Kameras Olympus

Olympus E-M1 Mark II: Beeindruckende Testergebnisse bei DxOMark

Die Olympus E-M1 Mark II gehört zu den teuersten Micro-Four-Thirds-Kameras auf dem Markt – und hat laut DxOMark einen Sensor zu bieten, der auch mit APS-C-Kameras mithalten kann.

Olympus E-M1 Mark II: Zu teuer?

Im November 2016 hat Olympus die E-M1 Mark II auf den Markt gebracht. Die Kamera gehört ohne Frage zu den besten Micro-Four-Thirds-Kameras aller Zeiten, trotzdem waren viele nicht restlos begeistert von der neuen DSLM. Das liegt in erster Linie am Preis, der stolze 1.999 Euro beträgt.

1.999 Euro für eine MFT-Kameras? Das ist in den Augen vieler Fotografen zu viel, da man für diesen Preis auch eine APS-C- oder Vollformatkamera kaufen kann. Und schon eine APS-C-Kamera ist einer MFT-Kamera wegen ihres größeren Sensors in Sachen Bildqualität ja deutlich überlegen, oder?

Beste Bildqualität aller MFT-Kameras

Nicht unbedingt, zumindest nicht wenn man den Testergebnissen von DxOMark Glauben schenken möchte. Dort erreicht die Olympus E-M1 Mark II nämlich 80 Punkte im Test und ist damit die mit Abstand beste Micro-Four-Thirds-Kamera, die jemals getestet wurde. Der Testbericht zur erst kürzlich erschienen Panasonic GH5, die ja ebenfalls zum Preis von 1.999 Euro vorgestellt wurde, ist noch nicht veröffentlicht worden. Man darf gespannt sein, wo sich die GH5 einordnen wird.

80 Punkte sind für eine MFT-Kamera ein wirklich herausragendes Ergebnis. Und wenn man diese Punktzahl mit den Testergebnissen von aktuellen APS-C-Kameras vergleicht, dann muss man festhalten, dass die Unterschiede zwischen MFT-Kamera und APS-C-Kameras deutlich kleiner geworden sind. Eine Sony A6500 erreicht nämlich “nur” 85 Punkte im Test, die Canon EOS 80D (79 Punkte) lässt die Olympus E-M1 Mark II sogar hinter sich.

Natürlich sind die Tests von DxOMark eher theoretischer Natur und wenn man die Bildqualität der E-M1 Mark II final beurteilen möchte, sollten noch weitere Tests hinzugezogen werden. Doch eines kann man denke ich festhalten: Die E-M1 Mark II hat einen hervorragenden Sensor zu bieten und der Abstand zum APS-C-Format ist deutlich kleiner geworden.

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Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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