Canon Kameras

Plant Canon gleich zwei High-End-DSLMs?

Canon könnte Gerüchten zufolge nicht nur an einer, sondern gleich an zwei verschiedenen High-End-DSLMs arbeiten.

Canon mit zwei neuen High-End-DSLMs?

Wer die Canon Gerüchte hier auf Photografix verfolgt, der weiß, dass der Marktführer derzeit an einer neuen High-End-DSLM und somit dem Flaggschiff der EOS R Reihe arbeitet. Die EOS RP ist eine wunderbare Wahl für Einsteiger, die EOS R kann als Mischung aus Mittelklasse- und Profikamera bezeichnet werden – doch ein echtes Flaggschiff fehlt Canon bisher eben noch. Und dieses Flaggschiff braucht es, schon alleine damit es eine passende Kamera für Canons hervorragende Objektive gibt, damit das Potenzial der teuren Gläser voll ausgeschöpft werden kann.

Aktuell geht man davon aus, dass Canon entweder Ende 2019 oder Anfang 2020 eine High-End-DSLM mit einem hochauflösenden Sensor auf den Markt bringen wird. Das wäre dann sozusagen das Gegenstück zur Sony A7r III.

Gegenstück zur Sony A9

Gleichzeitig sind nun aber auch Gerüchte aufgekommen, dass Canon parallel zu der hochauflösenden DSLM noch an einem weiteren Flaggschiff arbeitet, bei welchem der Fokus voll auf der Geschwindigkeit liegen soll. Ein solches Modell würde dann natürlich mit der Sony A9 konkurrieren und es gibt ja auch schon Gerüchte zu einer Sony A9 II. Wenn Canon im Bereich der spiegellosen Sportkameras nicht zu sehr ins Hintertreffen geraten möchte, dann würde ein zweites EOS R Flaggschiff mit Fokus auf Geschwindigkeit also durchaus Sinn machen. Canons Gegenstück zur Sony A9 soll den Gerüchten zufolge irgendwann im Jahr 2020 auf den Markt kommen.

Die DSLR wird so schnell nicht aussterben, trotzdem wird sich der Markt in den nächsten Jahren immer mehr in Richtung DSLM bewegen. Somit braucht Canon früher oder später auch eine Kamera, welche den Ansprüchen von Sportfotografen gerecht werden kann. Ich persönlich denke dass an diesen Gerüchten, auch wenn sie derzeit noch sehr vage sind, also durchaus etwas dran sein könnte.

Quelle: Canonrumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

56 Kommentare

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  • Genau in der Vielzahl der Gerüchte über mittlerweile von jedem Hersteller neu entwickelnde Kameras liegt das Markproblem. Wofür soll man sich entscheiden, lohnt es sich weiter zu warten, kommt vielleicht noch was besseres zu einem günstigeren Preis? Die kürzeren Entwicklungszyklen, die Behäbigkeit Canons und Nikons versus der Innovationsstärke von Sony, Fuji und Panasonic führt meiner Meinung nach zu einer Verunsicherung am Markt und zu einer Schwächung der Käufe im DSLR und DSLM-Segment. Wenn zudem, wie Canon ja anscheinend bei Blitzen einführt, die Offenheit des Systems eingeschränkt wird, dann ist das mit Sicherheit kein Kaufargument für diese Marke. Das war das durchschlagende Argument für die Sony A7 und 6000er Reihe, mittels Adapter Canon-Objektive nutzen zu können. Vielleicht hätte das auch ein Argument für den Kauf von Canon und Nikon-Kameras sein können. Aber mit den neuen Bajonetten hat sich das ja erledigt. Wir werden sehen wo die Fahrt hinführt.

    • Es sind vor allem die Verbesserungen bei Smartphone-Kameras, der viel zu langsame Fortschritt bei großen Kameras, deren Größe, und deren Preis, die die Leute davon absehen lassen, sich zum Smartphone noch zusätzlich eine große Kamera zu kaufen.

      Qualität UND Preis, der Nutzen muss die zusätzliche Anschaffung einer großen Kamera rechtfertigen. Andernfalls lässt man die Investition.

  • Man hat bei Canon mittlerweile das Gefühl das sie Dir alte Technik in immer neuen Gewändern verkaufen möchten.
    Der neueste Sensor (Wenn mich nicht alles täuscht) ist der, der EOS 5D Mk IV. Das ist nun auch schon fast 3 Jahre her das dieser eingeführt wurde.
    In heutigen Zeiten eine gefühlte Ewigkeit.
    Was nützen mir da das ein oder andere Feature wenn das wichtigste Kernelement nicht erneuert wird?

    • Macht die Kamera dadurch schlechtere Bilder, nur weil der Sensor 3 Jahre alt ist? Der Sensor ist einfach Top und ich bekomme bei meiner Mark IV und EOS R traumhafte Bilder geliefert und die 30 Megapixel sind genau richtig gewählt. Ein neuer Sensor macht nicht gleich bessere Bilder, eine 5D Mark I macht ebenso noch tolle Bilder, oder jegliche anderen Kameras. Neu ist nicht gleich besser.

      • Ich halte auch die Optiken für das Wichtigste an den Geräten, wenn ich mir gelegentlich Fotos anschaue die ich noch mit einer 30D machte.
        Die Bodys müssen unkompliziert, ergonomisch zu handhaben sein und vielleicht trendmässig etwas unauffälliger. Jeder Fotograf hat da so seine Vorstellungen. Daher ist es keine Schande mit einer z.Bsp. sechs Jahre oder älteren Kamera zu arbeiten.

