Kameras Olympus

Olympus: Neue High-End-DSLM soll E-M1X heißen

Olympus neue High-End-DSLM könnte auf den Namen „Olympus E-M1X“ hören. Außerdem soll sie wohl mit komplett neuen Funktionen überzeugen.

Olympus arbeitet an neuem Flaggschiff

Vor einigen Tagen haben wir bereits darüber berichtet, dass Olympus eine neue High-End-DSLM in der Mache hat, die vermutlich Anfang 2019 vorgestellt werden soll. Diese Kamera soll Gerüchten zufolge äußerst teuer werden und wird dementsprechend das neue Flaggschiff des Herstellers darstellen.

Möglicher Name: Olympus E-M1X

In der Zwischenzeit sind zwei weitere kleine Infos zu der neuen Kamera aufgetaucht, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Zunächst einmal geht es dabei um den Namen der High-End-DSLM. Hier hat eine Quelle, die die Kamera bereits gesehen haben will, verlauten lassen, dass die Bezeichnung „E-M1X“ eingraviert war.

Sollte sich diese Information als wahr herausstellen, dann würde Olympus die neue Kamera also in die E-M1 Modellreihe eingliedern, der zusätzliche Buchstabe „X“ würde aber sicherstellen, dass die Kamera trotzdem als neues Flaggschiff und „bessere“ E-M1 wahrgenommen wird. Klingt plausibel.

Komplett neue Funktionen geplant

Des Weiteren hat sich in der Zwischenzeit auch bestätigt, was Gerüchte bereits angedeutet hatten: Die Olympus OMD E-M1X – oder wie auch immer die Kamera letztendlich heißen wird – soll nämlich mit einzigartigen Funktionen auf den Markt kommen, die es so aktuell bei keiner anderen Kamera auf dem Markt gibt.

Klingt spannend, doch natürlich müssen wir abwarten, ob diese einzigartigen Funktionen auch in der Praxis nützlich sein werden. Technische Spielereien sind sicherlich nett, aber wenn Olympus einen extrem hohen Preis rechtfertigen möchte, dann müsste die E-M1X schon mit wirklich spannenden Neuheiten zu überzeugen wissen. Ein neuer Rekord in Sachen Serienbildgeschwindigkeit würde da nicht reichen.

Möglicherweise wird Olympus die neue Kamera bereits im Januar 2019 präsentieren, wir dürfen uns in nächster Zeit also auf weitere interessante Gerüchte und Infos freuen.

Quelle: 43rumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

52 Kommentare

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  • Bin sehr gespannt, was Olympus tun wird. Etwas ganz Neues, ganz anderes zu machen, das klingt ja schonmal gut.

    So hat Sony ja auch mal, als sie mit den DSLRs nicht erfolgreich waren, die SLTs gebracht, und als auch das nicht der ganz große Coup war, die spiegellosen Vollformatkameras der A7- und RX1-Reihe.

    Manchmal zahlt sich Mut aus. Wäre schön, wenn auch Canon und Nikon etwas mehr Mut hätten.

  • … die wichtigen Baustellen, die Olympus reparieren und verbessern kann sind:
    – Einschalter auf die rechte Kameraseite
    – ein neues JPEG-Format
    – ein komplett elektronischer Verschluss
    – eine Diebstahlsicherung
    – eine einfache Bildbearbeitung u Versendung in der Kamera
    – eine neue „Beleuchtung“ für Motive die mehr Licht brauchen
    – austauschbare Handgriffe verschiedener Größen

    Also es mangelt nicht an notwendigen Verbesserungen und Veränderungen.
    Nur Preise jenseits 2000€ werden sich für mFT kaum durchsetzen lassen – auch wenn Sensoren nicht so wesentlich den Gesamtpreis bestimmen, wie gerne vermutet.
    Die Konkurrenz durch Fuji, Sony, Panasonic ist einfach stark und Canon Nikon wollen ja auch noch ein bischen mit spielen.

    Ein PRO IS Telezoom wird Olympus sicher helfen und weiter so innovative Objektive wie 12-100 mm, sie sonst niemand kann!

    • Olympus ist sicher ein guter Hersteller. Ich habe zweimal versucht mich damit zurecht zu finden. Wenn ich als Nikon-User eine Panasonic nehme, kann ich mich schnell mit der Bedienung und dem Menü anfreunden. Bei Olympus fand ich bisher alles anders gelöst. Muss ja nicht schlecht sein. Mir würde eine Olympus gefallen, welche mind. 24 MP hat, mind. 10 Bilder in der Sekunde (mech. Verschluss!) schafft und ich die GPS Daten direkt in den EXIF-Daten schreiben kann (während der Aufnahme). Dann würde ich gern auch zusätzlich in dieses System einsteigen. Alles andere vom System ist ja erstklassig schon vorhanden.

    • Olympus wird wohl 2500€ anpeilen – wird gemunkelt.

      Aber das wird trotzdem schwer angesichts von X-T3, X-H1, GH5, G9 und kommenden Alpha 7000.

