Kameras Nikon

Nikon Z5: Günstige Vollformat-DSLM im Anmarsch?

Nikon spricht auf der CP+ 2019 davon, dass bald eine neue günstige Vollformat-DSLM (Nikon Z5?) auf den Markt kommen soll.

Weitere Vollformat-DSLMs von Canon und Nikon

Canon und Nikon haben in den letzten Wochen immer wieder durchblicken lassen, dass ihre neuen spiegellosen Vollformat-Reihen in den nächsten Monaten und Jahren um verschiedene Kameras erweitert werden sollen. So soll es gleichermaßen neue Modelle für Einsteiger als auch für Profis geben, sodass für wirklich jede Zielgruppe eine passende Kamera bereitsteht.

Canon hat kürzlich die EOS R Reihe nach „unten“ hin erweitert, mit der Canon EOS RP nämlich. Die Kamera kostet bei uns in Deutschland lediglich 1.500 Euro, was für eine neue Vollformatkamera ein vergleichsweise günstiger Preis ist. Auch von Sony erhält man inzwischen für wenig Geld eine Vollformat-DSLM, für die Sony A7 II beispielsweise werden inzwischen nicht mal mehr 1.000 Euro fällig:

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Nikon Z5 in Kürze?

Canon und Sony haben also günstige Vollformat-DSLMs im Angebot und nun sieht es so als, als würde auch Nikon in Kürze nachziehen wollen. Auf der CP+ 2019 hat das Unternehmen nämlich im Gespräch mit einem japanischen Magazin gesagt, dass die Z-Serie bald um eine Vollformatkamera für Einsteiger erweitert werden soll.

Genau Details hat Nikon zwar noch nicht bekanntgegeben, doch man spekuliert bereits, dass die neue Kamera auf den Namen Nikon Z5 hören könnte. Zumindest wäre das eine logische Namensgebung, wenn die günstigste Kamera neben der Z6 und Z7 auf den Namen Z5 hören würde. Gleichzeitig hätte Nikon auch noch Spielraum für weitere High-End-DSLMs mit den Namen Nikon Z8 oder Nikon Z9.

Die Nikon Z5 wird sich mit Sicherheit an der Canon EOS RP orientieren und dementsprechend vermutlich ebenfalls im Preisbereich von 1.500 Euro angesiedelt sein. Weitere Infos, zum Beispiel zum Erscheinungsdatum, sind noch nicht bekannt.

Würdet ihr euch für eine „abgespeckte Nikon Z6“ interessieren?

via: Nikonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

107 Kommentare

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  • was will man denn an der Z6 noch abspecken? Vielleicht die ganzen übeflüssigen Kreative Picture-Control-Konfigurationen? Andererseits – ohne diese ganzen Spielereien wäre eine solche Kamera dann vielleicht doch wieder interessant.

  • Eine Z5 könnte interessanter als eine RP sein, wenn sie IBIS und SD statt XQD hat. Der Preis ist natürlich auch wesentlich. Nebenbei stelllt sich die Frage, was wird aus Nikons APS-C Portfolio.
    Tony Northrup regt auf YouTube an, Canon sollte eine Einsteiger FF für 500 $ bringen. Ohne Sucher mit FF Sensor und RF Bajonett. 500 $ sei der Betrag, den ihm die Leute nennen, wenn sie nach einer Einsteiger FF-DSLM gefragt würden.
    Außerdem sollte die Bedienung genauso sexy und einfach, wie bei einem Smart Phone sein. Also computerisierte Bildbearbeitung in der Kamera und die Bilder ultraschnell im Web. Weil er meint, die Leute wollen Kameras aber im Vergleich zu ihren Smart Phones ist ihnen alles zu old fashioned.
    Und Canon, weil die die größtmögliche, ich sag mal Marktpräsenz haben oder am weitesten in den Köpfen vertreten sind.
    Nur wenn man sieht, mit was sich Canon sonst noch so beschäftigt.
    http://www.dpreview.com/articles/6691509131/cp-2019-canon-shows-concept-cameras-and-limited-edition-gold-eos-rp

    • Leute, ganz ehrlich: (räusper)… so, also: ich war schon „immer“ der Meinung, dass das Maß aller Dinge die VF Kamera ist!
      Grund 1: es ist machbar, und zwar immer billiger/preiswerter. Also wird es gemacht! Wie beim Auto. Wer braucht 320PS, oder auch nur 180PS? Eben! Niemand! Aber geil ist es schon, an der Ampel 1m schneller zu sein, als der Nebenmann – ich schreibe hier extra nicht „Nebenfrau“ 😉 Also: her damit
      Grund 2: „früher war es auch so“, und das hatte sich bewährt, wegen Schärfentiefe und so…. Und da Grund 1 gilt, kommt also logischerweise auch Grund 2
      So einfach ist Marketing 😉. Jetzt müssen nur noch die Objektive wieder so klein und fein werden, wie ehedem die der Pentax MX, der Olypus OM2, der Minolta XD7 …. und alle schreien „Helau“!

      Und: es wird so kommen! 🍾

  • Nikon soll erstmal seine Z6 fertig bauen( Augenfocus etc.) bevor sie noch was „kleineres“ bauen.
    Am besten dann noch manuelle Objektive von Samyang ran schrauben…wundern würde mich nix mehr.

  • …naja, sollte eine Z5 auch mit einer XQD bestückt werden, dann geht das wohl mit günstiger Einsteiger in die Hose. War vorgestern bei meinem Fotohändler und er sagte das Nikon bei der Z6 und Z7 wegen des XQD Kartenslots so den Ars.. voll bekommen, das sie jetzt schon zu jeder Z6 u. Z7 kostenlos eine 64GB XQD Karte mit dazu schenken!! Zumal es zeitweise von den wenigen Herstellern der XQD sogar Lieferschwierigkeiten gab. Die Z6 ist schon etwas im Preis gefallen, sie kostet derzeit „unverhandelt“ mit 24-70 Kit-Objektiv, Adapter und 64 GB XQD Karte nur noch 2.600,-€.

  • Ich investiere lieber in ein „günstigeres“ System bevor ich in eine günstige Kamera investiere.
    Canon legt vor und Nikon zieht nach…das alte Katz und Maus Spiel, dabei hat Nikon schon mit der Z6 ein vernünftiges Gerät ….sollten eher an ihre DX Kunden denken die sich was spiegelloses wünschen

  • Was für ein Quatsch ….
    Wer mit günstiger Kamera ins DSLM VF einsteigen will auf den warten die teuren Linsen …
    Und wer schon gute VF Objektive aus seiner DSLR – Zeit hat der kauft sich doch keine technisch mindere neue Kamera dazu – wozu ? – da kann er auch noch ein Jahr sparen und sich was vollkommenes kaufen …
    Die alte A 7 gibt’s jetzt mit Linse – Tasche – gute Speicherkarte für 700 Euro …
    Die A 7-2 ohne alles für 1000 im roten Markt – das sind jetzt die „Einsteiger“ – Preise ….
    Na ja kann mich ja auch irren und Alle warten auf „Billiges“ – aber natürlich ohne wenige Abstriche …
    Also immer her damit – kommt auf eine VF mehr oder weniger nicht an …

  • Die D750 ist (genau wie die D7200 in ihrem Halbformat) immer noch eine Referenzkamera, wenn es um die Bedürfnisse von Leuten meines Schlages geht. Wir Landschaftstypen mögen eine Nische sein, genau wie etwa die Vlogger oder die reinen Action-, People-, Street- und Sportfotografen, aber eben keine unbedeutende. Wir sind Leute, die in der Landschaft oder Stadt gerne bei Basis-ISO fotografieren, auch oder gerade nachts mit ausreichend Belichtungszeit vom Stativ herunter, um danach mit viel Lust und Freude die Potentiale der Sensoren resp. Rohdateien am Computer ausschöpfen, etwa durch eine sog. Dynamikkompression und zwar OHNE! auf pappige Verlaufsfilter angewiesen zu sein, die helle Bildbereiche, wie z.B. angestrahlte Baudenkmäler, Fassaden und Laternen eh nicht selektiv erfassen können. Wir mögen auch keine Belichtungsreihen, weil sich gewisse Dinge (wie Wolken oder die Gestirne, aber auch Leute und Blattwerk) für eine längere Belichtung zwar ausreichend langsam, aber für – zumindest nächtliche – Belichtungsreihen dann doch wieder viel zu schnell bewegen.

    Einem sehr beliebtem Internetmem von einer Killerphrase, nämlich dass jemand, der ganze fünf Stopps nachbelichten würde, sein Handwerk nicht verstünde, entgegnen wir, dass wir diese fünf Stopps eben schon umfänglich nutzen, aber eben nur sehr selektiv, ausschließlich in den allerdunklsten Bildbereichen. Wir leben und zehren davon, dass wir in den Schatten (sehr weit links im Histogramm) Struktur- und Farbinformationen aufbereiten können, ohne dabei ausgefranste Lichter oder Fensterkreuze auf der rechten Seite des Histogrammes hinnehmen zu müssen. Diese Situation ergibt sich immer wieder, etwa nachts, in dunklen Innenräumen mit hellen Fensterausschnitten oder eben bei Gegenlicht.

    Würde Nikon seinen alten, für diese Disziplin nach wie vor außergewöhnlich guten D750 Sensor recyclen, ohne sich in brutalen, fast schon sporttauglichen Serienbild- und Autofokusfeatures zu verausgaben, so könnten sie ein interessantes Produkt anbieten. Sie können dabei gerne bei der Auflösung des Suchers und des Monitors sparen, da man seine Schärfekontrolle in jedem Fall nur über die Lupenfunktion erschlägt und seine fertigen Bilder eh erst daheim am großen Schirm wirklich genießen kann. Sie sollten aber nicht beim IBIS sparen, da Sparfüchse und Hobbyisten auch am Tag und ohne Stativ (gerne auch mit altem Glas ohne OS) aus der Hand arbeiten, ohne auf die IQ niedriger ISO-Spannungen zu verzichten. Da hätten sie ihre Nische, in der sie die EOS RP auf einer Arschbacke und einem Bein verfrühstücken könnten und in der sie auch an der A7II vorbei zögen.

    Alle Hersteller mit Ausnahme von Canon müssen sich bei dem herrschenden Wettbewerbsdruck wirklich anstrengen. Canon muss das nicht, da sie nur vom Trägheitsmoment vorhandener Linsen, dem Nimbus ihres Namens und dem bisweilen, zumindest für Außenstehende, religiös anmutenden Markenkult getragen werden. Neulich hab ich erst wieder einen K1-Shooter getroffen und sein Gerät bestaunt. Was für eine Offenbarung für Haptik-, Preisleistungs-, Verarbeitungs- und Qualitätsliebhaber. Interessiert nur irgendwie keinen, dass es diese Marke überhaupt gibt?! Fragt mich nicht warum?

    Ich weiß, jeder lebt in seiner Filterblase und einem Budget-Vlogger ohne Profiausrüstung, wie einem externen Monitor, einem gescheiten Funkmikrofon und allerlei Gimbals wie Rigs, kann scheinbar nichts wichtiger sein, als der bescheuerte 360°-Monitor, der immer irgendwie an den Kabeln, am Stativ und am Mikro/Licht vorbei schauen können soll. So scheint auch mir, in meiner Night- und Cityscaper Blase, der Basis-ISO Dynamikumfang und Post Production Potentiale, heißt Rohdatenfleisch mit das wichtigste zu sein. Ein Studiofotograf oder einer, der Wildlife-, Action- und Sport unter widrigsten Wetter- und Lichtbedingungen zu machen gezwungen ist, mag ganz andere Bedürfnisse als ein Reisefotograf haben, der 30 km horizontal und 2000 Höhenmeter pro Tag (mit Zelt, Schlafsack, Kocher und Proviant am Rücken) macht. Der Rucksack Alpinist mag sich schon auch um rudimentäre Wetterfestigkeit und etwa den Morgentau oder Gewitterschauer Gedanken machen, aber anders als der – mit dem Auto zum Set oder Stadion anreisende – Sportfotograf, dann doch viel mehr ums Gewicht und Volumen seiner Ausrüstung. Fürs Wetter gibt es Plastiktüten, period. Die Tropenkamera gibt es halt nicht. Es gibt Baustellen-Handies und -Laptops, Sicherheitsschuhe, Präser mit Gefühlsnoppen und Erdbeeraroma, aber eine tropenfeste FF-Wechselobjektivkamera, die man auch mal eine halbe Stunde untertauchen kann, die gibt es noch nicht.

