 2018 in der „Datenwolke“ gespeichert !!!!

        Diese Bilder Videos kamen bestimmt nicht aus System Kameras, sondern aus Smartphones.

        Die Familie meines „Stammtischbruders“ Willi betreibt seit drei Generationen einen Souvenir Kiosk an einem Bayrischen See. Früher standen 10 Ansichtskarten Ständer vor dem Laden und er kam mit dem Nachfüllen der Postkarten kaum hinterher, heute stehen nur noch 2 Ansichtskartenständer vor der Türe. Der Grund dafür sind die Selfies die mit dem Smartphone verschickt werden!

        Daran kann man vor Ort erkennen welche direkten Auswirkungen die Digitalisierung hat.

        Nikon, auch die anderen Hersteller, scheinen diese Veränderungen auszublenden. Wie Du Nihat bin ich der Meinung das der System Kamera Kunde seine Bilder ohne Umweg über das Smartphone versenden können muss. Ich sehe es an mir selbst. Warum bitte schön soll ich die Bilder von der Kamera erst auf das Handy transferieren, dabei mit zwei Geräten herummachen, wenn das mit dem Smartphone direkt in sehr guter Qualität viel einfacher geht?

        Nikon, Canon, Fuji usw. sind technisch wunderbare Foto Geräte für den Hobbyisten und für professionelle Anwender. Beide gehören zur aussterbenden Spezies Fotograf!

        Ich würde sagen das sich eine neue Gruppe Anwender formiert die ich als „Medien Designer“ bezeichnen würde. Diese gilt es zukünftig mit Bildsensoren, Objektiven und der passenden Software zu versorgen.

        Wenn es Canon, Nikon, Fuji usw. nicht schafft, Sony hat mit seinen Smartphones schon mal ein Bein in dieser Türe.

    • „Also nicht teurer sollten die Kameras werden, sondern intelligenter, kompakter, mehr konnektivität mit evtl. sogar mit Android und Social-media Anbindung. (An dieser Stelle wird auch der Vorteil der Smartphones deutlich).“

      Gibt’s schon lange bei Canon. Letztes Beispiel M-System.
      Wohl auch ein Grund, weshalb die Dinger gut laufen. Einschalten, Smartphone dran halten und schon kannst du die Kamera steuern und die Bilder an Gott und die Welt verschicken oder Bearbeiten.
      Sogar Alfred hat’s mittlerweile kapiert 🙂

      Smartphonebilder sind inzwischen in fantastischer Qualität.
      Ich denke, Kamerahersteller haben nur eine Chance, wenn sie neben der Kompaktheit, perfekter Touchscreen-Steuerung der Einstellungsmöglichkeiten, selbstverständlicher Konnektivität und KI durch Neural Enginetechnologie, gute Zoomoptiken IN ihren Kameras verbauen,
      die dank spezieller Prozessor-Algorithmen den heutigen Top-Optiken in nichts nachstehen und die Frage nach der Grösse eines Sensors obsolet machen.

      • …und wenn ich mir das neue iPhone meiner Frau betrachte, wird das Digitalzoom auch immer besser. Irgendwann wird es wohl nur noch um Zubehör für das Handling dieser Handys gehen. Vorsatzlinsen gibts neben den ganzen Fotoapps auch schon. Apps mit denen man „Linsen“ und „Film“ für spezielle Effekte bzw. Presets vertauschen kann.

        Eigentlich fehlt wirklich nur noch ein vernünftiges Zoom und vielleicht Blitzkonnektivität für Slave. Dann vielleicht die Voreinstellung(!) für Brennweite usw. und skalieren auf eine bestimmte Grösse geht auch am Rechner.

      • @Micky,

        ja ich bin wirklich bescheuert weil ich APS-C und MF für meine Bilder verwende. Wenn ich meine Huawei Smartphone Fotos betrachte muss ich dem Satz meiner besseren Hälfte beipflichten die sagte, „Du bist unglaublich bescheuert wenn du das teure, schwere, sperrige Zeug mitschleppst!“ Und zusätzlich noch das Stativ, geht’s noch?

