Das neue Sony FE 100-400mm f/4.5 GM II nimmt Formen an. Neueste Gerüchte verraten Details zum Design und deuten auf einen deutlich höheren Preis hin.
Der bekannte Leaker How2fly hat auf X neue Informationen zum kommenden Sony FE 100-400mm f/4.5 GM II veröffentlicht. Die Details ergänzen die ersten Infos, die Sonyalpharumors erst wenige Tage zuvor geteilt hatte, und bringen vor allem beim Thema Konstruktion und Preis Neues ans Licht.
Die wohl interessanteste Neuigkeit betrifft den Zoom-Mechanismus. Das 100-400mm f/4.5 GM II soll über einen internen Zoom verfügen, bei dem sich die Baulänge beim Zoomen nicht verändert. Das aktuelle 100-400mm GM fährt den Tubus beim Zoomen bekanntlich aus. Der Wechsel zum Innenzoom bringt Vorteile bei der Abdichtung und beim Handling, bedeutet aber auch, dass das Objektiv von Anfang an länger ausfällt. Laut How2fly soll die Länge in etwa dem FE 200-600mm G entsprechen.
Preislich in der Oberliga
Ebenfalls neu ist eine konkretere Einordnung beim Preis. Das 100-400mm f/4.5 GM II soll sich preislich am FE 50-150mm f/2 GM orientieren, das Sony hierzulande mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 4.399 Euro auf den Markt gebracht hat. Das wäre ein ordentlicher Aufschlag gegenüber dem aktuellen 100-400mm GM, das inzwischen ab rund 2.150 Euro zu haben ist. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass die erste Version bereits seit 2017 auf dem Markt ist und der Straßenpreis über die Jahre deutlich gefallen ist.
Blende f/4.5 statt f/4.0
How2fly bestätigt außerdem, dass die Anfangsblende bei f/4.5 liegen wird und nicht bei f/4.0, wie er selbst zunächst gemeldet hatte. In unserem letzten Artikel zur Sony A7R VI hatten wir das Objektiv noch mit f/4.0 erwähnt. Gegenüber dem aktuellen 100-400mm GM mit seiner variablen Blende von f/4.5-5.6 wäre eine durchgängige Blende von f/4.5 über den gesamten Brennweitenbereich aber dennoch ein erheblicher Fortschritt.
Überarbeitetes Design
Bereits aus den ersten Gerüchten war bekannt, dass Sony das äußere Design grundlegend überarbeitet hat. Die Schalter am Gehäuse sollen weit nach hinten in Richtung Bajonett gewandert sein, während die Stativschelle nach vorne zum Fokusring hin verschoben wurde. Der Abstand zwischen Blenden- und Fokusring soll extrem schmal ausfallen, sodass kaum noch Platz für die Brennweitenmarkierungen bleibt.
Vorstellung im Mai zusammen mit der A7R VI
Die Ankündigung des 100-400mm f/4.5 GM II soll in wenigen Wochen erfolgen, gemeinsam mit der Sony A7R VI. Das passt zum bisher erwarteten Zeitrahmen Mitte Mai. Ob Sony bei der Gelegenheit auch das gerüchteweise in der Pipeline befindliche FE 16-28mm f/2.0 GM vorstellen wird, bleibt vorerst offen.


Sony hat’s echt drauf – sicher jeden Cent wert!
