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Olympus E-M5 Mark III mit neuem Sensor und kompakten Gehäuse vorgestellt

Endlich, die Olympus E-M5 Mark III ist da! Olympus präsentiert nach vielen Jahren die Nachfolgerin der E-M5 Mark II, die mit verschiedenen Verbesserungen daherkommt.

Neue Olympus E-M5 Mark III präsentiert

Die im Januar 2019 vorgestellte Olympus E-M1 X ist eine Kamera für eine vergleichsweise kleine Zielgruppe. Die Leistungsfähigkeit dieser DSLM mag zwar beeindruckend sein, aber für den normalen Fotografen ist sie nicht nur zu teuer, sondern auch deutlich zu groß.

Die nun vorgestellte Olympus E-M5 Mark III übernimmt einige Spezifikationen und Merkmale von der teuren E-M1 X, packt sie allerdings in ein kompaktes und leichtes Gehäuse. In Kombination mit dem Preis von 1.200 Euro dürfte die E-M5 Mark III somit für zahlreiche Besitzer einer älteren Micro-Four-Thirds-Kamera eine ziemlich interessante Option darstellen.

Neuer Sensor und beeindruckender Stabilisator

Eine der wichtigsten Neuerungen der Olympus E-M5 Mark III ist der neue Sensor, der mit 20 Megapixeln arbeitet und somit eine 25 Prozent höhere Auflösung zu bieten hat als die Vorgängerin. Selbstverständlich ist der Sensor auch bei der E-M5 Mark III wieder beweglich gelagert, das heißt man erhält hier einen 5-Achsen-Bildstabilisator – und zwar nicht nur irgendeinen, sondern einen der besten auf dem Markt. Olympus war in der Vergangenheit bereits führend bei integrierten Bildstabilisatoren und die bis zu 6,5 Blendenstufen längeren Belichtungszeiten in Kombination mit einem stabilisierten Objektiv lesen sich auf dem Papier wirklich hervorragend. Ohne passendes Objektiv sind 5,5 Lichtwerte längere Belichtungszeiten möglich.

Ebenfalls neu: das Autofokussystem. Der neue Phasen-Autofokus arbeitet mit insgesamt 121 Kreuzsensoren, was laut Olympus eine pfeilschnelle Fokussierung ermöglicht. Außerdem arbeiten die Sensoren bei f/1.2 selbst bei -6 EV noch und es können Gesichter und Augen erkannt werden.

Flotte Geschwindigkeiten und High-Res-Modus

Auch in Bezug auf die Geschwindigkeiten lässt sich die E-M5 Mark III nicht lumpen, hier steht nämlich eine Serienbildgeschwindigkeit von flotten 10 fps und eine minimale Verschlusszeit von 1/8.000 Sekunde (mechanisch) zur Verfügung. Außerdem ist auch der Pro-Capture-Modus, der vorab bis zu 14 Bilder speichert, sobald man den Auslöser halb durchdrückt, mit von der Partie. Wer weniger Wert auf Geschwindigkeit legt und stattdessen Bilder mit hohen Auflösungen bevorzugt, kommt bei der neuen Systemkamera ebenfalls auf seine Kosten, dank High-Resolution-Modus nämlich. Damit sind Bilder mit 50 oder 80 Megapixeln möglich, allerdings nur in Kombination mit einem Stativ.

Olympus verbaut einen EVF mit 2,36 Millionen Bildpunkten Auflösung und 0,68-facher Vergrößerung – bei der Vorgängerin war es noch eine 0,74-fache Vergrößerung. Der Bildschirm ist derweil 3 Zoll groß und arbeitet mit einer Auflösung von 1,04 Millionen Bildpunkten. Das Display reagiert auf Berührungen und lässt sich außerdem drehen und schwenken. So ist es auch möglich, den Bildschirm verkehrt herum an die Kamera zu klappen.

4K-Videos und kompaktes Gehäuse

Videos stehen bei der Olympus E-M5 Mark III zwar nicht primär im Vordergrund, trotzdem ist die DSLM in der Lage, 4K-Videos mit 30 fps und Full-HD-Videos mit 120 fps aufzuzeichnen. Einen Mikrofonanschluss gibt es ebenfalls. Zudem können auch hier der Autofokus und der exzellente 5-Achsen-Bildstabilisator ihre Stärken ausspielen.

Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die E-M5 Mark III rund 80 Gramm leichter geworden. Das liegt daran, dass Olympus jetzt auf ein Kunststoffgehäuse setzt, das dank neuster Fertigungsmethoden aber genauso robust und wetterfest sein soll, wie das der Vorgängerin. Das bedeutet, dass die Kamera nach wie vor gegen Staub, Spritzwasser und Frost abgesichert ist. Obwohl das Gehäuse etwas kompakter geworden ist, will Olympus übrigens die Ergonomien verbessert haben. So soll der Griff beispielsweise etwas größer ausfallen. Wem das nicht ausreicht, der hat die Möglichkeit, den 200 Euro teuren ECG-5 Griff zu kaufen. Das sieht dann folgendermaßen aus:

Zu den weiteren Merkmalen der E-M5 Mark III gehören:

  • Ein SD-Slot (UHS-II)
  • Bluetooth und WLAN
  • Fokus-Bracketing-Funktion (999 Bilder)
  • Fokus-Stacking-Funktion (8 Bilder)
  • Akkulaufzeit von 310 Bildern

Ab November 2019 soll die Olympus E-M5 Mark III im Handel erhältlich sein. Der Preis für das Gehäuse, welches wahlweise in den Farben Schwarz oder Silber erhältlich ist, soll 1.200 Euro betragen. Zusammen mit einem 14-150mm Objektiv werden 1.500 Euro fällig, für 1.800 Euro erhält man ein 12-200mm Objektiv zur Kamera dazu, für 1.900 Euro das 12-40mm f/2.8 Pro.

Vorbestellungen der E-M5 Mark III in allen verschiedenen Varianten sind bereits hier bei unserem Partner Calumetphoto.de möglich.

Eure Meinung zur neuen E-M5 Mark III?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

110 Kommentare

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  • Die om5/3 hat, wie alle ihre Vorgängerinen und auch wie die OM1-modelle, eine Suchervergrößerung von 0,74x, warum Göpferich hier 0,68x schreibt dürfte ein Tippfehler sein.

    • Olympus gibt die Vergrößerung mit 1,37-fach an, 0,68-fach ist der Wert umgerechnet auf Kleinbild. Also kein Tippfehler, aber du hast Recht mit der Vorgängerin – da war es noch 0,74-fach. Interessant. Habe das im Artikel ergänzt.

    • @ Marc
      Allerdings habe ich gelesen, daß das ein OLED-EVF sein soll. Der soll deutlich farbechter und natürlich auch detailreicher sein.
      Also, entweder um Kosten zu sparen oder wegen der Größe des Gehäuses ist der Sucher wohl kleiner geworden.

  • ich glaube, die Zeit für diese Art ( sowie auch anderer Hersteller) von Cameras ist vorbei. Es wird eine Zeitlang die so genannten High End Systeme geben. Die voraussichtlichen Verkaufszahlen von ca. 5 Mio. Stück aller Hersteller wird dann einige „Sammlerstücke“ ala Leica ergeben. Fotografien werden über Videosysteme/Technik über KI generiert. Das Smartphone/Videosystem wird den voraussichtliche Endpunkt darstellen.

    • hochqualitative fotografie wird es noch lange geben! oder für was glauben sie wird geld ausgegeben – für videos oder kunstinstallationen oder digitale dateien – nein, nur für high end prints!!! (kein schwein interessiert amateur-video oder ki-fotografie – möglicherweise die industrie!)

      • leider wissen Sie nicht, von was Sie Schreiben. „high end prints“ werden fast ausschließlich im Kunstbetrieb angefertigt. Der Marktanteil ist so gering, das diese in Statistiken nicht auftauchen. Des weiteren – Wenn Sie sich mit Fototechnik, Markt und entsprechende Datengrundlagen beschäftigt hätten, würden Sie erkennen können, wo moderne Fototechnik heute sich entwickelt. Einerseits bei der Smartphoneindustrie; anderseits bei der Videotechnik. Letzteres insb. bei Überwachungssystemen. Die „Brotkrumen“ beider Industriezweige gehen an die verbleibende Fotoabteilungen. Die hier vorgestellte Olympus ist vor mind. 4 Jahren in die Planung/Kostenstrukturen gekommen. Diese muss jetzt genau wie die kommenden entwickelten Kameramodelle anderer Hersteller die Kosten einfahren.
        Tatsächliche Neuentwicklungen wird es in der Klassischen Kameratechnik mit und ohne Spiegel nicht mehr geben.

      • @kleinert,
        ich bezweifle, daß es keine weiterentwicklung mehr geben wird. schwarzmalerei gab es schon immer. wir werden es ja sehen. 😉

      • @ Kleinert
        Na, schön, eine solche Meinung kommt vermutlich aus der Begeisterung über ein neues Handy (vielleicht ein iPhone 11 Pro?).
        Der Markt zeigt allerdings etwas anderes.
        Seit Jahren ist die Zahl der neu verkauften Smartphones, trotz toller Kameras, rückläufig. Die Hersteller versuchen, mit immer besseren Kameras und höheren Preisen dagegenzuhalten. Ehemals große Hersteller wie LG oder Sony, mal auf die Verkäufe achten. Oder auch einfach mal Samsung genauer anschauen.
        Was den Video-Markt angeht, so ist eine der neueren bekannten Marken RED. Die sind wirklich populär geworden, weil sie High-Class Kameratechnik relativ bezahlbar anbieten. Oder auch Blackmagic, sehr gut und noch günstiger.
        Daneben wurde ein großer Teil des unteren Videomarktes von Fotokameras übernommen, die mittlerweile exzellente Video-Funktionen anbieten, eine riesige und bezahlbare Palette an Objektiven haben und auch noch tolle Fotos machen können.
        30 Bilder pro Sekunde? Kann die Fotokamera auch bei einem deutlich überschaubareren Datenaufkommen.
        Weiterentwicklung im Fotobereich? In den vergangenen Jahren haben die Sensoren einen riesen Sprung bei den hohen ISO-Zahlen gemacht und viele Hersteller haben das Vollformat bezahlbar gemacht. Der Autofokus bietet mittlerweile sogar einen teilweise sehr guten Augen-Autofokus an.
        Die immer größeren digitalen Suchen sind ebenfalls eine Weiterentwicklung.
        Und was die Weiterentwicklung der Kameras betrifft. Offensichtlich ist dir das Thema organischer Sensor und global Shutter völlig entgangen. Das sind Dinge, die sowohl den Video-Markt als auch den Foto-Markt enorm nach vorne bringen können. Und da arbeiten die Foto-Firmen sehr intensiv dran.
        Also, irgendwie ist deine Meinung etwas zu Smartphone-Zentriert, finde ich. Wobei das natürlich auch verständlich ist, da hier am meisten Werbung gemacht wird, die Taktzahl an neuen Modellen sehr hoch ist und die Blogger darüber natürlich dann auch viel schreiben können.

