Kameras Neuheiten Olympus

Olympus E-M1X: Neues Flaggschiff für 3.000 Euro präsentiert

Olympus stellt mit der E-M1X ein neues Micro-Four-Thirds-Flaggschiff für 3.000 Euro vor. Wir fassen alle Details zusammen.

Olympus E-M1X offiziell vorgestellt

Wie erwartet hat Olympus am heutigen Morgen die neue Olympus E-M1X enthüllt. Die Kamera stellt das neue Flaggschiff des Herstellers dar und ist mit seinem integrierten Akkugriff gleichzeitig nun auch die größte spiegellose Systemkamera auf dem Markt – obwohl nur ein vergleichsweise kleiner Micro-Four-Thirds-Sensor zum Einsatz kommt. Doch bei der E-M1X geht es eben nicht um ein kleines und handliches Gehäuse, vielmehr soll die Kamera extrem robust und vor allem auch für Action- und Sportfotografen geeignet sein. Und wenn man das Gewicht von 997 Gramm mit dem einer Nikon D5 vergleicht, dann wird man feststellen, dass die Olympus immernoch rund 400 Gramm leichter ist.

Sensor & Bildstabilisator

Der Micro-Four-Thirds-Sensor der Olympus E-M1X wurde verbessert, löst aber weiterhin mit 20 Megapixeln auf. Beeindruckend ist, was Olympus beim integrierten 5-Achsen-Bildstabilisator geschafft hat, dieser ist nämlich in der Lage, 7,5 Blendenstufen längere Belichtungszeiten zu ermöglichen. Das kommt auch dem High-Resolution-Modus zugute, bei dem mehrere Aufnahmen zu einem hochauflösenden Bild zusammengesetzt werden. Dieser funktioniert nun laut Olympus nämlich erstmals auch bei Aufnahmen aus der Hand.

Autofokus

Das Autofokus-System basiert auf dem der E-M1 Mark II, doch der Hersteller will an einigen Stellen kräftig nachgebessert haben. Zum Einsatz kommen 121 Kreuzsensoren, die unterstützt werden von einer intelligenten Motiverkennung. Dank dieser Motiverkennung ist es beispielsweise möglich, dass automatisch auf einen Helm (beim Motorsport), ein Cockpit (bei Flugzeugen) oder eine Lokomotive (bei Zügen) fokussiert wird. Auch Geschwindigkeiten bis 600 km/h sollen dabei für den Autofokus kein Problem darstellen, zudem verrichtet er mit einem f/1.2 Objektiv bereits ab -6 EV seine Dienste.

Sucher & Display

Der elektronische Sucher der Olympus E-M1X löst zwar nur mit relativ schwachen 2,36 Millionen Bildpunkten auf, dafür bietet er aber eine 0,83-fache Vergrößerung, 120 fps sowie eine Verzögerung von nur 0,0005 Sekunden – womit er laut Olympus zu den schnellsten EVFs auf dem Markt gehört. Das Display ist derweil 3 Zoll groß, arbeitet mit 1,04 Millionen Bildpunkten, ist berührungsempfindlich und lässt sich auch seitlich aus dem Gehäuse herausschwenken.

Videos & weitere Specs

Auch im Video-Bereich hat die E-M1X einiges zu bieten, hier wird nämlich die Cinema-4K-Auflösung mit 24 Bildern pro Sekunde bei 237 mpbs erreicht. In Full HD sind 120 fps möglich, zudem steht nun auch die OM-Log400-Funktion zur Verfügung. Abgerundet werden die wichtigsten technischen Daten der E-M1X durch die folgenden Spezifikationen:

  • Serienbildgeschwindigkeit von 18 fps mit Autofokus (60 fps ohne)
  • Anti-Flicker-Funktion
  • WLAN, Bluetooth, GPS, Kompass, Barometer und Thermometer
  • Tethered Shooting
  • Live-Graufilterfunktion
  • Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer
  • Individuelles Menü dank „Mein Menü“
  • Verschlusszeiten: 1/8.000 Sekunde mechanisch, 1/32.000 Sekunde elektronisch
  • Effektives Anti-Staub-System auf dem Sensor
  • Zwei Speicherkarten-Slots (SD, UHS-II)
  • Akkulaufzeit von 870 Bildern, 2.500 im Stromsparmodus
  • Wetterfest nach IPX1-Standard und darüber hinaus

Preis und Verfügbarkeit

Wenn man sich all diese Merkmale und Spezifikationen anschaut, dann wird klar, dass die Olympus E-M1X keine Kamera für die breite Masse ist. Das spiegelt sich auch im Preis wieder: Die E-M1X wird 3.000 Euro kosten. Das ist für eine Micro-Four-Thirds-Kamera natürlich verdammt viel, für ein Sport-Flaggschiff, das es mit einer Nikon D5 oder Canon EOS-1D X Mark II aufnehmen will, aber wiederum relativ wenig. Erhältlich sein soll die neue DSLM ab Ende Februar 2019.

Was ist nach all den Gerüchten nun euer „finaler“ Eindruck von den technischen Daten der E-M1X?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

170 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

  • Genau, es ist keine Kamera für den Massenmarkt und als solche betrachte ich sie auch.
    Olympus hat hier schon eine beeindruckende Kamera vorgestellt und schätze mal die ersten Test werden dies bestätigen.
    Letztendlich kann man gespannt sein was die „5“ als Volumenmodell alles erben wird.

  • Leider noch viel schlimmer als befürchtet – ein totgeborenes Kind.

    Und mit dem Super-Tele, was erst in 1 Jahr kommen – genial.
    Also mit altem Sensor, altem Sucher, Uralt-Bedienung, kaum innovativem AF – das ist ein Superflopp.
    Habe die Tage mit Alpha 6400 spielen können, ein Spielzeug ja – aber der AF ist eine andere Galaxie.

    Für mich ist die X das schwächste Kamera-Produkt, was Olympus je vorgestellt hat.
    Aber egal, die E-M1II bleibt ja im Programm und super-Objektive kann Olympus ja.

      • Das war eine Meinung aufgrund von Olympus-Erfahrungen und wissen die keiner dieser Schreiber hier haben kann.
        Und Fujifotografen gar nicht beurteilen können.
        Erfahrungslose Miesepeter, die nur den Traffic hoch treiben und Langeweile haben braucht man nicht ernst nehmen.
        Wer sich die Videos von erfahren Kollegen ansieht weiß schnell das hier ein Hund begraben wird.

      • naja Miesepeter finde ich nur einen hier, Namens Cat 😉
        Und das der große Cat plötzlich auf irgendwelche YouTube Chanel zurück greift der sonst immer alles selber testet (und großen Wert darauf legt) ist auch schon amüsant.
        Und dann immer die fehlenden Objektive die kein Hersteller für den berühmten Cat fertigt obwohl er diese immer wieder aufs neue fordert. Vielleicht kennt dich halt niemand in der Fotoindustrie ….obwohl neben deiner Tätigkeit in der Wissenschaftsfotografie hast Du ja noch zwei Begleitbücher für Kameras geschrieben, da sollte man Dir langsam Gehör schenken 📸

      • Mirko, deine Aufgabe scheint allerdings auch nur zu sein, Cat hier schlecht zu machen. So viel mehr Glanz versprühst du auch nicht gerade. Und das was er sagt, klingt wesentlich fundierter als das der Anderen/ von dir. Also komm mal von deinem Ross ruhig runter!

      • Maratony,
        falsch ich suche mir bestimmt keine gezielten Personen raus.
        Und wenn der Sensor mit der gleichen Auflösung daher kommt oder eben der EVF, heißt es noch lange nicht das es sich dabei um ein altes Modell handeln muss ! (siehe Olympus)
        Und wenn jemand eine Kamera beurteilt, ohne jemals in der Hand gehabt zu haben, dann kannst Du es gerne als fundiertes Fachwissen ansehen, mein Ding ist es eben nicht.
        Sei es drum….

      • Wer alle 2 Jahre in Noramerika, Bären, Füchse, Elche, in Afrika auch Vögel, in Indien Tiger und Löwen, in Sri Lanka auf Leoparden-Tour war – für Bücher und Kalender und Zeitschriften fotografiert und dafür Geld bekommen hat und Vollformat und mFT mit genommen hat – der darf gerne gegen mich argumentieren, denn er hat dann mindestens so viel Erfahrung mit mFT, Super-Tele und Tierfotografie wie ich.

        Allen anderen lasse ich ihre Meinungen – nur wenn aus ihnen falsches oder zu unerfahrenes spricht – dann muss man auch das dicke Fell haben, zu ertragen, wenn ich aus der Praxis berichte.

        Konstruktives hatte ich bereits lange im Vorfeld an Olympus heran getragen und teilweise hier geschrieben.
        Und ja ich konnte schon Monate vorher abschätzen und aus eigenen Quellen, das Olympus keinen neuen Sensor haben würde – ich brauche die Kamera jetzt nicht in Japan in Form Hand zu nehmen, die Technik ist weitgehend aus meiner M1II bekannt und eben etwas optimiert.
        Es geht hier doch letztlich nicht um mich, sondern darum wie sehr gute Ausrüstung vielleicht noch verbessert – an Bedürfnisse angepasst werden kann und zu besseren Bildergebnissen unter schwierigsten Bedingungen führen kann.
        Wer mal um 4.30 am Wasserloch im offenen Jeep auf den Tiger gewartet hat und dann schnell brauchbare Fotos liefern muss und dann heilfroh war, das die mFT zwar flott in der Hand aber letztlich keine verkaufbaren Fotos geliefert hat – weiß das einen da auch eine X nicht weiter bringt. Zum Glück war eine Vollformat dabei – die dann rauscharme – richtig scharfe Fotos am 2.8/300 geliefert hat. Verwackelung ist da kein Thema, ein Tiger hält nur Sekundenbruchteilen den Blick und ist immer in Bewegung – da hilft nur die kürzestmögliche Verschlusszeit und geringstes Bildrauschen. Das kann mFT nur bei bestem Licht liefern und hat kein eigenes 2.8/300 mm Tele.
        Ich liebe mFT – aber was Olympus hier zeigt ist leider MIST!
        Und kann sich keinesfalls mit D5, 1DXII, Alpha 9 und kaum mit G9 messen. Der Vergleich verbietet sich – weil die Kameras von Olympus schon immer sehr robust und abgedichtet waren – sie hätten jetzt nur den Sensor, den AF, den Sucher verbessern müssen und die Kamera wäre der Knüller.

      • @Mirko. Na dann scheiß halt drauf. Dei Gezicke ist doch Kindergarten! Damit bist du doch kein Deut besser.
        Du wartest doch nur drauf. Hast du überhaupt schon irgendwas im aktuellen Artikel zu beigetragen außer darauf rumzuhacken. Das hat zwar Tradition, aber ist wirklich nicht notwendig. Wenn du anderer Meinung bist, dann sag es einfach oder halt dich raus.

      • Maratony,
        Post Nr1 war zufällig von mir, ansonsten „überlese“ meine Kommentare 😉 und ja ich warte nur auf die Kommentare von Cat …da ich nichts besseres zu tun habe

      • In diesem Fall stimme ich Mirko zu, die Verbesserungen bezüglich des Sensors und des AFs scheinen die Geschwindigkeit und Treffsicherheit des AFs sowie die BQ des Sensors und keine Steigerung der reinen Auflösung zu betreffen. Da niemand von uns, wohl auch Cat, die neue X bisher in der Hand hat halten und testen können, erst recht nicht im Vergleich zur Canikon-Konkurrenz, wird hier über ungelegte Eier spekuliert. Die Qualität der neuen Oly wird sich erst in der Praxis und in Vergleichstests zeigen.

      • Klasse Kommentar Thomas, genau so diskutiert man. Denn inhaltlich stimme ich auch zu. Ich kenne mich mit Oly zwar nicht gut aus, aber sie haben das VF in den Wind geschlegen genauso wie die L-Mount- Allianz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die sich nichts dabei gedacht haben. Die MX1 ist vielleicht nichts für heute, aber eventuell die Nachfolger für morgen. Man schaut wie der Markt reagiert und startet dann weiter durch. Fujifilm hat ja auch nicht zu Beginn die XH1 rausgehauen.
        Prinzipiell kann ich mir das Konzept von Olympus gut vorstellen und ich glaube sie werden damit in Zukunft, wenn es die nötigen Objektive gibt, Erfolg haben.

        Vielleicht schaut der Mirko sich da noch was ab.

      • Auf was soll man da neidisch sein? Wenn E-M1II und 9 mFT Objektive hat – dann braucht man keine X u die kann nix relevantes mehr.
        Und wenn man eine G9 hat, weiß man wie falsch kalkuliert diese Kamera zu sein scheint.
        Die 3000€ sind kein Problem – wenn dafür mehr relevante Leistung geboten wird.

    • Die Zielgruppe dieser Kamera sind Sport- und Wildlifefotografen. Und wie Cat bin ich der Meinung, dass die e-m1x an dieser Zielgruppe vorbei zielt, sie ist schlicht und einfach nur Durschnitt, mit Spielereien, die zumindest bei der Tierfotografie keinen Nutzen bringen. Dazu kommen noch der hohe Preis, das hohe Gewicht und der gewichtige Nachteil des kleineren Sensors betreffend Rauschen. Und wieso kommt das Tele nicht jetzt?? Da wird kein einziger Sony-, Canon- oder Nikonfotograf wechseln, auch mit Tele nicht. Da gibt es einfach zu viele gute Alternativen und eine reiche Auswahl an hervorragenden und lichtstarken Teles.

      Und wenn hier im Forum einer eine Ahnung hat von Wildlifefotografie, dann ist es Cat und sicher nicht die Fuji-Jpeg-Knipser und der Fuji-Studiofotograf, die einfach jedes Argument niedermachen wollen, obwohl sie von sich schnell bewegenden Motiven keine Ahnung haben. „Miesepeter“ ist genau der richtige Ausdruck dafür.

      Für mich als Wildlifefotograf klingen Cat’s Argumente sehr fundiert, und das Meiste könnte ich sofort unterschreiben. Aber um das zu erkennen, muss man mindestens in einem ähnlichen Genre zu Hause sein. Ich würde mich z.B. auch davor hüten, einem Streetfotografen Empfehlungen abzugeben. Das wäre töricht und anmassend. Aber einige sehen das hier offensichtlich anders …

      • An die Sport- und Wildlifefotografen hier:

        Die sogenannten „Sport- und Wildlifefotografen“ tun immer so als ob die in absoluter Dunkelheit, max. Dämmerung oder Kerzenlicht beim Handball oder Boxen fotografieren !
        Alles bei schnellsten Bewegungen natürlich, was sonst. Die Viecher laufen ja immer mit Vollgas durch die Natur. Und da ist eine VF natürlich das Maß der Dinge ! – Blödsinn.