Mit den neuen Informationen sehe ich ehrlich gesagt kaum einen echten Mehrwert. Das bisherige Sony FE 100-400mm f/4.5-5.6 GM OSS ist gerade deshalb so beliebt, weil es ein vielseitiger Allrounder ist – bei gleichzeitig noch vertretbarem Preis. Genau diese Stärke geht mit der neuen Version weitgehend verloren. Stattdessen bekommt man ein deutlich größeres, schwereres und vor allem wesentlich teureres Objektiv, während der Zugewinn im Handling (Innenzoom) in der Praxis eher gering ausfallen dürfte. Für mich wirkt das wie ein eher ungünstiger Kompromiss. Hinzu kommt: Das aktuelle 100–400 mm ist optisch bereits auf extrem hohem Niveau, und die meisten Nutzer sind damit vollkommen zufrieden. Ich kann mir daher schwer vorstellen, dass die neue Version in dieser Form ein wirklicher Verkaufsschlager wird. Es wirkt eher wie ein technisches Statement – zu zeigen, was konstruktiv möglich ist – mit kleinen Verbesserungen in Details, aber klaren Verlusten bei den eigentlichen Allround-Stärken wie Kompaktheit und Preis. Und im Bereich der Vogelfotografie, wo es noch rechtfertigen könnte, sind viele ohnehin mit längeren Brennweiten unterwegs. Natürlich wird es immer eine kleine Zielgruppe geben, für die genau dieses Objektiv sinnvoll ist. Der Großteil der bisherigen Käufer hat sich bewusst für das 100–400 mm entschieden, weil es kein Spezialist,… Weiterlesen »
Auf Gerüchten basierend kann ich mir natürlich keine endgültige Meinung bilden, doch irgendwie klingt das alles für mich auch nicht so verlockend ganz ungeachtet vom Preis. Ich finde auch, dass das existierende 100-400er ein toller Allrounder ist, der spätestens mit dem 1.4x Konverter einen tollen Abbildungsmaßstab bietet und bei mir oft im Rucksack auch noch bei längeren Wanderungen landet. Meine Hoffnung war, dass die kommende Version beim Gewicht und Abmessungen quasi nichts ändert, aber mit mehr Lichtstärke aufwarten kann – so ein bisschen in die Richtung von dem 300er GM, dass ja auch überraschend kompakt ist.
Ja, schön wären es, aber mit Innenzoom so nicht mehr möglich. Natürlich sind alles nur Gerüchte aktuell. Glaube mir geht es wie dir…
Von einem Gewichtsnachteil steht erstmal nichts drin. Und durch die feste Blende und den Innenzoom wird dieses Objektiv noch mehr zum Allrounder als vorher, daher verstehe ich die Kritik nicht wirklich. Außer diese bezieht sich lediglich auf den Preis. Aber es muss ja nicht bedeuten, dass die Version Uno aus dem Sortiment genommen wird.
Baulänge und Gewicht spielen hier natürlich genauso eine Rolle wie am Ende auch der Preis bei meiner Bewertung. Wenn es sich um ein Spezialisten handeln würde, hätte ich damit kein Problem – aber genau das sehe ich beim neuen 100–400 mm leider so nicht aktuell. Bei den GM-Objektiven (Gold Master) geht Sony bekanntlich nur sehr wenige Kompromisse ein, insbesondere was die optische Leistung betrifft. Dinge wie Vignettierung, Verzeichnung und Schärfe bis in die Bildecken müssen bereits optisch auf sehr hohem Niveau sein. Elektronische Korrekturen kommen zwar zum Einsatz, spielen aber eine deutlich geringere Rolle als bei einfacheren nur G Objektiven. Deshalb lässt sich ein solches Objektiv konstruktionsbedingt kaum extrem leicht bauen. Wäre es wie gesagt lediglich ein G-Objektiv, würde Sony deutlich stärker auf nachträgliche Korrekturen setzen – und es entsprechend kompakter und leichter gestalten. Daher mache ich mir auch keine großen Illusionen, dass das neue 100–400 mm besonders leicht wird. Und genau hier liegt für mich das Problem: Viele nutzen das aktuelle 100–400 mm gerade wegen seiner sehr ausgewogenen Allround-Eigenschaften. Wenn man bereit ist, deutliche Kompromisse bei Gewicht und Baulänge einzugehen, greift man in der Regel ohnehin zu echten Spezialisten – mit allen Vor- und Nachteilen, die diese mit sich… Weiterlesen »
Abwarten…
Ich bin mir ziemlich sicher das es leichter werden wird.
Das war sicher ein wichtiger Punkt im Pflichtenheft, ansonsten hätten sie es lichtstärker designed.
Das ist wahrscheinlich die beste Antwort auf Gerüchte “Abwarten…” 👍
Leichter als was? Als das alte 100-400 GM? Eher nicht. Das Nikkor 180-400 f4 mit eingebautem TK ist 3,5 kg schwer. Klar das Sony hat nur f4.5 aber es hat eine kürzere Anfangbrennweite als das alte Nikkor. Wenn Sony das unter 2kg hinbekommt wäre das eine Meisterleistung.
Um die 2kg Gewicht kann ich mir auch gut vorstellen – ich vermute es wird allgemein dem 200-600er in Sachen Volumen und Gewicht ziemlich entsprechen. Damit wird es für mich nur keine richtige Version 2, sondern ein ziemlich eigenständiges Produkt. Was ja nicht einmal schlecht per se ist. Für manche Fotografen wird es genau das richtige sein. Ich kenne viele, die ein 100-400 mit kleinen Kompromissen in Sachen Lichtstärke und Schärfe auch für die Landschaftsfotografie gerne mitnehmen, die dann auch für die gelegentliche Fauna Verwendung gefunden haben. Und ich vermute dafür ist dieses Objektiv am Ende zu mächtig und hat einen etwas stärkeren Fokus auf alles Bewegte.
