Objektive Neuheiten

Samyang: 24mm f/1.8 für Sony FE vorgestellt

Samyang hat ein neues 24mm f/1.8 für spiegellose Vollformatkameras von Sony vorgestellt. Der Preis liegt bei 499 Euro.

Samyang Objektive für Astrofotografie

Die Präsentation des neuen Samyang 24mm f/1.8 hat sich in den letzten Tagen bereits angekündigt, schließlich hat Samyang selbst über die sozialen Medien mehrere Teaser-Bilder in Umlauf gebracht. Auf diesen Teaser-Bildern waren zwei verschiedene Objektive zu sehen, eines für Vollformatkameras, eines für APS-C-Kameras. Von letzterem fehlt aktuell noch jede Spur, das neue 24mm f/1.8 für Vollformatkameras wurde inzwischen aber offiziell vorgestellt. Das neue APS-C-Objektiv (bei dem es sich Gerüchten zufolge um ein 12mm f/2.0 handeln soll) wird dann wohl zu einem späteren Zeitpunkt enthüllt werden.

Samyang 24mm f/1.8: Die Details

Mit dem 24mm f/1.8 für spiegellose Vollformatkameras möchte Samyang unter anderem Astrofotografen ansprechen, doch natürlich kann die Brennweite auch in anderen Bereichen wunderbar eingesetzt werden. Bei der optischen Konstruktion vertraut der Hersteller auf 11 Linsen in 8 Gruppen, darunter befinden sich zwei asphärische Linsen (ASP), drei hochbrechende Linsen (HR) und zwei Linsen aus besonders dispersionsarmem Glas (ED). Das Objektiv soll “höchste optische Qualität” bieten und mit einem schönen Bokeh sowie 18-strahligen Sonnensternen überzeugen. Die Naheinstellgrenze beläuft sich auf 19 cm, zudem spricht Samyang von einem schnellen und leisen Autofokus.

Weitere Funktion und Merkmale

Als Novum des 24mm f/1.8 bewirbt Samyang die Tatsache, dass mit einem Knopfdruck auf den Focus Hold Button automatisch auf unendlich scharfgestellt werden kann. Sobald das erfolgreich war, leuchtet seitlich am Objektiv eine kleine LED auf. Alternativ kann der Focus Hold Button natürlich auch mit anderen Funktionen belegt werden.

Abgerundet werden die wichtigsten technischen Daten des neuen Objektivs durch ein wetterfestes Gehäuse, ein geringes Gewicht von 230 Gramm, einen Durchmesser von 65mm und eine Länge von 71,5mm.

Preis und Verfügbarkeit

Der Preis des Samyang 24mm f/1.8 liegt bei 499 Euro, Vorbestellungen werden bereits von Foto Walser entgegengenommen. Erhältlich sein wird das Objektiv voraussichtlich ab Mitte Mai 2021.

Quelle: Samyang | Beitragsbild: @ Nic Taylor

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Robbi

schön für unsere Sony-Freunde hier, für Sony selber eher weniger. Aber Auswahl zu bezahlbaren Preisen ist nie verkehrt.

Raphael

Ja für mich ist das Saymng 24mm 1,8 Tiny eine sehr attraktive Konkurrenz zum neuen Sony 24mm 2,8:
das Samyang ist lichtstärker, 200 Euro günstiger und durch die zugehörigkeit zur tiny Serie nur unwesentlich schwerer.

Rolf Carl

Per Knopfdruck auf unendlich scharf stellen? Das ist jetzt wirklich der grösste Quatsch, den ich je gelesen habe!
Wie wärs mal mit einem Button, mit dem man auf die hyperfokale Distanz scharf stellen kann?
Das würde einiges mehr bringen.

Alfred Proksch

Hallo Rolf Carl

überfordere die Leserschaft nicht!

Nebenbei wäre das eine Software Neuheit für jeden Kamera Hersteller wenn er die vorhandenen ausgelesenen Objektiv Daten für diesen löblichen Zweck verwenden würde.

Ein sehr interessanter Ansatz!

