Kameras Olympus

Olympus E-M1X: 20 MP, 18 fps, 7.5 EV und Preis von 3.000 Dollar

Die ersten technischen Daten der Olympus E-M1X sind durchgesickert! Angeblich wird die Kamera knapp 3.000 Dollar kosten.

E-M1X: Das neue Olympus Flaggschiff

Die Olympus E-M1X wird aller Voraussicht nach DIE neue Micro-Four-Thirds-Kamera werden. Verschiedene Quellen hatten in den letzten Tagen und Wochen bereits angedeutet, dass die E-M1X mit herausragenden technischen Daten überzeugen soll und sie dementsprechend auch sehr teuer werden wird.

Die technischen Daten

Nun sind erstmals konkrete technische Daten des neuen Olympus Flaggschiffs durchgesickert, die diese Aussagen vorerst bestätigen. Noch wissen wir nicht mit absoluter Sicherheit, ob die technischen Daten wirklich korrekt sind, doch die Chancen stehen laut 43rumors ziemlich gut, da die Infos von einer verlässlichen Quelle stammen.

Hier die drei neusten Infos zu den technischen Daten der Olympus E-M1X:

  • Auflösung von 20 Megapixeln (Micro-Four-Thirds-Sensor)
  • 18 fps Serienbildgeschwindigkeit
  • Bildstabilisator gleicht 7.5+ EV aus

Außerdem wusste man zuvor bereits, dass mit der E-M1X Bilder mit rund 80 Megapixeln aus der Hand geschossen werden können (High-Resolution-Modus) und dass die Kamera mit einem integrierten vertikalen Griff auf den Markt kommen soll (Abmessungen vermutlich 144.37 x 146.77 x 75.35 mm).

Olympus lässt die Muskeln spielen

Olympus möchte mit der E-M1X angeblich vor allem Sport- und Wildlifefotografen ansprechen. Dazu braucht es natürlich eine schnelle Serienbildgeschwindigkeit, die der Hersteller mit 18 fps definitiv liefern würde. Besonders spektakulär ist auf dem Papier aber der Bildstabilisator, der anscheinend mehr als 7,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten ermöglichen soll. Olympus konnte in der Vergangenheit schon mit erstklassigen Stabilisierungssystemen überzeugen, uns würde es also nicht wundern, wenn der IBIS der E-M1X eine neue Bestmarke setzen würde.

Insgesamt mögen die Informationen zur Olympus E-M1X bisher recht vielversprechend klingen – doch die Kamera wird den Gerüchten zufolge auch eine ganze Stange Geld kosten. Knapp 3.000 Dollar wird Olympus angeblich wird die E-M1X verlangen. Für dieses Geld könnte man sich ohne Probleme auch eine erstklassige Vollformatkamera zulegen.

Was ordnet ihr die neusten Informationen zur E-M1X ein?

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

113 Kommentare

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  • mit 3000 Dollar ist sie ja schon fast im Preisniveau der Alpha 9.
    Ein solch kleines Nischenmodell will sich Olympus leisten?
    Also wird für weit weniger als den halben Preis produziert und der überzogene Preis gleicht dann alles aus.

    Ich glaube die Manager bei Fujifilm, Panasonic und Sony verschlucken sich gerade an ihren Glückskeksen…
    Warten wir mal auf die Objektive… aber eine Kamera mit über 3000€ preis und einer Halbwertzeit von einem Jahr, bis bessere Technik verfügbar ist, ist auch mir als bisher sehr zufriedener Olympus-Nutzer zu viel.

    Nur mit Pannenschutz über 4 Jahre und Up-Date-Garantie für Sensor und Prozessor.

    • Wieso nicht. Ich denke es geht, gerade im Sport und Wildlife- Bereich um Flexibilität. Bildqualität ist doch bereits vorhanden und auch mit einer MFT Kamera machbar.
      Auf dem Papier kann diese Kamera mehr als die 1DX und die kostet 6000€.
      Olympus fehlen die Objektive und eventuell die hphen ISO Werte. Wenn beides vorhanden ist, was sollte dann dagegen sprechen?

    • ja, korrekt. Ich haue doch jetzt nicht meine om-d em1MKII und pana G9 dafür in den Eimer. Der ewige Kreislauf. Es wird langsam wirklich unerträglich. Manchmal habe ich Lust, alles zu verkaufen. Fotografiere eh nur bei relativ gutem Wetter und hole mir eine RX10IV im wirklich rundum sorglos Paket. Das wars dann…

  • Sport und Wildlife Equipment ist eigentlich immer sehr teuer. Geneigte Fotografen mögen eine E-M1X mit einem 300mm f/4 als preiswert empfinden, im Vergleich zur D5, EOS 1Dx oder A9.

    P.S.
    Tippfehler ganz am Ende: „Was ordnet ihr die … Informationen … ein?“

  • Um die Schlussfrage von Mark zuerst zu beantworten:
    Dies sind, wie Du selber schreibst, keine Informationen, sondern noch nicht einmal Spekulationen, sondern … Werbepropaganda! Welche der propagierten Daten der Kamera aber reale Informationen, welche übertriebene Werte der Werbung sind, bleibt offen! Schlussfolgerung: Eine Einordnung ist nicht möglich, lediglich provozierte Kommentatorenspekulationen und -emotionen.

  • einen bildstabilisator für 7,5 blendenstufen kann man eigentlich nur noch für architektur verwenden. sei denn man will im wasser und im laub beabsichtigt verläufe sehen. ich weiß im moment nicht was ich mit diesen daten anfangen soll. bei 20 mp glaube ich kaum, daß olympus es tatsächlich schafft bei schlechterem licht saubere bewegungen ablichten zu können. ich sehe in dieser kamera bei den derzeitigen daten einen prototypen der uns irgendwann zu einem neuen system führt, welches kleinbild tatsächlich konkurenz machen kann. aber bei dem was ich da lese, sehe ich das jetzt noch nicht.

  • Es wäre interessant zu erfahren, ob der Sensor mehr leistet als der aktuelle 20Mp-4/3. DAS wäre unter anderem sehr wichtig um den CaNiFus Paroli bieten zu können. DR und Rauschverhalten muss sich verbessern.

  • Wer die ruhige Fotografie bevorzugt, wird kaum so ein Monster mit MFT-Sensor kaufen, auch nicht wegen dem HR-Modus, das ist für mich eher Spielerei, das manchmal funktioniert, aber meistens vermutlich nicht. Für den Sonntagsspaziergang dürfte es reichen, aber da genügt auch ein Händy.

    Also sieht es tatsächlich so aus, dass die Sport- und Wildlifefotografen anvisiert werden sollen. Doch dazu müssen die MFT-Hersteller zuerst einmal beweisen, dass ihre Kameras diesen Anforderungen genügen können.

    18 fps: Klingt ja toll … 10 würden auch genügen. Viel wichtiger wäre das Rauschverhalten bei hohen ISO-Zahlen

    7.5 Blendenstufen Dynamikumfang: Schön, aber in der schnellen Fotografie nicht unbedingt brauchbar, da in der Regel schnelle Verschlusszeiten nötig sind. Zudem verzögert jeder Stabilisator den Nachführ-AF, was eine höhere Ausschussquote zur Folge hat.

    Knackpunkt sind ausserdem die Objektive: Peter Scherbuk, einer der besten Tierfotografen Deutschlands und Herausgeber der Zeitschrift „Naturblick“, hat die Panasonic G9 zusammen mit dem Leica 100-400 getestet. Sein Fazit: Bei unbewegten Motiven top, bei schnellen Motiven hatte er den Eindruck, dass der AF der Kamera zwar schnell, der AF des Objektivs aber hoffnungslos überfordert war. Für die schnelle Fotografie also kaum brauchbar.

    Es fehlen bei MFT noch gute Festbrennweiten am langen Ende, ein 300er 2.8 z.B. (wegen der Freistellung), und zwar mit schnellem und präzisem AF, da sind Nikon und Canon noch weit voraus.

    Ich kenne nicht einen Wildlifefotografen, der in naher Zukunft von Spiegelreflex zu MFT wechseln wird. Es wäre vom Gewicht her zwar interessant, aber da fehlt einfach noch zu viel.

      • Sehr schönes Portfolio, Mirko,

        du hast aber schon gesehen, dass er die Olympus mit 3 kleinen Festbrennweiten braucht und für sein grosses Tele eine Canon hat, oder??

