Kameras Olympus

Olympus E-M1X: Doppelt so schnell wie die E-M1 II, drei neue Objektive

Die Olympus E-M1X soll mit einer beeindruckenden Prozessorleistung daherkommen und doppelt so schnell sein wie die E-M1 Mark II.

Präsentation der E-M1X Anfang 2019

Die Olympus E-M1X wird voraussichtlich eine der ersten wirklich interessanten Kameras des Jahres 2019 werden. In den letzten Wochen sind bereits zahlreiche technische Daten durchgesickert (alle Artikel und News zur E-M1X findet ihr hier in unserer Newsübersicht), so ist zum Beispiel die Rede von einem High-Resolution-Modus, bei dem auch aus der Hand extrem hochauflösende und detailreiche Bilder mit rund 80 Megapixeln geschossen werden können. Bisher benötigte man für solche Aufnahmen in der Regel ein Stativ.

Leistungsstarker Prozessor

Nun ist nochmal ein weiteres Detail der neuen High-End-DSLM bekannt geworden. Eine Quelle berichtet nämlich, dass der Prozessor der E-M1X doppelt so schnell bzw. doppelt so leistungsfähig sein soll wie der der E-M1 Mark II. Das ist im Grunde nicht weiter verwunderlich, schließlich soll die E-M1X auch mit einer Serienbildgeschwindigkeit von 18 Bildern pro Sekunde und einem neuen Autofokus daherkommen. Und solche Funktionen benötigen eben jede Menge Rechenleistung.

Drei neue Objektive geplant

Des Weiteren haben zuletzt Gerüchte die Runde gemacht, dass die Olympus E-M1X zusammen mit drei neuen Objektiven präsentiert werden soll. Bei einem dieser drei Objektive soll es sich anscheinend um ein 150-400mm mit konstanter Blende handeln, im Gespräch ist f/4.0 oder f/4.5. Das zweite Objektiv soll ebenfalls ein Tele-Zoom werden, während das dritte Glas im Weitwinkelbereich zuhause sein soll. Auch einen 1,2-fachen Telekonverter sowie einen neuen Blitz möchte Olympus wohl vorstellen.

Olympus scheint mit der neuen E-M1X also so richtig in die Offensive gehen zu wollen. Die Entwicklung einer solchen Kameras zusammen mit mehreren neuen Objektiven hat sicherlich jede Menge Ressourcen und finanzielle Mittel benötigt, dementsprechend deuten Gerüchte auch schon an, dass die Olympus E-M1X wohl ziemlich teuer werden wird.

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

40 Kommentare

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  • Mit einer zu hochpreisigen Kamera dürfte ein zu geringer Umsatz erzielt werden, mit dem die Entwicklungskosten nicht eingespielt werden. Doch vielleicht ist die E-M1X Technologieträger für weitere Modelle – Olympus rüstet auf gegen die Vollformatkonkurrenz.

  • Die Olympus E-M1X greift die Spitzenvollformater, auch DSLR, an und die sind alle sehr teuer etwa Sony A9. Sie ist ein Nischenprodukt für alle Profis und die brauchen immer was zum Abschreiben. Und natürlich kommen die, mit dieser Kamera, gemachten Erfahrungen, allen neuen Olympus Kameras zu Gute.
    Aber das Beste, mFT ist noch lange nicht tot, einfach zu viele Vorteile mit diesem Format.

      • Och da gibt es schon einige:
        1. Größe und Gewicht bei moderaten Offenblenden (1.7, 1.8 oder dem PanaLeica 25mm 1.4)
        2. Günstigeres und kompakteres ereichen von equivalenten Telebrennweiten
        3. Adaptierbarkeit (Gerade von Canon EF/EF-S sowie auch mit einem Fokalreduktor)
        4. Bodies mit sehr gutem Feature-Set zu moderaten Preisen
        5. Leichtere optische Korrigierbarkeit bei Objektiven (es gibt kaum grundsätzlich schlechte MFT-Objektive und Fehler durch die Serienstreuung hat man überall)
        6. Vielfalt bei der Haptik der Gehäuse (Sony APS-C zur Zeit nur Rangefinder-Layout, Canon APS-C sind vorrangig für den asiatischen Markt konzipiert = kleine fuddelige Gehäuse, Fuji hat im unteren Preissegment nichts mit vernünftigem Griff – Im Gegensatz dazu hat man bei MFT eigentlich alles in allen Preisbereichen – von den kompakten Pen-Modellen von Oly über die GX-Modelle von Pana bis hin zur G70/E-M10 für Sparfüchse, G81/E-M5 für solide Technik im Mittelfeld und G9/GH5/E-M1 für Enthusiasten)