        Die Argumentation ist so was von falsch und hat mit der Praxis der Naturfotografie, so wie ich sie betreibe, sehr wenig zu tun. Ohne Licht, auch wenns wenig ist, keine guten Fotos, so einfach ist das.

        Bei 80% der Tieraufnahmen sitzt der Löwe, der Adler oder sonst was praktisch regungslos herum und dann werden, zugegeben eventuelle in der Dämmerung kurz vor Sonnenaufgang oder Untergang, die Fotos gemacht. Die meisten Fotos werden bei normalem Tageslicht oder kurz vor Sonnenauf- oder Untergang gemacht. Bei regungslosen Fotoobjekten kann der Bildstabi von 5-7 EV Wunder wirken. Hier braucht man keine hohe ISO.

        Erst bei der Vorstellung 2016 der Olympus E1-MarkII haben Flugaufnahmen von Vögeln in allen Arten, Hochgeschwindigkeitsaufnahmen von Pfeilen und Luftballonen, laufende Stiere usw. das Netz geschwemmt. Vorher sah man meist einen Löwen oder Leoparden am Baum der fad und regungslos in die Kamera starrte. Natürlich gab es auch Aufnahmen von Geparden im Lauf oder ähnliches. Aber selten.

        Und wenn hier einer postet es spielt sich jedes Foto in Hochgeschwindigkeit (320 km/h im Sturzflug eines Falken ab) dann stimmt das einfach nicht.

        Und als Naturfotograf mache ich auch oft „Wildlife“ Aufnahmen. Auch Sportaufnahmen aber da eher Rally oder Autorennen. Bei den km langen Wanderungen in der Natur sind geringes Gewicht und Wetterunempfindlichkeit der Ausrüstung wichtiger als alles andere. Fixbrennweiten sind sinnlos und unbrauchbar, ausgenommen ein Makroobjektiv. Besser sind da mind. 2 oder 3 Gehäuse die gleich mit dem Objektiv bestückt sind und griffbereit da liegen.

        Jeder Wechsel von Kamerasystemen kostet viel Geld und bringt meist wenig. Wenn man mit seinem System zufrieden ist, warum soll man wechseln. Es wir immer wieder Funktionen von anderen Herstellern geben, wo man neidisch drauf schielt oder das brauchen könnte. Aber das rechtfertigt einen Wechsel nicht. Notfalls kauft man sich halt dieses System und der Wahnsinn fängt von vorne an 😉

        Nichts für ungut, nur die Meinung eines überzeugten Olympus-Fotografen.

  • Nicht zu vergessen, das für nächstes Jahr angekündigte 150-400mm f/4,5 mit integriertem 1,25-fachem Teleconverter. Ebenso nichts für die breite Masse, aber besonders für Wildlife-Fotografen könnte das ein Grund sein, das System zu Wechseln.

  • Also ich mag das MFT-Format ja und es gibt einiges, was Oly hier richtig gut gemacht hat und was ich wirklich gerne in meiner Sony hätte. Es is auch beeindruckend zu sehen, wie Oly es schafft einige der Nachteile des MFT auszugleichen (und dabei auch einige Vorteile von MFT zu opfern). Aber das ist bei dem Preis definitiv ein Nischenmodell. Und bei einigen Entscheidungen kann ich nur mit dem Kopf schütteln (EVF Auflösung, kein 60p, ich muss im Menü die Motivart vorher auswählen, damit die Kamera optimal tracken kann). Stabi und Handheld Highres Mode sind schwer beeindruckend. Für Sport und Action hilft beides leider wenig.

    Ich war anhand der Specs skeptisch. Nachdem ich mir die ersten Reviews angesehen habe (die teilweise sehr negativ in ihrem Urteil sind), bin ich es nicht weniger. Leider gibt es eben doch keine Sensorfortschritte in Sachen High ISO, womit der Vergleich mit den Profisportsmodellen im VF Bereich (die ja alle mehr kosten) etwas hinkt. Und das die Oly wirklich zweieinhalb Mal so gut wie eine Lumix G9 oder drei Mal so gut wie eine ödelige Sony 6400 (Tracking!) ist, sehe ich weiterhin nicht.

    Aber wer in MFT bereits drin ist und eine Cam zum Bären erschlagen sucht, ist hier richtig – zumal die Oly in Sachen MFT zumindest für Foto jetzt die Spitze darstellt. Unbestritten. Aber die Canikon Spirt-Profis werden jetzt eher nicht ihr Gear verkaufen und in MFT investieren.

    Eins noch. Oly will das eigene Commitment mit einer Objektivroadmap untermauern. Die ist aber sehr vage. Das einzig konkret angekündigte (recht interessante Zoom) wird weiß (warum nur …) und 2020 erscheinen …..

  • Naja für 3000€ habe ich deutlich mehr erwartet. Sehe jetzt keine große Verbesserung/Vorteil gegenüber einer em1II oder g9. Oder bin ich verpeilt und habe etwas großartiges überlesen. Auf YouTube gibt’s ein Video mit einem „Vorserienmodell“. Das haut keinen vom Hocker. Zumindest nicht für den Preis

  • Volltreffer

    für einen schmalen Anwenderkreis. Tier/Sportfotografen dürfen sich freuen weniger schleppen zu müssen. Ein verbesserter Sensor im Zusammenhang mit verbessertem IBIS, das könnte „flutschen“!
    Dazu ordentliche Akku Laufzeiten und verkürzte Ladeintervalle. Wirklich echt wetterfest mit einem schnellen Sucher der 0,83-fache Vergrößerung bietet.

    Dazu die „Sonderfunktionen“ die nur MFT bietet das ist ein Wort. Der Preis ist mit dem der Vollformat Sport Boliden zu vergleichen, dann ist das System ein preiswerteres, vor allen Dingen ein leichteres und kleineres.

    Olympus ihr habt alles richtig gemacht, nur schade das ich nicht zur angesprochenen Kundschaft gehöre.

    • Genauso ist es Alfred,
      ich gehöre auch nicht zur Zielgruppe dieser Kamera aber sie hat Funktionen an Bord die sich sehr gut anhören, vielleicht befriedige ich doch nochmal mein GAS Syndrom und hole mir zusätlich Nach eine Olympus m5 mkIII 😎

    • Leider komplett gedanklich an der Zielgruppe vorbei.
      Wie schon einmal gesagt – ganz vermessen –
      Wenn ich sie nicht kaufe – da ich die Zielgruppe bin und bereits die Objektive habe – dann werden sich das alle anderen noch viel weniger gönnen.
      Wenn eine D5 kommt, hat sie die neueste Technik – Canon/NIKON hätten sich so eine Kamera nie getraut und sogar Fuji hatte immerhin einige gute Gründe für die H1.
      Olympus liefert einfach keinen echten Grund.
      Der Bedarf der Zielgruppe wird hier von vielen Mitlesern und von Olympus gar nicht verstanden.
      Hätte die X einen 48 MP Vollformatsensor und würde 4500€ kosten – würden wir alle Hurra schreien u bestellen.
      Denn dann sind Ausschnitte und kurze Zeiten möglich.

      • Cat, Du bist nicht die Zielgruppe da Du eine einzelne Person bist !
        Du bist auch nicht das Centrum der Fotografie und Du bist auch nicht der Messias der Fotografie.
        Ehrlich bei deinen Fachkenntnissen solltest Du als Berater in der Fotoindustrie einsteigen, Du wirst gut entlohnt und wir erhalten endlich mal vernünftige Produkte 👍

      • @ Mirko, bist du den eine Zielgruppe und vor allen Dingen, wer oder was ist den bitte deiner Meinung nach eine Zielgruppe? DPA, Magnum, Amnesty international? Du bist nichts anderes…

      • Racebenz,
        ich bin ein Teil von einer Zielgruppe aber ich gebe mir nicht die Blöße zu sagen „ich bin die Zielgruppe“
        Eine Gruppe besteht immer aus mehreren Personen und wenn eine Person die Kamera als „Todgeburt“ empfindet kann es immer noch Leute aus dieser „Zielgruppe“ geben welche die Olympus interessant finden 😉

    • Alfred,

      nichts für ungut, aber wie wäre es, wenn du über Dinge schreiben würdest, von denen du etwas verstehst? Tier- und Sportfotografie gehören offensichtlich nicht dazu. Das wäre etwa, wie wenn ich dir Empfehlungen für deine Studiofotografie abgeben würde. Du würdest dich sicher freuen darüber, oder …

  • Mir fallen nicht viele Vorteile einer VF Kamera mehr ein !

    Rauschen bei Hallenaufnahmen etwas besser. Bis 3200 aber auch bei 4/3 kein Problem …
    Im Freien keine Vorteile mehr. Bei der Performance des AF und der Serienaufnahmen hat Oly sowieso schon seit 2016 die Nase vorne.

    Das war´s dann aber auch schon.

    Abdichtung, GPS und weitere Sensoren wir Barometer, Kompass, Temperatursensor, AF-Performance, Graufilter, Batterieleistung, Qualität und Lichtstärke der Pro-Objektive, HighRes Funktionen aus der Hand, Procapture, Sucherperformance, Display klappbar, Bildstabilisator und Videostabi bei bewegten Aufnahmen und Haptik werden aktuell von keiner Kamera erreicht.
    Nicht mal die doppelt so teuren Profimodelle von Nikon können da annähernd mithalten. Spiegellos sowieso nicht.

    Und von der Schlepperei rede ich hier noch gar nicht.

    • @ Olynik

      ….
      Mir fallen nicht viele Vorteile einer VF Kamera mehr ein !

      Rauschen bei Hallenaufnahmen etwas besser..
      Hallo Olynik, – Hallenaufnahmen –
      wie sieht es wohl mit Handball oder Basketball oder Boxen aus ???
      Ob die Oly da mithalten kann ??
      Denn der IBIS bringt da gar nichts mehr.
      Hier braucht man schnelle Zeiten und große Linsen sprich 1,4/2,8

      Sorry tut mir leid für Dich.

      Aber halt, eins gibt es doch: Altherren-Eishockey !! das kann Olympus auch

      Verstehe mich bitte nicht falsch, ich wünsche Olympus viel glückliche Käufer und möchte nicht Miesepetern…
      aber irgendwie grenzt einen der Sensor ein.

      • @Rinde

        Ja, stimmt. Mit den alten Nikon VF Kameras gehen halt keine Objektive unter 1.4, da das Bajonett das nicht hergibt.

        Sie wissen aber schon das Oly 1.2er Objektive im Programm hat, oder. Habe selbst nur 2.8er Pro Objektive und auch ein 1.2er / 25mm = 50mm an der Oly E1-Mark II.

        Welche ISO-Werte und Zeiten haben Sie denn bei Handball oder Basketball in Hallen 😉 die da so tragisch wären. Die Jungs spielen ja nicht bei Kerzenlicht. Die 121 Kreuzsensoren direkt am Sensor spielen sich bei diesen Lichtverhältnissen. Der AF der Pro-Objektive sowieso. Und bis 3200 oder 6400 ISO bei richtigen Konfig der Rauschunterdrückung habe ich sehr gute Ergebnisse direkt aus der Kamera.

        Das Gewicht und die Unhandlichkeit der Ausrüstung grenzen einen viel mehr ein.

      • @OlyNik, da fotografiere ich seit zwanzig Jahren Basketball Bundesliga in Deutschland, jedes Wochenende und was habe ich noch nie gesehen? MFT! Warum wohl… das eine 2.8er Blende bei MFT ungefähr einer 4er Lichtstärke bei VF entspricht ist dir schon bewusst? Wenn ich solche Optiken nutze, dann wird meine Ausrüstung auch klein und leicht… von den reinen, bisher veröffentlichten Daten der Oly kann ich keinen großen Fortschritt sehen, ich hatte aber auch noch keine in der Hand. BTW, hier wurde sich ständig über Design und Größe aufgeregt, dies wäre für mich das geringste Prob… ich finde auch durchaus, dass Cat eine Zielgruppe repräsentiert, wenn auch nur einen Teil davon, ganz genauso wie Mirko oder tritt hier irgendjemand in zehnfacher Person auf und schließt Rahmenverträge ab?

      • @Racebenz
        Ja, das ist mir bekannt. Aber dein 2.8er auf einer Mittelformat hätte auch nur 4.0. Damit ist dieser Vergleich ein Schwachsinn.
        Das ein VF Chip 4x soviel Licht braucht wie ein 4/3er Sensor ist sein Problem der Größe.

        Meiner Meinung nach ist 4/3 das ideale Format um noch sehr gute Qualität zu haben bei geringsten Ausmaßen und Gewicht. Der ideale Kompromiss.

        Und der Unsinn von Größe und Gewicht wird beim Vergleich von 600mm/4.0 zwischen VF und Oly sehr deutlich in diesem Video.

        https://www.youtube.com/watch?v=PFBHpWuEy8Y

      • @OlyNik, dass ein VF Chip viermal so viel Licht braucht wie ein MFT ist mir neu… bisher merke ich bei meiner Ausrüstung eher das Gegenteil… mit VF rauscht es weniger als mit DX… vergleichbare Einstellung vorausgesetzt. Vielleicht habe ich aber auch keine Ahnung…
        Übrigens werden in deinem Video auch keine zwei Objektive mit 600 mm miteinander verglichen, es ist ein 600er für VF und ein 300er an MFT was einen Bildauschnitt wie ein 600er liefert. Den Freistellungsfaktor eines 600er erreicht man damit jedoch nicht.
        Was der Vergleich mit Mittelformat soll entzieht sich mir.
        Wenn das MFT Format so toll wäre wie du sagst, dann würde kein Sportfotograf mehr die langen Tüten ins Stadion schleppen oder glaubst du ernsthaft wir bräuchten diese Ausrüstung um unsere eventuell vorhandenen Erektionsstörungen zu kompensieren?

      • @RaceBenz

        Viele Vollformatfotografen kennen das Rauschverhalten bei geringem Licht nicht wirklich gegen hochlichtstarke mMFT Optiken. Alle Pro-Optiken haben 2.8 und eine meiner Festbrennweiten hat 1.2 (1.2 25mm).

        Und hier wird die höhere Schärfentiefe bei jeder Sportaufnahme zum Vorteil. Und bei Portraits will ich ja auch mehr als die Nasenspitze scharf haben, oder. Gekoppelt mit dem nun noch besseren AF der neuen E-1MX der sich an Helmen oder Gesichtern festbeisst wird es wohl immer schwerer das VF zu argumentieren.

        Durch die geringere Sensorgröße und die damit verbundene geringere Größe der einzelnen Pixel hat der MFT Sensor ein höheres Rauschen bei geringen Lichtstärken. Hier wird der Nachteil der höheren Schärfentiefe plötzlich ein Vorteil.

