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Nikon Z8: Präsentation von neuer DSLM mit 61 MP wird wahrscheinlicher

Die Präsentation einer Nikon Z8 mit einer Auflösung von 61 Megapixeln ist nach der Präsentation der A7r IV wahrscheinlicher geworden.

Sony A7r IV mit 61 Megapixeln

Mit der A7r IV hat Sony erstmals die Schallmauer von 60 Megapixeln bei einer spiegellosen Vollformatkamera durchbrochen. Den Sensor der A7r IV hat Sony komplett neu entwickelt und selbstverständlich sollen in Sachen Bildqualität neue Maßstäbe gesetzt werden. Interessant ist das natürlich nur für eine kleine Zielgruppe, denn für die meisten reichen die 24 bis 42 Megapixel der anderen Sony Kameras natürlich vollkommen aus. Doch Sony möchte hier der Konkurrenz einfach einen Schritt voraus bleiben und die Kamera mit der besten Bildqualität anbieten (in Bezug auf Details usw.).

Gerüchte zur Nikon Z8

In den letzten Wochen haben immer mal wieder vage Gerüchte zu einer Nikon Z8 mit einer Auflösung von ca. 60 Megapixeln die Runde gemacht. Wir haben diesen Gerüchten nicht übermäßig viel Beachtung geschenkt, da sie nicht so wirklich konkret waren und doch eher spekulativ wirkten. Doch nach der überraschenden Präsentation der Sony A7r IV muss man nun sagen, dass da durchaus etwas dran sein könnte an den Gerüchten zur Z8.

Nutzungsrechte des IMX455

Der 61-Megapixel-Sensor der A7r IV ist der Sony IMX455. Wenn man etwas genauer recherchiert, dann wird man herausfinden, dass sich Nikon schon seit einiger Zeit die Nutzungsrechte dieses IMX455 gesichert hat. Nikon scheint also durchaus zu planen, Sonys 61-Megapixel-Sensor in einer eigenen Kamera zu verbauen. Und da Sony selbst nun so ein „Megapixel-Monster“ im Angebot hat, sieht sich Nikon vielleicht noch mehr unter Zugzwang, ein direktes Konkurrenzmodell in Form der Nikon Z8 auf den Markt zu bringen.

Die Präsentation einer Nikon Z8 scheint also durchaus möglich zu sein, auch wenn wir noch weit davon entfernt sind, von einer „wahrscheinlichen“ Präsentation sprechen zu können. Und überhaupt stellt sich die Frage, ob es sich für Nikon überhaupt lohnt, eine Z8 auf den Markt zu bringen, wenn man bereits die Z7 mit hoher Auflösung im Angebot hat. Da gibt es aktuell eigentlich ein paar größere Baustellen, an denen Nikon eher arbeiten sollte.

via: Nikonrumors

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

65 Kommentare

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  • Also wird diesbezüglich Sony Nikon immer einen Schritt voraus sein, Nikon hat eigentlich Interesse an diesen Sensor angemeldet aber ob Sony diesen der Konkurrenz zugänglich macht….

    • Bitte den Text genauer lesen.
      Hier heißt es :… „dass sich Nikon schon seit einiger Zeit die Nutzungsrechte dieses IMX455 gesichert hat.“
      Somit wird Sony den Sensor auch für Nikon bauen.
      Es ist nicht unüblich in der Elektronikbranche dass Komponenten untereinander getauscht werden.
      Bestes Beispiel ist LG bei den Fernsehern.
      LG baut für alle anderen die Oled Panel.
      Eine Kamera besteht übrigens nicht nur aus einem Sensor, sondern auch aus einem Gehäuse, einem Prozessor etc.
      Nicht nur der Sensor entscheidet über die Qualität einer Kamera.
      Trotzdem muss ich sagen, das Sony bei den spiegellosen Kameras die Nase noch vorn hat.
      LG Olaf

    • Die Japaner sind nicht dumm, sondern in der Regel sehr weitsichtig…
      Die Marktführerschaft bei Sensoren setzt man nicht für die Protektion des eigenen (Nischen-) produktes auf’s Spiel.

      • Die Japaner tragen ihren Twist auch nicht groß nach draußen aus, dennoch kam schon einmal die Streitigkeiten zwischen Nikon/ Sony an das Tageslicht. Es wurde auch berichtet das Nikon eine Partnerschaft mit TowerJazz sucht, Grundlos ? Nikonˋs ersten digitalen Schritte erfolgten in Zusammenarbeit mit Fuji und Kodak, danach kamen einige Sensoren von Kodak, eine Vielzahl von DSLR Kameras erhielten ihre Sensoren von Toshiba (gehört heute zu Sony) naja und Heute….man hat Sony über die Jahre schön „walten & schalten“ lassen

  • Der Sensor ist offensichtlich verkäuflich. Und da eine Kamera mehr als ihr Sensor ist, stimmt es auch nicht dass Sony immer einen Schritt voraus ist, zumindest nicht was die „ganze“ Kamera betrifft. Siehe Z6 vs A7III etc.

