Kameras Olympus

Olympus bestätigt: Keine Vollformatkamera geplant!

Olympus bestätigt (erneut), dass man keine Vollformatkamera auf den Markt bringen wird. Stattdessen wird sich der Hersteller voll auf MFT-Kameras konzentrieren.

Keine Olympus Vollformatkamera

Der Markt hat sich in den letzten Monaten stark in Richtung Vollformat entwickelt, das kann man nicht anders sagen. Dabei stehen natürlich vor allem spiegellose Vollformatkameras im Fokus, diese bietet Sony schon länger an und mit Canon, Nikon und Panasonic haben quasi gleichzeitig drei weitere Player das Spielfeld betreten. Jeder dieser Hersteller wird in den nächsten Jahren das eigene spiegellose Vollformatsystem mit entsprechenden Objektiven aufbauen und man muss davon ausgehen, dass Kameras mit kleineren Sensoren von diesen Herstellern dann unter Umständen nicht mehr ganz so viel Aufmerksamkeit erhalten werden wie in den letzten Jahren.

Olympus stemmt sich ganz bewusst gegen diesen „Vollformat-Trend“ und bestätigt in einem nun erschienenen Interview erneut, dass definitiv keine Olympus Vollformatkamera auf den Markt kommen wird. Aki Murata, Vice President of Sales and Marketing von Olympus Amerika, findet dabei sehr deutliche Worte und reagiert auf die Frage, ob denn eine Olympus Vollformatkamera geplant sei, nur mit „Heck no!“. Das könnte man ungefähr übersetzen mit „Teufel, nein!“.

Micro-Four-Thirds mit einigen Stärken

Olympus scheint viele Vorteile beim Micro-Four-Thirds-Format zu sehen und insgesamt ist es das Ziel des Herstellers, kleine, robuste und kompakte Kameras anzubieten. Der kleine MFT-Sensor ermöglicht dabei vor allem in Kombination mit Teleobjektiven einen erheblichen Gewichtsvorteil im direkten Vergleich mit entsprechendem Vollformat-Equipment.

Natürlich ist ein Vollformatsensor einem Micro-Four-Thirds-Sensor teilweise überlegen, doch die Vorteile des größeren Sensores sind mit Sicherheit nicht für alle Fotografen relevant. Könnte also gut sein, dass Olympus hier in den nächsten Jahren eine Nische finden wird – noch mehr als in den letzten Jahren.

Das nächste Micro-Four-Thirds-Flaggschiff von Olympus wird übrigens die Olympus E-M1X werden, die schon in Kürze vorgestellt werden soll.

Quelle: Imaging Resource

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

34 Kommentare

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  • Interessantes Interview…

    Letztens habe ich einen Artikel über neue Sensor Technologien gelesen. Darin wurde explizit darauf hingewiesen das es zukünftig keine „Trennstege“ zwischen den Pixeln braucht. Das würde bedeuten das entweder mehr von ihnen auf der vorhandenen Fläche Platz hätten oder das jedes einzelne größer werden könnte.

    Von dieser Entwicklung würden alle Sensorformate profitieren. Die kleineren Sensoren aber viel mehr weil das Schwachlichtverhalten sich am meisten verbessern würde. Nach oben für noch mehr Auflösung stünden derzeit die Leistungsdaten der optischen Gläser im Wege. Die Serienreife stünde kurz bevor. Das konnte ich dem Artikel entnehmen.

    Für mich könnte es durchaus sein das sich der Weg in das Vollformat für keinen der Hersteller als besonders erfolgreich erweist. Die Geschichte mit den neuen Bajonett Anschlüssen und den damit verbundene Adaptern, beziehungsweise neuen Objektiven ist schon mal ärgerlich. Von oben rückt das neue Spiegellose kleine Mittelformat immer näher. Dazu ein schrumpfender Markt den sich mehr Anbieter teilen müssen, das sind nicht die besten Voraussetzungen für dauerhaften Erfolg.