        Einfach unter seinem Equipment nachschauen …

      • ….wenn Du weiter runter scrollst ( One month in rainforest,Artikel) zeigt er seinen Rucksack 2x Oly, 1x Tele und 3 x Festbrennweite

      • …..hat sogar seine „Reiseausrüstung“ aufgelistet

        „Used Camera Equipment
        2x bodies E-M1 Mark II | M.Zuiko 300mm/4 IS | M.Zuiko 40-150mm/2.8 | M.Zuiko 7-14mm/2.8 | M.Zuiko 12-40mm/2.8 | M.Zuiko 25mm/1.2 | M.Zuiko 60mm/2.8 | M.Zuiko 9mm/8 Fisheye | convertor 1.4x.“

      • Okay, das 300er Oly scheint also nicht so schlecht zu sein. Allerdings ist mir aufgefallen, dass er nur wenige Motive in Bewegung fotografiert hat, und zwar sind dann die Motive weiter weg und klein, also reicht ein Stativ mit sehr kurzer Verschlusszeit, oder er hat Vögel kurz vor der Landung auf dem Ast fotografiert. Das heisst, dass er den AF wahrscheinlich schon vorher eingetellt hat und nur noch die Serie auslösen musste. Die meisten seiner Bilder mit sich schnell bewegenden Motiven sehen nicht unbedingt nach AF-C Aufnahmen aus. Deshalb bin ich eher zurückhaltend disbezüglich und halte mich lieber an Praxistests von Profis, bei denen sich schnell bewegende Tiere Alltag, und nicht die Ausnahme sind.

      • Ja, den Artikel habe ich mir gerade durchgelesen, sehr schön geschrieben.
        Ich glaube das Oly uns was tolles vorstellen wird.

      • Also seine Fotos sind definitiv sehr statisch.

        Ich habe vor vielen Jahren mal solche Fotos gemacht, einfach dasitzende, teilweise auch sich häutende kleine Eidechsen, sitzende Libellen oder Vögel, auch Käfer, Wespen, Bienen etc., und gelegentlich Kolibris an einer Blüte oder hämmernde Spechte.

        Da braucht man keinen schnellen AF. Ich habe meist sogar MF benutzt und das Sucherbild gezoomt (ich hatterelativ billige APS-C-Kameras von Sony: A55, A57, A65, NEX-6, mit relativ billigen Objektiven und teilweise Nahlinsen oder Zwischenringen).

      • Guten Morgen Mirko,

        nichts für ungut … aber verschone mich bitte in Zukunft mit solchen Amateurtests, auch wenn „Schweiz“ draufsteht.

        Dazu soviel: Er sagt selber, dass er auf dem Bild möglichst viele Vögel scharf haben wollte. Dies ist ihm super gelungen; der Steg 10 m weiter hinten ist auch noch superscharf, und die Hügelkette in 3 km Entfernung würde ich auch noch so knapp durchgehen lassen. So, nun meine Frage: wie willst du da beurteilen, ob der AF-C sitzt oder nicht, wenn sowieso von vorne bis hinten alles scharf ist?? Da brauchst du nur die Verschlusszeit auf 1/2000 Sekunde zu fixieren und gut ist.

        Das sind nicht mal Amateurbildli, das sind typische Bilder von Sonntagsausflüglern, die auch mal ein paar Vögel fotografieren möchten und dann wahrscheinlich noch ein Poster davon machen lassen.

        Profis fotografieren entweder Landschaft oder Vögel, aber nicht beides zusammen. Für letztere braucht es gute Teles, um die Tiere möglichst gross abbilden zu können. Und je grösser die Brennweite, desto geringer der Schärfebereich, vor allem bei Offenblende, was einen schön verschwommenen Hintergrund ergibt, der nicht vom Motiv ablenkt. Das heisst, wenn ich z.B. die sehr schnellen und wendigen Kiebitze bei ihren Akrobatikflügen möglichst formatfüllend fotografieren möchte, brauche ich einen sehr schnellen AF-C und ein Objektiv dazu, das mithalten kann. Wie hoch dabei die Anforderungen an eine Kamera ist, zeigt schon der Umstand, dass es schwierig genug ist, die Vögel überhaupt im Sucher zu behalten!

        Wenn du mehr über dieses Genre erfahren möchtest, gebe ich dir gerne einen Literaturtipp.

      • Servus Rolf,
        „Die Kamera stellt auf das aktuelle Motiv scharf, folgt ihm und bleibt darauf scharf gestellt, solange der Auslöser in dieser Position gehalten wird.“

        So steht es im Artikel, ob er nun Möwen oder Steinböcke fotografiert ist dabei Schnuppe…Hauptsache der AF klebt am Motiv. Ob nun die Schärfentiefe von Zürich bis nach Rom reicht ist mir auch egal, war auch nicht das Thema im Artikel.
        Ansonsten heißt Wildlife für mich Mein Schwarzer Agiler Flatcoated oder wenn mir mal zufällig etwas vor die Linse „läuft/ flattert“ von daher Danke aber ich benötige deswegen keine Lektüre 😉

      • Mirko,

        dein Problem ist, dass du mir auf meine Aussage im Artikel (dass ich keinen Wildlifefotografen kenne, der in naher Zukunft von Spiegelreflex zu MFT wechseln wird) zwei Links eingefügt hast, um das Gegenteil zu beweisen. Leider ging das aber total in die Hose …

      • Am liebsten knipse ich auch sitzende Vögel – wenn sie mich ärgern wollen und wegfliegen dann schieße ich den Kontinuierlichen AF auf sie ab – der „klebt“ – auch wenn sie mal hinter Zweigen oder einem Baumstamm verschwinden – beim wieder „auftauchen“ klebt er immer noch …
        Ist SONY ….
        Ja – da kann die D 750 nur noch schlucken ….

      • Du bist mir ein Witzbold, Gustav!

        Ja, klebrig sind sie, die Sonys … die Nikons haben schon ausgerattert, bevor die Vögel hinter dem Baum verschwinden. Beim wieder Auftauchen sind sie dann beleidigt, weil schon andere Vögel an der Reihe sind.

      • Ach Rolf …
        Da Du ja meine Fertigkeiten bezüglich der Vögel kennst wollte ich auch keine neuen Weisheiten in Euer Fachsimpeln einfließen lassen, sondern nur ein wenig trollig – Äh – drollig sein ….

    • Einspruch:
      Wenn sich einer der bekannteren Tierfotografen Kollegen, der sich fast nur mit Nikon auskennt, mal eine G9 und 100-400 leiht – heißt das noch nicht viel.
      Hätte er das 2.8/200 mm mit beiden Konvertern, sowie 12-100 mm Oly und 2.8/40-150 mm Oly o 4/300 mm Oly genutzt – sähe das ganz anders aus.
      Die sind noch nicht immer Nikon, im AF-C aber schon sehr oft Canon und da ich bei guten Licht darauf zurückgreife kann ich keinerlei Probleme mit Stabi, AF oder sonstiger Art feststellen.
      Ich bekomme Fotos, vergrösserungsfähig scharf aus der Hand, die so mit keinem anderen System möglich waren oder sind. Es sei denn ich greife zum neuen leichten 2.8/400 und Alpha 9 – nur ist das eine ganz andere Preisliga!

      Aber du hast natürlich recht, mFT braucht schnellere Supertele.
      Deshalb ist die M1X praktisch weniger wichtig – sondern das was geplant ist um das Licht u Motiv einzufangen!

      Und ja die Einschränkung bei wenig Licht bleibt!

      • Weiß eigentlich noch wer, wie grausam damals die 800er Filme waren? Auch im Mittelformat. Selbst Handys sind heute definitiv besser. Gute Kameras werden schon für wenig Geld geliefert. Deren Markt scheint gesättigt. Die Kameras, die wir im Auge haben, die den Grenzbereich verschieben, brauchen halt nur Wenige. Keine Serien usw. – daher der Preis. Ich habe modernstes von Nikon und Olympus und denke immer „jetzt gib doch ein System auf…“. Aber ich weiß wirklich nicht welches. Immer wenn ich denke ich könnte eine Marke verabschieden, kommt ein neues Damaskus…

      • Einspruch teilweise stattgegeben …

        Scherbuk testet in der Regel mehrere Tage, also ist seine Einschätzung betreffend dem Leica 100-400 für mich wenigstens schon aussagekräftig. Aber ich gebe zu, dass es immer schwierig ist, mit nur einem Objektiv herauszufinden, ob die Kamera oder das Objekiv das schwache Glied in der Kette ist oder beide.

        Dass der Stabi im Gehäuse keinen Einfluss auf die Schnelligkeit des AF-C hat, ist beruhigend, das wusste ich eben nicht. Überhaupt sieht man nur selten aussagekräftige Tests, da bis jetzt MFT für Wildlifefotografen einfach kein Thema war. Betreffend Objektive würde mich wunder nehmen, ob du das Oly 300 f4 schon mal selber getestet hast, entweder an der G9 oder der Oly E-M1 ll. Vor allem z.B. bei Vögeln im Flug auf die Kamera zu. Würde das eine Kombination von beiden hinkriegen?

        Eine Kombination gibt es noch, mit der man aus der Hand super Wildlife fotografieren kann (die Sony ist mir zu teuer), nämlich die D500 + 200-500 VR. Ich fotografiere jeweils etwa 80 % der Bilder aus der Hand, da ich dann beweglicher bin. Das ist mit der knapp 3 kg schweren Kombi gerade noch ein paar Stunden machbar.