        Aber dem Gegenüber stehen natürlich auch die Nachteile im Raum:
        1. Crop-Faktor von 2 (Daraus resultierend höheres Rauschpotenzial bei steigender Auflösung)
        2. Generell weniger Auflösung (zur Zeit max. ~20 MP)
        3. Der Formfaktor (Auch heute wird meist in 3:2 gedruckt und stellenweise auch nicht anders angeboten – Dadurch verliert man Auflösung)
        4. Durch die geringe physikalische Brennweite im Weitwinkel neigt das ein oder andere Objektiv zu Verzeichnungen/Verzerrungen
        5. Durch den Crop etwas schwieriger bei der Freistellung durch Hintergrundunschärfe. Unter Umständen mehr Arbeit mit der Telewirkung bei Offenblende oder Versuch, über extreme Offenblenden (0.95 oder 1.2 – Ersteres nur manuell und letzteres mindestens 4-stellig im Preis – Alternativ mit Fokalreduktor/Speedbooster eine Kleinbildlinse ansetzen) zu kompensieren

        Wie immer kommt es auf die eigenen Bedürfnisse/Ansprüche an. Wenn die Nachteile bei den Anforderungen überwiegen, dann sollte man zu etwas größerem Greifen. Wenn einem aber die Nachteile nicht ganz so wichtig sind, dann macht man mit MFT nichts falsch. Ich halte MFT für ein gutes Format und ist den Smartphone-Knipsen noch immer weit überlegen. Allerdings halte ich persönlich APS-C für den besseren Allrounder und würde mir wünschen, das gerade Canon das ganze mal etwas ernster nehmen oder Sony nicht nur Rangefinder bringen würde. Die Gerüchte zur A7000 klingen zum einen zwar verlockend, zum anderen stehen aber zu viele Dinge im Raum, die am Ende die Kamera im Preis wieder eher unattraktiv machen könnte. Aber auch das hängt wieder von den eigenen Anforderungen ab. Ich selbst brauch keine A9 mit APS-C Sensor. Mir wäre eine A6500 im A7 Gehäuse lieber.

      • @ DennisR

        dem ist nichts hinzu zu fügen, vielleicht noch das besondere Design von Olympus welches mir persönlich gefällt. Und wer sich Mühe gibt kann mit Hilfe des High-Resolution-Modus nebenbei auch das Rauschen in den Griff bekommen.

      • @Alfred Proksch
        Beim High-Resolution Modus muss sich aber noch einiges tun. Das mag zwar für Architektur oder Landschaft ein Segen sein, da man bei dieser Art der Fotografie einfach mit Stativ arbeiten kann und man problemlos Motive ohne bewegende Objekte suchen kann. Aber bei allen anderem sehe ich den High-Resolution Modus kritisch. Momentan wird es ja über mehrere hintereinander erfolgende Aufnahmen realisiert. Dabei ist jede Verwacklung oder jeden ins Bild kommende Objekt der Fluch schlechthin. In der People, Street, Wildlife oder Sportfotografie bringt das einem momentan zumindest noch leider garnichts.

        Aber man verspricht sind von der E-M1X ja viel in dem Bereich. Wird spannend zu sehen, wie Olympus das geregelt bekommen hat und wie gut es funktioniert.

  • Mit so spannenden Objektiven wie 4.5/150-400 mm und langen Teles wird sich MFT behaupten können und seine Nutzen untermauern.

