Objektive Sigma

Sigma verkündet: Fokus liegt auf Vollformatobjektiven für DSLMs

Sigmas CEO verkündet, dass sich das Unternehmen hauptsächlich auf Vollformatobjektive für DSLMs konzentrieren möchte.

Hersteller konzentrieren sich auf DSLMs

Sigma ist einer der beliebtesten Dritthersteller von Objektiven. Sigmas Objektive überzeugen häufig mit einer erstklassigen Qualität, sind gleichzeitig aber etwas günstiger als die „originalen“ Objektive von Canon, Nikon und Sony.

Canon hat vor einiger Zeit angekündigt, dass die Entwicklung von neuen EF-Objektiven vorerst eingestellt wird. Man möchte sich voll und ganz auf neue RF-Objektive konzentrieren. Auch bei Nikon liegt der Fokus derzeit natürlich voll und ganz auf neuen Objektiven für die spiegellosen Vollformatkameras. Und Sonys A-Bajonett kann man sowieso für tot erklären.

Sigmas CEO äußert sich

Es verwundert also nicht weiter, dass sich auch Sigma in den nächsten Monaten und Jahren primär auf die Produktion von neuen Objektiven für spiegellose Vollformatkameras konzentrieren möchte. Gleichzeitig möchte das Unternehmen aber auch den Bereich der DC DN Objektive für spiegellose APS-C- und MFT-Kameras im Blick behalten, da sich entsprechende Kameras laut Sigma einer großen Beliebtheit erfreuen.

Konkret hat sich Sigmas CEO Kazuto Yamaki folgendermaßen geäußert:

„Die meisten neuen Produkte in Zukunft werden DN-Objektive sein, die ausschließlich für spiegellose Kameras entwickelt werden. Die Serie DG DN für spiegellose Vollformatkameras wird das Kernstück bilden, aber wir glauben, dass wir die DC DN Serie für APS-C (+ MFT), die derzeit sehr beliebt ist, ebenfalls erweitern müssen.“

Wenn man aktuell die Vorteile und DSLRs und DSLMs gegenüberstellt (wie wir es auch ausführlich in diesem Artikel getan haben), dann muss man nach wie vor festhalten, dass es deutlich mehr Objektive für Spiegelreflexkameras gibt. Neuere (und somit theoretisch auch bessere) Objektive wird man im Bereich der DSLRs in den nächsten Jahren aber kaum noch finden. Denn neue Objektive werden die Hersteller hauptsächlich nur noch für DSLMs herausbringen.

Quelle: Twitter

Tags
Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

8 Kommentare

Hier klicken zum kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Ich empfinde es als peinlich für Sigma, das es die Firma in all den Jahren nicht geschafft hat, ein 16-70 F2.8-4 für Sony’s Apsc mit E Mount, auf dem Markt zu bringen. Den E Mount gibt es ja nicht erst seit gestern…. Schade!

      • Sony hat vor kurzem das 16-55 f2.8 veröffentlicht. Dazu noch ein 70-350 Zoom. Ich glaube man kann frühestens in 1-2 Jahren mit neuen Objektiven von Sony rechnen wenn überhaupt.

    • Da geb ich Carl Recht und möchte ergänzen, das Sigma nicht dafür da ist einzelne Präferenzen zu decken, sondern sich irgendwie am Markt orientiert und sich wahrscheinlich auch Gedanken dazu gemacht.
      Aber die Frage warum Sony kein vernünftiges LineUp für die eigenen APS-C Kameras hat, ist dennoch die wesentlich Interessantere Frage!

  • Sigma hat ja für DSLR fast alles ausgereizt und nur 4.0/300 mm und ein leichteres 2.8/300 mm (leichter als Zoom) vergessen.
    Damit könnten Fotografen, abgesehen von Volumen und Gewicht noch lange zufrieden sein.
    Jetzt tritt Sigma gegen Tamron an und sollte deutlich leichter und kompakter bei hoher Korrektur liefern.
    Aber sie sind spät dran und chinesische Hersteller grasen fleißig die kurzen, billigen Wiesen ab.
    Sigma sollte daher mit besseren Zoom-Objektiven überzeugen.
    Und ich vermute, um größere Stückzahlen zu erreichen werden sie auch bei Z und R anbieten müssen.
    Anders als andere kaufe ich Sigma oder Tamron nicht wegen des Preises oder weil da ART drauf steht, sondern nur wenn technische Innovation drin ist.

  • Heutzutage konzentrieren sich doch fast alle Hersteller nur noch auf Vollformatobjektive.
    Deswegen ist meiner Meinung nach nur das Fuji APS-C System sinnvoll, denn die haben wirklich gute und zahlreiche Objektive für ihr APS-C System und die kümmern sich um ihre APS-C Sparte.

    Bei Nikon, Canon und Sony ist die Auswahl an reinen APS-C Objektiven, die wirklich gut sind, doch eher überschaubar, weshalb man als APS-C Nutzer doch öfters auch mal zu VF Objektiven greifen muss. So verliert APS-C immer mehr den Reiz. APS-C Kameras kosten teilweise so viel wie VF Kameras und wenn ich dann noch VF Objektive dafür kaufen muss, kann ich gleich komplett auf VF wechseln.

    Ich finde es schade, dass alle außer Fuji ihr APS-C System nicht voll unterstützen, denn APS-C hat meiner Meinung nach auch heute noch immer seine Daseinsberechtigung und auch in Zukunft noch. Sinn macht es aber nur, wenn es auch gute Objektive dafür gibt.

    Wenn ich APS-C nutzen würde, dann nur Fuji, weil ich weiß, dass ich da die Objektive, die ich bräuchte, auch bekäme.