        Es sei denn, man bewegt sich in Kreisen, bei denen ständig nachgefragt wird, ob es einen finanziell nicht so gut ginge, weil man immer noch mit einem alten „Klopper“arbeitet, oder plötzlich mit einer EOS M daher kommt. 🙂 … und dann noch mit *bäääääh* Adapter…

        (Sind das dann nicht oftmals Leute, die neidvoll auf das schauen, was man schon erreicht hat?)

      • Das ist die Geschichte vom Fuchs und den Trauben.
        Hängen sie zu hoch, sind sie nicht notwendig …

    • Ja, der Sensor der 5DIV ist in der heutigen, schnelllebigen Zeit schon „älter“ – aber immer noch gut. Wer mit dem Sensor der 5DIV und halbwegs ausreichenden Kenntnissen zur Belichtung keine erstklassigen Bilder hin bekommt, hat kein Problem mit der Hardware sondern auf ganz anderen Ebenen der Fotografie.

      Viele .. sehr viele Fotografen/innen überschätzen gewaltig den Einfluss des Sensors auf das Bild – aber unterschätzen schlichtweg den Einfluss, den Hochwertiges Glas und Know-How auf ein Foto hat.

      • Ja – nur war er immer gut und nie sehr gut!
        Und wenn man Know-How und bestes Glas hat – dann ist es nur logisch auch den besten Sensor mit bester Technik zu verwenden.
        Ich adaptiere inzwischen mit Af und IS sowohl Canon, als auch Nikon Glastechnik an Sony.
        Das macht weniger Sinn jenseits 300 mm, aber geht auch dann.
        So lange Canon zweitklassige Sensor-Technik zu „erstklassigen“ Preisen liefert, verlieren sie in Vergleich.

      • Naja, Canon baut zweitklassige Sensoren, Sony dichtet halt seine Gehäuse zweitklassig ab .. irgendwas ist doch immer … und wenn’s nur ne Meinung ist 😉

      • fragt sich nur was in der täglichen Fotografie wichtiger ist –
        der meist sichtbar schwächere Sensor
        oder die bisher unbewiesene schwächere Abdichtung für Menschen die mit Ausrüstung im vollen Regen tanzen und zu doof sind einen Regenschutz zu verwenden…
        oder Kommentare die immer noch sagen: Canon ist aber doch toll, Ätsch.
        Und es sind alles nur Meinungen, bei mir kommt ständig wachsende Erfahrung mit einigen Systemen dazu 😉

      • Jaja, du bist schon ein toller Hengst. Immer völlig anonym, keine Bilder im Netz aber klug daher schreiben .. dont’t feed the troll, auch wenn ich jetzt schon wieder nicht anders kann ….

        Mir ist ein trockener Akku und ein Trockener Sensor mit 13.6 Evs lieber ein feuchter Akku und Sensor mit 14,7 Evs.

        Für auf die Schnelle.
        https://www.youtube.com/watch?v=c7BG74w0gAw

        Red‘ mal schön daher. Dein anonymes blub blub gewichte ich ungefähr so wie einen Werbeflyer von Ricoh oder Sony oder so …

        Schönen Tag 😉

      • Oh mann Cat, hör doch mal endlich mit deinem maßlosen Übertreiben auf.
        Bei gängigen Werten wie ISO 6400 und bis zu 4 Blendenstufen aufhellen kann kein Mensch sagen, ob das jetzt von nem Sony A9 oder von nem Canon 5D4 Sensor aufgenommen wurde. Erst ab ISO 12800 und 5 Blendenstufen aufhellen hat die Sony einen leichten Vorteil, aber auch nur die A9 und A7III (hauptsächlich wegen weniger Pixeln). Bei ner A7RIII sieht man sogar gar keinen Vorteil gegenüber einer 5D Mark IV, sie bietet nur die höhere Auflösung und mehr Dynamik.

        https://bit.ly/2Q5CjWL

        Übrigens schlägt die 5D4 immer noch alle anderen Hersteller in Dynamik und Rauschen. Ja sogar die hochgehypten Fujis haben weniger Dynamik.
        Verstehe also nicht was hier so wahnsinnig schlecht und zweitklassig sein soll? Wenn man unbedingt 6 Blendenstufen retten muss liegt das Problem eher hinter der Kamera.

      • Die hochgehypten Fujis haben in der Tat relativ wenig Dynamik, und sie haben ja, anders als die 5D-Modelle, einen Sensor, der nur 44 Prozent der Größe eines Vollformatsensors hat. Kein Wunder, wenn der Sensor da schlechter abschneidet.

        Zu Sony und Abdichtung: wir haben mal vor Jahren in London im Regen stundenlang mit NEX-7 fotografiert, die Sony UK gehörten. Nicht eine einzige Kamera hat den Geist aufgegeben.

      • Der Unterschied ist – ihr verweist auf YouTube und Internet
        und ich probiere es selbst aus.
        Nicht persönlich werden und glaub was du willst und rechtfertige deine Käufe oder Kaufabsichten.
        Lerne mal Wissen und Meinungen zu akzeptieren anstatt Filmchenplattformen alleine zu vertrauen.

      • Auch eine Leica SL liegt ein gutes Stück unter der EOS 5D4.

        http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Canon%20EOS%205D%20Mark%20IV,Leica%20SL%20(Typ%20601)

        Aber hat schonmal jemals jemand von einer Leica gehört, wie schlecht die Dynamik ist? Nein, hört man nicht, weil diese Kamera genau wie Fuji von ihrem Hype lebt. Und Fuji dazu noch von ihrem ISO-Cheating, da sie im Gegensatz zu Canon und anderen 2/3 Stufen unterbelichtet und das dann REI ISO nennt.

      • @Cat: Lieber Cat . wie auch immer du wirklich heißt, du schreibst: „Der Unterschied ist – ihr verweist auf YouTube und Internet und ich probiere es selbst aus.“

        Weißt du was …. „Filmchen“ von Leuten, die halbwegs bekannteren Bewertungsseiten (Imaging resource) über Fotohardware im Netz betreiben sind für mich eine verlässlichere Quelle als deine anonyme „Erfahrung“. Die ist für mich – wie gesagt – wie „blub blub“.