      • @ Ingo
        ich besitze kein Handy. Im Gegensatz zu Ihnen kann ich jedoch Wirtschaftszahlen lesen und interpretieren. Die sog. Rückläufigen Umsatzzahlen der Handyindustrie sind sehr kompliziert zu deuten. Die nackten Zahlen in den allg. Medien haben hier keine Aussage. Die Fotoindustrie, die zum erheblichen Teil auch bei Mobilfunkindustrie Zuhause ist, wickelt zum größten Teil die bereits entwickelten Produkte ab. Was allg. nicht bekannt ist, viele der bekannten Photofirmen sind fiskalisch in unbekannten ( der Allgemeinheit ) Händen. Diese verfolgen Ziele, die mit klassischen Fotoprodukten kaum etwas gemein haben. Leider ist es auch unzutreffend, das Fotokameras die Technik von Videotechnik übernommen haben.
        Viele Fotoliebhaber hätten dies aus nostalgischen Gründen gerne. Die Wirklichkeit, die dokumentiert ist; in Wirtschaftsberichten in USA und Asien, bezeugen dies. Sie können sich die Jahresberichte ebenda über das Netz ansehen. Die jetzt verfügbare Sensortechnologie ist mind. 4/5 Jahre aus der Entwicklung. Der organische Sensor, wurde und wird zunächst ausschließlich für Produkte der Überwachungs und Steuerindustrie entwickelt. Um sog. Skaleneffekte zu generieren wird als Nebenprodukt dieses in andere Industriezweige weitergegeben. Wie eben die der Fotoindustrie. Es geht bei mir nicht um eine Ansicht, sondern um eindeutige Zahlenwerke. Als Fotoliebhaber bedauer ich das Nischendasein der Fotofirmen sehr. Die Fotografie wird auch nicht verschwinden. Nur diese wird mit gänzlich anderen Werkzeugen erstellt werden, wie dies heute zu sehen ist. Smartphone-Zentriert – Nun das stimmt in sofern, als das hier die „Entwicklungsmusik“ herkommt. Das ist ein Sachbezogener Umstand, der nicht zu leugnen ist. Ihre Aussagen sind bedauerlicherweise aus „dem Bauch“. Haben aber nichts mit den Tatsachen gemein. Der Kern des Pudels ist, die Freude an der Fotografie; der entsprechenden Technik. Und diese ist so vielfältig wie nie. Bedauerlicher Weise, für jemanden der Technik/umfänglich in dieses Hobby einsteigen möchte, muss eine „gute fünfstellige“ Summe investieren. Zu Analogzeiten konnte man noch gut auf den Gebrauchtmarkt ausweichen. Dies ist mit den digitalen Techniken im Sinne des Erhaltes nicht möglich. Schade aber Wahr.

      • Für was sich Schweine interessieren, weiß ich nicht. Wohl für ein schöneres Leben.
        Kein Drucker ist drucktechnisch in der Lage, das, was eine Digitalkamera in der Lage ist, an Information aufzuzeichnen, auszudrucken.

      • Weil oben die Sensortechnik angesprochen wurde…

        Die aktuellen technischen Weiterentwicklungen der Sensortechnik finden hauptsächlich für die SP statt, da hier das Geld bei den riesigen Umsätzen vorhanden sind. Partizipieren tun die größeren Kamerasensoren Zeitlich mehrere Jahre hinterher. Wie Z.B. BSI und Stacked Sensortechnik.
        Würde das zeitgleich passieren würde der Abstand zwischen SP und Systemkameras größer bleiben.

        Die Synergieeffekte können vorwiegend auch nur die Hersteller nutzen welche auch in der SP Sensorentwicklung ganz vorne mit dabei sind und die tun das auch nur wenn es sich wirtschaftlich auch lohnt!

        Bei der Sensorherstellung und Entwicklung ist sehr ähnlich wie bei der Entwicklung und Prozessorfertigung.
        Es wird immer weniger Hersteller geben die den Entwicklungsaufwand und vor allem sich die Herstellunganlagen überhaupt profitabel leisten können. Und das geht nur über riesige Stückzahlen.
        Eine FAB Fabrik kosten mehrere 100 Millionen Euro/Dollars…
        Und wenn kleinere Strukturen notwendig werden z. B. aktueller Wechsel auf 7nm Strukturen, geht das nur mit einer komplett neuen FAB Anlagen.

        Gruß Conny

      • @ Kleinert,
        was für ein Troll beginnt seinen Post mit (im Gegensatz zu Ihnen kann ich…).
        Und dann kommen keine Fakten, sondern Worthülsen und Plattitüden. „Die nackten Zahlen haben hier keine Aussagekraft“. Ehrlich gesagt, ich bin nicht hier um mich mit solchen Menschen zu unterhalten. Tut mir Leid, auf deinen Post (hier im Internet Duzt man sich, willkommen im 21. Jahrhundert) geantwortet zu haben, passiert nicht wieder.

      • Na dann passen Sie mal auf, dass Sie nicht in den nächsten Jahren vom Glauben abfallen.
        Keinen oder nur wenige Menschen interessiert unverältnismäßig teuer.

      • @ Ingo

        Sie müssen die Sache vom Ende, vom Ziel der Fotografie her denken und dann den vom Aufwand her günstigsten und schnellsten Weg bzw den besten Kompromiss aus beidem finden.

        Und dann muss man sich die Frage stellen, wo ist der Punkt, wo der Preis anfängt, im Verhältnis zur Qualität unverhältnismäßig stark anzusteigen.

        Dabei spielt natürlich auch die Zahlungsfähigkeit und auch Zahlungsbereitschaft der Kunden eine Rolle. Was nützt eine gute Kamera, wenn dann das Geld, eine Reise zu finanzieren, nicht mehr über ist?

        Aufgrund der jetzt schon recht guten Qualität von Smartphones bei weitaus günstigerem Preis gegenüber Systemkameras und den unbestreitbaren Vorteilen beim Transport der Fototechnik, nimmt der Anteil der Smartphonekameras am Kameramarkt immer mehr zu.

        Das wird sich noch erheblich verstärken, wenn Samsung dann die Kamera mit dem 108 Mpx Sensor samt optischen Zoom im Telebereich bringt.

        Wem die Qualität der Smartphones nicht genügt, wird weiter mit Systemkameras fotografieren. Die anderen sind für die Anbieter traditioneller Systemkameras als Kunden verloren.

        Bedenken Sie doch einfach mal, wie die Geschichte mit RAW derzeit läuft.
        RAW hat natürlich großartige Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Aber – da braucht man dann einen RAW-Konverter.
        – Und dieser darf den bisherigen Computer nicht überfordern. Da sieht es bei Canons Digital Photo Professional (DPP) schon mal sehr schlecht aus auf einem Sandy-Bridge mit 8 GByte RAM.
        Auch Luminar dürfte darauf kaum befriedigend laufen.
        – Oder man nimmt Lightroom. Dann ist man aber bei aktuellen Kameras im Mietmodell und darf sich gnadenlos ausnehmen lassen.

        Außerdem sind RAWs Exotenformate, bei denen die Gefahr des Verlusts durch fehlende Softwareunterstützung besteht (OK es gibt RAWtherapee).

        Der Hintergrund der RAW-Geschichte ist doch aus Herstellersicht vor allem der, dass eine qualitativ hochwertige Bildverarbeitung viel Rechenleistung frisst. Und die wird mit dem RAW-Format von der Kamera auf den PC des Kunden verlagert.
        Der Hersteller der DSLR kann sich dann dafür loben, wieviel Bilder mit einer Akkuladung gemacht werden können und kann sich bei JPEG mit einer eher einfachen schlechten JPEG-Verarbeitung zufrieden geben.

      • @ Ingo; 18. Oktober 2019 um 19:28 Uhr

        Mit Verlaub, erst schreiben Sie sich Ihre vorgefasste Meinung von der Seele und dann zitieren Sie auch noch nicht korrekt, nur weil Sie ein schlechter Verlierer sind:

        Kleinert schrieb:
        „Die nackten Zahlen in den allg. Medien haben hier keine Aussage“

        Sie „zitieren“
        „Die nackten Zahlen haben hier keine Aussagekraft“

        Die nackten Zahlen und die nackten Zahlen in den allg. Medien sind eben nicht dasselbe.

        Außerdem haben es die nackten Zahlen so an sich, dass die Hintergründe dazu eben fehlen. Das könnte nämlich zu einer anderen Sicht auf die Sache führen.

        Als schlechter Verlierer greifen Sie dann mit Begriffen wie „Troll“ ins Klo.
        Da fragt man sich doch glatt, ob Sie im Auftrag einer Agentur unterwegs sind.