Och, bitte nicht das 4,5/100-400 mit nem 4,0/180/200-400mm + 1,4x Extender vergleichen! Was soll das?
Auch der Vergleich mit einem üblichen 4,5-5,6/100-400 ist schwierig, wäre aber sinnvoller.
Die 5,6/400er Varianten haben 77mm Filter, die 4,0/400 muss schon 105mm haben. Das kann nicht mehr kompakt sein und wird das 4,5-5,6 nicht ersetzen, sondern ergänzen. Damit sind die Zielgruppen doch definiert. 🤷♂️
Natürlich vergleiche ich mit den f4 Objektiven. Mit was sonst? Mit dem alten 100-400 sicher nicht.
Ist ja erstmal ein gerücht. Sollte dieses aber tatsächlich zutreffen,wäre das ein Entäuschung für mich. Ich habe das 100-400mm seit ca. 9 Jahren und ist zusammen mit dem Tamron 35-150mm eines der am meistgen brauchten Objektive. Der einzig wirkliche Vorteil für mich wäre der Innenzoom, da z.B. bei Motocross einiges an Dreck rumfliegt. Ob die Blende nun F4.5 durchgehend ist, ist nicht wirklich derart wichtig für mich. Entscheidend für mich ist die AF-C Geschwindigkeit der Motoren. Diese ist klar schneller als beim Tamron und bereits beim 100-400mm sehr schnell. Na, wir werden sehen, wenn es vorgestellt wird.
Einfach geil ! Innenzoom , extender freundlich.
Auch wenn das
RF100-500mm von Canon mega gut ist und 100mm mehr an Brennweite hat, sollte Canon bei dem Nachfolger RF100-500mm ii nachlegen.
Wird bestimmt ein Mega Objektiv. Sollte ich doch im Mai zu Sony wechseln !!!
Hi Daniel,
was reizt dich eigentlich so an Sony, wenn das Canon für dich schon mega ist? Liegt es an der Lichtstärke? Und was wäre für dich bei Sony konkret interessant?
Ich war lange bei Canon und bin irgendwann auch einfach aus dem Grund gewechselt, mal etwas Neues auszuprobieren. Jetzt bin ich bei Sony. Klar, es gibt Vorteile – aber die gibt es auf beiden Seiten.
Wenn ich ganz ehrlich bin: Am Ende ist es ziemlich egal, welche einigermaßen professionelle Kamera mit Objektiv man mir in die Hand drückt.
Hi Stefan, an Sony reizt mich die letzte Zeit die hauseigenen Objektive! ( mir ist alles bewusst , jeder Hersteller hat super gute Objektive…..) jedoch darum geht es mir nicht. Vlt ist es auch einfach mal was Neues auszuprobieren! Ich persönlich finde bei Sony super , dass die Tele innenliegende Zooms sind. PUNKT ( auch wenn die dadurch schwerer , größer usw sind ) Das 1. Canon rf70-200mm f2.8L ist ein mega objektiv. Größe Top , jedoch dadurch nicht Telekonverter täglich. ( es gibt leider immer Abstriche ) Das jetzige rf70-200mm f2.8L z , jetzt telekonverter tauglich , und innenliegendem Zoom , top ( jedoch nicht mehr so kompakt ) Mich würde bei Sony das FE100-400mm oder FE200-600mm reizen. Oder auch das FE70-200mm f4.0 Und ich finde die neue Display Konstruktion bei Sony mega! Anfangs war es lange Canon mit dem Dreh,-Schwenk Display , was auch immer noch total gut ist Jedoch habe ich manchmal das Gefühl Canon hängt immer länger zurück Und wartet erst mal ab ( meine Einschätzung!! ) Jedoch alles im allem , fotografiere ich mit der R3 und bin sehr zufrieden damit ! Fotografie zu 94% im Hochformat Ich mag diese größeren Bodys Mit Batteriegriff anschrauben… Weiterlesen »
Danke Daniel für deine ausführliche Antwort und die Einblicke in deine Überlegungen. Das würde ich mir im Internet generell viel mehr wünschen.
