Nikon Objektive

Nikon Z6 & Z7: Neues 24-70mm f/2.8 Objektiv präsentiert

Nikon hat ein klassisches „Immer-Drauf-Objektiv“ für die Z6 und Z7 vorgestellt, das neue 24-70mm f/2.8!

Neue Objektive von Nikon und Canon

Canon hat am 14. Februar gleich sechs Objektive für die EOS R und die neue EOS RP angekündigt, auch ein 24-70mm f/2.8 befindet sich in Entwicklung und soll noch 2019 auf den Markt kommen – wann genau, ist jedoch ungewiss.

Da kommt Nikon dem großen Konkurrenten doch glatt zuvor, denn Nikon hat ebenfalls am 14. Februar ein neues 24-70mm f/2.8 vorgestellt, welches aber schon ab April 2019 erhältlich sein wird.

Nikon 24-70mm f/2.8 offiziell vorgestellt

Es handelt es sich hier eindeutig um ein Objektiv für professionelle Ansprüche, Nikon wollte anscheinend keine Kompromisse eingehen. Die Abbildungsleistung soll dank 17 Elementen in 15 Gruppen, ED- und asphärischen Linsen und einer ARNEO- sowie Nanokristallvergütung absolut erstklassig sein. Zudem ist das Objektiv mit einem elektronischen Steuerring ausgestattet, über den manuell der Fokus oder alternativ Belichtungskorrektur oder Blendeneinstellungen gesteuert werden können. Auch der Fn-Objektivtaste können verschiedene Funktionen zugewiesen werden.

Das Gewicht des neuen Nikon 24-70mm f/2.8 beläuft sich auf 805 Gramm, das Gehäuse ist 89 x 126mm groß und die Naheinstellgrenze beträgt 38cm. Zudem ist das Objektiv selbstverständlich gegen Staub und Spritzwasser abgedichtet. Auf einen Bildstabilisator im Objektiv verzichtet Nikon.

Teurer Preis von 2.500 Euro

Die Summe dieser Eigenschaften lässt sich Nikon teuer bezahlen, denn das neue Objektiv wird zum Preis von 2.500 Euro auf den Markt kommen und ist damit teurer als die Nikon Z6. Erworben werden kann das neue 24-70mm f/2.8 unter anderem hier bei Calumetphoto.

Ein Preis von 2.500 Euro, ist das in euren Augen gerechtfertigt wenn die Qualität stimmt? Oder ist das Objektiv eindeutig zu teuer?

Nikon Z6 inklusive Adapter
28 Bewertungen
Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

37 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Also meiner Meinung nach baut Canon die optisch ansprechensten Objektive. Das hier sieht genauso bescheuert aus wie das von Sony. und woher Sie das mit dem Steuerring wohl haben…

      • Wenn die Objektive mittlerweile schon alle bei Offenblende knackscharf sind, muss man die Unterschiede ja irgendwo anders suchen 😉

    • DAS ist ja wohl der größte Objektiv-Blödsinn, den ich je gelesen habe!
      Nicht einmal Leica oder gar Zeiss haben ausschließlich Objektivberechnungen, die Konkurrenten überlegen sind.
      Und Canon sowieso nicht.
      Canon ist wie Sigma, Nikon und andere sehr innovativ im Objektivbau – mehr auch nicht.
      Die haben genauso schwache, fast peinliche Objektive, wie andere auch.

      Nein der Preis des NIKON 24-70 mm ist für mich nicht gerechtfertigt. Kein Objektiv-VR und veränderte Berechnung lassen für mich allenfalls 1700€ gerechtfertigt erscheinen.
      Ich brauche so ein Objektiv nicht mehr – kann so teuer werden wie es will.

      • DAS mit dem Preis würde ich unterschreiben, viel zu hoch. Nur so viele unterschiedliche Arten einen optischen Strahlengang zu berechnen gibt es nun mal nicht, was soll anders berechnet werden?
        VR ist in der Kamera, wäre lediglich auch im Objektiv schön gewesen, aber nicht notwendig. Schon gar nicht bei den Brennweiten. Und das Spiegellos in der Herstellung zwar billiger ist (die Tuben der neuen Z-Objektive aus Hartplastik, keine nennenswerte Mechanik mehr, selbst der manuelle Fokus wird per Motor verstellt…) und trotzdem teurer verkauft wird, hatten wir ja schon. Die Hersteller werden sich den Zwang auf spiegellos um zu stellen vom kaufwilligen Kunden teuer bezahlen lassen.

  • Im Artikel wird das nicht vollständig erwähnt; das Objektiv heißt: NIKKOR Z 24–70 MM 1:2,8 S
    Z-Mount: Da macht doch ein Bildstabilisator keinen Sinn?

