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Olympus E-M1X: Erste Bilder der High-End-DSLM geleakt

Es sind erste Bilder der Olympus E-M1X geleakt worden! Die Kamera wird definitiv mit einem integrierten Batteriegriff ausgestattet sein.

Olympus E-M1X im Anmarsch

In den letzten Wochen haben wir hier auf Photografix mehrfach über die kommende Olympus E-M1X berichtet, die das neue Flaggschiff aus dem Hause Olympus werden soll. In vielen Artikeln ging es dabei um die Größe der Kamera, die E-M1X soll nämlich – so hatten es die Gerüchte der letzten Wochen angedeutet – alles andere als klein werden. Vielmehr hat sich angedeutet, dass die DSLM ziemlich groß und schwer werden wird, da sie mit einem integrierten vertikalen Griff auf den Markt kommen soll. Das kennt man beispielsweise von der Canon EOS-1D X Mark II kennt.

Erste Bilder geleakt

Nun wurden erstmals Bilder der Olympus E-M1X geleakt, welche die vorherigen Gerüchte bestätigen:

Auch wenn es sich hier um einen Prototypen der Kamera handelt und eine minimale Chance besteht, dass Olympus das finale Modell nochmal komplett umgebaut hat, dann kann man sich mit diesen Bildern doch zu 99 Prozent sicher sein, dass die Olympus E-M1X mit einem integrierten Batteriegriff ausgestattet sein wird. Dementsprechend wirkt die Kamera natürlich nicht gerade klein und handlich, vor allem nicht für eine Micro-Four-Thirds-Kamera.

Zwei Sichtweisen

Trotzdem wird die E-M1X, da kann man sich sicher sein, natürlich leichter werden als eine Canon EOS-1D X Mark II oder eine Nikon D5, die beide rund 1,5 Kilogramm auf die Waage bringen. Auch der Preis wird mit rund 3.000 Euro deutlich geringer ausfallen als das bei Canons und Nikons Flaggschiffen der Fall ist. Man könnte also argumentieren, dass die E-M1X – mit ihren scheinbar erstklassigen Spezifikationen und technischen Daten – durchaus ihre Daseinsberechtigung haben wird. Gleichzeitig könnte man aber auch argumentieren, dass ein Micro-Four-Thirds-Sensor einfach zu klein ist und die E-M1X dementsprechend mit der Vollformatkonkurrenz im Preisbereich von 3.000 Euro einfach nicht mithalten können wird.

Wir sind in jedem Fall gespannt auf das fertige Olympus Flaggschiff und freuen uns auf weitere Leaks und Infos!

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

87 Kommentare

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  • ein hässliches mFT-Monster – mit den gleichen Fehlern, AN/Aus-Schalter links – Ösen für Gurte falsch platziert, 2 Ebenen-Schaltung…
    aber es wird auf die inneren Werte ankommen.
    Allerdings führt sie die microFourThirds-Idee ad absurdum, sie ist groß und schwer…

    • An dieser Kamera sehe ich den Denkfehler oder die Mutlosigkeit von Olympus.
      Spätestens jetzt hätte man einem quadratischen Sensor den Vorzug geben müssen!
      Und genau diesen Quatsch mit Hochformathaltung der Kamera ein für alle Mal beenden müssen!
      Alle Bedienelemente doppelt und Kamera ⅓ größer – das ist doch ein Irrsinn den niemand braucht.
      Heute sind Maskierungen möglich, dass auch der Ungeübte gleich aus einen Quadrat einen 2:3 – 3:4 – 16:9 Ausschnitt sehen kann.
      Auch Hasselblad geht da sträflich mit seiner Vergangenheit um.
      Das Problem ist auch bei Sony zu sehen, die bisher keine quadratischen Sensoren produzieren – einer muss endlich mal anfangen und das hätte jetzt Olympus sein müssen – auch wenn dann Filmer noch so laut nach 16:9 schreien.

      • Geht man von einem MFT-Sensor mit den Maßen 17,30 x 13,00 mm aus, so würde ein quadratischer Sensor nur ab einer Größe von 17,30 x 17,30 mm Sinn ergeben. Reißt man sich die beiden Größen auf dem CAD auf, so ergibt sich für die quadratische Variante ein Mindestbildkreis von 24,47 mm im Gegensatz zu 21,64 mm für die rechteckige Größe. Das erübrigt diese Diskussion, da man dann gleich zum Vollformat greifen kann und einen quadratischen Sensor von 24 x 24 mm bereits inkludiert hat. MFT hätte keinen Sinn mehr, da die Objektive wieder sehr groß sein müssten, um den Bildkreis bereitzustellen. Das gleiche Problem hat Hasselblad sowie alle Hersteller. Hasselblad würde mit Sicherheit einen 56 x 56 mm Sensor verbauen würde dies in einem wirtschaftlich machbaren Verhältnis stehen.

      • @gabi,
        ich sage nur lumix lx100, lx100 ii. der sensor ist nicht quadratisch, aber wird auch nicht vollständig ausgelesen. somit kann bei formatwechsel weiterhin mit einem kompakten objektiv und gleichen megapixel photographiert werden. also ich sehe den sinn in der aussage von cat.

      • …Und wie sieht dann beim quadratischen Sensor die Form des Klapp-Display aus…? Schon auch quadratisch, gell.
        …Und wir wollen dann wirklich bei jedem hoch/quer Bild gerne mal gute 20% der vorhandenen Pixel herschenken?
        Seltsamer Wunsch.
        Das könnte man ja auch durch einen drehbaren Sensor lösen. Aber Achtung: Sonnenblende beachten!
        Da nehm ich mir doch lieber die „Mühe“, die Kamera mal um 90 Grad zu drehen…auch wenn’s offenbar so schwierig ist 🙂

      • Bilder mit quadratischer Form werden in den Pressemedien anscheinend nicht nachgefragt und vorgesehen, alles was man bei SPON, SZ & Co sehen kann, sind rechteckige Bilder. Kein Medium schneidet die rechteckigen Ausgangsfotos der Fotografen quadratisch zu und veröffentlicht sie dann in dieser Form als Bildunterlegung zu ihren Texten. Rechteckige Formate haben auch in vielen Fällen einen perspektivischen Vorteil gegenüber einem quadratischen Format, denn wer will beispielsweise bei einer Weitwinkelaufnahme mehr Bildanteil nach „oben“ und „unten“? Was bringt einem bei einer Hochformat-Vollkörperaufnahme mehr nicht interessierenden Bildanteil nach links und rechts??? Einzig in der Porträitfotografie sehe ich für das quadratische Format Vorteile, aber genau dafür ist die neue Oly sicherlich nicht angedacht.