    • Thomas,
      ich schrieb vom Sensor und nichts anderes, die Nikon Gerüchte kochten nach der Vorstellung der A7IV wieder auf, also wird Sony immer diesbezüglich einen Schritt voraus sein. Ob der Sensor von Nikon nachher modifiziert ist, ist doch ein ganz anderes Thema aber erstmal müssen sie Zugriff haben und das wird bekannter Weise ca 6Monate später sein. (dazu äußerte sich sogar mal Fujifilm und auch dafür wird es einen Grund geben das sie Partnerschaften mit Panasonic/ Samsung bzgl. Sensoren eingegangen sind)
      Dann heißt es weiter,
      „Bei dem Sensor handelt es sich um einen rückwärtig belichteten CMOS-Sensor, der 15 Blendenstufen Dynamikumfang zu bieten haben soll und komplett neu für die A7r IV entwickelt wurde.“
      Also er wurde für die A7rIV entwickelt und nicht für eine Z8 und da weiß man bisher (Gerüchteweise) das Nikon Interesse an diesen Sensor angemeldet hat, nicht mehr und nicht weniger.
      Die D5 wurde doch damals schon mit einen „älteren“ Sony Sensor auf neue Reisen geschickt 😉

      PS: und nein ich fotografiere nicht mit Sony falls Du es glauben solltest

    • Thomas die Z6 kann so garnicht mit der Sony mithalten, hört bitte auf mit eurem Fanboy Gerede. Sie hatten so viel Zeit und haben lediglich beim sucher einen besseren verbaut.

      Kein hate oder so, aber ich komme aus der Branche und kann dir nur sagen dass Nikon zwar besser als Canon ist, aber gegen Sony und Panasonic einfach 1,5 Generationen hinterher hinkt.

      Und die bionz prozessoren sowie die farbgenauigkeit ist bei sony auf einem ganz anderen Level. Da hat auch Fuji die Nase vorn.

      • @Marc:

        Ja, die Zuckerlfarben (Bonbon-) Farben der Sonys sind ja seit den Kompaktkameras bekannt.
        Da hat sich bisher nichts geändert. Das hat mit Farbgenauigkeit nichts zu tun.

        Ich komme auch aus der Branche (weil ich hatte auch schon einige Fotoapparate) und kenne das ganz gut.

      • @ Marc: Nikon besser als Canon? Wirklich? Was holt C aus dem 30MP-Sensor der neuen EOS-R heraus im Vergleich mit N’s D850 bei 45MP?!? – Da würd‘ ich sagen: C kann’s (viel) besser. – (Und bei den Objektiven, namentlich den Zooms, dito.) – Wobei ich mich wesentlich auf die Tests in ColorFoto beziehe.
        Christoph

      • @Christoph was bitte soll Canon denn „besser können“? Was die Sensortechnik betrifft liegt Canon jedenfalls Jahre zurück (bis auf den Dual Pixel AF, aber der hat ja nix mit der Bildqualität zu tun). Wo soll eine Nikon D850 denn gegenüber der Canon schlechter aussehen? Dynamikumfang hat der Sensor der D850 deutlich mehr (14,8 Blendenstufen vs 13,5 Blendenstufen bei der EOS R), auch die Farbtiefe ist beim D850 Sensor größer (EOS R 24,5 Bit, D 850 26,4 Bit). Vom Rauschverhalten her liegen beide Kameras fast gleich auf und das obwohl die D850 deutlich mehr MP hat und daher normalerweise mehr rauschen sollte, von den Sonys (a7r III, a7 III, a7 IV) ganz zu schweigen, die ein noch besseres Rauschverhalten haben. Außerdem lösen die Sensoren der D850 oder auch der Sony a7r Modelle sowieso deutlich schärfer auf, weil Canon leider immer noch AA-Filter verwendet. Also wo bitte soll Canon denn mehr aus dem Sensor der EOS R holen? Selbst die ältere EOS 5D Mark IV holt etwas mehr aus dem Sensor, welcher ja in beiden Modellen der gleiche ist (verglichen habe ich bei DXO, sowie bei DPreview). Und ich sage das nicht, weil ich Nikon oder Sony Fan bin, da bin ich völlig neutral, Hersteller sind mir egal, die Kamera ist für mich ein Werkzeug und wenn ein Hersteller da über Jahre immer mehr hinterherhinkt, wird es für mich Zeit zu wechseln. Bisher fotografiere ich noch mit Canon Kameras (EOS 6D und EOS 70D). Die neueren Canon Modelle bringen mir Sensor mäßig einfach zu wenig Verbesserung gegenüber meiner jetzigen EOS 6D, als dass ich mir eine der neueren Canon Modelle kaufen würde. Der Sensor der EOS 6D II und EOS RP ist in meinen Augen ein Armutszeugnis, da hat sich der Dynamikumfang gegenüber der alten 6D sogar noch verschlechtert. Da ich hauptsächlich Landschaft fotografiere, ist mir eine Verbesserung beim Dynamikumfang sehr wichtig und da ich auch oft nachts unterwegs bin (z.B. Milchstraße), lege ich auch Wert auf eine gute ISO-Performance. Da Canon mir in dem Bereich zu wenig zu bieten hat (gegenüber anderen Herstellern) und auch nicht abzusehen ist, dass Canon den Abstand wieder einholt, wird meine nächste Kamera mit ziemlicher Sicherheit keine Canon mehr werden. Um meine Objektive weiter nutzen zu können, wird es wohl eine Sony aus der a7 Reihe werden (a7 III, a7r III oder a7r IV). Verwunderlich ist es allerdings auch nicht, dass die Sony Sensoren besser sind, Sony steckt wesentlich mehr Geld in die Sensorentwicklung, hat auch wesentlich mehr zur Verfügung, weil Sony (im Gegensatz zu Canon) seine Sensoren auch an andere Kamera Hersteller verkauft und auch bei den Smartphonekameras marktführend in der Sensor Herstellung ist.

    • Lol. Z6 gegen A7III. Das einzig bessere ist der EVF. Das wars. Aber trotzdem haben die Nikon Leute eine gute Kamera. Auch dank des Sony Sensors.

    • Lol, diese Diskussion ob Nikon, Sony, Panasonic, Canon etc. besser ist, kommt mir vor wie die Frage, wer den längeren hat. Leute, es kommt gar nicht auf die Länge an, sondern ob man damit umgehen kann, man Spass damit hat und etwas erschaffen kann, das Hände und Füsse hat!
      JEDE Kamera und JEDE Marke hat Vor- und Nachteile. Die Beweggründe, wieso sich jemand für Nikon, Canon, Sony oder was auch immer entscheidet, sind persönlicher und emotionaler, als viele glauben wollen. Also freut euch doch an den Kameras die ihr habt und macht die der anderen nicht madig.