    • Warum sollte ein Stabi im Objektiv keinen Sinn machen? Grade die Kombination aus beiden Systemen macht die Sache doch erst richtig spannend. Das sind dann die Situationen, wo dann anstatt „nur“ 1 oder 1,5 Sekunden vielleicht auch 3 oder 4 Sekunden freihand funktionieren. Wenn die Systeme ordentlich zusammenspielen, bringt das schon nen ordentlichen Mehrwert! 😉👍

  • Und schon ist mein Intresse wieder weg. Ich fang doch jetzt nicht wieder mit den teuren,schweren Dingern an. Und der Vorteil von Spiegellos ist auch dahin. (…bis auf den Sucher…)
    Schade,aber wenn ich an einer Canon RP die neuen R Objektive sehe und deren Preise,ist DSLR und passende Objektive plötzlich wieder günstig und irgendwie stimmiger.

  • Sieht so aus wie eins von Canons Weitwinkel 16-35 EF – Zooms – nur etwas länger …
    Wenn das Nikon einen Stabi hätte könnte man es glatt verwechseln ….
    hatte ich im vorigen Jahr mal bei der 1Ds – Sache in der Hand …..

  • ….sieht aus wie ein UFO (Ironie)
    scheinbar werden jetzt Objektive hier nach Aussehen und nicht nach Abbildungsleistung beurteilt.
    Wo ich Maximilian S. ein wenig zustimmen muss, alle Objektive sind bereits ab Offenblende knackscharf, das „kreative“ bleibt zurück.

  • Oh mein Gott hat dieses Teil etwa zwei Ringe zum drehen? Und diese große helle Fläche in der Mitte was ist das??? Sowas macht man an eine Kamera? Boah sind die innovativ. Da sind 2500€ aber nicht viel.

  • Es kostet 400€ mehr als die alte Dslr Version… Und ganz ehrlich zurecht, die Entwicklung eines Systems kostet wirklich viel Geld sooooo Yeah why not wers ned mag solls ned kaufen und lieber die alten linsen adaptieren.

  • Mich geht das System nichts an weil ich anderweitig versorgt bin. Wenn ich eine Z hätte oder haben möchte würde ich auf die anderen schönen Töchter aus dem Hause Sigma, Tamron warten. Die gibt es bestimmt in Kürze für die Z-Modelle für die Hälfte des Preises. Einen Stabilisator haben die auch.

    Ein klein wenig Geduld kann echtes Geld sparen.

  • Kein Objektiv für Z-Mount benötigt einen Bildstabilisator. Das Objektiv ist kleiner und leichter als z.B. das G-Master von Sony. Der empfohlene Preis ist identisch.

  • Ich arbeite seit Dezember 2018 mit der Z7 und dem 24-70 S-Line. Die Blende 4 hat mich bislang nicht gestört. Weil selbst Blende 4 bei dieser Optik nicht schlecht ist. Und bei Blende 5,6 ist die Welt mehr als in Ordnung. Ja, natürlich wird da extrem viel elektronisch in den NEF-Dateien schon nachgeholfen. Die Frage ist, was bringt mir ein 24-70 2,8 an Mehrwert? Ist es nochmals schärfer als das 24-70 S-Line? Ich kann jetzt schon bei 100 % kaum Fehler finden. Wenn es ein 24-70 2,0 geworden wäre, dann wäre ich ja schon etwas scharf darauf. Oder wenn Nikon für die Z ein 24-105 mit 2,8 gebracht hätte, da wäre ich sofort dabei. Ich bin also gespannt, was uns die Fotozeitschriften und Internet-Testmagazine zum 24-70 2,8 so erzählen wollen, warum es nun besser als ein 24-70 4,0 S-Line sein soll. Ergänzung von meiner Seite zum Preis: ein 24-105 2,8 S-Line wäre mir auch drei Tausend Euro Wert, wenn die Qualität stimmt. Gewicht ist mir egal. 47 Megapixel sollen auch von der Optik richtig „bedient“ werden. Meine Meinung.

    • Mein Nikon NIKKOR Z 24–70 mm 1:4 S hat an der Nikon Z 7 in den Ecken deutliche Schwächen – bei allen Brennweiten und Blenden!

