Sonstiges

OWC Envoy Ultra: Portable 8-TB-SSD mit Höchstgeschwindigkeit

OWC hat seine Envoy-Ultra-Serie um eine 8-TB-Variante erweitert. Die portable SSD zählt zu den schnellsten und größten mobilen Speicherlösungen am Markt.

Beim Schreiben liefert sie anfänglich über 6.000 MB/s, bei längeren Vorgängen sinkt die Rate jedoch, beim 4-TB-Modell sogar auf etwa 1.700 MB/s. Die SSD bezieht ihre Energie ausschließlich über den Thunderbolt-5-Anschluss und benötigt keine externe Stromversorgung. Ein lüfterloses Aluminiumgehäuse sorgt für passive Kühlung und leisen Betrieb. Der Thunderbolt-5-Port ist abwärtskompatibel mit Thunderbolt 3, Thunderbolt 4 und USB 4, wobei diese älteren Standards die Übertragungsraten auf maximal 2.800 bis 3.000 MB/s begrenzen.

Für den mobilen Einsatz bietet die Envoy Ultra ein IP67-zertifiziertes Gehäuse, das Staub und Wasser standhält, bis zu 30 Minuten in einem Meter Tiefe. Das fest integrierte Thunderbolt-Kabel ist dabei ebenfalls geschützt, der Stecker selbst jedoch nicht wasserdicht und sollte vor dem Anschließen trocken sein. Bei Beschädigung lässt sich das Kabel selbst austauschen.

Die SSD ist kompatibel mit macOS, Windows, Chrome OS, iPad Pro und Surface-Geräten. Ab Werk kommt sie APFS-formatiert, für Windows müsst ihr sie entsprechend neu formatieren.

Für mobile Schnitt- und DIT-Workflows ist besonders die hohe Leserate interessant. Die Preise beginnen bei 449,99 Euro für 2 TB, 649,99 Euro für 4 TB und voraussichtlich 1.873 Euro für das neue 8-TB-Modell, das in Kürze auch hier zu bekommen sein soll.

via: Slashcam

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Alfred Proksch

Das ewige Thema „SPEICHER“.

Seit einem großen Schaden durch Kriminelle habe ich mir erlaubt einen digitalen externen „Sicherheitsdienst“ für meinen Betrieb zu verpflichten. Hat einiges an Kapital verschlungen und dazu geführt das wir unsere „Speicher“ mehrfach abgesichert haben.

Portable externe Speicher sind für Foto/Videografen eine feine Sache. Allerdings finde ich 8-TB etwas übertrieben. Lese/Schreibgeschwindigkeit würde ich persönlich den Vorrang vor Speicherkapazität einräumen.

Stefan Zimmermann

Für die Fotografie halte ich das mittlerweile für unnötig unterwegs. Zwei mal 1 TB Speicherkarten kosten heute nicht mehr die Welt. In der Kamera eingesetzt hat man ausreichend Platz und gleichzeitig eine sofortige Spiegelung der Daten. Das spart Zeit, Gefummel und zusätzliche Fehlerquellen. Bei Video ist das natürlich eine andere Baustelle. Hier fallen deutlich größere Datenmengen an, sodass ein anderes Backup-Konzept notwendig ist. Bei Drohnenaufnahmen wiederum ist es sinnvoll, die Daten ein- oder zweimal täglich zu sichern. Drohnen können jederzeit abstürzen oder an Stellen verschwinden, an die man nie wieder herankommt, zum Beispiel über dem Meer. Deshalb gelten hier andere Regeln. Grundsätzlich hat jede Disziplin ihre eigenen Anforderungen. Fotografie, Video und Drohne lassen sich nicht über einen Kamm scheren. Was ich unbedingt noch erwähnen möchte: SSDs speichern Daten nicht dauerhaft. Gerade im Hochsommer im Auto können sie bereits nach wenigen Monaten unlesbar werden. Aber auch bei normalen Temperaturen liegt die sichere Haltedauer je nach Umgebung, Luftfeuchtigkeit und Qualität oft nur zwischen einem halben und zwei Jahren. Für Langzeit-Backups oder Archivierung sind SSDs daher ungeeignet. HDDs sind hier deutlich besser. Sie lassen sich bei Defekten häufig noch retten. Sind Daten auf einer SSD nicht mehr lesbar, ist in den meisten Fällen… Weiterlesen »

Rene Stämpfli

Soweit die Theorie. Ist aber für das fotografische schaffen für die meisten etwas übertrieben. Uebrigens, SSD’s haben eine geringere “Failure Rate” als Harddisks.