        Da brauche ich nicht einmal ansetzen von wegen Qualität usw. es hört keiner zu weil sie mit den Ergebnissen vom Smartphone zufrieden sind!

        Wenn mir das Bilder machen nicht so viel Spaß machen würde könnte ich im Studio einen Billard Tisch aufbauen und eine San Marko Maschine für den Espresso installieren! Das Leben als aussterbende Spezies ist schwierig geworden!

      • Mach dir nix draus @Alfred. Noch bin ich auch so bescheuert.
        Zwar brauche ich kein MF, jedoch liebäugle ich inzwischen wieder mit VF und hoffe, dass der Anfall bald vorbei geht, der Vernunft Platz macht, ich bei APSC bleibe und das Geld für sinnvollere Dinge ausgeben kann. Reisen ist teuer genug.

      • Leider kenne ich die Canon M nicht. Canon geht aber anscheinend den richtigen Weg.
        Ich denke, dass wenn Huawei alleine per Software die Kamera viel besser (in Sachen Usererfahrung und Ergebnisse) machen kann, muss die Kamerahersteller aufwecken.

        Anscheinend hängt viel daran, welches Gerät die Datenverbindung aufbaut und kontrolliert. Dieses Feature ist essentiell. Die Kamerahersteller sollten mit den Providern sich zusammen tun und über eine e-simkarte reden. Für die Kameras sollte ein LTE Modem auch eingebaut und mit dem bestehenden Mobilfunk Vertrag nutzbar gemacht werden.

        Das würde eben zu diesen Standards gehören worüber sich die Kamerahersteller zusammen mit den Netzprovidern einigen müssten.

    • Augen auf, beim Betriebssystem, solange noch ein Trump an der Spitze von unserem großen Bruder Volk steht. Überhaupt Android und Google, das reicht grad mal für Smarte Phones.

      • Nachtrag: Jetzt vom Original.
        Weil traue Googel, wer will.
        Ich bin froh, daß Android auf mein Smart Phone beschränkt ist und alles andere läuft mit einem eigenen Betriebssystemen.
        Paranoia uuuuaaaah
        Was weiss meine Gefrier/Kühlkombination über mich, nix.
        Da nicht vernetzt.
        Nur schaut sie mich so traurig, analog an und seufzt abtauen.

      • wer sagt denn, dass die Verbindung über Android laufen muss?
        Aber auch wenn, es geht schließlich nur um die autarke Bildübertragung ins Netz was man hoffentlich bei Nichtgebrauch auch anschalten kann. Es sind darüberhinaus auch nur Denkanstöße an die Kamerahersteller (falls diese Ideen überhaupt jemals bei denen landen).

  • Das Problem heißt ganz einfach fehlendes Geld. Es ist günstig aus der D750 eine D760 zu machen. Nur gibt es auch hier die fehlende Akzeptanz beim Kunden. Wenn man mit Mobilgeräten sofort teilen, speichern oder verschicken kann, will auch niemand noch einen Fotodinosaurier. Durch das fehlende Geld werden eben smarte Kameras, die das auch können, verhindert. Nikon ist eine Fotofirma, die Verkäufe sind rückläufig, dadurch schleppen komplette Neuentwicklungen. Warum keine Fotokamera, die gleich per LED-Projektion das Bild auf 20×30 cm werfen kann? Warum kann man keine Tastatur anschließen und die Bilder so in der Cam nachbearbeiten? Ideen gibt es viele, aber wenn schon das Runterladen von Bildern Kunststück ist, wird das nichts. Das kauft in Kürze keiner mehr oder möchte heute noch jemand einen Röhrenfernseher ohne HBB TV?
    Irgendwann stehen die Kameras in der „Es war einmal“ Vitrine.