        Beispiel: Wenn man mit beiden Kameratypen das gleiche Foto machen möchte, d.h. die gleiche Schärfentiefe und gleiche Belichtung erzielen möchte, wählt man z.B. beim Micro Four Thirds Format Blende f/1,4 und beim Vollformat Blende f/2,8. Durch die damit verbundene höhere Lichtstärke beim Micro Four Thirds System reicht eine Lichtempfindlichkeit von z.B. ISO 800. Um beim Vollformat die gleiche Belichtung zu erreichen muss mann hingegen schon mit ISO 3200 fotografieren = 4 x wie hoben beschrieben.

        Bei gleicher ISO rauscht der Sensor der MFT Kamera natürlich deutlich mehr, durch den Blendeneffekt fällt das aber bei weitem nicht so dramatisch aus, wie es im ersten Moment den Anschein hat.

        Micro Four Thirds Kameras eignen sich daher auch sehr gut für Fotografien bei geringem Licht.

      • Ein oft gelesener Irrtum.

        „Der große Vollformatsensor sorgt im Vergleich zu den kleineren Sensoren für eine deutlich bessere Bildqualität. Ihre Stärken können Vollformatkameras besonders bei schwachen Lichtverhältnissen ausspielen.“

        Falsch! Die Größe des Bildsensors hat auf die (subjektive) Bildqualität keinen Einfluss. Zwar tritt durch die größere Öffnung mehr Licht auf die Photodiode, aber die Größe der Sensorfläche sagt rein gar nichts darüber aus, wie das Lichtteilchen (Photon) gefiltert, verstärkt, von analog in digital umgewandelt und vom Prozessor weiterverarbeitet wird. Ein wesentliches Thema ist ob das Licht parallel und gerade auf die Dioden fällt und somit gleichmäßiger ausgeleuchtet werden. Auch das trifft bei 4/3 in der Regel zu. Die Fotos sind ohne Vignettierung bis an den Rand knackscharf.

        Entscheidend ist die Bauart des Sensors, die Zwischenspeicherung der Ladungen, die Speichertiefe und Empfindlichkeit und nicht zuletzt die lichtempfindliche Sensorzelle selbst sowie deren Anzahl pro Fläche und Größe.

        Übrigens wird die Lichtempfindlichkeit durch den Dynamikumfang und den Dichteumfang des Sensors bestimmt, nicht durch deren Größe.

        Letztlich hat das Objektiv und seine Randschärfe und Fehlerkorrektur einen wesentlichen Einfluss auf die subjektive Fotoqualität. Und da sind 4/3 Objektive der Pro Klasse, die übrigens eine durchgängige und geringe Lichtstärke (2.8) aufweisen, nun mal besser als VF-Objektive, die im Randbereich oftmals wesentliche Schwächen zeigen.

      • @ OlyNik

        Deine Meinung in Bezug auf die Schärfe von Objektiven kann ich nicht ganz nachvollziehen:
        Erstmal ist es so, dass umso größer der Sensor ist die einzelnen Pixel ebenfalls größer sind, somit können gute Objektive bei größeren Sensoren viel leichter die Auflösung des Sensors bedienen.

        Habe vor kurzem eine Datei vom GF 32-64 F4 (von der Gfx 50r) bei der absurden 300 % Zoom gesehen, selbst das sieht noch sehr beeindruckend aus und es war Blende 16!!!
        Ich glaube nicht, dass ein MFT Objektiv bei dieser Schärfe mithält auch nicht bei Blende 6.3 (um dieselbe Tiefenschärfe zu erreichen)!

        Die GFX Objektive gelten als einer der wenigen Objektive die bis in die Ecken scharf sind!

        Und das neue 24-70 F4 an der Nikon Z7 ist wohl relativ nah dran an der Schärfe der Gfx Objektive (habe einen Test gesehen, bei dem sehr groß gedruckt wurde). Und es werden ja noch die 2.8 er Zooms kommen, welche nochmals ein drauflegen werden!

        Die Xt3 ist nur ein bisschen abgefallen, wenn es ums sehr große Drucken geht; Fuji hat ja mal gesagt, dass bei 30 MP in Apsc die Grenze erreicht ist; die Gfx Objektive sind jedoch bis 100 MP ausgelegt!

        Und laut Tests sind die Olympus Objektive die 2.8 er Zooms schon noch einen Tacken schlechter als die Fuji Objektive!

        Ich habe mal das Canon 24-70 F4 mit dem Olympus 12-40 f2.8 in Bezug auf Vignettierung bei Lens Tip verglichen; ja das 24-70 hat ein bisschen höhere Vignettierung (teilweise mehr als eine halbe Blende), ist meiner Meinung aber nicht die Welt, aber gleichzeitig verursacht das 24-70 weniger Rauschen wenn es auf f4 verwendet wird, da die umgerechnete Blende ja 5.6 ist (MFT: 2.8)!

        Ja es gibt schwächere Vollformat Objektive, dann muss man aber auch schauen, wann diese auf den Markt gekommen sind!

        Vollformat Objektivrechnungen der letzten Jahre sind einfach schärfer als Mft Objektive, das ist einfach Physik und die hat noch kein Hersteller ausgetrickst!

        Allen einen schönen Abend!

      • @OlyNik, leider gibt es aber Objektive 35-100 mit Blende 1.2 für MFT und falls es dir entgangen sein sollte, die von dir so sehr gelobte Schärfentiefe ist völlig unerwünscht, bei den meisten Sportarten…
        Da es also so ist, dass du von der professionellen Sportfotografie, scheinbar wenig Ahnung hast, stelle ich diese ins Nirwana führende Diskussion ein, zum Abschluss, ich habe wie gesagt noch NIE MFT bei der BBL gesehen…

      • Sie wollen eine Sucherkamera mit 50 MP mit der Olympus 20 MP vergleichen. O.K. Ich würde sagen das Thema ist etwas verfehlt.

        Mag eine gute Landschaftskamera sein / ev. Studio aber hat mit der Performance einer Profi Oly sehr wenig zu tun.
        Und wer weiß wie die 50 / 80 MP Bilder der Oly mit Sensorshift aussehen. Das wird nicht viel fehlen, denke ich.

      • @ OlyNik

        Sie haben doch das Thema verfehlt, in dem Sie sagten, dass Vollformatobjektive im Randbereich weniger auflösen als MFT Objektive: dem ist nicht so, daß ist einfach Physik!

        Mein Thema des Artikels war die Schärfe der Objektive!
        Nicht die Performance der Kameras!
        Habe ich auch am Anfang erwähnt.

        Ich wünsche einen schönen Abend!

      • @Jip:

        Bei der Nikon D800 gab es damals 3 NikonObjektive die mit der Auflösung des 36 MP Sensors (lt. Testberichten) mithalten konnten. Alles die 2.8er Serie das berühmte Dripple.
        2 Objektive davon hatte ich. 2.8 24-70mm und das 70-200er 2.8. Das Weitwinkel hatte ich nicht.

        Habe damit tausende Fotos gemacht und gerade in meine Fotodatenbank gesehen.

        Auf dem 5k Monitor sind die Fotos in den Ecken, teilweise bei Blende 5.6 unscharf, erst bei 8 scharf und mit chrom. Farbfehlern in den Ecken. Und das waren die schärfsten Objektive zu dem Zeitpunkt noch dazu original Nikon. Diese Fotos haben zwar ein höhere Auflösung und brauchen viel mehr Platz aber sie sind nicht schärfer oder technisch besser als die jetzigen mit den Olympus Pro Objektiven. Die Gesamtschärfe und der Gesamteindruck bis in die Ecken ist besser.

        Das sind meine Erfahrungen zum Vollformat mit keinen schlechten Kameras. Die Nikon D500 ist praktisch gleichwertig, die Randschärfe des DX 2.8-4.0 16-80 hinkt etwas nach obwohl vergleichbarer Sensor.

      • @JIP:
        Ja, es stimmt, das moderne Objektivrechnungen besser sind als Alte. No Na. Hoffentlich.

        Ob ein Objektiv schärfer ist hat mit Physik eher weniger zur Tun als mit der perfekten Rechnungsqualität, der Herstellungsqualität der Glassorten und das entsprechende Know-How beim Verarbeiten, Bau des Objektivkörpers und bei der Beschichtung / Veredelung. All das ist letztendlich Know-How.

        Und da kann kein Hersteller Olympus das Wasser reichen, weil Sie sehr viel Erfahrung im Microskopbau und in der Glasherstellung im allgemeinen haben.

        Viele Neuerung im Objektivbau kamen von Olympus als erstes: DSA Linsenelemente, Dual Super Aspherical Linsenelement, ZERO oder Z Coating bei Microskopen und Linsen, MSC für schnellsten und leisen Autofocus der speziell für Video optimiert ist, usw.

        Die Qualität der Pro Objektive suchen seinesgleichen.

        Ich hatte und habe gute Nikonobjektive und denke mir immer wieder warum geht der Zoomring so stark, warum kann ich die Sonnenblende nicht einfach herunterschieben, warum ist der Stabi so laut, warum ist der AF so langsam, warum habe ich bei der Abdichtung das Gefühl das es nicht so ist und vieles andere mehr.

  • Also ich weiß auch wenig mit dem Teil anzufangen. Einfach nur riesig. Wenn ich als Profi angesprochen werdel, warum sollich mein Canicon System an den Nagel hängen? Das die Kamera ein Nischenprodukt wird, dürfte klar sein. Aber wer wird in der Nische angesprochen? Ich freue mich jedenfalls auf das Update der a7III, die bekommt dann auch Tracking AF. Gut so!

    • warum fühlen sich immer Fotografen der Firma X angesprochen wechseln zu müssen wenn Firma Y eine Kamera vorstellt?
      Meinst Du nicht das es Olympus Fotografen gibt die sich diese Kamera zulegen werden, Olympus hat bestimmt auch nicht kalkuliert das mindestens 10.000 Stück pro Tag verkauft werden.

      • Vermutlich hat Olympus von vornherein auch keine Gewinne einkalkuliert. Das scheint ja ein karitativer Verein zu sein?

        Deine Aussage verstehe ich nicht? Als Hersteller sollte es mit Schnurz sein, wer auf mein System umsteigt oder meine Kameras kauft?

      • Carsten, warum sollten keine Gewinne erzielt werden?
        Olympus hat ja nicht nur dieses eine Modell im Angebot, die M5 und PenF sollen scheinbar dieses Jahr auch erneuert werden und bestimmt so einiges von der Großen erben.
        Vielleicht gibt es auch den ein oder anderen D5 Besitzer der die Oly interessant findet und ihr eine Chance gibt, denn im eigenen Hause gibt es noch keine leistungsstarke DSLM als Ersatz zur D5

      • Warum fühlen sich Fuji-Fans befähigt mFT beurteilen zu können?
        Mich permanent falsch verstehen zu wollen und als Ego zu diffamieren zu dürfen?
        Die Bedürfnisse von Tier- und Sportfotografen?
        Für Olympus ist das ein Versuch aus der kleinen Nische heraus zu kommen, denn im Hintergrund läuft ja weit mehr Bemühen um Profi-Service, Konditionen etcpp.
        Aber das wird eben genauso wenig durchschlagenden VerkaufsErfolg haben wie die Top-Pro Objektive von FT, die E-Kameras.
        Es sind die Kleingeister, die die Welt kaputt reden.

      • Wo beurteile ich Olympus ?
        Wenn man dich permanent falsch versteht liegt es vielleicht am Verfasser ?
        Wer redet denn hier am meisten kaputt ? Egal ob Olympus,Fuji,Sony etcpp

  • persoenlich bin ich ja auch nicht die zielgruppe dieser neuen kamera, aber ich denke das olympus hier viel richtig gemacht hat. wer ein wenig national geographic oder aehnliche formate liest, ist sicher auch schon ueber einige sehr gute photographen gestolpert, die mit olympus arbeiten. diese zielgruppe wird sich sicher ueber so ein teil freuen. das datenblatt liest sich erstmal nicht so schlecht und wie viele funktionen zu bewerden sind, ist wohl erst nach entsprechenden tests und erfahrungsberichten wirklich ersichtlich. sicher scheint, das die kamera wirklich robust ist. dies ist manchmal wichtiger als ein um nuancen besser af oder noch ein paar bilder mehr im serienbildmodus.
    olympus hat auch sicher nicht gehofft, das nun alle sport- und wildlife-photographen zu dieser neuen kamera stroemen, aber sicher wird diese kamera in ihrer nische erfolge feiern koennen.

  • Was ist das denn? Hab mir mal die Vergleichsbilder bei dpreview angeschaut. 4000 ISO in der Halle und nur rauschen, rauschen, rauschen?
    Wie präzise die Fotografen da arbeiten, weiß ich nicht, aber viele Bilder sind da nicht scharf trotz 1000stel Sekunde.
    Anhand der Beispielfotos kann ich irgendwie nicht annähernd erkennen, was die Kamera neben einer D5 oder einer 1DX II sollte? Das ist ja nichtmal vergleichbar mit einer älteren APS-C Generation.
    Irgendwie hatte das zwar vorher auch schon immer so kommentiert, hatte aber gehofft, daß Olympus dann doch etwas mehr bringt.
    Man darf dabei nicht vergessen, mit welchem Anspruch Olympus angetreten ist. Das ist nunmal extrem hochklassig, was Nikon, Canon und wohl auch Sony mit der A9 da auf die Beine gestellt hat. Da mitzuhalten bedeutet mehr als nur einen guten AF zu bieten (keine der drei Marken ist bekannt für einen unzureichenden Autofokus bei Sportaufnahmen).
    Olympus ist ja wohl eine Partnerschaft mit „Press Release: Daytona Speedway partners with Olympus“ eingegangen. Das ist ja vielleicht einfacher, tagsüber fahrende Rennwagen, die meistens ihrer vorhersehbaren Bahn folgen, als Werbeträger für die Olympus zu nutzen. Und nachts eben als mitzieh-effekt bei ebenfalls niedriger ISO-Zahl.
    Sorry, daß das so negativ klingt, aber ich hoffe einfach, daß Olympus am Markt bleibt. Die Linsen sind doch klasse, und die Firma hat doch wirklich eine großartige Tradition.

    • Einwandfrei erkannt!
      Keiner will hier wirklich das mFT verschwindet oder auch nur weniger verkauft.
      Aber Leistung, Preis, Marketing, Zielgruppe müssen nun einfach zusammen passen und das läuft hier als Negativ-Beispiel komplett auseinander.

      • @ HL,
        habe mir gerade Bilder angeschaut wo an der Kamera das 150-400 angepflanscht ist, kleiner dürfte die Cam garnicht sein.