        Du kannst mir eine Rechtfertigung für Kaufentscheidungen unterstellen wie du willst .. Fakt ist bei dem oben genannten Schnelltest steht das Akku-Housing der Sony unter Wasser, nicht die von Nikon oder Canon ….

        Da dir dieses „Internet-Filmchen“ von den Machern von imaging-resource.com ja anscheinend zuwider ist und du darauf verweist, dass du lieber selber testest mal eine Frage dazu von mir: Hast du Daten? Wie gut abgedichtet eine A7RIII gegen eine D850 oder eine 5DIV ist? Ich meine verlässlichere Daten als deine anonyme Behauptung, dass du es ausproberst? Wenn nein, Danke für’s Gespräch …

        Da du mich ja explizit darauf hinweist „Lerne mal Wissen und Meinungen zu akzeptieren anstatt Filmchenplattformen alleine zu vertrauen.“ muss ich dir sagen, dass ich das gerne tue, wenn ich die Reputation der Stelle und die Güte der Daten kenne. „Imaging-Rescource“ auf Youtube hat da aktuell noch mehr Reputation für mich als „Cat“ auf photografix-magazin.de … du verstehst worauf ich hinaus will?

      • @Uneternal

        „Übrigens schlägt die 5D4 immer noch alle anderen Hersteller in Dynamik und Rauschen“

        Deine verlinkte Seite beweist irgendwie genau das Gegenteil.
        Man sollte allerdings mal VF Kameras in der Grafik anzeigen lassen und nicht APSC/MFT-Modelle.
        Deine Grafik zeigt sogar wie schlecht der 5DIV Sensor ist, da die APSC/MFT Modelle fast gleich auf sind.

      • Jens!
        Du versuchst hier, Dich mit Cat zu battlen, nur weil er die 5DIV etwas kritischer bewertet.
        Damit bist Du schon mal abgeblitzt:-))
        Die ganze Abdichtungsdebatte? Sinnlos! Schaut Euch mal das Video von der Pentax K1 an, die aus einem Sandhaufen ausgegraben, mit Wasser abgespült wird und dann geht das Fotografieren los….
        Deine YT Empfehlung: wenn man mal nicht einschlafen kann aber sowas von !
        Die Leute nehmen sich dann hochwertige Kameras (nicht nur auf diesem Channel), suchen sich langweilige Motive und zeigen, was alles nicht so gut ist. Aber mit all diesen Geräten kann man auch wirklich gute Ergebnisse erzielen.
        Wenn man sich Mühe gibt und weiss, wie es geht…

      • Matthias!
        Ob ich bei dir anblitze oder abblitze .. ist mir sowas von …

        Das die ganzen Debatten teilweise (häufig/ fast immer) sinnlos sind, ist mir durchaus bewusst. Mit allen Systemkameras jenseits der 250€ kannst du heute tolle Fotos machen – egal ob ein Spiegel drin ist oder nicht.
        Ich wehre mich einfach dagegen, dass Leute anonym Behauptungen bzw. Meinungen raus hauen und wenn ich es dann ebenfalls mit einer anderen Meinung tue, dann mit Sprüchen wie „Lerne mal Wissen und Meinungen zu akzeptieren anstatt Filmchenplattformen alleine zu vertrauen.“ reagiert wird.

        Das ist ebenfalls keine feine Art, zumal ich dieses „Wissen“ in keinster Weise überprüfen kann, weil ich noch nicht mal weiß, wer das schreibt und was diese Person für Wissen hat. Behaupten kann ich viel, wenn ich mich hinter ’nem nicht klickbaren Nick verberge.

        Aber nun gut … ich verschwende da auch nicht meine Energie und will nun auch nicht mit dir anfangen, nun in eine Diskussion abzudriften, bleibe aber dabei: Ein YT Video einer Fotoseite – wo ich im Zweifel sogar den Macher anschreiben kann – ist für mich allemal eine bessere Quelle und ein besserer Beleg, als Meinungen von anonymen Forenusern.

    • @ Stefan Bausch
      der 5DMK4 Sensor ist vom September 2016. Also gut 2,5 Jahre alt. Im Dezember 2016 hat Canon angekündigt, dass in den USA eine neue Entwicklungsabteilung für Sensoren eröffnet wird um den Vorsprung zu Sony zu verkleinern. Niemand hier im Forum behauptet ernsthaft, dass Sony zur Zeit nicht die besten Sensoren hat, dennoch ist es nicht so, dass es sich hier um sichtbare Grössenordnungen handelt. Der Abstand ist da, aber zumindest nicht gross genug um deswegen die Pferde zu wechseln. Wer neu einsteigt hat heute allerdings die Qual der Wahl, alle sind gut, Sony sensormässig etwas besser, aber gewöhnungsbedürftig in der Handhabung. Ich würde gerne mal eine Fotoausstellung machen mit Fotografien von allen Herstellern und deren Kameras aus den letzten 10Jahren, ich bin mir sicher, dass die wenigsten erkennen würden welche Bilder mit welcher Kamera gemacht wurden und bin mir genau so sicher, dass sie die Bilder mit interessanten Motiven gut finden und nicht die mit dem neuesten Sensor! Wer mit Fuji glücklich ist, weshalb soll der zu Sony wechseln, wer mit seiner Canon zufrieden ist (ok, das ist für einige hier nicht wirklich nachvollziehbar, dass es so etwas gibt) der soll dabei bleiben und wer wechseln will soll wechseln, aber deswegen müssen wir doch keinen Religionskrieg entfachen. Geht in den Laden probiert aus und kauft was euch gefällt – jede Entscheidung ist gut, solange ihr damit zu recht kommt und gute Bilder macht!