    • ich habe meine röhre geliebt, die ich nun wegen der digitalisierung weg geben musste, damit sie einem neuen gerät den platz frei macht. ich schaue ein oder zweimal die woche nachrichten. und da spricht man von umweltschutz. ich bin gespannt was die umweltschützer sagen, wenn das analoge radio abgeschaltet wird. das werden berge von elektoschrott.

      überall schreien die leute,… daß die kleinen plastiktüten aus den supermärkten verschwinden sollen, packen zuhause aber jeden müll wieder in eine plastiktüte. es gibt einen kreis in deutschland wo der kunststoffmüll und die verbundstoffe in einer tonne gesammelt werden. das funzt auch und zwar super. sorry. hat nicht mehr wirklich was mit dem thema zu tun.

    • ÄÄhhhh, Martin,

      das meinst du jetzt aber nicht ernsthaft, oder?

      Du kannst doch schon heute einfach mit dem Händy deine Fotos machen und verschicken.

      Es sagt kein Mensch, dass du dafür noch eine Kamera bedienen sollst. Vielleicht überlässt du das besser den Hobbyfotografen …

    • Schon klar, die Hersteller wollen neue Kameras verkaufen. Diejenigen, die schon im System sind, schauen dann nach den Verbesserungen, für die es sich lohnt noch mal Geld auszugeben. Für Neueinsteiger oder Wechsler erschliesst sich das aber nicht so. Denn wenn ich mir die Folder der Kamerahersteller anschaue, finde ich nur Bildbeispiele, die mal gerade gar nichts aussagen. Es reicht eben nicht zu sagen: beste Kamera aller Zeiten…

  • Diese ganzen Überlegungen, welche Apps und was auch immer ihren Weg in eine Kamera finden sollen, halte ich nicht für zielführend. Dann werden die Clouds ja mit noch mehr Peinlichkeiten zugemüllt. Der kleine Umweg über einen Rechner gibt doch mehr Zeit zum Nachdenken, ob das alles denn nun wirklich seinen Weg in die Öffentlichkeit finden soll. Die Smartphones sollten vielmehr mit einer KI ausgestattet werden, die z.B. bei Unfällen alle Funktionen bis auf das reine Telefonieren abschaltet. Und die Mediengestalter als neue Zielgruppe ins Visier zu nehmen wird der Kameraindustrie auch nicht helfen. Denn die haben mit Sicherheit nicht das Einkommen, eine Kamera zu kaufen, die etwas teurer als ihr Handy ist. Die Sorge, daß Fotografen eine aussterbende Spezies sind, teile ich nicht. Vielleicht sollte man sie einfach unter Naturschutz stellen:-))

    • Es geht nicht um die „Photographen“ die meisten werden schon anhand der besseren Bedienung die normalen Kameras weiter benutzen und kaum aussterben.
      Ausserdem hat man ja auch einen künstlerischen Anspruch und benötigt dafür Gestaltungsfreiheit,
      die es derzeit mit Smartphones nicht gibt. Darum geht es eigentlich auch nicht.
      Diese Kameras für den ambitionierten Fotographen wird es immer geben solange es diese gibt.

      Ich hatte mich nur gefragt, was der Grund für das Schrumpfen des Umsatzes wäre und was die Hersteller dagegen tun könnten. Hier geht es eindeutig um eine Kamera für Einsteiger der alles für den User erledigt.
      Ähnlich wie es die Smartphones tun. Also eine Lösung um den verlorenen Umsatz zurück zu holen.

      Was die Apps angeht, das einfachste wäre natürlich, wenn eine abgespeckte und an die Kamera angepasste Android Version darauf laufen würde die man gut und einfach kontrollieren kann.

      Die Frage ist doch folgende:
      warum um Gottes Namen lassen sich die Kamerahersteller die Butter vom Brot von Smartphoneherstellern nehmen?
      Bzw. lassen sie die Einsteiger einfach ziehen?
      Was soll der Sitz auf dem hohen Ross?