      • Hallo Carl

        ich habe sowohl 200 mm Leica (mFT) mit beiden Konvertern als auch 4.0/300 mm Oly in meinem Rucksack. Nutze lieber die G9, weil für mich die beste Bedienung aller Kameras und im AF etwas schneller als E-M1II.
        Die Objektive nehmen sich nichts, aber Papa kann es kürzer, leichter und auch einen Hauch schneller, auch mit Konverter. Aber bei Pana gibt es bisher ein schwarzes-Service-Loch… – ohne Pro Service in Deutschland brauchen die nicht anzutreten, denn defekte Linsen nach Japan senden, zu horrenden Preisen ist eher ein Witz.

        „Getestet“ habe ich viel, denn mein Freund hat D500 und 200-500 mm und 150-600 mm Sigma – doch Sigma Sport ist zu schwer, da macht dann nur noch die C Version spaß und das Nikon 5.6/200-500 mm ist eigentlich auch schon sehr schwer, lang, langsam bei der Brennweite und nicht so schnell im AF – wobei das die superschnelle D500 mit Lock-On gegen Canon und Co wieder ausgleicht –
        aber richtig schnell wird sie erst mit 4/180-400 mm.
        Die G9 hat manchmal Patzer, aber die Geschwindigkeit um das Motiv – auch bei Bewegung scharf zu bekommen ist mindestens gleichwertig – habe es mit Eichhörnchen probiert, die ich noch schwieriger Finde als viele Vögel – zumal sie auch „fliegen“ können…

        Aber sobald dicke Wolken oder die Sonne schlafen geht, nehme ich lieber D500 bzw. Sony 9/7RIII mit 100-400 mm und Konverter – da selbst mit 2x Konverter uneingeschränkt sauschnell (viel schneller als Canon oder Nikon – wissen viele nicht).

        Also Perfektion gibt es bei mir nicht, aber die letzten Papa Kameras habe ich alle geliebt, wenn genügend Licht für kurze Zeiten da ist. Ich weiß von Oly, das ein Super-Telezoom in Konstruktion ist und wohl auch eine weitere Festbrennweite – die werden entscheidend.
        Aber Nikon bringt mehr PF Linsen und Sony bereitet den großen Schlag mit Superbere und weiteren Festbrennweiten genüßlich vor.
        Und selbst Sigma 60-600 mm wird den meisten sehr gefallen – dass man das als Schiebezoom verwenden kann und dann viele schneller ist – ist absolut genial und müssen alle anderen erst einmal kapieren – Wobei man die auch an der Blende heraus ziehen kann – aber geht nicht so schön wie bei Sigma.
        Mal sehn was kommt…

      • Cat,

        danke für deine ausführliche Analyse. Dass Panasonic keinen Service in DE anbietet, ist jetzt aber ein arger Dämpfer, das wäre ein No-Go für mich. Ich meine aber gehört zu haben, dass es in der Schweiz eine Servicestelle gibt, aber vielleicht nicht für Kameras. Dem werde ich noch nachgehen.

        Eigentlich war ich mir schon ziemlich sicher, für meine D500 das Sigma 150-600 Sports zu kaufen, dann kam aber das fast ein Kilo leichtere Nikkor 200-500 auf den Markt. Aufgrund des Gewichts habe ich mich dann für das Nikkor entschieden. Auch wenn das 180-400 f4 noch schneller ist, werde ich es nicht kaufen, es ist mir zu teuer. Das 200-500 reicht an der D500 eigentlich für fast alles. Zugegeben, es ist gewichtsmässig an der Grenze, aber das nehme ich halt in Kauf, bis ich etwas Gleichwertiges und Leichters habe.

        Dass die Sony A9 saugut ist, habe ich gewusst. Es war mal ein Sportfotograf hier, der von der D500 auf die Sony gewechselt hat und total begeistert war. Und das will etwas heissen. Aber eben, der Preis … die D500 behalte ich sowieso, auch wenn ich mir noch eine MFT kaufen sollte, aber ich will etwas leichtes für lange Touren, und wenn sie noch Wildlife kann, umso besser.

        Wenn von Oly tatsächlich noch lange Linsen und ein Telezoom kommen sollte, wie du sagst, dann wird es richtig interessant. Übrigens hat mir weiter unten jemand einen Link zu seinen Bildern aufgeführt, aufgenommen mit einer Oly EM-1 M ll + 300 f4 + 1.4 Konverter. Kiebitze im Balzflug: absolut top! Es lohnt sich, die mal anzuschauen. Mich haben die Bilder auf jeden Fall überzeugt, die sind mindestens so gut wie die mit meiner D500! Also der AF-C der Oly scheint auch nicht von schlechten Eltern zu sein.

    • Inzwischen ist ja durchgesickert, daß Olympus mit dieser Kamera auch (mindestens) ein neues PRO-Zoom im von Ihnen geforderten Bereich 150-400mm vorstellen wird. Dann wird man erst beurteilen können, ob dies ein attraktives Angebot für die avisierte Gruppe sein wird. Olympus beschäftigt sich ja nicht erst seit gestern mit der Fotografie, ich denke schon, daß sie wissen was sie da tun.

  • So ein Klopper und dann mit MFT? Hm, also ich mochte meine Lumix G81 – gerade auch im Telebereich spielt das Gewichtsvorteil und Geldvorteil gegenüber größeren Sensoren aus. Beides scheint Olympus nicht anzustreben. Also ich bin skeptisch.

  • Mit den kleinen Teles natürlich eine mega geniale Kombo für lange Rucksackexpeditionen. Wer will denn heute noch ein FF Tele mitschleppen. Der kleine Sensor hat auch bei Makro Vorteile.

  • Hier wird von einigen beanstandet, dass die Kamera für eine mFT Kamera, durch den integrierten Batteriegriff vergleichsweise gross wird und damit der eigentliche Vorteil von mFT verloren ginge. Ja, das ist natürlich ein Argument , das nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen ist. Man muss aber zwei Dinge berücksichtigen, durch die sich dieses Argument wieder relativiert, nämlich
    1. dass sich die Kamera vor allem an Sport- und Wildtierfotografen richtet und diese bisher mit ihren vor allem VF-Kameras und -Objektiven sehr grosse und schwere Ausrüstungen sich gewohnt sind. Die Oly mFT-Kamera mit integriertem Batteriegriff ist jedenfalls nicht schwerer und grösser – sondern weiterhin kleiner und leichter – als vergleichbare VF-Kameras mit angesetztem Batteriegriff, jedenfalls soweit es sich um DSLRs handelt. Bei den Sonys bin ich mir nicht ganz sicher, ob das auch zutrifft, mir ist auch nicht bekannt, ob man für die A9 überhaupt einen Batteriegriff erhalten kann?
    2. Der Größen- und Gewichtsvorteil der mFT-Objektive bleibt natürlich im Vergleich zu gleichen effektiven Brennweiten aus dem VF-Bereich weiterhin bestehen, was dann trotz der gewachsenen Grösse der Oly immer noch deutlich leichtere und kompaktere Ausrüstungen im Vergleich zu VF-Ausrüstungen für den gleichen Zweck ergibt.

    Was hier bisher gar nicht angesprochen wurde, ist die Bedeutung der in Marks Bericht genannten fast unglaublichen Stabilisierung von angeblich bis zu 7,5 Blendenstufen, welche diese für die sehr langen Brennweiten haben kann. Bei diesen Brennweiten ist ja vor allem das Problem, dass selbst mit mittleren Belichtungszeiten aus der Bewegung der Kamera Unschärfen resultieren und dies bisher höchstens mit noch kürzeren Belichtungszeiten und/oder durch (Einbein-)Stative kompensiert werden kann. Die spekulierte Stabilisierung ergibt also die Möglichkeit, besser als bisher, lange Brennweiten auch für aus der Hand geschossene Fotos zu verwenden und zwar auch im Hochformat, was sich aus dem Batteriegriff ergibt. Das sind klare Vorteile gegenüber VF-Kameras und zwar gleich ob es sich um DSLRs oder DSLMs handelt. Auch aktuelle VF-DSLMs schaffen bei weitem keine 7,5 Blendenstufen Stabilisierung.

    Für mich ist unklar, wie Olympus die Pixel-Shift-Möglichkeit auch aus der Hand erreichen will? Baut man alleine auf die Stabilisierung oder werden Bewegungen „herausgerechnet“? Da die Kamera vor allem auf schnellbewegte Motive ausgelegt sein soll, liegt die Vermutung ja nahe, dass diese Pixelshift-Möglichkeit ja gerade für dieses Einsatzgebiet realisiert wurde. Kein Mensch wird sich wohl eine Sport-/Wildtierkamera mit eingebautem Batteriegriff zulegen, um sie dann für Landschafts- oder Architekturfotografie einzusetzen. Egal wie, wenn die Pixel-Shift Technologie nun tatsächlich auch für bewegte Motive funktionieren sollte, dann wäre das die eigentliche Revolution durch die neue Oly.

    80MP stabilisierte Sport-/Wildtierfotografie (aus der Hand) mit einer kompakten und vergleichsweise leichten Ausrüstung, das wäre ein absolutes Alleinstellungsmerkmal und würde jede aktuelle VF-Ausrüstung in den Schatten stellen.