      • @ Cat
        Ja leider. Hab mir mal so eine Panasonic LX100 zugelegt, um MFT auch mal etwas besser einschätzen zu können. Mal sehen, was der so bringt. Insbesondere bei Livemusik in kleinen Kneipen.
        @HL
        Wenn du da mal nicht falsch liegst. Die Kamera ist für Olympus, vermute ich, schon sehr wichtig, um gerade mit MFT im Gespräch zu sein. Durch die ganzen neuen sehr guten Spiegellosen Kameras (sogar als Mittelformat zu haben) wird der Markt gerade ziemlich durcheinandergewirbelt. Da ist es sicher nicht einfach für Olympus, mit dem doch sehr kleinen Sensor im Gespräch zu bleiben.
        Ein Bild von der Kamera mache ich mir u.a. durch die OOC-Fotos, die ich in der Galerie bei DPReview direkt herunterladen kann. Da sind auch alle relevanten Daten mit gespeichert.
        Und wenn es dann dort im Video heißt „The Lock-On-AF is not up to the Task“ und ich die Fotos auf meinem Rechner sehe, dann mache ich mir schon ein Bild von der Kamera. Vielleicht ändert sich das ja, wenn ich sie selber mal probieren kann.
        Aber ich bin kein Experte in MFT, ganz klar.

      • Und nochmal @ HL
        Ähm, digitalkamera.de hat ja nichtmal den AF-C bei einer Sportkamera getestet.
        Wenn du etwas Zeit hast, lies einfach mal kritisch diesen Praxisbericht:

        https://www.dpreview.com/articles/3424558228/olympus-e-m1x-shooting-experience

        Und am besten lade dir hier mal unter dem Menüpunkt „i Details“ die Fotos auf deinen Rechner:

        https://www.dpreview.com/sample-galleries/7114239063/olympus-e-m1x-sample-gallery/5139485979

        Vielleicht kann mir einer helfen, wie ich hier einen Hyperlink einfügen kann? Das wäre sehr nett von euch.

      • Ingo,
        Digitalkamera.de sowie DPReview weisen aber auch darauf hin das es sich um Vorserienmodelle handelt. Es wird ja nicht mehr allzu lange dauern bis die ersten verlässlichen Testberichte zu Verfügung stehen 😉

    • Hallo Ingo,

      der wichtigste Teilsatz den Du geschrieben hat ist: „Wie präzise die Fotografen da arbeiten, weiß ich nicht“. Für eine überprüfbare Bewertung müssen reproduzierbare Bedingungen herrschen. Rein technisch gesehen sind das Laborbedingungen. Alle Parameter müssen für ein Testbild genau erfasst und veröffentlicht werden, alles andere ist Meinungsmache.

      Erfahrungsberichte sind eine höchst persönliche Sache weil nicht nachvollziehbar ist wie und unter welchen Umständen ein Foto entstanden ist und wie es „entwickelt“ wurde. Es ist wie mit dem Essen in einem Speiselokal, dem einen schmeckt es, dem anderen nicht.

      Die Frechheit mit der Cat Fuji Fotografen jeden Sachverstand abspricht ist schon Diskriminierung vom Feinsten. Was haben Canon, Nikon, Sony, Panasonic, Pentax was Fuji nicht hat? Fuji hat ein erfolgreiches Mittelformat, die anderen Hersteller nicht.

      So etwas wichtiges wie Zukunftssicherheit im System ist für berufliche Fotografen von großer Bedeutung. Fuji und Olympus sehe ich da an vorderster Stelle. Einen ständigen Bajonett Wechsel, Meldungen welche Objektive in Zukunft nicht mehr weiterentwickelt werden braucht keiner.

      Eine gemeinschaftliches zukunftsträchtiges L-Bajonett ist der richtige Weg. Der MFT Hersteller Panasonic hat so gleich zwei Systeme mit Zukunft am Start. Olympus hat sich bewusst aus der Vollformat Sache heraus gehalten und stattdessen die E-M1X entwickelt. Sie werden sich etwas dabei gedacht haben.

      • Naja,
        was Fuji betrifft, bin ich bisher auch geteilter Meinung gewesen. Das Bedienkonzept ist einfach toll, über die Linsen ist überhaupt nichts schlechtes zu sagen, und die Sensoren waren schon in der ersten Generation nicht verkehrt (klar, muß natürlich nicht Lightroom sein, sondern Irident Developer oder C1, auch der neue eigene Konverter mit den aktuellen Fujis erzeugt wirklich tolle Ergebnisse).
        Capture One ist ja als Express für Fuji neuerdings gratis, bitte unbedingt mal probieren.
        Nur der AF war, auch bei der X-H1, noch nicht ganz on par mit den anderen Systemen. Da fehlten häufig Bruchteile einer Sekunde, um wirklich mit der Schärfe mitzukommen.
        Das hat sich allerdings komplett mit der X-T3 und den passenden Objektiven (z.B. ist das 2,0/90 mit den vier Magneten so richtig schnell beim AF) geändert. Das Ding ist schon wirklich schnell geworden, und gerade auch verglichen mit der X-T1 ein großer Fortschritt. Auch die RAW Konverter haben sich mit den RAFs jetzt angefreundet. Was die Schärfeleistung betrifft, z.B. mit dem 100-400 konnte ich tatsächlich die Plomben zählen auf, ich kann schlecht schätzen, vielleicht 50-70 Metern Entfernung oder sogar noch mehr. Das ist schon eine heftige Schärfe im Fernbereich.
        Alfred, wenn das wirklich für dich interessant ist, lade dir einfach die Beispielfotos von DPReview (wie ich oben geschrieben habe) herunter. Das gibt eigentlich schon ein ganz gutes Bild der Kamera ab, Belichtungszeit, Blende und ISO kannst du bei den OOF Jpgs und RAWs direkt ablesen.
        Aber selbst ist der Fotograf, die beste Meinung kann man sich selbst mit der Kamera in der eigenen Hand bilden.

      • Cat spricht aus der Warte des Tierfotografen, und da diese neue Oly solche und Sportfotografen ansprechen soll, spricht er euch Fujifotografen (oder zumindest jenen, die über ihn hergefallen sind) nicht jeden, sondern nur den Sachverstand betreffend dieses Genres ab. Oder ist einer von euch Tier- oder Sportfotograf? Wenn ja, bitte melden.

        Labortests sagen einiges aus, aber nicht alles. Wie schnell ein Autofokus ist, lässt sich im Labor messen. Aber wie ist es bei bewegten Zielen? Soviel ich weiss, gibt es dafür keinen Labortest, also sind Praxiserfahrungen viel aufschlussreicher. Zudem ist der AF auch mit jedem Objektiv anders, denn auch bei deren Motoren gibt es grosse Unterschiede. Dann noch die Präzision: ein schneller AF nützt nicht viel, wenn er daneben liegt. Und dann noch die Frage, trifft er auch bei schnellen Motiven? Und bei wieviel Prozenten liegt die Trefferquote? Das sind die wichtigsten Fragen für einen Sport- oder Wildlifefotografen, und die kann kein Labor, Stand heute, ermitteln.

      • @ Rolf Carl
        Eben. Die X-T3 und das 100-400 bei Licht oder das 2,0/90 in der Halle hat schon eine genügend hohe Trefferquote, da gibt es nichts zu meckern.
        Klar, manchmal hat die X-T3 Kontrastprobleme, aber eben nur vereinzelt. Der AF ist gut unterwegs bei Ballsportarten, und kann sogar besser durch Netze fokussieren (Volleyball) als z.B. Nikon das kann (eine der großen Schwächen des sonst untadeligen AF der Nikon Bodies).
        Was Cat betrifft, hat er in einem der vorigen Threads
        „Nimmt man den Preis einmal raus aus der Betrachtung – erhalte ich im Super-Tele-Zoom Bereich heute die beste BQ mit geringem Gewicht mit dem Sony 5.6/100-400 mm mit 2x Extender – gefolgt vom Fuji 100-400 mm plus Konverter und wenn ich es auf die Spitze treibe, ist das Nikon 4.0/180-400 mm +1.4x mechanisch unschlagbar und am besten gegen Staub und Regen abgesichert“ geschrieben.
        Er erkennt, denke ich, schon die hohe optische Leistung der Fuji Objektive an. Um die X-T3 richtig in den Griff zu kriegen, muss man sie schon etwas kennen und auch den AF genau konfigurieren. Dann klappt das schon mit Fuji, was man erreichen will.
        Wobei ich keine Wildlebenden Tiere (oder selten) fotografiere, wie ich zugeben muß.

      • Genau Rolf, Praxistests werden erst ein Bild über die tatsächlichen Eigenschaften und Eignung der neuen Oly aufzeigen können und genau diese Praxistests gibt es noch gar nicht. Folglich kann hier auch keiner eine fundierte Wertung zu genau diesem Aspekt abgeben, mehr als Spekulationen können es momentan noch nicht sein. Keiner von uns kennt zur Zeit die Qualität des Sensors, keiner kennt die Treffsicherheit des AFs etc…… und genau das kann man auch mit noch so viel Erfahrung sich vorab auch nicht aus den Fingern saugen. Ich verstehe wirklich nicht, welche Motivation dahinter steckt, die Kamera ohne diese noch nicht vorhandene Praxiseigenschaften hier zu verreissen? Man kann ja skeptisch sein, ob die Oly die geforderte Qualität und Eignung hat, mehr aber auch nicht.

      • Ingo,

        ich zweifle nicht daran, dass Fuji eines Tages auch gutes Sport- und Wildlifematerial haben wird. Die 100-400 und 2/200 sind mal ein Anfang, und die x-t3 scheint ja tatsächlich auf dem richtigen Weg zu sein. Aber um Profis von Nikon oder Canon auf die Fuji zu locken, ist das einfach viel zu wenig. Selbst ich als Amateur würde nicht umsteigen, nicht zuletzt auch wegen dem Fuji-RAW-Problem, das nicht mal Fuji selbst im Griff hat, die können nämlich ihr eigenes RAW nicht lesen, ulkig, oder?

        Fuji ist kurz- und mittelfristig keine Alternative im Sport- und Wildlifebereich zu Canikon.

      • Stimmt, Thomas,

        wir müssen erst die Tests abwarten. Aber was man jetzt schon weiss, ist, dass das Rauschverhalten nicht wesentlich verbessert werden konnte und dass das neue, und wahrscheinlich superteure Tele mit nicht berauschender Lichtstärke erst frühestens in einen Jahr kommt. Damit wäre das Oly 4/300 das einzige taugliche Objektiv, denn das Leica 100-400 genügt wegen schlechtem Autofokusmotor nicht.

        Von Zerreissen kann keine Rede sein. Aber die E-m1x scheint nach den Daten nur Durchschnitt zu sein, und das genügt einfach nicht, um Profis und engagierte Amateure zum Umsteigen zu bewegen. Ich bin Mitglied beim Verein Naturfotografen Schweiz, Olympus ist offizieller Sponsor, aber dennoch ist mir von 400 Mitgliedern nur einer bekannt, der mit Olympus fotografiert. Er ist aber spezialisiert auf die Makrofotografie. Alle anderen haben entweder Canon oder Nikon, ganz wenige auch Sony.

        Ich denke, es wird sehr schwer werden für Olympus, denn der kleinere Sensor ist wirklich ein Killerkriterium, wenn man ihn als Hauptkamera verwendet. Denn bei den hohen ISO-Werten, die in der Actionfotografie nötig sind, führt immer noch kein Weg an VF oder wenigstens APS-C vorbei.

      • Eben, Rolf Carl, und wenn die kleinen Sensoren wesentlich mehr könnten, hätte Olympus zweifelsohne einen besseren Sensor eingebaut.
        Für Sportfotografen ist Fuji tatsächlich noch nicht bereit, aber für die „Breitbandfotografie“ taugt das Portfolio ganz hervorragend. Und wenn du ein in die Jahre gekommenes VF System hast und überlegst, wie du kostenbewusst dein System zukunftssicher machen willst, dann ist Fuji sich nicht die schlechteste Wahl.
        Sowas fängt meist als Zweit-System zur Ergänzung mit einigen eher nicht so häufig genutzten Linsen an und kann sich schnell, wenn da ein paar gute Angebote sind und die Qualität stimmt, massiv erweitern. Irgendwann überlegt man sich dann, ob das System alles bietet, was man braucht.
        Aber es werden mit Sicherheit wenige Fotografen einfach so das System wechseln, schon gar nicht, wenn wie bei der Olympus, nicht mal ein besonderer Größenvorteil zu verzeichnen ist.

      • Nachdem C1 Fuji nativ unterstützt, und sogar einen Gratis-Konverter zur Verfügung stellt, werden wohl nicht allzuviele Fuji-Fotografen noch auf den eigenen Konverter zurückgreifen, denke ich.
        Aber welches RAW wird denn von Fuji nicht unterstützt? Die X-T3 jedenfalls schon. Und wenn du auf die älteren Fujis anspielst, ab X-T2 und X-E3 läuft er. Die älteren Modelle haben einfach nicht die Rechenpower, dafür gibt’s ja den RAW Konverter powered by Silkypix.
        Die Kameras haben also alle RAW Unterstützung, mit dem RAW Studio sogar innovativ und Computer-Unabhängig einen wirklich schnellen Konverter.
        Naja, ich will ja auch niemanden hier überzeugen, gute Fotos machen ja wohl alle Systeme (innerhalb ihrer Format-Grenzen jedenfalls).

      • Ingo,

        ich hatte Fuji als Zweitsystem auch mal auf dem Radar (als Ergänzung zu Nikon), aber dass z.B. DxOMark Fuji nicht unterstützt, weil die RAW’s nur schwer zu lesen sind, hat den Ausschlag gegen Fuji ergeben. Immer die Suche bei jedem neuen Modell nach der geeigneten Software war mir doch zu mühsam, und ich möchte die Dateien im selben Ordner anschauen können, was nicht möglich gewesen wäre.

        Die Fujieigene Software kann die RAW-Dateien schlechter lesen als z.B. das Gratisprogramm „Darktable“. Komisch, oder? Die Nikoneigene Software ist die beste bei den Nikons, allerdings nicht bei den Kamera-Objektivkorrekturen, weshalb ich auch noch mit dem DxO arbeite. Und nur wegen Fuji noch eine weitere Software tue ich mir nicht an, da bleibe ich lieber bei Nikon und kaufe mir leichter Objektive dazu. Das hat sich auf jeden Fall bestens bewährt.