    Sony hatte mal eine Idee gehabt, die sich seinerzeit glaub ich nicht wirklich vermarkten ließ, nämlich eine Kamera ohne großartig Sucher, Regler und Bedienelemente anzubieten, die zur Bedienung und Bildkontrolle die – bei jedem westlichen Menschen – schon vorhandene Infrastruktur, nämlich das Handy nutzen sollte. Dji macht exakt das selbe mit den ‚Joypads‘ für seine Drohnen. Man ist auf ein Telefon angewiesen, um zu sehen was die Drohne sieht. Hier könnte sich Nikon überlegen in die Bresche zu springen. Gib dem User eine wirklich kleine und leichte FF-DSLM mit gutem Sensor und IBIS, in der er hinten sein touchfähiges Smartphone einspannen muss/kann, und biete das ganze zu einem Preis an, der bessere gängige Halbformat DSLMs noch unterbietet. Vermutlich würde das nach hinten losgehen, wie seinerzeit bei Sony, weil die Idee einer Smartphone-App, der Auseinandersetzung damit und zusätzlicher Handgriffe beim potentiellen Käufer Stress impliziert. Wenn Sony-Menüs, die eigentlich schon strukturiert und logisch sind, schon allenthalben als K.O.-Kriterium angeführt werden, was wäre dann los, wenn man vor jedem Einsatz ein Handy ‚connecten‘ müsste. Da nimmt man doch gleich das Handy und macht damit sein Foto.

    Daher bleibt Nikon eigentlich nur eine radikale Lösung. Biete den Leuten eine BSI-DX/APS-C DSLM an, die anders als die Sony Modelle ein bisschen sperriger, dafür aber auch professioneller in der Bedienung und wetterfester daher kommt und liefere Glas, Glas, Glas, gerne auch im schnellen UWW für sie Milchstrassenfreunde und im schnellen Tele für die Sportler. Nur sitzt – glaube ich – in dieser Marktnische bereits Fuji felsenfest und das bestimmt nicht zu Unrecht. Zudem würde so ein Modell auch gleich wieder empfindlich teuer werden.

    Wenn sie nun nur einen EOS RP Verschnitt anbieten, dann werden sie genau wie mit der Z6 und Z7 von der Religion, oder dem großen Diktator, wie ich Canon immer geringschätzender nenne, schlichtweg verspeist, obwohl ihre Kameras dem Führer nicht nur auf dem Papier, sondern auch im viel beschworenen ‚Reallife‘ in jedem Aspekt die Butter vom Brot nehmen dürften, von den sog. und sehr subjektiven Skintones, den Menues und dem angeblichen Service mal abgesehen. Aber mit diesem Fluch muss wirklich ein jeder Hersteller heute leben, auch Sony. Nikon kann sich also mit Sony und der L-Allianz über die Brotkrumen streiten, die der Führer mit seinen EOS-R Wunderwaffen vom Markt über lässt. Natürlich mauern auch vorhandene Linsen und gewachsene Markenbindungen. Jeder Canon-DSLR-Fan ärgert sich des Nachts einen Wolf, wenn er bäuchlings auf der Matratze liegt, dass er nur eine schäbige 5D Mk IV oder noch schäbigere 5Ds(r) und keine sagenhafte D850 hat, aber zugeben würde er das nie, auch nicht vor sich selbst. Braucht man alles nicht, jede moderne Kamera macht heute ausreichend gute Bilder, etc. pp.. Wenn es wirklich nur das Trägheitsmoment vorhandener EF-Linsenparks wäre, damit könnte man noch leben.

    Wir können nicht nur an den objektivierbaren, verifizierten DXO Lenses- und Sensor-Zahlen, wie auch an doppel- und dreifachblinden ‚Skintone‘-Vergleichstests nachvollziehen, dass die allermeisten, technischen – heißt nicht esoterischen – Pro-Canon Argumente ins Reich der Internet- und Foren Mythen und Legenden gehören, dass – mit der Ausnahme einiger weniger, sehr teuren, sehr langer und superschneller Linsen auch der Ruf vom angeblichen Primat des sagenhaften Canonglases (Jede Linse wird dort von einem – nur mit Marzipan und Kobe Rind gefütterten – Einhorn geschissen ( und nur die bei Vollmond defäkierten Linsen kommen zur Verwendung) und dann so lange an den Innenseiten der Schenkel blutjunger japanischer Schulmädchen poliert, bis genau dieser sagenhafte Canon Look entsteht) einfach nicht mehr trägt, wenn er überhaupt je wirklich getragen haben sollte. Da kann sich Cat einen Wolf erzählen und der kennt sich aus.

    Nikon, ich wünsche dir nur das Beste, genau wie Pentax, Fuji und allen anderen, sage ich als Sony-Guy, der mit seiner Marke nicht verheiratet ist und den auch einiges stört. Im Grunde wünsche ich auch Canon das Beste (zähneknirschend), denn wenn der Elektronik-Krake Sony alle anderen Sensor-Produzenten verspeist oder erstickt haben wird, dann kann er mit der Welt Schlitten fahren, es sei denn, die USA schaffen es, ihm irgendwelche Abgasschwindeleien oder die Nähe zum sog. internationalen Terrorismus anzuhängen oder nachzuweisen.

  • wohl kaum.
    Was will man denn damit erreichen? Möchte man alle Fotografen, die bereits eine preiswerte DSLR von Nikon haben, auf die Z-Serie abholen?
    Das ist ja wie bei Samsung mit seinen Smartphones. Jedes Jahr ein neues Smartphone und das Topmodell vom letzten Jahr ist schon wieder out.

  • Meine unmaßgebliche Meinung….

    zum Thema Einsteigerkamera ist gespalten. Zum einen weil die Folgekosten für Vollformat Objektiv recht hoch sind, zum anderen weil mir zu viel elektronische Spielereien im Menü angeboten werden.

    Eine „Einsteiger“ Kamera ist für mich ein Gerät mit dem man lernen, experimentieren kann und nicht eine vollautomatisierte billige Knipse mit Kit Objektiv.

    In der analogen Zeit gab es preiswerte 2,8/ 24, 28, 35, 50, 135mm Festbrennweiten die sich jeder Anfänger leisten konnte und die auch sehr gute Bilder lieferten. Wo sind diese einfachen, bezahlbaren AF Gegenstücke heute? Die könnten doch genau so aus Kunststoff wie die heutigen Kit Zooms sein. Preise zwischen 90-150 Euro und schon hat der Kunde für wenig Geld ein stimmiges Einsteigersystem.

    Wahrscheinlich ist zu wenig daran verdient, die Dividende zu knapp!

    • Alfred Proksch 3. März 2019 um 01:14 Uhr
      „In der analogen Zeit gab es preiswerte 2,8/ 24, 28, 35, 50, 135mm Festbrennweiten die sich jeder Anfänger leisten konnte und die auch sehr gute Bilder lieferten. Wo sind diese einfachen, bezahlbaren AF Gegenstücke heute?“

      Im Fall Sony FE:

      Samyang FE 24mm f2.8 ………. 129 Euro
      Sony FE 28mm f2 ………. 345 Euro
      Samyang FE 35mm f2.8 ………. 222 Euro
      Sony FE 50mm f1.8 ………. 185 Euro

      Am langen Ende, 85mm und 135mm, wird’s allerdings deutlich teurer, jenseits von 500 Euro.

      • Das Samyang 24mm und das Sony FE 50mm sind OK, der Rest ist preislich schon zu nahe an den billigen Kit Zooms.

        Ein Yongnuo YN35mm F/2.0 AF ist schon für 72 Euro zu haben. YN-50mm f1.4 für 165 Euro. Dup, mit den längeren Brennweiten hast du leider recht, die kosten echtes Geld wenn sie AF tauglich sind.

        Wenn es weit im vorigen Jahrtausend als ich meine Fotografen Lehre gemacht habe keine Pentax M42 Kamera und besagte preiswerte Objektive gegeben hätte, dann hätte ich mangels „Masse“ keine eigene System Kamera besitzen können.

        Ich denke das auch heute gerne Fotos gemacht werden. Einige hätten bestimmt den Wunsch nach einer einfachen Systemkamera, die Kohle reicht aber nur zur kostenlosen Kamera des Smartphones.

        Weltweit würde ich da schon eine Zielgruppe erkennen können. Es könnte auch ein APSC, MFT Gerät sein. Erschwinglich müssen sie sein, darum geht es. Elitäre Hochleistungsfotografie können sich nur die wenigsten leisten. Warum soll sich der „Normalverdiener“ das Hobby Fotografie nicht gönnen können? Nikon war schon immer eher hochpreisig, die Auslaufmodelle APSC DSLR Einsteiger Kits ausgenommen.

    • Hallo Alfred ….
      Deine soziale Ader in Ehren – aber es liegt oft an den menschlichen Ansprüchen wenn jemand meint es gäbe kein richtiges Anfänger – Equipment ….
      Ebenso wie @ a schreibt gab es im letzten Jahrhundert auch Ausrüstung für den Anfänger – ich glaube heute gibt es mehr als damals – und ich habe auch was gefunden was für mich in Frage kam …
      Damals gab es aber noch nicht diese immense Beeinflussung von außen an mich heran – so war ich eher zufrieden mit dem was ich nutzte und lernte so auch mit einfachen Sachen zu fotografieren .
      Meine Ansprüche stiegen und somit auch der Bedarf an „Besserer“ Ausrüstung – das kostet eben …
      Auch früher waren Systemkameras nicht billig …
      warum steigt keiner mit einer A7 für 600 Euro und mit oben von @ dub genannten Linsen ein ?
      Ja …. Wären da nicht wieder die „ANSPRÜCHE“ …..
      So wird eben über eine Einsteigerknipse für 1500 und mehr Euro gejammert – aber Leute – diese sind eben auch schon wieder besser als die alte A7 – also Anspruch und zahlen oder Bescheiden und billig …
      Von Marken – Affinität will ich hier aus Erfahrung gar nicht reden …
      Und so dreht sich die Welt mit dem ewigen Gemeckere über nichts Passendes weiter und wir werden so nebenbei unmerklich damit immer Älter.
      Auch mit dem vermeintlich immer noch nicht passendem Equipment …
      Einen schönen Sonntag von Gustav ….
      PS…
      Natürlich kann man auch mit den kleineren Sensoren wunderbar auf „hohem Ross einsteigen“ – man muss nur eben auch mal mit etwas „zufrieden“ sein ….

      • Servus Gustav,

        meine soziale Ader entspringt dem Wissen das ich mir meine beiden Systeme (Mittelformat & APSC) locker leisten kann und das sich andere diesem Luxus nie hingeben können. Fast so etwas wie schlechtes Gewissen, obwohl ich mir den Wohlstand ehrlich erarbeitet habe.

        Deswegen habe ich mir wahrscheinlich den Blick in die Einsteiger Ecke selbst verstellt. Es besteht keine Notwendigkeit nach wirklich preiswerter Ware zu schielen, denn ich möchte am obersten Qualitätslevel einkaufen.

        Andererseits mache ich mir den Spaß mit älteren digitalen Kameras Bilder zu belichten. Sooo- groß sind die Unterschiede zu aktuellen Modellen gar nicht. Wer eine betagte, Canon, Nikon, Sony, Pentax hat soll sie behalten, verkaufen bringt nicht viel! Außer in einigen Jahren aus nostalgischen Gründen viel Spaß!