Aber wenn Du zu 94% im Hochformat fotografierst, Du die größeren Bodies magst und Batteriegriff anschrauben nix ist, müsste Sony doch per se raus sein. 🤔
Es ist immer interessant, wenn Leute über ein lichtstarkes Tele diskutieren, die gar nichts damit anfangen können. Das Tele richtet sich klar an Tier- und Sportfotografen, für alle anderen reicht f5.6 vollkommen. Es macht also keinen Sinn, überhaupt darüber nachzudenken.
entschuldigung
Hallo, mein lieber Leonhard, nun bin ich ja im Forum als großer Tier-, Natur-, Burgen- & Schlösser- und Sportfotograf berühmt und bekannt 😉 – deshalb habe ich auch früher bereits für meine zweibeinigen Säugetieraufnahmen eines meiner damaligen Lieblingsobjektive besessen, dass Canon EF 100-400mm F4.5-5.6L IS II USM von 2014 für damals UVP 2199,– mit einem Innenzoom und 1680g inkl. Stativschelle – ich kann mir gut vorstellen, dass Sony die 2kg als Maximum im Blick hat und ggf. Hybrid VidFot Reportage, wie auch bei mir, eine durchaus relevante Zielgruppe darstellt, ob nun in der Manege des Politik-Zirkus oder dem parlamentarischen Affenhaus der Alpha-Tiere – die schlipstragende Primatenfotografie dürfte somit durchaus Relevanz haben – neben fell- und tanktop-tragenden Modellen in Sport- und Natur. Lg u schönes Wochenende
Häääääää?
Meinereiner hat keinen Ton gepiepst, lieber J.F.!
Haha – da war ich wohl voll im Flow – Sorry – war ja aber ein Universalpost – dann halt an Rolf Carl auch noch Grüße!
Danke für die “halt auch noch Grüsse”. Ein 100-400 ist schon eine tolle Sache, ich habe zwar nur das von Tamron, aber an der Z8 läuft es regelrecht zur Höchstform auf. Klar, mit dem Canon kann es nicht mithalten, dafür ist es aber nur 1250 g ohne Stativschelle. Beim neuen Sony f4.5 bin ich überzeugt, dass das grandios wird, und das Gewicht wird sicher unter 2 kg sein. Wenn Nikon sowas bringen würde, wäre es gekauft. Nikon hat zwar das f4.5/400, das ich auf dem Radar habe, aber ein f4.5/100-400 würde ich bevorzugen. Nikon hat zwar ein sehr gutes 100-400, aber “nur” durchgehend f5.6.
Auch dir ein schönes WE!
🥰👍🥰
Das Nikon 100-400 hat eine variable Blende 4.5-5.6 wie alle anderen auch. Mit 5.6 durchgehend müsste es kleiner und leichter sein.
Stimmt, aber die 4.5 braucht man ja vor allem am langen Ende, aber immerhin 5.6, bei Tamron und Sigma ist es jeweils 6.3.
Klar. Das gibt es bis jetzt noch von keinem Hersteller. Es gibt ja nur die beiden inzwischen recht alten f4 Zooms von Canon und Nikon, die bei 180 bzw. 200mm beginnen.
Das EF 100-400 von 2014 hatte ich selber und das hatte definitiv keinen Innenzoom. Innenzoom hatte das damalige 70-200 f2.8.
“Preislich in der Oberliga”
Na, das ist ja von Mark noch ziemlich beschönigt formuliert. Bei ca 4´400 Euro für ein 100-400mm/f4,5 ist das für mich preislich in der Champions League. Glücklicherweise gibt es im E-Mount System noch die erste Version dieses Objektivs und auch gute und mehr als deutlich günstigere Alternativen von Drittherstellern. Genau das ist der Vorteil des E-Mounts, zu dem ich schon seit einiger Zeit schiele, nachdem ich bereits das ein oder andere E-Mount Objektiv zum Adaptieren an den Z-Mount habe. Innenzoom hin oder her, aber der Preis ist für ein “Standardzoom” mehr als ambitioniert und für preisbewusste Hobbyisten jenseits von Gut und Böse.
Kennst du ein günstigeres Konkurrenzprodukt? Wohl eher nicht. Etwas direkt vergleichbares gibt es auch nicht. Etwas ähnliches schon.
Nikon AF-S 180-400 f4 kostet 11’899 Euro
Canon EF 200-400 f4 kostet 12’500 Euro
Beide haben einen eingebauten Telekonverter. Beide wiegen so +/- 3,5 kg
Solche Objektive richten sich in erster Linie an professionelle Sportfotografen und nicht an “preisbewusste Hobbyisten”. Und ein “Standardzoom” ist es schon gar nicht. Wie kommt man auf solche Ideen?