      • @dopsi, ich weiß jetzt nicht mit welcher kamera du arbeitest, aber was zeigt dein display, wenn du eine hochkantaufnahme machst und dir dieses auf deinem display anschaust? warum also ein anderes display. es geht nicht darum, daß am ende quadratische bilder erscheinen, sondern darum die kamera nicht drehen zu müssen wenn man eine hochkantaufnahme macht. würde man in einem solchen fall den sensor gänzlich auslesen wollen, würde man in en ecken schwarz sehen. man kann sich aber einen haufen knöpfe und rädchen sparen und die kamera ohne zusätzlichen griffe kompakter halten.

        @herr müller,
        in einigen bereichen der photographie benötigt man hochformataufnahmen. vor allem in der architekturphotographie. betrachte ich z.b. poster, sehe ich selten welche die horizontal aufgehängt werden. man siehe film- oder konzert-plakate. nur weil das tv in seltensten fällen senkrecht aufgestellt ist, heißt das nicht, daß die photographie auch ausschließlich horizontal ist.

      • @daniel

        wir scheinen aneinander vorbei zu reden, denn ich bin doch der gleichen Auffassung wie Du! Es gibt meiner Ansicht nach sogar eine ganze Menge Motive, für die rechteckige und nicht quadratische Formate in erster Linie in Frage kommen. Ganz zu schweigen davon, dass bei dem Format der Kameras, grössere Breite als Höhe, ein quadratischer Kameramonitor/Display ein kleineres Bild liefern würde als ein rechteckiger Kameramonitor. Es spricht also fast alles für das rechteckige Sensorformat.

        P.S.: Seit wann redest Du mich mit „Herr Müller“ an? Wir sind doch seit langer Zeit „per Du“ und für mich ändert daran auch nicht, dass wir hin und wieder mal nicht der gleichen Auffassung zu dem ein oder anderen Thema sein könnten/sind. Oder bist Du ein anderer „daniel“ als der Fuji-Kollege, der seit langer Zeit und regelmässig hier schreibt???

    • der An/Aus Schalter auf der linken Seiten hat bei Olympus Tradition, ein Wechsel auf die andere Seite würde wohl eingefleischte Olympianer verwirren. Es mag für Dich oder Mich ungewohnt erscheinen aber für andere eben nicht, es gibt ja auch unterschiede bei den Objektiven der einzelnen Hersteller ( mit/gegen Uhrzeigersinn)

      • Das ist aber ein lahmer Vergleich. Ich habe bisher nur mit Sony und Fuji gearbeitet. Wie sieht’s da aus? Wo ist der Vorteil von Olys? Anyway. Ich probier’s bsl aus und fahre mit ner PEN F auf eine Städtereise. Aber trotzdem: wo seht ihr den Vorteil von Oly für Reise-, Hochzeitsreportagen und Portraits?
        Thx!

  • Ich hab meine MFT ja echt gemocht und ärgere mich manchmal, dass ich sie abgestoßen habe, nach dem Umstieg auf VF. War so schön klein und leicht und als Zweitkamera. Aber dieser Klopper hier? Man meckert bei den Sony ja immer wegen der komischen Relation von kleinem Body zu riesigen VF-Gläsern, aber anders rum sieht irgendwie noch seltsamer aus. Ob die inneren Werte das wirklich rechtfertigen können?

  • Leute was meckert Ihr über E-M1X.

    Diese Kamera ist nicht für Entstanden!

    Keiner von Euch nutzt die Canon 1DX oder Nikons 5D, und schon gar nicht Beruflich.
    Und genau da sehe ich einen sehr klugen Schachzug von Olympus. Kleiner und günstiger als Ihre Konkurrenz am Spielrand eines Fußball Spiels.

  • Naja, Optik der Kamera hin oder her, die könnte bei kleineren Händen wirklich gut in der Hand liegen und griffig sein. Über die inneren Werte kann man ja jetzt spekulieren, aber ich denke, sie wird alles eben ein wenig besser machen als die Mark II.
    Als ich damals die OMD E-M5 im Geschäft probiert hatte, war ich dann doch erstmal ab von der Idee, mir eine M4/3 als Zweit-Kamera zu kaufen.
    Wäre mal gespannt, wie sich das System entwickelt hat. Olympus wird sich mittelfristig ein Alleinstellungsmerkmal einfallen lassen müssen. Einfach nur ein kleinerer Sensor mit den Nachteilen kann es ja auf Dauer nicht sein, was auch Panasonic erkannt hat.
    Daher denke ich, die X wird schon ein paar wirklich besondere Features bieten.

  • Wenn ich mir das gute Teil als Fotograf ansehe fällt mir sofort auf das der Sucher nicht weit genug nach hinten gerutscht ist. Das bedeutet in der Praxis das man ständig die Nase auf dem Display hat. Vom verschmieren abgesehen wird da schnell mal etwas durch Berührung unabsichtlich verstellt.

    Ein kleines praktisches Schulter Display kann ich nicht erkennen. So groß ist sie auch wieder nicht. Sie sollte gut in der Hand liegen, darauf kommt es an. Mit den Pro Objektiven ist das bestimmt der Fall.

    Wie das finale Gehäuse der E-M1X aussehen wird hat noch niemand gesehen. Ich wünsche Olympus viel Glück.

