OM System / Olympus • Tests • Top

OM System PEN ausprobiert: 10 Gedanken zur vielleicht meisterwarteten Kamera des Jahres

Gedanke 3: Klasse, dass wir einen Sucher bekommen

Sehr gefreut habe ich mich schon in der Pressepräsentation über den elektronischen Sucher. Ein Design im Messsucher-Stil ergibt bei einer kompakten Systemkamera sehr viel Sinn. Denn so behalten wir die Vorteile eines EVFs ohne einen Sucherbuckel an der Oberseite, der das Gehäuse vergrößert.

Das Display der OM System PEN ist an und für sich schon scharf und hell genug, dass wir Motive und Menüs auch im prallen Sonnenschein erkennen können. Der Sucher hilft dann noch einmal, wenn wir mit starkem Gegenlicht fotografieren oder unsere Motive eben gerne ein wenig größer sehen.

Das geht mit dem elektronischen Sucher der PEN durchaus. Der EVF ist zwar nicht allzu groß, die Auflösung von 2,36 Millionen Bildpunkten reicht aber aus, dass wir einzelne Pixel nicht mehr erkennen können. Mir gefiel der Sucher insgesamt, vergleichbar mit den mittig im Gehäuse angebrachten Suchern der Modelle aus meinem Vollformat-Vergleich ist die Variante in der PEN jedoch nicht.

Da der Sucher nicht so groß ist, finde ich es jedoch super, dass OM System wieder drei verschiedene Stile anbietet. Einer davon zeigt Informationen als Overlay an, wodurch das Live-Bild größer ist. Die anderen umranden es schwarz oder blau.

Gedanke 4: Neues Bedienkonzept geht auch für Einsteiger auf

Ein wenig besonders an der neuen PEN ist, dass alle Bedienelemente auf der rechten Seite zu finden sind. Mit einer Festbrennweite, bei der wir mit Autofokus ja keine Hand am Objektiv haben müssen, ergibt sich also eine recht konsequente Einhandbedienung. Hier empfehle ich allerdings den Zukauf einer Trageschlaufe, da die Kamera mit ihrem kleinen Handgriff nicht viel Platz zum Festhalten bietet.

Bei einer Videoaufnahme, in der ich die Einhandbedienung zeigen wollte, ist mir die Kamera einmal heruntergefallen. Schaden hat sie dabei allerdings nicht genommen. Davon abgesehen fand ich den kurzen Handgriff der PEN nicht ungemütlich. Vermutlich wird OM System noch Zusatzgriffe für die Kamera anbieten. Im Testzeitraum hatte ich daran aber keinen dringenden Bedarf.

Wer die Bedienung von OM System gewohnt ist, muss sich trotz Einhand-Orientierung nicht umstellen. Neueinsteiger werden sich dank des Quick-Menüs über die INFO-Taste, des Bildlook-Wechslers vorne am Gehäuse und der klaren Menüs ebenfalls schnell zurechtfinden. Für absolute Neueinsteiger finde ich es zudem begrüßenswert, dass OM System die Szenenmodi bebildert. Darüber hinaus gibt es zu jedem Menüeintrag zusätzliche Informationen über die Infotaste. Die PEN kommt so mit einer gewissen Lernkurve.

Zwei Kritikpunkte habe ich dann aber: Einmal muss ich den Knopf für die Computational Photography immer gedrückt halten und dann das obere, hintere Wahlrad drehen. Das ist ein wenig unbequem und geht mit einer Hand kaum, da einem die Kamera dabei wegrutscht. Hier hätte ich mir ein herkömmliches Menü gewünscht.

Der Bildlook-Schalter auf der Rückseite lässt sich zudem wie bei der OM-3 nicht reindrücken. Wollen wir das Menü also wieder aufrufen, müssen wir ihn einmal aus- und wieder anschalten. Alternativ ist das Bildlook-Menü auch im Quick-Menü zu finden. Das ist allerdings ein bisschen weniger intuitiv und macht auch nur halb so viel Spaß, wie den Schalter auf der Rückseite zu finden.

Gedanke 5: Ich hätte sie mir noch handlicher gewünscht

Die neue PEN ist zwar eine kleine Kamera, winzig ist sie aber keineswegs. Ich war persönlich ein wenig überrascht, dass sie trotz des kleineren Sensors ungefähr so groß ist wie die Fujifilm X-E5 mit APS-C-Sensor. Einmal an meiner Fujifilm X-T50 nachgemessen, fiel auf: Die Bajonette von Fuji und Micro Four Thirds sind mit 5,5 cm genau gleich groß.