      Mehr Geschwindigkeit geht immer, aus zwei Prozessorkernen können 8 oder 16 werden, wie in Smartphones längst realisiert.
      Nur wo wollen sie besseren Sensor her nehmen?
      Besser wäre für einige Anwender auf 10 MP zurück zu gehen und dafür saubere Fotos bei wenig Licht oder kurzen Zeiten zu bieten.
      Aber eben nicht für alle.
      Ich finde bis heute falsch, das Kameras alles können sollen – für alle Einsatzzwecke.
      Und dann sollen die Dinger noch perfekte Filme liefern – lächerlich.

      Das ist ein ganzes Stück weit verlogen!
      Warum nicht mal eine Kamera mit Schwerpunkt Tier/Naturfotografie wagen?
      Warum keine für Portrait/Hochzeit, keine für Studio?
      Klar die Sensorgrössen führen schon zu den unterschiedlichen Eignungen für die Schwerpunkte.
      So ist der mFT-Sensor prädestiniert für Reise-, Macro- und Tele-Fotografie. Das ist schon viel, muss aber für Tele u Macro noch deutlich durch mehr Objektive unterstützt werden!
      Das hat Olympus bisher versäumt!
      Ein Macro-Zoom, Lupenobjektiv und weitere SuperTele fehlen.

  • Heute war bei uns regional ein „Depri“ Tag, bis jetzt.

    Aber es trudeln Gerüchte in den ruhigen Herbst, das heitert auf. Wenn die Funktionen nicht nur elektronische Spielereien sind, sondern die Technik mit einbezogen wird kann es spannend werden. Schneller, weiter, höher wird es bestimmt. Wird die Bedienung dadurch komplizierter? Sind die neuen Funktionen für uns Fotografen gedacht oder wird es eine „Video“ Kiste? Welchen Namen das Baby bekommt ist egal, Hauptsache es ist vital!

    Weitere Infos würden Aufschluss bringen.

  • Ich frage mich immer, wie wurden Fotos vor 30,40 und mehr Jahren gemacht?
    Heute hat man den Eindruck, dass es nur mit der neuesten, tollsten und teuersten Kamera möglich ist.
    Also lieber noch 2 Jahre warten, denn spätestens dann kann man mit einer Kamera von Januar 2019 keine Fotos mehr machen.

    • Vor 40Jahren hatte man die Kamera 20 Jahre behalten, heute verlangt der Kunde alle Nase lang die neueste Innovation. Und sei es noch so überflüssig.

      • Ich glaube eher nicht, dass der Kunde es verlangt (zumindest nicht viele), man wird einfach mit Neuentwicklungen zugemüllt und muss sich selber zügeln, um nicht immer das Neueste und Beste zu kaufen.

  • Also ich vermute, dass Olympus eine Motivglocke für Landschaft, Architektur usw. einbaut und eine Aktsirene.
    So für Leute, die sich recht hochnäsig Fotograf nennen, ohne High-End-Automatiken aber einfach nichts auf die Reihe kriegen. Solch eine Zielgruppe, könnte ich mir vorstellen, visiert Olympus an … 😉
    ( IRONIE AUS )

  • Irgendwie werd ich den Eindruck nicht los, dass das MFT-Format zum Hochpreissystem gemacht werden soll. Wenn diese Kamera tatsächlich das Superlativ werden soll, ist ein Preis bei 3000,-€ nicht abwegig, nur wer bezahlt das angesichts der neuen VF-Kameras. Oder ist das jetzt das letzte Gefecht bei MFT? Das System verkauft sich nicht gerade gut, selbst der alte Mitstreiter Panasonic steigt ins VF ein. Olympus wird viel Knowhow und Ausstattung hier investieren, nur ist MFT eben nur von der Sensorfläche 1/4 dessen vom VF….und da ist der Knackpunkt. Höhere ISO und Auflösungen als jetzt wird es es nicht geben, es sei denn die Sensortechnik und folgende Signalverstärkung ändert sich grundlegend. Aber das hätten dann auch die Mitbewerber übernommen.
    VF und APS-C werden gegenüber MFT immer diesen Vorsprung haben. Sorry, wenn das jetzt düster klingt, aber das ist reine Physik, die Entwickler bei Panasonic wissen das auch, darum auch die 2. Linie namens Vollformat.
    Olympus sollte zwischen E-M5 und E-M10 ein Gerät etablieren. Das wäre der Wunsch vieler MFT Anwender.

    • „Höhere ISO und Auflösungen als jetzt wird es es nicht geben, es sei denn die Sensortechnik und folgende Signalverstärkung ändert sich grundlegend. Aber das hätten dann auch die Mitbewerber übernommen.
      VF und APS-C werden gegenüber MFT immer diesen Vorsprung haben. Sorry, wenn das jetzt düster klingt, aber das ist reine Physik, “

      Wie oft willst Du das noch erzählen, Martin? Es wird dadurch nicht richtiger. 70% des Kameramarkts sind nicht VF und nicht MF sondern die kleineren Sensoren mFT und APS-C. Die Qualität welche die Sensoren abliefern werden stetig besser und mit der nächsten Generation der Sensoren wird man auch bei kleineren Sensoren eine BQ hinbekommen, durch die die Unterschiede zwischen den einzelnen Sensorformate noch geringer wird als bisher ohnehin schon. Die Frage wird dann sein, wer wird noch das doppelte und dreifache Ausgeben und an Gewicht schleppen wollen, für nur noch geringste qualitative Unterschiede, die höchstens noch labor- aber kaum mehr praxisrelevant sein werden.