  • Es ist eher unwahrscheinlich, dass eine Nikon Z8 den gleichen Sensor haben wird wie die Sony A7r IV. Denn schon bei der Nikon Z7 weist der Sensor große Unterschiede zu dem der Sony A7 R III auf.

    Dennoch dürfte es sich in beiden Fällen um Sony-Sensoren handeln.

    Sollte eine Nikon Z8 also einen Sensor bekommen, der auf dem der Sony A7 R III aufbaut, dann wird er, so zeigt es die Vergangenheit, wieder einen Tick besser sein als der der Sony. Vor allem aber wird bei einer Nikon Z8 wieder die verlustfreie Komprimierung der RAW-Dateien möglich sein, was es bei Sony nicht gibt. So dürften die RAW-Dateien ein wenig besser zu handeln sein als bei Sonys neuem Flaggschiff.

    • Bei den Sensoren wird nichts geändert. Es wird immer behauptet, daß Nikon nach einer eigenen Architektur fertigen lässt. Wer sowas schreibt hat keine Ahnung von Sensoren. Man ändert nicht mal eben das Design. Sensorenfertigung ist hoch komplex. Sie rechnet sich nur, wenn die Abnahmemenge stimmt. Wenn man da Kleinserien extra für Nikon produzieren würde, dann wäre Sony lange Pleite. Trotzdem können sich die Nikon Fetischisten freuen. Sie haben auch die besten Sony Sensoren. Zwar etwas später, aber trotzdem. Das was Nikon macht ist nur Softwareanpasdung. Mehr nicht! Das Gerücht von eigenen Nikon Sensoren gefertigt bei Sony, hat wohl die Nikon Wrrbeabteilung in die Welt gesetzt. Totaler Schmarrn, wer sowas weiter verbreitet.

      • sehe ich genauso, Nikon machte Produktionsstätten dicht, stellte eine Kameraserie kurz vor erscheinen ein, zog sich teilweise aus Ländern zurück oder gliederte sie unter anderen Nationen ein. Wenn man alleine sich die Marktanteile von 2014 und Heute anschaut, da hat Nikon mächtig Wasser gelassen. Und nun entwickelt Nikon neben neuen Objektiven auch noch neue Sensoren bei einen schrumpfenden Markt….was kostet die Welt

      • Allein Software-Anpassung kann es nicht sein – schließlich hat die Nikon Z7 insgesamt 493 Fokusmessfelder auf dem Sensor, mehr also als die Sony A7 R III. Mehr Megapixel hat der Nikon-Sensor auch.

        Sony dürfte bei Sensoren wohl doch individuelle Serien nach Maßgabe eines Kameraherstellers auflegen.

        Welcher Kamerahersteller nutzt denn die Sensoren, wie sie in der Nikon D850 (45 MP) oder der Nikon Z7 (45 MP) verbaut werden, noch?

        Und das Nikon die zweite Geige in dieser Geschäftsbeziehung spielt, möchte ich doch stark anzweifeln. Sony mag ja schneller bei der Anwendung neuer Sensor-Technologien sein, weil sie die Dinger eben selbst produzieren. Dafür eiern sie bei ihren Kameras mit anderen Techniken oder Funktionen hinter Nikon her: schlechtere Menü-Führung bei Sony, kein verlustfrei komprimiertes RAW bei Sony, nur max. 1,4 MP Auflösung beim rückwärtigen Display bei Sony, kleinere Autofokus-Abdeckung bei Sony (74 statt 90 %).

      • @Rainer

        Die A7III und die A9 haben 693 Fokuspunkte und 93% Abdeckung, warum das in der A7IV nicht übernommen wurde, weiß nur Sony. Sie hinken auf dem Gebiet jedenfalls niemandem hinterher.

      • Hallo Carsten,
        hier in diesem Link wird jedoch genau das bestätigt, was Du als Ahnungslosigkeit bezeichnest:
        https://petapixel.com/2018/07/17/yes-nikon-designs-its-own-sensors/
        Demnach entwickelt Nikon seine Sensoren zumindest zu einem erheblichen Anteil selbst und die Fertigung findet bei Sony statt. Es existiert hierbei angeblich eine Zusammenarbeit zwischen Nikon und Sony, wodurch Sony-Know-how vermutlich von Nikon verwendet werden darf. Hierdurch dürfte es auch möglich sein, Sony-Fertigungsanlagen ohne grosse Umstellungen zur Fertigung der Sensoren für Nikon zu verwenden. Es ist ja völlig üblich, auf solchen Fertigungsstrassen, beispielsweise durch Ausstausch von Belichtungsmasken (Reticles), unterschiedliche Chips zu fertigen. Die Reticles werden zu hunderten in Stocker zwischengelagert und bei Bedarf automatisiert in die Belichtungsanlagen eingeführt und wieder entnommen.

  • Interessant dürfte dann wohl auch sein welche Sensoren in der kommenden a9 II verbaut wird. Da der IMX455 (aus der a7R IV) nur eine abgespeckte Version des IMX551 ist, welcher doppelt so viele SLVS-EC-Lanes (16 statt 8) haben soll (schnellere Datenverarbeitung, niedrigeres Bildrauschen, höhere Serienaufnahme, schnellere Bildwiederholrate und bessere Bildqualität).

    Dann gibt es aber noch den IMX555 für Vollformat mit einer Auflösung von 102 MP (a9R?) und den IMX435 mit 36 MP ( für die a7 IV?).