    • Verstellt wird da gar nichts mit der Nase. Schulterdisplay wäre schön, ist aber nicht zwingend notwendig. Da ja die Kamera mit der 1dx II oder der D5 konkurrieren soll und diese oft in der Sportfotografie eingesetzt werden denke ich das die E-M1X sehr wohl für Sportfotografen interessant sein könnte. Gerade in Verbindung mit hochwertigen Linsen wie dem 40-150 pro wird die Kamera sicher konkurrenzfähig sein! Die Frage wird halt sein wieviele Abnehmer die Kamera findet und wie sich dieses Kamerakonzept zukünftig entwickeln und sich gegen die unzähligen FF DSLM’s schlagen wird zumal ja auch die Preise für die Pro Objektive schon sehr happig sind….

      • Wenn man das Autofokusfeld mit dem Finger verschieben kann ist das mit der Nase auch möglich. Davon ab finde ich verschmierte Displays schrecklich wenn ich ein Bild darauf beurteilen soll.

        Im direkten Vergleich zum Vollformat finde ich den Preis der Pro Objektive nicht extrem, das geht für die gebotenen Leistung schon in Ordnung.

        Für die meisten Anwendungen reicht die Leistung der MfT Sensoren locker aus. Wer viel Ausrüstung schleppen muss (z.B. Sportfotografie, Tierfotografie usw.) ist froh um jedes leichtere, kleinere Ausrüstungsstück. Des weiteren sind die Funktionen mit denen MfT punkten kann in keiner Vollformat zu finden. Wenn ich da an die 6K Fotofunktion der Panasonic G9 denke, habe ich so noch bei keiner Vollformat gesehen. Da erwischt der Sportfotograf garantiert den richtigen Moment. Oder die High Res Möglichkeit der Olympus.

        Ich besitze keine Olympus oder Panasonic, aber neugierig bin ich schon was aus dem Sensor noch herausgeholt werden kann. Ich habe auch mal mit einem Olympus Mikroskop gearbeitet, das war sehr gut. Deswegen traue ich der Firma Olympus einiges zu.

      • Alfred, genau das ist ja der Punkt. Es gibt schon eine geniale, innovative, leistungsfähige MFT-Kamera. Die G9. Olympus wird sich wirklich extrem strecken müssen. Vielleicht bekommen sie das ja hin da eine neue Messlatte zu setzen. Aber Zweifel sollten nicht verwerflich sein.

    • Natürlich Alfred ….
      Wer den optimalen und passenden Rüssel im Gesicht trägt wird sicherlich den Fokus bequem setzen können und somit beide Hände anderweitig einsetzen – das ist durchaus mal eine neue gute Idee – was soll sonst auch noch viel Neueres kommen – etwas schneller – stabilisierter – 50 MP Bilder und natürlich Teurer ….
      Das letztere ist ja im Moment der Renner ….
      Wer die Kamera brauchen kann wird bestimmt auch mit Ihr Spaß haben …
      Gruß von Gustav …

      • Das Sucher/Nasen-Problem sehe ich hör nicht so gravierend, weil der große Monitor ausgeklappt (mehr Platz hinter der Kamera) oder umgeklappt bleiben kann.
        Das ist ein Fehler den NIKON, FujiFilm und Sony viel stärker haben.

      • @cat, das sehe ich ganz anders. wenn ich nicht ewig am monitor klappen und drehen will, bevorzuge ich ganz klar einen monitor wie sie von fuji, pentax,… verarbeitet werden. um mit der nase nichts umzustellen, gibt es den augensensor. ich habe noch nie mit einer nase auf einem tätigen monitor rumgetatscht. also jedem das seine. aber der bildschirm der erst zur seite geklappt werden muss, bevor ich in frosch- oder vogel-perspektive gehen kann nervt. das war das erste was mir an dieser neuen camera aufgefallen war: bildschirm an e-m1x = kamera nix für mich.
        einer der interessantesten monitoren hat die x-t100. pentax k1 mii gefällt mir der monitor auch, sowie an der x-t2. letzterer ist im grunde noch besser als jener der x-t100, da ich den auslöser auf meiner seite habe.

      • Nein, den besten Monitor hatte Sony, unten befestigt und drehbar.
        Was Pentax macht ist ok, was Fuji macht, stellt mich nicht zufrieden
        Und die Königslösung sind quadratische Sensoren und keine Dreherei mehr!
        Sie sind in jedem Fall vorteilhaft machbar.

      • Mit der Nase wird das Fokusfeld sicher nicht verschoben! Das Touchdisplay ist gesperrt wenn man durch den Sucher schaut!

      • @daniel

        Das sehe ich nun wieder ganz anders, denn an der Fuji kannst Du solange klappen wie Du willst und wirst niemals die Möglichkeiten haben, wie mit einem voll klapp- und schwenkbaren Monitor. In der Regel reicht übrigens eine einzige Schwenkbewegung, nämlich genau jene die Fujis nicht können.

      • ….also den Vorteil des voll drehbaren Displays sehe ich in der Videografie oder für Selfies aber auf diese Kunden zielt diese Kamera nicht ab. Bei bodennahen Arbeiten oder Langzeitbelichtungen etc. kopple ich meine Kamera mit dem Smartphone/Tablet und steuere bequem alles darüber, da benutze ich auch wie gewohnt die „Touch Funktion“ 📸

      • @herr müller, siehe mirko. außerdem nutze ich meine systemkamera nicht für selfies. dafür reicht auch mein smartphone.
        wieviele professionelle photographen nutzen ihre kamera für selfies?

      • @daniel
        den Monitor den Cat meint, ist denke ich der, den beispielsweise die Sony Alpha 77 II hat. Der ist wirklich gut gemacht.
        Ein Monitor der nach vorne klappbar ist, ist nicht nur für Selfies, sonder für Vlogger recht nützlich. Ob man das mag oder nicht, ist Geschmacksache und muss jeder für sich selbst entscheiden.

        Die Funktion, während man durch den Sucher schaut den AF Punkt zu verschieben, haben einige Kameras und man kann es im Menü deaktivieren. Also kein Grund zur Aufregung. Ich als Linksauge hab die Funktion deaktiviert, da ich sonst wirklich mit der Nase rumstellen würde.