      Panasonic zumindest ist fleissig am Entwickeln eines solchen Sensors nämlich eines organischen Sensors, der um Faktoren geringeres Rauschen, höhere Dynamik und damit auch bessere Auflösung durch höhere MP-Zahlen erlauben wird.
      https://www.experience.panasonic.de/foto-film/organischer-sensor-revolution-der-kamera-technik
      Wer dann am Schluss welche Sensortechnologie verwenden kann, hängt im wesentlichen von der Patentsituation ab. Es ist also bei weitem nicht klar, dass den einzelnen Herstellern gleiche Sensortechnologie für deren jeweilige Sensorformate zur Verfügung stehen werden. Da könnte schon der ein oder andere über die Klippe springen weil er eben den Anschluss verloren hat und kein verbleibender Sensorhersteller in der Lage ist, ihn zu beliefern.

      • Thomas,
        deinen Beitrag kann ich so unterschreiben, alles richtig. Nur werden die Anteile der kleineren Sensorformate unterhalb VF angesichts der kommenden Flut von VF geringer werden. Die kleinen Formate, ich selbst knipse mit APS-C, haben leider nicht das „Prestige“ vom VF. Klingt doof aber ist so.
        Überall wird dem Kunden eingetrichtert, nur damit kann man die wirklich guten Bilder machen. Wir wissen, dass das eben nicht so ist. Leider haben sich die beiden Großen um das Halbformat wenig gekümmert, Objektive eher Mittelmaß, Kameras nach der Devise „irgendwas müssen wir ja bringen“.
        Sony nimmt sich jetzt erst das Halbformat richtig vor. Fuji ist da sehr gut aufgestellt, Pentax hat gute Sachen, dümpeln aber im Bekanntheitsgrad im nirgendwo rum.

      • Hallo Martin,

        dann sind wir also mit unseren Prognosen doch nicht so weit auseinander, wie ich aufgrund Deines ursprünglichen Posts annahm, das freut mich!

        Du hast sicherlich recht damit, dass VF ein anderes Prestige als mFT hat. Das ist aber seit Jahren und vor allem zu reinen DSLR-Zeiten schon so gewesen. Auch damals gab es schon Einstiegs-VF-DSLRs zu ähnlichen Preisen, wie jetzt die günstigeren VF-DSLMs. Trotzdem ist der Marktanteil der VF-DSLMs nicht grösser geworden. Solange Nikon, Canon, Sony und Panasonic ihre aktuellen (Einstiegs-)VF-DSLM-Modelle nicht deutlich unter 2000 Euro anbieten, und auch das Glas nicht günstiger wird, werden wohl kaum mehr Kunden VF anschaffen als bisher. Prestige ist eben bei weitem nicht alles, Preis, Gewicht und Packmass zählen für die allermeisten auch. Wer einen gefestigten Charakter besitzt, der packt all seinen Mut zusammen und traut sich auch mit APS-C oder gar dem Teufelszeug m43 in die Öffentlichkeit 😉 .

        P.S.: Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich sage nicht, wer VF fotografiert habe keinen gefestigten Charakter………

    • Noch als Ergänzung: Die Zukunft der neuen Sensortechnologie, von der ich geschrieben habe, hat bereits begonnen bzw steht unmittelbar bevor. Panasonic hat angekündigt, einen solchen Sensor Anfang 2019 in einem 8K-Camcorder mit ua Global Shutter und weit verbessertem Dynamikumfang erstmals einzusetzen. Weitere Kameras werden mit dieser Technologie folgen, kündigt Panasonic an.
      https://www.43rumors.com/panasonic-japan-announces-the-first-8k-camcorder-with-organic-sensor/

  • Weil ich Montags meist keine Lust auf Arbeit habe war ich heute mal bei meinem Großhändler in der „Geräte Abteilung“ stöbern.

    Weil ich in meinem langen Fotografen Leben noch nie mit Olympus fotografiert, das Design aber gut finde habe ich die Kameras und einige Pro Objektive ans Auge und in die Hand genommen. Erstaunlich! Warum habe ich MFT bisher nicht für voll genommen?

    Als dann ein Berufskollege im Vorbeigehen sagte er hätte für privat so ein Ding, die wären genial für unterwegs und die BQ sei echt gut hat mich das nachdenklich gemacht. Ich glaube ich muss mir so etwas ausleihen damit ich mir anhand der RAW ein Bild machen kann.

    Kann es sein das ich als Berufsfotograf so „versaut“ vom Voll- Mittelformat bin das ich nichts anderes mehr gelten lasse?

    Was ist wenn Olympus dieses System mit Leistung zum „leuchten“ bringt?