    Nur mit den Preisen müssen sie vorsichtig sein – denn die meisten denken immer noch: Größerer Sensor = bessere Fotos.
    Was allerdings Quatsch ist.
    Also eine mFT-Kamera jenseits 2500€ finde ich verwegen…

    • Hallo Cat …
      Mark hat schon seine persönlichen Abstufungen bei den Preisangaben …..
      Bei der Panasonic nennt er sowas „Extrem hoher Preis“ …
      Bei Olympus jetzt „Ziemlich Teuer“ ….
      Also wird es wohl nicht so sehr schlimm werden …
      Einen schönen Adventsabend wünscht Dir Gustav ….

  • Hauptvorteil mFT wurde speziel für Digital konzipiert.
    Hauptvorteil kleiner und leichter. Mindestens die Objektive sind es.
    Hauptvorteil Crop Faktor 2. Ein 60 mm entspricht dem Bildeindruck 120 mm bei VF und aus 400 mm werden bezahlbare 800 mm.

    • – was heißt „spezial für Digital konzipiert“ und woran zeigt sich dieser Vorteil?
      – kleiner und leichter: ok gegenüber FF, gegenüber APS-C nicht unbedingt (siehe Canons M-Serie)
      – Crop Faktor 2 ist nur für die ein Vorteil, die gerne mit (langen) Telebrennweitern fotografieren, für WW nicht

      • Zu Frage 1: Einzig und allein nur darin, das MFT meines Wissens nach die ersten kommerziellen DSLM’s gewesen sind.

        Zu Frage 2: Die Canon M-Serie ist vorrangig für den asiatischen Markt entwickelt. Das ist deutlich an den Gehäusegrößen gerade der M5 und M50 zu erkennen. Zudem sind sie auch deswegen so klein und leicht, weil sie überwiegend aus Kunststoff gefertigt sind und die meisten Modelle auf einen Sucher verzichten. Einzig die M5 und M50 haben einen Sucher. Die A6000 Serie von Sony ist zwar auch recht kompakt. Das haben sie aber am Ende auch mit Hitzeproblemen bei Videoaufnahmen bezahlt.

        Zu Frage 3: Und für die Objektivgröße. Da man für einen equivalenten Bildausschnitt nur noch die halbe physikalische Brennweite benötigt, lassen sich dadurch natürlich auch kleinere Objektive fertigen. Das klassische Nifty-Fifty hat bei MFT 25mm und keine 50mm. Das Panasonic 25mm 1.7 ist im Vergleich zu den 50mm 1.8 KB-Linsen verflucht klein. Und Weitwinkel ist bei MFT weit weniger Problematisch, als es immer dargestellt wird. Es ist zwar, wenn man gute Qualität will, etwas teurer. Aber es gibt für MFT momenatn 4 Weitwinkel-Zooms, die bis in den UWW gehen und zwischen 7 und 9 mm (14 bzw. 18mm KB equivalent) beginnen. Und wer mit manuellem fokussieren kein problem hat, bekommt mit dem Samyang 10mm 2.8 oder dem Laowa 7.5mm 2.0 sehr gute UWW Objektive zu einem recht guten Kurs.

      • Ein 25mm f/1.4 an mFT ist nicht „verflucht klein“, sondern „verfickt nochmal quasi genauso groß und schwer“ wie ein wetterfestes (!) Fuji 35mm f/2, das einem 24mm f/1.5 an mFT entspricht, und ein Sony FE 50mm f/1.8, das einem 25mm f/0.9 an mFT entspricht.

        Panasonic 25mm f/1.4 … 54mm lang, 63mm Durchmesser … Filter 46mm … Gewicht 200g

        Fujifilm 35mm f/2 … 60mm lang, 46mm Durchmesser … Filter 43mm … Gewicht 164g

        Sony FE 50mm f/1.8 … 69mm lang, 60mm Durchmesser … Filter 49mm … Gewicht 186g

      • Und wieder einer, der die Crop-Rechnungen nicht auf die Kette bekommt. 35mm 2.0 von Fuji entspricht keinem 24mm 1.5 auf MFT. Es entspricht einem 26,25mm 2.0. Das PanaLeica 25mm 1.4 hat aber nicht Blende 2.0, sondern Blende 1.4. Und genau deswegen ist es im Durchmesser größer, da es auch mehr Licht einfängt wie ein Fuji. Zum milliard’sten mal. Der Crop bezieht sich ausschließlich bzgl. der Blende nur auf die Tiefenschärfe und das auch nur, wenn man die equivalente Brennweite erreichen will (statt z.B. einem 50mm wie Kleinbild ein 25mm nehmen). Die Lichtstärke bleibt dabei equivalent zueinander!