Für einen weiteren Größenvergleich habe ich Euch die PEN mal mit anderen kompakten Systemkameras gegenübergestellt:

ModellOM System PENOlympus Pen E-P7Olympus Pen-FFujifilm X-E5OM System OM-5 Mark II
Maße12,6 x 7,5 x 4,3 cm11,8 x 6,9 x 3,8 cm12,5 x 7,2 x 3,7 cm12,5 x 7,3 x 4 cm12,5 x 8,5 x 5,2 cm
Gewicht395 g337 g420 g447 g418 g

In der Hand und um den Hals gehängt erinnert mich die PEN stark an die X100-Serie von Fujifilm. Neben der optischen Ähnlichkeit, die Ihr im Vergleich mit der ersten X100 einmal auf dem eingebundenen Foto beurteilen könnt, ist die Kamera ähnlich groß und erinnert dank Messsucher-Design auch im Handling an die Fuji-Serie. Da die X100-Serie sehr beliebt ist, würde ich OM System das keineswegs negativ ankreiden. Die Erwähnung soll Euch eher einen Vergleich dazu geben, wie sich die PEN im Alltag anfühlt.

Eine verpasste Chance sehe ich jedoch darin, die PEN zum Launch nicht mit einem neuen Pancake-Objektiv gepaart zu haben. Das neue 14-42mm Kit-Objektiv ist zwar kompakt und leicht, sorgt aber für ein recht großes Gesamtpaket. Etwas passender (aber auch teurer) ist da zum Beispiel das M. Zuiko 14-42mm im Pancake-Stil.

Dank des Kunststoffgehäuses bleibt die PEN allerdings schön leicht. Mit 395 g ist sie deutlich leichter als meine Fujifilm X-T50 mit Metallgehäuse, die bei ähnlichen Maßen genau 440 g wiegt. Hier hat Kunststoff eben doch einen Vorteil.

guest
28 Kommentare
älteste
neueste
Thorsten

Guter Bericht. Ich fotografiere mit MFT (seit der S9, kaum noch) und L- Mount. Ich besitze noch die alte PenF und die Lumix GX9 (besteht auch aus Kunststoff, aber sehr hochwertig, man denkt es ist Metall) Deshalb reißen mich die Specs nicht vom Hocker, aber aufgrund des Preises, der Austattung und des Aussehens eine attaktive Kamera, wie ich finde. Ich denke OM- System wird mit dieser Kamera Erfolg haben. Aber auf das Kit- Objektiv würde ich verzichten, ich besaß die Vorgänger, auch das aktuelle 14-42 ez, alles optische Gurken mit mangelhafter Schärfe. Das einzig brauchbare Kit- Objektiv mit MFT Anschluß ist das Lumix 3.5-5.6/12-60, aber das ist recht groß. Bleiben noch das sehr gute Olympus 2.8/12-40 und die PanaLeica Varianten 12-35 und 2.8-4/12-60, aber die sind allesamt teuer und vergleichsweise groß. Ich mecker ja sonst gern über OM- System, weil ich mit dem Kundendienst schlechte Erfahrungen machte und es in der ersten Zeit nach der Übernahme von Olympus massive Qualitätsmängel gab, die scheinen behoben. Sowie neue Produkte immer alter Wein in neuen Schläuchen zu überhöten Preisen waren. Ist jetzt die neue Pen auch, aber sie scheint wirklich gut gemacht, zu einem fairen Preis. Hätte ich OM- System gar nicht mehr… Weiterlesen »

Timo

Also für Reisefotografie finde ich das 12-45mm viel besser. Ja, 2.8 ist schön. Aber Schärfe und Auflösung empfand ich beim 12-45mm immer super und auf Augenhöhe mit den anderen guten Standardzooms.
Die Pen sehe ich ehrlicherweise eher mit einem 25mm Objektiv – zumindest bei mir. Kostet nicht viel, ist klein, scharf und lichtstark. Eigentlich genau die Kombination. Wie sich das optisch an der PEN macht. Keine Ahnung.