      • @ Sabrina
        Also, um das mal vorwegzuschicken. Ich lasse mich hier von niemandem beleidigen.
        Um das richtig zu zitieren: „Im Gegensatz zu Ihnen kann ich jedoch Wirtschaftszahlen lesen und interpretieren“. Ich weiß nicht, was der sich einbildet, mich hier als unfähig darzustellen, ein paar Wirtschaftsindikatoren zu interpretieren.
        Wenn sie das genau lesen, stehen da nur Behauptungen. Da steht z.B. nicht, daß Fuji auch an organischen Sensoren arbeitet und forscht, und zwar nicht für Überwachungskameras.
        Ich sehe da nicht eine einzige Zahl, die Kleinert für seine Behauptungen anführt. Dagegen stehen tatsächlich Zahlen der pro Quartal verkauften Smartphones und Kameras, das ist tatsächlich in den allgemeinen Medien nachzulesen, kein Problem für mich.
        Kurzer Abriß z.B. aus Wikipedia zur Firma Nikon; „Die Unternehmensgeschichte geht zurück bis auf das Jahr 1917, in dem sich die drei Unternehmen Tokyo Keiki Seisaku Sho, Iwaki Glass Manufacturing und Fujii Lens Seizo Sho am 25. Juli zur Nippon Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha (kurz: Nippon Kogaku K. K.; etwa „Japanische Optische Technik AG“) zusammenschlossen. Die Fusion wurde von dem Konzern Mitsubishi unterstützt, zu dem Nikon auch heute noch gehört. 1988 benannte sich das Unternehmen von Nippon Kogaku K. K. in K. K. Nikon um (englisch Nikon Corporation).“
        Wenn Kleinert mehr weiß, nur her mit den Fakten.
        Aber solche Sätze kann er sich getrost sparen.

      • @ Sabrina
        Zum zweiten Kommentar von ihnen, ja, völlig richtig. Der Kosten-Nutzen-Aspekt ist hier natürlich wichtig, wenns nicht gerade um Hobby-Fotografie geht. Und der Kunde bekommt, wofür er bereit ist zu zahlen, auch richtig.
        Wenn das Portfolio des Fotografen / der Fotografin allerdings vorzeigbar ist hat er/sie schonmal eine Basis für die Preisverhandlung.
        Und noch ein psychologischer Aspekt ist dabei, meiner Meinung nach, wichtig. Wenn der Fotograf beim Termin mit einem Smartphone auftaucht, fragt sich der Kunde willkürlich, warum er das nicht mit seinem eigenen, u.U. sogar besseren, Smartphone fotografiert.

      • @ Sabrina
        Zum Thema RAW Konverter: Ja, ist aber kein neues Thema. Eigentlich sind die RAW Konverter für aktuelle Kameras mit hoher Pixelzahl technisch immer sehr anspruchsvoll an die aktuelle Computergeneration gewesen. Ich möchte mal die Maschine sehe, die per RAW die Fotos einer Sony A7 MK IV verarbeitet, am besten noch im Batch-Prozess. Deshalb halte ich es für sinnvoll, die Kamera passend zum Auftrag zu wählen und nicht mit 100 MP Fuji Mittelformatfotos 13×18 Motive zu printen.

      • @ Sabrina
        Ich hoffe, ich habe sie bisher nicht beleidigt.
        Den Begriff Troll habe bewußt zu jemandem gesagt, der (richtig zitiert) „leider wissen Sie nicht, von was Sie Schreiben.“ gleich als erstes zu Foamberg sagt.
        Und zu mir kam das o.g. „Im Gegensatz zu Ihnen kann ich jedoch Wirtschaftszahlen lesen“.
        Sowas ist beleidigend, unangebracht und gehört zum Repertoire eines Trolls.
        Und kurz noch angemerkt: Nein, damit greife ich sicher nicht ins Klo, und nein, ich befinde mich hier nicht im Wettkampf mit jemandem. Wenn es hier nicht um Meinungen sondern um Fakten geht, freue ich mich darüber, etwas dazuzulernen. Wenns um Beleidigungen anderer Foren-Teilnehmern geht, freue ich mich eher nicht. Ich hoffe, wir sind da d´accord.
        So, und nun lassen sie uns wieder über Kameras reden und hoffen, daß die Entwicklung weiter so spannende Sprünge wie in den vergangen Jahren macht, sonst wäre das doch für alle traurig, denke ich.

      • @ Ingo:
        Schauen Sie, Sie haben geschrieben
        „Seit Jahren ist die Zahl der neu verkauften Smartphones, trotz toller Kameras, rückläufig. Die Hersteller versuchen, mit immer besseren Kameras und höheren Preisen dagegenzuhalten. Ehemals große Hersteller wie LG oder Sony, mal auf die Verkäufe achten. Oder auch einfach mal Samsung genauer anschauen.“

        Tatsache ist aber, dass trotzdem die Zahl der verkauften Smartphones gegenüber den herkömmlichen digitalen Kameras extrem hoch ist.

        Wenn die Kunden mit den Geräten ausgestattet sind, dann geht deren Absatz etwas zurück.
        Bei den herkömmlichen Kameras geht der Absatz jedoch geradezu dramatisch um etwas 20 bis 30% je Jahr zurück, Zudem steigt ein nicht unerheblicher Teil der Kunden auf das leicht transportable Smartphone um. Das heißt, die Hersteller der traditionellen Kameras haben im Unterschied zu Smartphone eben nicht nur die Situation, dass die Leute halt schon mit einer Kamera ausgestattet sind, sondern dass sie einen Teil ihrer eigene Kundenbasis vollständig an das Smartphone verlieren.

        Insofern kann man sich da durchaus fragen, ob Sie da nicht etwas übersehen haben, oder die Zahlen nicht richtig interpretieren, auch wenn die Art, wie es durch Kleinert formuliert wurde, auch auf mich etwas von oben herab wirkt.
        Geht mir aber auch so, dass ich manchmal etwas von oben herab formuliere, wenn beispielsweise Leute, ohne sich mit den betreffenden Dingen nachprüfend befasst haben, beispielsweise die Impfmärchen oder den Klimaschwindel im Inbrunst tiefster Überzeugung breittreten, weil es ja von angeblichen Experten kommt.
        Ich finde es schlicht anmaßend, sich Dinge zu eigen zu machen, nur weil ein (angeblicher) Fachmann es behauptet hat, ohne jegliches Hinterfragen, ohne auch mal die Argumente der Gegenseite zu hören.

      • @ Sabrina,
        den letzten Absatz kann ich unterschreiben, sollte von mir auch nicht so klingen.
        Hier gehts ja auch viel um Meinungen und ums interpretieren.
        Ich denke, uns allen ist klar, daß der Markt der Kompaktkameras von den Smartphone Herstellern übernommen worden ist. Und daß diese dann von unten die Einsteiger-Klasse der DSLR/DSLM angreifen ist ja auch nur eine Wiederholung der Geschichte. Das war nämlich das gleiche als die Kompaktkameras ihren Höhepunkt hatten mit z.T. extrem guten Linsen, der Entwicklung langer Zooms, Bridge-Kameras und sehr kompakter Geräte wie z.B. von Olympus.
        Davon einigermassen unabhängig würde ich die Entwicklung im mittleren und gehobenen Kameramarkt sehen. Ob dort die Technik ihren Höhepunkt erreicht hat, weiß ich nicht. Aber sie hat einen Stand erreicht, an dem sie wohl die meisten Ansprüche der Fotografen locker bedienen kann. Ergo ist der Druck, sich eine neue Kamera zu kaufen oder gar in ein neues System zu investieren doch gar nicht mehr so groß. Und so eine Kamera hält viele Jahre.
        Gleiches ist ja auch im gesättigten Smartphonemarkt zu sehen, die Geräte sind einfach gut in dem, was sie machen. Da gibt´s dann nur noch die Kamera um sich zu unterscheiden oder eben Exoten-Geräte wie die Klapp-Handys. Die Märkte haben ähnliche Herausforderungen.
        Und wenn dann einer von ominösen wirtschaftlichen Vernüpfungen redet ohne Zahlen oder auch Namen geschweige denn Fakten zu nennen, allerdings seine Posts damit beginnt, andere zu Beleidigen, dann ist das ein Troll. Punkt. Nichts anderes.
        Oder glauben sie, Sabrina, daß ich nicht weiß, daß Zeiss bei Cosina produziert wird. Daß Leica von Kaufmann gerettet wurde, der einen Investor ins Boot geholt hat (Blacksowieso, kann mir keine Namen merken) und daß dieser Leica wieder verkaufen will. Daß Leica umstrukturiert und vermehrt in Smartphone- und computerunterstützte Kameratechnik und AI Investiert. Daß Sony größere Anteile an Olympus gekauft hat, als es dem Konzern sehr schlecht ging und daß Olympus im vergangenen Jahr zurückgekauft hat. Daß Hasselblad dem chinesischen Drohnenhersteller DJI gehört und dieser, natürlich möchte man sagen, wiederum etwas undurchsichtig bessen wird, was bei Huawei, die von einem Ex-General gegründet und geleitet werden, noch wesentlich schlimmer ist. Glauben sie, das weiß ich nicht?
        Da muß sicher keiner kommen, der da mit Andeutungen eine Verschwörungstheorie strickt die den Stopp der Weiterentwicklung der Kameraindustrie zum Ziel hat weil Finanzinteressen, Konzernverflechtungen, lange Entwicklungszeiten und dann nichts bahnbrechendes und so weiter und so fort und das dann mit überheblichen und Unverschämten Sätzen einleitet.
        Ernsthaft, Sabrina, lesen sie sich den Kommentar von dem Mann mal ganz genau durch und zitieren sie mir dann einen mit Namen, Zahlen oder Zitaten und insbesondere mit Quellen untermauerten Satz des, nennen wir ihn mal nicht, Troll.
        Selbst wenn er das angedeutete Hintergrundwissen hat, zählt es nicht, wenn er es nicht teilt. Das schreibt schon Bert Brecht in dem Buch „Die Legende von der Entstehung des Buches Taoteking auf dem Weg des Laotse in die Emigration“ 1938: „Darum sei der Zöllner auch bedankt:
        Er hat sie [die Weisheit] ihm abverlangt.“ Er hatte dem Weisen nämlich auferlegt, sein Wissen niederzuschreiben, ehe er weiterreisen durfte. Diese gilt gleichermaßen heute noch. Ist nur schwerer geworden, den Weisen vom Schaumschläger zu unterscheiden.
        Ich möchte einfach nicht in einem Forum, in dem es um Meinungen und Spekulationen geht und auch darum, einfach mal freundlich diese mit anderen zu teilen, von solchen Menschen auf die Art angegangen werden. Das ist einfach kein Umgang, das kann er bei Facebook lassen.