    • Lange Zeiten aus der Hand mit neuesten Oly o Pana Gehäusen u zusätzlich stabilisierten Superteles sind schon jetzt überhaupt kein Problem!
      Der Stabi arbeiten dann erheblich leistungsfähiger als jedes andere System – was allerdings auch dem kleinen Sensor mit nur 1/4 der Fläche geschuldet ist!
      Außerdem ist bei Tieren und Sport die größere Schärfentiefe fast immer ein Gewinn und über die inflationäre Bokeh-Mode braucht man da gar nicht nachzudenken, offene Blende und alles hinterm Motiv wird schön unscharf.

      Der Trick ist eben das IBIS und IS zusammen arbeiten wenn es darauf ankommt und das man für Bewegte Motive häufig 1/1000 verwenden muss u ein IBIS dann kaum arbeiten braucht ist auch klar.
      Die 7.5 werden schon mit dem 12-100 mm am IBIS schon von ruhigen Zeitgenossen erreicht – wer heute noch Reisefotografie ohne MFT macht, der hat das wichtigste nicht verinnerlicht. Die Bildausbeute steigt enorm.
      Die eigentliche Domäne von MFT sind doch Reise-, Experimental-, Street-Doku- & Macro-Fotografie.
      Für Tiere und Sport werden noch weitere Super-Tele und Telezooms gebraucht.
      Ein 2.8/300 mm und 4.0/500 mm sind auch für mFT Pflicht.

    • Hallo Thomas,

      das Gewicht ist das gewichtigste Argument, das für ein MFT-System in der Sport/Wildlifefotografie spricht. Die Stabilisierung von 7.5 Blendenstufen ist hingegen nicht nötig, denn gegen Bewegungsunschärfe ist jene machtlos. Wenn sich ein Motiv bewegt, benötigst du schon mal mindestens 1/100 Sek., wenn es sich etwas schneller bewegt (rennendes Reh) 1/500, bei schneller Bewegung 1/1000, bei Vögeln im Flug 1/2000 und bei Libellen im Flug mindestens 1/4000. Sämtliche neuen Teles auf dem Markt haben eine gute Stabilisation, die ca. 3.5 bis 4 Blendenstufen bringt, was auch nicht wenig ist. Nur schon bei der Mindestverschlusszeit von 1/100 Sek. würde das einer Verschlusszeit von über 1/1000 Sek. entsprechen, was eigentlich genügen sollte, bei kürzeren Verschlusszeiten sowieso. Die einzige Situation, wo ein guter Stabi wirklich etwas bringt, ist z.B., wenn ich ein wegrennendes Reh mit 1/50 Sek verfolgen und ablichten möchte (Mitzieher), so dass nur der Kopf und der Rumpf des Tieres knapp scharf ist und sich der Rest in einer dynamischen Unschärfe auflöst. Aber solche Aufnahmen sind eher die Ausnahme.

      80 MP, guter Stabi, schnelle Fotografie aus der Hand. Dass das Pixel-Shiften hier funktioniert glaube ich erst, wenn ich das Resultat mit eigenen Augen sehe …

  • So wie es scheint, eine hervorragende Kamera, aber wie ich schon einmal sagte, keine überlebensfähige Lösung. Der Sensor ist in Grunde schon Vergangenheit und überflüssig. Der Preis macht den Rest.

  • So wie es scheint, eine hervorragende Kamera, aber wie ich schon einmal sagte, keine überlebensfähige Lösung. Der Sensor ist in Grunde schon Vergangenheit und überflüssig. Der Preis macht den Rest.

  • Also ich sehe diese Kamera nur als Nischenlösung für Sport- Wildlifefotografen oder Filmemacher. Auch dass der HR-Modus sich jetzt ohne Stativ benutzen lässt, ändert nichts dran, dass man damit wohl nur Stillleben fotografieren kann, da die maximale Serienbildrate keine Bewegungen eingefrieren kann.
    Ob Olympus zu dem Preis viel Kundschaft anlocken kann, bleibt fraglich.

    • Was nützt der ganze Technik-Schnick Schnack wenn die Kamera so groß wird wie eine Canon 5d,aber bei einem Din A4 Ausdruck das ewige Rauschen herrscht? Sony hat mit der A7lll da schon was tolles gebaut was Größe und Leistung betrifft. An ein paar Ecken noch etwas schleifen und das Teil ist fast perfekt.

      • ….aber bei einem Din A4 Ausdruck das ewige Rauschen herrscht…

        Könnte es vielleicht sein, dass die Dateien nicht optimal aufbereitet sind?

        Ich kenne niemanden, der bei meinen Ausdrucken in A2, weder mit Epson3800 noch mit Canon IPF 1000 angefertigt, Rauschen erkennt. (Bei Aufnahmen bis ISO 1000).
        Wenn die „Neue“ das dann bis ISO 3200 ermöglichen sollte, um so besser.

        Peter

  • Das Problem bei MFT liegt meiner Meinung nach auch bei den Objektiven für Wildlife:
    Das Olympus 300 f4 ist ein tolles Objektiv, siehe Lens Tip; aber umgerechnet in KB ist es ein 600 f8, also auch nicht anders als ein 100-400 f4.5-5.6 (in Kb am langen Ende: 600 f8) in Apsc; ja das 300 f4 von Olympus ist bestimmt schärfer,aber auch unflexibel, da kein Zoom und das Gewicht zu einem 100-400 f4. 5-5. 6 ist gleich.
    Das Panasonic 100-400 f6. 3 ist zb ein 800 f12. 6, das bekommt man auch mit einem 100-400 f5. 6 in Apsc hin und zwar mit 1.4 Extended ist dann in Kb ein 840 f11 (ca.) und das Panasonic 100-400 hält leider mit keinem 100-400 in Apsc mit.

    Ich wünsche Olympus alles Gute und hoffe das dieser Schuss nicht nach hinten losgeht, ich finde es sehr optimistisch eine Mft Kamera für um die 3000 Euro anzubieten!

    • 1.Seit wann ergibt 300/4 MFT umgerechnet auf KB 600/8 .
      2. Es spielt keine Rolle wie Groß und Teuer und ob sich das für Olympus rechnet. Es ist ein Technologie Träger und einige Sachen und Neuerungen werden abgespekt in die Unteren Modelreihen einfließen.

    • hallo jip,
      du hast recht, daß es bei den f/“blendenwerten“ um die tiefenschärfe geht und diese bei anderen formaten umgerechnet wird. aber bei der geschwindigkeit wird hier nichts umgerechnet. nicht nur, daß bei größeren sensoren größere gläser verwendet werden in denen licht verloren geht. vielleicht sollte man mal einen fachman darauf ansetzen und errechnen lassen wieviel schneller ein mft f4 im gegensatz zu einem aps f4 und einem kb f4 ist. ein statistischer wert wäre interessant, wobei nicht jedes objektiv dann über einen kamm geschoren werden sollte.

      also nicht vergessen, daß bei den blendenwerten die tiefenschärfe gemeint ist. bei sport und wildlife sollte aber die geschwindigkeit zählen und das hat nur bedingt mit den f/“blendenwerten“ zu tun. 😉

      • @daniel

        Der Einwurf mit der Geschwindigkeit ist gar nicht verkehrt, jede Kamera kann natürlich nur so schnell fokussieren, wie das Objektiv es auch kann.
        Wenn ich mal als Beispiel das 400mm f2.8 von Sony nehme (OK, es kostet 11999 € und möchte sich von uns bestimmt keiner leisten):
        Zitat: Sony.de Website:
        „Neu entwickelter linearer XD-Motor (Extreme Dynamic) sorgt für extrem schnellen, präzisen und geräuschlosen AF“
        „Zwei dieser neuen Motoren sind im SEL400F28GM verbaut, wodurch eine 5fache Steigerung bei der Verfolgung sich bewegender Motive erzielt wurde. Das bedeutet, dass die extreme Schnelligkeit moderner Kameragehäuse genutzt werden kann“

        Ich denke nach dem Motto: You get what you pay for!

        Deshalb kann es schon sein, dass das 300 f4 von Olympus schneller als ein 100-400 f4.5-5.6 in Apsc fokussieren kann, da es ja 2599 € kostet.
        Aber vergessen sollte man auch nicht, dass laut dpreview die schnellste Kamera (also am besten für Wildlife geeignet) die Nikon D500 ist! (mit welchen Objektiv auch immer?)

        Aber ich bin natürlich auch kein Experte!

        Ich wünsche dir und allen hier einen schönen Abend!

      • Jip,

        du hast es offensichtlich immer noch nicht verstanden. Gemeint ist nicht die AF Geschwindigkeit des Objektivs, das hängt, wie du es sagst, von anderen Faktoren ab, nämlich dem Motor und dem AF Modul. Wobei Festbrennweiten in der Regel etwas schneller sind als Zoom-Objektive.

        Was gemeint war, ist, dass unabhängig vom Sensorformat die Verschlusszeit bei gleicher Blende und ISO-Einstellung immer identisch ist. Soweit klar?