    Der IMX 551 und 555 sollen wohl nicht an Dritthersteller verkauft werden. Der IMX435 allerdings schon.

    Für APS-C hat Sony den IMX342 mit 32 MP entwickelt (a6700/a7000?).

    Da wird demnächst wohl noch einiges kommen. 🙂

  • Wieso glaubt eigentlich jeder zu wissen, welcher Sensor aus welchem Haus stammt? Gerade beim Thema Nikon? Halbwissen bei Halbleitern? Ein komplexes Thema, was sich so einfach nicht erklären lässt. Nikon ist inzwischen nicht mehr in der grundsätzlichen Abhängigkeit, sondern entwickelt und produziert eben die Maschinen, die nötig sind, einen heutigen Sensor zu bauen. Vllt profitieren Sony / Towerjazz (Panasonic) und am Ende auch Fuji von diesem Status?!? Wie dann am Ende mit dem fertigen Produkt umgegangen wird bezüglich Vermarktung und vor allem dem Thema Backend (Signalverarbeitung, Prozessoren, etc…) ist eigentlich entscheidend. Dass die D850 und damit auch die Z7 keinen direkten Sony Sensor mehr haben ist nur ein Beispiel (siehe zB Auflösung). Dass eine Form dieses Sensors aber auch von Panasonic und nun auch Leica genutzt wird, lässt auf einen bestimmten Produzenten schließen.

    • Das der Sensor der D850 von Sony produziert wird ist bekannt, dazu finden sich genügend Quellen im Netz. Entwickelt wurde er von Nikon. Sony ist in diesem Fall Auftragsfertiger für Nikon, da Nikon keine eigene Sensor-Fertigung hat.
      Oben wird ja bereits erwähnt, dass sich Nikon die Nutzungsrechte für den IMX455 gesichert hat, also werden sie ihn wohl auch verwenden.
      Gibt’s Quellen dafür, dass Nikon Maschinen für die Sensor-Fertigung entwickelt und produziert?

    • Gut erkannt!
      Nikon liefert ja auch die Stepper-Technik – ohne die kann Sony derzeit gar keine Sensoren bauen.
      Es ist alles ein wenig komplexer als der kleine deutsche Michel das gerne hätte.
      Und letztlich schlägt jeder richtig gute Fotograf jede Sensortechnik um Längen…

  • Nunja Sony ist dafür bekannt, seine Sensoren zu teilen.
    Auf dem Smartphone Markt ist es sehr gut zu sehen.
    Da Nikon genau die Kennziffer sich gesichert hat, wird Nikon auch genau mit diesem Sensor arbeiten. Ansonsten würde es eine andere Nummer sein oder mit einem weiteren Buchstaben vermerkt.

    Was Nikon aber am Ende damit Anstellt ist eine andere Frage und ganz ehrlich, Sony hat seine Nase recht weit vorne wegen dem AF. Qualitativ bringen viele Kameras recht ähnliche bis identische Ergebnisse auf den Tisch.
    Es gab auch dieses Jahr schon Kameras, die bessere Ergebnisse als die Sony AR7M3 ablieferten.

    Wie auch immer, mal sehen, ob Nikon auch seine kleinen Kinderkrankheiten beseitigt.
    Beispielsweise Videoformat oder Kartenslots.

  • Ich finde Sensoren jenseits der 40-45 MP als nicht zielführend für die breite Masse.
    Nur Spezialisten brauchen eine höhere Auflösung.

    Es gibt ja noch viel Spielraum für eine Z9 und andere Verbesserungen wie:

    – wirklich farbechter hochauflösender OLED-Sucher mit hoher Frequenz (120 Hz)
    – hoch auflösendes Display mit hoher Leuchtkraft und farbecht genormt, spiegelfrei für den Ausseneinsatz
    – 10 – 15 Bilder mit Verschluss
    – 50 – 60 Bilder mit elektronischem Verschluss
    – PreCapture (Aufnahmen vor dem Auslösen) für schnellste Bewegungen um den perfekten Zeitpunkt einzufangen
    – hoher Pufferspeicher für mind. 200 Aufnahmen in RAW
    – hohe Akkuleistung bis zu 3000 Aufnahmen / 2h Video
    – perfekte Abdichtung des Gehäuses, aller Tasten und des Bajonettes
    – intelligenter AF / Augen AF mit Motiverkennung oder manueller Wahl von gängigen Motivsituationen
    – 4k / 60p bei UHD bei Video für schnelle Bewegungen ohne Beschnitt
    – verbesserter Video-AF mit mehreren Einstellungen
    – Graufilter eingebaut, mehrstufig
    – digitaler Polfilter
    – digitaler Verlaufsfilter grau und färbig in Wahlfarbe
    – verbesserte Mikrofone und Windschutz, wetterfest
    – bessere Toneinstellungen
    – 5.1 Ton, externe 5.1 Microfone
    – eigene Zoomtaste ( Wippe) für Video, stufenloser Zoom oder optionaler Handgriff mit diesen Funktionen
    – rauschfrei bis ISO 3.200
    – verbesserte Stabilisatoren in der Kamera und in ausgesuchten Objektiven (bis 7,5 EVs)
    – GPS, Barometer, Höhenmeter mit Tracking
    – schnelles W-LAN
    – Thetering über W-LAN direkt auf Rechner
    – HR-Aufnahme aus der Hand oder zumindest vom Objektiv, Verarbeitung in der Kamera direkt

    Das wäre meine Traumkamera, die sich aber nie erfüllen wird.

    • „Ich finde Sensoren jenseits der 40-45 MP als nicht zielführend für die breite Masse.
      Nur Spezialisten brauchen eine höhere Auflösung.“

      Hat auch niemand was anderes behauptet. Für die Breite Masse ist selbst Vollformat zu viel. APS-C reicht den meisten.