    • Hallo Alfred,
      beruflich nehme ich aktuell 2 x D850 und ein bisschen Glas dazu. Wenn ich einfach nur so unterwegs bin, dann „leihe“ ich mir bei meinem Sohn die Panasonic FZ1000 aus. Und mit dieser habe ich bereits Bilder gemacht, die zufällig entstanden sind, und veröffentlicht wurden. Obwohl der Sensor 20 MP und nur ein Zoll hat, ist die Bildqualität bis ISO 200 selbst für einen Druck A3 völlig ausreichend. Dazu trägt auch das gute Objektiv bei. Insofern, natürlich kann mit einer MFT-Kamera eine mehr als ausreichende Qualität erreicht werden. Wie bei 46 MP muss man aber sauber arbeiten. Ich würde wie ich schon oben schrieb nur einige Mindestanforderungen an eine MFT-Kamera haben. Wenn diese umgesetzt sind, nehme ich gern das System zum „Vollformat“ (früher nannten wir 24×36 als 6×6 Hasselbladfotografen immer „Schnipseldias“) dazu.

    • „Kann es sein das ich als Berufsfotograf so „versaut“ vom Voll- Mittelformat bin das ich nichts anderes mehr gelten lasse?“

      Wenn man sich Deine Posts in all den Threads hier durchliest, würde ich sagen, „Nein“, ist die Antwort, Du lässt auch anderes gelten, vor allem Fujis APS-C. Wenn Du Dir die RAWs einer OM M1 II anschaust und mit MF vergleichst, wirst Du sicherlich bei genauer Analyse Unterschiede finden können. Die Frage ist jedoch, sieht ein Betrachter bei üblichen Ausdrucken oder Bildschirmdarstellung diese Unterschiede auch dann, wenn er nicht danach sucht sondern nur den Bildinhalt auf sich wirken lassen will? Meiner Ansicht nach ist die erzielbare BQ insbesondere mit der G9 und der M1 II auf einem erstaunlich hohen Niveau.

  • Wie schön …
    Olympus bekommt viel Lob ….
    Und auch hier genug Lob und Ratschläge …
    Auch ich finde die Kameras und Linsen gut ….
    Nur leider kann ich nicht alles kaufen weil ich mal nur zwei Hände habe zum Fotografieren ….
    Und nur zum „Haben wollen“ ?
    Auf der „Habenwollen – Liste “ steht schon so viel drauf – da ist für Olympus leider kein Platz mehr …
    Ich glaube so geht es vielen hier im Forum …
    Grüsse von Gustav ….

  • 1. M I Sixx ähh M I X kommt mir irgendwie bekannt vor
    2. Die Art der Vorstellung kommt mir auch irgendwie bekannt vor
    3. Wenn es nur die Verbesserungen von Cat sind, Nein Danke, ich habe auch nur 2 Hände.

  • Mit meiner Olympus OM-D mache ich technisch bessere Bilder als früher mit meiner Leicaflex. Wofür dann heute VF beim outdoor shooting? Gut, im Studio habe ich einen Boliden, aber damit schleppe ich nicht durch die Gegend.

  • Die bahnbrechenden Neuigkeiten, die auch in der Herstellung sicher eine Verteuerung bedeuten würden, wären:

    1. Global Shutter mit hoher Dynamik
    2. Echter Highres Mode als Freihand-Aufnahme

    Das könnte das MFT-Format richtig interessant machen, auch wenn der Kamerapreis sehr hoch wäre.

  • Teuer muss sein, denn bei den zu erwartenden Stückzahlen müssen Entwicklungskosten wieder reinkommen. Ich bezweifle, dass das Ding von Olympus zum Hype werden wird. Der Markt ist komplett übersättigt und pure Verdrängung, die aber eher von den drei Großen bestimmt wird.
    Wenn überhaupt, könnte ein Hersteller wie Olympus es nur mit echten Innovationen versuchen, aber welche sollten das sein, außer irgendwelche „Kleinigkeiten“, die nur anders gelöst sind…Photoshop mit auf der Kamera? Drohne direkt mit eingebaut? Raketenantrieb?
    Letztlich entscheiden Stückzahlen und da sehe ich Olympus ganz weit hinten, weil ich denke, die klassischen Großmärkte und Versender positionieren insb. Sony für den Massenmarkt ganz vorn.
    Es wird bei Liebhabern bleiben, die dann auch gewillt sind die Preise dafür zu zahlen.