Thorsten

Ach ja, das gibt es ja auch noch. Ist mir aber zu lichtschwach.
Aber ne gute Alternative zu den schlechten Kitzooms.
Ist ja auf KB umgerechnet nur ein 8/24-90, da ist dann nichts mehr mit Freistellung, ist bei meinem 2.8/12-40 (5.6/24-80) aber auch nicht berauschend.
Ja, die kleinen MFT Festbreiten mag ich auch sehr, allen voran das 1.4/12 Lumix und das Lumix 1.7/15, sowie Oly 1.8/45 und das 1.8/25. Und Lumix 1.7/9. Die sind klein und wirklich uneingeschränkt gut und kosten nicht die Welt. Bis auf das 1.4/12 Lumix, aber das ist auch herausragend gut.
Vom OLy 2.0/12 würde ich abraten, wegen schlechter Randschärfe bei Offenblende und zu grober MF- Schritte mit dem Snap- Ring. Das PanaLeica 1.4/12 ist sehr viel besser, aber auch größer und teurer.
Die hab ich hier alle noch, meist aber im Schrank, seit ich die S9 mit kleinen Objektiven besitze.
Aber MFT lebt, find ich gut.

Holger

Das 8-25mm F4 ist noch interessant und dazu zwei Festbrennweiten. Ein 25mm Olympus 1.8, oder Panasonic 25mm 1.4 gebraucht und das Sigma 56mm 1.4

jens

999€ für nichts neues in Plastik – Look !?
Ich kaufe gebraucht und nutze mein Geld für schöne Touren / Info im Link.
Grüsse Jens.

Raphael

Neue Kunden wird diese Kamera wohl kaum ins System locken. Mft ist ja eigentlich eh nur noch für Wildlife und Makrofotografen interessant, da passt so eine Streetkamera für mich nicht so ganz ins Portfolio. Gerade wenn man so einen kleinen Marktanteil und einen etwas ungewissen Ruf hat wie OM hat, sollte man sich nicht zu sehr verzetteln.

Ferdinand Steinmann

Ein direkter Vergleich mit der Lumix G 110 wäre interessant gewesen, die für ähnlich schmalen Taler zu haben ist, jedoch besser ausgestattet ist (kleiner Blitz, Tisch-Stativ). Silbernes bling-bling hin oder her, hier geht es um Technik und nicht um Nostalgie!

jason

ziemlich groß, ziemlicher Brocken, Kunststoff-body und kein ZV Objektiv.
No way.

Alfred Proksch

Erst einmal ein großes Dankeschön an Benjamin Lucks, denn der Bericht beschreibt sehr genau was man erwarten darf.

Bei mir ganz persönlich steht die Handhabung von Fotogeräten an allererster Stelle. Die gelieferte Bildqualität ist sehr wichtig, in Fall der OM PEN sorgt der Fotograf durch den Zukauf seiner ihm wichtigen hochwertigen Brennweiten dafür wie GUT die Bilddateien tatsächlich sein werden. Dazu gehört z.B. der High-Res-Shot (50 MP aus der Hand, 80 MP vom Stativ) oder auch die Live-ND-Funktion 2-, 4-, 8- oder 16-fach sowie die automatische Fokusreihe mit interner Verarbeitung von max. 8 Aufnahmen. Die netten Bildstile als „Bonbon“ oben drauf – das kann funktionieren!

Wie GROSS oder ALT der verwendete Sensor ist spielt dabei eine Nebenrolle. Wenn es auf Format ankommt verwendet man die 100 Megapixel Mittelformat Kompaktkamera Fuji GFX100RF (134 x 90 x 77 mm) welche sich mit ihren betriebsbereiten 735 g einschließlich fest verbauten Objektiv ebenfalls als Kamera zum spazieren gehen eignet.

Wolfgang Esch

Ich hatte auf eine neue PEN gehofft. Ist wohl eher ein PENchen geworden.

Henry333

Stimmt schon irgendwie fühlt sich ein Metallgehäuse erstmal wertiger an, nur praktischer ist oft ein Kunststoffgehäuse. Zum einen spart das Gewicht. Zum anderen nimmt Kunststoff viel besser die Energie eines Sturzes auf, natürlich nur ein entsprechend guter Kunststoff. Ich habe schon Kameras zum einschicken bei einem Freund im Kameraladen mit einem Sturzschaden gesehen wo das Blech dermaßen eingedrückt war das es nur durch eine sehr teure Reparatur gerichtet werden konnte und andere aus Kunststoff wo oft nur eine Ecke leicht abgeschürft war und die meistens sogar noch funktionierten. Es handelte sich um sehr ähnliche Stürze.