  • Nikon Z 5

    ja die Colts sind geladen …. es geht wohl los
    – Samyang haut raus, was das Zeug hergibt
    – Voigtländer haut für jeden ein Adapter raus, um nur noch am „Leben“ zu bleiben
    ..als Kind ging ich öfters bei Voigtländer an der Salzdahlumer Str vorbei, ohne ein Interesse für Foto.
    Ja, das waren noch Zeiten, als die SPD von der Holzkiste herunterdonnerte (schräg gegenüber von Voigtländer)
    .http://www.der-klinterklater.de/firmengeschichte.html
    – Sony explodiert mit Linsen für jeden Zweck, besonders G Modelle — wer soll das bezahlen ??
    – Canon staucht mit Freundschaftspreisen für Einsteiger,
    – Fuji bringt gleich Besseres billiger heraus, Hut ab.
    – Nikon legt nach mit einer Z 5, nach , billig, billig muß es sein.

    das riecht doch nicht nach 1923 ??

    Ja, wer Gutes erworben hat hat lange etwas davon, leider. Zum Schaden seines Herstellers. Das war doch bei Gutbrod/Horrex/DKW ebenso ??
    Da kauft man sich nicht gleich Neues wieder, es sein denn, man will es.

    Schwimmen ist ja eigentlich etwas gutes.
    Aber nun scheinen die treuen Stammkunden den Herstellern wegzuschwimmen.
    Wer erst mal mit billigem zufrieden gestellt wurde, kauft bekanntlich nicht mehr das Teure.
    Leica und alte Linsen scheinen ja wieder in Mode zu kommen, warum wohl ?
    Klar, man redet sich das ein, das es sich um Kunst handelt. Und zwar so lange, bis mehrere daran glauben. So machen es die Politiker ja täglich vor. Dann steigen ja auch deren Produktpreise wieder.

    Es scheint wie beim Boxen, Runde 11 beginnt…..

  • Das ist wahrscheinlich das Jahr für Nikon.Z6 + Z7 sind erst auf dem Markt und schon Highendsprodukte.
    Durch Firmwareupdate bekommt der Kunde kostenlos Eye-AF dazu.Das ist echt Genial in so eine kurze Zeit.
    Der Test Eye-AF hat bewiesen,daß Nikon Ingenieure sich doch sehr viel geleistet haben.
    Die neue Z5 ist Gegenstück gegen Sony.Der Preis für DSLM wird weiter fallen.
    Man sieht,daß die Marke Nikon immer noch und die beste Kamerahersteller bleibt.

  • Es soll nicht billig, aber bezahlbar sein. Bezahlbar für Leute, die auch gern mal ein Foto machen. Andererseits schrumpft der Markt weiter, was selbst der Canon Vorstand erkannt hat. Und alle haben Schwierigkeiten, Panasonic verkauft gut seine Ss, nur mit den Staubsaugern scheint es nicht zu klappen.
    Ist Nikon über dem Berg? Waren bei Olympus die Verkaufszahlen eher mau.
    Ein kleines Wunder, dass es Pentax noch gibt. Viel Mut bei Sharp eine 8K Kamera an zu kündigen.
    Denn. Barcelona, was gab es da nicht alles zu bestaunen. Fünf-Kamera Nokia, 10-fach Zoom Oppo, 1/3,4″ mit 20 MP von Samsung, bei wenig Licht auf 5 MP zusammenschaltbar usw, usw

    • Genau Robin, es gab viel zu bestaunen aber es muss auch gekauft werden 😉 Der Markt für höherpreisige Smartphone Modelle ist auch gesättigt und einer Mandy & Sandy ist es ziemlich egal ob da hinten 10 Linsen rausgucken denn für „Kussmund Bilder“ reicht noch das IPhone 4 (oder ähnliches) vollkommen aus.
      Der Markt war auch schon zu analogen Zeiten zum Ende hin gesättigt, man brachte nochmal das APS Format aber dafür war es zu Spät. Nun war pünktlich zum digitalen Zeitalter auch der östliche Markt „offen“, alle die vorher mit Kiev, Zenit und Co unterwegs waren griffen nun zu Canon und Co, die Chinesen übersprangen sprichwörtlich die analoge Zeit und stiegen sofort digital ein. Ja es waren goldene Zeiten für die Kameraindustrie und nun kommt man am Boden der Tatsachen wieder an. Leute die damals zB. mit einer Nikon D40/D70 angefangen haben schielen heute auf die Nachfolger einer D500/D750 aber nicht auf ein neues Einsteigermodell und Leute die hin und wieder nur eine Erinnerung festhalten möchten die zucken ihr Smartphone, welches seine Arbeit auch hervorragend ausführt.

  • Es wird so kommen wie Tobi prophezeit hat …
    Canon ist jetzt soweit und liefert und ALLE (fast) springen auf Deren Zug – es ist eben so das ein Name immer noch was zählt …
    Und SCHWUPP ist der Markt gesättigt da die DSLR – Gesellschaft noch lange nicht daran denkt die Spiegel zu streichen – wie ich hier so mitbekommen habe …
    Größe und Gewicht haben sich ja schon angenähert – das ist kein Grund mehr zur Fahnenflucht …
    Irgendwann wird eine Inflation der Preise – nach unten – einsetzen , die dann das große VF – Feld lichten werden und NUR DIE – (natürlich nicht die Strumpffirma) – sondern Die „Die es verdienen“ übrigzubleiben – werden uns hier weiter mit „Notwendiger Hardware“ beliefern und den lieben Mark mit Rumors versorgen die Der uns dann hier zum Verreißen vorsetzt …
    Wetten ??

  • Von irgendwo kommt immer etwas neues zu Bilder machen daher. Bilder, Videos wollen wir alle haben weil wir „Augenmenschen“ sind.

    Vielleicht wird es alle bisherigen „Größen“ erwischen wenn ihnen die Käufer Scharenweise davonlaufen! Dann kommt eben eine interessantere Art Bilder zu machen und ein neuer Konzern um die Ecke, solange ich nicht zum Pinsel greifen muss weil ich eine Urlaubserinnerung haben möchte ist es mir egal.

    Ihr habt alle, jeder auf seine Art, recht mit euren Analysen und Gedanken. Ob Nikon und die anderen Hersteller die Entwicklung nicht sehen wollen oder für das Dilemma keine Lösung finden ist mir nicht bekannt.

    Trotzdem sehe ich das Bilder machen positiv, schlimmsten Falls muss ich eben an der Volkshochschule einen „Malkurs“ besuchen!

    • Grüß Dich Alfred …
      In einer Reha schloss ich mich mal einer Beschäftigungsgruppe „Zeichnen“ an …
      Nach ein paar Abenden meinte die Therapeutin woher mein Talent von dem Umgang mit Licht und Schatten und den schönen Kontrasten herkäme …
      Wenn ich nun schon als „Minderer“ Fotograf solch Lob einheimste – welche Lobpreisungen würden über Dich als ehemaligen Profi herabregnen ….
      Entweder man hat die Gabe oder man hat sie nicht – WIR BEIDE haben sie ….
      Das versichert Dir Gustav ….

  • Ganz einfach. Nikon und Canon werden wahrscheinlich kein aps-c mit dem neuen Bajonett bringen. Deswegen günstige VF Kameras. Spiegelreflexkameras wird es bald kaum noch geben. Man kann froh sein wenn es von den aktuellen top DSLR noch Nachfolger geben wird. (bei Canon und Nikon)

    • Zu dem Thema „spiegellose Kameras“ hatten wir jetzt in Paris eine schöne Runde. Anwesende: 17 Canon/und 23 Nikon Fotografen die seit über 20 Jahren ihr Geld damit verdienen.
      Keiner,aber auch wirklich keiner möchte weder jetzt,noch in Zukunft mit so einem „Spielzeug“
      ernsthaft arbeiten. Zu klein,zu leicht für große Gläser,schlechte Qualität des Bodys und kaum professionelle Optiken dazu. Die nächste Aussage war, dass sich nur Laien über solche Themen wie Vollformat gegen APSC,oder Pixelanzahl etc.streiten können.
      Nikon,Canon,Pentax haben einen eigenen Draht zu Berufsfotografen um Infos über Neuigkeiten und Wünsche auszutauschen.
      Also Freunde,zerbricht euch nicht eure Köpfe,entscheiden tun eh andere was wirklich gefragt und hergestellt wird. Auch neue DSLR Bodys werden weiterhin mit Spiegeln produziert.

      • Entscheiden wird nicht die Minderheit der immer weniger werdenden Profis, sondern jend, denen die Kameras möglichst in hohen Stückzahlen verkuf werden sollen. Einige von denen werden schon bald komplett in das Smartphonelager abwandern.

        Finde immer wieder originell, wie man sich die Welt schönredet. Nikon-Profis wollten einstmals kein klappbaren Monitor, keine Kamerstabilisierung, elektronischer Sucher geht ja überhaupt nicht, 24 Mpx hat seienrzeit keiner benötigt. Und nun das: Alles ist plötzlich anders und es dürfte nicht mehr lange dauern, dann werden auch die beiden großen Hersteller keinen Anlass mehr bieten, über schöne große, griffige und vor allem schwere Technik zu fabulieren. Alles hat eben seine Zeit….

      • also Petra, wenn Du damit recht hast, … – dann hätte ich mir die D500 jetzt vor lauter Panik doch nicht kaufen müssen? Schei.. drauf, das Ding klappert 10 Mal pro Sekunde und macht ein Höllenspaß. Wäre toll, wenn es nun bald den ZtoF Adapter für tollen, neuen die S-Objektive gibt. :-/

      • Das muss ja eine eigenartige „Profi“-Runde gewesen sein. Ich kenne Einige, die schon spiegellos fotografieren. Selbstverständlich kann ich an eine Z-Kamera auch ein großes Tele ansetzen. das Gewicht der Kamera ist dabei unerheblich. Carsten: ich würde noch weiter ausholen, sie wollten auch keine Belichtungsautomatik oder Autofokus.

      • @Mimas
        Ein Z to F Adapter wird es nie geben. Dazu müsste man das Auflagemaß um rund 3cm verkürzen, was aber wegen dem Spiegel nicht möglich ist. Adaptieren funktioniert immer nur bei spiegellos, da hier das Auflagemaß mittels Adapter entsprechend verlängert wird.

      • Zu klein zu leicht und schlechte Qualität stimmt einfach nicht. Samstag war ich auf einer Präsentation von der Panasonic s1. Die ist von Größe und Gewicht mit einer Nikon d850 vergleichbar.

      • @Markus J.
        ich finde es auch schade, dass Ironie und Sarkasmus beim Schreiben einfach ohne diese ganzen komischen smileys nicht rüber kommen. Sollte mal smileys üben, anstatt mich über Fotoapperate, oder welche die es sein wollen, aufzuregen 😉

      • Petra,

        deine Erfahrungen decken sich absolut mit den meinen. Keiner der Topshots, die ich kenne, würde eine DSLM kaufen, denn sie trauen den unausgereiften Dingern einfach nicht über den Weg. Vorher würden sie nochmals eine neue DSLR kaufen. Sicher ist sicher.

      • @Mimas
        Kein Thema, habe verstanden 😉 Gibt allerdings wirklich genügend Leute denen es nicht klar ist, was geht und was nicht geht.

    • Dennis mit Deiner Vermutung könntest Du recht haben. Meine Befürchtung ist das die zukünftige technische Entwicklung kleinere Sensoren „groß“ rauskommen lässt. Deswegen verstehe ich die panische Flucht fast aller Kamera Hersteller in das Vollformat nicht.

      Vom 1Zoll bis zum APSC Sensor reicht schon heute die angebotene Bildqualität für viele Anwendungen völlig aus. Das „kleine“ Mittelformat rückt preislich von oben an die überteuerten Vollformatler heran hat aber wesentlich bessere Bilddaten im Gepäck!

      Und schon kommt mit leicht abgespeckten Kameras die Preiskorrektur nach unten! Die Wertabschöpfung bricht zusammen. Außer dem Kunden hat keiner etwas davon.