      • @daniel

        Selfies sind natürlich auch eine Möglichkeit, die sich bei den von mir gemeinten Displays anbieten, aber die meinte ich gar nicht. Ich mache von mir ohnehin keine Selfies auch nicht mit dem Smartphone. Ich meinte ua die Möglichkeit, mit einer einzigen Aufklappbewegung das Display in eine Position zu bringen, in dem dieses sofort einsatzbereit UND durch die 360° Drehmöglichkeit JEDER erforderlichen Position angepasst werden zu können, beispielsweise für´s Vlogging oder einfach nur für´s Fotografieren in jeder erdenklichen Kameraposition. Durch eine Klappbewegung zurück, kann das Display noch dazu an den Body angelegt und für Kratzern geschützt gelagert werden. Für MICH (!), die beste Kinematik für ein Kameradisplay. Ich gestehe Dir aber gerne zu, dass Du dazu eine andere Meinung und Präferenzen hast.

      • @mace,
        ja die lösung der sony alpha 77 ii ist tatsächlich interessant. stellt sich die frage, warum diese sich nicht durchgesetzt hat?

      • @daniel
        Ich hatte ja eine Alpha 77 II, und die Displaymechanik vermisse ich schon ein bisschen. Wie es scheint lässt Sony so manches zusammen mit dem A-Mount sterben. Auch hatten die Kameras damals schon einen Joystick für die AF Feld Steuerung, was erst bei der Alpha 7 III Serie wieder integriert wurde.
        Das Handling war auch der Hauptgrund warum ich nicht zum E-Mount sondern zu Fuji & Olympus gewechselt bin.

      • @mace,
        ja die displaytechnik sieht auch ganz gut aus. für mich ist nur wichtig, daß ich nicht erst den nippel durch die lasche ziehen muss… um das display nach oben oder nach unten klappen zu können. gerade wenn ich auf der straße unterwegs bin und die situation nicht verändern will, wird aus der bauchhöhe geschossen. display hoch und photo. das muss unbemerkt und schnell gehen. würde fuji somit ein display einbauen was seitlich gedreht würde und ich erst dann nach oben klappen könnte, blieb mir nichts anderes übrig als nur noch alte kameras zu kaufen. das bedienkonzept bietet außer leica ja niemand anderes an.

    • …aber wie soll ich was mit der Nase verstellen wenn das Display nicht aufgedreht wird 🤔 verstelle an der XT3 auch nichts mit der Nase ….da ich den
      „Touch“ erst garnicht aktiviert habe 😉

      • @mirko
        Richtig! Wer vermutet denn, dass Olympus-Konstrukteure nicht daran denken, dass man die Berührungsfunktion mit dem Augensensor ausschaltet, wenn man den Sucher benutzt?!? So laienhafte Mängel vermuten wohl nur laienhafte Knipser.

      • Servus Mirko

        Davon ab ist bei der XT-3 der Sucher Einblick etwas weiter nach hinten gewandert. Natürlich werde auch ich den Touch ausschalten weil die Fuji auch ohne diese Funktion sehr gut bedienbar ist.

        Ich habe keine Ahnung wie Olympus das bisher handhabt weil ich das System nicht kenne. Was mich aber immer schon geärgert hat sind verschmierte Displays. Mein Verbrauch an Schutzfolien ist bei jeder meiner Kamera Systeme enorm. Vielleicht entspricht mein Zinken nicht der Norm, kann auch sein.

      • Gustav, ich will mir jetzt lieber nicht vorstellen, mit was DU am Touchscreen Deine Kamera verstellst …… 😉

      • Ja Thomas …
        Wenn man so zurückschaut hatten Viele „Größen“ der vergangenen Jahrhunderte einen respektablen Riechkolben …
        Meiner ist auch nicht gerade klein und hat sogar noch einen kleinen kaum zu bemerkenden Schiefdrall – mein Clan spottet immer darüber das der beim vielen Fotografieren entstanden sei ….
        Ob an der Sache mit dem „Johannes“ etwas „Wahres“ ist das muss jeder für sich selbst überlegen – da möchte ich nicht mit reingezogen werden – bei den vielen „Diskussionswütigen“ hier ….
        Hier ist jetzt schon ein kleiner Winter – unsere Tochter klettert noch im Weihnachtsbaum rum und macht noch eine Lichterkette dran – sie meint es wären nicht genug Lichter dran – ich habe die Schnauze voll – ich habe mir beim Aufstellen des Baumes mit dem Radlader das Knie verdreht – jetzt habe ich den Salat …
        Es grüßt Dich herzlichst Gustav ….

      • Hallo Gustav,

        bei uns hat es auch schon geschneit und zwar nicht schlecht. Zum Glück fängt es aber auch schon wieder leicht an zu Tauen. Der Winter ist einfach nichts für mich, es sei denn, ich habe es bereits geschafft auf den Skiern und oben auf einem sonnigen Berg zu stehen. Dann kann ich dem Winter etwas abgewinnen, aber eben auch nur dann 😉 .

        Dir, für Dein Knie, gute Besserung und ebenfalls herzliche Grüsse
        Thomas

  • Im Bericht wird die eine – und meiner Ansicht nach einzig richtige – Sichtweise für die Bewertung der neuen Oly angesprochen, Grösse und Gewicht muss mit Wettbewerbskameras gesehen werden, die ebenfalls einen integrierten vertikalen Griff haben oder üblicherweise mit einem Angeschraubten solchen benutzt werden. Natürlich ist diese Oly nicht in erster Linie für den Familienvater gedacht, der für seine Familienfotos und -videos eine hochwertige aber trotzdem sehr kompakte und leichte Systemkamera sucht, auch nicht für einen Architekturfotografen, der die Kamera ohnehin meistens auf ein Stativ schraubt. Diese Kamera ist in erster Linie für die Profireportage gedacht, beispielsweise Sport-, Politik- oder Gesellschaftsreportage. Genau da kommen auch die Vorteile des mFT-Systems zum Tragen und deren Nachteile fallen kaum bis nicht ins Gewicht, wobei ja noch nicht einmal bekannt ist, ob die Kamera mit einem neuen Sensor nicht ohnehin den ein oder anderen bisherigen mFT-Nachteil reduzieren kann. Welcher Sportfotograf bzw welche Zeitungsredaktion hat sich jemals über zu wenig DR beschwert? Bei zu wenig Licht versucht hier auch kaum ein VF-Fotograf ohne Blitz auszukommen, um stimmungsvolle Schwachlichtaufnahmen zu machen, es wird dann schon zur Vermeidung von Bewegungsunschärfen fast immer geblitzt. Also stimmt das Paket und die Überlegung von Olympus, für diesen Bereich eine schnell zu bedienende Profikamera zu schaffen, die im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten immer noch kompakt ist. Erst recht, wenn man das Gewicht der (Tele-)Brennweiten mit einrechnet, die man im mFT-Bereich vergleichsweise gewichtsgünstig erhalten kann. Wie sieht es denn aus, wenn man Vergleichssysteme mit VF-Brennweiten von ca 400-600mm heranzieht? Wenn ich mir auf dem letzten Foto oben den Vergleich mit der Grösse der Hand anschaue, dann kann ich den Beschwerden, die Kamera sei zu gross, nicht nachvollziehen. Ich finde sie für den vorgesehenen Einsatzbereich immer noch VERGLEICHSWEISE kompakt und die Bedienelemente sind trotzdem nicht zu dicht beianander angeordnet. Wie hier der ein oder andere schon konkrete Aussagen (ist schwer….) über das Gewicht der Kamera machen kann ist mir ein Rätsel, ich kann auf den Fotos keine Gewichtsangaben erkennen…..