      • Vernünftige Entscheidung, sich nicht zu verzetteln.
        Hab zwar immer noch nicht verstanden, was das Problem mit dem RAW Konverter ist, aber für mich läuft Capture One auch mit Nikon und Fuji ganz hervorragend.
        Aber es ist jedenfalls auch gut, wenn man bei einem Workflow bleiben will und deshalb bei seiner Kamera Marke bleibt. Und ehrlich gesagt, mit der D850 und der D5 hat Nikon nunmal zwei ganz heiße Eisen im Feuer.
        Die D500 würde ich auch noch zur Spitze zählen, nur die jpegs sind da etwas problematisch. Und ich brauche häufig schnell Fotos, daher ist die jpeg Qualität auch sehr wichtig für mich (Fuji liefert da schon einiges).
        Zusätzlich sprach für mich einfach das APS-C Format bei Nikon gegen die D500.
        Um das zu verstehen, muß man bedenken, daß wenn ein Vollformat-Objektiv Portfolio vorhanden ist, einfach nichts mehr von den Brennweiten her zu APS-C passt.
        Von daher wäre die wirklich gute aber weniger robuste und langsamere D750 zwar eher in Frage gekommen (die D850 hat mir einfach zu große Dateien), aber das komplett auf die Kameras abgestimmte Objektivprogramm ist bei Fuji neben den robusteren Bodys (und mittlerweile auch schnelleren Gehäusen, ich arbeite teilweise tatsächlich mit 30 Bilder pro Sekunde, um verschiedene Formate aus einer Spielszene bekommen zu können) ein sehr starkes Argument.
        Das größte Problem, das ich mit den Fuji RAWs habe, ist die langsame Konvertierung. Nikon RAWs sind z.B. bei Lightroom um einiges schneller umgewandelt. Das macht schon einen Unterschied, wenn viele Fotos zu bearbeiten sind.

      • @Alfred
        Mal wieder gründlichst missverstanden!
        Ich fotografiere sehr gerne mit FujiKameras, am liebsten Porträt und Street und Tiere in Ruhephasen. Fuji hat Riesensprünge gemacht.
        Nur mFT ist wieder eine ganz andere Fotowelt.
        Und wenn man die Kameras und Objektive nicht schon länger nutzt, wird es schwer hier bei Olympus glaubhaft mit zu reden wenn wir über Tiere- und Sport reden.
        Ich weiß was Fuji aktuell kann und was nicht und wenn der AF den nächsten Sprung macht, kann ich mich vielleicht auch für das 2/200 mm erwärmen.
        Noch sind aber Sony zwei Schritte und mFT einen Schritt voraus – bei DSLM.

      • @ Cat
        Das Sony A7III/A7RIII schneller bei Sport-Fotos sein soll als die X-T3, wüsste ich aber.
        Nein, kleiner Scherz. Es ist nur so, daß man im Internet wirklich alle Meinungen findet, wenn man nur sucht.
        Das Video hier habe ich schon vor einiger Zeit gesehen:
        https://www.youtube.com/watch?v=-oXHiORuRk0
        Da schneidet die X-T3 jedenfalls besser ab als die Nikon Z, die Canon R (bei Sport), die Sony A7III und A7IIIR. Nur die Sony A9 ist schneller, klar.
        Du sagst mir jetzt das Gegenteil, was sicher auch stimmt.
        Aber deshalb glaube ich am ehesten noch meinen eigenen Beobachtungen.
        Und das sehe ich jedenfalls, das die X-T3 schon sporttauglich ist. Würde gerne mal eine Sony probieren, aber ich kennen niemanden, der eine aktuelle Sony besitzt, und schon gar nicht mit sporttauglichen Linsen.
        Also, ich glaube dir natürlich schon, was du schreibst, keine Frage. Und jede Generation der Kameras wird noch besser werden. Der Punkt dabei ist für mich, damit man ab und zu mal was neues kauft, muß das auch bezahlbar bleiben. Ich kaufe eher in zwei, drei Jahren mal wieder ein Gehäuse für 1500 Euro als eins für 3000 Euro oder gar 6800 Euro, obwohl MFT vielleicht tatsächlich die größten Sprünge macht und ich dann doch etwas unzufrieden mit dem jetzigen Equipment sein würde. Lieber investiere ich das Geld in gute Linsen.

    • Rauschen nur bei den RAW Konvertern bei den Bilder von dpreview.

      Auch bei der Nikon D500 rauschen die RAW – Bilder extrem und die JPGs praktisch nicht mehr. Die interne Verarbeitung ist bereits so gut dass ich bei Sportaufnahmen nur mehr JPGs einstelle.

      Auch bei den Olys sind JPGs aus der Kamera mittlerweile wesentlich besser.

      • Ich habe die D500 (hast du die auch oder sind es reine Internetkenntnisse?). Meine Erfahrung: die D500 rauscht etwas mehr als die VF D750. Und ich fotografiere immer RAW, also kann ich mir ein Urteil aus praktischer Erfahrung wohl erlauben. Das heisst im Umkehrschluss, dass die Oly noch mehr rauschen müsste, da die D500 betreffend Rauschen wohl so ziemlich die Spitze bei APS-C darstellen dürfte.

      • Ja, ich habe die D500. Darum kann ich das beurteilen.
        Am Anfang war ich geschockt wie viel die RAW Aufnahmen gerauscht haben, obwohl der Sensor größer ist als der meiner E-1 MarkII.

        Bei JPGs und den richtigen Rauscheinstellungen (meist Standard) gibt es bis in hohe ISO Einstellungen kein Rauschen mehr. Die JPGs direkt aus der Kamera sind heute schon so gut, speziell bei Nikon, das ich RAW nur mit bei kritischen Lichtverhältnissen dazuschalte.

        Standardfotos mache ich nur mehr in JPG. Dort leistet die Nikon ca. 11 EVs bis 3.200 ISO. Das reicht vollkommen aus.

        Olympus ist da nicht viel schlechter. Das Rauschverhalten ist noch viel granularer Einzustellen als bei Nikon und funktioniert auch bis ca. 3200 sehr gut.

        Da geben sich beide Kameras nicht viel.

      • Es gibt eine bessere Methode als Jpegs zu fotografieren. Ich konvertiere die RAW-Bilder mit DxO PL (der Luxusvariante). Das Programm beinhaltet einen der besten, wenn nicht den besten Entrauscher, den es am Markt gibt. Einfach das Bild anklicken, und in 3 Sekunden hast du das optimale Verhältnis zwischen Entrauschung und Schärfe, vollautomatisch! Kein mühsames unscharf maskieren mehr von Hand, und auch wenn du noch so gut bist, du kriegst es nicht so perfekt hin wie DxO PL.

        Das Endergebnis ist sicher besser als bei jeder MFT, und bei VF natürlich noch einen Tick besser.

      • Ich halte von Softwareentrauschung nicht mehr viel seit dem ich, angefangen bei der D800 und der D500 und auch bei der E-1 Mark II die interne Rauschminderung der Hardware / Software in der Kamera kenne.

        Bei allen diesen Kameras, purzeln nach etwas Testen, praktisch perfekte Fotos heraus. Die Nikon D500 ist mit seinen vielen Einstellung auch ganz weit vorne. Die alte Olympus MarkII auch sehr gut und die neue kann da noch viel mehr und noch ganularer.

        Das muss man zuerst auch einmal verstehen die ganzen Einstellungen. Darum ist vielen die Olympus zu kompliziert, aber man kann wirklich alles feintunen.

        Darum nehme ich RAW nur mehr in Einzelfällen oder bei extremen Kontrasten oder stelle mir sie nur mehr auf einer Speicherkarte ein, 2. Karte dann JPGs, die ich dann meist direkt aus der Kamera problemlos verwende. Für 98% der Fälle vollkommen ausreichend und perfekt (und das ohne zusätzlichen Zeitaufwand).

        Viele Kamerahersteller verstecken ihre ungenauen Belichtungsmessungen, Weißabgleiche und Kontrastverarbeitung gerne unter dem Deckmantel „RAW“, da fällt das nicht ganz so auf wie ungenau deren Systeme arbeiten.

        Wie gesagt seit der neuen Nikongeneration und auch bei Olympus geht´s auch (fast immer) ohne RAW.

      • Okay, wenn dir das genügt, bitte schön. Du weisst aber schon, dass du mit deinen Jpegs viele Details verschenkst, oder?

        Ich will immer das Maximum, deshalb RAW. Aber eben, die Ansprüche sind halt verschieden …

      • @Rolf Carl:
        Danke für den Tipp. Kannte die Software, habe ich aber schon länger nicht mehr ausprobiert.

        Habe mir nun die aktuelle Version installiert und ein paar NEF und ORF RAW bearbeitet.
        Software geht gut und ist auf meinem iMac 5k ausreichend schnell (ca. 3 sec. je Anpassung)

        Leider ist der Unterschied nicht wirklich gravierend. Gerade in der Schärfe müsste ich jede RAW Bild nachbearbeiten. Mit meinen Einstellungen habe ich die Bilder so wie es mir gefällt und kann auch vom Kontrastumfang oder der Dynamik nicht klagen.

        Nikon D500 – Picture Style Neutral, Schärfe +1, Farbsättigung +2 und ADL auf Automatik.
        Hier kommen die meisten Bilder perfekt (für mich) aus der Kamera. Und das bei 10 Bilder pro Sekunde, wenn des denn sein muss.

      • Dir ist aber schon bewusst, dass du mit dem aggressiverem Schärfen das optimale Rausch-/Schärfeverhältnis wieder aus dem Gleichgewicht bringst und das Rauschen verstärkst?

        Wozu mehr Schärfe geben? Sind deine RAWs nicht genügend gut?.

        Also ich bin zufrieden mit DxO PL, wobei, Jpegs aus der Kamera ist nicht so mein Ding. Für einen Sportreporter, der seine Bilder schnell liefern muss, geht es natürlich nicht anders …

  • Eine echt heiße Diskussion, die hier entbrannt ist. Einer der wichtigsten Sätze stammt von Cat „Hätte die E-M1X einen Vollformatsensor von rd. 45 MP wäre es der Knüller“. Die beschriebenen und angekündigten Features lesen sich toll, die Qualität des Gerätes wird sicherlich über jeden Zweifel erhaben sein und die Objektive halten jedem Vergleichstest stand. Jetzt kommt das Aber: All dies vermag die originär mit dem kleinen Sensorformat einhergenden Nachteile nicht auszugleichen. Gerade im Wildlife-Bereich wird in extremen Situationen fotografiert, zum einen was die Geschwindigkeit betrifft (Anspruch an Autofukus) und zum anderen die Lichtsituationen (Morgengrauen, Dämmerung), die nach Rauscharmut bei höheren Iso-Einstellungen verlangen.
    Ich denke auch, ohne hier die Kamera schlecht reden zu wollen oder zu pessimistisch zu sein, dass es keine zwingenden Gründe gibt, das System von Sony, Canon oder Nikon kommend zu wechseln.
    Werde mit Interesse und Gelassenheit die Entwicklung verfolgen – und erfreue mich bis dahin an den Kommentaren auf dieser Seite.
    Beste Grüße an alle!

    • Es gibt zwingende Gründe möglicherweise zu wechseln: AF mit 121 „Phasen Kreuzsensoren“ !!! hat keine andere Kamera. Kann auf einen 600 km/h schnellen Zug (angeblich) scharfstellen oder ihn im Focus behalten. Zusätzlich zur normalen Gesichtserkennung mit Augenerkennung (L oder R oder näher) kann die E1MX nun auch Sportaufnahmen (Helme), Autos oder Züge (Lok ?) im Focus halten.
      2 Bildprozessoren zur schnellsten Verarbeitung und 2 schnell Speicherkartenslots (GLEICHE !) runden die Kamera ab. Die Haptik und das Handling durch den integrierten HF Griff wird sensationell sein.

      Sogar die „alte E1-MarkII“ löste in 0,08 sec inkl. Focusierung aus. Die neue ist noch schneller und hat intelligenten AF der durch Softwareupdates erweiterbar sein wird.

      Die anderen arbeiten mit passiven Kontrast AF (z.B.: Panasonic G9) und löst inkl. Focussierung ca. 0,13 sec aus. Die hohe Anzahl der Focuspunkte wirkt sich eher negativ auf die AF-Performance aus.

      Gepaart mit dem robusten Gehäuse, der Batterielaufzeit, des schon vorhandenen professionellem Objektivsortiment und dem professionellem Service, ist die Kamera schwer zu toppen.

      Rauscharmut ist bis 3.200 und auch noch bei 6.400 ISO keine Problem. Eine perfekte Abdichtung der Kamera und der Objektive sind hier viel wichtiger als die 1 -2 Blendenstufen der riesigen VF Objektive.

      Viel wichtiger ist bei Tieraufnahmen im Morgengrauen ist die hohe Empfindlichkeit des AF (-6 LW) und die Reaktionszeit des AF bei Dämmerung und letztendlich die Geschwindigkeit des AF und des Objektivmotors.

  • Die M1X ist schon groß, ihr Hauptnachteil. Ansonsten ist die Kamera State of the Art. Ein wichtiges Signal für die Kraft des M43 Systems. Diese Kamera zeigt, daß sich M43 mit den „Großen“ auf Augenhöhe befindet. In nur noch extrem wenigen Fällen liefert das Vollformat erkennbar besseres. Mit großem Aufwand versucht Olympus diese Nachteile wettzumachen, was vielfach gelingt. Jedoch werden Kameras und Objektive so groß, daß man in Gewicht und Volumen an das Vollformat heranreicht… Ich hab Nikon und Olympus. Eigentlich sollte ein System reichen und hatte eigentlich auf die DSLM Nikon mit F-Bajonett spekuliert. Jedenfalls hab ich Montag den Blutmond mit der 850 fotografiert. Es war mit dem elektronischen Sucher nicht möglich manuell schafzustellen, da das Sucherbild nicht dazu zu überreden war erkennbare Konturen des Mondes korrekt darzustellen. Mit der Olympus war dies vollkommen problemlos möglich. ( Wie ist das eigentlich bei der Z?) Andererseits liefert die Nikon mit den Sigma Art Linsen wunderschönes…

    • Sorry, versteh ich nicht. Habe mit der D850 den Mond am Abend fotografiert, da am Morgen Hochnebel. Optik 70-200 im Live-View und manuellem Modus. Objektiv manuell in der 100%-Vergrößerung scharf gestellt. ISO 100, f 11, 1/400 sec. ohne Probleme.

      • Der Mond war auf meiner Nikon nur eine konturlose helle Fläche. Könnte nur mit dem finsteren optischen Sucher versuchen die Schärfe zu finden.

    • @ PGS
      Da sollten wir mal drüber sprechen. Die Veränderungen meiner Einstellungen hinsichtlich der Belichtung waren direkt auf Live-View sichtbar. Habe die Belichtung solange verkürzt und verändert
      (kleinere Blende und kürzere Belichtungszeit) bis die Konturen im Live-View erkennbar und über die 100% Vergrößerung dann die Schärfe manuell eingestellt.

  • Mit Tieren aus großer Entfernung habe ich nichts am Hut. Mit schnellen Fahrzeugen die abgelichtet werden sollen schon. Wenn man weiß wie ist das kein Problem, egal mit welcher Kamera Objektiv Kombination. Beeindruckt haben mich die Drohnen Piloten mit ihren Hochleistungsgeräten (Drohne und Cam) und ihren Begleitflügen bei recht hohen Geschwindigkeiten. Ich bin neugierig wie lange es dauert bis die sehr guten Videokameras eben solche sehr guten Einzelbilder aus den Filmen generieren.