      Sehe ich mir die Modellpolitik von Fuji genauer an, scheint mir das die beste aller Lösungen zu sein. Hervorragende Spiegellose APSC Kameras in allen Preisklassen und ein erschwingliches Mittelformat System, dazu einige Sofortbild Kamera, alles im grünen Bereich, alles richtig gemacht.

      • Ich berichte das ja nicht um Leute zu ärgern,aber so ist halt im Moment die Stimmung im Profilager. Ich persönlich tendiere auch zu Spiegellos,da es mehr Sinn für mich persönlich macht.
        Na warten wir ab was wird…

  • Viel zu viele VF Hersteller raufen sich um viel zu wenige Kunden. Jeder bringt Vollformat heraus.
    Warum ? Nur Profis oder professionelle Amateure interessiert Vollformat / KB-Format oder glauben es brauchen zu müssen.

    Hobbyfotografen reicht zB.: auch mFT vollkommen. Da ist alles um die 1/2 günstiger und der Qualitätsvorsprung des VF ist gering. Bei normalen Vergrößerungen nicht sichtbar.

    An dieser VF – Schwemme werden alle nichts mehr verdienen und der eine oder andere Hersteller wird übrig bleiben.

    • Naja, da Stimme ich nur zum Teil zu. Mft hat leider eine extreme Schwäche. Und das sind Fotos ab ISO 1600. Ich habe eine Nikon d800 und eine Panasonic g81. Kann also aus Erfahrung sprechen. Wer aber nur 10×15 oder etwas größer druckt dem reicht auch eine 1zoll Kamera. Also wenn man Qualität auch bei höheren ISO werten haben möchte braucht man mindestens eine gute aps-c Kamera (also Fuji xt, Sony a6000er Reihe oder eine Nikon d500, 7500 z.B.)

      • Es kommen immer die gleichen Argumente bei mFT.

        Wie viele Nachtaufnahmen über ISO 1600 machen Sie denn im Verhältnis zu den Tageslichtaufnahmen ?

        Ich fotografiere mit Olympus E1-MarkII und jetzt auch mit E1MX alle Nachtaufnahmen in Städten in der Regel mit ISO 200 fix eingestellt und belichte bis zu 4 sec. aus der Hand ohne Probleme mit dem Bildstabilisator der Olympus. Bei Landschaften, in Kirchen und normalen Nachtaufnahmen überhaupt kein Problem. Da brauch ich nicht mal ein Stativ. Da gibt es kein Rauschen. Sogar die Mondfinsternis habe ich (mit Stativ) mit absolut dunklem Sternenhimmel ohne merkbares Rauschen fotografiert.

        Ich hatte eine D800 mit dem 70-200mm 2.8 und dem 24-70mm 2.8 und habe nun ein D500 mit dem 16-80mm 2.8/4.0 Objektiv. Die Fotos der D800 aus meiner Datenbank sind in den Ecken unschärfer, die D500 mit APS-C ist vergleichbar, aber in der AF-Performance wesentlich langsamer als die E1MX. Die Bildqualität ist vergleichbar. Da geben sich die Kameras / Sensoren nicht viel.

        Die Wettertauglichkeit bei Regen, Schnee oder Kälte und auch die Tragbarkeit ist hier viel wichtiger. Und da können beide Nikons und auch diese Objektive nicht mithalten.

        Auch das Spiegelklappern ist bei Naturaufnahmen zu laut und verscheucht die Tiere teilweise. Das Auslösen einer Olympus (mech. Verschluss) hören Sie in 3m Abstand schon nicht mehr. Oder Sie schalten auf lautlos, dann ist Sie auch lautlos aber mit voller Performance (bis zu 60 Bilder in RAW oder 18 mit AF-Tracking und mech. Verschluss).
        PreCapture ist in der Natur unschlagbar und schafft jetzt bis zu 35 Bilder vor dem Auslösen. Für schnelle Bewegungen von Tieren perfekt.

        Aber das artet schon wieder aus. Jeder wie er will. Ich weiß was ich an mFT habe …

      • OlyNik,

        das einzige Problem, das wir hier haben, ist, dass deine Eindrücke mit der aufgelegten rosa Brille gefärbt sind und sich leider nicht mit den Resultaten der professionellen Tester decken.

        Aber ich mag dir deine MFT ja gönnen, das ist genau das Richtige für dich. Was ich mich aber wirklich frage, ist, wieso du deine D500 nicht längst verkauft hast, wenn die ja dermassen schlecht sein soll …

      • @Rolf:
        Die D500 ist überhaupt nicht schlecht, sie ist nur langsamer. Die Bildqualität ist lt. Messergebnissen besser, aber ohne Herstellerbrille gesehen, optisch am 5k Monitor nicht besser. Nikonkameras sind grundsätzlich sehr gut.

        Ausserdem wollte ich mir (für mich) die Kamera als Letzte der Gattung DSLR behalten.

    • Naja, der Qulitätsvorsprung ist gering? Ich habe mir die a7III gekauft, weil ich endlich nachts aus der freien Hand fotografieren kann. Das schaft derzeitig keine andere Kamera. Natürlich kann ich auch mit anderen Formaten super Bilder schießen, aber für Low Light braucht es nunmal VF mit nicht zu hoher Auflösung. Das bekomme ich mit den kleinen Sensoren einfach nicht hin.

  • Ein Teil der Berufsfotografen ist eine träge Masse mit großem Beharrungsvermögen. Klar, wenn man damit seine Kröten verdient, scheut man das Neue. Als aus einer vollmechanischen NikonF2 eine elektronische Nikon F3 wurde, bekam diese wegen der „Massenträgheit“ extra einen mechanischen Notauslöser spendiert.
    Noch mehr Geld verdient wird bei Film und Fernsehen, da gibt es seit Ewigkeiten keine optischen Sucher mehr, alles digitale Mattscheiben.
    Übrigens, mFT ist wunderbar. Kleiner, leichter, manchmal günstiger und alles bereits da, was man so braucht.

    • Das erinnert mich an meinen Vater der Anfang der 60er Jahre auf meine Bettelei „Papa kauf einen Mähdrescher“ immer die Antwort parat hatte „Bei dem fällt hinten beim Dreschen der ganze Unkrautsamen wieder auf den Acker – wenn wir so wie immer die Garben vom Feld fahren und in der Scheune dreschen ist es besser“ …
      Er hat bis 1964 durchgehalten dann hatte ich Ihn soweit ….

  • Ich denke, dass Nikon seine Produktpalette ähnlich wie Canon nach unten ausdehnen muss, um mehr Geräte zu verkaufen. Geräte wie die Z6/7 oder Canon R bescheren einfach zu wenig Käufer. Will man Umsatz machen und seine Objektivpalette ausbauen, dann ist Schritt aus Betriebswirtschafter Sicht konsequent. Über kurz oder lang muss man genug Käufer für das Z-Bajonett finden. Dann kann man sich langsam von den DSLR Modellen verabschieden. Das Risiko ist allerdings, dass der komplette Kameramarkt übersättigt ist. Hier findet nur noch ein Verdrängungswettbewerb statt. Ich bin gespannt, welche Hersteller überleben werden…

    • Du sagst es richtig; über kurz oder lang. Nikon ist im unteren Bereich mit den DSLR immer noch bestens aufgestellt (3000er und 5000er Reihe). Spiegellos ist ja gerade erst daran, zu den besten DSLR aufzuschliessen, das dauert wahrscheinlich noch ein paar Jahre, bis es soweit ist. Also kann sich Nikon ruhig Zeit lassen, denn der Markt, der wirklich übersättigt ist, ist der DSLM-Markt. Die günstige Einstiegsmöglichkeit ist in naher Zufunft DSLR!

      • interessante Sichtweise, an der was dran ist. Nur wer investiert zukünftig in Systeme, die die Hersteller nicht weiter Produzieren wollen? Da sehe ich eher die Leute mit viel Altglas, nicht die Neueinsteiger.

      • Neueinsteiger investieren eben anders als die Leute mit Altglas. Aber beide haben ihre Berechtigung. Ich denke, dass es noch viele neue DSLR geben wird, da der Markt dies verlangt.

      • Ich habe vor kurzem im Calumet (wo tut nichts zur Sache) eine Beratung bzgl. Neuanschaffung einer Kamera am Rande mitverfolgt. Hier wurde von DSLR ganz klar abgeraten. DSLM sei die Zukunft. Da es eine Vollformat sein sollte, lief die Tendenz Richtung Sony, da der E-Mount das momentan best-aufgestellte spiegellose System darstellt. Ist natürlich nur eine Momentaufnahme ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit, aber es wird doch eine Tendenz deutlich wo es hingehen könnte.

      • Wo hat Spiegellos noch nicht zu DSLR aufgeschlossen? Die Bildqualität ist mit Sicherheit besser, als jede DSLR in den letzten drei Jahren. Denkt bitte mal nach, wenn ihr sowas behauptet. DSLR ist noch nicht ganz tod, da kommen in den nächsten zwei Jahren noch Modelle in den Handel, die jetzt in der Entwicklung sind. Das war es dann, unabhängig von der Meinung der Profis. Sony hat ja seine DSLR auch stillschweigend beerdigt.

      • Spiegellos hat nicht aufgeschlossen sondern schon längst überholt!
        – IBIS
        -Fokuspunkte bis zum Rand
        -Kein Back oder Frontfokus
        -Geräuschlose Auslösung
        -Demnächst Augenfokus
        -Geschwindigkeit und Bildqualität
        -Gewicht
        usw.
        Die bessere D850 ist die Z7!

      • – BQ bei DSLM besser?? Nee, glaube ich nicht …

        – Akkulaufzeit? (Sony A9 ist die glorreiche Ausnahme)

        – Sucherbild bei sich schnell bewegenden Motiven?

        – Robustheit?

        – Gewicht? Wohl kaum mehr …

        – Preise? Ja, da hat DSLM DSLR eindeutig überholt.

        – Ibis? Ich mag VR und OS lieber.

      • Ja, in den letzten drei Jahren hat sich die Bildqualität signifikant verbessert, besonders weil die Phasen-Detektoren noch zusätzlich auf die Sensoren gewandert sind, was wohl entscheidend dazu beigetragen hat. Sonst würden sich die Spiegellosen wahrscheinlich noch tod.. todd… dottsuchen beim Überfahren des Motivs. Vielleicht wurde hierrüber zu wenig aufgeschlossen Nachgedacht, weil Profis noch stillschweigend Sony beerdigt haben. Das war es dann und bitte vielmals um Entschuldigung, bevor ich in den nächsten drei Jahren noch behaupte, dass die DSLR den viel längeren Spiegel hat.

      • Oh Mimas …
        Was lese ich …
        Du bist ja recht dreist ….
        Sei froh wenn Du nicht bald zu hören bekommst : „Nicht Alles ins lächerliche ziehen – wenn Du schon keine Ahnung hast dann könntest Du auch mal schweigen“ ….
        Aus Erfahrung grüßt Dich Gustav ….

      • Hast Recht Gustav! Ich werde lieber die Pappnase wieder beerdigen, überlasse das Feld den Profis und übe mich in stillschweigen.

      • @Rolf:

        BQ wird gleich sein – Wie auch anders bei gleichen Sensoren und gleiche Prozessoren bei gleichen Kamerahersteller im VF

        Unabhängig vom der Sensorgröße am Beispiel E1MX:

        Akkulaufzeit ist kein Problem mehr (wenn auch mit 2 Akkus im Body) – E1MX
        großes Sucherbild, keine Probleme bei 120Hz – nehme meist Display ohne Dunkelphasen
        Robustheit – Es wird schwer sein eine E1MX und Oly Pro Objektive zu schlagen!
        Gewicht – Gehäuse etwa 1 kg
        Preise – mittlerweile ähnlich bei Spitzenmodellen, warum auch nicht ….
        IBIS PLUS Objektivstabi ist erwiesenermaßen besser als nur der VR von Nikon oder anderen

        AF ist schneller auch wenn du es nicht glaubst 15 – 18 Bilder mit AF und hoher Trefferquote
        AF Verfolgung (Tracking) ist besser – habe eine D500
        Objektivverarbeitung ist besser – habe u.a. das neueste 16-80mm/2.8-4.0
        el. Sucher oder Display ist bei Dunkelheit besser
        kein Back- / Frontfokus
        Sensoren: GPS, Kompass, Temp., Höhe, Barometer
        lautlose Auslösung mit bis zu 60 Bildern
        2 schnelle und GLEICHE SD-Kartenslots
        WIFI – Tethering ohne Kabel
        Lademöglichkeit über USB-PD oder ex. Akkupack usw.