      • @ Sabrina
        Kurze Zitat von ihnen: „Tatsache ist aber, dass trotzdem die Zahl der verkauften Smartphones gegenüber den herkömmlichen digitalen Kameras extrem hoch ist.“
        Ja, und sicher ist die Zahl der verkauften Smarktphones nicht nur hoch, sondern gigantisch verglichen mit der Zahl der früher verkauften Kompaktkameras.
        Das würde ich aber auch damit Begründen, daß ein Smartphone nicht nur eine Kamera ist sonder ein Kommunikationsmittel. Kumuliert man die Zahlen der früher (Prä-Internet-Ära) verkauften Telefone, Landkarten, Kameras und Briefe, Videokameras sowie später auch noch die vom Smartphone ersetzten iPads und Computer bei einigen, dann wäre der Vergleich Kameras / Smartphones vielleicht besser einzuordnen.
        Ich würde sogar behaupten, daß sich dann das Verhältnis zu heute garnicht mal so verschoben hat. Das kann man sicher mit nackten Zahlen belegen/widerlegen, ist eben nur eine Schätzung und die Recherche dafür ist mir dann doch zu aufwändig.
        Aber die Richtung der Aussage, daß ein Smartphone einfach viel mehr als eine Kamera ist, ist doch verständlich. Jetzt müssten nur Umfrage-Institute Statistiken erstellen, wie viele Nutzer regelmässig die Kameras ihrer Handys verwenden und wofür und ob sich da die Zahlen zu den früheren Kompaktkameras groß unterscheiden (glaube ich nämlich nicht).

      • @ Sabrina
        Ich finde es schlicht anmaßend, sich Dinge zu eigen zu machen, nur weil ein (angeblicher) Fachmann es behauptet hat, ohne jegliches Hinterfragen, ohne auch mal die Argumente der Gegenseite zu hören.“
        Ganz genau. Und eben das tut dieser Kleinert meiner Meinung nach, nein, sogar ganz offensichtlich, ohne den Fachmann zu nennen, von dem er sein Wissen hat und sonnt sich damit selbst im Glanz eines Fachmanns. Sehr unwahrscheinlich, daß ein echter Fachmann seine Posts so beginnen würde wie Kleinert. Das kann mir keiner erzählen, sorry.

      • @ Sabrina,
        sie sehen, ich fühle mich schon angegriffen durch solche eigenartigen Posts wie die von Kleinert.
        Sollen wir die unbelegten Meinungen, die er zu Tatsachen hochstilisiert, mal direkt besprechen?

        „Smartphone-Zentriert – Nun das stimmt in sofern, als das hier die „Entwicklungsmusik“ herkommt. Das ist ein Sachbezogener Umstand, der nicht zu leugnen ist. Ihre Aussagen sind bedauerlicherweise aus „dem Bauch“. Haben aber nichts mit den Tatsachen gemein.“

        Die Entwicklungsmusik kommt also von den Smartphones. Belegte Tatsache. Komisch, abgesehen von Sonys BSI Sensor sehe ich hier noch nicht allzuviele Parallelen. Meine Aussagen kommen aber aus dem Bauch und haben nichts mit den Tatsachen gemein. Soso.

        “ Bedauerlicher Weise, für jemanden der Technik/umfänglich in dieses Hobby einsteigen möchte, muss eine „gute fünfstellige“ Summe investieren“ (bezogen auf die heutige diversifizierte Technik, Fotos zu erstellen).

        Jup, eine seiner nicht zu leugnenden Tatsachen. Warum nicht gleich sechsstellig. Klar, alles natürlich belegt, muß ja nicht extra aufgeschrieben werden.

        „Was allg. nicht bekannt ist, viele der bekannten Photofirmen sind fiskalisch in unbekannten ( der Allgemeinheit ) Händen. Diese verfolgen Ziele, die mit klassischen Fotoprodukten kaum etwas gemein haben.“

        Klar, die grauen Herren im Hintergrund. Alles gut belegt und dokumentiert von Kleinert, der die Ziele mitentwickelt haben dürfte.
        Daß es andere Beispiele wie bei der Rettung von Leica oder auch Hasselblad gibt, wird hier nonchalant übergangen.
        Natürlich, gegen solche fundierte Argumentation habe ich natürlich verloren, einfach ein schlechter Verlierer.
        Ich hoffe, ich habe meine Kritik an seinem Verhalten jetzt etwas verdeutlichen können und weshalb ich ihn als Troll bezeichnet habe. Das tue ich nämlich äußerst selten, empirisch beweisbar.

      • @ Sabrina
        Und noch ein Zitat: „Leider ist es auch unzutreffend, das Fotokameras die Technik von Videotechnik übernommen haben.“.
        Obwohl der Global Shutter schon für die Überwachungsindustrie entwickelt wurde, gibt es ihn jetzt in den ersten Videokameras. Und das ist natürlich nicht nur eine Hochskalierung, da gehört schon sehr viel mehr an Entwicklungsarbeit zu. Ich muß nicht groß spekulieren, daß aufbauend auf die Videotechnik es bald auch Kameras mit dem Global Shutter geben wird. Ich denke, das größte Problem ist die präzise Umsetzung der Blitztechnik, das ist allerdings nur eine Vermutung.

        Und im Internet gibt es ja endlose Ansätze, die Misere der Kameraindustrie zu erklären.
        Wenns dich ernsthaft interessiert und du mal ein paar Fakten zusammengetragen finden willst, versuch doch mal diesen Artikel:

        https://www.foto-schuhmacher.de/artikel/foto-wirtschaft.html

        Ist natürlich auch nur eine von vielen Analysen.

      • So schlimm, kann es um die Sensorentwicklung für Kameras nicht bestellt sein.
        Samsung und Fuji arbeiten zusammen und Panasonic hat erst seine erste Cine-Camera mit organischem Sensor vorgestellt.

      • Hi Robin,
        das wollte ich eigentlich sagen. Ok, meine Posts sind dann etwas lang geworden, sorry.
        Bin übrigens überrascht, hatte mir ja mal die Panasonic LX100 für die MFT Bildqualität zum probieren gekauft. Gerade mit den digitalen Filtern liefert die auch eine solide Low-Light-Qualität. Hätte ich so eher nicht erwartet.

    • Mit voraussichtlichen Endpunkten wäre ich vorsichtig.
      Wir wissen ja nicht was sich der Erfindergeist der Ingenieurwissenschaften noch so einfallen lässt.

      Gerade im Kamerabereich waren Leute schon oft der Auffassung, da ginge nicht mehr viel, weil die Technik der großen Kameras ausgereizt sei.

      Geht man aber andere Wege, wie dies bei Smartphones getan wird, kann man selbst aus bescheidenen Sensoren noch eine bemerkenswerte Qualität herausholen.

      • @ Sabrina
        Eben, genau da gibt´s doch noch ein weites Feld zum Entwickeln für die Kameraindustrie, ohne zu große Entwicklungskosten stemmen zu müssen.
        Von daher gesehen doch ein Grund zu Hoffnung. Kameras und Smartphones werden sich vermutlich eh noch annähern, von beiden Seiten der Technik.

    • Genau dasselbe habe ich auch gedacht – Fotografen mit kleinen DSLM’s sind ja nicht gerade bekannt dafür, mit einem Stativ in der Gegend rumzulaufen.

      Ja, die Akkulaufzeit … kommt halt immer darauf an, was man fotografiert. Da die Kamera sehr schnell ist, dürfte man bei dieser Fotografie ziemlich schnell an den Anschlag kommen.

      • @Rolf Carl
        Das stimmt völlig. Gerade für ein kleines System werden sicher nur wenige ein Stativ mitschleppen.
        Eine tollen Stabilisator hat Olympus ja vermutlich auch gerade deshalb entwickelt.
        Allerdings glaube ich auch nicht, daß es besonders viele Nutzer gibt, die eine solche Kamera nehmen und dann immer Hi-Res-Aufnahmen machen. Die werden schon merken, daß ihre Rechner dann entsprechend langsam werden. Und wenn sie dann ihre 10×15 Abzüge bestellen oder ihren 27 Zoll Monitor benutzen, merken sie, daß das Einsatzgebiet für solche Hochauflösenden Fotos ein ganz anderes ist.
        Dies wirklich brauchen und kein Mittelformat verwenden, suchen sich sicher sowas wie die neue Panasonic. Meistens sollte auch eine D850 völlig ok für Landschaften sein.
        Aber in einer kleinen Olympus mit einem kleinen Sensor ist das doch nur ein Gimmik.

      • @ Robin
        Nein, hab ich nicht. Und das klingt vielleicht auch etwas abwertend, war aber nicht so gemeint.
        Ich will einfach nur sagen, daß das Feature vermutlich nicht der Grund für die Kamera ist.
        Die erste Digitalkamera hatte genau 2,1 MP geliefert und konnte bei gutem Licht entspannt Din-A4 drucken.
        Mit 27 MP hab ich ja schon Reserven für wirklich große Drucke.
        Was mir wirklich (und das überhaupt nicht negativ gemeint) interessieren würde, was hast du mit den Fotos gemacht?
        Und konnten deine Objektive die Auflösung liefern?

      • @Ingo
        Ich hab den HR Modus schon getestet, ob die Objektive (12-40mm 2.8 Pro, 25 1.8 und 60mm 2.8 Macro getestet) wirklich die vollen ich glaube 40MP (Pen F) liefern kann ich dir nicht sagen. Was ich aber sagen kann ist, dass man einen deutlichen Unterschied in den Details erkennen kann, für Stills somit durchaus brauchbar.