      • Falsch – Handy reicht den meisten!!!

        Ich war drei Wochen in den Ferien, ich habe insgesamt etwa 10!!! Kameras gesehen, der Rest waren Handys

      • Stefan, da hast Du aber schöne Erinnerungen aus Frankreich mit gebracht…war mal in Wolfsburg da habe ich 98 VWˋs und 2 BMWˋs gezählt 👍

    • Nur das die breite Masse bisher noch nie mit Vollformat und kaum mit Halbformat oder mFT fotografiert und es auch nie tun wird.
      Die paar Fotofans, die es tun werden heute von fast jedem Anbieter sehr gut ausgestattet.
      Wir sind eine kleine, elitäre Gruppe geworden u Masse ist die teilende Smartphone-Meute.
      Je nach Blickwinkel eben.

      • Das war doch eigentlich auch schon in der Analogzeit so, dass nur wenige mit sehr guten Kameras fotografiert haben. Durch die Entwicklung bei den Smartphones geht es einfach wieder auf das Analog-Niveau zurück, nur das halt jetzt die Knipsen durch Smartphones ersetzt werden und somit ein bedeutender Umsatz wegfällt. Mal sehen wer die Entwicklung überlebt.

  • Das Wettrüsten geht weiter….

    Es war ja in Nikon Rumors schon länger die Rede von einer Z..8 ff
    So ist es für mich keine Überraschung, das Nikon mit 61 MP oder ev mehr ? kommt.
    Man darf wiederum erwarten, das Nikons BQ ein bisschen besser vs Sonny ausfallen dürfte.

    Liebe Industrie, nacht weiter so, erhöht ruhig die Schlagzahl, dann warte ich ev auf die Z 9
    Der Preisverfall ist ja unüberhörbar.

    Sollte Canon noch weiter abfallen, ist es wie in der Bundesliga
    Bayern vs Dortmund, einfach langweilig.

    ich sehe im Moment nur noch 3. Liga, da wird wenigstens noch gekämpft und geweint.

    PS: es ist hier im Forum wohl festgestellt worden, das sich Sonny A7R3 wohl doch nicht so oft verkauft, die haben ja Mut mit der 4.

    • Selten so einen Blödsinn gelesen.

      Die 7rIII verkauft sich deutlich besser als die gesamte Konkurrenz in der selben Klasse.

      Und woher die Feststellung dass die Nikons bessere Bildqualität haben soll 😂 das ist ja wohl der Schwachsinn des Jahres. Zudem dies auch von der Linse abhängig ist und da hat Nikon kaum was zu bieten… Zeiss und Sony wissen wie man scharfe linsen ohne transmissionsverlust baut. Nikon hatte Zeit und liefert nur mäßig ab.

      Die Gerüchte gehen sogar so weit dass spekuliert wird wer jetzt Nikon kauft… 😘

      • Belege wären doch ganz pfundig.

        Nikon hat deiner Meinung nach also kaum was an Linsen zu bieten, was Qualität hat? Das ist unsachlich.

        Die beiden wichtigsten Objektive für die allgemeine Fotografie sind seit langem das 24-70 mm f/2.8 und das 70-200 mm f/2.8. Das Nikon Z 24-70 mm f/2.8 gilt als das beste der Welt (Tests photographylife.com und dxomark.com). Und das Nikon 70-200 mm f/2.8 in der neuesten Version für den F-Anschluss gilt auch als ungeschlagen im Kleinbild-Format. Wem das nicht reicht, kann mit dem 14-24 mm f/2.8, dem 28 mm f/1.4, dem Z 50 mm f/1.8, dem 105 mm f/1.4, dem 200 mm f/2.0, dem 180-400 mm f/4.0, dem 500 mm f/5.6, dem 800 mm f/5.6 usw. viele weitere Spitzen-Objektive zum Arbeiten auf höchstem Niveau nutzen.

        Im Übrigen: Wenn jemand Nikon kauft, ist das ein Beleg für deren hohe Qualität und vielversprechendes Portfolio. Mercedes ist aus dem Grund ja auch schon lange nicht mehr mehrheitlich in Händen deutscher Aktienbesitzer.

      • Rainer, wenn jemand Nikon kauft dann geht es hauptsächlich um dem Namen, glaube kaum das sich Nikon unter dem Namen „roter Stern“ noch weiterhin gut verkaufen würde, die Marke Volvo verkauft sich auch weiterhin gut. Bei ThyssenKrupp haben sich auch „viele“ eingekauft, letztendlich aber mit dem Ziel diesen Konzern zu zerschlagen was vermutlich auch passieren wird. Investoren wollen Gewinn sehen und keine negativen Bilanzen

      • …dann geht es hauptsächlich um dem Namen…
        Na Klar, Qualität ist dabei absolut nebensächlich, genau wie bei Audi, VW, BMW und Mercedes…
        Wenn es mir nur um den Namen ginge, würde ich Sony kaufen und mit den Wölfen heulen. Wenn es mir um gutes Werkzeug zum Fotografieren geht, nehme ich viele Kameras in die Hand und entscheide mich für das, was mir am meisten liegt und wovon ich für meine Zwecke den größten Nutzen habe.
        Alleine gestern in den Tagesthemen habe ich haufenweise und fast ausschließlich Nikon DSLR in den Händen der Fotografen bei diversen Presseveranstaltungen gesehen. Daneben Canon DSLR, sonst nichts.
        Und die ganzen Reporter und Berufsfotografen kaufen ihr Arbeitsgerät wegen dem Namen? Oder sie nutzen nach wie vor DSLR weil die Dinger den Spiegellosen so Haus hoch unterlegen sind?
        Wohl kaum.