Was ich in diesem Zusammenhang noch sehr interessant fände, sind die Gehäuse durchgefärbt oder Lackiert? oder sonst wie nur in der Oberfläche gefärbt beide Varianten Silber und Schwarz?

Alfred Proksch

Hochwertige Kunststoffe können vieles was Metalle nicht können solange sie frisch (neu) sind. Langzeit Alterungen oder Temperatur Extreme sind oft die Schwachstellen, andererseits kann der Verwendungszweck des Kunststoffes sehr gut angepasst werden.

Hier in Form der OM PEN fände ich Schwarz als geeignet wenn er in der Masse gefärbt ist. Also wenn Panasonic nichts in dieser Art dagegen setzt hat die PEN ein Alleinstellungsmerkmal – gut fürs Geschäft!

Kai

Sicher, dass der FL-M3 mit der neuen PEN kompatibel ist?

WRDS

Würde mich wundern. Der war meines Wissens schon mit der OM-5 II nicht mehr kompatibel.

Mark Göpferich

@Kai: Dass der FL-M3 mit der PEN kompatibel ist, war leider eine falsche Annahme von uns. Wir haben den Artikel angepasst.

Frank

Als Einsteigerkamera, oder auch als Reisekamera hat die OM-Pen genau das richtige Format. Beim neuen 14-42mm Objektiv hätte ich persönlich etwas mehr erwartet. Richtig scharfe Bilder wird man also erst mit besseren Objektiven bekommen. Die gibt es im Micro Four Thirds Bereich zu Genüge, auch im gut bezahlbaren Bereich. Der Modellname Pen weckte ganz unterschiedliche Hoffnungen. Die reichten von einem Nachfolger der Pen F, bis zu einer Ausstattung, die schon zur OM-3 aufgeschlossen hätten. Aber OM-System mußte die Marktlücke suchen, die die Mitbewerber nach einem Dornröschenschlaf der Anbieter im Micro Four Thirds System noch gelassen hatten. Ich meine, das ist OM-System mit der neuen Pen gut gelungen. Wenn die Mitbewerber in den vergangenen 2 Jahren wieder mit kleinen Kameras auf den Markt gedrängt haben, dann gibt es wohl dort auch Geld zu verdienen. Das ist bei steigenden Preisen für die Spitzenmodelle auch verständlich, denn zur Kamera sollte man in Gedanken die doch nicht immer preiswerten Optiken dazu rechnen, um die wirklichen Kosten eines Kamerasystems einschätzen zu können. Da ist man doch mit einer Kamera eine Nummer kleiner, dafür aber einem sehr guten Objektiv immer besser bedient, als beim Kamerabody zu klotzen, um dann bei der Optik zu knausern. Wenn der… Weiterlesen »

WRDS

Die Kamera ist ok für den Preis aber mehr auch nicht. Dass man aber einfach ein altes Kitobjektiv abdichtet und OM System draufschreibt und dann als Version III verkauft, finde ich schon dreist. Es gibt heutzutag durchaus auch gute Kitobjektive. Nur nicht bei OM System. Schade.
Leider fehlen im mFT Lineup gute Pancakes die hier sehr passend wären. Praktisch alle mFT Objektive sind nicht mehr wirklich taufrisch. Neues kommt nur tröpfchenweise.

Gabi

Gibts die auch in Schwarz?

Frank

Ja. Ist sogar schon vorbestellbar.

Rudi

Der Blitz Olympus FL-M3 ist ist nicht kompatibel mit der PEN siehe Website https://support.jp.omsystem.com/en/support/imsg/digicamera/compati/pen_flashes.html

Mark Göpferich

Vielen Dank für den hilfreichen Link, wir haben das im Artikel korrigiert.

