Kameras Nikon

Nikon Vollformat-DSLM: Erste Bilder geleakt

Nach dem offiziellen Teaser-Video ist nun auch ein erstes Bild der kommenden spiegellosen Vollformatkamera von Nikon geleakt worden.

Nikon Vollformat-DSLM: Präsentation rückt näher

Gestern gab es nach Monaten und Jahren erstmals offizielle Informationen von Nikon zur kommenden High-End-DSLM, welche im Vorfeld der photokina 2018 präsentiert werden soll. Viel verrät uns das erste Teaser-Video zwar nicht, doch wir können uns nun definitiv sicher sein, dass die Präsentation der neuen DSLM kurz bevor steht.

Erste Bilder geleakt

Passend zum Teaser-Video ist jetzt auch ein erstes Bild der neuen Kamera geleakt worden. Im Video lassen sich zwar schon recht gut die Umrisse der Kamera erkennen, doch ein wirklich deutliches Bild wird nicht gezeigt.

Die geleakten Bilder hat Nikon wohl kurzzeitig auf die neue Webseite hochgeladen, auf der zu einem späteren Zeitpunkt weitere Informationen zu der neuen Kamera veröffentlicht werden sollen. Die Bilder wurden zwar sehr schnell wieder offline genommen, hatten sich aber in der Zwischenzeit natürlich schon verbreitet:

Anhand des Bildes, auf dem die Frau die Kamera hält, lässt sich die Größe des Gehäuses etwas besser einschätzen. Es wirkt so, als wäre die Kamera von der Größe her ungefähr vergleichbar mit einer A7 Kamera, vermutlich wird die Nikon jedoch etwas größer werden, sodass sie vielleicht zwischen einer Sony A7 und einer Panasonic G9 angesiedelt ist. Auch wirkt es auf dem Bild so, aus wäre der Griff ziemlich groß bzw. tief.

Spekulationen rund um Mittelformatsensor

Das Bajonett wirkt im Durchmesser nach wie vor ebenfalls sehr groß, sodass in einigen Foren inzwischen schon spekuliert wird, ob es sich vielleicht nicht um eine spiegellose Vollformatkamera, sondern eine spiegellose Mittelformatkamera handeln könnte. Dafür gibt es allerdings von diesen Spekulationen abgesehen keinerlei Hinweise, im Gegenteil.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

15 Kommentare

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  • Es wäre ja schon sensationell, wenn Nikon endlich quadratische Sensoren einsetzt u den Platz perfekt nutzt…
    aber das werden sie aus Kostengründen wieder nicht realisiert haben – immer brav weiter mit 2:3, obwohl das ja allenfalls bei Landschaften etwas Sinn macht.

    Das Geheimnis des großen Bajonetts wird einfach sein –
    Mehr Licht!
    Sich von Canon und vor allem von Sonys zu engen Bajonett absetzen.

    • Ein quadratischer Sensor verlangt die Ausleuchtung eines deutlich größeren Bildkreises. Das kann man sich ganz einfach auf ein Blatt Papier aufzeichnen und man wir staunen. Einfach ein 24 x 36 mm großes Rechteck aufzeichnen und den daraus resultierenden Kreis mit einem Kreis um ein 36 x 36 mm großes Quadrat vergleichen. Ein Quadrat mit 24 x 24 mm macht ja keinen Sinn, da dieses bereits in KB enthalten ist.

    • @Cat

      In Deinen Wünschen und Vorstellungen folge ich Dir! Endlich quadratisch? Schön wär’s.

      @Gabi
      Ja 36×36, was denn sonst? die drei Formate: Quadrat, Rechteck waagerecht und senkrecht dann mit einem ergonomischen direkten Drei-Stellungsschalter. Das wäre perfekt. Dann überlege ich mir, ob ich mit A7 aufrüsten möchte oder bei Nikon lande.

      • ich glaube ihr habt nicht verstanden was Gabi meinte….

        bei einem Sensor von 36 x 36 bräuchte man einen Bildkreis im Durchmesser von 50.9 cm
        bei einem Sensor von 36 x 24 bräuchte man einen Bildkreis im Durchmesser von 43.3 cm

        Ergo würde ein Quadratischer Sensor noch größere Objektive erfordern….