      • Mimas,
        würde die Sparte weiterhin Minolta heißen würde man HIER nicht immer von PlayStation Hersteller lesen oder was sich so die Sony Hater für Namen einfallen lassen…nicht immer irgendeinen Quatsch hinein interpretieren, ich habe nie geschrieben das Nikon schlechte Qualität abliefert obwohl auch bei Nikon nicht immer alles „Rund“ läuft, da gab es mal eine Sammelklage und ein Nikonliebhaber musste wohl seine D750 3x einschicken äußert sich aber gerne über den qualitativen Mist von Sony 👍

      • @Rainer

        Das beste Standard-Zoom ist vermutlich das Leica Elmarit SL 24-90mm. So was testet DxO wiederum nicht. Dadurch wird das Nikon ja nicht schlechter. „Das beste der Welt“, ist sowieso sehr relativ. Bald bringt Canon sein 24-70 2.8 für den RF Mount und das wird auch ganz sicher keine Gurke sein. Alles nur eine Momentaufnahme. Das Nikon 14-24 2.8 ist auch so ein Beispiel. Es ist ein sehr gutes Objektiv und hat einen nahezu schon legendären Ruf. Das Pendant von Sigma ist allerdings besser.

      • @ Markus J.

        Wenn du deinen Aussagen denn Gehalt geben möchtest, wären Belege dafür (Weblinks oder nur die Angabe von Websites) obligatorisch.

        Leica baut zwar sehr gute Objektive, aber deshalb lang nicht das beste, was man kaufen kann. Auf der Website opticallimits.com und lenstip.com wurden z. B. jeweils 5 Leica-Objektive getestet. Die haben allesamt auch ihre Schwächen, sie sind keinesfalls durch die Bank besser als die anderer sehr guter Hersteller.

        Aus eigener Erfahrung (liegt über 20 Jahre zurück) weiß ich von meiner damaligen Leica R6.2, dass auch so eine Top-Kamera Probleme machen kann (Dejustierung der Spiegelvorauslösung, selbst Monate nach der ersten Behebung auf Garantie war es wieder aufgetreten). Mein damaliges Leica PC 28 mm f/2.8 (von Schneider-Optik) ging gleich beim Kauf zurück, es musste Staub entfernt werden. Danach kam es mit einem kleinen Kratzer auf einer Linse zurück, es musste noch auf der Ladentheke gegen ein anderes getauscht werden.

        Etliche Leica-Objektive fürs Kleinbildformat neigen (laut Testberichten) bei großen Blenden zu leicht sichtbaren chromatischen Aberrationen (über 0,5 – 0,8 Pixel breit) oder schwächeln bei großen Blenden bei der Auflösung am Bildrand.

        Zum Sigma 14-24 mm f/2.8 Art: Dieses habe ich ein knappes halbes Jahr an einer Nikon D850 genutzt. Von 14 – 17 mm zeigte es bis einschließlich Blende 8 so starke Auflösungsschwächen am Bildrand, dass selbst bei direkt von der Seite aufgenommenen Schiffen, die etwa 90 % der langen Bildseite ausfüllten, der Schiffsname am Bug leicht verschwommen war. Erst ab Blende 11 konnte da von befriedigenden Ergebnissen gesprochen werden. Für mein Empfinden hat dieses Sigma eine erhebliche, systembedingte Bildfeldwölbung, die an hoch auflösenden Sensoren unangenehm deutlich wird. Durch bessere Zentrierung der Linsen ist da nichts zu machen.

        Wenn du dir zumindest mehrere Testberichte zum Sigma 14-24 mm f/2.8 Art anschaust, wirst du feststellen, dass dieses Objektiv keinesfalls besser ist als sein Pendant von Nikon. Auch das alte Tamron 15-30 mm f/2.8 war nach eigenen Erfahrungen im Superweitwinkel-Bereich (bis 18 mm) besser als dieses Sigma.

      • @Rainer

        Von den 5 Leica Objektiven auf Lenstip sind nur 3 wirklich echte Leica-Objektive. Die 2 Mft-Objektive sind bloß von Leica gerechnet, werden aber nicht von Leica hergestellt. Ähnlich ist es ja teilweise auch bei Sony/Zeiss, wobei es für Sony auch „echte“ Zeiss Linsen gibt.
        Die anderen 3 sind manuelle M Linsen. Für das die neuen Objektive aus dem SL-System finden sich kaum Labortests. Das 24-90 kenne ich aus eigener Erfahrung und wenn es ansatzweise bezahlbar wäre, hätte ich eine Leica SL mit entsprechenden Objektiven in der Fototasche.
        Ich glaube der Verfasser hat hier auch schon kommentiert:

        https://norbertwindecker.blogspot.com/2016/03/erfahrungsbericht-leica-vario-elmarit.html#!/2016/03/erfahrungsbericht-leica-vario-elmarit.html

      • @Rainer Kulartz

        wie kommst du denn darauf das, zum Beispiel das 70-200 2.8, von Nikon zu den besten der Welt gehört – da hast du aber speziell bei DXO irgendetwas falsch gelesen.
        Da rangiert z.B. das 70-200 nur im Mittelfeld, das 24-70 2.8 hingegen, nicht das Z, hinkt sogar ziemlich hinterher

        70-200 2.8
        https://www.dxomark.com/Lenses/Compare/Side-by-side/Nikon-AF-S-Nikkor-70-200mm-F28-G-ED-VR-II-on-Nikon-D810-versus-Sony-FE-70-200mm-F28-GM-OSS-on-Sony-A7R-II-versus-Canon-EF70-200mm-f28L-IS-II-USM-on-Canon-EOS-5DS-R__406_963_1679_1035_408_1009

        24-70 2.8
        https://www.dxomark.com/Lenses/Compare/Side-by-side/Sony-FE-24-70mm-F28-GM-WEB-on-Sony-A7R-II-versus-Nikon-AF-S-NIKKOR-24-70mm-F28E-ED-VR-on-Nikon-D810-versus-Canon-EF-24-70mm-F28L-II-USM-on-Canon-EOS-5DS-R__1712_1035_1583_963_886_1009

      • @ Markus J.

