Kameras

Ricoh investiert in 360-Grad-Kameras, will Selfies neu erfinden

Ricoh gründet ein neues Unternehmen mit Namen „Vecnos“, das sich vor allem auf die Produktion von 360-Grad-Kameras konzentrieren soll.

360-Grad-Kameras von Ricoh

Im Bereich der 360-Grad-Kameras hat Ricoh von Anfang an mitgemischt. Schon im Jahr 2013 hat Ricoh als einer der ersten Hersteller eine eigene Rundum-Kamera auf den Markt gebracht, die Theta 360. Diese gehörte gerade in den ersten Jahren zu den absoluten Top-Modellen auf dem Markt, die nicht nur von Privatnutzern, sondern auch von Unternehmen wie zum Beispiel Immobilienmaklern oder Hotels gerne genutzt wurden.

Neues Unternehmen gegründet

Nun scheint sich Ricoh noch stärker auf das Segment der 360-Grad-Kameras konzentrieren zu wollen, mit „Vecnos“ hat Ricoh nämlich extra ein neues Unternehmen für diesen Bereich gegründet. Vecnos soll vor allem ein junges Publikum ins Visier nehmen, so ist es beispielsweise ein offizielles Ziel des Unternehmens, eine neue Generation zu inspirieren und das „Selfie neu zu erfinden“.

Wie genau das gelingen soll, verrät der Hersteller noch nicht. Die erste Vecnos Kamera (siehe Bild oben) soll aber wohl noch im Jahr 2020 auf den Markt kommen und sich mit insgesamt vier Linsen von üblichen 360-Grad-Kameras unterscheiden. Ein erstes Video zur neuen Kamera seht ihr hier:

Auch von Pentax soll es im Jahr 2020 endlich mal wieder größere Neuigkeiten geben. Zumindest hatte Ricoh im September 2019 angekündigt, dass 2020 ein neues APS-C-Flaggschiff auf den Markt kommen wird.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

9 Kommentare

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  • Wäre es nicht sinnvoller, wenn sie ihre DSLRs auf den heutigen Stand bringen würden? Meiner Meinung nach müssen sie gar nicht in Richtung DSLMs gehen, aber ihre DSLRs werden ja auch von allen anderen aktuellen und etlichen älteren DSLRs abgehängt.

    Wenn man sich die K1 / K1 II anschaut, mit dem schlechten, langsamen AF mit sehr wenigen AF Punkten, die auch nur zentral angeordnet sind, dem Buffer, der nach max. 17 RAWs voll ist und dann geht nichts mehr, dann frage ich mich, warum man sich die kaufen sollte.
    Wenn man etzt nicht gerade Landschaftsfotograf ist, der durch Schlamm, Schnee etc. mit seiner Kamera robbt, dann sehe ich keinen Grund, warum man zu einer K1 / K1 II greifen sollte.

    • Tom, mach dich wieder locker. Ganz einfach: Wenn du mit den Specs der K1 nichts anfangen kannst, hat Pentax sie auch nicht für dich gemacht 😉

      • ???

        Warum soll ich mich wieder locker machen? Fühlt sich da ein Pentax Nutzer angegriffen?
        Das, was ich geschrieben habe ist Fakt. Für 2000€ (kostet die K1 II) bekommt man etliche Kameras, die mehr leisten und bei denen es mehr Objektive gibt.

        Das Update von der K1 zur K1 II war ja auch lächerlich. Somit könnten sie jetzt schon einmal eine K1 III rausbringen, die sich wirklich von den Vorgängern unterscheidet und die auf einem aktuelleren Stand ist.

      • Tom, wenn ein Hersteller wie Pentax nur eine DSLR, die dazu nach deiner Meinung auch noch völlig veraltet ist, im Programm hat: Hast du dich mal gefragt, ob das vielleicht beabsichtigt ist? Pentax ist ein Laden, der mit dem Tempo von Canon, Nikon oder gar Sony absolut nicht mithalten kann. Die können einfach nicht jedes Vierteljahr eine neue Wühltisch-Kamera rausbringen. Pentax-Usern ist das auch nicht so wichtig – es gibt trotzdem tausend Gründe, eine K1 zu benutzen.

        Aber langer Rede kurzer Sinn – keine Kamera für dich! Schau dich doch einfach anderweitig um – andere Mütter haben auch schöne Töchter.

      • Und das bedeutet deiner Meinung nach, dass man sich ewig auf einer VF DSLR ausruhen kann?
        Dann hat Pentax den Sinn von Wirtschaft,Innovation, Umsatz…nicht verstanden. Wenn alle so denken würden hätten wir jetzt noch Röhrenfernseher, VW Käfer, keine Smartphones…
        Auf einem Röhrenfernseher kann man ja auch TV schauen, mit einem VW Käfer kommt man auch von A nach B, also wozu Innovationen?

      • Gutes Beispiel mit dem Käfer. In der Automobilindustrie liegen die Produktzyklen bekanntlich grob zwischen 5 und 10 Jahren. Um jedes Jahr ein neues, voller Innovationen steckendes Modell zu fahren, muss ich sehr flexibel sein und sogar häufiger mal die Marke wechseln. Sonst werde ich von der technischen Entwicklung innerhalb kürzester Zeit völlig abgehängt. Ist bei Kameras genauso.