Der Film-Boom bringt immer neue Einsteigermodelle hervor. Eines davon setzt auf einen bekannten Namen aus Dresden.
Unter dem Namen Praktica VF212 ist eine neue, wiederverwendbare Kleinbildkamera auf den Markt gekommen. Sie kostet bei Amazon rund 37 Euro und ist in Schwarz und einem cremefarbenen Off-White erhältlich. Von den Spiegelreflexklassikern, die den Namen groß gemacht haben, ist nur das Logo geblieben.
Festes 31-mm-Objektiv, manueller Transport
Die VF212 ist eine Point-and-Shoot-Kamera aus Kunststoff, 98 Gramm schwer und 119×67×41 mm groß. Sie läuft mit einer einzelnen AAA-Batterie, die nicht beiliegt. Das feste 31-mm-Objektiv arbeitet mit einer Blende zwischen f/9 und f/11, der optische Sucher deckt laut Handelsangaben nur rund 70 Prozent des Bildfelds ab. Beim Bildausschnitt müsst ihr also etwas Reserve einplanen.




Belichtet wird auf normalen 35-mm-Film, den es in jedem Fotoladen gibt. Filmtransport und Rückspulung erledigt ihr von Hand, ein Blitz ist eingebaut, Einstellmöglichkeiten gibt es keine.
Name kommt aus Dresden, die Kamera aus China
Praktica stammt ursprünglich aus Dresden, wo ab 1949 zunächst die Kamera-Werke Niedersedlitz und später der VEB Pentacon Spiegelreflexkameras bauten. Bis 2001 entstanden rund neun Millionen Prakticas, das letzte in Deutschland gefertigte Modell war die BX20s. 2015 verkaufte Pentacon die Marke, seither hält sie die Praktica Limited im britischen Gerrards Cross. Gefertigt wird die VF212 in China.
Neu im Analogsortiment des heutigen Inhabers ist sie deshalb nicht. Schon seit rund 2023 verkauft er unter dem Label Luxmedia Einwegkameras, vorgeladen mit 27 Aufnahmen ISO-400-Film. Die VF212 ist die erste nachfüllbare Variante. Luxmedia hieß früher übrigens Prakticas Reihe an Digitalkompakten, die Marke recycelt also auch diesen Namen weiter.
via: PetaPixel


Ich freue mich riesig darüber… endlich was NEUES für Radio GaGa 📷
Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten?
…in Deutschland ist mittlerweile jeder Tag ein Weihnachtstag 🎄🧑🎄🎅🏻
Die würde ich sofort kaufen, wenn sie noch nen 5er-Pack Kodak Portra 400 beilegen. 😁👍
Juhu, noch mehr Plastikmüll.
So ist es leider…..und bei der Filmentwicklung bleiben auch noch giftige Flüssigkeiten übrig!
So ist es.Scheiß auf Ressourcen der Erde.Ist sie kaputt und verbraucht geht´s zum nächsten Planeten.
Eigentlich wäre es so einfach: Die Erde stellt pro Jahr nur eine begrenzte Menge an Ressourcen bereit, ohne dass wir sie dauerhaft zerstören. Dieses Budget müsste man fair auf alle Menschen verteilen. Jeder bekommt denselben Anteil. Dann kostet alles nicht nur Geld, sondern auch Ressourcenpunkte: Auto, Flug, Fleisch, Haus, Smartphone, Yacht, Villa. Wer viel verbraucht, hat sein Jahresbudget schneller leer. Wer meint, eine Superyacht fahren zu müssen, ist nach kurzer Zeit durch. Dann bleibt für den Rest des Jahres eben nur noch sparsam leben. Ich weiß, dass manche auf so eine Idee sofort allergisch oder aggressiv reagieren. Aber genau das finde ich verblüffend: Warum ist das eigentlich so? Was würdet ihr aus dem Bauch heraus sagen, wenn es ab morgen für alle gleich wäre? Gleicher Anteil, gleiche Regeln, keine Sonderrechte durch Geld. Einfach mal diese Gedanken als Experiment gelten lassen, ohne jetzt zu diskutieren. Einfach mal gedanklich machen! Ich persönlich hätte damit null Problem, solange es wirklich fair ist und für alle gleich gilt. Könnte man morgen schon anfangen. Und wenn der erste Impuls jetzt Ablehnung oder Wut ist, wäre kurz innehalten und sich fragen, woher diese Reaktion kommt nicht schlecht. Weil es unfair wäre? Oder weil es plötzlich den… Weiterlesen »
Und dazu singen wir, 🎼🎵🎶 Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt ….✊
Für „Analog“ ist Vollformat-Kleinbild viel zu KLEIN!!! Es gab doch die Kodak 620 Boxkamera – eine 6x6cm Rollfilm Analogkamera. Schön im bunt farbigen Kunststoff-Design gehalten, anbei ein 5er Pack Filme inklusive Labor Versand Beutel für € 59,90. Braucht zwar keine Sau – aber richtig auffällig ist so Zeug in jedem Fall.
Die Kosten für die nachträgliche „Entsorgung“ sind die selben. „Vererben“ könnte man das fast unverwüstliche Plastikteil zur Not auch noch. Oder die Kamera schwimmt nach Gebrauch als heiterer farbiger Punkt gemeinsam mit den Plastikflaschen in den Weltmeeren um die Wette.
Übrigens – gebrauchte M42 (Schraubgewinde) Praktika Objektive konnte ich mir damals als armer Lehrling für meine ebenfalls gebraucht gekaufte Asahi Pentax Spotmatik leisten. Insofern hat die DDR für mich das Bilder machen ermöglicht – sozialisiert.
Korrektur: Die DDR-Kameras nennen sich “Praktica”
zweite Korrektur: Asahi Pentax Spotmatic
Sehr gut aufgepasst – setzen.
Ich finde das schon wichtig – die größten Geister scheitern an Kleinigkeiten 😉
Korrektur: Die DDR Kameras nannten sich “Praktica”, aber in einigen Köpfen existiert die DDR ja immer noch✊
Die Namensrechte wurden an eine Firma in UK verkauft. Daher kommt der Name aus UK.
Eigentlich schade um den guten Namen, ich denke das war für viele Hobby Fotografen ein günstiger Einstieg ind die Spiegelreflex Fotogrsfie. Ich kaufte meine 1975 fotografierte auch mit ORWO Filmen, bis ich dann 1977 auf eine NIKON F2 AS umstieg.
Wie kann man nur so tief sinken?