        Ich muss gestehen ich hab den Modus bisher aber nur zu Testzwecken genutzt, in der Regel reichen mir die 20MP vollkommen aus.

      • @ Mace
        Wenn ich so eine Kamera mal in die Hände bekomme, werde ich das sicher mal probieren. Klar bin ich neugierig, auch wenn ich dafür so wenig Verwendung hätte. Müsste davon mal ein paar größere als Din A3+ Prints machen.

      • @Ingo
        Für die meisten meiner Fotos ist der Modus auch unbrauchbar, da sich Tiere in der Regel bewegen und ich meistens ohne Stativ unterwegs bin.
        Aber Olympus bietet auch andere interessante Gimmicks wie z.B. Live Bulb ist eine Langzeitbelichtung mit durchgehender Vorschau, Live Composing für z.B. Lichtspuren oder Feuerwerk (geniales Feature) oder Fokus Stacking etc.

      • @ Mace
        Ja, das hätte ich alles gerne auch in einer Fuji.
        Ein Vorteil ist, daß man damit auch mal neue Motive probiert und zum experimentieren eingeladen wird.

  • In groben Zügen ist es eine in Plastik verpackte EM1Mk2. Interessante Möglichkeiten für den Preis und die Größe. Wird sie stabil genug sein für große Objektive oder eine Flunder, wie gewisse EOS-Modelle?

  • na wer weiß, ob die kamera aus zum beispiel aramiden gefertigt ist. 😉
    es ist eine sehr schöne kamera geworden die auch mich sehr interessieren würde, hätte ich nicht ein digitales system mit dem ich sehr zufrieden bin. schade nur, daß der high-res-modus nicht auch aus der hand ausgeführt werden kann.
    kleineres gehäuse bei geringerem gewicht mit mehr ausstattung finde ich sehr gut. damit ist olympus in meinen augen genau auf dem richtigen weg.

    • Es soll sich um Polycarbonat handeln. Daraus bestehen etwa Babytrinkflaschen
      oder die durchsichtige Motorabdeckung von von einem Lambo Modell.
      Die Frage ist eher, warum ist die M1X noch aus Metall?

      • robin, das ist dann natürlich eine gute frage. vielleicht wollte olympus erstmal sehen wie die kunden darauf reagieren, wenn ein höherwertiges produkt damit gebaut wird. aber ausgerechnet dann die 5 dafür herzunehmen, wo diese eigentlich der devisenbringer sein dürfte… ?
        aber vielleicht wollen sie mit der 5 auch die wanderer einfangen. für diese haben sie jetzt auf jeden fall sehr gute argumente.

  • Eine schöne Kamera. Man darf froh sein, dass der voll artikulierbare Monitor erhalten geblieben ist.
    Nur ist die E-M5III im Vergleich zu ihrer direkten Gegenspielerin, der Panasonic G91, um 300 € zu hoch bepreist. Die G91 ist besser in Sachen Video, unbegrenzte Videoaufnahmen, Kopfhörereingang u.s.w. .
    Auch in anderen Punkten steht sie besser da. OLED-Sucher, OLED-Screen, Suchervergrößerung 0,74x. Oder via USB ladbar. Das kann die Olympus auch, nur die G91 bleibt dabei voll funktionsfähig. Schade auch, dass High Res nur ab Stativ geht. Doch das Beste kommt zum Schluss, die Panasonic G9 gibt’s bereits für rund 1300 €. Ach so ja, hoffentlich ist der Kunststoff wirklich hoch belastbar.

    • hallo robin,
      vielleicht sollte man in dem vergleich noch einbeziehen, daß die olympus weitaus kleiner und leichter ist. dazu kommt, daß der bildstabi der olympus besser ist. olympus fixiert sich auf andere punkte als video.

      ich weiß nicht warum, aber in letzter zeit lese ich hier bei den kameras immer wieder: die kann das nicht bei video, die kann dies nicht bei video,… ich kaufe mir eine kamera zum photographieren. ein kurzer film ist für mich ein netter zusatz, mehr aber auch nicht. 😉

      • @ Daniel
        Ganz genau. Und hast du mal ein Video mit der X-T3 gemacht? Was sind das denn für Datenmengen, die für ein paar Sekunden mit FullHD anfallen, noch garnichtmal 4k?

      • Hallo daniel, wenn ich Hybrid kaufe, will ich auch die volle Funktionalität. Selbst wenn ich kein Video drehe.
        Wesentlicher Punkt Oled-Monitor oder USB-Ladefähigkeit und trotzdem bleibt die Kamera funktionsfähig während des Ladevorgangs. So jedenfalls bei der G91. Und eben die preisliche Nähe zur G9.
        Mir gefällt die E-M5III gut, sie könnte allerdings mit wenig Aufwand noch besser sein.

      • @ingo, nein ich habe die x-t3 nicht. da die x-t1er reihe immer größer wird, wird es auch keine mehr bei mir werden. für mich ist kompaktheit und bildqualität der photographie entscheident. spritzwasserschutz ist für mich zwar auch interessant, aber zweitrangig. ich liebe die bedienung am äußeren gehäuse der x-t1er reihe, da diese in meinen augen die einzig richtige ist. video reicht für mich full hd mit 30 bildern.

        @robin, und ich denke, daß olympus garnicht so auf die filmerei aus ist. denen geht es um etwas anderes. um den spaß an der photographie und der verwendung der kameras und objektive. „das auge isst mit“. 😉
        ich glaube auch, daß sie mit wenig auf wand besser sein könnte. high-res ging garantiert auch, wenn es frei geschaltet wäre. dann würde aber keiner mehr die 1x kaufen. 😉

  • Auf ein Wort.
    Eine neue Kamera E-M5III und ihr Akku hat nur eine schlaffe Nennladung von 1210 mAh. Ist so üblich, EOS R 1865 mAh, Z6/Z7 1900 mAh, A9 II 2280 mAh.
    Die Akkus zu Mondpreisen und die Kameras teilweise gegen Fremdakkus gesperrt.
    Warum das so ärgerlich ist?
    Weil die Kamerahersteller offensichtlich nichts verstehen wollen.

    Rofis MR 30, 12 cm lang und etwa 30 cm dick, eine LED Taschenlampe mit der Lichtleistung eines H4 Scheinwerfers, eher heller.
    In ihr steckt ein Li-Ion-Akku mit der Nennladung von 5000 mAh.
    (Nur ein Beispiel)

    Das ganze Paket, Lampe, Akku, Zubehör, zum Preis eines dieser tollen Kamera-Akkus.

      • Mit den 30cm sind wohl eher 30mm gemeint…

        somit hat er da mit seinem Vergleich schon recht.

        Jedes SP hat heute ca. 4000mAh…

      • Conny hat sicherlich recht, es sind wohl 30mm gemeint. Robin möchte auch nicht dafür werben, die Akkus einer Taschenlampe zu verwenden, er weist vielmehr völlig zu Recht darauf hin, dass die Kunden der Kamerahersteller mit den Akkupreisen abgezockt werden, obwohl die allermeisten Kameraakkus nichts anderes als hundsgewöhnliche Akkutechnologie ohne jegliche Innovation enthalten, die man noch dazu ohne nennenswerte Entwicklungstätigkeit selbst von Drittherstellern bezieht. Die Kamerahersteller nutzen ihre Position aus, erschweren zumindest immer mehr die Verwendung von Akkus von Drittherstellern und verkaufen ihre eigenen Akkus zu weit überhöhten Preisen. Es tut zwar den allermeisten Kunden nicht wirklich weh, für einen Originalakku 40 oder 50 Euro mehr als für einen Fremdakku auszugeben, es führt aber zur Verärgerung, weil man sich gegängelt und abgezockt vorkommt.

      • @ Thomas Müller
        Ja, nur habe ich vor einiger Zeit mal einen Artikel von einem Techniker gelesen, der mehrere Akkus von Fremdherstellern und dann einen von Fuji geöffnet und verglichen hat. Das war so ein Akku-Spezialist.
        Da wurde mir allerdings auch ein wenig komisch zumute. Gerade der Überhitzungsschutz war bei den China-Modellen billigste Technik, Fuji hat da einen ganz anderen Aufwand mit betrieben.
        Auch sowas ist mir wichtig, wenn ich die Akkus lange betreiben will.
        Allerdings ja, die Preise für Akkus sind schon sehr hoch. Guck dir mal die Preise für Original Akkus der D5 oder 1D Mark II an.

      • Asche auf mein Haupt. Natürlich hat die Null hinter der Drei nichts zu suchen. Das ist die selbe Sache, wie mit dem Spinat und der falschen Kommastelle.
        Ich danke allen anderen, die es richtig erfasst haben.
        5000 mAh statt 1210 mAh, das könnten dann 1000 Bilder am Stück sein.
        Wie die 5000 mAh in die Kameras kommen, das bleibt der Genialität der Ingenieure überlassen.

      • hallo robin,
        ich weiß ja nicht. wie man immer bei mir liest bin ich ein freund von kompaktheit und leichtigkeit bei kameras in verbindung mit sehr guter bildqualität. wenn jetzt in der 5 ein 12cm x 3cm und knapp 80g schwerer akku verarbeitet wäre, macht man gleich aus der kamera einen trümmer.

        aber ja, kameraakkus sind viel zu teuer.

      • @Kameraherstellers

        Zitat Matthias:
        „Es tut zwar den allermeisten Kunden nicht wirklich weh, für einen Originalakku 40 oder 50 Euro mehr als für einen Fremdakku auszugeben, es führt aber zur Verärgerung, weil man sich gegängelt und abgezockt vorkommt.“

        Seh ich nicht so.
        Nachdem ich eine Weile Galaxy S10 parallel zur EOS M3 laufen lassen habe, hat sich das Thema 2. Akku für die EOS M3 mehr oder weniger erledigt.