    • Ihr macht es einem aber auch immer einfach bzw. schwer!

      Stefan hat nicht gesagt, dass man mit alter Technik nicht fotografieren könne, Herrje!

      Ich allerdings, habe schon öfter gefragt, warum man für die halbe Leistung empfindlich mehr zahlen sollte, unter dem schmerzlichen Verzicht auf zeitgemäße Technik, etwa einen IBIS, Serienbildgeschwindigkeit und Dynamik oder SNR (ob des thermisch delikaten Sensors, der nie für den ausdauernden Liveview Betrieb einer DSLM gebaut ward), wo der billigere Wettbewerb (alle drei Wettbewerber zur R, btw.) aber jeweils glänzt!

      Weil man minderwertiges und altes EF-Glas adaptieren kann? Da gibt es schon eine Hand voll sahniger Ausnahmelinsen, keine Frage, etwa die schnellen langen Teles oder die 2.8er Zooms, aber das meiste im Canon Regal ist heute in Zeiten von Asphärenelementen, modernen Beschichtungstechnologien und überlegener Konkurrenz von Sigma, Sony oder sogar Teuer Zeiss und Billig China ohne Polemik als Altglas zu bewerten ist? Weil es eine Hand voll lächerlich teurer und schwerer Inselbegabungslinsen für den Versuch einer DSLM (welche technologisch zwei Generationen hinter ihren direkten Wettbewerbern spielt) gibt, die man sich selbst eh nicht leisten wird, nicht wenn man nicht mit dem Steinbeil gepudert ist? Weil man einfach sooooo auf Menues oder Skintones steht? Etwa wegen dem Weathersealing oder dem Profiservice….? Nepper, Schlepper…

      ….oder weil man ein sozial verwahrlostes und emotional verelendetes Internetfanboygeschöpf ist, das in Ermangelung eines Lebens oder einer Sinnmitte den fehlenden Sinn und die fehlende Integrität mit Canonindentifikation und Markenfanboyismus substituiert und deshalb wie die Forenpolizei, wie die Blockwarte und Gesinnungssherrifs hinter wirklich jedem positiven Sony oder kritischen (gar nicht mal polemischen oder trolligen) Canon Kommentar her treten muss, pawlowsch schon fast?

      Da braucht man sich nicht wundern, warum die geistig Gesunden oder Heiteren hier nicht mehr schreiben wollen.
      Was mich allerdings wundert, Mark? – Also die Seite und das Engagement ist super, überhaupt keine Frage – Du haust in letzter Zeit einen gegenstandslosen Canon Rumours Artikel nach dem anderen raus, also wirklich aufällig viele davon? Warum? Vorsatz oder unbewusst? Um den Canon Fanboy (der eine Weltmacht ist, auch im angelsächsichen Netz) satisfied zu keepen? Der Hersteller Canon hat, mit Ausnahme der kleinen M50 vielleicht, seit nunmehr 10 Jahren keine wettbewerbsfähige und meist eh nur überteuerte Kameras gebracht. Die Nachteile in Preisleistung und technischen Daten wurden mit Colourscience und Menue Esoterik beantwortet und niemand kann es mehr hören! Wäre es nicht mal an der Zeit, den Hersteller, der alle an der Nase rumführt ideologisch sanft einschlafen zu lassen und die Fanboy Trolle einfach nicht mehr zu füttern? Schreib doch, wenn Canon wieder wettbewerbsfähige und angemessen bepreiste Kameras baut oder reduziere die Canon Rumours auf ein angemessenes Maß, bitte!

      Weißt Du, es tut einfach weh, dass einem Traditionshersteller Nikon, der in seiner Spiegelklasse die besten Kameras ihrer Art baut, die er auch noch mit Gimmicks und Features vollpackt, wirtschaftlich so schlecht geht, während der Billighersteller Canon die Fanboys weiter mit Altwaren (vier mal umgelabelte Uraltlinsen, völlig überholte Sensortechnologien, keine zeitgemäßen Funktionen) abziehen kann. Das sollte man nicht unterstützen! Es war eine Verhöhnung der Alpha 7 und der Z-Klasse die R-Klasse überhaupt damit zu vergleichen und so zu tun, als wären die Kameraklassen Wettbewerber. Das verhöhnt einfach die Anstrengungen von Qualitätsherstellern wie Nikon und Sony! Verstehst du? Don’t feed the trolls! Don’t!

      Wie is es Sabrina, alles fit bei ihnen? Sabrina! Na, Joe, wie geht es ihrem großen Fernseher? Gegen die Expertise der echten Profis und ihrer Messverfahren können sie nicht anstinken, was? Ich auch nicht ;)!

      • Allein wegen solcher Kommentare sollten noch mehr Canon Artikel kommen, so hat man immer was zu lachen:)

        Ganz im Ernst, mir ist ein Canon Artikel lieber als gar kein Artikel. Häufig lese ich einen Beitrag auch nur wegen der vielen Kommentare, deswegen nicht beirren lassen, Mark:)
        Wenn die anderen Hersteller mal etwas mehr Gerüchte streuen würden, dann gäbe es von denen hier mit Sicherheit auch mehr Mitteilungen.

        Auch wenn Canon bei vielen Dingen nicht auf der Höhe der Zeit ist und Funktionen kastriert, sind sie was die Qualität betrifft, auf Augenhöhe mit Nikon. Sony kann zwar mit der Technik mithalten bzw. führen, aber bei der Qualität sehe ich sie deutlich hinter Canon und Nikon (und anderen Herstellern).