    Für Olympus wäre es ein leichtes gewesen sich dem Leica L Bajonett anzuschließen und mit Panasonic, Sigma einen Deal einzugehen. Wie man hört haben sie dankend abgelehnt.

    Die Konzentration auf MFT könnte auf Dauer die richtige Entscheidung gewesen sein.

    Wer weiß noch etwas anderes zu dem Thema?

    • wenn die trennungen der pixel wegfallen, könnte es möglich sein die auflösung selbst zu wählen und somit in unterschiedlichen iso-werten geringeres rauschen zu erziehlen. damit wäre man nicht an bestimmte vorraussetzungen gebunden.
      wer war nochmal mit fuji an der entwicklung beteiligt? war das nicht panasonic?

      • Servus Daniel,

        ja das waren die Beiden, von wem dieser Artikel geschrieben und wo er veröffentlicht wurde ist mir entfallen. Die von dir erwähnte „freie“ Auflösungswahl ist ein völlig neuer Aspekt. Da gehen mir doch gleich die Gäule durch!

  • Der Markt hat sich nicht in Richtung KB verändert, sondern in Richtung Spiegellose.
    Canon ist wach geworden, Nikon ist wach geworden.
    Eine gute Auswahl an KB-Kameras gab es schon wesentlich länger, das einzige, das sich dieses Jahr geändert hat ist die spiegellose Technologie dahinter – nicht mehr und nicht weniger.

    • Hallo Uwe, du magst teilweise Recht haben. Allerdings hätten Canon, Nikon und Panasonic ja genauso gut neue Spiegellose mit MFT-, APS-C- oder Mittelformatsensoren vorstellen können. Haben sich aber alle für das Vollformat entschieden. Darauf wollte ich hinaus.

  • Die sagen sich vielleicht:

    „Wenn Sony, Nikon, Canon und Panasonic quasi BMW, Mercedes, Porsche und Audi sind, dann lass uns doch Peugeot oder Suzuki oder Hyundai sein, die verkaufen ja auch Autos, wenngleich auch vor allem ziemlich kleine.“

    Mir persönlich sind aber Kameras wie die Pen-F zu teuer. Bei Amazon heute, body only, 1.069 Euro. Die vergleichbar spezifizierte Panasonic GX8, die sogar spritzwasserabweisend ist, kostet 569 Euro.

    • Bei den Olympus Top-Modellen fallen die Preise allgemein sehr langsam. Die von dir erwähnte Pen-F hab ich vor kurzem als Aussteller / Vorführmodell für 699 Euro bekommen und finde sie echt klasse, 1069 sind meiner Meinung nach aber auch zu viel. Mit der zusätzlichen Griffplatte liegt sie auch gut in der Hand, ohne ist sie ein bisschen unhandlich.

  • Die Definition über den Preis

    alleine ist nicht die ganze Wahrheit. Image, Tradition, Design und die Emotionen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

    Für mich ganz persönlich ist z.B. das Olympus PEN-F Set + 1,8/17mm im Silber Gewand (1.445,-) eine Kamera die ich gerne in der Jackentasche hätte. Da stimmen Formensprache und Leistung überein.

    Noch stimmiger ist für mich Fuji mit der XT-3, nicht weil sie einen größeren Sensor mit einigen Pixeln mehr hat, sondern weil mir das Design noch mehr entgegen kommt. Wenn es eine Sucher Kamera sein muss, dann die X-Pro2 Graphit + Fujinon XF 2,0/23mm R WR. Selbst wenn das Set 2.399,- kostet.

    Mit ewig gestrig hat das nichts zu tun, sondern mit meinen Bediengewohnheiten. Ich möchte mit einem Blick von oben an der ausgeschalteten Kamera sehen was eingestellt ist.

    Bei meinem neuen Auto habe ich sofort das Gelaber und Gebimmel abgeschaltet weil mich das nervt, es langt wenn meine bessere Hälfte nebenan sitzt. Es gibt an jeder Kamera digitale Funktionen die ich für mich und meine Art der Fotografie nicht benötige, wenn es ginge würde ich diese Punkte aus der Menüanzeige entfernen.