        Ein 50mm 1.8 Kleinbild hat also die gleiche Tiefenschärfe Wirkung wie ein 50mm 1.8 auf MFT. Allerdings wird dadurch der Bildauschnitt kleiner, weswegen man die Brennweite reduzieren muss, um auf den gleichen Ausschnitt zu kommen. Und dadurch erhöht sich die Tiefenschärfe.

        Man vergleicht also nicht das PanaLeica mit dem Fuji oder Sony. Wenn, dann vergleicht man das Pana 25mm 1.7 oder Oly 25mm 1.8 damit. Und selbst das passt nur auf das Sony. Für das Fuji bedarf es eigentlich einer geschlosseneren Blende.

        Das 25mm 1.7 hat dabei nur 125 Gramm. Damit ist es mit Abstand das leichteste. Und das Oly 25mm 1.8 wiegt ebenfalls nur 136 Gramm! Und der angegebene Durchmesser stimmt im übrigen auch nicht. Das Fuji erreicht diesen Durchmesser nur an der vorderen Spitze. Das erkennt man an der Filterangabe, die nur 2,5 mm geringer ist als der Gesamtdurchmesser. Ist das Dicke bullige Ende am Bajonett eine optische Täuschung oder wie willste das erklären?
        https://www.fujifilm.eu/de/produkte/digitalkameras/fujinon-xf-objektive/model/fujinon-xf35mm-f2-r-wr
        Wenn vergleiche das 35mm 1.4 von Fuji. Das ist in der Tat etwas leichter. Dafür ist es ein kleines bisschen Größer. Das Gewicht lässt sich aber dadurch erklären, das im Panaleica eine Linse mehr steckt. Und das PanaLeica ist für den Preis ein hervorragendes Objektiv.

    • @ Robin

      „kleiner und leichter“? Bei einigen Objektiven vielleicht, wenn ich mir eine GH5, G9, OM-D E-M10 oder ähnliches ansehe, wirkt eine a6500 gerade zu winzig.
      Ich bin kein mft-Experte, aber welche Body-Objektivkombination wäre denn kompakter als z.B. eine a6500 + sel1670Z oder eine M5 / M6 / M50 und hätte eine ähnliche oder bessere Bildqualität ohne den preislichen Rahmen zu sprengen.
      Kann mir das mal einer verraten?

      • Dann aber mal bitte die bestenfalls mittelmäßigen Objektive für Sony und Canon Halbformat mit denen vonOlympus oder Panasonic/Leica vergleichen – dann ist die Antwort – ob lieber mft oder Aps-C ganz einfach.
        Allenfalls der Vergleich mit Fuji ist relevant

      • Hmmmm…..wenn ich mir so die guten hochpreisigen Objektive ansehe, ist das nicht wirklich kompakt.
        Dabei heißt es doch, dass das gerade der Vorteil von mft sein soll.

      • @StephanKI
        Man darf nicht vergessen, das die hochpreisigen Objektive aber auch eine extreme Anfangsblende haben. Natürlich ist ein Olympus 25mm 1.2 Größer und schwerer als ein 50mm 1.8 bei Kleinbild. Um genügend Licht zu bekommen, muss sich der Durchmesser entsprechend vergrößern. Es wird deutlich mehr Glas verarbeitet und zudem bestehen die Körper der teuren Prime-Linsen zusätzlich noch vollständig aus Metall. Aber wenn man dann mal ein 50mm 1.4 z.B. von Sigma für das E-Mount nimmt, dann ist die doppelt so schwer und nochmals in beide Richtungen 1,5cm größer als das 25mm 1.2.