    Das hat jetzt nicht unbedingt etwas mit der Olympus E-M1X zu tun. Für die Tier Fotografie würde ich persönlich zu Foto Drohne greifen, erstens weil ich damit flexibler, schneller bin und zweitens auch andere Perspektiven möglich sind. Neben einem Vogel herfliegen muss tolle Aufnahmen geben. Mal etwas andere als die langweiligen freigestellten Löwenköpfe mit dem 600mm Objektiv.

    • Hallo Alfred,
      es gibt mindestens einen Tierfotografen, der keine langweilig, freigestellten Löwenköpfe fotografiert und sich extrem positiv absetzt. Es ist Bence Máté aus Ungarn. Er fotografiert auf Tiere Augenhöhe aber lautlos. In großen Glaskästen und ganz nah.
      Mit meiner Drohne würde ich jedes Tier sofort vertreiben. Bei einer großen Pferdesportveranstaltungen wollten Profis mit Drohnen Überfliegungen mit großen Kameras machen.
      Ab einer Entfernung von kleiner 50 Metern sind die Pferde durchgegangen! Man hätte mal vorher einen Pferdebesitzer fragen sollen. Also vergiss es mit den Drohnen. Die Eigengeräusche sind einfach zu laut. Kannste glauben.

      • Pferde werden sogar nervös, wenn man in der Hocke Fotos macht und nicht steht, weil sie das nicht kennen. Die Tiere sind z.T. hyper sensibel. Was da eine Drohne anrichtet, sollten Pferdesportfotografen doch wohl auf dem Schirm haben?!?

      • Mate nutzt meistens Canon VF, und mal ehrlich, der kann es wirklich und bessere Bilder macht man dann auch nicht, wenn man nur ständig herumnörgelt und sich immer gleich das Neuste zulegt, weil der AF da 0,05 sec. schneller ist, bla bla bla

        Wenn man mal schaut wie er seine Bilder macht ist klar, warum die so überragend sind. Die Bilder werden hinter der Kamera gemacht …

      • sehr schoener tip. bence máté war mir noch kein begriff. sehr geniale tierbilder, ich bin begeistert. die tierphotographen hier im forum werden natuerlich ueber seine bilder nur muede laecheln (entschuldigt mein kurzes abgleiden ins ironische)

      • Kein Tierfotograf wird über die Bilder von Bence Mate müde lächeln, denn er ist der Superstar in seiner Zunft. Keiner hat jemals mehr Wettbewerbe gewonnen als er, allerdings sind seine Methoden der Annäherung unter Naturschützern umstritten und hart an der Grenze des Zumutbaren, denn das Wohl der Tiere hat immer Vorrang. Manche Bilder, z.B. in Brutgebieten, sind deshalb nur mit Sonderbewilligung zu machen.

    • Ach Alfred …
      Wenn das ginge – Tiere sind nun mal keine Schauspieler oder Modells die sich vor uns modellieren ….
      jedes Jahr gehe ich mit unserem Jagdpächter in unsere große Waldwiese um die Position der Ricken festzustellen da wir dann schneller nach den kleinen Kitzen suchen können um sie vor dem Mähtod zu retten …
      Eh die Drohne am Bestimmungsort ist sind die Alten schon im Wald verschwunden – wir nutzen eine Wärmebildkamera an der Drohne um die Kleinen im Gras zu finden …
      Drohnen zur Tierfotografie einzusetzen ist meistens reine Tierquälerei da man alle Tiere in Panik versetzt – ich habe mal so einen Experten erwischt der einen roten Milan damit gestresst hat – sowas geht gar nicht ….
      Für Unkundige ist eine Drohne nicht gut …
      Gut das Wildtierfotografie nichts für Jedermann ist – so bleibt es nur den guten „Experten“ überlassen die Tiere zu ärgern …
      Auch ich habe einen Namenskollegen der ein Guter Tierfotograf ist – Gustav Kiburg aus Holland …
      Da hier scheinbar alle Ihre Idole vorstellen …
      Gruß von Gustav ….

    • Moin Alfred, wenn Du mal in die Verlegenheit kommen solltest ein paar Portraits in der Etoscha Pfanne, Serengeti oder Masai Mara von 4 beinigen Modellen schiessen zu wollen….dann würdest Du sehr schnell merken, dass die kleinen Festbrennweiten unötiger Ballast und ne Drohne völlig daneben ist. Ausserdem soll es noch ein oder 2 vielleicht 3 andere Tiere ausser einem Löwen dort geben…….Nichts für ungut, aber mich ärgert hier immer öfter
      das Geschreibe um kleine Festbrennweiten, aber wenn mal draussen in der Natur steht und nen Adler kommt in 100Meter Entfernung vorbei……..In diesem Sinne
      IMMER GUTES LICHT::::AUCH DRAUSSEN IN DER NATUR 🙂
      Jürgen

      • Wie siehts aus Rolf …
        Hast Du auch schon auf Elite 2 geupdatet ?
        Ich habe es am schwarzen Freitag für 45 Euro gemacht …
        Gefällt mir sehr gut die neue Fotothek – besser übersichtlich als die schmale Leiste früher unten …
        Genau mein Geschmack – bin sehr zufrieden …
        Gruß .. Gustav …

      • Nee, Gustav, brauche ich nicht, Ordnerarbeiten mache ich im Nikonprogramm, das DxO PL brauche ich nur um die RAW zu bearbeiten.

      • Da hast Du etwas missverstanden Rolf …
        Das ist auch nichts zum Ordnen und Verwalten sondern eine übersichtlichere Anzeigetafel sowie mehr Funktionen zum Suchen . Sortieren und Auswählen wie früher …
        dazu wurde die Dunstentfernung verbessert das keine Halos mehr entstehen wenn mal zu sehr aufgedreht wird usw ..
        Evtl solltest Du Dir das mal anschauen – mir gefällts …

  • Olympus bietet mit der E-M1X eine Premiere, die Kamera/der Autofocus lernt. Was mich allerdings irritiert, warum muß ich ins Menü, wenn ich vom Lokomotiven AF (Warum gibt es eigentlich eine Tracking Funktion für Lokomotiven? Sind Lokomotiven ein wesentlicher Bestandteil von Wildlife und Sport?), zum Gesichts AF will.
    Was ich mir auch gewünscht hätte ist ein höher auflösender Sucher, aber vielleicht müssen es 2,36 MP und LCD sein, damit man 0,5 ms erreicht.
    Suboptimal ist auch, dass das 150-400 erst nächstes Jahr kommt.
    Trotzdem, wer ein Schnäppchen gegenüber D5, 1DXII und A9 sucht, könnte bei Olympus fündig werden. Vor allem, wenn er oder sie wenig schleppen will (Vorteil mFT Objektive). Allerdings gibt es da noch die G 9.
    Übrigens, A9 elektronisch nur 2 Bilder schneller und mechanisch 5 Bilder langsamer. Und die Lichtstärke eines Objektivs wird überschätzt, wir sind nicht mehr in analogen ISO/ASA 400 oder ISO/ASA 1000 Zeiten.
    Wesentlicher ist heute, wenn man die Grundempfindlichkeit eines Kamerasystems anhebt, ab wann das Rauschen nur noch Schrott generiert.
    Wenn man mit ISO Irgendwas, auch bei ungenügenden Lichtverhältnissen, noch brauchbare Aufnahmen bekommt, dann ist die Lichtstärke und die Sensorgröße unerheblich.

    • Robin,
      vielleicht wird in Japan gerne der „Shinkansen“ abgelichtet ? 🚅
      Es gibt bestimmt genug „Eisenbahn Fotografen“ aber ob die nun auf den „Lok AF“ gewartet haben bezweifle ich

    • Hallo Robin, das ist mir gestern auf aufgefallen.
      Die haben der KI Software in der Kamera einige Objekte beigebracht wie Flugzeugcockpit, Lockomotive und Helm.
      Gesichter und Angewählte Objekte konnte ja schon der Vorgänger tracken.

      Wegen der unvollständigen Liste von erkennbaren Objekten seitens der KI kann ich mir vorstellen, dass Olympus noch nicht fertig war mit der gewünschten Liste an Objekten die sie der KI beibringen wollten.

      Bei dem Preis der Kamera sollte aber Olympus noch weitere Objekte per FW Update nachschieben können und sollte dies auch tun.

  • ich habe mir jetzt nicht alle kommentare durchgelesen, aber irgendwie haben alle ein wenig recht. sofern ich den mir zur verfügung stehenden bildern die mit der oly gemacht wurden trauen kann, schwächelt das teil bei iso 4000. die hat man ja schon sehr schnell wenn man in räumen (hallensport) photographiert. wenn die kamera also für sport gemacht ist, dann tageslichtaufnahmen vielleicht bis zum bewölkten wintertag, sofern es um geschwindigkeit geht. und das ist ja das tehma um welches es bei sport geht.

    ich mag olympus und die bauen wirklich sehr interessante kameras und sind äußerst innovativ, aber hier haben sie ein wenig am ziel vorbei geschossen.

    der sucher ist wie es scheint ziemlich fix wie auch der autofokus rasant zu sein scheint. hier hat man das gemacht was ich mir auch gewünscht hätte. bestehende technik ausreizen und nicht mit zu hoher auflösung das ganze teil auszubremsen und strom zu verschwenden. dazu kann die kamera auch mit einer powerbank betrieben und mit schlechten stromverhältnissen geladen weden. wer weiß was das ding sonst noch drauf hat.

    die kamera ist sicher der schritt in die richtige richtung. olympus hat einen weg eingeschlagen der sinn macht. irgendwann in der zukunft. aber ich fürchte für das geld erhält man auch technik die man in hallen einsetzen kann. steigt man als hobbysportphotograph gerade ein, würde ich diese kamera auf jeden fall ins auge fassen. die besser werdenden iso-leistungen werden für ihn arbeiten. aber ich glaube kaum, daß jemand hierfür umsteigen wird.

    falls sich jemand angegriffen, beleidigt,… fühlt, es ist nur eine meinung.

  • Von den Eckdaten finde ich die X erstmal super. Die Praxis wird es Zeigen was dabei rum kommt.
    Es scheint Leute zu geben die sich mehrere Syteme leisten können, ist ja schön und gut.
    Nur, warum mehere Syteme? Ich meine, wenn ich verreise um mit den Bildern Geld zu verdienen nehme ich einen Koffer mit und ein Sytem was funzt. Oder sind dann auch immer drei Leute dabei die alles tragen?
    Jede weitere Kamera und Objektive machen es nicht leichter, oder , im richtigen Moment immer die richtige Kamera dabei zu haben, macht den Ausschuss nicht kleiner. Und behaupten das es KEIN neuer Sensor ist, weil der Prozessor der Alte ist aber dafür doppelt. ist schlichtweg Quatsch. Ich habe auch mit dem NEUSTEN Sensor gerechnet, von Sony, der ist aber offensichtlich Später gekommen. Und eine Kamera am Ende der Entwicklung und bereits in der Testphase, nochmal Umkonstruiren, macht keinen Sinn. Sony hat schon vorher einen neureren Sensor als den von der 1MK II gebaut. Der neueste ist noch nirgens eingebeut worden und vieleicht kommt er ja in der PEN N MKII. Und es ist, glaube ich, besser sein Ego etwas zurück zu stellen und weniger mit Angeben zu Argumentieren und Sachlicher zu bleiben, man sieht ja das sich dann irgend jemand angesprochen fühlt.
    Außerdem gibt es vieleicht noch jemanden der auch oder meht Kompetenzen hat. Und ich möchte noch darauf hinweisen das Pixel nicht alles sind beim Fotgrafieren.

  • Sensationelles Teil, die neue Oly.
    Bin mal gespannt, ob davon was für eine neue E-M5 abfällt. So für den zivilen Gebrauch. Die Akkulaufzeiten und 1/32000el Sek. hören sich auch gut an.
    Ach, einfach ein geiles handliches Gerät. Daumen hoch für Olympus.

    Schade andererseits:
    Ich war früher gut darin, den genauen Moment eines Stillstand in der Bewegung genau abzupassen. Hab mit dieser Fähigkeit viel Lob und Auszeichnungen bekommen. Heute kann das jeder unbegabte Amateur: Einfach draufhalten. Eins von den 18 bis 60 Bildern pro Sek. wird schon scharf sein.
    Wo zum Teufel bleibt die Kunst, bei so viel Technik… 🙂

    Und lasst unseren
    @Cat ilein mal maunzen. Damals im Amazonasdelta hat er auch schon herumgenörgelt, als wir die Sache mit dem Faultier… naja, ihr wisst schon. Aber Ahnung hat er. Mehr als so mancher hier. Das dürfte klar sein.

    • …ausserdem hat er es tatsächlich einmal geschafft, mir die Tochter vom Förster auszuspannen. Da lagen die beiden dann nackig drunter, als ich das Camouflage-Zelt einpacken wollte. Hab ich ihm aber gegönnt. Er ist ja sonst ein netter und die Tochter…naja… 🙂

      • Schön, wenn man so intime Details ausplaudern kann … spricht für dich und deinen Charakter.

        Die passendste Tat wäre jetzt eigentlich, wenn du aus dem Forum verschwinden würdest …

      • Ist ein Kommentar-Thread einer Seite des „Photografix Magazin“, @Rolfiboy

        Also auch wenn du es als Forum betrachtest um deiner täglichen Langeweile mit sturer Einfältigkeit auf dieser Seite zu begegnen, bleiben dies hier Kommentare zu einem Artikel von Herrn Köpferich, der diese Seiten betreibt. „Flaggschiff Olympus E-M1X“ , daran denke ich gerade.
        Eine fantastische Kamera.
        Bitte überlasse jedem Interessenten an diesem Artikel seine eigene Einfältigkeit. 🙂 Auch wenn du zum lachen immer erst in den Keller musst. Schliesslich geht es hier neben Tierfotografie (von der du gelesen, aber in Wirklichkeit keine Ahnung hast ;-), auch um Scherze mit der Katze.

        Für weitere Interessenten an diesem Metier, gebe ich hier „meinen persönlichen Helden“ zum Besten.
        Schaut euch mal die Magie der Bilder dieses jungen Mannes an:

        http://micheldoultremont.com

      • Also, Micky Mouse,

        dank deiner Einfältigkeit verstehe ich nun dein Katz- und Mausspiel. Dein sogenannter Scherz ging leider total daneben, die Katze findet es vielleicht nicht so lustig wie du, sonst hätte sie sich ja längst gemeldet und mitgelacht.