        Dagegen sehen die VF-Boliden (D850) eher bescheiden aus.

      • OlyNik,

        egal wie gut die E1MX sein soll; für diesen Preis kaufe ich sicher keine MFT. Auch wenn diese punkto Rauschen Fortschritte gemacht haben, bleibt immer noch das Problem der Freistellung gegenüber APS-C und VF. Und das ist bei der Wildlifefotografie nun mal das Wichtigste, neben dem Rauschverhalten, das zumindest bei VF noch erheblich besser ist und es auch bleiben wird.

        Zweites Problem: die Teleobjektive! Denn das einzige, das mir einfällt, ist das Oly 300/f4. Alle anderen können mit dem AF der Kamera nicht mithalten, auch das Leica 100-400 nicht! Also in diesem Bereich müssten Pana und Oly noch massiv nachrüsten.

        IBIS brauche ich nicht. Grund: Wenn sich im Bild nichts bewegt, reichen VR, OS oder Stativ vollkommen. Wenn sich etwas bewegt, ist der IBIS sowieso nutzlos.

        Fazit: Alles andere haben auch meine DSLR, ich habe Topqualität. Mehr als 10 Bilder/sec. brauche ich auch nicht. Kurz gesagt, ich glaube nicht, dass auch nur ein Bild besser wird, nur weil ich eine MFT oder eine andere DSLM kaufe. Also ist es doch fast besser, das Geld dafür auf die Seite zu legen, bis die neuen Kameras wirklich besser sind, oder etwa nicht?

      • Rolf Carl

        Echt steile Thesen. Was hat BQ bitteschön mit der Kameraklasse zu tun? Glaubst Du wirklich, daß aktuelle Canon DSLR noch mit den neuen Sensoren in den Sony DSLM mithalten können?

        Haltbarer? Du kannst Deinen Spiegelklatscher gern mal auf den Beton knallen, das erste was es entschärft, ist das ganze Mechanikzeugs.

        Das der Stromverbrauch, zumindest bei Sony, keine Rolle mehr spielt, sollte sich endlich mal rumgesprochen haben.

        Soweit mal ein bescheidener Einwand von einem Amateur.

      • Okay, Karsten Klatt,

        ich hätte mal eine Frage an dich:

        Wenn also die DSLM so toll und der heilige und einzig brauchbare Gral sein soll, wie erklärst du es dir dann, dass weit über 90 % der besten Natur- und Wildlifefotografen der Welt (es sind Tausende) mit DSLR VF fotografieren? Beim Sport sieht es übrigens ähnlich aus.

        Und nur noch so viel: Das ist nicht einfach dahingeplappert, sondern ich bin öfters mit etwa 100 dieser Topshots unterwegs. Nur einer hat eine Olympus, er ist aber auf Makro spezialisiert. Alle andern haben ausnahmslos Canon oder Nikon. Zudem sind bei den grössten Naturfotografiewettbewerben der Welt jeweils die Kamera-/Objektivdaten aufgeführt, was sehr aufschlussreich ist.

      • Ganz einfach Rolf Carl, DSLR gibt es wie lange? Seit wann hat Canicon DSLM am Markt?

        Das sind meine bescheidenen Antworten.

      • Eben, Carsten Klatt,

        das ist genau der Punkt. Canon und Nikon haben Schnellschüsse hinausgeworfen, es fehlt an Objektiven an allen Enden, und nur um Versuchskarnickel zu spielen, steigt wohl kaum einer um und spielt mit Adaptern. In ein paar Jahren sieht es dann anders aus. Dann greife auch ich zu (Z10 oder /11).

        Tja, dann bleibt noch Sony. Da sind die meisten Profis ziemlich zurückhaltend. Woran liegt das wohl? Schlechter Service? Oder die nicht so tolle Bauweise? Vielleicht hast ja du eine Idee?

      • Du solltest mal mit einer Z fotografieren und nicht nur irgendwo gelesenes wiedergeben. Wenn Du Nikon Objektive hast, dann lass den FTZ Adapter dran und alles ist gut. Du hast die größte Objektivauswahl überhaupt! Der Akku der Z7 schafft übrigens gute 600 – 700 Aufnahmen. Sucherbild bei schnellen Bewgungen absolut kein Problem. Gerade für Wildlife ist die Z bestens geeignet. Auch ich bin Berufsfotograf und habe neben der Z7, die D850 (noch) und die D5.

      • Hallo Dirk,

        danke für deine Infos aus der Praxis.

        Das sind für mich genau die wichtigen Dinge: ruhiges Sucherbild bei Tieren in schneller Bewegung. Schön das zu hören, Nikon ist mit der Z7 also auf dem richtigen Weg. Auch mit den 600 – 700 Bildern pro Akku kann ich leben. Das ist noch nicht auf DSLR-Niveau, aber immerhin. Der Objektivpark ist bei mir fast wunschlos vorhanden. Wenn, dann würde ich vorerst mit Adapter arbeiten, obwohl ich kein grosser Fan davon bin. Ich mag schon Konverter nicht besonders.

        Ich habe übrigens gleich gestern in der neuen Ausgabe von „Fototest“ den Vergleich zwischen der D850 und der Z7 gesehen. Tja, du hast recht mit deiner Einschätzung; die Z7 schneidet sogar noch besser ab, mit 100 Punkten gegenüber 96 der D850. Da muss ich wohl nochmals über die Bücher. Eile besteht bei mir aber momentan nicht.

      • @ OlyNIk

        hallo OlyNik, nur so mal zur Kenntnis –
        Sie schreiben immer über die Nikon D800, die Sie selbst haben, vs mft
        Die D800 ist eine alte Dame
        Als sie herauskam, war es eine Revolution !!, 36 MP tolle BQ usw…
        Aber gegenüber der D850 ist ein Lichtjahr vergangen.
        Die D850, habe ich selbst, ist eine andere Welt.
        Deshalb hinken Ihre Vergleiche immer ein bisschen…..

      • @Rinde:
        Das gleiche gilt umgekehrt genau so für mFT.

        Alle die mal eine alte mFT in der Hand gehabt haben glauben da hat sich nichts verändert.

        Bei den beiden Spitzenmodellen E-1 MarkII von 2016 und nun E-1MX von 2019 ist ein großer Unterschied zum Sensor zu bemerken. Ich habe beide Modelle und der aktuelle Sensor der E-1MX ist nochmals verbessert worden.

        Neue Beschichtung, bessere Empfindlichkeit und bessere Eingangsdynamik. Wesentlich verbesserter Staubschutz und Batterieleistung.

      • @Rolf:
        Ihr habt einen Haufen Geld in sicherlich gute Objektive und Kameras in VF DSLRs von Canon und Nikon gesteckt. Bei Tierfotografen noch mehr für die hochlichtstarken Teles.

        Genau das ist das Dilemma bei „euch Topshots“. Ihr könnt gar nicht so leicht wechseln sonst würdet ihr 20 – 30 Tausend Euro in den Sand setzen und vermutlich nochmal die 20 Tausend für die neue DSLM Ausrüstung ausgeben müssen.

        Und die Fotos werden nicht besser sein. Warum auch. VF bleibt VF. Eher habt ihr weniger Akkuleistung und das Gehäuse ist für Handschuhe unbediehnbar.

        VF DSLR auf VF DSLM ist meiner Meinung nach sowieso sinnlos. Ihr würdet das gleiche Gewicht herumschleppen und es würde sich nicht viel ändern (ausgenommen der Sucher ev. der AF und die Videofunktion).

        Entweder gleich auf Halbformat mit allen Konsequenzen oder ihr bleibt bei VF DSLR.
        DSLM VF ist für euch keine Option. Das ist meine Meinung.

  • @OlyNik

    Naja mit der Panasonic mache ich so gut wie keine Aufnahmen über ISO 1600 dafür habe ich dann FF. Beispiel: meine Kinder machen alle Indoor Sport (Handball und Ballet). da die Lichtverhältnisse in Hallen oft nicht gut ist hilft der wirklich tolle Stabi der MFT Kameras nicht wirklich. Und ich habe sehr viele Fotos über ISO 1600. Und da der AF der d800 nicht der aller schnellste ist Suche ich nach Ersatz. Wahrscheinlich FF oder Fuji. Bin noch unentschlossen. Aber meine Panasonic g81 ist eine super Kamera bis eben iso 1600. Aber vielleicht habe ich einfach nur einen anderen Anspruch an Bildqualität (Details usw.) Liegt wohl daran dass ich vor vielen Jahren (fast 25) meine Ausbildung zum Fotografen bei einem gemacht habe, der hauptsächlich in der Modebranche tätig war. Und da war das Mittelformat Maß aller Dinge.

    • Lieber Dennis,
      die Erfahrung hat dir doch richtig gezeigt, dass MFT bis ISO 1600 ohne großen Detailverslust super funktioniert. Für den Einsatz von sich schnell bewegenden Motiven bei wenig Licht (Sport in der Halle) müsstest du dann schwere und teure Festbrennweiten (wie z.B ein Voigtländer Norton f0,95, 600 Gramm und 1000€ mit 45mm) benutzen, um bei einer Verschlusszeit von Bsp. 1/ 500 sec. unter ISO 1600 zu bleiben. Die Super Stabilisierung von Olympus oder Panasonic nutzt an dieser Stelle überhaupt nichts. Mein Bruder hat die Panasonic g81 und erhält bei guten Lichtverhältnissen Draußen super Ergebnisse. Sobald wir Sport in der Halle fotografieren greift auch er zu einem größeren Sensor. (egal jetzt mal welche Marke) Die Details bleiben dann auch bei ISO 6400 auf hohem Niveau. Egal ob DSLR oder DSLM. Fuji nimmt auf Grund seiner APS-C Objektive und seinem Sensor einen Platz zwischen APS-C und Vollformat ein, wenn man sich den geringen Detailverlust betrachtet und wenn es auch mal über ISO 6400 gehen soll.

      Greifst du zum Mittelformat hast du für den Sport keine geeigneten Brennweiten und bist mit 3 Bildern pro Sec. einfach (noch) zu langsam. Hier kann dich Alfred besser beraten.

      @ Rolf Carl : Der Akku der Sony A7III hält übrigens noch länger als der von der A9.

    • @Dennis / Ronikon:

      Ich kann grundsätzlich zustimmen. Habe ähnliche Erfahrungen gemacht. ABER …

      Bei Sportaufnahmen in der Halle nehme ich meist das 40-150mm/2.8er Olympus Pro, stelle auf Blende 2.8 und 1/500 sec im M-Modus fix ein und habe die ISO-Automatik bis 1600 (manchmal auch bis 3200) nach oben fixiert. Die kleine und leichte Optik gibt mir eine optimale Bewegungsfreiheit.

      Durch die offene Blende und der höheren Tiefenschärfe des kleineren Sensors habe ich keine anderen ISOs als die VF Jungs. Die Ausbeute ist meist höher auf Grund der Tiefenschärfe auch wenn der AF mal ein wenig daneben liegt ….

      Und jetzt kommt seit Jahren JPG zum Einsatz und NICHT RAW. Das Rauschen ist durch die sehr gute interne Kameraentrauschung wie weggebügelt und die Aufnahmen sind praktisch rauschfrei und scharf. Funktioniert bei mir auch bei der D500 genau so.