    Die Kamera wird sicherlich nicht auf Platz 1 der meistverkauften Kameras landen, aber das ist Olympus mit Sicherheit klar und das wird man bei Olympus nicht erwarten. Olympus beabsichtigt mit dieser Kamera wohl vor allem ihr mFT-System in Richtung eines Vollsystems zu entwickeln, das nun auch verstärkt Profis ansprechen soll. Die erforderlichen Optiken sind ja weitestgehend bereits vorhanden, es fehlt eigentlich nur der ein oder andere entsprechende Body und genau den liefert Oly nun nach. Ich wünsche jedenfalls Oly mit dieser Kamera viel Erfolg!

    • Sich nach den alten und veralteten Ex-Profikamera-Boliden von Canon und Nikon auszurichten führt zu nichts und nicht zu neuen Entwicklungen.
      Die waren immer zu laut, zu schwer und sind es heute noch viel mehr.
      Heute sind D850, D500, G9, GH5 das Maß der Dinge.
      OLUMPUS ist immer dann übelst auf die Nase gefallen, wenn sie Profikameras bauen wollten und Berufsfotografen anlocken wollten. Das wird auch mit dieser Kamera wieder so sein!
      Hätte Oly beim Sensor einen neuen Weg gewählt – QUADRAT – wäre vielen früher oder später die Vorteile eingedämmert.
      Aber das hier ist gewollt – aber mehr eben auch nicht – rein auf die Gehäusearchitektur bezogen – die inneren Werte sind ja noch unbekannt.
      Das Gewicht ist offensichtlich!
      Sicher wird es nicht so sehr von einer E-M1 mit Handgriff unterscheiden – aber – da habe ich die Wahl und hier soll ich als Oly-Nutzer vergattert werden immer das große, schwere Teil mit zu schleppen!
      Wo sind die Schlimmen Nachteile vom ansetzbaren Griff?
      Er kann sich lockern, ja – und Olympus war bisher nicht in der Lage ihn als Booster mit Leistungsteigerung zu fertigen!

      Und bisher sind nur wenige Profitaugliche Objektive vorhanden, vieles ist Spielzeug – aber da wird Olympus ja noch einige Neuheiten jetzt vorstellen – 4.5/150-400 mm etc.

      • Was die Größe betrifft, hast du völlig recht. Ein abnehmbarer Handgriff ist schon eine optimale Lösung für jeden Anspruch.
        Allerdings hat Fuji die Option mit dem Booster ja bei der XT-2 probiert. Jetzt hat die XT-3 die volle Leistung auch ohne Handgriff. Wer will schon auf Leistung verzichten, kompakt sollen die neuen Bodys allerdings schon sein.
        Nochmal kurz zu den veralteten Ex-Profikamera-Boliden. Wenn ich heute ein neues System für Sport suchen würde, dann würde ich kurz auf Sony schauen. Nur ein professionelles Sport-Objektiv, naja zwei, kein wirklich großer Profi-Service bei Großveranstaltungen und noch nichtmal Wasserschutz auf Olympus-Niveau. Das eher ein System für Datenblätter, um das überspitzt zu sagen.
        Da bleiben eigentlich nur noch die D5 und die 1DX II. Die sind alles andere als veraltet, die sind eben professionell gebaut. Olympus? Viel zu große Tiefenschärfe zum freistellen der Action, kommt vermutlich auch nicht mit der neuen X auch nur annähernd an die nötigen ISO-Werte heran, die bei Nacht-Spielen erforderlich sind. Daß Olympus auch nicht die passenden Objektive dafür hat, kann ihnen ja keiner wirklich vorwerfen. Tierfotografen könnten wenigstens mit dem 300er glücklich werden.

      • @Ingo

        Ja es fehlen Sony ja noch 1.8/135 mm, 4/600 mm und ein 4/100-400 mm oder 5,6/100-600 mm Zoom – das ist aber alles bereits in Produktion und steht ab 2020 zur Verfügung und genau dann sehen Canon und Nikon noch viel älter aus – mit ihren Adaptern oder DSLR-Lösungen!
        Auch richtig beobachtet, an das Service-Niveau von Canon müsnnen Nikon, Sony, Olympus und Co erst einmal Anschluss finden.
        Trotzdem würde ich heute D850 u D500 der D5 (und Canon sowieso) im Sportbereich klar den Vorzug geben. Und die Alpha 9 II wird kommen.
        Die Objektive für Z und RF fehlen bei den Oldies ja noch viel länger – da helfen keine Adapter, wenn man schnellsten und zuverlässigsten AF braucht – da die Adapter und Motoren in DSLR-konzipierten Objektiven das nicht leisten. (Ausprobiert!)

      • Hallo Cat

        Man kann sich zum Glück bei MfT auch Panasonic, Leica, oder Sigma Objektive kaufen, da gibt es lange Brennweiten. Der neue Sensor wird sicher besseres Schwachlichtverhalten bieten und im Zusammenspiel mit dem Ibis reicht das dann schon für alle „normalen“ Anwendungen.

