Ein “wildes Gerücht” macht die Runde: OM System soll angeblich an einer monochromen Version der OM-3 arbeiten, die noch 2026 erscheinen könnte.
Laut einem Bericht von 43rumors könnte im Herbst 2026 eine OM System OM-3 Monochrom auf den Markt kommen. Wohlgemerkt stuft die Gerüchteseite die Information selbst als “wild rumor” ein, also als Hinweis von einer ungesicherten Quelle. Hier ist also Vorsicht geboten – spannend ist der Gedanke aber allemal.
Eine OM-3 ohne Farbfilter wäre ein mutiger Schritt in eine kleine Nische, die bislang von einigen wenigen Kompaktkameras und Modellen wie der Leica M11 Monochrom und der Pentax K-3 III Monochrome bedient wird. Die Kameras richten sich an Enthusiasten, die Schwarz-Weiß-Fotografie nicht als nachträgliche Konvertierung verstehen, sondern als eigenständige Disziplin. Eine OM-3 Monochrom könnte die erste vergleichsweise günstige spiegellose Systemkamera mit Monochrom-Sensor werden.
Was bringt ein Monochrom-Sensor überhaupt?
Ein herkömmlicher Bildsensor ist eigentlich farbenblind. Erst der vorgelagerte Bayer-Farbfilter sorgt dafür, dass jeder Pixel nur rotes, grünes oder blaues Licht erfasst. Die fehlenden Farbinformationen werden anschließend per Demosaicing errechnet, also interpoliert. Das funktioniert erstaunlich gut, kostet aber Schärfe und Lichtempfindlichkeit.
Ein Monochrom-Sensor verzichtet komplett auf diesen Farbfilter. Jeder Pixel empfängt das gesamte Lichtspektrum und misst reine Helligkeitsinformationen. Daraus ergeben sich Vorteile wie eine höhere Lichtempfindlichkeit, mehr Schärfe und ein höherer Dynamikumfang.
Der Nachteil liegt auf der Hand: Man fotografiert ausschließlich in Schwarz-Weiß. Wer die Tonwertverteilung beeinflussen möchte, muss wie in analogen Zeiten physische Farbfilter (Rot, Gelb, Orange, Grün) vor das Objektiv schrauben.
Nicht so abwegig, wie es klingt
Auch wenn die Quelle der Informationen nicht zuverlässig ist, ganz abwegig ist die Idee nicht. OM System hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass man vor spezialisierten Nischenprodukten nicht zurückschreckt. Erst im Februar dieses Jahres kam mit der OM-3 Astro eine dedizierte Kamera für Astrofotografie auf den Markt, die sich durch einen modifizierten IR-Sperrfilter von der Standard-OM-3 unterscheidet. Auch die ältere E-M1 Mark III gab es bereits als Astro-Variante. Das Prinzip ist also bekannt: Man nimmt ein bestehendes Kameramodell, modifiziert den Sensor und bedient damit eine spezialisierte Zielgruppe.

Bei einer Monochrom-Variante wäre der Aufwand vergleichbar. Der BSI-Stacked-Sensor der OM-3 müsste ohne Bayer-Filter gefertigt werden und die Firmware entsprechend angepasst werden. Die mechanische Plattform, das Gehäuse und die gesamte Objektivkompatibilität blieben identisch.
Für wen wäre das interessant?
Das kompakte, wetterfeste (Retro-)Gehäuse der OM-3 mit seinem leistungsstarken Bildstabilisator ist prädestiniert für Street-, Reise- und Dokumentarfotografie. Genau jene Genres, in denen Schwarz-Weiß traditionell gerne genutzt wird. Im Vergleich zur Leica M11 Monochrom würde eine OM-3 Monochrom deutlich leichter, kleiner und sicherlich wesentlich günstiger ausfallen.
Ob an dem Gerücht tatsächlich etwas dran ist, bleibt abzuwarten. Die Infos sind dünn, zumindest uns gefällt die Idee aber gut. Wie sieht es bei euch aus?


Da hatte LEICA 2011 schon sehr viel Weitblick für solche Kameras. Ob man so etwas braucht muss jeder für sich entscheiden. Aber Spass macht es alle mal. Habe mir seiner Zeit extra eine PEN F für diese Art von Fotografie zugelegt. Wie gesagt, macht Spass.