        Einzelne der Beispielbilder, die unter dem von dir angegebenen Link zu finden sind, soll man in einer 100 %-Ansicht anschauen können. Tatsächlich erhalte ich beim Anklicken von zweien dieser Vorschaubilder nur Bilder mit Größen von jeweils etwa 1700 Pixel Breite. Und die vielen kleinen Tannen in einer dieser Landschaftsaufnahmen wirken alles andere als wirklich scharf. Das wirkt nicht gerade erhellend.

        Schaue deshalb mal bei den Herstellern nach, was das Leica Vario-Elmarit-SL 1:2.8–4/24–90 ASPH. und das Nikon NIKKOR Z 24-70mm f/2.8 S tatsächlich leisten:

        Leica-Website (dort befindet sich auch ein Download-Button für ein PDF mit 1,15 MB, in dem unten die MTF-Diagramme eingesehen werden können):

        https://de.leica-camera.com/Fotografie/Leica-SL/SL-Objektive/Vario-Objektive/VARIO-ELMARIT-SL-24-90

        Nikon-Website (englisch – MTF-Diagramme unten):

        https://imaging.nikon.com/lineup/lens/z-mount/z_24-70mmf28s/spec.htm

        Wie du unschwer erkennen kannst, ist das Nikon besser in der Schärfeleistung, was auch dadurch noch beachtlicher wird. weil das Nikon am Tele-Ende eine Blendenstufe weiter öffnen kann als das Leica-Objektiv. Beim Nikon liegt die Schärfe bis zur Bildhöhe 15 mm bei über 65 %, sowohl bei 24 mm als auch bei 70 mm. Das Leica hat da nur noch 55 % bei 24 mm und 50 % bei 90 mm (Blende 4!) in der Unendlich-Einstellung zu bieten – und sackt danach deutlicher ab. In der Naheinstellung ist das Leica noch etwas schlechter.

        Beim Gewicht des Leica kann man angesichts der verhältnismäßig kleinen Blende am Tele-Ende nur ungläubig den Kopf schütteln. Das Nikon ist ganze 335 g leichter, obwohl es sogar noch sehr sinnvoll nutzbare Funktionstasten hat.

      • @ Marc D Rosenberg
        …Und woher die Feststellung dass die Nikons bessere Bildqualität haben soll..

        lieber Marc, beide Fotos mit der A7 R3 + 24-105/4 vs Nikon D850 + 24-105/5
        Nikon ist besser

        liebe grüße und gut Licht

        PS: falls immer noch Zweifel, selbst probieren…

      • @ René

        Du nimmst für deinen Vergleich die ältere Version des 70-200er von Nikon. Auch beim 24-70 mm gehst du auf ein Objektiv ein, das ich gar nicht erwähnt habe. Oder soll ich es so halten, wie du es machst, und einfach mal beliebig eine alte Sony-Kamera mit der Nikon D850 oder der Nikon Z7 vergleichen? Dann sähe die Sony doch recht mau aus.

        Hier das neue Nikon 70-200er mit den MTF-Diagrammen:

        https://imaging.nikon.com/lineup/lens/f-mount/zoom/telephotozoom/af-s_70-200mmf_28e_fl_ed_vr/spec.htm

        Hier das Sony 70-200er mit den MTF-Diagrammen:
        https://www.sony.de/electronics/kamera-objektive/sel70200gm#product_details_default

        Bei 70 mm und offener Blende ist das Sony am Bildrand einen Tick besser. Bei 200 mm und offener Blende ist das Nikon am Bildrand einen Tick besser. In diversen Testberichten, wie z. B. auf photographylife.com, wird das neue Nikon 70-200 mm f/2.8 als schärfstes Objektiv in seinem Brennweitenbereich bezeichnet. Zitat auf photographylife.com: As of today, the Nikon 70-200mm f/2.8E FL VR is probably the best 70-200mm f/2.8 lens on the market in terms of sharpness.

        In Deutschland testete das fotomagazin am 18.07.2017 u. a. das von dir genannte Sony 70-200er und das neue Nikon 70-200er:

        https://www.fotomagazin.de/technik/tests/test-objektive/im-test-telezooms-fuer-das-vollformat?page=3#paragraphs-pagination-wrapper-id-anchor

        Die Zusammenfassung darin beginnt mit: In diesem Testfeld räumt das Nikkor 70-200 mm FL ED VR den Testsieg ab.

      • @Rainer
        Hab mir die Kurven mal angeschaut, hat mich vorher ehrlich gesagt nie interessiert. Ich schaue mir lieber Bildergebnisse an. Die verlinkte Seite sollte auch nicht repräsentativ für Beispielbilder dienen. Wenn ich es richtig verstanden habe sagt der Wert mit 10LP/mm etwas über den Kontrast aus und 30LP/mm etwas über die Schärfe. Allerdings gibt das Leica-Diagramm gar keine 30LP/mm aus sondern 20 und 40LP/mm. Die 30iger Kurve würde also irgendwo dazwischen liegen und wäre wahrscheinlich dann in etwa gleichauf mit Nikon. Außerdem wenn wir vom Tele-Ende sprechen sind es bei Nikon 70mm und beim Leica 90mm. 20mm mehr Brennweite, eine Blende weniger Licht kann ich nicht mehr direkt mit den Nikon-Daten bei 70mm 2.8 vergleichen. Ein 24-90mm mit durchgehend 2.8 wäre noch schwerer geworden. Das Gewicht lässt sich dadurch erklären, dass das Gehäuse komplett aus Metall ist.