        Aber am wichtigsten ist die große Frage, ob man diese teuren Prime-Linsen wirklich brauch. Je größer der Crop-Faktor, um so wichtiger können diese offenblendigen Primes in bestimmten Situationen werden. Schließlich erhält man eine ganze Blendenstufe zu einem 1.8er auf Kleinbild, die man in eine niedrigere ISO investieren kann. Zudem erweitern sich die Möglichkeiten bei der Tiefenschärfe, auch wenn es noch nicht ganz an die 50mm 1.8 heranreicht.

        Ich sehe das Problem bei den Prime-Linsen bei MFT eher beim Preis als bei Größe und Gewicht. Denn 1.130 € (25mm 1.2 Oly) zu 280 € (50mm 1.8 OSS Sony) ist schon ein Wort.

      • @StephanKl
        Um noch einmal bei einer kleinen und leichten Kombination zu bleiben. Entweder nimmst du die Standard-Kitlinsen wie die Panasonic 12-60mm 3.5-5.6 (kleiner und leichter) oder du nimmst die Prime mit 2.8-4.0. Letztere ist in der Tat etwas schwerer. Dafür fängt sie bei Blende 2.8 im Weitwinkel an (+Staub und Spritzwasserschutz). Bei Olympus hast du das 14-42mm MK2 3.5-5.6, welches ebenfalls kleiner und leichter ist. Zudem gibt es noch das 12-50mm 3.5-6.3. Aber auch hier gibt es die Prime-Variante mit 12-40mm 2.8. Hier ist es sogar durchgehend eine ganze Blende mehr als beim Sony. Dafür aber auch hier mehr Gewicht.

        Als Kameras wären dann die Pana GX8/GX9 oder die Oly Pen F zu nennen. Die Bodies sind durch die Bank weg alle leichter als die A6500 und wenn ich das richtig gesehen habe sogar kleiner. Die Pen F ist sogar so leicht, das sie das Mehrgewicht der Prime-Linse kompensieren kann und am Ende bist du sogar mit der 12-60mm 2.8-4.0 + Pen-F Kombi rund 300 € günstiger als deine A6500 Kombi. Mit dem 12-40mm 2.8 Pro wären es sogar fast 400 €. Nimmst du die GX9 stattdessen, erhöht sich das Ersparnis um etwa 200 € und der Body hat sogar einen dezenten Griff, den die Pen-F nicht hat. Zudem kann die GX9 auch 4K Video, was die Pen-F nicht kann.

      • Also 1.8/50 mm mit 1.2/25 mm Oly oder auch nur 1.4/25 mm Leica zu vergleichen ist wirklich nicht der richtige Weg.
        Alle 50iger sind peinlich in der erreichbaren B Q, im AF u in mechanischer Qualität.
        Speziell das Sony und die alten Canons u Nikons taugen heute gar nichts mehr.
        Einfach ausprobieren…

      • Ich habe das SEL 1.8- 50 OSS schon seit meiner NEX – Zeit und finde es für einen Preis von weit unter 300 Mark unbedingt empfehlenswert für APSC – Sonys mit keinerlei relevanten Schwächen ….
        Cat verwechselt hier dieses wohl mit dem FE 1.8 – 50 welches beim Autofokus schwächelt .
        Die Leistung des SEL entspricht laut DXO fast dem 1,2 – 25 Olympus für über 1100 Euro …
        Lasse mich aber gern belehren wenn das nicht stimmen sollte …

      • Es mag durchaus sein, das günstige 50mm Kleinbild-Objektive nicht das beste vom besten sind. Aber es kommt auch darauf an, an welchen Body man sie schnallt. Wenn man das billigste 50mm KB Objektiv an eine A7R III steckt, dann wundert es mich nicht im geringsten, das die Billiglinse die Auflösung nicht packt.