  • Es ist immer wieder Interessant was als TEUER empfunden wird. Als es noch Analoge gab war die NIKON F-4 zu TEUER.
    So ein Bulshit, eine Kamera für den Profieinsatz zu bauen komme ich um die Physik nicht drumherum.
    Eine mechanische Profi-Taucheruhr ist sehr aufwedig gebaut und kostet so mehr als eine Digitale.
    Eine Digitale Kamera hat immernoch beide Koponenten drin, was einen noch gröseren Aufwand für den Profieinsatz bedeutet. Oder warum sind die EOS 1 / D-5 so teuer? Und ich denke wenn man dies Boliden als Referenz zur M1X setzt sind 2600 Euro nicht zu teuer. NUR weil es eine MFT ist braucht man nicht glauben das ein solcher Aufwand da nichts kostet. Und nochmal zu dem Pixelwahn der immer und immer wieder als irgend ein Argument wieder durchgekaut wird, ist immer zu dem Nutzen zu betrachten. 20 MP reichen (EOS 1/ D-5) in der Regel aus. Ich habe schon einige Hochzeiten mit der D-700 & D-300 gemacht und noch NIE das Bedürfnis gehabt nach mehr Pixel oder weiger Rauschen oder sonstwas. Seit ich das MFT habe auch nicht.
    WENN ich mal mehr brauche dann mache Multishot ODER leihe mir eine MF aus. Und das kommt selten vor.
    Das Preisleistungs-, Qulitäts-, Nutzungs- und Gewichts-Verhältnis bleibt einfach ungeschlagen.
    Das MFT macht bessere Bilder als die alten Nikon´s die ich früher hatte, WAS WILL und BRAUCHE ich mehr?!?
    Früher zwei Bodys und fünf Objektive über 10KG, jetzt identische Ausrüstung im MFT keine 3 KG. Welch eine freude für mein Rücken. UND ich nehme so häufig alles mit weil ich mich nicht entscheiden mus, wegen dem Gewicht. Unterwegs disponiere ich den auch schon mal um.

    • Hallo Jörg,
      auch deinen Artikel kann ich unterschreiben, das gesagte ist richtig. Wenn ich richtig gelesen habe, bist du als gewerblicher Fotograf tätig? Wenn ja, was verlangen die Kunden heute als Mindestauflösung? Ich selbst (Amateur) bin mit 16 MP vollkommen zufrieden, fotografiere mit Fuji. Damit hab ich schon bemerkenswerte Aufnahmen erstellen können. Natürlich ist eine MFT wie die E-M5 ein Präzisionsgerät. Zu analogen Zeiten hatte ich eine Minolta Ausrüstung.
      Viele Grüße von Martin

  • Sony´s neue Sensoren:
    Sensor Auflösung System F/psec Color Technologie
    IMX299 11M 4/3rds 60 RGB BI
    Dies wird höchstwahrscheinlich der neue M1X sensor werden, mit den 60 B/Sec könnte ich mir vorstellen das es möglich sein wird High-Res.Shot aus der Hand zu schaffen. Und die 11 MP sind ausreichend, wie gesagt die Nikon D-700 / 300 hatte nauch nur 12MP und vermisst hatte ich nichts. Mit etwas Phantasie kann man sich noch ganz andere Dinge ausmahlen was Olympus mit diesem Sensor bauen kann. 4K 60 sind da auch drin. Jetzt wird das Eis für die Anderen (Ausser Panasonik) schon Dünn. Die IBIS wird dann in die dritte Genaration kommen, die kommbi mir den Objektiven IS wird auch garantiert aus gebaut. Es werden neue PRO Zomm´s und FB kommen. Damit kann man schon sagen das die PROFI-Liga erreicht wird. Wer sich mit Olympus auskennt wird festgestellt haben das auf der Webseite unter den FT-Ojektive einiges nicht mehr bestllt werden kann. Was naheliegend ist das diese dann als MFT Objektive bebaut werden. Z.B. 12-35mm 2,0 und 35-100mm 2,0. Das12mm 1,2. ist schon gesetzt.

  • Bin mal gespannt was da geplant wird. Aber denke mal es wird kein Feature sein, was wir nicht schon von Smartphone oder in der Nachbearbeitung kennen.
    Könnte mir vorstellen, dass die PixelShift Technologie vielleicht verbessert wurde und aus der Hand funktioniert oder etwas ähnliches wie Dual-ISO verwirklicht wird.

  • Hallo, ich denke diese Sensorgröße keine Überlebenschance hat. Schon gar nicht bei weiterhin hohen Preisen. Es gibt mittlerweile keinen Grund mehr auf so eine Technik zurückgreifen.

    • Hallo,
      Es gibt auch günstige Kameras und Objektive bei MFT, z.B. die GX80 (500€ mit Kit). Für Hobbyfotografen gibt’s eigentlich keinen Grund, auf größere Sensoren zurückzugreifen.
      Die Kombination aus Preis, Vollausstattung, Bildqualität, Bedienung und Kompaktheit (die ich so nicht bei APS-C oder VF gefunden habe) war mein Grund diese zu kaufen.
      Würde aber auch nicht mehr als 700-800 € (für die Kamera) ausgeben.

    • Wenn es mittlerweile keinen Grund mehr geben soll, „auf so eine“ Technik zurückzugreifen, wann gab es denn dann mal einen Grund dafür und weshalb? Bin wirklich gespannt auf die Antwort.