      Weißabgleich ist vorher zu testen nehme ich aber auch meist auf Automatik oder gleiche ich vorher auf den Hautton ab. Übrigens ist ein LED-Beleuchtung bei den modernen Oly´s keine Problem da die Kameras erst bei max. Helligkeit auslösen ….

      Die Aufnahmen sind sofort zu verwenden und sind praktisch rauschfrei. Die Nachbearbeitung entfällt und der Kamerapuffer wird bis zum Maximum ausgereizt.

      Mache das seit Jahren schon so und es hat immer funktioniert.

      Das man mit mFT nicht bei Hallensport fotografieren kann ist ein Märchen ….

      • @ OlyNik

        Keiner zweifelt hier an, dass man mit kleinen Sensoren auch gut beleuchtete Sporthallen Fotos machen kann. Im JEPG Format wird übrigens eine Rauschunterdrückungen benutzt. Die Details werden dadurch aber nicht besser. Die Sportfotografen mit VF haben mehr Auflösung mit mehr Detailzeichnung bei gleicher ISO.
        Wenn die VF Jungs ebenfalls mit Blende 2.8 neben der MFT mit Blende f2.8 fotografieren haben sie schon mal rein Rechnerich wesentlich mehr Reserven (siehe: https://www.youtube.com/watch?v=QVuI89YWAsw Der Beitrag über den ISO Fake beinhaltet drei Formeln.
        Diese bitte einfach anschauen. Eine Fuji braucht laut dieser Rechnung auch ein Objektiv mit Blende 2.8 um mit einem VF mit Blende 4.0 gleichzuziehen. Dieses VF Objektiv ist aber dann auch nicht teurer und schwerer als das APS-C von Fuji mit Blende 2.8. Zwischen MFT und Vollformat wird der Unterschied dann noch größer. Sonst würden wir auch mit einem 1Zoll Sensor Blende 2.8 in die Halle gehen.

        In jeder Ausbildung zum Fotografen wird gelehrt, was dieser Beitrag sehr anschaulich zeigt. In diesem Beitrag wird jedem Laien erklärt, wo der Unterschied der Formate liegt. Hier geht es mal nicht um die Kameramarken sondern mal nur um Sensorgrößen. Das sind keine Märchen sonder Physik.

      • @Ronikon:
        Was soll dein Youtube-Link bringen.

        Das eine D850 ISO 70 statt 100 hat und eine E1MX ISO 50 statt 70 im Vergleich zu der D850.
        Ein Wahnsinnsunterschied ! der im ISO-Automodus völlig uninteressant ist.

        Genau aus dem Grund nehme ich ja JPG damit das Rauschen weg ist … 😉

        Die Details lasse ich ein wenig nachschärfen aber nur gering. Das JPG ist definitiv schärfer als das RAW das auch noch rauscht – will ich nicht – darum JPG mit getesteten Einstellungen von Schärfung und Detailkontrast. Die Bilder aus der Kamera direkt schlagen heutzutage jedes RAW bei Sportaufnahmen in Hallen.

        Aber wer glaubt Sportaufnahmen in RAW machen zu müssen weil´s dann in der Zeitung besser aussieht soll sich mit seinem RAW Konverter herumspielen.

        Da brauche ich keine 11 EVs oder 14 EVs von Nikon wie im RAW Modus behauptet wird. (D500).
        Wie Nikon bei einer D500 auf 14 EVs bei RAW kommt weiß ich nicht, wenn der Sensor nachweislich eine Eingangsempfindlichkeit bei ISO 100 von 11 EVs hat. Vermutlich Marketingschwachsinn.

        Mehr Auflösung ja, mehr Detailzeichnung glaube ich nicht, da ältere F-Bajonett VF Tele-Objektive bei Offenblende am Rand unscharf sind und in der Regel einen Sensor von 45 MP nicht bedienen können und um 1-2 Blenden abgeblendet werden müssen.

        Damit ist der Lichtvorteil / ISO Vorteil dahin. Eine E1MX hat mind. um ein Drittel eine höhere Bildrate als eine D5 oder D500, der Dual AF des 40-150mm Olympus ist wesentlich schneller als alle Nikonobjektive die ich jemals hatte (24 – 70mm / 2.8 und 70-200mm / 2.8 glaube 2. Generation)

        Die Bilder haben mehr MP auf Speicherkarte oder Platte aber Sie sind nicht schärfer. Kann von meiner alten D800 ein Lied davon singen.

        Wie ich immer sage: Was ich auf einem 5k Monitor in Vollbild nicht sehe interessiert mich (und auch meine Kunden) nicht.

      • OlyNik,

        du nimmst Jpeg, damit das Rauschen weg ist? Das ist jetzt aber nicht dein ernst, oder?

        Selten so gelacht … danke für die Aufmunterung.

        Jpeg aus der Kamera schlagen jedes RAW … HaHaHa …

        Langsam zweifle ich an deinen fotografischen Fähigkeiten. Das fängt schon bei deiner Beurteilung der Nikon D500 an. Ich vermute jetzt mal, dass du die Bedienung der Kamera nicht im Griff hast, wie auch die gesamte Fotobearbeitung. Was du da schreibst, kommt für mich total laienhaft rüber und hat mit anspruchsvoller Fotografie und Nachbearbeitung wenig bis gar nichts zu tun.

        Und apropos 5K Monitor. Wie wärs, wenn du mal auf einem professionellen, kalibriertem Eizo Monitor auf 100 % Ansicht deine Fotos sichten würdest? Ich bin mir sicher, dass dir dann beim Vergleich zwischen Jpeg und RAW förmlich die Lichter aufgehen …

      • @Rolf:
        Du solltest mal lesen lernen bzw. neue Literatur zu den Themen RAW vs. JPG lesen. Ich habe in erster Linie von den Sportaufnahmen gesprochen.

        Das bestätigen übrigens Nikon-Fachauthoren die praktisch jede modere Kamera in Händen haben und damit monatelang fotografieren. Was hilft dir RAW wenn dein Monitor nur 8 Bit darstellen kann, dein Auge nicht mehr als 8 Bit unterscheiden kann. Du im Print nicht mehr darstellen kannst. Wenn der Sensor nicht mehr als 11 EVs Eingangsdynamik (D500) liefert und das Endergebnis meist ein JPG ist. Somit sinnlos.

        Hab´s früher auch nicht geglaubt. Aber vielleicht solltest du dich, als Spezialist, mal mit den Einstellungen einer Nikon in den verschiedenen Bildmodis (Picture Control) beschäftigen, anstatt stundenlang mit deinem RAW-Konverter herumzuspielen. Dann würden dir auch die Augen aufgehen.

        Die JPGs sind seit der Nikon D800 und allen Nachfolgemodellen aus der Kamera mit den richtigen Einstellungen perfekt anzupassen. Schon mal was von ActiveD-Lighting (ADL) gehört ? Vermutlich nicht. In dieser Kombi mit den Einstellungen hast du den RAW-Konverter in Echtzeit in der Kamera. Und der Weißabgleich ist bei modernen Kameras kein Problem mehr …

        Bei geringer JPG Kompression (leider bei Nikon nur 1:4, bei Olympus 1:2,7!) ist jedes Rauschen (praktisch ohne Detailverlust) wie weggefegt. Der Grund: Rauschen wird vor der Komprimierung eleminiert.

        Kannst aber gerne mal mit einer D500 im RAW vs. JPG-Modus probieren. Für Sport oder Hallenaufnahmen, wo die Kontraste nicht allzu hoch sind, kein Problem.

        Viele Hersteller verstecken ihre schlechte Belichtungsmessung, Weißabgleiche und Kontrastverarbeitung gerne unter dem Deckmantel RAW. Da fällt vieles nicht auf.

        Heute muß jeder im RAW Konverter herumdrehen und glaubt die Bilder werden besser. Ja, man kann aus 12 oder 14 Bit noch Details herausholen, die aber auf dem 8-Bit Monitor sowieso nicht (über 8-Bit) zu sehen sind.
        Nicht umsonst hat Nikon seit 60 Jahren (Bild-) Prozessoren mit riesigen Bilddatenbanken im Hintergrund mit tausenden Fotomotiven, Belichtungs- und Weißabgleichseinstellung in den Prozessor eingebaut, wenn das alles nicht funktionieren würde.

        Man muss es nur annehmen und nicht immer glauben man ist gescheiter als die 60 jährige Erfahrung von Spitzenhersteller mit Millionen Kunden.

        Ich weiß was ich bei Südtirolfotos im Gebirge (Grödnertal) oder auf den Malediven mit meinen Einstellung in JPG, Picturecontrol mit ADL an Fotos bekommen habe: Wolken mit perfekter Durchzeichnung, perfekte Kontraste und tiefste Schatten mit sehr schönen Mittelkontrast. Und das alles direkt aus der Kamera bzw. vom Kameraprozessor. Kein Ausfressen der Wolken, kein Absaufen der Schatten, perfekter Weißabgleich und Mitten.

        Habe parallel RAW dazu gemacht und dachte mir nach der Bearbeitung von 5 -10 Bildern. Warum ? Warum soll ich so viel Zeit investieren, wenn ich das alles aus der Kamera haben kann. Kein einziges Bild dieser Serie konnte ich besser mit dem RAW-Konverter machen.

        Ich habe mich überwunden und lasse die heute für mich perfekten Kameras für mich arbeiten.
        Auf die gekünstelten RAW-Bilder der RAW-Software lege ich keinen Wert. Ich will die Bilder so wie ich Sie im Kopf habe zum Zeitpunkt der Aufnahme.

      • @Rolf:
        Was ich leider immer vergesse. Du fotografierst ja noch mit DSLR ! Nicht das es schlecht wäre. Es ist nur anders (und für mich mittlerweile umständlicher).

        Damit ist deine Verteidigung des RAW-Formates und der RAW-Konverterbearbeitung noch mal klarer. Du weiß ja vorher nicht wie das Foto zum Zeitpunkt der Aufnahme aussehen wird.

        Wenn ich mit der Olympus E1MX ein Foto mache sehe ich es auf dem Monitor / Sucher ja sofort. Ein kleiner Dreh am vorderen Rad und die Belichtung ist in Echtzeit korrigiert oder das Histogramm angepasst. Farben, Weißabgleich, Belichtung, Lichter, Schatten, Mittenkontrast usw. ist ja alles sofort zu sehen.
        Ich brauche ja nicht vorher abzudrücken und dann schlechte löschen, korrigieren wieder abdrücken und am Monitor kontrollieren, passt mir wieder nicht und nochmal ….

        Oder ich fotografiere einfach in RAW und hoffe das der RAW-Konverter mir alle Details später herausholt. Wenn nicht fehlt mir das Foto in der Regel …

        Das ist der wesentliche Unterschied, der speziell bei Landschafts- oder Reiseaufnahmen extrem auffällt.

      • OlyNik,

        okay, wenn du dich vor allem auf Hallensport beziehst, muss ich dir recht geben, da macht Jpeg durchaus Sinn.

        Aber eben, ich fotografiere eben nicht in Hallen, sondern in der freien Natur. Und da haben die Kameras eben die grösste Mühe, die Belichtung und den Weissabgleich korrekt einzustellen, vor allem im Schatten. Dazu kommt, dass du bei Sonnenschein die BQ auf dem Monitor gar nicht beurteilen kannst, du musst froh sein, wenn du überhaupt die Umrisse siehst. Wie willst du da ein Bild beurteilen können???

        Eben, darum RAW. Ich habe das Bild ja jeweils im Kopf und weiss genau, wie die Farben ausgesehen haben und kann das Bild genau so anpassen. Eine normale RAW-Konvertierung geht bei mir mit DxO übrigens genau 3 Sekunden; alle Objektiv-Kamerakorrekturen, optimales Rauschen-Schärfeverhältnis und Belichtungskorrektur mit Anpassung der Höhen und Tiefen, plus Kontraste. In 90 % der Fälle ist das Bild bereits perfekt, ab und zu muss ich noch die Feinkorrektur der Belichtung anpassen und den Weissabgleich. Wenn du mit Jpeg arbeitest und daneben liegst, ist das Bild leider verdorben. Und bei der Naturfotografie bin ich eben immer im Grenzbereich unterwegs, also morgens und abends, und da ist mit Jpeg leider gar nichts mehr zu holen.