        Das einzige was sich ändert ist der Schärfentiefebereich; von VF zu APS-C entspricht es einem Blendenwert, von APS-C zu MFT nochmals einen, macht zusammen 2 Blendenwerte. Falls du mit einer MFT Kamera die gleiche Freistellung wie bei einer Vollformatkamera erreichen möchtest, bräuchtest du statt eines 300 f4 ein 300 f2. Alles klar? Wenn nicht, fotografiere einfach weiter …

      • Hallo Daniel ,
        was meinst du mit Geschwindigkeit? Blendenöffnung? oder Autofokus?
        Habe gestern abend gerade ein Video gesehen das der Frage nachging ob eine gleiche Blenden – Zeitkombination bei unterschiedlichen Sensorgrößen hier APS-C und Vollformat eine unterschiedliche Belichtung ergibt.
        Ergebnis kein Unterschied !!!, allerdings natürlich ein anderer Bildausschnitt von gleicher Position aus und ein unterschiedlicher Tiefenschärfeverlauf.
        Ich neige nicht zu der Annahme, dass in heutigen Objektiven in den gößeren Gläsern mehr Licht verlorengeht oder bei größeren Frontdurchmesssern mehr Licht eingefangen wird.

        Gruß
        Peter Wagner

      • Hallo Daniel,
        habe das empfohlene Video angeschaut nur an entscheidender Stelle wird gesagt 5% des Lichtes geht in den Gläsern oder an der Vergütung verloren allerdings das Licht reduziert sich von vor der Öffnung bei 1/2 Objektiv auf ein Viertel auf der Bildebene.
        Wohin das Licht verschwindet wurde aber nicht erwähnt, auch nicht die Fläche auf die sich das bezieht. Das finde ich eher verwirrend als erleuchtend und somit „antipädagogisch wertvoll“.
        Meine Frage war eigentlich: meinst du mit Geschwindigkeit die Öffnung hergeleitet vom amerikanischen Gebrauch für fast =Große Blende =“schnelles“Objektiv“?
        Das würde ich für einen modernen aber falschen Sprachgebrauch angelehnt an die amerikanische Sprache halten; das sorgt dann auch für Antworten, die sich auf die Geschwindigkeit des Autofokus beziehen. Was also ist gemeint?
        Ich würde das folgende Video empfehlen zu der Frage ob MFT und Vollformat gleiche Zeiten bei gleichen Blendenwerten und Iso ergeben.
        https://www.youtube.com/watch?v=SfT0WCuYxUg.

        Herzlichen Gruß

        Peter Wagner

      • hallo peter

        stimmt, daß an der stelle ein verlust von beispielsweise 5% am glas verloren ginge. das trifft aber nicht auf alle objektive zu. es hängt davon ab wieviel glas im objektiv verbaut wurde und wie dick das glas ist. vielleicht kommst du irgendwann mal in den genuss mehrere scheiben glas aufeinander legen zu können. dann wirst du schnell feststellen, daß dort sehr viel licht verloren geht. um so dicker das glas, desto weniger licht geht durch.

        ich verstehe auch nicht so recht was du mit dem halben objektiv meinst. kannst du mir das bitte mal erläutern?

        in diesem fall sprach ich von einem schnellen objektiv im bezug auf lichtdurchlass und nicht auf den autofokus. ich dachte auch, daß dies durch die angabe des blendenwertes deutlich geworden sei. dies ist aber wieder verwirrend, da ein autofokus bei kleinbild, im verhältnis zu einem autofokus von mft viel schwieriger hat bei gleicher blende den schärfepunkt zu treffen, da ein autofokus bei kleinbild mit mehr unschärfen zu arbeiten hat. dies zur klärung. 😉

        dein video geht leider ein klein wenig an meiner ausführung vorbei. aber es ist wieder treffend was die verhältnismäßigkeit der iso-werte zu belichtungszeit zu „blendenwert“ betrifft. „blendenwert“ wäre dann in anführungszeichen zu setzen. lichtstärke wäre treffender. 😉

      • Du hast es immer noch nicht begriffen … kommt vielleicht später noch. Die 600 mm stimmen, wenn du den Bildausschnitt meinst …

      • Natürlich meine ich den Bildausschnitt!

        Und ich meine, dass Blende 4 an MFT dieselbe Tiefenschärfe ist, wie Blende 8 an Vollformat!
        Und an Vollformat muss ich dann z. B. ISO 6400 nehmen und an MFT ISO 1600, da Mft zwei Blenden mehr rauscht ist die Bildqualität gleich!

        Und die Verschlusszeit ist natürlich bei beiden gleich!

        So meinte ich es.

      • Festbrennweiten in der Regel etwas schneller als Zooms…

        Wir neigen alle, mangels besseren Wissens und Erfahrungen, zu Pauschalurteilen – ich leider auch.
        Die machbare AF-Geschwindigkeit hängt von vielen Faktoren ab, wenn große Glasmassen bewegt werden müssen bleibt er relativ langsam, ganz gleich welche Kamera mit welchen Prozessoren daran arbeitet. Und bei wenig Licht/Kontrast ist da nicht selten auch die Kamera zu langsam.
        Da Zooms häufig mit halbierter Lichtstärke auftreten – im Vergleich zur FB – aber leichteres Glas bewegt wird, sind eigentlich eher Zooms schneller im Fokus. Und sogar erheblich, wenn man mal Canon 100-400 mm mit 2.8/300 400 mm oder auch 4/500 mm u Co vergleicht. Und das aktuelle 70-300 mm würde ich als das aktuell bei weitem schnellste Tele einschätzen.
        Bei Nikon sieht es etwas anders aus, weder 80-400 mm noch 200-500 mm fokussieren besonders schnell – da helfen auch D500/D5 nicht so viel – nur das neuere 70-300 mit anderem AF Motor u anderen Massen ist bei Nikon schnell. Daher stimmt für Nikon die Aussage eher als bei Canon oder Fuji.
        Doch es ändert sich gerade ganz viel, Vanon hat mit DO angefangen, AF-sauschnell, Leica hat ganz veränderte Konstruktion im 90-280 mm, Sony u Canon haben jetzt 2.8-400 mm (+600 mm Canon) mit weniger beweglichen Massen konstruiert und sind bestimmt so schnell wie 100-400 mm C/S – wenn nicht gar noch schneller.
        Jetzt gehts da erst richtig los!
        Und wenn jetzt mehr DO/PF kommen – wird die AF-Geschwindigkeit entfesselt!

        Bei mFT ist das 2.8/200 mm am schnellsten und sichersten im AF, an beiden Kameramarken. 4/300 ist etwas gebremster – auch gegen 200 mm mit Konverter – um fair zu bleiben – und das 100-400 mm ist sehr flott, hat aber deutlich mehr Ausreißer bei der Trefferquote und einen anderen AF-Motor.
        Damit bin ich nicht perfekt glücklich und auch nicht mit dem Oly 40-150 mm – das auf mich schon überscharf wirkt und die Hintergründe unschöner zeichnet.

        Die Freistellung wird über strapaziert. Am wichtigsten sind hier nicht die Brennweite oder Lichtstärke oder Sensorgrösse – sondern der Abstand zum Motiv und dessen Abstand zu anderen Motiven und einem Hintergrund.
        Und ja, ein 600 mm zeichnet ganz anders als ein 300 mm – ganz gleich welche Größe der Sensor hat!
        Das war immer schon ein lächerlicher Vergleich, der sich nur auf einen Bildausschnitt bezieht.
        Zumal ein 600 mm mit Adapter an mFT ja ein 1200 mm ist!
        Und ein 300 mm auch an APSC und Vollformat ein 300 mm bleibt!

        Und größere Schärfentiefe ist weit häufiger wertvoll, als zu geringe Schärfentiefe – hängt auch wieder sehr von der Nähe zum Motiv ab.
        Also wer mit den angebotenen Objektiven von mFT nicht freistellen oder kein Bokeh zaubern kann – sollte noch viele Kurse besuchen und sich Gedanken um seine Art zu fotografieren machen und sich mehr um das Motiv bewegen.
        Klar im Tarnzelt oder an der Bande beim Sport – vom Stativ, sind wir alle angezählt u da nehme ich auch lieber VF.