      • @ Ingo, 18. Oktober 2019 um 12:03 Uhr

        Ein anonymer „Techniker gelesen, der mehrere Akkus von Fremdherstellern und dann einen von Fuji geöffnet und verglichen“ hat.

        Akkus geöffnet und überhitzungsschutz. Da waren Sie ja wieder besonders clever. Bekommen Sie vermutlich wieder Bienchen von der Agentur.

        Die Netzteile sind bei den Herstellern von vornherein so konstruiert, dass sie einen derart hohen Strom, der zur Überhitzung eines Akkus führen könnte, gar nicht zulassen.
        Andernfalls müsste man denen – hier konkret Fuji – vorwerfen, dass sie selbst zum Bau von Netzteilen zu doof sind.

      • @ Sabrina
        Ich sagte doch, ich kann mich an den Namen nicht mehr erinnern und das ist auch zwei, drei Jahre her.
        Das ich ihn glaubwürdig fand, er hatte das damals mit Fotos und Schemata hinterlegt, heißt nicht, daß es auch stimmt. Ich habe von Akku-Technik keinerlei Ahnung, kanns also nicht eruieren.
        Und was soll der Blödsinn mit den Bienchen? Sind wir hier in der Grundschule? So langsam zweifle ich an ihrem Alter, muß ich ehrlich sagen. Lohnt es sich, auf so etwas zu reagieren? Wäre schön, wenn sie mir zeigen könnten, daß man mit ihnen auch vernünftig posten kann.

  • Das ist ein tolles Teil! Vor allem der Phasenautofokus und das schwenkbare Display machen mir den Mund wäßrig :-). Da bedaure ich es fast, vor einem halben Jahr eine EM10 Mark III gekauft zu haben, mit der ich sehr gerne fotografiere.
    Hoffentlich wird das auch wirtschaftlich ein Erfolg, damit Olympus uns solche Schmankerl auch in Zukunft anbieten kann.

  • Ich hatte die Kamera eigentlich auf dem Radar, jetzt nach dem sie vorgestellt wurde ist sie leider direkt wieder raus. Es scheint eine abgespeckte E-M1II im (zwar recht schönem) Plastikgehäuse zu sein, finde ich so recht langweilig.
    Das was ich befürchtet hatte und sich in den Gerüchten schon abgezeichnet hat (z.B. Material, Akku) hat sich leider bewahrheitet, das was ich gehofft / gewünscht hatte (z.B. AF-Joystick) leider nicht.

    So heißt es jetzt halt warten auf die E-M1III und hoffen, dass mich diese dann wieder überzeugt.

  • Ich bin mir nicht so ganz sicher, was die Objektive betrifft.
    Wenn mich der HiRes Modus wirklich interessiert und es denn unbedingt Mft sein muß, sollten natürlich die Objektive auch passen.
    Die Pro Versionen 1,2/17 und 1,2/45 sollten ja locker mit der Auflösung klar kommen. Bei den Standard Linsen, so gut sie auch sein mögen, glaube ich nicht, daß sie für eine so hohe Auflösung schon gerechnet wurden. Und bei der Vergrößerung sieht man nunmal jeden Fehler oder auch nur Schwäche in den Objektiven sehr deutlich.
    Also, wer kauft sich so ein Mittelklasse-Gehäuse und nicht gleich die OMD-EM 1 MK 2, wenn er sich die teueren Pro-Linsen leistet?
    Ich denke, hier ist ProRes nur ein Gimmik.

      • Ok, natürlich. Mit Gimmik meinte ich auch nur, das ist mal ganz witzig zu benutzen, liegt dann aber wieder in der Ecke rum. Das ist sicher nicht der zentrale Punkt, weshalb die Kamera gekauft wird. War auch nur gesagt, da häufiger die Freihand-Funktion vermisst wurde. Die Kamera hat sicher andere Stärken, denke ich.

      • Ingo,
        ich finde einige Gimmiks von Olympus gut die ich gerne auch bei Fuji hätte, so zB den Live Bulb Modus (oder wie der heißt), interessant finde ich auch den Filter „Bleached Bypass“ auch wenn ich diesen nicht täglich nutzen würde

      • Ich sag es nur ungern. Auf 43 Rumors gab es einen Test (Suchen!) der gezeigt hat, dass alle Olympus Linsen, im High Res Modus, hinter der zu erwartenden Auflösung zurück blieben.

        Abgesehen davon, so eine Kamera kaufen alle, die klein und leicht unterwegs sein wollen.
        Und Pro Linsen passen daran genauso gut.

      • habe ich da was falsch verstanden?
        Im HiRes-Modus verrechnet die Kamera 8(glaube ich), wahnsinnig schnell hintereinander und in 4(glaube ich) Richtungen jeweils um ein 1/2 Pixel durch Sensorauslenkung versetzte, Aufnahmen miteinander.
        D.h. für jede einzelne dieser Aufnahmen muß das Objektiv „nur“ die native Auflösung des Sensors bedienen. Die HiRes entsteht erst im Prozessor. Das Ergebnis wird bei guten Objektiven besser sein als bei weniger guten, genau wie in jedem anderen Aufnahmemodus….

        Für mich ist der HiRes-Modus das genialste Feature der OM-D / PEN. Ich nutze ihn relativ oft für Industrie und Architektur. Die Ergebnisse sind Spitze. Die Bilder haben eben nicht nur eine höhere Auflösung, sie sind rauschärmer und haben zumindest visuell einen höheren Dynamikumfang.
        Hatte sehr gehofft, daß die EM-5 M3 den HHHR der EM-1X, vlt. schon etwas weiter verbessert hat, zumal die EM-5er ja immer etwas Technologievorreiter waren. Schade.
        Auch ein RYYB-Sensor wäre eine echte Überraschung gewesen, aber da ist wohl die Abhängigkeit von Sony davor, auch schade.
        Trotzdem eine ansprechende Kamera. Mal sehen was die Tests sagen.

      • @ Robin,
        das wäre sicher bei Fuji oder anderen Herstellern ganz genau so.
        Ich weiß noch, als Nikon die D800E gebracht hat, gab es eine Aufstellung, welche Objektive dafür geeignet waren.
        Bin mal gespannt, was Sony mit der A7RIV an Objektiven anbietet.
        Das sind eben wirklich gewaltige Auflösungen.
        @ Mirko,
        oh ja, Live Bulb wäre bei Fuji großartig. Bleached Bypass mag ich auch manchmal ganz gerne, ist auch bei der Panasonic LX100 mit dabei. Allerdings funktionieren solche Filter ja auch ganz gut am Computer, wo man auch die Intensität kontrollieren kann.

      • @ Frado
        Ok, das würde dem von Robin erwähnten Test aus 43 Rumors widersprechen, ist aber logisch nachvollziehbar.
        Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte, da auch bei voller Vergrößerung die Schwächen des Objektivs ja mit Vergrößert werden und alleine durch die Größe des Prints verstärkt werden. Kann mich natürlich auch täuschen.
        Ok, also Rauscharmut ist ein gutes Argument. Kommt bei Architektur immer auch etwas auf den Einsatz der Kamera an, da ich hier sowieso eher mit ISO-Grundeinstellung und Stativ arbeiten würde.
        Dynamikumfang ist allerdings ein sehr starker Punkt für das Feature (ok, ich nenne es nicht mehr Gimmik). Wenn der vergrößert werden kann, ist das bei jeder Kamera ein großes Plus.
        Habe bei DP Review in einem Artikel vom 11. Oktober gelesen, daß Forscher vom Institut für Mikroelektronik Stuttgard den Dynamikumfang eines Sensors „thanks to the ability to ‚count‘ the number of times an individual pixel resets when it becomes saturated with light“ extrem, sogar fast unbegrenzt, in den Lichtern erhöhen kann.
        Das ist natürlich Zukunftsmusik, aber wenn die Technik in die Richtung geht, wird die Sensorgröße für viele Anwendung in der Fotografie tatsächlich zweitrangig.

    • habe ich da was falsch verstanden?
      Im HiRes-Modus verrechnet die Kamera 8(glaube ich), wahnsinnig schnell hintereinander und in 4(glaube ich) Richtungen jeweils um ein 1/2 Pixel durch Sensorauslenkung versetzte, Aufnahmen miteinander.
      D.h. für jede einzelne dieser Aufnahmen muß das Objektiv „nur“ die native Auflösung des Sensors bedienen. Die HiRes entsteht erst im Prozessor. Das Ergebnis wird bei guten Objektiven besser sein als bei weniger guten, genau wie in jedem anderen Aufnahmemodus….

      Für mich ist der HiRes-Modus das genialste Feature der OM-D / PEN. Ich nutze ihn relativ oft für Industrie und Architektur. Die Ergebnisse sind Spitze. Die Bilder haben eben nicht nur eine höhere Auflösung, sie sind rauschärmer und haben zumindest visuell einen höheren Dynamikumfang.
      Hatte sehr gehofft, daß die EM-5 M3 den HHHR der EM-1X, vlt. schon etwas weiter verbessert hat, zumal die EM-5er ja immer etwas Technologievorreiter waren. Schade.
      Auch ein RYYB-Sensor wäre eine echte Überraschung gewesen, aber da ist wohl die Abhängigkeit von Sony davor, auch schade.
      Trotzdem eine ansprechende Kamera. Mal sehen was die Tests sagen.

      • Ich betrachte es auch so, das die Obtik nicht höher auflösen muss um ein 50MP (übrigens ist es bei dieser Auflösung ein JPEG, und im RAW ein 80MP Bild. Und von Olympus wird auch gesagt das ein 80MP RAW im Fertigen Print ca. die gleiche Auflösung liefert wie ein 50MP VF) zu liefern.
        Durch das Versetzen des Sensors wird ja nicht das Bild schärfer sonder anders rum wird ja durch eine normale Aufnahme das Bild auf die Ausgangs-Auflösung Interpoliert, weil ein 20MP Sensor tatsächlich nur 5MP liefert. Die interpulation macht man auch beim HRS, aber durch die Versetzung des Sensors hat man mehr Informationen um ein besseres Ergebnis zu bekommen. Es kommt somit ganz Entscheidend auf den Prozessor und die Software an wie die Daten verarbeitet werden. Vorher natürlich noch bei der Aufnahme auf Äusserliche Einflüsse wie verwackeln und wie genau der Sensor versetzt wird.