        Also nochmals zusammengefasst: eine Beurteilung der BQ aufgrund des Monitor ist unmöglich, deshalb RAW. Fotografen, die stundenlang die Berge oder sonst wo hochkrakseln fotografieren RAW! Denn keiner will riskieren, dass er mit Jpeg und leeren Händen dasteht!

  • Warum nutzen Profis immer noch DSLR ….
    Ach immer wieder dieselbe Vorhaltung lieber Rolf …
    Auch Olynik und Carsten haben gute Argumente warum sie ihre Spiegellosen nutzen – ebenso wie ich auch schon 9 Jahre ….
    Auch Deine ewigen Einwände warum Ihr Bekannten Profis immer nur mit DSLR knipst ….
    Warum wohl ???
    Weil Ihr Superfotografierer ja auch gar keine Spiegellose VF von Canikon die ganzen Jahre angeboten bekommen habt .
    MIT WAS WOLLTET IHR DENN SONST KNIPSEN ???
    Während sich Sony schon über 6 Jahre abmüht seinen Kunden brauchbares VF anzubieten zaubert Canon erstmal ein neues kleines M-Bajonett hervor und Nikon fällt mit einem noch winzigeren Ein-Zoll auf den Arsch ….
    Nebenbei beobachten sie Sonys Vormarsch und gucken bis jetzt davon ab um noch schnell vor Toresschluß jetzt aufzuspringen …
    Und ehe Sich Deine Profis eine SONY kaufen ????
    Da gehen sie lieber nach draußen auf Nikons Plumpsklo als die Wasserspülung bei Sony zu nutzen …
    Aber jetzt ist das WC bei Nikon auch modernisiert und es kann nun auch mit Wasser gespült werden ….
    Hauptsache das es nicht zu spät ist und sie noch bei Sony die Schüssel nutzen müssen …
    Und in ein paar Jahren werden auch sicherlich bei den richtigen Profis die elektronischen „Spielzeugknipsen“ auftauchen – aber ein paar Oldtimer werden bestimmt noch spiegeln …
    Und das ist auch zu verschmerzen …..
    Das wird auch bei Deinen Natur- und Wildprofis so kommen …
    Es ist so wie bei den Jägern – Ein Lodenmantel gehört seit Adam und Eva zu den „Richtigen Jägern “ dazu ….
    Das dauert auch seine Zeit ehe sich da bei den „Richtigen Jägern“ leichtere modernere und auch robuste Fasern durchsetzen – aber ich sehe dieses Umdenken auch bei Denen schon ….
    Alles hat seine Zeit ….
    Natürlich – um Dich zu beschwichtigen – kann ich auch evtl nicht recht haben …
    Ziehe eben immer (Fast) alles ins lächerliche und da ich auch keine Ahnung habe sollte ich manchmal auch mal besser schweigen …
    Das tue ich jetzt da mein Mittagessen vorzeitig fertig ist …
    Viele Grüße – auch an Carsten und Olynik – musste mich mal einmischen …..

    • der vergleich mit dem loden hinkt leider. loden hat inzwischen den weg in den modernen oudoor-bereich geschafft, da dieses material neben guten eigenschaften fuer den traeger auch gute eigenschaften fuer die natur hat. aber natuerlich kann man auch schoen sein „erdoel-fleece“ ueberwerfen …

      • Da hast Du natürlich Recht …. …
        Es war auch nur Bildlich gemeint (Status – Symbol – Alte Mode – Althergebracht – Gewohnheit – Allgemeines Erscheinungsbild usw ….
        Natürlich schätze ich auch den Loden aber es gibt nicht nur Erdölfleece sondern auch noch die überall gegenwärtige Baumwolle sowie Leinen und die wunderbar leichte Viskosefaser oder andere Cellulosefasern die aus Holz gewonnen werden …
        Sicherlich gibt’s noch anderes Umweltfreundliches – mir fällt im Moment auch nichts weiter ein – und ehe ich jetzt wieder ausschweife und dann wie üblich genüsslich zerhackt werde und wegen Themaverfehlung angemacht werde befolge ich Rolfs Rat und – SCHWEIGE – natürlich nur biss auf weiteres …
        Aber lieber Mario – ich freue mich das es außer mir hier noch mehrere aufmerksame schlaue und gut informierte Mitschreiber gibt – so wie Du Einer von Denen bist …
        (Pardon – Bisschen Eigenlob tut auch mal gut)
        PS..
        Vielleicht kommen die DSLRs in Hunderten Jahren auch mal wieder in Mode nachdem Sie in diesem Jahrhundert verdrängt wurden – also liebe Leute ALLES GUT AUFHEBEN ….
        Es grüßt Gustav …

      • so ernst war das auch nicht gemeint, ich wollte nur mal eine lanze fuer nachhaltige kleidung brechen. bei kameras gehe ich auch eher mit der zeit. ob man es moechte oder nicht, aber ich denke das es unausweichlich ist, das dslm die spiegelkameras abloest.

    • Lieber Gustav,

      ich kann dir erklären, warum Outdoorprofis immer noch DSLR nutzen. Du sagst es genau richtig: weil Canon und Nikon bisher keine DSLM angeboten haben. Jetzt haben sie in Panik Modelle auf den Markt geworfen, um auch dabei zu sein. Leider fehlen aber die Objektive dazu, und mit Adaptern herumzuhantieren ist auch nicht jedermanns Sache.

      Und jetzt? Die besten DSLR sind auf einem dermassen hohen Niveau, dass sich ein Wechsel gar nicht aufdrängt. Wieso soll ich wechseln und 10’000 Euro ausgeben, wenn ich auf einem bestens funktionierenden System sitze? Wenn du einen trifftigen Grund dafür nennen kannst, bitte schön …

      Kommen wir zu Sony. Minolta wurde dazumal aufgekauft, aber leider haben sie anscheinend die Ingenieure nicht übernommen. Denn von Kamera bauen hat Sony keine Ahnung. Viereckige Kästen, gebaut wie der übrige Elektonikmüll, vollgestopft mit Elektronik, muss einfach die Garaniezeit von 2 Jahren überstehen und gut ist. Denn die Nachfolgermodelle stehen längst bereit. Ergonomie? Ist bei Sony ein Fremdwort; mir ist auf jeden Fall noch nie eine Nikon in den Fischteich gefallen, das kann wahrscheinlich nur mit einer Sony geschehen. Service??? Ich mag gar nicht darüber nachdenken, wahrscheinlich noch schlechter als bei Panasonic.

      Canon und Nikon? Ja, das sind Unternehmen mit sehr langer Tradition, die wissen einfach, wie man eine Kamera baut, die zuverlässig und robust jedes Outdoorabenteuer überlebt. Der Service absolut top. Das ist es, was Profis brauchen, und nicht so ein Elektronikspielzeug. Wobei ich natürlich zugeben muss, dass eine Sony für Indoorfotografie, Studio und Street mit Regenschirm durchaus genügen kann. Mir genügt es nicht, und auch sonst die meisten DSLM nicht. Aber das muss jeder selbst entscheiden, die Ansprüche an das Equipement sind halt unterschiedlich.

      In ein paar Jahren habe ich dann sicher auch eine DSLM. Bis dann haben sie hoffentlich die Anfangsfehler ausgemerzt und die Akkus sind auf einem Niveau, das zu gebrauchen ist.

      • Ach lieber Rolf Carl, ich schätze ja gelegentlich wirklich Deine sehr einfachen und ich bezogenen Beiträge. Das weißt Du auch! Aber ich habe immer noch eine a900, also eine klassische Minolta Konstruktion, die seinerzeit übrigens in vielen Belangen, die digitale Fotowelt bis heute beeinflusst hat. Und Du glaubst es nicht! Diese dusselige Kamera, die um die Welt ging, sämtliche Temperaturen, Dreck und literweise Kondenswasser erlebt hat, geht immer noch. Was rauchst Du eigentlich, das Du immer so schlecht drauf bist?

      • Ja Rolf …
        Es war auch wieder nur ein vergeblicher Versuch Dich von Deinen Vorurteilen gegenüber den DSLMs und besonders Sony abzubringen …
        Aber wie Du ja auch bestimmt schon gemerkt hast kitzelt es mich immer wieder Dein vernichtendes Urteil über den „Kasten mit Elektronikmüll“ zu lesen …
        Das ärgert mich auch schon nicht mehr nach mittlerweile 1,5 Jahren wo wir uns kennen und das Thema wird uns auch nicht entzweien …
        Nur die A 7 fiel mir nicht in den Teich sondern ich stellte Diese nach dem Abfischen unten im Teich an den Ablaufschacht und während ich den Fang nach Hause brachte flutete mein Clan den Teich und das wars dann …
        Meine Schuld und da ich mehrere Kameras in Gebrauch habe fiels nicht auf und ich machte auch kein Aufsehen …
        Schade nur um mein altes Tamron-Makro – Ganzmetall von 1981 – na ja dieses Jahr werden wir wieder abfischen – mal sehn …
        Trotzdem warte ich auf Sonys neue APSC und wenn Die mir nicht gut genug ist kaufe ich mir die A 7-3 denn den Elektronikmüll liebe ich jetzt bei der A 6500 schon zu sehr ……
        Für die Hosentasche habe ich jetzt die RX 100 -5A – ein umwerfendes Teil …
        Du siehst Sony bekommt meine Euros weil ich zufrieden bin …
        Ohne Elektronikmüll bekommst Du heute eben keine Spiegellose mehr – auch nicht in ein paar Jahren ….
        Es grüßt Dich Gustav ….

      • Lieber Carsten,

        ich muss dich enttäuschen, ich bin nicht schlecht drauf, nur analytisch auf der Höhe. Minolta war eine ganz andere Kategorie. Mein Onkel hatte eine, die 7000 oder so, und er hat für National Geografic fotografiert. Das hat aber leider mit den heutigen Sony nichts, aber auch rein gar nichts mehr zu tun.

        Ich hatte übrigens die Yashica 230 AF. Sie hat mir über 20 Jahre lang hervorragende Bilder beschert. Vor einigen Jahren habe ich sie entsorgt, als ich auf digital umgestiegen bin, voll funktionstüchtig! Ich habe vorher nochmals durch den Sucher geschaut, der absolute Taum! Da kommen heutige APS-C Sucher nicht hin, von denen der DSLM ganz zu schweigen.

      • Ach lieber Rolf Carl, jo mei, die a900 ist ja eine Sony mit vielen guten Minolta Genen. Die Zeiten von Yashica waren ja etwas eher. Damals diskutierte man ob man Agfa, Kodak, Konika oder Fuji Filme einlegt. Ich habe immer mit Zeiss und Contax fotografiert. Auch Kyocera. Wo Du Du jemals einen Traumsucher zu analog Zeiten gefunden hast, ist mir ein Rätsel. Schau mal durch den Sucher einer a900. Rolf, es tut wirklich nicht weh…

      • Gustav,

        ich habe nicht unbedingt Vorurteile gegen DSLM. Ich habe einfach die Erfahrung gemacht, dass man hier mit Spiegelreflexen einen schweren Stand hat und sich dauernd rechtfertigen muss.

        Eigentlich müsstest du ja froh sein, dass dir deine Sony in den Teich geflutet worden ist. Das wäre der perfekte Zeitpunkt für einen Umstieg gewesen. Vor allem dem Tamron würde ich keine Sekunde nachtrauern. Mein Nachbar, auch ein begeisterter Fotograf, hatte ein Tamron Makro, es war noch ein neueres Modell als deines. Er sagte immer, dass er mit der Bildqualität nicht so ganz zufrieden sei und ich leihte ihm mal mein Sigma Makro. Tja, was soll ich sagen, noch bevor er mir das Objektiv zurück gab, war das Tamron schon auf Ebay verramscht.