      • hallo jip, zwei blendenstufen heißt nicht, daß der blendenwert als zahl verdoppelt wird. verwirrender weise sieht die stufung da etwas anders aus, wie es auf alten oder fujiobjektiven zu lesen ist. es beginnt mit blende 1, welche einen lichtdurchfluss von 1:1 bedeutet. dann geht es wie folgt weiter:
        1,4_2,0_2,8_4_5,6_8_11_16_22_…..

        wenn ich also iso 100 habe bei f2,0
        bedeutet das iso 200 mit f1,4 die gleiche belichtunszeit hat.
        dies führt zu iso 400 mit f1,0…

      • ach entschuldigung. es sollte einen lichtdurchlass von 1:1 haben. das stimmt aber nicht wirklich. der blendenwert liegt bei 1:1. idealerweise, bei einem entsprechend gebauten objektiv stimmt das mit dem lichtwert überein. ansonsten spielt man nur mit der dem wert entsprechenden schärfentiefe/tiefenschärfe. 😉

      • jip,
        mir ist es gerade selbst aufgefallen. von blende 4 zu blende 8 sind doch zwei blendenstufen. 😀
        man versucht zu helfen… 😀

    • Also, wenn Du tatsächlich von Anfang an den Bildausschnitt und die Schärfentiefe – und nicht (wie ich Dich verstanden habe) die für die Belichtung relevanten Faktoren – gemeint hast, dann hast Du sicher auch die Preise für die Objektive Deiner Vergleichsüberlegung im Kopf, oder etwa nicht? Eine 600mm Festbrennweite von Canon oder Nikon kostet ca 11´000 Euro (!!!) und wiegt ca 4kg. Was nochmal wiegt das 300mm, f4 von Olympus und was kostet dieses hervorragende Objektiv? Wenn ich richtig recherchiert habe, gibt es von Sony für VF gar keine 600mm Festbrennweite, mit Sony schafft man es also momentan weder mit viel Geld noch mit durchtrainierten Körper, ein Original-Sony-600mm-Klotz in die Wildnis und auf die Berge zu transportieren und einen Bildausschnitt von 600mm zu erzeugen. Und wer es mit vergleichsweise 600mm nicht hinbekommt, mit dem 300mm f4 von Olympus sein Objekt freizustellen, der hat wohl ein ganz anderes fotografisches Problem. Hier sind Beispielfotos von jemandem, der damit beim 300mm f4 gar keine Probleme hat:
      https://www.naturfotografie-kruse.de/300mm-14-0-is-pro/

      Manchmal muss man auch die Plausibilität der hier vorgenommenen Theoretisierungen hinterfragen. Für alle Freistellungsfetischisten, die es sehr kunstvoll empfinden, bei Portraits auf das Auge scharf zu stellen und schon die Augenbrauen gewollt unscharf abzubilden, die sollen halt VF verwenden. Alle anderen schaffen bereits mit den derzeit vorhandenen Möglichkeiten aus dem mFT Bereich fast alle anderen fotografischen Aufgaben zu meistern.

      • Ich finde ob man man ein größeres Objektiv benötigt oder nicht als Fotograf sollte man nicht pauschalisieren, jeder der sich z. B. das 400 f2.8 kauft, der weiß warum (ich denke zumindest die meisten).
        Und mit 1.4 Extender ist es ein Objektiv mit 560mm Bildausschnitt!

        Zur Freistellung:
        Habe vor kurzem das 200 f2 mit 1.4 Extender von Fuji gegen das 100-400 f4.5-5.6 von Fuji bei Fußballaufnahmen gesehen:
        Der Unterschied ist deutlich zu erkennen:
        Das 100-400 stellt kaum frei; das 200 jedoch sehr gut!

        Und einem wildem Tier kann man schlecht sagen, auch wenn man es gerne würde: Bleib stehen, ich muss noch näher ran, ich möchte dich mehr freistellen! 😁

        Die Beispiele die man in deinem Link sehen kann, da ist der Fotograf auch relativ nah dran!

        Für mich persönlich reicht mir mein 100-400 f4.5-5.6 von Fuji, da ich nur gelegentlich Wildlifefotos mache, sonst würde ich mir das 200 f2 kaufen.
        Ich habe z. B. eine Elchkuh in Schweden fotografiert: Bei diesem Foto hätte man von der Tiefenschärfe auch ein teureres mit kleinerem f-Wert nehmen können, jedoch möchte ich persönlich es nicht schleppen, weil ich lieber Landschaften fotografiere.

        Also jeder sollte das kaufen, was er für richtig hält!

        Ich wollte die oben genannten Objektive von Olympus und Panasonic auch nicht schlechtreden, nur die vielgenannte Einmaligkeit der Objektive vorallem im Telebereich gegenüber anderen Systemen sehe ich persönlich nicht!

        Allen einen schönen Tag!

  • „Für dieses Geld könnte man sich ohne Probleme auch eine erstklassige Vollformatkamera zulegen“ – Diesen Kommentar hätte man sich auch sparen können. MFT-Fotografen wissen was sie an ihrem System haben und haben weder Bock auf klobige Vollformat-Boliden noch die dafür notwendigen Klotzobjektive. Wer sich natürlich nicht durch die eigene Fotografie, sondern nur durch das erkaufte Equipment definiert braucht so was wohl.
    Es gibt nur wenig sachliche Gründe die heutzutage noch für Vollformat sprechen, aber etliche dagegen. Wann geht das wohl endlich in die Köpfe von Euch „Fach“-Autoren?

    • Ich kenne bereits einige Sportfotografen die auf die E-M1MarkII umgestiegen sind. Sowohl von Nikon Vollformat (D750) als auch Canon 7DMarkII. Und die sind mehr als glücklich mit dem Umstieg.

      • …..ein Bekannter (Fotograf) von mir…..von Olympus zu Canon und wieder zurück zu Olympus.
        Gewechselt hatte er damals wegen erneuten Bajonettwechsel von Olympus (FT auf mFT) wo er ein wenig angepisst war

    • Stimmt, es gibt nur wenige sachliche Gründe, die für Vollformat sprechen. Und was macht man, wenn genau diese wenigen Gründe die entscheidenden sind? Genau, man entscheidet sich für eine Vollformatkamera. Wann geht das wohl endlich in die Köpfe einiger hier? Wenn ich mich recht erinnere, nimmt man beim Golf auch nicht immer den gleichen Schläger …

      Gruss von einem Fachautor

  • Hab mich gerade von meinen gesamten Nikon Equipment getrennt.
    FX und DX. Alles musste raus. (Puh, Schweiss von der Stirn wisch ,- hatte den Eindruck auf den letzten Drücker…)

    Auch mein Objektivpark wurde endlich bereinigt. Aber wie könnte es anders sein, ein paar Nikkore dümpeln immernoch schnarchnasig in der Bucht. Musste schon richtig mit dem Preis runter…

    Was allerdings immer (zu meinem Glück) auffällig ist; Zuiko’s und Lumix (Vario&Co) wirst du immer los. Selbst zu höheren Preisen. Da sag nochmal einer, bei Mft geht nix…

    Forza Olympus !

    • …und sein wir doch ehrlich, ein wunderschönes Zuiko 12-40, 2:8 und ein 300er 4:0, mehr braucht es doch nicht zu Glücklichsein… Vielleicht noch das eine oder andere nach oben oder unten für persönliche Vorlieben, aber sonst…

      M1X… kannst kommen !

  • Zu erwarten sind nur kleine Verkaufszahlen, 3000€ sind einfach zu viel. Kameras werden von vielen nur als Werkzeug angesehen, deshalb auch die Nikon Z6. Die Z7 ist vielen auch zu teuer. Viele gehen noch weiter und kaufen dann, wenn ein Modell abgekündigt ist, dann das Ausstellungsgerät aus der Vitrine.

    • Martin,
      noch gibt es keine bestätigten Aussagen zum Preis auf der anderen Seite war der Einführungspreis einer D500 bei 2.3xx € und um fair zu bleiben +400 € für den Batteriegriff der bei Oly mit „verbaut“ ist.
      Das die Kamera nicht auf „Normalos“ abzielt dürfte klar sein, interessant wird es was M5/10 alles erben werden (für die Masse)

      • Mirko,

        bei der D500 brauchst du keinen Batteriegriff, der Akku reicht für über 1000 Aufnahmen … (zur Erinnerung: ist Spiegelreflex).

      • aha da wird der Handgriff bei den einstelligen Nikonˋs nur aus Jux und Dollerei mit integriert (zur Erinnerung ist Spiegelreflex)

      • Der Batteriegriff ist Geschmackssache, viele Profis brauchen ihn nicht. Die Serienbildrate wird vielleicht noch etwas schneller und im Hochformat ist das Handling für einige besser. Wenn ich mich jeweils an den bekannten Foto Hotspots umschaue, hat nicht mal die Hälfte einen Batteriegriff. Auch die Anzahl Aufnahmen pro Akku ist bei Spiegelreflexen genügend, im Gegensatz zu den DSLM (Ausnahme Sony A), da braucht man den Batteriegriff schon deshalb.

        Ich habe auf jeden Fall keinen und werde mir auch keinen kaufen.

      • Guten Tag Mirko …
        Von der 5er wird überhaupt nicht mehr geredet – die alte war im Anfang auch nicht billig – sie hat mich früher auch sehr interessiert – ich weiß nicht in welchem Preissektor die bei Olympus noch reinpassen sollte – 1300 Euro wird sicherlich weit überschritten werden – dann kommt sie der 1er schon nahe …
        Und drunter wird sie dann nicht mehr so gut ausgestattet sein können um der Konkurrenz Parolie bieten zu können …
        Dann kann man ja gleich die 10er nehmen …
        Es wird eben auch daraus hinauslaufen „wer was gutes will muss blechen“…
        Also soll die „Masse“ heutzutage „blechen“ …
        Mit diesen Aussichten grüßt Dich Gustav ..