Mirko

Rolf, weil es die KI nicht weiß ? Wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe bist Du jetzt auch Besitzer einer Z6/7, schon mal FocusPeaking ausprobiert? Die Schärfentiefenskala auf Objektiven hat ja heute schon Seltenheitswert aber wer Dank FocusPeaking immer noch auf Anschlag dreht dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Rolf Carl

Nee, Mirko, leider habe ich noch keine DSLM, ich warte immer noch auf die Z500. Aber du hast recht, mit Focus Peaking ist der Schärfebereich natürlich einfach zu überprüfen und das ist wirklich ein grosser Vorteil. Eigentlich braucht man diese Funktion ja nur bei Landschaftsaufnahmen, also ich jedenfalls, da habe ich halt jeweils die Tabelle dabei und schätze den Fokuspunkt. Das klappt ziemlich gut, aber wenn das die Kamera gleich berechnen könnte, wäre es natürlich genauer, dann müsste man nur noch die Blende entsprechend anpassen.

Mirko

dann habe ich das wohl falsch verstanden aber mit Sicherheit wird eine Z500 noch kommen. Ach für Streetfotografie ist es auch sehr hilfreich da ich ja keine Lust habe jedesmal neu zu fokussieren (manuell)
Ansonsten hast Du Recht man verschenkt den Vordergrund wenn man auf unendlich fokussiert

Rolf Carl

Ich denke auch, das es bei der Streetfotografie gut funktioniert. Vermutlich wirst du aber auch ab und zu mit Schärfe/Unschärfe spielen.

mathias

Also ob es so ein Blödsinn ist, weiß ich nicht.
Bei meinen Pentax kann ich zwar mit Fokus Peaking manuell in live view scharf stellen, aber gerade bei Bildern mit der Kamera vor dem Auge und sehr schwierigen Horizontverhältnissen kann es schon schwierig sein, einen guten Fokuspunkt zu finden. Und das Objektiv auf “Anschlag”, bildet selbst den Mond unscharf ab, da unendlich kurz vor dem Anschlag liegt.
Aber ich wollte zur GRIII schreiben.
Die hat genau die Funktion, via SW Voreinstellung 1 oder 1,5 oder 2 oder 2,5 oder 5m oder eben unendlich einzustellen.
Mit der jeweiligen Blende bekomme ich dann den Tiefenschärfebereich eingeblendet. Genial für den Schnappschuss auf der Straße oder die Landschaft – innerhalb der Grenzen ist mir egal, was sie hätte fokussieren wollen. Das Bild aus “der Hüfte” gelingt einfach. Und auch, weil die GR nicht manuell fokussieren kann. Fokus Peaking kann sie natürlich.

Rolf Carl

Ja, da hast du recht. Bei einer Aufnahme eines Sonnenunterganges mit Nebeldecke und einem dunstigen Horizont habe ich tatsächlich erst nach einigen Fotos gemerkt, dass alles unscharf war. Ich habe dann manuell auf etwa 100 m gestellt und nachher hat es geklappt.
Eine Funktion wie bei der GRIII hätte natürlich auch gereicht, aber eben auch nur, wenn der AF überhaupt einen Fokuspunkt findet. Ich habe mir die Kamera kurz angesehen. Sonst ist es aber nicht gerade das Modell meiner Träume.
Eine Schnappschuss-Einstellung kann man ja ganz einfach manuell vornehmen; auf 3 bis 5 m, Blende 8 und los gehts!

mathias

Ja, die GR ist sehr speziell, eine nicht wechselbare Festbrennweite und keine manuelke Fokussierung….
Aber sie passt in die Hosentasche und macht mit dem IBIS APS-C eine überragende Bildqualität.
Ich nutze sie deutlich häufiger, als ursprünglich gedacht.
Ist eben immer dabei.
Trotzdem ist sie natürlich aber nur die Ergänzung zu den großen Pentaxen.
Ach – und Makro kann sie auch sehr gut.
Um was ging es in dem Artikel nochmal… 😎

mathias

PS:
Für die beschriebene Funktion der per SW eingestellten Entfernung braucht die Kamera eben keinen Fokuspunkt mehr. Der Autofokus ist dann abgeschaltet.

Rolf Carl

Okay, das leuchtet ein, für die hyperfokale Distanz braucht es ja auch nur Sensorgrösse, Blende und Brennweite, um sie berechnen und einstellen zu können (ohne AF). Und bei jeder Blendenveränderung vielleicht noch die Angabe, ab welcher Distanz alles scharf ist.