  • @Jürgen @Stefan
    Meine Zustimmung. Wer nun richtig in Kauflaune ist und neues haben möchte, den kann es durch aus zu Sony ziehen, wo er mit Adaptern Canon- und Nikon-Objektive weiternutzt. Die anderen drei unmittelbaren Konkurrenten Panasonic, Fuji und Pentax haben etwas anderes zu bieten, was aber für sich auch attraktiv ist. So richtig ein offenes System zu entwicklen traut sich aber keiner, wenn er nicht sicher sein kann, dass er seinen Kameraverkauf damit schädigt; vielleicht schädigt ein Hersteller gerade damit seinen Kameraverkauf, weil ein Kunde dann lieber eine andere für ihn angestammte Marke kauft.

    Sony hat sich sicherlich auch damit einen Vorteil verschafft, dass Canon-Objektive mit Sony-Kameras gut funktionieren. Man stelle sich nur vor, Nikon mit seinen Verkaufsschwächen bringt eine gute Kamera für gute Sony- und Canon-Objektive!? Wäre das nicht der Hammer? Nikon käme wohl wieder besser zurecht.

  • Boliden aus dem Hause Canon sind und waren immer schon „Werkzeuge“ für einige wenige spezialisierte Fotografen. Das ist wie im Mittelformat, da ist eine sehr spezielle Arbeitsweise gefordert.

    Wenn ich an die 8k Fotofunktion von der Panasonic G9 denke oder an die in den Startlöchern stehende Möglichkeit „Sport“ aus dem professionellen Videomaterial zu generieren, dann sehe ich schwarz für die Sportfotografen. Besonders wenn ich an deren momentan schlechte Honorar Situation denke.

    Ansonsten ist nichts dagegen einzuwenden wenn Canon zeigt wo technisch der Hammer hängt. Die derzeitigen selbst erzeugten Sensoren sind allemal gut genug für jede Art von Bildern, auch wenn die „Rausch“ Spezialisten das scheinbare Gegenteil ausgemessen haben. Welcher Idiot fotografiert schon ständig im Grenzbereich?

    Der Hinweis auf die Sony Produkte? Mag sein das Sony damit den üblichen Kunden anspricht, der Profi braucht mehr als schiere Leistung für sein System, da ist der Service, die intuitive Bedienung, der harte Alltag für den Kauf der Boliden mit entscheidend.

    Ich sehe für Canon eine kleine „Durststrecke“ die der Marktsituation und der Umstellung auf Spiegellos geschuldet ist. So wie das Geld bringende M-System steht und genügend Objektive für M&R Kameras verfügbar sind ist für Canon die Welt wieder in Ordnung.

    • „Wer fotografiert immer im Grenzbereich“? Schon bei der Aufhellung der Schatten sieht man den Unterschied. Ohne Bildbearbeitung und tagsüber reicht immer m43. Den Unterschied sieht man nach der Bearbeitung. Hier nun mal die Seite für Neuestes für Leute mit Interesse an deren kleinen Vor- und Nachteile. Daher verwundern mich hier immer so Aussagen, wie „mit meiner 6 Jahre…“. Das ist so wie „heute scheint die Sonne“. Steht doch jedem frei womit er seine Bilder macht, sei es mit Staffel und Pinsel.

      • Hallo PGS,

        deswegen fotografiere ich im Spiegellosen Mittelformat, vom Stativ mit genau ausgemessener Belichtung und Farbtemperatur. Wenn es sein muss mit bis zu sechs im DRI Programm zusammen gerechneten Belichtungen, da gibt es dann kein „Rauschen“ und die Schatten sind sauberst durchgezeichnet. Gegen zu dunkle Schatten hilft auch aufhellen mit Reflektoren oder Blitzlicht, wer das nachträglich bei der Bildbearbeitung versucht hat eben Probleme, das war schon immer so.

        Ich kenne keinen Sensor neuerer Generation für Systemkameras, egal von wem, der bei den üblichen Amateur JPEG Aufnahmen schlechte Ergebnisse liefert. Die Zeiten sind lange vorbei. Wenn das Bild trotzdem weniger gut ist dann hat der Anwender Fehler gemacht. Daran wird sich erst etwas ändern wenn „KI“ dem unwissenden Fotografen das Nachdenken abnimmt.

        Aber das mit dem Pinsel ist eine schöne Alternative und zwar in jeder Hinsicht!

      • Mann Alfred,

        wenn man deine Zeilen so liest, könnte man denken, dass du der einzige bist, der alles perfekt macht. Was du da beschreibst, ist tägliches Brot auch für Amateure, die wissen auch, wie es geht. Vom Stativ hat man auch bei APS-C und VF kein Rauschen, und dass man auf die rechte Seite des Histogramms belichten sollte, um möglichst viele Details zu erhalten, hat sich auch umgesprochen. Ebenso das Aufhellen mit Reflektoren (habe ich bei der Makrofotografie immer dabei).

        Also Alfred, geniesse deine Pensionierung und mache schöne Fotos, aber denke nicht, dass du der einzige bist, der die Technik im Griff hat, es gibt auch noch ein paar andere …

      • @Rolf Carl

        Das Du das beherrscht glaube ich gerne, was mir immer wieder sauer aufstößt ist mit welcher Regelmäßigkeit angeblich der Sensor an den misslungenen Aufnahmen schuld sein soll. Das zieht sich nun schon seit den Anfängen der digitalen Fotografie durch die Foren. Deswegen kann ich mich manchmal nicht bremsen und muss meinen Senf dazu abgeben.

        Ich gelobe Besserung, – wenigstens bis zu meinem nächsten Ausrutscher. Und ja, ich kann vieles was die Fotografie ausmacht besser als der Durchschnitt, ist einfach so!