      • @ReJoice
        Du liegst wohl genau falsch, wir haben das sicher verstanden! Denn…

        Zunächst kündigt sich ja eine Adapterlösung an, damit die Alt-Nikonianer ihre Alt-Nikkore weiternutzen können, also bei Nikon bleiben. Dann deuten ja die scheinbar gezielt dunkel gehaltenen Fotos der neuen DSLM auf ein wirklich groosses neues (Mittelformat-)Bajonett hin, danach folgt die Phase der neu entwickelten Objektive, die ja für Mittelformat (36×36), folglich auch für KB geeignet sein müssen.
        Bei diesem, von mir ausgedachten Szenario, wäre Nikon ein wirklich strategischer Schlag gelungen, der sowohl die KB-, als auch die MF-Fotografen interessieren dürfte.

  • Das Bild mit der Dame sieht etwas verrauscht aus, also Schärfe ist anders. Zudem sind die Unschärfekreise nicht rund, sondern leicht eckig. Wurde wahrscheinlich von einem Amateur mit einer Canon gemacht.

  • Mich würde mal interessieren wie sich die Größe des Bajonetts auf die Länge und Gewicht des möglichen neuen Objektiv auswirkt. Wenn der Strahlengang weniger verjüngt wird, dafür die Linsen größer werden wird das Objektiv dann kürzer oder länger?
    Für Tele wahrscheinlich ein Vorteil für Weitwinkel wahrscheinlich ein Nachteil?oder? Sind die Linsen heute 2018 im Verhältnis günstiger zu produzieren als z.b. 1980?
    Fragen über Fragen.

  • Ist ja alles schön & gut. Aber wie sieht’s eigentlich mit einem D610/D750-Nachfolger aus?

    Für mein Einsatzgebiet ist mirrorless wegen des beim Objektivwechsel sehr exponierten Sensors ungeeignet. Den hohen Stromverbrauch wird Nikon mit einem 500€ teuren Batteriegriff und den großen EN-EL18c Akkus in Griff bekommen. Ist eigentlich irgendein Kamerahersteller in der Lage einen automatischen Sensorschutz beim Objektivwechsel zu konstruieren? Bei meiner D850 macht das der Spiegel

    • @Andreas

      Einen automatischen Sensorschutz können sicher alle Hersteller konstruieren, aber wozu? Jeder beschädigte Sensor sorgt für weiteren Umsatz/Reparaturaufträge 🙁

      Die Kamera würde aber grösser werden, denn eine Mechanik, die eine Folie wie einen Verschluss vor den Sensor zieht, benötigt Raum, da ist die Lösung mit dem feststehenden teildurchlässigen Spiegel der Sony A77/99 … nicht schlecht, nein wirklich gut und ein Kaufargument. Da ist aber so richtig noch keiner drauf gekommen!

  • Nach Aussage von CHIP wird es eine Vollformatkamera mit einem größeren Bajonett, Adapter und besserer Bildqualität, die Objektive sollen lichtstärker werden.

    • Das ganze hat für mich bisher den Charakter eines Announcements eines Announcements, nach dem Motto, liebe Kunden haltet noch etwas durch und kauft Euch nicht mal noch schnell vor dem Urlaub eine neue Kamera von SonFujPanOly…
      Seis drum, ich bin gespannt was Nikon in der Lage ist zu lancieren:
      Bajonett: Es soll ja angeblich mindestens 55mm haben, ich tippe eher noch mehr. Hier dürfte sich so manche Frustration der Nikon-Ingenieure entladen, dürfen sie doch das Bajonett nach 50 Jahren mal gründlich renovieren. Andere Hersteller haben das mehrfach gemacht und die Nikon-Jungs mussten immer zuschauen.
      Adapter: Es wird sicher eine Adapterlösung geben müssen und diese dürfte auch lange Bestand haben – wenn sie funktioniert, werden viele nicht gleich zu den neuen Objektiven greifen, die ja auch erst noch konstruiert werden müssen. Ob der Adapter ein Erfolg wird hat Nikon letztlich selbst in der Hand, da sie ja wohl ihre eigenen AF-Algorithmen etc. am besten kennen müssten und nicht wie die Fremdhersteller erst aufwändig re-engineeren müssen. Die Bildqualität erreicht Nikon mit dem 850-er und dem 750-er Sensor. Nikon könnte auch den Schritt wagen und einen Hybriden auf die Beine stellen mit MF Sensor und somit würde das FX zum neuen DX werden. Das neue Bajonett und das Auflagemass dürften das zumindest hergeben. Fujifilm macht das ja vor mit der GFX und wird bis Jahresende bei 100M liegen. Es bleibt spannend was der August bringt…