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Nikon Vollformat-DSLM: Mögliche Infos zu Sensor & Preis durchgesickert

Neue Infos zur kommenden spiegellosen Vollformatkamera aus dem Hause Nikon! Es gibt Gerüchte zum Preis, dem Sensor und einer zweiten Nikon DSLM.

In den letzten Tagen haben wir uns viel mit zukünftigen Kameras aus dem Hause Canon beschäftigt – kein Wunder, schließlich scheint der Marktführer derzeit an acht verschiedenen Kameras zu arbeiten.

Nikon Vollformat-DSLM mit 24-28 Megapixeln?

Nun gibt es aber auch endlich mal wieder neue Gerüchte zur spiegellosen Vollformatkamera von Nikon. Zunächst einmal wird berichtet, dass die Kamera wohl mit einer moderaten Anzahl an Megapixeln auf den Markt kommen soll. Konkret ist die Rede von 24 bis 28 Megapixeln, zudem soll ein sogenannten BSI-Sensor verbaut werden, wie man ihn beispielsweise auch von verschiedenen Sony Kameras kennt.

Des Weiteren gibt es auch neue Informationen zu möglichen Preis der Nikon Vollformat-DSLM, angeblich soll die Kamera nämlich zwischen 2.000 und 3.000 Dollar kosten. Ein wirklich konkreter Preis ist das natürlich noch nicht, doch zumindest weiß man ungefähr, mit welchen Kosten man rechnen muss. Und diese Preisspanne deckt sich auch mit Gerüchten aus der Vergangenheit, denen zufolge Nikon mit der eigenen Vollformat-DSLM ein direktes Konkurrenzprodukt zur Sony A7 III anbieten möchte.

„Shooting Experience“ soll erstklassig werden

Nikon scheint außerdem sehr viel Wert auf die Ergonomie und die „Shooting Experience“ zu legen. Das bedeutet, dass es einen erstklassigen Griff, eine stimmige Balance, eine gute Größe, einen Bildstabilisator usw. geben soll. Zudem soll man mit der kommenden Vollformat-DSLM – und das dürfte im Jahr 2018 eigentlich niemanden mehr überraschen – auch Videos in 4K aufnehmen können.

Das klingt soweit alles ziemlich gut. Äußerst interessant ist ebenfalls, dass eine Quelle hat durchsickern lassen, dass Nikon möglicherweise gleich zwei neue DSLMs auf einen Schlag vorstellen wird. Noch ist allerdings nicht klar, wie genau die zweite DSLM aussehen soll. Handelt es sich um eine Vollformat-DSLM, die in einer anderen Preisklasse angesiedelt ist? Vielleicht mit deutlich mehr Megapixeln? Oder ist es eine Spiegellose mit APS-C-Sensor? Wir sind gespannt und halten wie immer alle Augen und Ohren offen.

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via: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

18 Kommentare

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  • Jep..ich denk mal..das wird spannend werden im Vergleich dann zwischen auch einer Canon DSLM und Sony a7 III, also im Vollformat. BSI Technik darf daher schon mal gar nicht fehlen..!
    Flotter AF mit ganz viel Sensorpunkten. Und bis knapp 30 MP, finde ich gut.
    Und das Ganze…will ich nun endlich bis Ende des Jahres 2018 sehen. ;))

  • Ausserdem erwarte ich ein sehr moderates Gewicht, da es machbar ist, trotz Wetterschutz, der verpflichtend ist. Das heißt ..nicht mehr als zwischen 600 bis 700 gramm, wie eine Leica M xxx ….Und bitte pronto…Nikon… Ich warteeeeee… Yeahhh..;)

  • Der Sensor wird ja vermutlich von Sony kommen. Daher sollte das Thema Bildqualität damit klar sein. Wenn der AF dann bei OFFENBLENDE arbeitet (und nicht bei Arbeitsblende wie bei Sony mit E-Bajonett), dann ist Nikon schon mal für mich gesetzt. Neben meiner D850-Ausrüstung. Und TROTZDEM WÜNSCHE ICH MIR EINE EIGENE AUF DIESE NEUE KAMERAGENERATION GERECHNETE OBJEKTIVSERIE in ZEISS-Qualität. Nur wenn die Nikon sich besser bedienen läßt als eine Sony, nur wenn die Objektive mit den erstklassigen Sony-Objektiven mithalten können, und nur wenn der AF bei Offenblende arbeitet, ja dann hat NIKON beste Chancen auch im Profibereich mit einer DSLM-Serie.