        Ich habe auch nicht versucht oder vorgehabt, die Objektive bei der Bildqualität auf eine Stufe zu stellen. Ich habe nur versucht zu erklären, wie die großen und schweren MFT Prime-Lenses zustande kommen und wie sich das in Größe, Gewicht und Preis auswirkt. Ob jetzt nun das 200 € (Sony FE) Sony 50mm 1.8 oder das 280 € (Sony E) mit Stabi. Oder das EF 50mm 1.8 MK1 oder MK2 mit Stabi. Das spielt keine Rolle. Günstig sind sie im Vergleich zur Primelense von Oly oder Panaleica alle. Das dreht sich erst bei identischer Blende, was aber eine andere Tiefenschärfewirkung zur Folge hat. Dafür aber auch weniger Glas, geringere Abmessungen und somit auch weniger Gewicht.

      • Klar meine ich vor allem die neuesten 50iger, das FE 1.8/50 mm Sony und nicht das SEL – das geht ja noch.
        Klar ist auch, das die 50iger am leichtesten zu rechnen sind.
        Und das die Schärfentiefe praktisch kaum eine nennenswerte Rolle für VF spielt – eher im Gegenteil – mFT gewinnt durch endlich mal mehr Schärfentiefe bei den weitaus meisten Motiven –
        Wer freistellen muss, nimmt mehr Tele oder geht näher ran.
        Und wird das nie dem mFT als Nachteil zureden!
        Aber manche unbedachten Vorurteile halten sich einfach ewig.

      • @Cat: genauso kann man sagen, wer mit FF oder APS-C mehr Schärfentiefe will, nimmt WW oder geht ein paar Schritte oder auch mehr zurück. Also: was soll’s?

      • @Cat
        Ganz so einfach wie ein bis drei Schritte zurück etc. ist das leider nicht.

        1. Es gibt Situationen, in denen man nicht weiter zurück kann (in Räumen zum Beispiel), um von der Telewirkung zu profitieren.

        2. Näher ran funktioniert auch nicht immer. Denn es kommt auch auf das Motiv an. Wenn ich ein großes Objekt oder eine komplette Person über die Hintergrundunschärfe freistellen möchte, muss ich bei Telewirkung sehr weit weg sein oder benötige bei kurzen Brennweiten eine extrem offene Blende.

        3. Stauche ich bei der Telewirkung den Hintergrund zusammen. Das kann bei dem einen oder anderen Motiv gut passen. Es kann aber auch die Proportionen auf einem Bild unwirklich erscheinen lassen, wenn Objekte im Vordergrund unverhältnismäßig Groß zum Hintergrund wirken.

        Die simplen Kompensationsregeln schränken daher die künstlerische Freiheit in der Fotografie maßgeblich ein. Ich finde also schon, das man hier von einem MFT-Nachteil reden kann. Es gibt andere Wege dies zu kompensieren. Mit den 3 Sigma Contemporary mit Blende 1.4 sowie dem PanaLeica 25mm 1.4 hat man schon bezahlbare Festbrennweiten mit sehr offenen Blenden. Dann kann man sich entscheiden, ob man auch manuell z.B. mit den Voigtlandern oder dem Mitakon alle mit Blende 0.95 klarkommt. Die Voigtlander sind natürlich nicht günstig. Aber verdammt gut. Man hat die 1.2 Prime-Linsen von Pana und Oly. Und wenn einem das zu teuer ist, der schraubt ein gutes KB-Objektiv mit hoher Auflösung per Reduktor dran und geht damit unter die 1.4 Marke. Man kann es also auch so ganz gut kompensieren. Ist aber entweder teuer, nicht ganz so effektiv, Objektive komplett manuell oder setzt einen Fokalreduktor/Speedbooster voraus. Die Entscheidung trifft der Fotograf mit seinen Anforderungen.

      • @winfried

        Schön mit- und schräg gedacht.
        Nur in der Praxis hat sich mFT bewährt und Vollformat bleibt schwer, groß, alt, neuerdings sogar extrem teuer und die Menschen die es immer noch ausschließlich nutzen – bisweilen sehr unflexibel.

        Gut wenn jemand erkennt, das es bei Fotografie um Licht und fotografisch angewendete Technik und kaum um Sensorgrössen geht.

  • Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum die 18 Bilder pro Sekunde hier als so besonderes Feature angepriesen werden. Das ist doch bereits bei der E-M1 II der Fall. Auf die anderen neuen Möglichkeiten bin ich wirklich gespannt.

  • 80MP ohne Stativ?

    Das muss ein Witz sein, bzw. neudeutsch „Fake-News“

    Das geht einfach nicht. Alles jenseits 40 MP ist ohne Stativ nur noch mit Einschränkungen zu haben.

  • VF geht auf das analoge Kleinbilformat zurück und APS mit 3 Formaten war zu analogen Zeiten der Versuch, neue Funktionen, vor allem bei der Filmentwicklung, zu bringen und alles etwas kleiner werden zu lassen. Während es einem analogen Film ziemlich „egal“ ist, wie das Licht auf ihn trifft, brauchen elektronische Sensoren ziemlich genau ausgerichtete, einfallende Lichtstrahen.
    Mit FT und mFT unternahm Olympus den Versuch der letzten Forderung nachzukommen und das ist ihnen ziemlich gut gelungen.
    Ein Crop Faktor von 2 ist für mich genial, denn damit kommt man zu kleinen, leichten Telebrennweiten, wenn sie nur gebaut würden.
    Und eine mFT für den Sportbereich ist doch großartig, vielleicht wollen Berufsfotografen es auch gern etwas leichter.
    VF DSLMs bauen zwar kleiner als VF DSLRs, die Objektive bleiben aber die gleichen großen, schweren „Klötze“.
    Vielleicht hätte sich Panasonic mal auch darauf konzentrieren sollen bei mFT und nicht jetzt schnippisch sagen, „mit Leica und Sigma haben sie sich verheiratet, während sie mit Olympus nur nebeneinander her gelebt hätten.

    • Haben sie doch. Die G9 hat alles, was Sportfotografen benötigen und Objektive gibt es auch von Panasonic genug. Für Sparfüchse das G Vario 100-300mm, für Brennweiten-Fetischisten das PanaLeica 100-400mm, für Blendenfreunde das 50-200mm 2.8-4.0 und wer lichstarke Tele-Festbrennweiten will, das 200mm 2.8. Und auch Olympus hat viele Telegläser wie das 300mm 4.0 Pro, 40-150mm 2.8 Pro oder das klassische 75-300mm Standard-Telezoom. Was fehlt denn noch an kleinen und leichten Telebrennweiten, die ja nicht gebaut werden? Oder ist es einfach nur der Wunsch, das genau ein oder zwei Objektive, die man auf einem anderen System hatte, 1zu1 equivalent auch für MFT existieren sollen?

      Im vllt. bekanntesten Preisvergleich sind 211 MFT-Objektive verfügbar gelistet. Davon 92 mit Fokusmotor, von denen 79 wiederum direkt von Panasonic und Olympus kommen. Und selbst wenn man die Objektivfarbe auf Schwarz festsetzt, da Olympus auch viele in Silber und schwarz anbietet, sind wir noch bei 70 bzw. 61 (Oly/Pana direkt). Für das EOS-M System gibt es gerade einmal 9 verschiedene motorisierte Objektive, von denen 8 von Canon direkt sind. Selbst beim E-Mount sieht es mit 69 nicht besser aus als bei MFT. Und da ist ebenfalls bei 400mm schluss. Und wer noch mehr Brennweite will flanscht sich eben per Adapter eine EF-Linse mit noch mehr Brennweite dran. Auch bei MFT werden die Objektive größer, je mehr Brennweite oder je mehr Licht man haben möchte.

      • Aber nicht zum Kauf verfügbar mit Fokusmotor und farbdubletten-bereinigt. Bei MFT wären es unbereinigt auch 211 😉

        War aber trotzdem ein Fehler drin. Mit den weißen Teles sind es 72.