        Übrigens, wie wärs, wenn du den Namen des Betreibers dieser Seite korrekt schreiben würdest? Leute, die so fahrlässig arbeiten, haben auch hinter der Kamera nicht allzuviel zu bieten. Was du kannst, kann ich schon lange, denn nur dass du mit Cat im Busch warst, heisst noch lange nicht, dass du auch etwas in der Birne hast, alles klar?

        Und deinen persönlichen Helden kannst du auch gerne gleich selbst geniessen, ich bin nicht vom anderen Ufer …

  • Viele haben eine APS-C Format. Der Unterschied zum VF oder MFT ist einmal 1,6 / 1,5 oder 1,25 / 1,33 das sind aufgerunden eine Blende oder Rauschfaktor. Was immernoch und nur der Zählt, ist der Pixelpitch. Und der wiederum ist vom Verstärkungsfaktor und der Wärmeableitung abhängig. Da Olympus die Wärmeableitung, und hier kommt das größere Gehäuse zum Tragen, verbessert hat, sollte man wirklich erstmal die Praxis abwarten. Je größer der Sensor (auch Pixel) und die Geschwindigkeit ist, um so mehr Wärme entsteht. Es könnte ja sein das Olympus hier den besten Kompromis aus allen Fakten gefunden hat!

    • man merkt richtig wie schwer es ihm fällt die kamera fallen zu lassen. 😀
      es ist aber ein interessantes kurzvideo um etwas mehr über die kamera zu erfahren.

  • Die Frage ist ja bei neuen Kamerabodys immer:

    Kann man damit besser Photos machen an Situationen die bisher (bei dem System) schwieriger zu meistern waren?

    Wenn genügend Leute hier ein „Ja“ sagen, dann hat Olympus seine Arbeit richtig gemacht.
    Oder sehe ich das falsch?

    • Das siehst du absolut richtig,es gibt immer Innovationen die am Anfang belächelt,später aber dann von anderen Herstellern übernommen werden und das ist ja auch gut für die Entwicklung.
      Wem die Kamera gefällt,der soll die kaufen. Bilder müssen nicht immer der ganzen Welt gefallen,ich mache meine Fotos meist nur für mich,um eine Stimmung oder einen Moment einzufangen der mir etwas bedeutet hat. Selbst vertauschte und technisch schlechte Fotos aus den Siebzigern sehe ich heute noch liebend gerne mit meiner Familie an,weil beim Betrachten dieser Fotos meist ein wehmütiges oder wohliges Gefühl im Bauch entsteht. Darum geht es beim Fotografieren. Ein Stück Zeit einfangen…

      • …ich meinte natürlich verrauschte Bilder,nicht vertauschte!
        Ich möchte damit nur sagen,dass man so ein Stück Technik auch lieben muss,dann beschäftigt man sich damit und nur dann entstehen auch schöne Bilder.
        Und Olympus wird für diese Kamera auch Liebhaber finden.

      • Ja die ein oder andere Funktion finde ich schon sehr spannend. Wenn man mit seiner Partnerin zB eine Städtetour nach Kopenhagen macht und das Gewässer ein wenig „beruhigen“ möchte, einfach die „ND Funktion“ aktivieren und loslegen, ganz ohne Stativ und Graufilter.
        Die Live Kontrolle beim ”bulben” ist auch eine feine Sachen aber Olympus hat auf diese Sachen Patente von daher dürfte es dauern bis die anderen Hersteller so etwas anbieten (wenn überhaupt)

      • Hallo Petra, Du sprichst von der künstlerischen Ecke was ja auch korrekt ist und generell für alles in der Kunst spricht. –>Das was gefällt ist gut. (Egal welche Technik dafür benutzt wurde).
        Die Frage von oben würde ich mit Deinem Kommentar erweitern:
        Kann man damit auch künstlerisch wertvolle Bilder machen?

      • Nihat,
        Kunst liegt doch im Auge des Betrachters, so ist zB. für den einen Lomography Kunst für den anderen totaler Quatsch.
        Warum sollte man nicht mit einer modernen Kamera keine Kunst, im Sinne des Betrachters, erzeugen können ? Heutige Kameras bieten doch eine Vielzahl von Filtern an wo man gut & gerne mal auf externe Bearbeitung verzichten kann.
        So verwende ich zB eine alte russische Linse, passend dazu gerne Acros (s/w) und um den alten Look noch zu verstärken stelle ich „Grain“ auf volle Stufe, es dauerte nicht lange bis kam „das rauscht ja“ Wie Du siehst liegt alles im Auge des Betrachters 📸

      • mirko, hin und wieder finde ich ein rauschen im bild sehr schön. es kommt zwar auf das rauschen an sich drauf an, aber hat charakter.
        ja so manches algtlas oder auch aktuell angebotene gläser bringen schon ihre eigenen farben im bild mit. gleiche brennweite komplett andere wirkung. das macht wirklich spaß. 🙂

      • Daniel,
        ja da ist was wahres dran, wie gesagt werde mir noch ein Helios holen und dort die Frontlinse drehen.
        Altglas ist eine nette Ergänzung zu den modernen Linsen und sie bringen Ihren Flair mit

      • Daniel,
        dann bekommst Du ein richtig feines „Swirly bokeh“
        Bei Fuji x Fotografen stellt jemand häufig solche Bilder ein (die mich faszinieren) und den hatte ich mal darauf angesprochen. Da ich mit meinen Helios sehr zufrieden bin, hole ich mir lieber für dieses Experiment noch eins dazu. Musst mal schauen liegen so zwischen 40-60 € aber es gibt unterschiedliche Versionen.

      • mirko, davon wird mir schwindelig. aber ich suche noch nach einem günstigen objektiv wo ich schöne flares erhalte. wenn dir da eins einfallen sollte…

      • Daniel,
        da bin ich überfragt, bin auch erst am Anfang mit der „Altglas Fotografie“ da gibt es ja so eine riesige Auswahl. Das Helios 44 und 44-2 sind ja noch nicht MC Vergütet da dürften die Chancen größer sein…

      • mirko, wenn ich das richtig sehe hat das eine 58mm brennweite. die kommt bei mir zu selten drauf. bei altglas kommen das 28mm f2.8 und das 135mm f2.8 am häufigsten zum einsatz. ein 28mm mit flares wäre somit für mich am interessantesten. wenn dir da mal was unter die augen kommt… 🙂

        morgen geht es wieder mit dem 135mm auf die pirsch ich freu mich schon drauf. 🙂

      • Daniel,
        viel Spaß beim heutigen Ausflug mit dem 135iger, hier ist das Wetter heute nicht fotogen 😬😀
        So eine +20mm Brennweite suche ich auch noch, mal schauen was Pentacon,Zeiss oder M-Görlitz so auf Lager haben 🤔

      • mirko,
        leider wurde aufgrund des wetters nichts aus dem 135er. bei niesel kommen 135mm nicht so gut. stattdessen habe ich zur agfa optima parat gegriffen mit einem iso 100er schwarz weiß. ich glaube das wäre die perfekte kamera für alfred mit dem richtigen hoch auflösenden film. 😉

        mehr weitwinkel als 28mm wird bei jedem anbieter recht teuer. 24mm gehen noch gerade so, aber dann geht es richtig ins geld. im grunde habe ich fast alles bis hin zum 300mm f5.6 (und die berühmte wundertüte 🙂 ) was man analog zum photographieren braucht. mir fehlen noch analog ein 18 oder 19mm und ein 80 oder 90mm. aber das sind die brennweiten die am meisten gesucht sind. ich wünsche dir auf jeden fall viel erfolg bei der suche. 🙂

      • Daniel,
        bin gerade am Pentacon 29/2.8 dran und wenn es nicht klappen sollte schlage ich beim Carl Zeiss Jena Pancolar 75/1.4 für nur 4.899€ zu 😂😂😂

      • mirko,
        ich weiß ja nicht aber mir kommen so manche objektive überschätzt vor. für 4899,-€ ist bestimmt noch das halbe lieferauto im preis inbegriffen. ich glaube ich habe für noch kein altglas-objektiv mehr als 40,-€ bezahlt. es gibt sehr gute objektive die in lizenz gebaut oder für andere hersteller mit anderem namen bedruckt wurden. wenn man weiß hinter welchem namen welches objektiv steckt, kann man einige sehr schöne schnäppchen machen. 😉 aber ich bin da auch nicht auf die deutschen hersteller fixiert.

        das pentacon 29/2.8 klingt vom preis nicht schlecht. ich bin auf den bericht gespannt. aber das bokeh wäre mir zu unruhig. und die „bokeh-kreise“ werden mir zu oval am rand. und dann sind die ränder der kreise noch heller als das zentrum. es ist geschmacksache. 😉

      • …Daniel die Grenze liegt bei mir auch so bei 40-50€, da ich kein Sammler bin kann ich auch nicht beurteilen ob für manch alte Linsen solche Preise aufgerufen werden können. Ich hatte mal einen Artikel gelesen über ein Zeiss Planar welches für die „Apollo Mission“ entwickelt wurde. Die Brennweite weiß ich jetzt nicht aber die Lichtstärke beträgt f0.7 und dieses Objektiv kannst Du Dir ausleihen für nur 2.xxx Dollar, natürlich für einen Tag.

      • mirko, mit dem zeiss planar 50mm f0,7 hält zeiss seit den 1960ern den weltrekord. es ist das schnellste objektiv der geschichte der photographie. unter anderem wurden auch ein paar der objektive an einen regisseur verkauft der damit einen film drehte.

        das objektiv hat somit einen ungeschlagenen kult-status. es gibt auch nur 10 stück davon.

  • @Nihat+Mirko
    tja was ist Kunst…auf der einen Seite liegt es wohl im Auge des Betrachters,für mich ist Kunst etwas,das nicht von jedem und täglich erschaffen werden kann.
    Es liegt wohl an der Idee,dem richtigen Augenblick und der „handwerklichen Fähigkeit“ des Künstlers etwas zu erschaffen das Eindruck hinterlässt.
    Kritiker hingegen lassen mich kalt! Die wenigsten dieser Zunft weiss überhaupt,welcher langjährige Prozess hinter einer Idee und der richtigen Umsetzung liegt.
    Erfreuen wir uns an dem was wir sehen und lassen wir noch Spielraum für das was wir nicht gleich verstehen.

  • Ich halte die Olympus E-M1X für eine tolle Kamera. Natürlich gibt es immer Punkte der Kritik. Trotzdem, ich denke die E-M1X kann gut in Konkurrenz zu Canon, Nikon und Sony treten.
    Ich liebe an mFT die Kompaktheit. Und auch hier ist die E-M1X, besonders wegen der Objektive, eine gelungene Alternative.
    Leider bin ich nicht die Zielgruppe, weil zwei Makroobjektive und ein Zangenblitz befördern meine Fotographie. Und meine Motive sind derzeit im Puppen-, Larvenstadium oder erstarrt.
    Sollte Panasonic nächsten Donnerstag 31.01. die vollen Specs zu seinem S System vorstellen, kann man interessante Vergleiche anstellen, was ein modernes Systemkamerasystem mit digitalem Sucher, so alles können soll, muss, kann.

  • Die Kamera wird für Sport und Tierphotographie gebaut.Durch Cropsfaktor 2x gewinnt man ernorm an
    Brennweiten.Hintergrundunscharf wird kaum schlechter als andere Sensoren.Für Safari ist Genial !

  • In einem schweizer Review ließ der Tester eine E-M1X mit 300er voll ins Wasser eintauchen. Heraus aus dem Wasser lief die Kamera. Etwas später ließ er die Kamera auf die Tischplatte knallen. Kein Schaden. der Kommentar von 43 Rumors: Mach das mit einer Sony.
    Es gibt natürlich auch totale Verisse.
    Ich denke, diese Leute haben die E-M1X nicht verstanden.
    Genauso, wie die Nikon P1000.
    Olympus bringt hier einige tolle Features und den erstmaligen Versuch, Details, der computerisierten Fotografie der Smart Phones, sowie KI, in die Welt der Systemkameras zu integrieren.

    • Das ist nicht der Punkt. Ich denke auch, das Olympus sehr vieles sehr richtig macht und es durchaus eine Berechtigung für MFT gibt. Ich vermisse meine alte Lumix öfter mal. Aber ….. Olympus macht einfach 2-3 Dinge völlig ohne Not komplett falsch. Warum hat man nicht z.B. einen EVF auf dem Stand der Zeit eingebaut? Schön, er vergrößert mehr, aber dadurch sieht man nur noch mehr einzelne Pixel. Unter 3.6 MP sollte man im Highendbereich heutzutage nicht mehr an den Start gehen. Das hätte vermutlich 100 Taler mehr gekostet. Mal ehrlich: Bei dem Preis, wen interessiert es? Zumindest die alte Panasonic G9 hätte man ausnahmslos in jedem Aspekt übertrumpfen müssen (die G9 kostet weniger als die Hälfte). Hat man aber nicht. Wegen schlampiger Detailentscheidungen. DAS ist der Punkt.

      • hallo janis,
        die anderen hersteller arbeiten auch nicht mit der geschwindigkeit des suchers wie bei der neuen olympus. höhere auflösung in den suchern lässt nur noch halbbild und niedrige wiederholungsraten zu. sonst saugt der sucher den akku leer. olympus hat für die gewünschten aufgaben der kamera die richtige antwort. was bringt einem die super auflösung wenns ruckelt oder der akku früh aufgibt?

      • Hallo Daniel,

        was ist denn der gewünschte Zweck? Olympus hat eine erstklassige Landschafsfotografie-Kamera gebaut, die als Sportlamera vermarktet wird. 😎 Aber mal im Ernst: Wenn du mal Gelegenheit haben solltest mit einer Sony A9 zu fotografieren, dann weißt du was die richtige EVF-Antwort auf die Anforderung Sportfotografie ist. Und selbst da wären noch ein paar Pixel mehr Auflösung ganz nett. Naja, vielleicht setzt Panasonic ja noch einen drauf die Tage. Von dem was man so liest im Netz, ist aus Sicht einiger sogar der alte Sucher der billigen Lumix G9 besser als das was Olympus sich ausgedacht hat – egal wie sie es begründen. Mal schauen, wann die bei Calumet ist, dann bilde ich mir mal eine eigene Meinung zur Olympus.