      • @Alfred Proksch

        lass dich von Rolf nicht einschüchtern – ist alles gut, mach weiter so! Er wollte mit seinem Post nur klar stellen, dass eigentlich er der ist der alles weiss!

      • Alfred,

        du siehst das schon richtig; der Sensor ist an misslungenen Aufnahmen nicht schuld. Wer die Technik nicht beherrscht, wird mit keiner Kamera gute Bilder hinkriegen. In der Hand eines guten Fotografen kann der Sensor aber natürlich noch etwas bringen, z.B. MF für die reine Landschaftsfotografie …

        Joe, ich wollte eigentlich klarstellen, dass ich EINER von VIELEN hier bin, der zwar nicht ALLES WEISS, aber die oben beschriebenen Techniken im Griff hat. Schliesslich hat es ja jede Menge Profis, die hier regelmässig schreiben.

      • Sag mal Alfred, wie machen Sie das eigentlich mit der Farbtemperaturmessung im Freien, in der Architekturfotografie, wo sich doch durch Wolken am Himmel ständig die Farbtemperatur ändert.
        Die Kameras haben ja keine solche Farbtemperaturmessung an Bord.

        Ich benutze Graukarte. Aber selbst da ist die die Farbtemperatur zum selben Zeitpunkt in abgeschatteten Bereichen eine andere als dort, wo die Sonne draufknallt.

        Und bei trübem Wetter bekommt keine Fotos, die die Sonne ins Gemüt zaubern. da ist auf den Fotos auch bloß trübes Wetter, auch wenn einen blauen Himmel fotomontieren kann.

        Zudem wird die Farbtemperatur noch durch reflektiertes Licht verändert, das heißt, das Licht besteht nicht nur aus dem direkten Licht von oben, sondern auch aus den Lichtanteilen die von allen Gegenständen, Gebäuden, Fahrbahnen, Bäumen und so weiter reflektiert werden. Wir sehen von Gegenständen nur das von diesen reflektierte Licht. Nur das fällt auf das Auge und nicht das Gebäude selbst.

        Verändern sie den Winkel der Graukarte, dann fällt eine andere Farbtemperatur auf die Graukarte.
        Die Graukarte ist eine große Hilfe für die Ermittlung eines guten Weißabgleichs. Aber es kommt immer wieder vor dass der Graukartenweißabgleich (mit den Farben Schwarz, Neutralgrau und Weiß) deutlich falsche Farben liefert.

      • Sagen Sie mal Alfred, wie machen Sie das eigentlich mit der Farbtemperaturmessung im Freien, in der Architekturfotografie, wo sich doch durch Wolken am Himmel ständig die Farbtemperatur ändert.
        Die Kameras haben ja keine solche Farbtemperaturmessung an Bord.

        Ich benutze Graukarte. Aber selbst da ist die Farbtemperatur zum selben Zeitpunkt in abgeschatteten Bereichen eine andere als dort, wo die Sonne draufknallt.

        Und bei trübem Wetter bekommt man keine Fotos, die die Sonne ins Gemüt zaubern. da ist auf den Fotos auch bloß trübes Wetter, auch wenn einen blauen Himmel fotomontieren kann.

        Zudem wird die Farbtemperatur noch durch reflektiertes Licht verändert. Das heißt, das Licht besteht nicht nur aus dem direkten Licht von oben, sondern auch aus den Lichtanteilen die von allen Gegenständen, Gebäuden, Fahrbahnen, Bäumen und so weiter reflektiert werden. Wir sehen von Gegenständen nur das von diesen reflektierte Licht. Nur das fällt auf das Auge und nicht das Gebäude selbst.
        Verändert man den Winkel der Graukarte, dann fällt eine andere Farbtemperatur darauf.

        Die Graukarte ist eine große Hilfe für die Ermittlung eines guten Weißabgleichs. Aber es kommt immer wieder vor, dass der Graukartenweißabgleich (mit den Farben Schwarz, Neutralgrau und Weiß) deutlich falsche Farben liefert. Das kann daran liegen, dass die Graukarte ungünstig positioniert war, aber auch daran, dass die Graukarte nur bei hellem Tageslicht wirklich funktioniert. Bei Nachtfotos beispielsweise ist die Graukarte völlig sinnfrei.

      • Hallo mal an Alle hier:
        mit der Technik umzugehen kann man lernen. Ein Bild zu beurteilen, ist aber einen andere Sache.
        Viele Amateure haben sich ihr Wissen aus YT-Videos angeignet, wo sogenannte Fotografen lustig ihr
        Halb- oder Nichtwissen verbreiten. Damit meine ich aber nicht alle, die dort posten.
        Die Technik ist für jede Art der Fotografie die Basis. Ob das Bild dann gut ist, bleibt die andere Frage.
        Viele versuchen auch, andere veröffentlichte Bilder zu kopieren und in der Bildbearbeitung dann alles zu verschlimmbessern. In der Profifotografie geht es aber nicht darum, durch die Welt zu laufen, ein bisschen zu fotografieren und dann zu versuchen, die Meisterwerke zu verkaufen.
        Wenn man einen Auftrag übernimmt, muss da fotografenseitig auch die ganze Organisation passen.
        Denn ohne Plan wird das nix. Und jeder kann auch nicht alles. Wer noch nie Food fotografiert hat, wird daran kläglich scheitern. Wer noch nie Architektur gemacht hat, wird damit erst mal keinen Erfolg haben.
        Diese Liste der Genres kann man fortsetzen. Deshalb sollte jeder unabhängig von seiner Ausrüstung, seine Bilder kritisch betrachten, sich andere Fotos anschauen (was daran besser ist), aber nie versuchen das Gesehene zu kopieren…
        @Sabrina
        es gibt Farbtemperaturmesser, mit denen das einfallende Licht gemessen wird.
        Das ist immer ein guter Anhaltspunkt. Wenn die eingestellte Farbtemperatur nicht passt, kann man das mit CC-Filtern ausgleichen. Dabei sollte man aber den Farbgang der eigenen Ausrüstung (Sensor, Objektiv) berücksichtigen…

      • Hallo Sabrina,

        unter Farbtemperatur sind verschiedene Lichtquellen zu unterscheiden. Eine ausführliche Beschreibung davon kann man nachlesen. Zur Arbeit außerhalb meines kalibrierten Studios verwende ich den SpectroMaster C-700R von Sekonic. Graukarte und Farbkeil sind eine Selbstverständlichkeit.