    • Klar wollen Sportfotografen es etwas leichter. Ein 200-400/4, ein 70-200/2.8, dann noch ein 24-70/2.8 oder eventuell ein 400/2.8, dazu zwei Gehäuse, Akkus, Laptop, Regenschutz, Stativ usw. Das wiegt richtig was.
      Aber ich verstehe nicht so ganz, warum M4/3 für Sportfotografen interessant sein sollte?
      Das wird ja nicht zum Spaß oder zum Angeben mit herumgeschleppt. Die lichtstarken Teles erfüllen einzig und alleine den Zweck, die Action vom Hintergrund freizustellen. Je weiter die Action weg ist, desto weiter muß die Blende offen sein. So einfach ist das.
      Fuji versucht es ja, ein wenig in den Sportbereich einzutreten. Dazu hat Fuji aber auch ein 200/2 herausgebracht, was von der Bildwirkung einem 300/2.8 im VF entspricht. Der mitgelieferte Konverter bringt die Linse bei gleicher Tiefenschärfe dann auf ein 400mm Equivalent. Zwar schluckt der Telekonverter eine Blende an Licht, tastet die Tiefenschärfe aber nicht an.
      Um da ein Standing zu bekommen, müsste Olympus ein schnelles 150/1.4 oder besser ein schnelles 200/1.4 auf den Markt bringen ebenso wie ein 35-100/1.4. Und das müsste dann kompakter und auch günstiger als VF sein.
      Es kommt leider immer auf die Bildwirkung des fertigen Fotos an, nicht auf technische Erklärungen wie genau ein Crop zu berechnen ist.
      Olympus ist dafür für Landschaft und Architektur sicher gut geeignet, wo viel Tiefenschärfe gefragt ist.

  • Jedem das Seine ….
    Geht doch schon wieder los die große Linsen – Vorschau bei MFT …
    sicherlich ist MFT sehr gut aufgestellt – aber deshalb wird MFT seinen Marktanteil doch nicht vergrößern können denn der bisherige Vorteil der Leichtigkeit und Kompaktheit ist mit den Jahren der ständigen technischen Updates langsam verloren gegangen – man sollte sich die neuen Kameras Und Objektive der neueren Generation nur mal ansehen ….
    da besteht kaum noch Unterscheidung zu APSC und sogar bei VF – Spiegellos …
    Preise ? – Auch da nicht …..
    Wer solches High – MFT kauft der kauft es für sich speziell und nicht nur um mal was Neues haben zu wollen …
    Die große Mehrzahl der Fotobegeisterten nutzt APSC und VF und bleiben dabei …
    Da bricht bei mir beim augenblicklichen Schreiben ein wenig Unmut durch das gerade eine so schöne kleine Retrokamera wie die OMD 10 – (so wie ich das MFT – Format früher immer kannte und wertschätzte) – als Fotobeispiel beim Artikel für die kommende Super – OMD herhalten muss – obwohl die sicherlich nicht so kompakt und schön daherkommen wird sondern genau so ein „Klotz“ sein wird wie die neueren MFT – Boliden ….

  • Olympus 300er oder Panasonic-Leica 100-400 haben sehr lange auf sich warten lassen. Äquivalente für schnelle VF 400; 500; 600 gibt es mit Ausnahme des Oly 300 und eines Pana 200 nicht. Ein richtig schickes Superzoom z.B. 18-400 auch nicht. Sigma,wie Tamron obwohl Mitglieder im mFT Club haben eigentlich auch nichts angeboten.
    Und das Olympus 4,0/300 für 2600 Euronen, sehr speziell. Da braucht man sich nicht über einbrechende Verkaufszahlen wundern.
    Fotographiere sehr gern mit mFT, nur wenn ich die kompletten Objektivangebote von Canon und Nikon sehe …

      • @Thomas Müller
        Ach du meinst aus einem 75-300mm 4.0-5.6 ein 53,25-213mm (106,5-426mm KB) 2.8-4.0 für ein Appel und ein Ei zu machen? Die Idee hängt auch mir im Kopf (so eins habe ich noch für meine EOS – Recycling 😉 ). Und wer die volle Lutsche Brennweite will, nimmt statt dem Viltrox EF-M2 den EF-M1 und bekommt 600mm equivalent am langem Ende 😛

        PS: Schwer ist das Objektiv für Kleinbild nun wirklich nicht 😀