        Quadrat kann man wählen ein quadratischer Sensor wäre schön, besonders wenn es ihn im Mittelformat gäbe. Dafür sehe ich aber nur sehr wenig Kundschaft.

      • @Cat
        Jup, genau so ist das. Wobei die A9 ja schon eine tolle Option ist.
        Über den Erfolg von Sony in der Sport-Fotografie werden aber in erster Linie die Agenturen entscheiden. Wenn Sony da Fuß fasst, wird sich auch die Entwicklung der Super-Teles rentieren.
        Und genau da sehe ich Sony schon vorne, die werden mit den Preisen noch am flexibelsten sein und den Wünschen der Agenturen sehr weit entgegenkommen.
        Was die Linsen betrifft, ein sehr gutes 200-400/f4 ist da wohl die wichtigste Entwicklung. Vielleicht schafft Sony es ja sogar, ein 150-400/f4 zu entwickeln, dann lägen sie damit schon ziemlich weit vorne.
        Allerdings, was Olympus betrifft, sehe ich da einfach keine Chance mit dem kleinen Sensor im Sport-Bereich. Schon alleine der Hallen-Sport erfordert alles von der Kamera im Low-Light-Bereich.

      • @Cat

        Du hast sicherlich überlesen, dass ich auch von Wettbewerbskameras mit angeflanschtem Batteriegriff geschrieben habe, Dein Verweis auf die D500 und die D850 gehen deshalb fehl, diese habe ich mit gemeint und erfasst. Ich war gestern im roten Markt und habe mir nochmals mal die Grösse und das Gewicht der D500 und der D850 sowie die Batteriegriffe dazu angesehen. Ergebnis: Im Vergleich zu den in den Fotos der Oly hier gezeigten Grössenverhältnisse dürften die beiden Nikons massiv grösser sein als die neue Oly. Wenn – wie Du sagst – aufgrund Bilder die Gewichtsverhältnisse offensichtlich sind, dann sind die beiden Nikons auch massiv schwerer. Allerdings bezweifle ich, dass man aufgrund der Grösse aussagekräftige Gewichtsvergleiche anstellen kann. Zuviel kann man hier mit den Gehäusewerkstoffen variieren, als dass solche Vermutungen alleine aufgrund von Bildern aussagekräftig sind.

        Ausserdem frage ich mich, von welchen ProfikameraS Du sprichst, mit denen Olympus bisher auf die Nase gefallen sein soll? Mir fallen dazu keine ein.

        Integrierte Battergriffe haben nicht nur den Vorteil, dass sich die Verbindung des Battergriffs mit der Kamera nicht lösen kann. Der Vorteil besteht auch darin, dass es für die Funktionssicherheit nicht auf Kontaktverbindungen zwischen Griff und Kamera ankommt. Gerade in der Reportage, wie der Sportreportage, wo diese Verbindung auch bei Wind und Wetter gegeben sein muss und die Profis sehr häufig bis fast immer mit Battergriff arbeiten, ist dies von Vorteil. Warum in diesen Fällen einen Griff anschrauben, der Funktionssicherheit beeinträchtigt, wenn man ohnehin mit Battergriff arbeitet?

        Deshalb nochmals, die Kamera ist sicherlich nicht für Amateure und noch nicht einmal für jedes Profi-Einsatzgebiet gedacht. Für Reportagefotografie dürfte sie aber ausgerichtet sein und genau dort trifft sie auf Konkurrenzprodukte, die mit ihrem grösseren Sensor auf diesem Gebiet kaum einen Vorteil haben und zwar selbst dann, wenn Oly keinen verbesserten Sensor einsetzen würde, was aber kaum vorstellbar ist. Olympus wird sicherlich einen neuen verbesserten Sensor vorsehen.

      • Wer der Meinung ist eine Nikon D5 sei veraltet, hat wahrscheinlich noch nie eine in der Hand gehabt und hat keine Ahnung! Gerade wer mit großen Teleobjektiven arbeitet sollte dies wissen. Der Fehler bei allen spiegellosen Kameras ist die winzige Größe.

  • So, nachdem ich mich nun erfolgreich übergeben habe…🤢🤮 Die Kamera ist ja hässlich wie die Nacht finster, sie sieht einfach mal aus wie eine alte Filmkamera, nicht Retro sondern ALT, ALT und hässlich.
    Für den angestrebten Preis erwarte ich dann neben exzellenter Bildqualität auch Features wie in modernen Smartphone Kameras, Google Night Sight, HDR-Raw direkt aus der Kamera, High-Res ohne Stativ, 20fps Raw Silent Mode mit AF-Tracking ohne Banding und ohne Rolling-Shutter Effekte.
    Sonst wird es verdammt schwer sie einer D850/A7R3 vorzuziehen, die man für ähnliches Budget bekommt.

    • Aha, welche aktuelle DSLM hat denn tatsächlich KEINEN Rolling-Shutter Effekt und zwar unabhängig vom Preis? Richtig, keine, denn das wird erst mit einem Global Shutter möglich werden. Welche DSLM erfüllt denn all Deine Vorstellungen und zwar auch unabhängig vom Preis? Übrigens High-Resolution und zwar wirklich „High“, soll die neue Oly übrigens als bisher einzige DSLM OHNE Stativ ermöglichen, wenn man den Gerüchten glauben kann. Wenn Du dann ernsthaft eine Sony A7 RIII mit 10fps mit der Oly mit ihren 18 fps vergleichst, dann merkt man, dass Du nicht verstanden hast, für was die Oly vorgesehen ist. Übrigens sicher nicht für Leute, die ihre Kamera nach deren Aussehen wählen…….

      • Respekt …
        Das Du auf sowas noch so sachlich antworten kannst …
        Aber so kenne ich Dich ja hier …
        Gruß von Gustav …
        PS .. Jetzt liegt schon 10 cm Schnee bei uns …

      • Hallo Gustav,

        meine Zwillinge haben heute vor unserem Haus einen riesengrossen Schneemann gebaut, der aber wegen des danach einsetzenden leichten Tauwetters vor kurzem zusammen gebrochen ist. Trotzdem waren das schöne Motive für´s sonntägliche Foto- und Videografieren.