        Es gibt gerade bei Stoffen oder Anstrichen des öfteren Farben mit optischen Aufhellern, diese gilt es schon im Vorfeld aufzuspüren um Fehlfarbigkeit im Bild zu vermeiden. Dafür ist ein SpectroMaster von Nöten. Der übliche Weißabgleich versagt da kläglich.

        Deswegen wird die Farbtemperatur bei mir von Hand eingestellt und ein eventueller Restfarbstich mit einem CC Filter korrigiert soweit das möglich ist.

        Ich hoffe ich konnte Deine Anfrage zufriedenstellend beantworten.

      • Holy Shit @Alfred. Das macht man doch nicht jedesmal neu in einem Studio !?
        Was fotografierst du eigentlich ??? Tapeten ?
        Graukarten benutze ich nur in absoluten Notfällen, wenn der Weissabgleich partout nicht das sieht, was ich sehe. Und das ist verdammt selten. (Auch deshalb greife ich immer wieder auf Canon-Kameras zurück.) Vor allem wenn man in RAW noch genug Möglichkeiten zum Eingriff hat. Um genau zu sein, es kommt verschwindend gering vor. Ausser, man hat von Geburt an eine gravierende Farbschwäche auf seinen Augen.
        Mal ehrlich jetzt…

      • Servus Micky,

        das Studio ist alle 6 Wochen zum nachmessen fällig, keine Sorge da wird vom Licht über die Kamera bis zum Bildschirm alles überprüft.

        Du musst selber wissen was Du machst. Wenn Du mit Deinen Bildern zufrieden bist spricht nichts gegen Deine Vorgehensweise, meine ist eben eine andere. So spare ich mir durch die gleich bleibenden Ergebnisse viel nachträgliche Arbeit. Zeit ist Geld, wenigsten früher mal, jetzt bin ich selbst Herr über meine Zeit und die verbringe ich lieber hinter der Kamera als vor dem Bearbeitungsprogramm.

      • Micky sieht das schon richtig,

        Raw fotografieren und den Weissabgleich nachträglich anpassen ist einiges schlauer als viel Zeit mit Graukarten zu verschwenden.

        Und überhaupt; auch ein technisch perfektes Bild kann Scheisse sein. Technik ist nur die Basisvoraussetzung für gute Bilder, was nachher kommt ist viel anspruchsvoller, und daran scheitern auch die meisten.

      • Hallo Sabrina!
        Farbtemperaturmesser gibt es u.a. von Gossen, Sekonic, Kenko.
        Bei manchen Kameras kann man die Farbtemperatur direkt einstellen.
        Eine nette Sache sind ProDisk für Objektive bis 9 cm und ProDisk Mini für Objektive bis 6 cm. In einem Kunststoff Gehäuse befinden sich klappar verbunden eine Graukarte, ein Farbchart und ein durchsichtiger Filter für den Weißabgleich. Graukarte und Farbchart kann man in einem Bild einer Serie mit aufnehmen,
        für die Beurteilung und Korrektur in der Bildbearbeitung.
        Der eigentliche Gag ist der Weißabgleichsfilter. Der wird vor das Objektiv gehalten und mit der Kamera ein manueller Weißabgleich in Richtung Lichtquelle gemacht. Im strahlenden Sonnenschein in Richtung Sonne; im Schatten, bei strahlender Sonne und blauem Himmel, Richtung blauer Himmel; bei bedecktem Himmel, Richtung Himmel/Wolken. Funktioniert ganz gut.

      • Ich möchte mich an dieser Stelle für die freundlicherweise erfolgten Tipps zu den Farbtemperaturmessern bedanken.
        Werde ich auf alle Fälle testen.

      • Mein unmaßgeblicher Senf zum Thema Farben.

        Stichworte dazu sind unterschiedliche Farbräume für verschiedene Anwendungsbereiche, internationale verbindliche Farbklassifizierung unter Norm-licht Bedingungen, Weiß und Schwarzpunkt für Druckerzeugnisse, Darstellung der Luminanz auf Bildschirmen. Dazu kommt noch die Spektrum Analyse diverser Bildsensoren. Nicht zu vergessen sind die Farbachsen der Sensoren und der Kamera intern verwendete Algorythmus zur Erzeugung eines farbigen Signals.

        Rolf Carl, Micky ich will euch nicht belehren, schon gar nicht eure vorgefasste Meinung oder eure Arbeitsabläufe kritisiern oder in Frage stellen, einfach mal offen sein für die komplizeirte Welt der Farben würde mir schon reichen. Hilfsmittel wie Grau-Karten, Grau-Farb-Keile oder der einfache Weißabgleich erleichtern bei sachgemäßen Umgang die Arbeit sehr.

        Sich hinter guten Bildern und deren kustvoller Verarbeitung zu verstecken gilt nicht, es muss schon alles passen, wenn schon, denn schon.

      • Also @Alfred, ich sehe das ja alles ein.
        Ich war am Anfang der Digitalfotografie auch mal so ein „ganz genauer“. Da war es aber auch noch nötig, weil die Sensoren noch keinen sauberen Weissabgleich schafften. Panasonic, Canon, Nikon (schon eher) schafften es einfach nicht perfekt.