      • Gustav,
        die 5er ist doch schon alt und uninteressant 😉
        Spaß bei Seite, die 5er ist eine Kamera wo ich „schwach“ werden konnte/ kann, letztendlich hatten aber die mir bekannten „Farbwiedergaben“ gesiegt.
        Mal sehen was die Neue 5 alles von der „1“ erben wird…nicht das ich noch Olyfujianer werde 😎

      • Rolf,
        ist mir eigentlich schon ein paaaaaar Jahre bekannt das DSLM „Energiehungrig“ ist ….musst dich nicht immer wiederholen 😉

      • Mirko ….
        Ehe Du „schwach“ werden solltest hat Fuji wieder was interessantes hervorgebracht – das Karussell dreht sich auch bei den beiden Vorreitern Fuji und Sony weiter …
        So wird es den beiden Großen auch gehen – immer wenn sie beim VF etwas Neues freudig vorstellen legt Sony bei seinen nächsten Updates noch eine Schippe drauf ….
        Wäre nur schön wenn das Preiskarussell sich mal weniger drehen würde – bald gibt es nur noch Kameras um 2000 Euro herum – etwas unter 1000Euro wird ja schon gar nicht mehr voll genommen …..
        Irgendwann bin ich soweit das ich einen Kaufstreik hinlege und sage “ leckt mich mal“ – früher gelang es mir auch ohne solch eine Bevormundung über die Hintertür von den Herstellern akzeptable Fotos hinzukriegen ohne das es immer das teuerste sein musste ….
        Ja – früher war alles besser …..

      • Mirko,

        ich finde schon, dass ich dich immer wieder mal daran erinnern muss, du scheinst es jeweils schnell wieder zu vergessen…

      • genauso sieht es aus Rolf, bestelle mir gleich mal einen BG (bevor ich es wieder vergesse)damit ich über die Runden komme….

      • Was soll BG bedeuten? – Bartgeier? …
        ja Daniel – bin auch kurz vor dem evtl Kauf der A 7-2 – soll 1111 Euro im roten Markt kosten – abzüglich 150 Euro Rabatt – also 960 Mark und ich habe etwas besseres als meine alte versenkte A 7 ….
        nur Meine A 6500 wird gleichwertig sein – da bin ich als Laie bald mit meinem Latein am Ende ob nochmal VF überhaupt noch lohnt …

      • BG= Batteriegriff, darum ging es hier lieber Gustav 😎
        Du wirst schon für Dich die richtige Kamera kaufen, ob Du nochmals VF benötigst weißt nur Du 📸

    • Die Nachfrage bestimmt eben den Preis. Die Händy-Generation will eben aufs Display schauen und nicht durch den Sucher und sie stören sich auch am Klappern eines Spiegels. Wie grottig die Bilder aussehen, ist dabei eher nebensächlich, die sind sowieso nur fürs Internet bestimmt und nach 3 Sekunden schon vergessen.

      Tja, und diese Kundschaft ist eben bereit, jeden Preis zu zahlen. Einen normalen Fotoapparat mit Knöpfen könnten sie eh nicht mehr bedienen, das ist nur etwas für Greise. Ein Tötsch Skriin muss her, um jeden Preis. Also um ehrlich zu sein; bei dieser Ausgangslage finde ich einen Preis von 3000 Euro angemessen, vielleicht könnte man sogar auf 3500 gehen.

      Es gibt aber noch eine gute Nachricht an alle Frustrierten: Die EM-1 Mark ll gibt es bald zum Schnäppchenpreis!

      • Rolf ….
        Die ist jetzt schon sehr gefallen …
        deshalb habe ich Mirko schon geschrieben wo da überhaupt noch eine neue 5er hinpasst ….

      • Sehr schön, Gustav,

        das scheint eine sehr gute Kamera zu sein, und wenn sie dann dazu noch immer günstiger wird …

  • Richtig innovativ wären für mich Sensoren, deren Pixelzahlen, man nicht durch 3 oder mehr teilen muss, um auf die echte Auflösung zu kommen.
    Innovativ auch, ein Stück Glas, das wenn eine Spannung angelegt wird, undurschsichtig wird, also ein echter digitaler Verschluss.
    Oder ein Monitor, der abgenommen und als Funkfernsteuerung verwendet werden kann.
    Oder eine, satt drei Kameras, die alles kann, hohe Auflösung, schnell sein, kein Rauschen bei hohen ISO Empfindlichkeiten, das alles in einem kleinen Gehäuse und mit kleinen, leichten Objektiven.

    • „Innovativ auch, ein Stück Glas, das wenn eine Spannung angelegt wird, undurschsichtig wird,…“

      Wie langweilig.
      Wenn die Klamotten einer sexy Maus durch das Glas durchsichtig werden, erst dann kommt Spannung auf! DAS nenn ich Innovation .

      Ps:
      …und nein.
      Ich stand nie mit einem 70-200er ohne „Sicherheitsabstand“ beim Bodypainting nackter Frauen in einer Horde von….
      🙂
      Micky, der mega Monster Höllenfotograf

  • Guten Morgen ….
    Die kalte Jahreszeit beginnt bei uns mit 8 Grad Minus …
    Ich habe eben in der Morgensonne die roten Rosen mit dickem weißen Rauhreif abgelichtet – ja wenn der Reif kommt dann hats sich dann bald „ausgereift“ mit ihrem Dasein – so ist das Leben …
    Warum ich wieder so depressiv philosophiere?…
    Das liegt daran das ich Minderwertigkeitskomplexe habe wenn ich eine Kamera unter 1000 Euro in Augenschein nehmen will (Sony A7-2 für 960 Mark) – ach – etwas schüttelts mich schon wenn ich daran denke eine unter 2000 Mark mal in Betracht zu ziehen – was kann sowas schon sein ….
    Dabei glaube ich geträumt zu haben das eine moderne G81 dieselben guten Bilder hinbekommt wie das gewaltig große kleine „Technikmonster“ von Olympus ….
    Oder nicht ? ….
    Das denkt Gustav ……
    Natürlich an Alle einen schönen Sonntag …..
    Sony könnte auch mal wieder was vorstellen – wird langsam langweilig hier …
    Und die Trolle haben sich scheinbar auch schon ihren Winterspeck angefressen und sich in die Bärenhöhle verkrochen ….
    Gähhhn …. ob ich mich nochmal hinlege?

    • Da heute der Tierarzt aus Langeweile mal Tag sagte und natürlich seine Olympus dabei hatte bekam ich Nachhilfe in der High – Res – Technik derselben …
      Es geht ja in gut einer sek so ein 50 MP JPEG – nach 7 sek ca ist es fertig und ich habe eben mal die Fotos – die auf meine Speicherkarte geknipst wurden – begutachtet.
      RAW mit 80 MP ging nicht da es nur mit Oly-Software entwickelt wird …
      Stativ ist Pflicht – eine Katze hat alles ruiniert als sie durchs Bild schritt …
      Auch bei windigem Wetter oder Wellengang ist es nicht anzuraten …
      Um nachträglich Tiefen noch etwas aufzuhellen sollte nicht über ISO 100 geknipst werden …
      Also gibt es Grenzen – Iso nur bis 1600 – kein Reihenbelichtung und HDR – da der Bildstabi bei der Aufnahme ausgeschaltet ist bin ich sehr gespannt auf den sogenannten neuen Freihandmodus – da wird sich was beißen –
      da ist sogar unser Tierarzt gespannt ob das möglich wäre denn er meint im Moment geht Freihand überhaupt nicht zufriedenstellend …
      Aber ich bin sehr erstaunt über die paar Bilder die wir schnell so gemacht haben – ich nehme jetzt diese Funktion durchaus ernst und möchte meine etwas flapsige Auffassung über die Olympus – Techniken von heute Morgen hiermit doch etwas revidieren…
      Aber all diese Techniken klappen meiner Meinung nach auch nur mit dem kleinen Sensor – Bildstabi 7,5 – kaum zu glauben …
      Nur in der Freihand – Hochauflösung funktioniert der nicht – also wird’s spannend was Oly vorstellt .
      Wer mit dem kleinen Sensor zufrieden ist bekommt eben viel Technik zum hohen Preis …
      Ein Gruß von Gustav …

      • Nicht verzagen Gustav,

        mit all deinen Programmen kannst du sicher die schlechten Teile rausoperieren und neue einpflanzen. Wenn das mit einem kompletten Himmel funktioniert, sollte es doch auch so klappen. Oder ist etwa das komplette Bild unscharf und verrauscht? Dann herzliches Beileid …

      • Hallo Daniel …
        Danke für Deinen schönen Link …
        Leider hat mich mein Vater als Kind aufgrund seiner schlechten Erfahrungen in der amerikanischen Gefangenschaft angewiesen französisch als Fremdsprache zu wählen und daher eine solche englische Seite fehlerfrei von mir zu lesen etwas schwierig ist .
        Gut das ich mir mittlerweile schon etwas japanisch beigebracht habe um nicht hier mit irgendwelchen Zahlen aus dem Land der aufgehenden Sonne verarscht zu werden und so konnte ich den Link gut in deren Sprache lesen ….
        Japanisch liest sich gut – schöne regelmäßige Zeilen – nicht so unregelmäßig mit großen und kleinen Buchstaben wie hier bei uns …
        übrigens stand da auch drin das Sony mit der A7r-3 auch so einen Versuch gestartet hat – Du hast recht – es geht auch im VF …
        es grüßt Dich Gustav ….
        PS….. ich glaube sogar darin etwas von Münchhausen gelesen zu haben ….