        Herzliche Grüsse, Thomas

    • hallo emanuel, hdr wird doch mit neueren sensorgenerationen überflüssig. es ist doch viel sinniger aus einem bild die bandbreite an licht herausnehmen zu können. hdr ist schon schwierig bei bewegten objekten. google night sight kenne ich nicht.
      ansonsten dürfte die neue olympus alles machen, außer dem rolling-shutter effekt. den könnte man bei derzeitigen sensoren mit einem zentralverschluss entgegenwirken. die findest du nur in kompaktkameras wie der x100er reihe oder im mittelformat. aber was das betrifft lasse ich mich gerne eines besseren belehren. es ist ja noch die frage wie schnell sich das objekt bewegt.

    • @martin, emanuel u.a.
      Wer schon einmal Geräte mit „schönem“ Design benutzt hat, die nicht nach ergonomischen Maassstäben gebaut wurden, weiss, dass der erste Anschein oft täuscht! Nachher ärgert man sich immer wieder über das schöne Design.

      • Ergonomie kommt vor Design, ganz klar. Und wenn das Ding noch so hässlich ist, wenn der Rest passt kann ich damit leben 😃 . Hat jemand den Pop-Up Flash bemerkt, ich hoffe das ist nicht das Alleinstellungsmerkmal gegenüber D5 und 1DX 😁

    • Die ist auch gar nicht aus einem Guss – wie es eine EOS 1 immer war.
      Hier wirkt der Hochformatgriff wieder angeflanscht und lässt Ansetze erkennen – das ist wirklich hässlich misslungen!
      Olympus hat mit der E-1 allen gezeigt wie man ein modernes Gehäuse mit sehr guter Bedienung fertig – aber daran erinnert sich offensichtlich bei Olympus kein Mensch mehr!
      Verdammt schade!

      • @Emanuel:
        Pop-Up Flash?
        🤔Mmh, ich glaube ja eher, das ist so ein aufklappbares Rotpunktvisier wie bei der SP-100EE.😉Würde ja für den angepeilten Einsatz in der Wildlife-Fotografie passen. Warten wir es ab!

      • Über das Bedienkonzept der Oly ist noch kaum etwas bekannt, wie kann man dieses dann momentan ernsthaft kritisieren? Vor allem, wenn man auf den Bildern ein daumenbedienbares Steuerkreuz plus daumenbedienbaren Joystick, plus zwei Wahlrädern erkennen kann? Das alleine ist ja bereits ein guter Anfang. Welche Funktionen die Räder auf der Kameraoberseite haben, ist nicht zu erkennen und damit sind diese momentan auch nicht kritisierbar. Erst recht, nachdem Olympus bestimmte Einstellelemente auf der Oberseite durch einen eingeblendeten Balken nicht erkennbar gehalten hat.

      • …zumal es auch Bilder von der neuen Oly gibt wo man erkennen kann das was „abgeklebt“ ist, gerade im Bereich wo ein kleines zusätzliches Display sitzen könnte.

  • Absoluter Fail…sorry Olympus!
    Verdammt nochmal das ist ne mFT Kamera…Die muß klein und handlich sein, dafür wurde der Sensor entwickelt.
    Desweiteren viel zu teuer. Über Design lässt sich straiten, aber…ähhh…neee
    Schade, wollte eigentlich auf Olympus umsteigen, nachdem Panasonic auch nur noch riesengroße Klopper baut…

    • @Max Power
      Ich wusste gar nicht, dass es ein Gesetz gibt, das vorschreibt, dass jede mFT Kamera klein sein muss. Ein Kameragehäuse wird für gewöhnlich an den Einsatzzweck angepasst und nicht nur an den Sensor. Vergleich mal eine Nikon D5 mit einer D750 oder eine Canon Eos 1Dx mit einer Eos 6D, dann wird dir auffallen, dass diese trotz gleichen Sensor deutlich größer sind.
      Die E-M1X ist wie die D5 und Eos 1Dx als Sportkamera für einen eher kleinen Kundenkreis gedacht und nicht als Volumenmodell.

      Wenn du eine kleine mFT Kamera möchtest gibt es da jede Menge, z.B. die Pen Serie von Olympus oder die E-M5 und E-M10 Reihe, von Panasonic die GX Reihe.

  • Also, wer sagt, das die nicht handlich ist?

    Auf dem letzten Bild sieht man an der Hansspanne eher das Gegenteil.

    Wer eine Kamera nach der Optik und nicht nach dem Nutzen kauft ist eh ein Amateur und für die ist diese
    Kamera nicht gemacht.

    Cat beerdigt dauernd in Ihren Beiträgen das VF, jetzt kommt eine Profi Mft und dieses Format führt diese Kamera ad absurdum???

    Profis benötigen den Batteriegriff halt, also ist er jetzt integriert.

    Ansonsten weiss ja niemand was die Kamera können wird, aber da ja schon aus Smartphones erstaunliches rausgeholt wird, habe ich keine Bedenken, dass diese Kamera nicht zumindest mit den aktuellsten APS-C mithalten kann oder diese sogar übertrifft.

    • hotte, schonmal darüber nachgedacht, daß aps-c, kb und mft auf die gleiche physik stoßen? was das betrifft wird aps-c niemals lichtstärker sein als kb bei gleicher auflösung. mft wird niemals lichtstärker sein als aps-c bei gleicher auflösung,… vorrausgesetzt die sensoren stammen aus der gleichen entwicklungsphase.
      allerdings wird durch die weitergehende entwicklung der abstand zwischen den sensoren so gering werden, daß dies irgendwann uninteressant wird. wenn mft 50mp bei iso 12800 ohne rauschen mit guter dynamik erreicht, interessiert das nicht mehr als 1%, daß kb das gleiche mit 200mp schafft.