      Tatsächlich ist die Überlebenschance für m43 jedenfalls sehr hoch. Am Vorteil, sehr kompakte und vergleichsweise preisgünstige (Fleischwolf hat ja auf die sehr preisgünstigen Modelle bereits hingewiesen) Gesamtausrüstungen zu ermöglichen hat sich nämlich ebensowenig etwas geändert, wie an dem Umstand, dass man bei den allermeisten Fotos nicht erkennen kann, ob sie mit M43, APS oder VF gemacht wurden. Hinzu kommt dann noch, dass man mit m43 extrem lange äquivalente Brennweiten mit kleinen Baumassen und vergleichsweise geringen Kosten erzielen kann. Durch die bereits angekündigte neue Sensorgeneration der organischen Sensoren wird der sichtbare Unterschied noch geringer werden.

      m43 wird seit seiner Erschaffung von vor ca 10 Jahren sein baldiger Tod prognostiziert. Genau das Gegenteil war bisher und wird auch zukünftig der Fall sein. Jedenfalls solange, wie Panasonic und Olympus an dem Format festhalten und ihre entsprechenden Programme auch aktuell halten.

  • Wenn dieses Gerücht hier über die neue Oly stimmen sollte, dann kann man den Abgesang auf alle aktuellen und angekündigten VF-DSLMs anstimmen 😉 .
    https://www.43rumors.com/ft5-the-new-e-m1x-will-outperform-the-fuji-x-t3/

    Und Alfred wird erst recht ins Grübeln kommen, ob er seine Entscheidung für die X-T3 nochmals überdenken sollte 😉 .

    P.S.: Zugegeben, ist natürlich etwas provokant gemeint, zumal ja noch keinerlei Detail bekannt ist, in welcher Weise die Oly die X-T3 angeblich übertreffen soll. Also bitte keine Abhandlungen, welche Vorteile die VF-DSLMs und die X-T3 haben.

    • Die Sensoren werden nach wie vor bei Sony gefertigt und wen die Sensoren die gleiche Technologie (bis auf den X-Trans Pattern) wie die X-T3 haben, so bleibt dennoch der Größenunterschied. Genau an diesem Punkt kat die Physik noch ein Wörtchen mitzureden.
      Erinnern wir uns an die Pen-F Einführung, auch da hat man schon wahres Hexenwerk heraufbeschworen, bezüglich der Sensorleitung und dennoch blieb er hinter, zu der Zeit, aktuellen APS-C Sensoren zurück. Wenn doch nur die doofe Physik nicht immer so rechthaberisch wäre!

  • Habe eben in 4/3 rumors gelesen das der gute Tony North sagt das MFT tot sei ….
    Dann ist an dem Gerücht des Sterbens von MFT wohl doch was dran …
    Viele Jäger sind des Hasen´s Tod …
    Wer kauft denn da noch eine teure Olympus – MFT bei dem Gerede ?

    • Gustav,

      ich habe vor einem halben Jahr schon geschrieben, dass man den Tony nicht ernst nehmen kann, und habe böse Kommentare geerntet. Tony ist gekauft, der muss die Vollformatkameras pushen, die in der Startlinie stehen, und zwar egal, welchen Schrott die produzieren. Damit das gelingt, muss man natürlich die Konkurrenz erst mal tot sagen (MFT und APS-C). Der gute Tony hat aber nicht die Rechnung damit gemacht, dass es noch ein paar Leute in Europa gibt, die etwas in der Birne haben. Ich weiss ja nicht, wo der gute Tony herkommt, aber für mich tönt das sehr amerikanisch. Die meinen nämlich sowieso, sie hätten die Welt erfunden (statt von den Indianern geklaut) und der Rest habe einen IQ von unter 50. Doch auch Trump beweist ja laufend das Gegenteil, wobei, auch die Merkel sieht nicht allzu besser aus, aber die ist wenigstens so schlau, dass sie freiwillig zurücktritt.

      Wie dem auch sei; Gott sei Dank wurde der Rest der Welt auch noch mit einem Hirn ausgestattet, man muss es nur noch brauchen …

    • also Anfang des Jahres hatte Mark hier einen Artikel veröffentlicht wer die meisten Kameras 2017 verkauft hat, bei DSLM ging Platz 1 an Olympus. Aber was sind schon Zahlen wenn es einen Tony gibt 👍

    • oje, jetzt glauben wir schon klatsch und tratsch…
      die haie haben schon vor den dinos gelebt, diese überlebt und leben noch heute, da sie in der lage waren sich zu spezialisieren und sich anzupassen. höchstwahrscheinlich wird es auch noch haie geben wenn die menschen nicht mehr existieren. warten wir mal ab was zuerst verschwindet. mft, apsc oder kleinbild. der nutzen/die anpassungsfähigkeit und der verbraucher werden das entscheiden. und kein möchtegernfachmann mit einer glaskugel.

      • Endlich mal ein vernünftiges Wort; wenn du das nur noch mit Grossbuchstaben hinkriegen würdest. Die Haie hätten es auf jeden Fall verdient.