Man komponiert seine Bilder ausschließlich mit Licht (Weiß) und Schatten (Schwarz) – dazwischen liegen feinste Grautöne die es zu erfassen gilt. Man lernt eine NEUE Sichtweise auf das sonst so farbige Leben. Plötzlich sieht der Bildermacher grafischer weil Hell-Dunkel Übergänge zu neuen Strukturen werden, weil sonst oft gefürchtete Kontraste in SW zum ausprobieren einladen und weil Schärfe plus sanfte Unschärfe gemeinsam das Bild ausmachen. Die M11 Monochrom ist DAS Gehäuse dafür – sozusagen die Referenz. Bei ihr spielen die besonderen Dritthersteller Objektive ihre Stärken aus. Sind zusätzlich wie in der analogen SW Fotografie vorgesetzte Filter mit im Spiel bewegt man sich fotografisch in einer anderen Welt.
Eine OM-3 Monochrom würde die MFT Systemkamera Vorteile mitbringen – Pentax hat die Produktion der K3-Monochrome eingestellt es wäre ein Platz für die OM frei geworden.
Hört sich sehr interessant an. Da ich zunehmend in s/w fotografiere, könnte ich wohl schwach werden.
Genauso sehe ich das auch. Mit meiner Pen F fotografiere ich fast nur in SW. Die OM3 Monochrome wäre eine tolle Ergänzung.
Für den s/w Spaß ist mir die Leica bei aller Qualität zu teuer. Mit einer Olympus s/w wäre ich dabei, die Objektive habe ich ja schon 😉
Haben Sie für schwarzweiß extra Objektive?
Kennst Du diese Objektive nicht? Das sind Objektive mit Farbsperrbeschichtungen, wodurch man auch Farbfilme und Farbsensoren zur S/W-Fotografie verwenden kann……
@Radioreinhard
Lass dir von Thomas Müller keinen Quatsch erzählen. Man benötigt keine speziellen SW-Objektive!!! Du kannst alle Objektive auch kostengünstig mit Schraubfiltern auf Monochrom umrüsten. Diese Filter haben die gleiche Farbsperrbeschichtung, sind aber deutlich preiswerter. 👍
Man bist Du eine Spassbremse 🤣. Reinhard (Riek) trollt hier doch seit Monaten mit seinem Praktica M42 Geschwafel umher und stellt blöde Fragen, auf die man nur mit blöden Antworten erwidern kann. Oder glaubst Du ernsthaft, dass ein Praktica-Nutzer keine Ahnung von Gelb-Orange-Rot-Filtern hat?
Natürlich gibt es spezielle Objektive!
Canon als Marktführer splittet die sogar noch einmal auf, schwarze Objektive und weiße Objektive, also Optiken für Tag und Nacht!
Dann haben die noch welche mit einem roten Ring, selbige sind für Hauttöne besonders gut geeignet, genau wie früher ja auch auf den Filmen die Lichtempfindlichkeit drauf gedruckt war, konnte man drann erkennen, wie dunkel die Dunkelkammer sein musste. Die 800er waren besonders schwierig, meinereiner hat da mal einen Film ruiniert, weil ich in der besonders dunklen Dunkelkammer denn Film im Putzeimer entwickeln wollte, den das Eheweib dort hatte stehen lassen.
Hat irgend jemand mit modernen Kameras ein Problem wegen mangelnder Schärfe, oder Dynamik/Lichtempfindlichkeit?
Ich nicht.
Ich fotografiere gern in SW. Ca. 10% meiner Aufnahmen. Aber die Welt ist nun mal farbig, besonders in der Natur liebe ich eine natürliche Farbwiedergabe.
Aber für SW eine extra Kamera kaufen? Niemals, selbst wenn Geld keine Rolle spielen würde! Falls ein Motiv Farbe benötigt, oder ich hinterher am Rechner denke, Farbe täte dem Bild gut, habe ich die RAW- Datei in Farbe.
In Städten, alten Dörfern und Lost places ziehe ich ab und an mit meiner Oly PenF los, mit den tollen SW- Funktionen und den SW- Farbfiltern, das möchte ich nicht missen.