    • Was für ein Quatsch! Sony dürfte aktuell in der A7III den besten Autofokus überhaupt verbauen. Und das Beste: Er funktioniert! Die A7III öffnet nämlich kurzzeitig die Blende zum fokussieren. Hauptsache mal wieder was gepostet…

  • Warum gibt es eigentlich immer unterschiedliche Kameras Vollformat/APS-C.
    Wäre es für Hersteller den keine Option ein Gehäuse mit 2 verschieden großen Sensoren anzubieten?

    • grundsätzlich können Sensoren auch teilweise ausgelesen werden, z.B. kann meine Vollformat (36×24) auch als APS-C Kamera (ca. 24×16) verwendet werden. Bezahlt habe ich aber eine Vollformatkamera und die ist deutlich teurer als eine Kamera mit kleinerem Sensor.
      Es würde die Sache unwirtschaftlich und unhandlich machen, wenn man eine Kamera mit Mittelformatsensor (48×36) baut und den dann einfach nur runter skaliert. Wer eine kleine (günstige) Kamera möchte, sollte sich eben kein Mittelformat kaufen, sondern lieber eine mit APS-C Sensor.

    • Das Aufnahmeformat (Sensor) ist eine der elementaren fotografischen Parameter mit Wirkung auf das Bildergebnis. Insofern würde es sich bei dieser Frage sicher lohnen, sich mit den Gesetzmäßigkeiten der Optik näher zu beschäftigen.

      • Aber ja,
        das eine Gehäuse mit Vollformat für Freigestellte Aufnahmen.
        Das 2. mit APS-C für Teleaufnahmen, da gewinne ich minimal Schärfentiefe und mein Tele wird 1,5-1,6 länger.

      • Emil Schubert,

        bei Teleaufnahmen ist die grössere Schärfentiefe in der Regel kein Gewinn, sondern ein Verlust. Der Vorteil liegt eigentlich nur im engeren Ausschnittsbereich. Denn: grössere Schärfentiefe heisst in der Regel auch unruhigeres Bokeh.

  • Schon sehr gut was Nikon jetzt in der Entwicklung hat. Nur ist es eben so, dass wohl noch die Objektive fehlen.
    Ich vermute, dass mit dem Erscheinen der ersten DSLM vielleicht nur 2 der wichtigsten Brennweiten extra dafür verfügbar sein werden. Und es wird schwierig sein, sich damit gegen die starke Konkurrenz vor allem von Fuji, die ein vollständiges und hochwertiges Sortiment haben, zu behaupten.

  • Zu analogen Zeiten war Nikon meine Marke. Da die viel zu lange gebraucht haben um zu vernünftigen digitalen Kameras zu finden (wurde erst besser als Sony intensiv eingestiegen ist) habe ich zu einem Hersteller mit eigener Sensor Produktion gewechselt.

    Nun steht wieder so eine Grundsatz Entwicklung im Raum. Der Hersteller mit der besten Lösung wird das Rennen machen. Canon wird gleich 8 neue Modelle bringen, da wird es schon zu Anfang die wichtigsten Objektive passend dazu geben und für einen fließenden Übergang einen wirklich guten Hauseigenen Adapter.

    Nikon wird das wohl ebenso probieren, aber um einen „neuen“ Anschluss wird man wohl nicht herum kommen. Oder aber es steckt hinter dem Satz- „Nikon scheint außerdem sehr viel Wert auf die Ergonomie und die „Shooting Experience“ zu legen. Das bedeutet, dass es einen erstklassigen Griff, eine stimmige Balance, eine gute Größe, einen Bildstabilisator usw. geben soll. „- die Tatsache das das Auflagemaß so bleibt wie es ist.

    Für mich muss ein Vollformat „Arbeitsgerät“ nicht unbedingt klein sein, Bei APSC ist das etwas anderes. Selbst dort stecken aber ohne Spiegelkasten noch Gewichts- und Größen Minimierung drin. Es muss nicht unbedingt ein anderes Auflagemaß her.