    • Klatsch und Tratsch !!!
      Schämt Euch …
      Also wenn schon einer mit dem Alpensupernamen Tony testet und eine Marktanalyse stellt dann sollte man ihm wenigstens Respekt erweisen und nicht gleich alles niedermachen was er orakelt ….
      Solch bodenstämmigem Namen glaube ich aber mehr als dem Toshihisa lida – der wohl aus dem Lido kommt – und der uns auch Märchen von Fuji auftischen will – kein VF oder so …
      So wie ich weiß ist Olympus von China zum billigeren Vietnam umgezogen und hat im ersten halben Geschäftsjahr 2019 schon 5,8 Milliarden Verlust gemacht – ob da teure Kameras helfen?
      Da sitzt der Wurm drin – da helfen keine Pillen – solche kriselnde Firma will doch Leica nicht in seinem Konsortium haben – da wird dann gesagt Olympus will nicht mitmachen ….
      Und der liebe Mirko redet von vergangenen besseren Oly-Zeiten – 2017 – jetzt ist das Geschäftsjahr 2019 in Japan – na ja er will die MFT´ler ein wenig trösten – aus Mitleid ….
      Ich habe das auch …
      Ja die goldenen Zeiten des MFT kehren sich schon langsam vom Silbernen ins Bronzene – es sieht ja auch überall nicht gut aus – sogar die Kanzlerin ist schon im Bronzestadium …
      Das ist die Globalisierung – den Kleinen beißen die Hunde – so geht es auch dem Kleinen Format …
      Ach ich bin wieder so pessimistisch – daran ist Daniel mit seinem Fischgerede schuld – wir konnten noch keine Forellensetzlinge einsetzen da es immer noch so wenig Wasser in den Quellen gibt und ganz abfischen geht auch nicht und so haben wir bald Hai-Forellen im Teich – hoffentlich rutsche ich nicht mal aus – dann müsst Ihr hier ohne mich auskommen …
      Eine gute Nacht wünscht Euch Gustav ….

      • Gustav,
        sehr schöne Zeilen hast Du da geschrieben, komm gib es zu da hast Du von Canon abgekupfert. „Die Zahlen waren schlecht aber die Zukunft sieht rosig aus“ so hat doch Canon die letzten Quartalszahlen veröffentlicht 😉

    • Ich habe mir das Video von Northrop angetan. Es ist nichts anderes als Kaffeesatzleserei auf Basis der Sensortechnologie von heute bzw. gestern, denn heute sind bereits Sensoren im Anmarsch, die Tonys wichtigste Argumente zerblasen. Er redet davon, dass mFT zu grosses Rauschverhalten habe, im Vergleich zu VF und dass Handykameras einen DR haben, der nahe an den von mFT-Sensoren herankomme. Zum einen, ist das bereits seit zehn Jahren so und trotzdem verkauft sich mFT und hat einen eigenen Markt. Zum anderen werden die bald erscheinenden neuen organischen Sensoren einen DR haben, der bereits bei mFT einen solchen DR zeigt, dass zum VF kein Unterschied mehr zu erkennen ist. Ebenso werden diese Sensoren fast rauschfrei sein, jedenfalls wird Rauschen bei mFT im Vergleich zum VF kein Thema mehr sein. Das erlaubt dann auch bei mFT erheblich höhere Pixelzahlen. Damit nähert sich mFT dem VF so weit an, dass man bei den Bildergebnissen kaum noch Unterschiede sehen wird. Der durch die Objektive zwischen mFT und den Handys bestehende Unterschied wird jedoch bestehen bleiben und ist höchstens durch Software auszugleichen. Diese Errechnungsmöglichkeiten von Bildern besteht aber auch für Kameras des eigentlichen Kameramarkts. Es wird also eher darauf hinauslaufen, wieviele der Kamerakunden in Zukunft bereit sein werden, nur rudimentär Bilder aufzunehmen und den Rest durch Kameraelektronik errechnen zu lassen und wieviele dieser Kunden tatsächlich foto- und videografieren wollen?

      Weiter behauptet der Tony, mFT sei aus Preisgründen eingeführt worden. Nun sei aber der Preisunterschied nicht mehr gross bzw nicht gegeben. Naja, dann soll der Tony mir mal erklären, wie gross der Preisunterschied zwischen einer aktuellen GX9 und der günstigsten AKTUELLEN VF-DSLM ist? Oder anders ausgedrückt, bitte Tony, stelle mir für den Preis einer Oly E-M10III eine aktuelle VF-DSLM auf den Tisch, ich bedanke mich jetzt schon dafür!

      Er behauptet dann ferner, dass man beim Vergleich von mFT und VF den Cropfaktor sowohl auf die Brennweite als auch auf die Blende anwenden muss, er will nämlich nicht gelten lassen, dass vergleichbare mFT-Objektive kleiner bauen als VF-Objektive. Zum einen ist auch dies bereits seit mehr als zehn Jahren der Fall und trotzdem……. (ihr wisst ja schon)… Zum anderen gilt Tonys Rechnung einzig und alleine für die Bokeh-Betrachtung. Wenn man jedoch nur die fürs Fotografieren zu 90% entscheidende Frage stellt, welche Lichtverhältnisse habe ich und wie muss oder kann ich belichten, ist der Crop-Faktor eben GERADE NICHT auf die Blende anzuwenden. Und siehe da, dann stimmt das seit mehr als zehn Jahren geltende Argument auch heute und in der nächsten Zukunft, dass man bei gleicher Blende und gleicher äquivalenter Brennweite eben bei mFT deutlich kleinere Objektive erhält.