Eine Kamera nur für SW? Dann müsste ich die ja zusätzlich schleppen, den klitzekleinen Vorteil in der Bildqualität bei einer reinen SW- Kamera sieht man doch nur beim Pixelpeeping, also was solls.
Die angeblichen Vorteile einen reinen SW- Kamera kommen doch in 1. Linie aus den Marketingabteilungen der Hersteller.
Sehe ich genau gleich wie du, ich wandle auch ab und in Schwarz-Weiss-Fotos um, zwar etwas weniger, vielleicht etwa 2 bis 3 Prozent. Es käme mir aber nie in den Sinn, dafür extra eine spezielle Kamera zu kaufen. Die Farben in der Natur sind wirklich zu schön, um sie nur in Schwarz-Weiss wiederzugeben.
Thorsten, das unterschreibe ich vom ersten bis zum letzten Satz. Dafür geeignete Fotos entwickle ich manchmal auch zu S/W Fotos oder stelle bei den Fujis gleich eine der S/W Filmsimulationen ein. Das reicht mir, mehr an S/W brauche ich nicht und bezweifle auch, dass mit einem monochromen Sensor erkennbare Vorteile erzielt werden. Ich käme nicht auf die Idee mir eine Kamera für sicherlich mehr als 1´500 Euro anzuschaffen, die nur S/W erstellt.
Ich verstehe den Punkt mit der Flexibilität total – die RAW-Datei einer Farbkamera ist im Alltag natürlich die sicherere Bank. Aber die Aussage, dass die Vorteile einer reinen Monochrom-Kamera nur aus der Marketingabteilung kommen, lässt die physikalischen Fakten ein bisschen unter den Tisch fallen. Physik lässt sich nämlich leider nicht wegdiskutieren. Das Hauptproblem ist die Bayer-Matrix, also dieses Mosaik aus Farbfiltern, das vor jedem normalen Sensor sitzt. Man kann sich das wie eine Sonnenbrille für die einzelnen Pixel vorstellen: Ein grüner Filter lässt eben nur grünes Licht durch und schluckt den roten und blauen Anteil. Ein Monochrom-Sensor hat diese „Brille“ nicht. Das bedeutet im Klartext, dass fast jedes Photon, das auf die Linse trifft, auch wirklich beim Sensor ankommt. In der Praxis gewinnt man dadurch etwa ein bis zwei Blendenstufen an echter Lichtempfindlichkeit. Das ist gerade im Low-Light-Bereich kein „Pixelpeeping“, sondern der Unterschied zwischen einem sauberen Bild und Matsch. Dazu kommt das Thema Schärfe: Bei einer Farbkamera muss der Bildprozessor immer „raten“. Da jeder Pixel nur eine Farbe sieht, müssen die fehlenden Informationen von den Nachbarpixeln interpoliert werden. Eine Monochrom-Kamera rät nicht, die misst einfach an jedem Punkt die exakte Helligkeit. Das sorgt für einen Mikrokontrast und eine Detailzeichnung, die… Weiterlesen »
Da muss man nichts mehr hinzufügen, so ist es!👍
Also das Gerücht klingt logischer als man glauben sollte, wäre eine “Neue” nach “Art des Hauses”!
Die Entwicklungskosten dürften sich bei der Hardware in Grenzen halten, gesamt allemal billiger als etwas Neues zu bringen und wieder Verkaufschancen in einer Nische aufgetan.
Will meinereiner nun kritisieren oder gar stänkern?
Aber nein, so eine S/W-Kamera hätte ihre Berechtigung, würde ihre Käufer finden und Kaufleute wollen eben mit möglichst wenig Aufwand mehr Umsatz erzielen. Wäre allemal besser als diese Daueraufrüsterei anderer Hersteller, die uns dann mit endlosen Werbesprüchen erklären wollen, wieso wir unsere veraltete Knipse endlich aufrüsten müssen.
Was ich in letzter Zeit beobachte: Sämtliche Kamerahersteller wollen auch noch auf den fahrenden Nostalgie-Zug mit Reduktion und Schwarz-Weiss aufspringen, um auch noch ein paar Yen zu verdienen. Wenn sie sich dabei nur nicht die Knochen brechen…
Mag sein, lieber Rolf, aber, irgendwie wird meinereiner den Verdacht nicht los, in den nächsten Jahren werden sich so oder so einige Kamerahersteller den Hals brechen, egal auf welche Züge nach nirgendwo die aufspringen.