    • Die Hi-Res-Technologie setzt lediglich geringfügig gegeneinander versetzte 20 Mpx Fotos zu einem hochauflösenden Foto zusammen.
      Deshalb müssen die Objektive an dem 20 Mpx mFT-Sensor lediglich 20 Mpx Auflösung bringen.

      Pech für die Firma, für die Sie hier unterwegs sind.

      • @ Robin, ich habe keine Ahnung was Jim-Chung-Can für einen Aufwand betrieben hat und wo evtl. welche Fehler zu erwarten sind. Nur soviel, ich habe sehr wohl unterschiede gesehen im HRS vom Stativ (80MP) oder von Hand (50MP) mit der M1X. Und war sehr beeindruckt von den Bildern.
        Andererseits, war ich auch überrascht das es möglich ist aus einem 20MP Sensor in mormaler Onechot Technik eine Vergrößerung von 40x60cm in Fineart Qualität zu Printen.
        Auch von mir selber vor kurzem gesehen, IM vergleich zu einer HRS Aufnahme und einer Hasselblad 100MP. Ich wurde (mit drei weiteren Fotografen) gebeten zu sagen welches der drei Fotos zu welcher Kamera gehören. Vier Meinungen, alle falsch 😉 , wir waren nicht in der Lage zu sagen wo jetzt das Bild mit der besten AUFLÖSUNG war.
        Soviel zum Thema, wozu brauche ich eine VF?
        Übrigens, ich habe 2014 auf der Photokina die Olympus EM1 gesehen und meine Nikon VF 2015 verkauft! Warum? Ich stand auf der anderen Seite von der Messe-Halle und habe ein großes Plakat mit einem tollen Porträt gesehen und wollte wissen mit welcher Kamera DAS fotografiert wurde?!
        Der Rest ist Geschichte und habe es NIE bereut diesen Schritt getan zu haben.

      • @ Jodchuar
        Beeindruckend, wenn das Foto vom Dynamikumfang her, von der Auflösung, der Schärfe und den Farben her nicht von einer Hasselblad zu unterschiden war.
        Allerdings denke ich, daß auch ein Print von einer D850 oder einer 5D MK IV nicht von den anderen zu unterscheiden wäre, jedenfalls nicht in der Größe.
        Tolle Leistung für MFT.
        Eine Kleinigkeit allerdings für ich dann doch für Mittelformat oder auch Vollformat sehen, was die Auflösung betrifft. Das Foto ist dort im Oneshot entstanden, was bei jedweder bewegter Aufnahme (Rennwagen im Extrem, Menschenmassen, Vogelschwarm beim Starten vom Wasser usw.) natürlich den Unterschied macht.
        Bei Landschaften allerdings ist die Kleinigkeit von 8500 Euro Preisunterschied, und dann erst die Objektive, vielleicht dann doch nicht sichtbar. Was für Olympus spricht.
        Die Technik des Pixelshift muß man allerdings sagen wird schon lange vom Stativ und dann am Computer eingesetzt, völlig unabhängig vom Kamerahersteller. Ist eben weniger komfortabel.

  • Warum regt ihr euch auf

    über Dinge die die E-M5 Mark III nicht kann? Nutzt doch erst einmal die vorhandenen Vorteile!

    Olympus Pro Objektive vorne drauf, meinetwegen auch ein Leica DG Vario-Summilux 1,7/10-25mm für MFT und ab auf die Pirsch.

    In Kombination mit hervorragenden Objektiven, einem „sehenden“ Fotografen dahinter kommen Bilder allererster Güte auf den Bildschirm. Was braucht es sonst noch?

    • Eben. Aber dann fragt sich, warum die 5er und nicht die OMD-E M1 Mark II wenn man schon mit Pro Objektiven fotografiert.
      Die Kamera liegt dann mit Sicherheit besser in der Hand mit den schweren Pro Objektiven. Und Preislich dürften die Modelle ja auch nicht mehr so weit voneinander entfernt sein.
      Wie gesagt, ich rede hier überwiegend über den ProRes Modus.

      • Weil die e-M5III nochmal kleiner und leichter ist?
        Ich halte alle Objektive am Objektiv und nicht an der Kamera.
        Sonst würde mir das Bajonett, was knarzen.

      • also das 12-40/2.8 pro wiegt nicht einmal 400 Gramm und das 40-150 2.8 pro nicht ganz 900 Gramm, ich schätze die lassen sich gut Händeln und leicht ist man unterwegs und das mit Pro

      • @ Mirko,
        also, die 16-55 oder auch 24-70 Linsen, die ich kenne, wiegen alle mehr und brauchen auch ein stabiles Gehäuse als Gegengewicht. Liegen dann einfach besser in der Hand.
        Wobei bei 900 Gramm müssten Olympus Fotografen das einfach mal probieren, ob es mit einem leichten Gehäuse passt.
        @ Robin,
        ja, das ist schon wahr. Fuji musste das Bajonett an der X-H1 auch verstärken, als das 2/200 auf den Markt kam.
        Aber das sind dann auch andere Gewichte. Ich glaube, du kannst dich bei den Gewichten auf das Bajonett deiner Kamera verlassen, Olympus baut doch stabil, denke ich.

      • Ingo,
        mit dem 16-55 komme ich sehr gut klar an XT1,2,3 an der XTXX Serie wäre es mir auch schon zu groß. Aber ich musste schon genau hinschauen beim Bild „Oly mit Handgriff“ um diesen überhaupt zu erkennen, grandios integriert in meinen Augen 👍 Ja klar kann man den „Bleached Bypass“ später am Rechner anwenden nur leider habe ich meinen Rechner nicht im Urlaub dabei, von daher nice to have in der Kamera. (vor allem wo viele mittlerweile das Smartphone mit einer Kamera vergleichen)

      • @ Mirko,
        stimmt natürlich. Obwohl ich mich auf die Fotobearbeitung nach dem Urlaub immer freue weil ich so den Urlaub nochmal erleben kann, ist der Filter in der Panasonic LX100 (nur die kann ich zum Vergleich für MFT benutzen) schon sehr gut integriert. Auch der hohe Dynamik Filter mach Spaß, gerade bei Musikern kann man damit ein schönes Rimlight erzeugen, wenn das Licht nur einigermaßen gerichtet auf den Musiker ist. Und das erstaunlich rauschfrei, hätte ich so eher nicht erwartet.

  • Also ich fange bereits zu sparen an und werde mir die 5.3 als Nachfolger für die 10.2 definitiv holen. Diese ganzen Features eines so kompakten „Retro-Bodys“ muss man schon wirklich suchen. Und die ersten „Hands-On und First Look-Videos“ auf Youtube verstärken mein „Unbedingt-haben-will-Gefühl“ nur.

    Danke Olympus!

  • Hallo Mirko, hallo Ingo, Habe jetzt das 16-80 in der Mache gehabt. Gefällt mir vom Gewicht her besser als das 16-55 was wahrscheinlich der Anfangsöffnung des 16-55 geschuldet ist (viel Glas) Aber der Autofokkus sitzt.
    OIS wird nicht mehr am Objektiv geschaltet sondern über das Aufnahmemenü in der Kamera. Die sechs Blendenstufen machen sich im erheblichen Umfang bemerkbar. Habe jetzt bei schlechten Lichtverhätnissen Bilder von einer Taufe und vom Erntedank gemacht.
    Morgen ist die nächste Veranstaltung.Zwischenzeitlich ist schon ein Update veröffentlicht.
    Die nächste grosse Bewährungsprobe ist der Laternenumzug Anfang November. Werde dann berichten.

    • @ Jürgen
      Ich hoffe, du hast viel Spaß mit dem Objektiv.
      Ich muß ehrlich gestehen, ich habe mich jetzt nicht dafür entschieden. Und zwar, weil ich in den Tests der RAW Dateien die Verzeichnung bei 16mm, bei 22mm und bei 80mm angesehen habe.
      Die Korrektur in den Jpg Dateien scheint zu einer ziemlichen Randunschärfe zu führen. Vielleicht ist die Software in den Kameras auch noch nicht angepasst worden.
      Das schreiben jedenfalls eine Menge Tester auf Youtube übereinstimmend. Das sollte sicher nicht die einzige Informationsquelle sein, zeig aber eine Tendenz.
      Kannst du dazu etwas sagen?

      • ingo, das klingt ja nicht so gut.
        offen gesagt kommt die 16-80 für mich aus mehreren anderen gründen schon nicht in frage. bei den f4 kann ich auch gleich zum nur wenig größeren 18-135 greifen. oder ich nehme mir das kompaktere 18-55 und habe eine anfangsblende von f2.8 mit stabi. im telebereich photographiere ich selten bis nie bei dunkelheit… und dann entfernen sie auch noch den schalter fürs ois. ich denke ich bin mit dem 18-55 sehr gut bedient. 😉
        die bildfehler von denen da geschrieben wird, klingen aber auch garnicht nach fuji. ich hoffe sie haben bei dem objektiv nicht geschludert.

      • Hallo Ingo, danke für deine Info. Ehrlich gesagt, ich habe mich nicht mit den Testergebnissen von verschiedenen Youtubern beschäftigt. Bislang war ich mit den bisherigen Ergebnissen zufrieden. Wobei Fuji bereits ein Update rübergeschoben hat. Die heute gemachten Bilder habe ich noch nicht eingespielt. Ich knipse generell in Raw mit der Entwicklung mit Capture One. Da bei Gottesdiensten Blitzen untersagt ist, liegt die ISO Anpassung zwischen 1300-6400. Ich harre der Dinge die da kommen. Werde weiter berichten.