      Schlimm sehen die Ecken bei Aufnahmen mit 24 mm aus, selbst bei Blende 8. Leider ist mein Z 24–70 mm 1:4 S-Objektiv wohl auch noch schlecht zentriert, deshalb ist bei den Aufnahmen die untere linke Ecke bis etwa 15 % der Bildhöhe recht matschig. Schon ab 28 mm Brennweite wird es sichtbar besser, aber niemals völlig zufriedenstellend. Es ist eben ein Zoom-Objektiv. Die letzten 2 bis 5 % der Bilddiagonale bleiben bei allen Brennweiten und Blenden zwar leicht bis schon deutlich unscharf, aber wegen der hohen Auflösung der Z 7 lassen sich bei den Bildern die Ecken notfalls auch gut wegschneiden. – Was meine ich mit unscharf? Bei Blende 16 ist mir die Auflösung des Zooms selbst in der Bildmitte zu gering, also wird Blende 16 oder darüber nie genutzt. Bei den größeren Blenden (wie vorzugsweise Blende 8) spreche ich dann von unscharfen Ecken, wenn die Auflösung dort noch etwas geringer ist als bei Blende 16 in der Bildmitte.

      Deshalb habe ich das Nikon NIKKOR Z 50 mm 1:1,8 S, das eben schon bei Blende 4 in den Ecken schärfere Bilder ermöglicht als das Zoom bei irgendeiner Blende oder Brennweite. Zoom und 50er wiegen zusammen 915 g, sie ermöglichen indes viel mehr als das 815 g schwere Sigma 1,4/50 mm, das ich zuvor hatte. Denn das 50er von Nikon ist ein Objektiv mit traumhafter Abbildungsleistung, das ich nur von der Kamera nehme, wenn es wirklich erforderlich ist.

      Ob es wirklich scharfe Zoom-Objektive gibt? In den Ecken haben sie alle bei irgendeiner Brennweite Probleme vor hochauflösenden Sensoren, da kann ich auf genügend Erfahrungen zurückgreifen.

  • Jetzt mal ganz allgemein (hat nichts mit dem Nikon Objektiv zu tun) eine Auffälligkeit!

    Bei jedem Vollformat Objektiv für Spiegellose habe ich den Eindruck das es sich die Hersteller leicht gemacht haben. Einige kleine preiswerte Änderungen an den Hinterlinsen plus einige mm fest verbauten Adapter inklusive ein neuer Name für die Vergütung der Linsen und fertig ist das neue Objektiv !!

    Dafür ist die Preisgestaltung NEU. Kann mir jemand sagen ob ich das richtig sehe?

    • Da stellst Du aber eine verfängliche Frage – Alfred …
      Als „Nichtahnunghabener“ aber trotzdem „Aufpassender“ habe ich schon lange Sigma im Verdacht so zu handeln …
      Abgucken ist ja Mode und lukrativ …
      Ich denke du hast recht Alfred …
      Aber eigentlich müssten es auch andere Fachleute durchschauen ….
      Aus dem sonnigen Norden grüßt Dich Gustav ….
      …..der jetzt wieder an die Arbeit muss – Rente verdienen …

  • Gutes hat doch angeblich kein Preis…

    was sind schon 2500 Euro am Anfang, der Preis fällt doch auch noch etwas.
    Aber f2.8 sind eben eine Blende mehr, besonders bei nicht so tollem Licht.
    Und: man kauft es doch nur einmal, hält dich fast ewig – und ist doch für die Z gerechnet.
    Herz, was willst du eigentlich mehr.

    Die meisten vergessen einfach immer wieder:
    Wenn ich einen 500er fahre, benötige ich auch Reifen für 1000 Euro/Stck, und keine runderneuerten von irgendwoher.
    – Z – Modelle verpflichten eben

    • Die Reifen für den Fiat 500 kosten doch keine 1000 Euro das Stück. Da bekommt man ja schon den kompletten Satz Reifen für.
      Und der Preis ist schon in die Höhe gesprungen gegenüber den DSLR Versionen.

      • Ich glaube, dass hier ein 500er Mercedes gemeint war. Selbst für den kostet ein Reifen keine 1000€.
        Über Sony wird bei den Objektivpreisen geschimpft, jetzt macht es Nikon und Canon genauso und da ist es auf einmal ok. Ich bin schon auf die Preise der 70-200 2.8 von beiden gespannt. Einer der beiden knackt bestimmt die 3000er-Marke 😉

      • Hi Markus,
        klar, war auch nicht so ganz ernst gemeint mit dem 500er. Wollte auch nur darauf hinweisen, daß die Nikon dann doch eher ein solider Passat ist. Und sich die Brot-und-Butter Objektive eventuell auch mal daran preislich orientieren sollten.
        Als 500er würde ich eher eine Leica SL sehen. Exotisch wird es dann mit einer Leica S, Hasselblad, Phase One und Alpa.
        Und für die würde ich dann auch tausend, oder eher Zehntausend Euro pro Reifen hinblättern, wenn wir schon bei den Autos sind.

  • Jetzt bin ich abgehängt worden.

    Warum regt man sich denn hier über den fehlenden Stabilisator auf?

    Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die Nikon Z6/7 den jetzt im Body verbaut haben und das daher im Objektiv nicht mehr erforderlich ist.

    Ein Irrtum?