      Tony vergleicht dann in genau diesem Zusammenhang das Olympus 300mm/4 mit dem Nikon 600mm/4 und behauptet, es gäbe keinen Ersatz für diese massive Anhäufung von Glas wie beim Nikon 600mm. Mit dem 300mm hätte er nur „worst results“ erhalten. Beweise für seinen Behauptung bleibt er jedoch schuldig, er behauptet es einfach. Im Netz sind hingegen fast einhellig Lobeshymnen auf das Oly 300mm zu finden, sowohl was die Abbildungsleistung als auch die Abbildungseigenschaften angehen. Tony kommt mir hier vor, wie der Geisterfahrer der sich beim Verkehrsfunk meldet und ein ganzes Geschwader von ihm entgegen kommenden Geisterfahrern melden will.

      Er widerspricht sich dann sogar selbst, als er zum Thema R&D Kosten kommt. Er behauptet, beim schrumpfenden Markt (was ja soweit richtig ist) der Kameras würde auch der mFT Markt kleiner werden, was dann dazu führe, dass die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die R&D Kosten zu decken. Eingangs zu diesem Thema erzählt er noch davon, woraus sich die R&D Kosten zusammen setzen, nämlich Sensortechnik, Codec-Entwicklung, Elektronikentwicklung etc…. Dann fragt er, ob Panasonic tatsächlich ihr R&D-Budget nun hälftig auf mFT und hälftig auf VF verteilen würde? Damit würde sich Panasonic ja selbst handlungsunfähig für die weitere Entwicklung ihres VF-Programms machen. Da hat er gute Tony jeoch nicht bemerkt – oder wollte er es nicht bemerken? – dass ein ganz erheblicher Teil der Entwicklungs- oder zumindest der Vorentwicklungsergebnisse SOWOHL für das grosse als auch für das kleine Format verwendet können. Seine Rechnung, mit einem fixen Budget und zwei Formatprogrammen könne man nur die Hälfe an Entwicklungsergebnissen für das jeweilige Format erhalten, ist also völlig falsch. Genau das Gegenteil ist nämlich der Fall!

      Am Schluss hängt er sich sehr weit aus dem Fenster heraus, er behauptet nämlich, in den nächsten 5 Jahren werden wir kein neues mFT „Gear“ sehen!! Was meint er mit „Gear“? Neue Kameras oder nur irgendwelche Ausrüstungsobjekte? Olympus hat ja für nächstes Jahr schon eine neue Kamera angekündigt, wenn Tonys Prognose zutreffen sollte, müsste das ja eine Kamera mit einem anderen Sensorformat als mFT sein. Panasonic hat auf der Photokina ein Dummy für ein neues mFT-Objektiv 10-25mm 1.7 angekündigt. Er prognostiziert also, dass dieses gar nicht erscheinen wird. Sehr gewagt, was er da behauptet, das könnte jedenfalls seine Glaubwürdigkeit ernsthaft in Frage stellen, wenn schon genau die beiden angekündigten Produkte tatsächlich erscheinen sollten.

  • Olympus versucht sich, nach der Händlerpanne vom letzten Jahr, durch ihre Preisgestaltung in die Exklusivität zu retten.
    Was ist passiert? Kurz vor der Fotokina im Jahr 2017 hat Olympus versucht, ihr Händlernetz aufzusplitten, in PRO un Consumer, damit wollten sie die Marktpreisgestaltung regulieren. Das hieß fortab dass viele Händler nicht mehr in der Lage waren PRO-Ware zu beziehen, also keine PRO Objektive und keine OM-D E-M1 Modelle mit entsprechendem Zubehör. Enige Händler haben erst auf der Fotokina, quasi zwischen Tür und Angel erfahren, das sie ab sofort keine PRO-Händler mehr sind und das obwohl sie über Jahr ein großes Vertriebsnetz für Olympus aufgebaut hatten. Viele Händler fühlten sich von Olympus verkauft un verraten und stellten den Handel mit Olympus komplett ein, immerhin blieb ihnen für den micro4/3 Markt noch Panasonic und so wurde diese Marke ausgebaut.
    Also ging der Schuss für Olympus nach hinten los und die Umsätze im Bereich Foto brachen massiv ein. Einzig die Tatsache das Olympus das gesamte Unternehmen (somit auch die Sparten Medizintechnik, Naturwissenschaft usw.) in der Jahresbilanz ausweist, lässt die Zahlen gut aus sehen.
    Im Bereich Fotografie sind sie schon lange kein Innovationstreiber mehr, obwohl ich zugeben muss, dass ich die massiven Gehäuse sowie die tollen Pro-Objektive mit ihrer hohen Verarbeitungsqualität immer sehr mochte.
    Leider stoßen die micro4/3 Sensoren zu stark an Ihre Grenzen und auch diese Aussage treffe ich ausschließlich für mich und meine Anforderungen.