        Du bist halt durch die Minolta in die Sony DSLM hineingerutscht. Bei mir dauert es noch etwas länger. Aber mir ist es eigentlich egal, womit ich fotografiere, ich bringe mit allen modernen Kameras gute Bilder hin. Mir gehen nur Leute auf den Kecks, die behaupten, man könne mit DSLR nicht mehr fotografieren, seit es DSLM gibt.

      • Rolf …
        Wenn Du nicht immer nur hartnäckig falsche Tatsachen hier verbreiten würdest hättest Du es auch als ein Oldtimer – Nutzer hier leichter und brauchtest nicht immer Deine alten Teile zu verteidigen …
        So wirst Du mit Deinem Dickschädel immer anecken – aber scheinbar hast Du in der Schweiz nicht genug Beute zum runtermachen das Du in Deutschland den Leuten mit dem Einhämmern von überholter Technik auf den Köpfen rumtanzt …
        Mit dem Makro hast Du aber recht – ein Freund hat an seiner A 77 auch das Sigma – ich habe es an meiner A 58 auch schon probiert und es ist schon gut …
        Aber Sigma hat mir noch nie gefallen – kein Design und klobig – allein der goldene Ring an den Tamrons ist das Geld wert ..
        Auch das Auge will verwöhnt werden …
        Aber wie Du erkannt hast bin ich sehr Markentreu und komme damit auch zufrieden zurecht …
        Und merke Dir – ich habe den Service nur einmal bei meiner Vectis S1 in der Garantiezeit gebraucht – alle anderen Sonys – auch die Minolta Dynax 7000 und die Vectis – gehen heute noch zufriedenstellend da ich meine Kameras nie verkaufe sondern meinem Clan zum Gebrauch übereigne ….

      • @Rolf:

        Olympus hast du vergessen. Die haben einen Profisupport und das bei mFT ! Sieh an.
        Die Akkuleistung einer 1EMX liegt bei 2.580 Bildern (wie viele macht den deine D850 – 1200?)

        DSLM kann schon heute was. Man muß nur den richtigen Hersteller nehmen und keine Anfänger wie Nikon, Canon oder Sony in diesem Bereich.

      • falsche Tatsachen hier verbreiten…
        in dem Punkt sollten wir uns vielleicht alle mehr an die eigene Nase greifen, denn das geht von allen Lagern in gleichem Maße aus. Und einen Punkt kann ich nur bestätigen: als DSLR Nutzer macht man sich hier mittlerweile sofort zur Zielscheibe. Beim Wort „Spiegel“ kommen aus allen Löchern die DSLM Nutzer und man wird zerfleischt. Die Arroganz ist wohl nirgends größer als in der Fotografie und bei Sätzen wie „…veraltete Technik“ dreht sich mir der Magen um, denn die ganzen technischen Raffinessen der DSLM würden durchaus auch in DSLR noch ihren Platz finden. Die D850 ist ein schönes Beispiel dafür. Denn wo genau liegen die Unterschiede? Martin Berding hat es unten geschrieben. Den Phasenautofokus und den Sucher würde ich noch dazu zählen, das war’s dann aber auch schon. Was ich für ein System nutze ist meine persönliche Präferenz, nicht mehr und nicht weniger. Gute Fotos kann man heutzutage mit so ziemlich jeder Kamera machen, aber hier geht es viel zu oft nicht mehr um das Schrauben an sich, sondern vielmehr darum, ob ich den richtigen Schraubenschlüssel in der Hand halte und ob der von Hazet nun besser ist, als der von Facom.
        Überlegen ist das System, mit dem ICH am besten arbeiten kann und da geht dann in meinen Augen auch nichts drüber – persönliche Präferenz eben.
        Zudem macht ein Wechsel in meinen Augen besonders dann keinen Sinn, wenn man jede Menge guter Objektive für die alte Technik besitzt, die ja schließlich jede Menge Kohle verschluckt haben und genauso gut/schlecht sind, wie das Zeugs was jetzt auf den Markt kommt. Auf das kleine Display mit Tiefenschärfenanzeige verzichte ich gerne, nette Spielerei. Meine letzte DSLR habe ich mir grade mal vor zwei Wochen gekauft und bereuen tue ich lediglich, dass ich nun nicht mehr mitreden darf, weil da kein Zebra oder Kolibri mit drin ist, worauf ich aber auch gut und gerne verzichten kann- persönliche Präferenz eben. Soll doch jeder mit dem glücklich und zufrieden sein, was er hat und damit ist es gut.
        Und Gustav, die DSLR – Profi – Clique fühlt sich nur dann auf die Füße getreten, wenn man ihnen ihr Profi Equipment madig redet. Das Verhalten kenne ich mittlerweile auch von anderen fotografischen Profigattungen hier.
        Viel Spaß beim Fotografieren, egal womit auch immer.

      • Morgen Mimas …
        Siehste ….
        Das habe ich oben weiter damit gemeint das sich immer „Einer“ der „normalen“ Schreiber – der nicht so ein Holzklotz wie Rolf ist der gern den Mund voll nimmt und Andere „seine vermeintliche Überlegenheit“ gern spüren lässt – sich dann auf die Füsse getreten fühlt …
        Das ist hier das Manko das wir nicht Alle gleich sind und da eben so die manchmal sture Meinung der “ die gleiche Marke habenden“ oder Ähnliches mit ausbaden müssen …
        Man sagt auch volkstümlich zu solchen Leuten etwas von Nestb..
        Was ich aber hier nicht so überspitzt sagen möchte da es viel zu übertrieben wäre und diese Themen hier doch schließlich keine solche Brisanz aufweisen das man schweres Geschütz auffahren müsste …
        Deshalb verstehe ich mich mit Rolf auch noch – Hier gibt es keinen Grund sich anzufeinden – außer mal etwas mit Worten fechten – das sollte aber nicht jeder gleich auf sich beziehen sondern auch mal denjenigen in Augenschein nehmen ob Der diese Worte verdient hat ehe er meinen muss ihn zu verteidigen …
        In der DSLR zu DSLM Sache hast Du ja auch recht – aber schau Dir Rolfs andere „Tatsachen“ mal an, die er mir um die Ohren haut und die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben …
        Ich hoffe das ich Dich besänftigen konnte und muss jetzt aber wieder an die Arbeit …
        es grüßt Dich Gustav ….

      • Carsten,

        durch den Sucher der a900 soll ich schauen? Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder? Schon mal durch den Sucher einer Yashica 230 AF geschaut? Ich habe mit den besten Nikon DX und VF verglichen, keine Chance! Gut, ergänzend müsste ich noch sagen, dass der damalige Standard bei den Zoomobjektiven durchgehend f4 war. Aber auch heutige 2.8er haben keine Chance gegen das Sucherbild von früher. Bist vermutlich in der falschen Zeit aufgewachsen, anders kann ich mir deine defizitäre Sichtweise nicht erklären …

      • OlyNik,

        ja, du hast recht, Olympus habe ich vergessen. Ich hätte übrigens die Gelegenheit, die jeweils neusten Modelle mit Objektiven nach Wahl zu testen, einen Monat lang. Vielleicht werde ich beim neuen Modell mal Gebrauch davon machen. Bisher hat es mich nicht sonderlich interessiert, aber eben, man sollte eben auch mal etwas aufgeschlossen sein Neuem gegenüber … auf jeden Fall, wenn ich es mache, halte ich dich auf dem Laufenden.

    • Der Unterschied mit und ohne Spiegel: mit Spiegel, alle relevanten Objektive sind da, ohne Spiegel, es wird drauf gewartet. Das ist bis jetzt bei C&N so, das was kommt ist teuer. Zumindest der gewerbliche Fotograf kann sich Experimente nicht erlauben, alles muss am Set perfekt funktionieren, darum das Festhalten an der alten Technik.

      • So ist es Martin …
        Kann man so auch stehenlassen …
        Als Hobbyist sehe ich das lockerer als wenn ich mein Geld damit verdienen müsste …
        Mein Beitrag oben war auch nur als Gegenpol zu Rolfs unablässiger DSLM – Schelte gedacht – mir kommt es bald so vor er wäre ein Lobbyist der DSLR – Mafia ….
        Gruß …Gustav …..

  • Die Jäger sind bereits längst bei modernen Fasern angelangt. Zwiebelprinzip, wie im Sport. Natürlich ist Loden immer noch beliebt, aber auch vieles anderes aus dem Kunstfaserbereich. Faserpelz kam zuerst aus dem Holzfällerbereich in Skandinavien. Und hat sich zum Fleece weiterentwickelt. Die so beliebten Naturfasern, wie Baumwolle sind alles andere als naturfreundlich, mit katastrophaler Ökobilanz. Ähnliches gilt für Wolle, also letztendlich für Loden.
    Kommt immer darauf an, wie der Kram so produziert wird. Bei Loden z.B., ob es den Schafen gut geht und so …
    Natürlich gibt es Berufsknipser, die wo lieber spiegeln. Es gibt aber auch Spiegellose und gibt sogar solche, die alles nutzen, wenn es denn passt, sogar diese Teufelsdinger, glaube die heißen Smart Phone, aber puh nur nicht laut aussprechen.

  • Ja Mario …
    Die Antwort war schon OK und Du weißt ja auch langsam was ich hier alles Schwätze – es ist nicht so einfach solche Beiträge zu verfassen – es war als Antwort auf die Lobpreisung der DSLR – Profi – Clique gedacht aber unweigerlich fühlen sich auch andere Nutzer Derselben angesprochen die ich überhaupt nicht gern auf die Füße treten möchte – aber so wie Robin schon einmal sagte „wer sich den Schuh anzieht“ der wird sich schon bei mir melden und da bist Du mit solch einer Antwort schon sehr nett ….
    Und mit der Ökobilanz habt ihr auch recht …
    Ach Robins Schafe !!!
    Anfang Februar wurden 50 m von einem Nachbardorf Zwei Schafe gerissen …
    man nahm an es war der Luchs der ein paar Monate bei uns im Steinbruch war . Denselben hatte ich ein paarmal beobachtet und traute Dem auch solche Freveltat nicht zu.
    Und jetzt kam die DNA Analyse und es war ein Wolf .
    Zwischenzeitlich trennte sich das ältere Ehepaar von den letzten beiden Schafen – sie annoncierten bei Ebe und Zwei Männer aus Nahost kamen und schnitten den beiden Schafen zum Entsetzen der alten Herrschaften ohne noch zu fragen auf der Wiese die Kehle durch …
    Das lieber Robin dazu „ob es den Schafen gut geht und so …“
    Die Ökobilanz hakt eben immer überall etwas …

  • Das hat jetzt nicht wirklich was mit Nikon zu tun.
    Wenn man Schafen einfach so die Kehle durchschneidet, bekommt man zumindest in Deutschland mächtig Ärger und hat gegen mehrere Gesetze verstoßen,
    Wölfe sind ein großes Problem. Hätte nur nicht gedacht, dass sie sich bis auf eine Foto Site durchbeißen.
    Und zum Luchs gibt es eine aufschlußreiche Story, bestätigt vom zuständigen Förster, aus dem schönen Schwarzwald. Da hat ein Luchs ein paar Schafe gekillt, aber keines angeschnitten. Der Luchs ist nach dem Schafsriss zu seinem am Tag zuvor gerissenen Reh marschiert und hat da weiter gefressen.

  • Leute, redet euch nicht heiß und probiert vor dem Kauf das Wunschgerät ausgiebig aus. Auch die Herstellerfirmen müssen das bringen, was die Kunden wollen. Nennt sich Marktmacht. Der Hersteller der nur noch Highend vertreibt, wird von den meisten Kunden die Quittung bekommen.

  • „Würdet ihr euch für eine „abgespeckte Nikon Z6“ interessieren?“

    In jedem Fall! Am liebsten wäre mir eine völlig abgespeckte Variante für meine Leica R Objektive aus der analog Ära.