      • hallo nihat,
        ich glaube auch jeder von uns hier nutzt hin und wieder die kamera am smartphone. ich glaube auch nicht, daß die hersteller etwas falsch machen. ich glaube eher, daß der markt gedeckt ist. meine eltern photographieren mit einer locker 15 jahre alten digitalkamera die ihren ansprüchen vollkommen genügt. das gleiche gilt für meine geschwister mit etwas jüngeren geräten. so lange die nicht kaputt gehen, werden sie auch nicht ersetzt.

        wenn man sich dann umeschaut was es auf dem markt zum photographieren gibt, findet man komplett überfrachtete geräte, wo vielleicht mal 3% der befölkerung etwas mit den bezeichnungen anfange können. für fast jeden mitleser seit jahren bekanntes hdr ist für diese leute die neueste errungeschaft. sensoren mit denen man bei iso 6400 ohne blitz in räumen mit kerzen beleuchtet aus der hand aufnehmen kann wirken schon fast als zukunftsvision für den normalverbraucher.

        für diese leute reicht eine „olympus mju“ oder eine „fujifilm dl500“ in digitaler form völlig aus. wenn dann noch ein zoom von 24 bis 135mm hat man auch noch den rest eingefangen.

        ich finde also, daß an dem verbraucher vorbei entwickelt wird. eine vollautomatik mit brauchbarem sensor (ab mft aufwärts) wäre die kamera die ich sehen würde. die sollte aber auch taschentauglich sein. kennt ihr noch die ritsch-ratsch von agfa? pocketfilm war +-mft-format. 😉

      • Daniel,
        sehe ich genauso, der Markt ist ganz einfach dicht. Es steht keiner mehr Schlange für ein Schnäppchenangebot bei Kameras genauso wenig bei Smartphone. Den größten Umsatz machen wohl die „Wechsler“ aus und kaum ein sehr gut ausgestatteter APS-C bzw mFTler wird nun weil die Preise purzeln auf eine FF Einsteigerkamera setzen (wobei die Objektive immer noch teuer sind) Und wer „Neueinsteiger“ ist warum keine A7 ? zumindest bekommt er dort eine reichhaltige Auswahl an Objektiven…hatte eh vorher keine 😉 Das ist Sony‘s+ Punkt und da haben die anderen FF Anbieter halt geschlafen

      • hallo mirko,
        wenn ich ehrlich bin und mir den preis der sony a7 anschaue mit den günstigen und sehr kompakten festbrennweiten von samyang,… hätte ich das beim einstieg in die digitale systemwelt als angebot gehabt, wäre ich vielleicht nicht bei fuji gelandet. gut, genauer betrachtet war meine die für mich richtige entscheidung. aber die kommen gerade in den bereich wo so manch einer sich vorstellen könnte eine kleinbildsystemkamera anzuschaffen und auszubauen. ohne samyang, für mich allerdings bei weitem nicht in sicht.

        einer der das als hobby ausüben will und nicht gerade in einer region lebt in der man überdurchschnittlich gut bezahlt wird oder in der it-branche arbeitet, dreht nach wie vor den euro dreimal um, bevor er 2000,-€ für eine kamera hinlegt. und wenn das halbformat oder mft-system zusammengestellt ist nochmal von vorne anfangen ist auch nicht jedermanns sache. also ja, sony macht das richtig, aber nicht allein. 😉

    • Ich glaube, ich habe ein „Luxusproblem“. Leider nehmen die Z-Modelle den Autofokus meiner alten 2,8er-Zooms nicht mit so dass ich entweder alles verkaufen und vollständig auf spiegellos umsteigen müsste oder auf die Nachfolgerin der D750 warten muss. Eigentlich tendiere ich zu Letzterem und hoffe auf eine Neuerscheinung.