Adobe erweitert Photoshop um einen dialogbasierten KI-Assistenten. Parallel erhält der Firefly Image Editor neue generative Werkzeuge.
Adobe hat einen KI-Assistenten für Photoshop vorgestellt, der als öffentliche Beta für Web und Mobilgeräte verfügbar ist. Ihr beschreibt gewünschte Änderungen an euren Fotos in eigenen Worten, etwa das Entfernen von Objekten, Anpassen von Hintergründen oder Verändern der Beleuchtung. In der mobilen App funktioniert das auch per Spracheingabe.


Der Assistent bietet zwei Modi: Er kann Änderungen entweder automatisch umsetzen oder euch Schritt für Schritt anleiten. Letzteres richtet sich besonders an weniger Erfahrene, die den Bearbeitungsprozess nachvollziehen möchten.
Neu in Photoshop Web ist außerdem die Funktion “AI Markup”, ebenfalls als öffentliche Beta. Damit könnt ihr direkt auf dem Bild zeichnen und per Prompt festlegen, was an der markierten Stelle verändert werden soll, etwa Objekte hinzufügen oder ersetzen.


Parallel hat Adobe den Firefly Image Editor um mehrere generative Werkzeuge erweitert. Dazu gehören generatives Füllen, Entfernen, Erweitern und Hochskalieren sowie eine Ein-Klick-Funktion zum Entfernen von Hintergründen. Im Firefly Image Editor stehen laut Adobe über 25 KI-Modelle zur Auswahl, darunter Modelle von Google, OpenAI, Runway und Black Forest Labs neben Adobes eigenen kommerziell nutzbaren Modellen.
Zahlende Photoshop-Abonnenten können den KI-Assistenten bis zum 9. April unbegrenzt nutzen. Wer die kostenlose Web- und Mobilversion verwendet, erhält 20 Generierungen. Die neuen Firefly-Funktionen sind laut Adobe ab sofort weltweit verfügbar, derzeit ebenfalls mit unbegrenzten Generierungen für Firefly-Kunden.
Adobe treibt damit die Integration dialogbasierter KI in seine Kreativtools konsequent voran. Bereits mit Photoshop 27.3 hatte das Unternehmen den KI-Unterbau deutlich ausgebaut und externe Modelle für generatives Füllen und Erweitern eingeführt.


Adobe ist der „Platzhirsch“ unter den Bildbearbeitungssoftware Herstellern. Diese Position haben sie sich in der Vergangenheit hart und ehrlich erkämpft. Die KI Revolution sorgt nun dafür das NEU nachgedacht werden musste. Das Ergebnis ist das Adobe sehr weit vorne dabei sein muss um die Führungsrolle weiterhin zu besetzen. Der Satz: „Adobe treibt damit die Integration dialogbasierter KI in seine Kreativtools konsequent voran.“ zeigt das deutlich. Konsequenz: Es wird je nach Nutzung teurer, was verständlich ist und es bedeutet weil fast jeder Benutzer ohne Vorkenntnisse zu guten Ergebnissen kommt das weitere kreative Arbeitsplätze quer durch den Garten hinfällig werden.
Glaube nichts mehr was du nicht selbst anfassen und sehen kannst. Wer echte, authentische Bilder machen möchte sollte NEU über die analoge Fotografie nachdenken. Natürlich ist die digitale Fotografie wenn es schnell gehen soll/muss unschlagbar weil sie Vorteile bietet. Wenn die lästige Tante Gerda nicht auf der Familien Gruppenaufnahme sichtbar ist obwohl sie mittendrin gestanden hat, dann war wohl Adobes KI Generator im Spiel.
Interessantes neues Feature. Mich hätte es fast mehr interessiert, dass man schreiben kann was man in Photoshop realisieren möchte und es eine (KI) Suche nach Werkzeugen gibt. für mich als nicht Power User ist es oft schwierig die Schaltfläche des gewünschten Werkzeugs zu finden.