Stefan Zimmermann

Dann sollen die Leute nicht immer weinen, wenn ihre Daten weg sind.
Und ehrlich gesagt: Was ist daran so schwer?
Meistens ist es schlicht Faulheit, sich damit zu beschäftigen. Für Computer ist Geld da. Für die neueste Kamera auch, obwohl die alte noch nicht einmal ein Jahr alt ist. Und für ganz normalen Speicherplatz ebenfalls.
Bei Heise und Co. gibt es fast jede Woche eine Meldung, in der eine Firma Daten verloren hat – teils so gravierend, dass sie danach bankrott ist. Das muss aber jeder für sich selbst wissen. Manche fahren im Winter auch mit Sommerreifen.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Unternehmen sind verpflichtet, bestimmte Daten über Jahre hinweg sicher aufzubewahren. Ohne Datensicherung ist das faktisch nicht möglich. „Festplatte kaputt“ ist keine Ausrede, sondern Organisationsversagen.
Und ja: Das gilt auch für Fotografen. Sobald man gewerblich arbeitet, unterliegt man denselben Pflichten. Rechnungen, Verträge und geschäftliche Kommunikation müssen aufbewahrt werden. Bilddaten ebenfalls, wenn sie Vertragsbestandteil sind oder personenbezogene Inhalte enthalten. Wer hier keine saubere Datensicherung hat, handelt fahrlässig.
Das ist keine Meinung, sondern Realität. Bei Hobby ist es oft nur emotionaler Schaden der ebebfalls aber sehr erheblich sein kann. Nein, wirklich kein Mitleid wer hier deswegen heult.

Rene Stämpfli

Ja, Du hast schon recht. Ich dachte mehr an den Hobby Fotografen. Da muss nicht unbedingt 3 fach gesichert werden. Für Firmen ist das schon klar. Auch ich habe da kein Mitleid.Oft liegt es einfach an den Kosten.

joe

Das Einzige, das bei mir mehrfach gesichert und getrennt ist vom Internet, sind Familienbilder. Alles andere existiert bei mir einmal und ist auf dem PC bzw. auf den SSDs, die mit dem PC verbunden sind. Sollte Verlust auftreten, dann wären sie halt weg, allerdings interessieren solche Bilder (eben ausser Familienbildern) langfristig sowieso Niemanden. Bei Berufsfotografen sieht das natürlich anders aus. Im Gegensatz zu Stefan halte ich allerdings Clouds nicht für einen geeigneten Platz für wichtige Daten/Fotos.
Die Preise übrigens sind in meinen Augen ein schlechter Witz, dafür hätte ich dann schon gerne die Platin oder Gold Variante😉

N1USER

Sehr treffend beschrieben, deckt sich zum Großteil mit meinen Erfahrungen 😉

N1USER

Wenn man(n) es eilig hat wird es meist teuer 😉

Rolf Carl

Genau, für einen Amateur ist sowas totale Geldverschwendung. Ich habe auch mit 2 externen Harddisks gesichert, die sind bei weitem nicht so schnell, aber kosten auch weniger als 100 Euro. Da mache ich halt einfach etwas anderes in der Zwischenzeit und kaufe mir etwas Schönes für das gesparte Geld, z.B. noch 8 zusätzliche Harddisks 😁

Mirko

…meinst Du damit die DB 😁

Mirko

Speicher war bei Apple schon immer ein teures Vergnügen (obwohl ich das Gefühl habe das die Preise allgemein stark angezogen haben) Deswegen verwende ich am MacBook externe Speicher von Samsung (SSD) und nach dem Urlaub werden die Bilddateien auf die externen HDD Festplatten (IMac) kopiert. Nach Kontrolle wird die SSD “platt gemacht” und das Spiel fängt von vorne an 😉

Rene Stämpfli

Apple hat auch nie richtige Server gebaut. Genügt für einfache Speicherlösungen aber nicht für den professionellen Bereich.