    Olympus hat sehr feine Sonderfunktionen mit dabei die ich so in noch keiner Vollformat gesehen habe. Panasonic hat in seinem MfT System ebenfalls einige geile Dinge integriert.

  • Olympus hat einige schwerwiegende Fehler begangen und ist trotzdem noch gut dabei.
    (Halbformat-Kameras, AF nicht rechtzeitig in SLRs umgesetzt, mit E-1 auf Profi gemacht, FT zu leichtfertig aufgegeben, den Handel versucht einzufangen, Schummeleien im Management etc.)
    Und jetzt – wird es von nicht wenigen Fotografen als Fehler angesehen, das ein System nur mit Sensoren von ¼ der gewohnten KB-Vollformat-Sensoren fortgeführt wird.
    Letztlich profitiert jedoch nur ein sehr kleiner Anteil an Motiven, Lichtstimmungen und Fotografen von einem noch größeren Sensor als mFT – insbesondere wenn man sich anschaut, dass ja die höchsten Lichtstärken, außer im Supertele-Bereich, zur Verfügung stehen.

    Es sind nur Gewohnheiten, Fotografen lehnen 4:3 ab, weil sie damit nicht umgehen können, F. Wollen 40-50 MP weil sie sich davon Vorteile versprechen, F. Wollen KB weil ihnen das Umrechnen zu schwierig erscheint…

    Schon bei Pentax war KB-VF ein großer Blödsinn – aber die Marke hat bei ihren Fans damit Erfolg und die K1 ist sehr gelungen.
    Bei Fuji ist KB-VF ein noch größerer Blödsinn, weil sie exzellente Objektive und MF haben und oft die anderen Anbieter von Oben (MF) oder von Unten (APS-C) ausbremsen können.

    Olympus und auch Panasonic müssen und sollten mFT weiter pflegen – die Objektive und die Fotos beweisen – dass KB-VF keine alleinige Lösung ist.
    Mit der Sensortechnik – besonders deutlich an Smartphones zu sehen – werden größere Sensorformate immer verzichtbarer und die Vorteile der leichteren, kompakteren Fotogeräte überwiegen.
    Fotografen haben aber immer schon nach großen Stativen, Blitzen, Objektiven, Kameras geschrien um sich von der Konkurrenz abheben zu können – bessere Fotos sind damit aber nicht automatisch möglich.

    Auf Reisen möchte ich nie wieder auf mFT verzichten müssen und nie wieder mehr schleppen!

    • das ist alles richtig. bleibt – wenn die Info mit der neuen Sensortechnologie stimmt und auch bald in neuen Cameras umgesetzt wird – als Vorteil von FF im Wesentlichen die gegenüber MFT und APS-C bessere Möglichkeit, mit der Freistellung zu arbeiten.

      • @ Winfried

        Nur auf den ersten Blick richtig, denn es sind lichtstarke Objektive für MfT auf dem Markt mit denen der selbe Effekt erreicht wird. Außerdem ist es nur eine Frage der Zeit bis die Smartphone „Funktion: Porträt“ in die Spiegellosen Kameras Einzug hält.

        Die wenigsten kaufen sich für die Perspektive Korrektur heutzutage eine Fachkamera weil das locker mit wenigen Klicks am Rechner geschieht. Selbst die Schärfentiefe wird heute bereits innerhalb der Kamera mit der Zusammenführung mehrerer Ebenen überzeugend erreicht. Eine LUMIX DC-G9 für 1.400,- erledigt so etwas fast schon nebenbei.

        Wenn schon Sensorgröße dann bitte gleich Mittelformat, denn da funktioniert schon rein physikalisch die Freistellung einfacher und besser. Außerdem ist das Spiegellose Mittelformat nicht größer als die Vollformat Boliden. Von relevanten Preisunterschieden bei den Objektiven kann man auch nicht mehr sprechen wenn man sieht in welche Regionen das Vollformat geht.

        Was da zukünftig noch für das Vollformat spricht? Spannend wird das auf jeden Fall.