      • In einem MTF-Diagramm sind die oberen Kurven Messwerte für den Kontrast, die unteren Kurven sind Messwerte für die Schärfe.

        Es gehören immer zwei Kurven zusammen (sagittal und tangential), wenn diese recht weit auseinander gespreizt sind, weist das meistens auf eine weniger gute Korrektur des Objektives hin, Bokeh usw.. Werte unter 50 % am Bildrand weisen auf bereits sichtbare Unschärfen bei hoch auflösenden Sensoren hin.

  • Je nach Telefonie Vertrag bekommt der Kunde eines der sehr guten Smartphones „geschenkt“ glauben die meisten.

    Die 60-100 Euro im Monat sind für den „Normalverdiener“ gerade noch machbar. Für eine Systemkamera bleibt bei den sonstigen Lebenshaltungskosten nichts übrig. Selbst Urlaube werden schon finanziert!

    Für wen werden die vielen neuen DSLM Boliden eigentlich gebaut?

  • Nikon Z8 mit 61MP, Klasse.
    Dann können wenigstens die üblichen Nervereien wieder los gehen:
    Braucht man das.
    Zu enger Pixelpitch.
    Dateigrößen
    Rechenaufwand im Workflow.
    Preise.
    Mal sehen, ob Nikon besser wegkommt.
    Allerdings wär für Nikon ein Highspeedgerät besser oder ein Low-Preiser.
    Oder was reelles zu APS-C.

  • Wird bestimmt eine tolle Kamera. Dem aktuellen Umsatz würden aber mehr neue Z-Mount Objektive gut tun.

    Leider tut sich da derzeit rein gar nichts. Da Nikon das Z-Mount Protokoll nicht frei gibt, ist mittelfristig auch nichts von Fremdherstellern zu erwarten. Schade!

    Von den angekündigten 6 Objektiven in 2019, wurden gerade mal 2 Objektive veröffentlicht. Es fehlen das 58mm 0.95, 24mm 1.8, 85mm 1.8 und 70-200mm 2.8.

    Zum Widerspruch der letztjährigen Werbekampagne mit großem Z-Mount und hoch lichtstarken Objektiven schreibe ich lieber nichts. Die 1.8er sind heut zu Tage doch mind. Standard bei FB. Aber lassen wir das…

    • Objektive werden ev. gleichzeitig mit einer Kamera (4 patentiert) veröffentlicht? machen die gerne. Bliebe Techart TZE 01 verwenden? wie unsichtbar, passt faktisch alles von/für Sony..wenns nicht stört 🙂Angeblich sogar künftige Modelle per Firmware anpassbar. Als Übergangslösung oder speziellem Objektivbedarf vllt. eine Option.

    • 150MP gibt’s ja schon. Mit der nächsten Generation werden es vermutlich 200MP 😉
      Bei Phase One kostet der Spaß allerdings knapp 50000€ 😉

    • wenn es technisch machbar ist, warum nicht 180 oder 200MP? Ich habe immer so ein bisschen das Gefühl, dass hier Dinge nur danach beurteilt werden, will ICH bzw. brauche ICH das? Es gibt andere Leute/potentielle Kunden, die genau DAS wollen. ICH (also jedes ich) ist nicht der Mittelpunkt des Universums und auch nicht des Kameramarktes. Die Frage ist doch eher ist es echter Fortschritt oder nur Kosmetik. Der Markt wird es schon richten. Und – ich habe es schon mehrfach geschrieben – noch gibt es keinen Kaufzwang für Kameras und Fotozubehör, egal wie viele MPs die haben!

  • Bei Sensoren ist es wie bei Bildpanels, wenige Hersteller produzieren gewaltige Mengen und alle nehmen ab. Die nachfolgende Elektronik wird wohl noch teilweise beim jeweiligen Kamerahersteller entwickelt, auch da gibt es auswärtige Zulieferer. Wie beim Auto, das Fahrzeug ist zu 80% Konstruktion der Zulieferer.

  • Ich war immer der Meinung 24 MPIX reichen völlig. 61 MPIX machen eine Abbildung aber tatsächlich wertvoller, insofern die Objektive mitspielen. Ich freue mich über diese Entwicklung und ich freue mich auf eine warscheinliche Z 8 und deren Gehäuseform. Vielleicht bringt NIKON eine Z 9 mit 61 MPIX und eine Z 8 mit 36 MPIX als zwei neue Profimodelle mit integriertem Hochformatgriff? Das würde für mich Sinn machen, da man die Consumer von den Profis trennt und für das Marketing Argumente (größeres Gehäuse für Sport, Tiere, …) schafft. Mal sehen, ob ich Recht behalte. 😉

  • 61 MP sind der absolute Wahnsinn! Wer braucht denn sowas? Wohl nur Profis, die XXL Bilder auf den Markt werfen wollen oder bei dunklen Aufnahmen absolut kein Rauschen mehr haben wollen. Eine solche Kamera wird wohl für die Hobby-Fotografen nie und nimmer ein Thema sein. Warum? Nicht allein des Bodypreises wegen, sondern auch aufgrund der Folgekosten! Leider gibt es kaum eine Review, in der die damit verbundenen Mehrkosten angesprochen oder aufgezeigt werden. Aber die Zusatzkosten werden kommen. Denn eine solche Bildauflösung, resp. Datenmenge bedeutet auch, dass in der Folge für die Verarbeitung die Hard- und Software aufgerüstet werden muss. Damit fallen schnell weitere Mehrkosten für grössere Speicherkarten, neue und schnellere SSD Speichermedien, Grafikkarten, Arbeitsspeicher etc. an. Es wäre cool, wenn dies in einem Review auch mal getestet würde. Denn mit einem alten Computer wird einem bei der Bild- oder Videobearbeitung das Gesicht einschlafen!