Also für mich ist es auch nichts, aber dass die Kameraindustrie versucht jede Nische zu füllen ist legitim und absolut verständlich, ob wir es dann kaufen ist eine andere Sache.
Hallo OM-System, ich hoffe ihr lest auch photografix. Hoffendlich wurdet ihr jetzt auf die Idee gebracht und baut jetzt SW-Cameras. Ich würde mir bestimmt eine kaufen.
Ja, klar, bellende Hunde beissen ja bekanntlich auch nicht.
OM System wird sicher auch noch die letzte Nische ausfüllen wollen, wenn der Aufwand überschaubar bleibt.
Was ist falsch daran?
Gelegentlich mal in Lightroom den SW-Button zu drücken, ist eben noch lange keine Schwarz-Weiß-Fotografie. Es wäre schön, wenn das mehr Hersteller realisieren und spezielles Equipment herstellen würden.
Ein wenig reflektierend betrachtet sehe ich die Situation so: Zuerst wird ein „farbenblinder“ Sensor indem er 3 Pixel verbraucht (je eines für RGB) mit Rechenaufwand Farben-tüchtig gemacht damit wir ein buntes Ergebnis bewundern dürfen. Funktioniert ehrlich gesagt in der Regel auch ganz ordentlich. Dem aufwendig errechneten Bildergebnis wird nun vom Fotografen per Schieberegler, Kamerasoftware die Farbe wieder entzogen, die errechnete Luminanz aus jeweils 3 Pixel bleibt übrig. Wem das reicht der ist mit dem Ergebnis zufrieden. Für mich persönlich stellt sich der Vorgang so dar als ob ich mich mit der rechten Zehe hinter dem linken Ohr kratzen würde, in meinem Alter sowieso unmöglich.
Mit den korrekt ausgelesenen Luminanz Pixeln des 20 Megapixel Sensors entsteht somit ein schärferes sowie dynamisch besseres Ergebnis weil die „Ausgangsdaten“ besser sind als bei dem über Umwege errechneten SW Bild.
Die Frage ist nun eher: „Wie viele Käufer entscheiden sich für die bessere Lösung.“ Wer ist so verrückt und fotografiert farbige Dinge in Schwarz-Weiß?
Servus Alfred, wie immer mein Einwand: die Welt ist bunt und gleiche Luminanz unterschiedlicher Farbflächen bzw. -Kontraste, kann zur EinheitsGrauFläche eines farbigen Musters führen – ist also auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Lieber J.Friedrich – das Leben ist ein einziger Kompromiss. Ab und zu gönne ich mir etwas besonderes, egal ob Speisen, Getränke, Kleidung oder eben Fotoequipment. Dabei möchte ich keine Kompromisse eingehen müssen.
Farben sind wenn sie schlau (z.B.Warnfarbe Rot) eingesetzt werden überlebenswichtig. Stehe ich vor den Gemälden alter Meister sehe genau hin so sind ihre Farbenspiele , hell-dunkel Bereiche sorgfältig durchdacht und ausgeführt, mich faszinieren ebenso „Strichzeichnungen“ weil dabei die Grafik als Stilmittel verwendet wird.
Jedem seine Ausdrucksform – manche singen, tanzen, schreiben und wir fotografieren, Hauptsache es bereitet uns Freude.