daniel

Ich finde den Preis auch happig – aber das wurde hier schon an anderer Stelle geschrieben: der gesamte Markt ist einfach teurer geworden. Somit kann man wohl froh sein, dass es mal eine Kamera unter 1000 Euro gibt. Ich denke, man kann bei der Kamera grob zwei Kundengruppen sehen: Die klassische Zweitkamera für Enthusiasten – da würde ich mich selber auch dazu zählen. Ich schrecke für den Preis etwas zurück, aber nutze tatsächlich immer mehr meine OMD M10 (II). Im Gebrauchtmarkt gibt es super Festbrennweiten für wenig Geld und die Kompaktheit ist einfach genial. Ob das heutzutage jetzt bessere Bilder macht als mein Handy, ist so die Frage. Aber ich habe zumindest das Gefühl, “richtige” Fotos zu machen und es macht einfach mehr Spaß. Bei der alten M10 stört mich eigentlich nur der AF und der sollte ja hier deutlich besser sein. Die Käufergruppe der X100-Reihe. Da will aufgrund des Erfolgs der Fuji sicher jeder Hersteller hin, aber ich bin mir nicht sicher ob OM das schaffen kann. Die X100 macht super Bilder, sieht aber auch im Café am Lederriemen super aus und hat so ein bisschen was von einer Leica – nicht negativ gemeint, ich mag den Look total.… Weiterlesen »

Hans Peter

Von der neuen PEN habe ich persönlich mehr eine professionellere Kamera erwartet. Somit bleibe ich sicher meiner Leica D-Lux 8 treu.

Siegfried

Danke für die kritische Sicht – im Gegensatz zu den meisten (meiner Meinung nach übertrieben) positiven Beurteilungen in den Foren und von den üblichen Youtubern, von denen die Kamera ziemlich gehypt wird.
Im Prinzip ist die OM Pen was die inneren Werte betrifft nichts anderes als eine OM 5 II in einem hübschen Rangefinder-Style wenig wertigen Gehäuse. Das sagt nur keiner laut und dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber wo bleibt der teilweise verbreitete Wow-Faktor. Also das Gefühl “die will ich unbedingt haben” dürfte sich bei den Foto-Enthusiasten eher in Grenzen halten.

LUPE

Leider nur ein PENchen. Ich hatte auf ein Remake der PEN-F mit neuem Sensor und KI-Autofokus gehofft. Am Metallgehäuse der PEN-F gibt es nichts zu verbessern. Einfach mit neuester Technik ausstatten – und fertig. Hoffentlich überlegt sich das OM SYSTEM nochmals und legt nach. Als Kit Angebot ein kompaktes Pancake anzubieten, wäre eine gute Idee. Ich nutze zwei PEN-F und die OM D E1 Mark III. Damit bin ich sehr zufrieden. Ich verwende alle wesentlichen MFT Objektive von OLYMPUS, auch FT Objektive mit Original OLYMPUS Adapter. Wichtig ist, das OM SYSTEM überhaupt mit der PEN eine neue Einsteigerkamera herausgebracht hat. Also weitermachen mit etwas mehr Anspruch und Wertigkeit, wenn ich bitten darf. Bitte kein Kunststoff, auch wenn das Gehäuse zunächst hochwertig aussieht. Der Gewichtsvorteil ist gering, aber die Lebensdauer leidet enorm.

Thomas

Scheint eine tolle Kamera zu sein die neue PEN. Aber wenn ich sie mit meiner E P-7 vergleiche kommt kein ´will ich haben´ Gedanke auf.
Phasen AF ist zwar gut aber da ich nur Natur und Landschaft fotografiere ist dies für mich nicht zwingend notwendig.
Den Sucher vermisse ich nicht an der E P-7, ich bin es von meiner Canon EOS M6, G7x ii und meiner Lumix S9 gewohnt nur mit Display zu fotografieren.
Für mich persönlich sehe ich keinen Grund auf die neue PEN umzusteigen.

Ratlos

Hatte sie gestern in der Hand. Leider ist sie so minderwertig in Optik und Haptik, dass ich damit keine Fotos machen wollte. Behalte meine EP-5 und EP-1. Schade!

S.S.B

Ich bin nur Laie, aber ich sehe in Bezug auf die anvisierte Zielgruppe und Anwendungsempfehlung keinen grossen Mehrwert zum vorhandenen Sortiment.Gerade die Olympus EM10 letute Geration ist eine richtig knuffige Kamera, leicht, super zu bedienen und für den täglichen Befarf völlig ausreichend, oder wer mehr will die OM 5ii. Passen auch in jeden Tagesrucksack oder Schleppbeutel.

Photografix Newsletter

In unserem kuratierten Newsletter informieren wir dich regelmäßig über die wichtigsten News und Gerüchte aus der Welt der Fotografie.

Wir senden keinen Spam und teilen niemals deine E-Mail-Adresse.
Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.