      • Hi Jürgen, Hi Daniel,
        das kommt ja auch immer darauf an, was und wie man fotografiert.
        In der Bildmitte und bei 16mm soll das Objektiv überragend scharf sein, an den Rändern eher gut.
        Das geht wohl so bis 50mm, wo die Mitte auch nur noch normal scharf sein soll und dann aber gleichmäßig bis zum Rand so mittescharf sein soll.
        Bei 80mm solls dann immer noch ok sein, bei Fuji finde ich gerade bei den Objektiven die Bildqualität wichtig.
        Insofern wirst du sicher bei solchen Veranstaltungen sehr gute Fotos bekommen, für Architektur ist das vermutlich weniger geeignet und auch aussermittige Portraits könnten etwas schwierig werden. Vielleicht verbessert Fuji das aber auch mit der weiteren Firmware.

      • Ja das ist ein Objektiv wo momentan die Meinungen ziemlich weit auseinander driften, es geht von wieder zurück gegeben bis hin zu happy. Keine Ahnung ob die Streuung noch so groß ist und Fuji die Produktion noch nicht ganz im Griff hat 🤔 Ich persönlich habe dieses Objektiv nicht auf dem Radar aber schade für diejenigen die eine Gurke erwischt haben, hoffe das Jürgen nicht dazu gehört 📸

  • Was habt Ihr da diskutiert.Hier geht es ums MFT und Olympus.
    Wer noch keine hast soll dringend eine kaufen.
    Das ist schon geniale Format besonders für die Reise und Streetsfotografie.
    Warum soll man schwere Ausrüstung noch abschleppen ?
    Die Bildqualität ist von anderen ,subjektiv auch nicht viel besser.
    Wer braucht 1,2-1,4 Linsen ? Nur für die Leute,die soviel Geld übrig haben ?

    • Ja – MFT ist etwas ganz besonderes, vor allem auf Reisen, in Städten bei Macro-Aufnahmen.
      Wer das mit Vollformat versucht abzudecken (ohne gut bezahlten Auftrag) kann einem fast leid tun.
      Allerdings sollte man zusätzlich zum 12-100 mm oder auch zum 12-200 mm besser auch für Abends ein 2.8/12-40 mm oder noch besser ein f: 1.8 oder 1.2 dabei zu haben.
      Auch freistellen will man ja nicht ausschließlich im langen Telebereich.
      MFT bleibt für mich ein sehr nützliches, angenehmes Kamerasystem. Wobei ich die G9 ganz klar jeder Olympus vorziehe!
      Die Haptik und Bedienung ist einfach grandios.

    • MFT ist ein geniales System

      weil es irgendwo dazwischen angesiedelt ist. Bei MFT kann der Anwender zwischen sehr preiswert und exklusiv frei wählen.

      Da fängt mit einem Lumix GX800 Set + 12-32mm für ca 400 Euro an (Olympus PEN E-PL9 Set + 14-42 II EZ Pancake für 599,-) geht über ein Olympus OM-D E-M1 II Set + 2,8/12-40mm für 2.300 Euro oder endet mit den Pro Objektiven in noch höhere Preis Regionen.

      Wer wenig Geld hat und keinen Autofokus benötigt kann sich jedoch mit guten Festbrennweiten der Fa. 7Artisans ausrüsten. Da liegen die Kosten pro Objektiv zwischen 80-200 Euro.

      Sorgen wegen ungenügender Bildqualität muss sich niemand machen, die Zeiten sind lange vorbei!

  • MFT ist plötzlich “ in „.Wir werden mal sehen,wie der Markt reagiert.
    Ich finde die Kameraindustrie bringt keine neue Inovation mehr.Jeder Photograf hat
    bestimmt daheim mehrere Kameras und Objektiven und weiß langsam nicht mehr,
    welche man zum fotografieren mitnehmen soll.In der heutigen Zeit reist man immer öfter.
    Mit schwerer Ausrüstung macht langsam keinen Spaß mehr und vergiss man,Motiv zu entdecken.
    Ich habe im September 3 Wochen Urlaub in Vietnam,Thailand und Singapur gemacht.
    Das erste mal ohne meine Nikonausrüstung habe ich eine Olympus OM-D 10 Mark 3 und
    3 Objektiven 2,8/12-40,1,8/17 und 1,8/45 mm das ganze habe nicht mal 1500 Euro bezaht.
    Die Kamera ist sehr handlich und die Objektiven sind sehr klein (z.B 1,8/45 ) .Nach der Reise
    habe ich über 3000 Fotos gemacht ,soviel habe ich noch nie mit meiner Nikon auf eine Reise
    gemacht.Die Bilder sind TOP ! sehr scharf und brillant,besonders JPEG hat Olympus SW korrigiert.
    Bis ISO 3200 sieht man ganz wenig von Farbrausch.
    Insgesamt bin ich restlos begeistert von diesem MFT.
    In der heutigen Zeit macht Smartphone immer bessere Fotos .Leider hat seine Grenze denn
    macht es keinen Spaß hinhalten und fotografieren.
    Für mich ist MFT genau das richtige Format der Zukunft .
    Wer Bokeh,schön scharfer Hintergrund für Portrait… ,der soll auf VF zurückgreifen aber für mich
    ist nur Minderheit oder nur für Berufsfotograf.
    Ein lichtstarker Objektiv ,klein und geringer Gewicht ist eine Herausforderung für die
    Kameraindustrie !

  • Hallo Ingo, hallo Mirko, vielen Dank für eure Nachricht. Ich habe nicht das Gefühl eine Gurke erwischt zu haben. Wobei mein Tätgkeitsbereich die Reportage ist. keine Architektur. Es ist handlich, der Autofokkus sitzt und ich habe die Möglichkeit die mir OIS bietet, mit Zeiten zu fotografieren, die vorher nicht möglich waren (soweit das Objekt still hält). Dass das Objektiv keinen Schalter für OIS hat ist kein Problem. Fuji gibt den Hinweis OIS ständig zu aktivieren. Ggf. geht man in das Aufnahmemenü. Vielleicht kommt ja bald Update zwei.
    Und Mittwoch die pro 3.

    • nichts gegen Fuji, wirklich nicht, aber hier geht es um die OLYMPUS OM-D EM-5 Mark 3!!

      Und bei der empfinde ich jetzt den verkleinerten Akku als Aufforderung an Nutzer älterer OM-D´s diese Kamera nicht zu kaufen, sie wendet sich eher an PEN-Nutzer oder Systemeinsteiger.
      Optimistisch gesprochen will Olympus uns sagen, wartet bitte, da kommt noch was besseres/professionelleres oder kauft erstmal die EM-1X ….
      Also ehrlich, ich nutze 6 oder 7 Akkus mit meiner EM-5 Mark 2. Soll ich jetzt alle Akkus neu kaufen und auch zusätzlich in der Fototasche verstauen, samt Ladegerät (Was soll Laden im Gehäuse? Spielerei. Ein Ladegerät mit USB wäre sinnvoller).
      Ein klassisches Eigentor. Schade.

      • Hi Frado,
        wie viele Fotos machst du in einer Session? 6-7 Akkus klingt für mich nach 2-3000 Fotos?
        Ehrlich gesagt, ich kann natürlich nicht einschätzen wofür du die Fotos machst, aber das klingt tatsächlich nach einer OMD-E M1 X für mich, nicht nur wegen der Akkus.
        Bei Fuji kenne ich das ja auch, vier Akkus sind immer dabei. Wobei die Dinger ja auch wirklich klein und handlich sind.

    • @ Jürgen
      Das ist schön zu hören, dann war die Entscheidung doch genau richtig. Und die X-Pro 3 wird spannend, das Konzept ist einfach klasse.
      Na, vielleicht komme ich später nochmal auf das 16-80 zurück, um die Lücke zwischen 50 und 100mm zu füllen.
      Momentan ist das 50-140 auf meinem Schirm. Das ist zwar ein deutlich schwereres Konzept, funktioniert aber gut mit dem Spider Pro, da merke ich das Gewicht wirklich nicht.

  • @Mark
    Deine Formulierung: „Bildschirm verkehrt herum …“ finde ich deplatziert! An der Beweglichkeit des Monitors ist nichts „verkehrt“, sondern sie ist völlig richtig: diese Stellung dient nämlich dem Schutz des Monitors und sollte Standard sein, auch wenn viele ewiggestrige Fotografen in ihrer Traditionshaltung dies nicht verstehen, verstehen wollen oder können. Du solltest diese Traditionsrückständigkeit hier bitte nicht unterstützen!

    • Ich glaube nicht, dass Mark das negativ gemeint hat. Ich würde eher sagen er meinte mit verkehrt herum, dass das Display dann eben verdeckt und somit auch geschützt ist.

  • Ein kurzes Kommentar zu dem Thema Zukunft der Photographie.
    Solange es Bedarf an qualitativ guten Inhalten gibt, wird es auch Werkzeuge (Foto/Video-Kameras) dafür geben um diese produzieren zu können. Schon alleine wegen der Haptik und dem Performance.
    Ein Smartphone ist ein Smartphone und eine Kamera eine Kamera.

  • Die bessere Wahl ist eine E1-MarkII mit Batteriegriff wenn notwendig oder eine E1MX die mit dem Sucher alleine bei mir ca. 2.000 Aufnahmen (mit ihren 2 Akkus) macht. Auch die AF-Performance ist bei den beiden Kameras besser.

    Vom Händling her sind diese beiden Kameras der E-M5-III überlegen, kosten aber auch etwas mehr.

  • Lieber Marc Göpferich,
    wenn ich so die Kommentare der Sabrinas und Ingos und wie sie alle heißen lese, dann bin ich doch ziemlich befremdet. Bei den Beleidigungen, die da hin und herfliegen frage ich mich, ob es sich noch um Fotofreunde oder nicht eher um Fotofeinde handelt, es macht jedenfalls keinen Spaß mehr, diese völlig unsachlichen Querelen zu lesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Achim Maas