      • zur Freistellung reichen Tele oder wenn möglich kürzere Abstände – das wird hier einfach immer wieder zum Problem hochgekocht –
        aus der Praxis – es gibt kein Problem mit Freistellung bei mFT –
        weder beim Fisheye (f:1.8)
        noch beim Weitwinkel (f: 1.2)
        noch beim Porträt
        noch beim Super-Tele…
        ich kann jeweils mit wenigen Millimetern Schärfentiefe arbeiten und bekomme knickscharfe Bilder.
        Hinzu kommen nicht selten bessere – größere Abbildungsmaßstäbe bei mFT!!!
        Der Rest ist Einbildung oder extreme Spezialanwendung – z.B. mit 1.4/105 mm Nikkor.

      • Soso, die bestehenden MFT-Kameras und Objektive wurden also alle eingestellt bzw. funktionieren ab Erscheinen der X nicht mehr?
        Es werden auch nie mehr kleinere und günstigere Kameras und Objektive vorgestellt?

        Und ganz nebenbei – welche KB-Kamera mit integriertem Hochformat-Griff ist kleiner als die X?
        Bitte Fakten!

  • Ich sehe im Canon M-System einen neuen Player als Konkurrent zu Olympus. Natürlich fehlen da noch diverse Optiken – ist klar.
    Sollten sich Canon’s Ingenieure auf ihre Fähigkeiten im Bau hochwertiger Gläser auf kleinsten Raum besinnen (was Olympus allein durch die Medizintechnik schon lange drauf hat) und weiterhin perfekt abgestimmte und in der Bedienung übersichtliche Maschinen dazu bauen, bleiben sie weiterhin zukunftsorientiert.

    Bei Olympus stört mich meist die „Fummeligkeit“ in der Bedienung der Maschine und unübersichtliche Menüstrukturen. Das finde ich bei Canon besser gelöst. Der Canon-Sensor (1.6 Crop) ist ja auch nur einen Hauch grösser.

    Ich hatte VF und habe festgestellt, dass es einfach nicht nötig ist, weil ich völlig ausreichende Freistellungen je nach Optik bestens schon am MFT-System hin bekomme.
    Vollformat bleibt auch in Zukunft nur ein Nischenprodukt und wird sich auf Grund seines Gewichtes nicht mehr durchsetzen – ist meine Meinung.

    • Ich sehe den momentanen VF-Hype übrigens ähnlich, wie den damaligen bei FUKI.
      Ich bin zwar kein Ingenieur für Sensortechnologie, aber hatte immer den Eindruck, dass sie mit einer geschickten Abstimmung der Software mit ihrem „X-Trans“ Sensor lediglich den Schwarzwert erhöhten und damit dem Nutzer höheren Kontrast, weniger Rauschen bei erhöhter ISO einhergehend mit gefühlter Schärfe suggerierten. Bei der Auflösung habe ich nie wirklich das Gefühl gehabt, dass da gleiches wie bei meiner damaligen VF-Nikon zusehen war. Und bei den Optiken fand ich auch nur die Preise sehr anspruchsvoll.

      • die Ingenieure von FUKI haben nicht nicht nur den von Dir gefühlten Schwarzwert erhöht (Ironie off) NEIN sie haben es sogar geschafft das jede Farbe (RGB) in jeder Zeile/Reihe vorkommt, im Gegensatz zum Bayer Sensor….echt Funky, eh meinte Fuki

      • micky, ich fürchte dann sollte man sich mal eingehender mit einer materie befassen. aber es spricht ja für fuji, daß du eine fuji-aps-c-kamera mit einer nikon kleinbildkamera vergleichst. wie auch immer fuji das gedreht hat, es hat geklappt. fest steht, daß fuji mit aps-c rund 2500 linienpaare und nikon rund 2800 linienpaare erreichen. das ist schon sehr beachtlich, bedenkt man daß die meisten kleinbildkameras nicht auf die werte von fuji kommen.

        der sensor jedenfalls ist definitiv ein anderer als bei nikon. 😉

    • @Micky
      Wenn der Markt vernünftig wäre, hättest Du recht mit Deiner Meinung, dass KB(VF) ein Nischenprodukt wäre; ich sehe aber viele Käufer als emotional an! Diese argumentieren sich oft, scheinbar vernünftig, das KB zurecht, damit sie ihrem Drang nach KB ohne negative Gefühle nachgehen können.
      Die Werbung für spiegellose KB-Kameras tut ihr übriges, damit der Käufer mit einem Glücksgefühl das teuere Gerät kauft.