        Ok, jeder hat da so seine Erfahrungen und ja, ich bin eigentlich kein Studio- Produktfotograf. Ich bin einer, der öfter auf das „richtige Licht wartet“. Das finde ich viel faszinierender als Kunstlicht. Hab aber auch schon mit Kunstlicht und Graukarten Produkte fotografiert.
        Am Ende ist aber auch der Look entscheidend, den ich in meinen Presets für verschiedene Situationen herausgearbeitet habe. Das „passt schon“ in der post production.

        Klar, wenn ich für eine Firma Kataloge für Tabetenfarbmuster erstelle, muss die Farbbalance möglichst perfekt im Druck wiedergegeben werden, sonst beschwert sich der Kunde/Verbraucher. Aber das muss man doch nicht jedesmal neu einstellen. Es sei denn, da sind hohe und viele Fenster im Raum und du hast keine wirklich dunklen Vorhänge.
        🙂

      • Ps:
        Dann gibt’s ja noch die Möglichkeit, den „Individuellen“ Weissabgleich an der Kamera einzustellen und am Ort ein Foto gegen eine helle Wand zu schiessen. So ganz ohne Graukarte. Hilft manchmal auch schon weiter.
        Heutzutage alles andere als kompliziert, deine „Welt der Farben“…

  • Das wäre sogar logisch. Canon möchte / muss ja mit ihrem R system etwas für Berufsfotografen bieten. Da wäre es sogar sinnvoll ein Megapixelmonster und eine Reportage cam zu präsentieren. Damit wäre der Grundstein gelegt das einige Berufsfotografen in einigen jahren voll ins R system wechseln, wenn sich denn auch zeigt das die neuen Cams für den Berufsalltag geeignet sind….

  • Sehen wir es einmal aus der Sicht, der angespannten Lage am Kameramarkt.
    Bei High End Kompakten ist Canon gut aufgestellt.
    Mit ihrer SX70HS haben sie eine überzeugende Superzoomkamera.
    Mit ihrem Hosentaschendrucker samt eingebauter Kamera und Internetkonnektivität, folgen sie dem Sofortbildtrend.
    Mit dem APS-C DSLM M-System haben sie ein weiteres Pund, mit dem sie wuchern können.
    Bei DSLR brauchen sie eigentlich nichts Neues. Stehen aber Entwicklungen fertig da und sind die Werkzeugmaschinen gebaut, warum nicht.
    Am unteren Ende des DSLR Marktes haben sie Setkameras für den Grabbeltisch der „Ich bin doch nicht blöd Märkte“ and Friends.
    Bleibt das R-System. Warum nicht eine echte High-End R, ein paar Pixel mehr dürfen es gern sein. Viele warten auf so eine Kamera, weil ihnen etwa so ein Touch Balken und anderes nicht gefallen.
    Eine High Speed Kamera macht sich auch gut, wenn Canons Adapter für EF an R schnell und zuverlässig funktionieren. Es ist kaum anzunehmen, dass sie High Speed Tele Linsen so schnell fertig haben.
    Eigentlich könnte es noch eine Super Budget R geben mit Kitzoom für deutlich unter 1000 €.
    Mit AF haben sie allgemein keine Probleme. Mit den Farben out of Camera auch nicht. Bleibt IBIS, für den sie wohl keine Lizenzen zahlen wollen.
    Ein Schmankerl für alle Vlogger, Blogger und Videographen wäre ein R WW-Zoom, welches auch an die M passt.
    Sieht doch gar nicht so schlecht aus für Canon.

    • Vielleicht interessiert es Canon auch garnicht, was z.Bsp. Sony macht.
      Sie schauen lieber auf eine solide Nikon-Fertigungsqualität als auf Sony weil sie genau wissen, dass diese schnell zusammengeschusterten Spielekonsolen, die Sony inzwischen auch als Alpha-Kameras verkauft, sowieso nur eine Halbwertzeit besitzen.
      (Ist nur ein Scherz, denn die Camcorder und Ferngläser von Sony waren eigentlich immer ganz ok.)

      🙂

  • Lieber Mark,

    langsam wirds grotesk mit den Canon Ankündigungen.
    100 MP, Profi R für lau, Einsteiger R für nix, beste Objektive für Alle.
    Langsam reichts.

    Gruß
    Bernhard

  • Wie geil und amüsant hier viele Kommentare sind.
    Na klar ist der Sensor der EOS R aus der alten 5D MKIV noch top, keine Frage. Aber ich vergleiche das immer mit Autos 😉 wer kauft sich einen neuen Audi für viel Geld, wenn der Motor aus einem Vorserienmodel ist und andere wichtige Features nicht mal dabei sind. Wenn der Motor gut ist, aber die Werte nicht mehr alle begeistern zu den teuren Preis.
    Kein Ding wenn Canon den fast 3 Jahre alten Sensor noch in die neuen Spiegellosen Kameras einbaut und auch keinen zweiten SD-Kartenslot hat und fehlenden IBIS und und und und … aber dann sollte aber auch der Preis dementsprechend angemessen sein. Kann ja nicht sein, das die Modelle teilweise bei Release mehr kosten als die Konkurrenz und die bringt mehr mit. Da muss man sich nicht wundern, das man langjährige Canoniere etwas vor den Kopf stößt oder potentielle Neukunden zur Konkurrenz treibt. Das Ende des Lied ist, das mittlerweile die EOS R weit unter den UVP verkauft wird. Sie ist einfach ein Ladenhüter.

    • Vollkommen richtig und es gibt sogar noch Spezialisten die Kameras kaufen,die von vorne herein gewaltige Mängel aufweisen. Aber wenn man es in der Werbung nur oft genug wiederholt gibt es genug die darauf herein fallen.