      • Ahh – Rolf …
        Auch mal wieder über mich spötteln?
        Na ja kennen wir ja – „immer auf die Alten“ ….
        Unscharfe Fotos bekommen nur die „Spiegelschläger“ hin und Rauschen nehme ich als vom Leben gegeben hin – da es nach Bohnen oder Linsen auch mal rauscht …
        Aber ganz Landscape Pro solltest Du nicht so abtun – es können tolle Ergebnisse dabei rauskommen – man muss nur den Verstand walten lassen …

      • ÄÄÄhhhhh ….. Gustav …

        Mal eine Frage: Wozu brauchst du eigentlich eine neue Kamera, wenn du es auch mit deinen zahlreichen Programmen richten kannst??

        Gruss Rolf (der noch mit den Wölfen tanzt … ääähhhhh … fotografiert meine ich natürlich …

      • Ja Rolf …
        das ist so meine Vorstellung von Dir – wenn Du lautlos durch das Dickicht streifst – auf der Suche nach dem guten Schuss – bereit für das Besondere – auch mal mit dem Wolf flirten – in atemberaubender Landschaft ….
        Und dann – KLICK !!! – alle Motive suchen erschreckt das Weite – nur die Bodenverbundenen können es nicht ….
        Ja der Spiegeldonnerschlag – man hat nur eine Chance …
        Umgedreht solltest Du nach dem Knall das Weite suchen falls die Wildsau Dich entdeckt …
        darum ist es ratsam nur NACH dem „Schuss“ lecker Fondue und Rotwein zu genießen ….
        Mit leerem Magen läufts sich besser mit den schweren DSLRs ….
        Du lässt ja keine Chance aus mich zu piesacken während ich Dir solch Überlebenswichtige Ratschläge gebe – welch Ungerechtigkeit hier …..
        Na ja – Grüßen will ich Dich doch noch …. Gustav ..

      • Tja, Gustav,

        so schlimm ist es auch wieder nicht, denn ca. 99 % der Bilder von Tieren sind mit dem Spiegel gemacht worden. Die DSLM sind erst so langsam daran, sich die Fähigkeiten dazu anzueignen. Denk doch mal an deine Eisvogelbilder, das hat wahrscheinlich immer noch nicht geklappt, obwohl du sie mit deinen Forellen anfütterst …

        Ich sage es einfach mal salopp; ohne Spiegel keine guten Tierbilder. Erstes Foto: das Tier hört es und schaut zum Fotografen. Zweites Foto: Klick … direkter Blick in die Kamera. Ist wie bei einem guten Portraitfotografen; das erste Bild ist selten das beste, sondern das zweite oder dritte, wenn nämlich das Model sich entspannt und und die Kamera schaut.

        Du siehst also, ich habe es im Griff mit dem Spiegel, wer es mit nicht kann, ist ohne auch chancenlos … und übrigens: Fondue mit Weisswein, Rotwein ist ein Nogo … und wer zu gierig ist, verbrennt sich die Zunge.

      • War das piesacken gut .. Rolf ?
        Aber Du schüttelst ja geduldig alles ab wie das ältere Pferd meiner Schwiegertochter wenn die Kinder an ihm herumzerren …
        Na den Eisvogel muss ich wohl erst mal wieder aufspüren – hab ihn Monatelang nicht gesehen – es ist auch viel Unruhe bei den Fischteichen im Herbst und Sommer gewesen da wir allerhand Fichten wegen dem Borkenkäfer fällen mussten ..
        Aber jetzt beginnt ja auch die Zeit des Vogelfütterns für mich – da bin ich dann wieder jeden Tag da an Land – heute bekamen wir schon eine kleine Schneedecke – mal sehn wies weitergeht …

        Ja das Zungeverbrennen habe ich gut in Erinnerung von einer Vorstandssitzung in Hamburg – sehr unangenehm – gut das ich es nicht war …

        Übrigens habe ich heute mal während des Einkaufens mal bei meinem alten Fotohändler hereingeschaut der mir früher immer Minolta verkaufte und nur mit Widerwillen 2005 die A 100 verkaufte – danach mir ewig mit seinen Olympus – Anpreisungen auf den Geist ging so das ich zum roten Markt wechselte …
        Jetzt hat ihm Olympus seine Vertretung weggenommen – er ist sauer nach den Jahrzehnten – ich verstehe es auch nicht wie sowas gemacht werden kann – Olympus sollte doch froh sein viele Händler zu haben – ich denke das wird sich noch bei Denen bemerkbar machen.
        Panasonic verkauft er noch …

        bei Tierbildern bin ich auch immer schnell nach dem ersten Klick dabei das zweite Foto zu machen – da hast du recht .

        Mit meinem Kameraupdate warte ich erstmal ruhig ab was für eine APSC kommt – ich habe mal die Bilder der alten A7 mit der A 6500 verglichen und finde nochmal brauche ich sie mir nicht zu kaufen obwohl Saturn sie mit Linse und Zubehör für 750 Mark verkauft …
        ich hatte ja zur Konzertreise die A 7R-2 für nicht wenig Geld 4 Wochen ausgeliehen – an die denke ich jetzt oft – ich habe ja nur VF – Festbrenner – für die hätte ich dann 42 MP und meine APSC Zooms könnte ich dann mit 18 MP nutzen – ich habe es probiert und für DIN A3plus reichts völlig – meine Akkus der A 6500 passen und sie hat einen neueren Sensor wie die A7 damals – ist nicht so schnell wie die neueren Modelle aber ich nutze sie ja nur für entschleunigtes Knipsen .
        bei Europafoto wird sie für 1900 Mark angeboten minus 200 Euro Cas-Back = 1700 Euro …
        Mal hören ob sie mein roter markt auch dafür verkauft …
        Du siehst ich habe allerhand um die Ohren und erschöpft grüßt Dich Gustav ….

      • Gustav,

        ich habe über unserem Esstisch ein ausgedrucktes Bild im Format 100 x 150 cm. Super scharf, aufgenommen mit meiner alten D7000, 16 MP und einem billigen Objektiv, Sensor APS-C.

        Eigentlich kann es mir ja egal sein, wofür du dein Geld aus dem Fenster schmeisst, aber ich an deiner Stelle würde keinen Cent mehr für eine neue Kamera ausgeben, höchstens für ein schönes Objektiv.

        Gruss Rolf

      • Hallo Rolf ….
        Ja – ich glaube auch das ich nicht mehr auf VF updaten werde …
        Irgendwann setzt sich bei mir immer die Vernunft durch – aber ich wäge manchmal auch lange ab …
        Ich habe kein Teures VF E-Mount Zoom weswegen ich noch zweifeln könnte und bei APSC bin ich mit sehr guten Zooms versorgt und die VF – Festbrenner schraube ich ja sowieso auch an die A 6500 ran …
        Jetzt warte ich auf das APSC Modell was noch vor Weihnachten vorgestellt wird und da sollen auch neue APSC linsen dabei sein – wohl auch besseres …
        Wenn diese Kamera gut sein sollte dann werde ich nach einem Jahr wenn sie etwas günstiger ist mal schauen …
        Und wenn ich mal Sehnsucht nach was Anderem habe habe sind ja auch noch meine alten Spiegelreflexen da und die alte rustikale Dimage A 200 – die zaubern auch noch gute Fotos – ob Manns glaubt oder nicht ….
        Ich habe eigentlich immer nur geupdatet wenns sich richtig lohnte …
        Gute Nacht wünscht Dir Gustav ….

  • Wieso soll die neue E-M1X, wenn sie so wird, wie die wilden Spekulationen versprechen, nur etwas für Tier- und Sportfotografen sein? Wenn man z.B den Hi-Res-Modus wirklich aus der Hand schiessen kann, dann ist die Kamera genauso gut für Mode- Landschafts-und Reportagefotografie. Sehe ich jedenfalls so.

  • Mich hat nach ein paar Monaten mal wieder die Neugierde gepackt.

    High Resolution Modus mit 80 Mpix aus der Hand und 7,5fache Bildstabilisierung – das ist doch mal eine Ansage.
    Und die Objektive sind bestimmt nicht so teuer wie bei Vollformat-Kameras.

    Da dürfte die Zeit der verschwommenen Freistellungsfotos mit Vollformatkameras, bei denen nicht mal ein Vogel komplett scharf ist, bald vorbei sein.

    Wie schon bei der Canon EOS-M50, die wie von mir vorhergesagt, sehr erfolgreich wurde, spukt hier das versammelte Kommentatoren-Team der Konkurrenz Gift und Galle.

    Jetzt warte ich, dass Canon als nächstes eine EOS M60 mit 120 MPix High-Resolution Modus bringt.
    Das dürfte Nikon nicht überleben.

    Ich habe schon lange auf Olympus ein Auge, hatte mich zunächst aber noch für Canon EOS M entschieden..
    Das könnte sich beim nächsten Kamerakauf so in zwei Jahren ändern. Sollte es ins Budget passen, könnte es meine erste Olympus sein.