  • @Alfred Proksch: Das mit der Manipulation der Schärfentiefe n der Camera wusste ich bisher nicht. Gibt es das nur in der genannten Panasonic? Klar: der Größen- und Gewichtsvorteil vonMFT und APS-C spricht FF.

  • Irgendein Profi hatte mal gemeint, sein iPhone sei phototechnisch eine Offenbarung, weil er nichts mehr herumschleppen mußte. Und dann hat er gleich eine ganze Reise mit dem Smart Phone durchphotographiert.
    In die Entwicklung allerkleinster Sensoren ist in der letzten Zeit vielleicht mehr Aufwand gesetzt worden, als z.B. in VF.
    Wenn Olympus auf das mFT Format setzt, denke ich liegen sie richtig.
    Sollte Panasonic den Fehler machen sich von mFT zu verabschieden, hat Olympus fast die Alleinstellung bei mFT.
    Und dann wird das Teleproblem bei Smart Phones gelöst, und per Pixelsift machen die aufeinmal 150 MP Bilder, und …

      • Das hoffe ich auch nicht, allerdings wird auch Panasonic nur das pflegen was Geld abwirft. Es stimmt nachdenklich, daß Panasonic sich äußerst stark auf VF konzentriert. Irgendwie wie ein Abschied auf Raten.

      • Ich sehe nicht, dass Panasonic sich „äusserst stark“ auf das VF konzentriert. Die GH5s, G9 und GX9 sind relativ jung, immer noch hoch-aktuell und zu Zeiten auf den Markt gekommen, als bei Panasonic mit Sicherheit schon zumindest Vorentwicklungen der neuen VF-Kameras am Laufen waren. Mit anderen Worten, man hat drei (!!!) mFT-Kameras durchentwickelt, obwohl man wohl schon wusste, dass man auch einen VF-Produktzweig vorsehen wird.

        Selbst an der letzten Photokina, als Panasonic seine noch nicht fertigen VF-Kameras angekündigt und erste Modelle davon gezeigt hatte, hatte man auch ein tolles neues mFT-Objektiv angekündigt. Im Modellzyklus von Panasonic ist bis jetzt jedenfalls keine Verzögerung der Erneuerung ihrer mFT-Produkte zu erkennen. Andererseits ist es meiner Ansicht nach mehr als verständlich, wenn Panasonic für den Aufbau ihres VF-Programms in der Einführungsphase vermehrt eigene Entwicklungskapazitäten für das VF nutzt. Das hat aber nichts mit einer Vernachlässigung des mFT-Bereichs zu tun. Von letzterem wird man erst sprechen können, wenn Panasonic seine mFT-Kameras ohne Erneuerung veralten lassen sollte.