Ja Alfred, dass mit den Strichzeichnungen, also Grafik kann ich gut verstehen – die Kombi rechts in der 3-fach-Porträt-Collage entstand mit 3 Aufnahmen “In Cam-GRiii im Modus SW und Mehrfachbelichtung” – obwohl die Kamera Farbe kann … 😉
https://i.ibb.co/6cydjXHT/20260506-165615.jpg
… schön das da noch Einer ist der gerne mal die Mehrfachbelichtung nutzt 📷👍
… manchmal überkommt es mich – hängt mit dem Denken aus analogen Zeiten und der vielen Duka-Jahre zusammen – meine größte Dukamontage dauerte knapp 6h im Grünlicht & bestand aus 13 oder 14 Einzelbelichtungen, diversen Masken & Schablonen zum abwedeln etc. und war gescriptet wie ein Fahrplan von db … 😂
…geht mir hin und wieder genauso 📷 Nur hatte ich den Film zurück gespult und gehofft das es was geworden ist 😄 6 Stunden Dunkelkammer … hattest Du noch andere Hobbys, wie die erste Freundin oder so 😂
Glaube mir, in der DuKa gab’s auch Rotlicht 😉😂😉
https://i.ibb.co/hR3pTnGf/20250704-125520-1.jpg
Könnte ich mir mal dein Rotlicht ausleihen? 👍 Ob Rotlicht oder Grünlicht … Schwarzlicht ist angesagt 😎 Gerade vom Maschinenraum zur Kantine aufgenommen, das ist doch Schwarzlichtfotografie 🥳😂
https://ibb.co/fzZnT3GP
Exakt 43 Jahre her mit dem Herblatt in der Rotlicht-Collage 🥰 – Schwarzlicht ist immer gut – die 3 unbekleideten Damen in der linken Ecke neben Dir werden erst sichtbar, wenn man das ⚫️-Licht ausschaltet, stimmt’s 😉😂😉
Du bist ganz nah dran 👍🏻 Im inneren des Schwarzen Gehänges befinden sich zwei Löcher. Nun nimmt man blanke Drähte in die linke und rechte Hand ( gut festhalten) und steckt diese dann in die Löcher. Danach geht einen das Licht auf und man sieht und versteht so einiges…😎📷😂
😂 – Ja, da “läuten die Glocken dann hell und klar” zum letzten Stossgebet – 😂😇
…nachdem ich mir meinen 230V Orgasmus geholt habe. Ich setze mich in meinen Pausenstuhl, zähle die Wolken und sabber so vor mich hin 😵💫
https://i.ibb.co/BVRzHG9G/IMG-5554.jpg
Super!! Du bist ja ein echter Künstler!
Danke Dir – die echten Künstler lieferten die Originale – ich war nur von Licht & Schatten & feinen Schraffuren inspiriert …
Ist dir auf jeden Fall gelungen 👍
Super! Das Bild von der alten Käthe Kollwitz hängt hier bei uns im Esszimmer (u.a.).
Ich liebe Kollwitz
Freut mich – ein Kenner! 👍
Aha, mit fremden Federn schmücken…
Der für mich einzige erkennbare Vorteil einer Digitalkamera liegt darin, dass ich von Farbbildern übergangslos zu schwarzweiß wechseln kann, ohne den Film austauschen zu müssen, was bei analoger Fotografie immer etwas schwierig wird.
Solange es noch Filmmaterial zu kaufen gibt, sehe ich aber nicht ein, warum ich zu digital wechseln sollte.
Eine Monochrome Kamera macht für mich nur Sinn wenn ich das Bild im Sucher bereits Monochrome sehe. Das macht einfach viel mehr Spass beim fotografieren und beobachten wie sich die Farben und Strukturen in Monochrome verändern. Das wäre hier bei der OM-3 der Fall im Gegensatz zu Leica und Pentax mit ihren optischen Suchern und die Ricoh GR hat keinen Sucher. Also von daher wäre die OM-3 einzigartig. Aber der Preis würde sicher auch sehr hoch ausfallen, OMDS müsste ja extra einen Monochrome Sensor bei Sony oder so extra fertigen lassen. Die Kamera wäre preislich wohl gegen 3’000.– angesiedelt. Ob es genug Leute gibt die das kaufen ist eine andere Frage. MIr persönlich bringt ein reiner Monochrome Sensor zuwenig sichtbare Vorteile.
„… von daher wäre die OM-3 einzigartig“
Bei Leica gibt es bereits die Q-Serie mit EVF und SW-Sensor. Und für die monochrome M gibt es den digitalen Aufstecksucher als optionales Zubehör.
Also 3tsd glaube ich nicht.Denke sie wird kaum teurer als die om1 mkii sein.
Wenn überhaupt…
Ich finde die normale OM 3 hat schon ein super Monochrom.
Für den einen oder anderen mag sie dennoch interessant sein.