      • hallo janis, ja der sucher der a9 scheint auch was zu können. bei der kamera legt man ja auch nochmal 1200,-€ drauf. 😉

      • Ja klar, aber nicht exklusiv für den Sucher und ich erwähnte das vor allem um zu widerlegen, dass der Ansatz von Olympus quasi alternativlos sei. Wie gesagt: Soll der Sony-Sucher 100-200 Euro mehr kosten (was ich noch nicht mal glaube). Wenn man damit einen der Hauptkritikpunkte beseitigen kann, spricht da bei einer Kamera, die ohnehin schon nen 1000er mehr kostet als jede andere MFT nicht viel dagegen, oder? Und wenn man sich selbst in einer Liga mit den Sportflaggschiffen von Nikon und Canon sieht (was man im Olympus-Lager ja vorgibt zu tun), dann sind ja preislich ohnehin noch ein paar Tausender Luft 🙂

        Naja, wenn man bei MFT ist und man nicht wechseln will, ist die Olympus trotzdem alternativlos am oberen Ende der Leistungsbandbreite. Aber die G9 von Panasonic ist nicht viel schlechter (und in manchem sogar besser) für weniger als die Hälfte des Preises ….. da bekommt man viel Glas für.

      • janis,
        olympus fängt auch gerade erst an. die brauchen sicher noch luft nach oben und mit dem kleineren sensor müssen sie auch den niedrigeren preis auflegen. mal abwarten was uns bei der kamera noch erwartet. die krönung der schöpfung ist sie sicher nicht.

  • Ich hätte mir auch mehr MegaPixel im Sucher gewünscht.
    Olympus sagt dazu, sie haben LCD und 2,36 MP bei einer Vergrößerung von 0,83x, genommen um eine Dunkelphase von konstant nur 5 ms zu erzielen.

  • Olympus Em1 X –
    Bei Licht gesehen eine nette 2. Garn für Berufler oder eben für Hobbyisten.
    Unter beruflichen Aspekten interessiert es mich wenig, ob eine Kamera 3000 Euro kostet, da kommen ja noch mind. ca 10.000 Euro Objektive dazu, Das System muß einfach gute Fotos abliefern und gut in der Hand liegen.
    Ich muß ja verkaufen können.

    Hobbyisten werden hier wohl mehr ansprechen, da sie immer etwas Neues haben müssen, und sich vorgaukeln lassen, die Kamera ist leichter als eine D850/Canon1 etc.. ist schneller als.. ist schöner als…
    Hobbyisten lassen sich eben leichter blenden. Und außerdem sitzt das Geld bei dieser Klientel lockerer.

    Bei einem hier vorgestellten Video fotografierte eine Dame mit einer Olympus einen Schwimmer, wirklich stark !!
    Da reicht wahrscheinlich auch ein Handy.

    Aber komisch, in meinem Fuji Katalog von 2017 wibt Fuji mit einer X Pro 1 und einem XF 35 /1.4 R; ebenfalls einen Schwimmer fotografiert, EXIF F1.4 Iso 1000 1/200 Bert Stephani Belgien

    Warum muß immer ein Schwimmer herhalten ??
    Wenn diese Systeme doch so schnell und treffsicher sind ??

    Ich wünsche Olympus wirklich viele glückliche Käufer, bitte nicht falsch verstehen,
    aber zu einer Kamera benötigt man eben noch mehr.

      • …und eigenartig, daß die x-pro1 nicht die schnellste kamera (sicher nicht sport geeignet) und das 35mm 1,4 auch noch eine lahme krücke ist. vielleicht ja deshalb der schwimmer. 😉

    • Ja natürlich …

      Bei Hobbyisten sitzt die Kohle locker –
      So ein Spruch haut mich nicht vom Hocker …
      Wir brauchen ja Bilder nicht zu verkaufen –
      Darum haben wir Geld in Haufen …
      Und lassen uns leicht blenden –
      von großen Kameras in kleinen Händen …
      Die uns dann vorgaukeln wie Leicht –
      und weil unser Geld ja reicht …
      fallen wir auf sowas rein –
      Sowas kann ja nie ein Profi sein …

      Sieht Solcher Werbung mit nem Schwimmer –
      denkt Er jetzt wird’s noch schlimmer …
      Wie kann man kaufen nur Olympuss –
      auch die Fuji ist son Stuss …
      Wie dumm muss man doch sein –
      fällt auf solche Werbung rein …
      dabei hat der Profi schon erkannt –
      nur was gut liegt in der Hand –
      kauft man mit Verstand ….

      • ….du kannst ja richtig reimen Gustav, kleiner Poet 😉
        Mich würde doch mal interessieren wie viele Hobbyfotografen ,die hier anwesend sind, mit einer Nikon D5 oder Canon 1DX MK II letztendlich rumlaufen. Das Geld sitzt ja scheinbar locker ….

      • Mahlzeit aus der Mittagspause ….
        Ja Mirko …
        Danke für dein Lob – aber solch ein schöner Beitrag wie von Herrn @ Rinde inspiriert mich immer – auch früher schon wenn irgendeiner aus der Versammlung meinte nur er allein würde die Vorlieben Anderer wissen und Ach wie „dumm“ solche doch seien …
        Obwohl ich als Hobbyaner sogar schon mal eine Canon 1 Dx hatte für ein dreiviertel Jahr und ja auch haufenweise lockeres Geld habe – bin ich trotzdem nicht verblendet und lasse mir auch nichts vorgaukeln …
        Ich würde auch nie auf die Idee kommen nur weil ich mein Examen als Landwirt habe, einen Hobbylandwirt – der sich auch einen neuen Modernen High-Tech-Schlepper zulegt – mit ähnlichen Sätzen wie @ Rinde oben sagt – einzuschätzen …
        Gut das ich nicht verkaufen muss …
        Aber man sollte sich auch hier gut verkaufen und da ist solch ein Beitrag – na ….
        WIEVIEL WERT ?
        Natürlich besser wie gar keiner …
        Dann gäbe es auch Hier nichts zu philosophieren …
        Das wäre auch schade …
        Also bin ich gar nicht böse über solche aufschlussreichen Gedanken Anderer …
        Die Gedanken sind frei …

        Es grüßt Dich herzlichst Gustav …

    • Olympus EM1X kann angeblich einen Zug mit 600 km/h focussieren bzw. im Focus halten !
      Schnell genug für die Sportfotografen ? Ich denke schon, denn Menschen bewegen sich nicht so schnell 😉

      Tiere, die ich meist fotografiere aber sehr wohl. Vor allem Vögel, die sich sehr schnell im 3D Raum bewegen.

      Die neue Kamera kann schon was. Sogar die „alte“ E1-MarkII war das sehr gut.

      In Summe für mich die aktuell beste Profikamera für alle die nicht unbedingt VF brauchen.

      • Mit Vögeln scheinst du dich nicht sehr gut auszukennen:

        Der schnellste Vogel ist der Wanderfalke: er bringt es im Sturzflug etwa auf 300 km/h

        Dicht gefolgt vom Steinadler: er bringt es im Sturzflug auf etwa 300 km/h

        Ob die neue Kamera etwas kann, wird sich erst zeigen, wenn die ersten Praxistests von Profis vorliegen, betreffend Schnelligkeit und Treffsicherheit des AF.

      • Naja, für Schwäne wird der AF sicher reichen, Rolf.

        Übrigens können Menschen im freien Fall sogar die Schallmauer durchbrechen ….

        Ein Fallschirmspringer durchschnittlichen Gewichts (ca. 80 kg), der aus einem Flugzeug aus ca. 1.000 bis 1.500 Meter in Bauchlage Richtung Erde springt, würde im Freien Fall nach 300 bis 400 Metern eine ungefähre Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h erreichen.

        In Bauchlage!

      • Beim „vögeln“ kenne ich mich schon aus.
        Und hier ist es oft besser nicht immer am schnellsten fertig zu sein 😉

        Spaß beiseite: Natürlich müssen es nicht immer die „Raketen“ unter den Vögeln sein. Albatrosse, Möven, Adler und auch Falken fliegen auch langsamer oder stehen in der Luft (Falken).

        Sind aber trotzdem eine Herausforderung für jeden AF während der Beuteschlagung oft über Wasser oder knapp über dem Boden.

  • KB vs. MFT – Eine Meinung

    Nun kann man natürlich einwenden, dass jeder Fotograf gelegentlich einmal ein Foto macht, bei dem die Vorteile von Kleinbild gegenüber MFT relevant sind. Doch mit demselben Argument könnte sich ein Single einen Kleinbus kaufen um vielleicht einmal im Jahr mehr als fünf Menschen mitnehmen zu können.

    Der Vorteil von MFT-Systemkameras ist ihr unschlagbar kompaktes Baumaß und das geringe Gewicht. Die meisten Geräte lassen sich mit vielen der verfügbaren Objektive auch einmal schnell in einer Mantel- oder Jackentasche unterbringen. Das schaffen selbst spiegellose Kleinbildkameras kaum und auch Apparate mit DX-Sensor können aufgrund der zwangsläufig größeren Linsen nicht mithalten.

    Als Argument für größere Sensoren wird häufig die größere Schärfentiefe von MFT ins Spiel gebracht. Ich habe dem lange Zeit zugestimmt, sehe es aber zwei Jahre nach meinem Umstieg von Kleinbild auf MFT anders:

    In der Landschaftsfotografie ist es durchaus ein Vorteil, wenn man bereits bei Blende 5.6 die Schärfentiefe von Blende 11 bei DX bzw. Blende 16 bei Kleinbild erreicht. Fotografiert man aus freier Hand benötigt man für dieselbe Schärfentiefe nur die Hälfte des Lichts von DX bzw. ein Viertel von Kleinbild.
    Bei Events ist es beim Fotografieren mit offener Blende ein Problem, dass, wenn man Gruppen fotografiert all jene die nicht exakt auf der Fokusebene stehen unscharf abgebildet werden. Die größere Schärfentiefe kleinerer Sensoren kann hier durchaus ein Vorteil sein.
    In der Makrofotografie ist die hauchdünne Schärfentiefe großer Sensoren ein Problem, dem ambitionierte Fotografen mit Makroblitzen und Stativen mit Makroschienen entgegen wirken. Auch hier ist die größere Schärfentiefe von MFT kein Nachteil.
    Nun lässt sich dem entgegen stellen, dass man mit Kleinbild die ISO-Empfindlichkeit stärker anheben und somit die aufgezählten Nachteile kompensieren kann, und das ist richtig. Aber genauso richtig ist, dass kleinere Sensoren und größere Schärfentiefe nicht nur ein Nachteil sind.

    Ebenso richtig ist, dass hauchdünne Schärfentiefe mit lichtstarken Objektiven auch bei MFT kein wirkliches Problem ist. Das Bokeh von Objektiven wie dem 42,5mm ƒ1.2 von Panasonic oder dem 40–150mm ƒ2.8 von Olympus braucht sich vor dem was mit Kleinbild möglich ist nicht zu verstecken.

    MFT hat sogar eine besondere Stärke: Jeder Kleinbildfotograf weiß, dass man nicht mit Offenblende fotografieren sollte, wenn man maximale Detailschärfe erzielen will. Deshalb blenden manche generell je nach Objektiv ein bis zwei Blenden ab. Demgegenüber steht, dass sämtliche Tests von MFT-Linsen die ich kenne schreiben, dass man bereits ab Offenblende fast schon maximale Detailschärfe erreicht und aus diesem Grund ein Abblenden eigentlich nicht notwendig ist, was sich durchaus mit den Tests deckt, die ich selbst durchgeführt habe.

    Nebenbei bemerkt möchte ich dem Streben nach immer noch kürzerer Schärfentiefe entgegen setzen: Mit einer lichtstarken Premiumlinse bei Offenblende Objekte freizustellen und damit bei Laien Ahs und Ohs zu erzielen ist keine Kunst. Vorder- und Hintergrund bei großer Schärfentiefe perfekt zusammen zu komponieren und die Betrachter zu begeistern hingegen schon. (Was aber nicht heißt, dass ich feine Bokehs und lichtstarke Objektive nicht liebe.)

    Um den wesentlichen Punkt nicht aus den Augen zu verlieren: Mir geht es nicht darum zu sagen: Kauft euch diese oder jene Kamera weil sie besser und alles andere Murks ist. Ich möchte nur den Tipp geben die Ohren zuzuklappen, wenn wieder einmal jemand davon zu überzeugen versucht, dass sein System das einzig Wahre ist. Die Wahrheit hat viele Facetten und sieht für jeden anders aus!

    Wenn ihr nicht vorhabt eure Kameras in der Gegend herumzuschleppen, wenn ihr im Auto zu euren Locations fahrt oder ohnehin nur im Studio fotografiert, seid ihr mit Kleinbild und/oder Spiegelreflex bestens bedient. Die größeren Kameras bieten griffigere Bedienelemente und einfach eine idealere Ergonomie.

    Wenn extrem flinke Modelle den Kern eurer fotografischen Arbeit bilden, kauft euch eine Spiegelreflexkamera. Olympus’ Kameras gelten als extrem schnelle spiegellose Kameras, doch auch wenn ich unter normalen Bedingungen keinen Unterschied zwischen meinen OM-Ds und meinen früheren Nikons feststellen kann.

    Sucht ihr eine Kamera als häufige Begleiterin, die euch weder in ihrer Funktionalität einschränkt, noch euch großartig belastet, und eine Qualität liefert mit der auch Profis glücklich werden, müsst ihr einen Blick auf die Kameras von Olympus und Panasonic werfen. In dieser Beziehung sind MFT-Kameras tatsächlich unschlagbar.

    Eure Kamera ist euer Instrument. Es sollte euch Spaß machen sie zu bedienen. Wenn ihr nicht berufsbedingt auf kompromisslose Abbildungsqualität angewiesen seid, solltet ihr euch für das Instrument entscheiden, bei dem ihr die größte Freude habt damit zu arbeiten. Die ideale Kamera fühlt sich richtig an. Und was sich richtig anfühlt hat wenig mit Labormessungen und technischen Daten und ist für jeden anders.

    • Danke,

      dem ist nichts hinzu zu fügen!

      Die Sensorgrößen Ideologie wird sich mit Einführung der „organischen“ Sensoren sowieso stärker auf kleinere Systeme auswirken. Klar profitieren Vollformat/Mittelformat davon ebenso, nur das der sichtbare Unterschied nicht so auffällt wie bei den kleineren Sensoren. Und ehrlich, schon heute ist es kein Problem erstklassige Vergrößerungen aus kleineren Sensorformaten zu generieren. Das Argument zählt mehr!

      Nochmals Danke für den treffenden Artikel.

    • Ja ich finde es auch das es eine vernünftige Sicht auf die Dinge ist wie Du es beschreibst @ Meinung – es geht hier im allgemeinen Gewusele immer unter das eigentlich fast jeder eine eigene Sicht auf das hat was er meint zu benötigen und daher kommen die Diskussionen Für und Wider manchmal hier anders rüber …
      Aber dafür ist diese Seite ja da mal zu beleuchten was es so alles gibt …
      Und es gibt im Moment bei allen Sensor – Größen sehr Gutes – was will man mehr …
      Die Kunst ist es – es auszureizen …
      Deine letzten Zeilen lassen einen richtig erschauern – soviel Wahrheit steckt drin …
      Da schließe ich mich Alfred im Lob an …
      Gustav …