    • Nur gibt es bisher keinen frischen mFT-Sensor – außer den, den die G9 und Gh5s haben.
      Olympus braucht also erst mal einen Sensorproduzenten –
      Und dann hätten sie konsequent sein müssen und eine quadratische Fläche nehmen sollen.
      Aber warten wir es ab –
      Ist ja alles noch hypothetisch hier – nur ein Gedankenaustausch…

      Amateure sind Liebhaber – wenn sie Liebhaber bester Motive und Bilder sind, sind sie nicht selten die besseren Fotografen.
      Der Berufsfotograf ist nicht selten eine „Hure“ die sich verkaufen muss – Zeit und Ideen sind entscheidend für bessere Fotos – nicht der Presseausweis (den ich auch habe).
      Am wichtigsten ist aber, das man seine Fotos auch verkaufen kann – erst dann ist man Profi!

      • Es ist ja wohl unstrittig, dass sich diese Kamera an Profis ausrichtet.

        Die wenigsten Profis sind Reisefotografen, die Zeit und Geld haben die Welt nach den schönsten Motiven abzuklappern, wenn machen sie das maist wie Amateure in Ihrer Freizeit.

        Hier wird wohl eher der Sportfotograf ins Visiergenommen.

        Manchmal ist es auch nur eine Prestige Frage.

        VW hat Lamborghini nicht gekauft, weil die Lambos irres Geld abwerfen, sondern weil man, nur dadurch dass Lamborghini nun zum Konzern gehört, die Preise für die VW´s um einen gewissen Prozentsatz anheben konnte, ohne dass sich die Kunden darüber mokiert haben. Image halt.

      • @Cat

        Das mit der Hure ist hart aber stimmt manchmal. Jedenfalls war das bei mir des öfteren so. Meinem Gaslieferanten ist es egal woher die „Kohle“ stammt mit der ich ihn bezahle.

        Wer bezahlt schafft an, das war schon immer so. Andererseits war ich auch die „Animier Schlampe“ die ihm den Mund wässrig gemacht hat.

        Olympus hat richtig gute und schöne Gerätschaften, die eignen sich auch in diesem Fall als kleines „Dankeschön“ für lukrative Aufträge. Ein bisschen „Sumpf“ muss sein in dem Gewerbe, denn schöne Fotos können viele machen!

        Ob der Journalist die richtigen Worte wählt liegt oft an den „Begleitumständen“, weil vom Zeilenhonorar können die wenigsten leben, wenn sie nicht eine Festanstellung haben.

        Wer die Klaviatur von geben und nehmen beherrscht ist PROFI, aber wem erzähle ich das?

        Olympus wird auf jeden Fall eine Marktanalyse gemacht haben. Die E-M1X bedient eine Nische, Volumenmodell wird sie nie werden. Warum hat sich Olympus nicht an dem Leica, Panasonic L- Bajonett für das Vollformat beteiligt? Sigma ist dabei! Das kann auch klug sein!

  • 29 Kommentare und nur einer davon ist eine realistische Einschätzung.
    Alle anderen zeigen nur eine (teilweise) stark eingeschränkte Sichtweise der Schreibenden und das übliche Gejammere.
    Schade.

  • Rainer 12. Dezember 2018 um 20:08 Uhr
    „Schon die E-M1 Mark2 hat mehr drauf als jede Spiegellose von Nikon oder Canon“

    Denke ich auch.

    Ich kenne nur ide E-M1 Mark 1, und schon die ist wirklich gut.

    Mir persönlich sind all diese Kameras zu teuer, aber die E-M1 kommen inzwischen gebraucht in die Preisregion, in der ich mir vielleicht mal eine oder zwei leisten werde.

    • Sehe ich genauso. Hab auch MFT von Olympus als Zweitkamera. Sie Sony Alpha 6300 bleibt öfters zu Hause und die Oly E-M 10 kommt mit. Die Bildqualität von Olympus ist sehr gut. Werde mir auch eine E-M1 Mark 1 zulegen, die sich auch nach vielen Jahren nicht verstecken muss.

  • Die Camera gefällt mir sehr gut. Und vor allem, sie hat einen dreh und schwenkbaren Monitor. Und wenn schon etwas größer, zusammen mit vergleichbar kleinen Telelinsen, einfach super.
    Zudem verlangen viele Photographen auch bei kleinen Sensorformaten nach größeren Gehäusen. Eine „normale Kamera“ mit Batteriehandgriff ist ebenfalls nicht viel kleiner.
    Und ich erinnere an analoge Zeiten, als eine Kleinbild Nikon oder Canon Gehäuse in Mittelformatgröße hatten.
    Wer es kleiner mag, nur zu, der Markt bietet derzeit alles.

  • An und für sich finde ich die Kamera recht interessant, zwar nicht für mich, aber für Sportfotografen könnte es eine gute Alternative zu den großen Canon & Nikon Modellen werden. Mal abwarten wie sie sich schlägt wenn sie auf dem Markt ist, bei einem Prototypen ist es noch schwer zu sagen.
    Von den Bildern her würde ich auf ein gelungenes Handling tippen, gerade in Verbindung mit den lichtstarken Teles.
    Die Tastenanordnung finde ich gut und durchdacht, der Einschalter auf der linken Seite ist lediglich Gewöhnung.
    Das einzige was mir nicht so gut gefällt ist die Gurtöse oben auf der Kamera, die denke ich wäre an der Seite besser aufgehoben.
    Was die Bildqualität angeht mach ich mir keine Sorgen, da sind die aktuellen mFTs schon nicht schlecht und bringen bis ISO 3200 sehr gute Ergebnisse, vorausgesetzt man nutzt entsprechende Objektive, aber das ist ja auch bei größeren Sensoren nicht anders.

    Für diejenigen die lieber kompakter unterwegs sind gibt es ja auch jede Menge an Modellen im Programm.

  • Warum um alles in der Welt sagen eigentlich so viele dass eine MFT Kamera nicht groß sein darf???

    Der Vorteil von MFT (unter anderem) sind beim Gewicht die Objektive – nicht die Gehäuse und wer ein kleines Gehäuse möchte ist im MFT System bestens bedient mit den bereits vorhandenen und den zukünftigen Pen-F oder EM5iii — auch als Zweitgehäuse.

    Deshalb „darf“ ein neues Flagship selbstverständlich groß werden und führt ganz gewiss nicht das MFT System absurdum…