Mirko

Rene, ich bin privater Anwender und mehr nicht 😉 Alles was ich digital abgespeichert habe liegt bei mir “daheim” auf derFestplatte, mal abgesehen von den “iPhone Fotos” die vielleicht irgendwo im Netz rum fliegen.
Ansonsten finde ich es aber ziemlich interessant, wenn zB. europäische “Spitzenpolitiker” über E. Musk herziehen ….ausgerechnet auch noch auf “X” ….wo denn auch sonst, haben ja nichts eigenes 😉

Rene Stämpfli

Das ist ja auch in Ordnung so. Privat ist immer besser. Bin auch kein Freund von Clouds ausser meiner eigenen.

Pork Pie

Auf den ersten Blick sieht es wirklich so aus, dass bei Apple das mehr an Datenspeicher teuer erkauft wird. Dass mehr bringt eigentlich nur mehr Speed, eine 512 ist schneller als eine 256…die 1 TB ist schneller als eine 512…noch größer bedeutet (meistens) nicht mehr Speed. Bei Apple ist aber auch so, das diese SSD sehr hochwertig sind. Eine interne 256 SSD ist aber schon sehr schnell, mehr braucht ein Nutzer eigentlich nicht, viel wichtiger ist hier RAM.. Grundsätzlich sollte einem jeden PC Nutzer klar sein – Speicherdaten haben auf einem internen Speicher eines PC’s nichts zu suchen, der internen ist ausschließlich für Software. Datenspeicher auf externe Speichermedien, hier am besten eine Trennung, ein HD für allgemeine, ein HD für Photowelt…sofern nur ein PC im Einsatz ist…. Ob HDD oder SSD, beide haben ihre Vor/Nachteile. Wichtig ist, das eine Backup Welt gibt. Im Photobereich habe ich aktuell 3 PRO HDD Speicher im Einsatz, eine Arbeits HDD, zwei Backup HDD…dazu noch ein Backup SSD Speicher – mit dem können die Daten mal schnell vom Photo PC auf den alltäglichen PC übertragen werden. HDD’s sollen an ihrem Platz bleiben…auch PRO HDD sind “mechanisch”…ein Vorteil der SSD…. Die Backup HD’s machen natürlich nur… Weiterlesen »

Alfred Proksch

Stefan Zimmermann hat in jeder Hinsicht recht. Was es kostet eine Daten sensible Firma vor Angriffen zu schützen ist „krass“. Der „FEHLER“ gedankenloser Mensch ist am schwierigsten zu beheben.

Vor einiger Zeit habe ich mich entschlossen unseren Betrieb mit Hilfe einer digitalen Detektei (IT Forensik) im eigenen Interesse zu schützen. Die vorgelegten Ermittlungsergebnisse waren bestürzend.

Das wir „gezwungen“ sind uns so Kosten intensiv absichern zu müssen ist der eigentliche Knackpunkt.

Ob portable externe Speicher eine wichtige Rolle spielen glaube ich nicht, sie sind für viele Hobbyisten eine praktische weil universelle Lösung ihrer privaten Datensicherung.

Pork Pie

Zu dieser SSD…

ein Thunderbolt-5 ist nur in wenigen, sehr teueren, Laptop’s eingebaut…normal sind hier “4” Standard…

was ganz Schwach ist, das diese SSD keine Multi-System Datenspeicherung Software an Bord hat….
bei dem Preis sollte man erwarten können das diese sowohl Microsoft als auch Apple Welt kompatible ist…
ohne NEU formatieren…

bei vielen anderen, hochwertige, Hersteller ist das Standard…

somit eigentlich nicht geeignet, weil nicht jeder ein Apple Nutzer ist…..sprich…ein kurzer Einsatz bei einem
Photokollegen wird dann schnell beendet….

Ben

Das ist mir echt zu teuer 😅

N1USER

Du Armer ;-))

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