  • Ohhhh….
    Welches Raunen vom Untergang des MFT – Imperiums tönt wieder durch die Wälder zu mir ….
    Aber Leute – Olympus steht doch fest dazu und lässt sich doch nicht mit Sigma und Co ein !! …
    Außerdem können sich viele der Schreiber hier wohl nicht vorstellen was ein Elektronik – Konzern wie Panasonic alles an Kapazitäten freimachen kann wenn es um die Wurst geht und mal zwei Bajonette gleichzeitig bedient werden wollen ….
    Solche Sachen bin ich schon lange von Sony gewohnt , obwohl darüber oft gespottet wurde …..
    Die Zeiten sind vorbei als nur die Bodenstämmigen Kameras bauten – heute müssen sie sich mit solchen „Newcomern“ oder „Spielstation – Herstellern“ rumschlagen – was peinlich – sogar Mirkos FUKI – Konzern mischt alles auf – da ist doch eine kleine Ablenkung tröstlich das es dem MFT – Format evtl mal nicht mehr so gut gehen könnte – natürlich wird so was dann auch nur geraunt …..
    Canons Mmm fordert MFt – Olympus heraus – also auf so eine Idee muss man erst mal kommen – was hier alles für Hirngespinste grassieren …
    Und Was hier für ein Gerüchtebrei gekocht wird …
    Von dem werden die neuen VF – Mitspieler eher Bauchschmerzen bekommen als die MFT- ler …
    Na ja … das musste ich mal los werden – nun sage ich auch mal das was die „Coolen“ hier immer sagen :
    „Alles Geschwätz – geht raus und fotografiert“ ..
    Etwas muss ich hier ja auch gelernt haben ….

  • MFT bringt in der Altags und Urlaubsfotografie eigentlich alles was es so braucht. Es werden jedoch immer wieder Fehler gemacht. Einen gute Kamera ist eine schwere Kamera. Ein gutes Objektiv ist ein schweres Objektiv. So denkt auch Olympus. Will ich also eine gute Kamera mit gutem Objektiv ( Lichtstark wegen Freistellung ) ist die Ausrüstung ähnlich schwer wie im vergleichbarem VF. Ich vergleiche hier die Freistellung und das Bokeh VF ca. f2,0 mit MFT 1,2 oder 1,4.
    Ich hatte mal die Oly Pen F mit 1,8/17, tolle Kamera, jedoch schwerer als man denkt. Zudem ohne Griff hatte ich immer den Eindruck Sie flutscht mir weg. Ein weiteres Problem, die Augen werden schwächer,ich konnte die vielen Minisymbole einfach nicht erfassen. Bei Canon habe ich keine Probleme.
    Kleiner Sensor, leichte Griffige Kamera mit leichtem Top-Objektiv, so wird ein Schuh daraus.
    Ach, ich habe noch vergessen! das Vormat3/4ist doch sehr Quadratisch, ich bin heute liegendere Formate gewohnt. Wenn ich MFT 20MP zu 2/3 oder sogar zu 16/9 beschneide..was bleibt dann noch an Pixeln?

    • Hallo Emil

      Das mit den kleinen Symbolen kenne ich. Gehe mal zu einem echten Optiker Meisterbetrieb (nicht in einen Kettenladen) beschreibe dem Meister Dein Problem und Du wirst sehen, es ist keines mehr!!

      Es ist in der Optik Branche genau so schwierig wie in der Fotobranche eine/n echte/n Mann/Frau vom Fach zu finden.

      Zum Thema Handgriff, es gibt einen zum dazu kaufen (ECG-4 Kameragriff ) ich habe extra nachgesehen.

      Bild Beschnitt? Da gilt wie beim Motorenbau, Hubraum ist durch nichts zu ersetzen. Also Mittelformat mit 100-200 Megapixel, dann kannst Du fummeln bis zum Abwinken.

      Aber Ironie beiseite, wenn 16 Megapixel übrig bleiben reicht das für alle üblichen Dinge bis zum Poster. Oder man kann eines der wirklich guten Skalierungsprogramme verwenden, das funktioniert bis zu einem gewissen Grad recht passabel.

      • Das mit dem Optiker ist wohl war.

        Letztlich wäre das aber auch eine Innovation für Kamerahersteller.
        Die wenigen Einstellparameter die es so braucht in größerer Darstellung einblendbar machen.
        Bei der OlyPen F waren mir aber auch mit Brille die Symbole zu klein für meine Finger.

    • …produziert denn Nikon auch nichts mehr ? Im Frühjahr hatte Olympus schon bekannt gegeben das man das Werk in China (Shenzhen) schließen wird und die Produktion in die neueren Werke in Vietnam auslagert.
      Die Zeiten sind vorbei wo man unzählige Modelle (gerade Kompaktkameras) produzieren konnte ….