Die Drittherstellertelezooms sind gut und recht. Man sollte aber bedenken, dass viele Probleme haben während dem Zoomen nachzufokussieren. Etwas was mit Sony Objektiven problemlos geht. Ich war schnell geheilt vom damals brandneuen Sigma 150-600 für E-Mount. War schnell wieder weg.
Da gebe ich dir insofern recht, als es in erster Linie an Sportfotografen, aber auch an amibitonierte Tierfotografen gerichtet ist. Die aufgeführten f4 Teles kann man aber nicht mit f4.5 vergleichen, wenigstens preislich nicht. Die aufgerufenen 4’400 Euro finde ich jetzt nicht gross übertrieben, da ich davon ausgehe, dass die BQ und die AF-Motoren von allerbester Güte sind. Und f4.5 ist halt schon noch eine ganz andere Lige als die üblichen f5.6/f6.3, wenn man die Lichtstärke braucht.Und ja, bei Drittherstellern muss man in der Regel bei Teles wenigstens minime Abstriche in Kauf nehmen, und zwar nicht bei der BQ, aber beim AF.
Natürlich sind die preislich in einer anderen Liga aber technisch nicht. Und darauf kommt es an.
Die sind gerademal eine Drittelblende lichtstärker. So gut wie nichts.
Klar, auf eine Drittelblende würde ich gerne verzichten für ein paar Riesen mehr auf dem Konto.
Eben. Ich auch. Ein 12000 Euro Objektiv kaufe ich keinesfalls.
Wieso stellst Du einen Vergleich zu Nikon und Canon an? Wer einen E-Mount Anschluss hat – und nur an den richten sich wohl Sony-Objektive – den interessiert doch nicht was Canon und Nikon an vergleichbaren Objektiven anbieten. Ausserdem habe ich doch selbst die Alternative zum neuen Sony Objektiv angegeben, nämlich das alte 100-400mm/f4, das sogar geringfügig lichtstärker ist, deutlich günstiger ist und praktisch keine Nachteile hat. An wen sich diese Objektive generell richten kann dahingestellt bleiben, für alle ist der zunächst zu zahlende Brutto-Preis gleich. Selbst ein Sportfotograf muss kalkulieren, ob er durch das neue Objektiv einen Mehrwert erhält, der einen Ersatz seines alten 100-400/f4 rechtfertigt und sich rechnet. Für mich ist ein 100-400mm ein Standardtelezoom, das ich für eines meiner Systeme vor allem zur Sportfotografie auch habe und mir jederzeit wieder anschaffen würde, auch wenn ich kein Profi bin. Allerdings bei einer Offenblende zwischen 4,5 und 5,6 und zu einem völlig anderen Preis als das neue Sony. Du hast ja schon selbst eine Alternative durch einen Drittherstellers genannt. Wegen des von Dir auch genannten Problems beim damals neuen Sigma hättest Du vielleicht Firmware-Updates abwarten sollen. Es ist ja bei allen Herstellern so, dass derartige Probleme in der “Nuller-Version” auftreten… Weiterlesen »
Weil die technisch vergleichbar sind. Bei Sony gibt es zurzeit nichts vergleichbares. Was du mit “nämlich das alte 100-400mm/f4,”meinst, weiss ich nicht. Sony hatte nie ein 100-400 f4. Sowas gab es noch gar nie. Das alte Sony von 2017 ist ein 4.5-5.6 Zoom. Das habe ich ja selber. Ich schaue gerne über den Tellerrand. Sony hat nichts zu verschenken und ist kein Billigheimer. Somit kann man sich bei den Preisen ruhig bei der Konkurrenz orientieren wie es übrigens auch bei den 600mm f4 und ähnlichen der Fall ist. Nur gibt es eben für ein f4.5 Zoom kein exaktes Pendant. Das alte Zoom halt ich nicht für einen geeigneten Vergleich. Aber das kann man gerne anders sehen. Angeblich soll ja noch ein lichtschwächerer und günstigerer direkter Nachfolger kommen als G Objektiv. Den kann man dann mit dem alten GM vergleichen. Selbst ein Sportfotograf muss kalkulieren, ob er durch das neue Objektiv einen Mehrwert erhält, der einen Ersatz seines alten 100-400/f4 rechtfertigt und sich rechnet. Nochmals. Es gab und gibt kein 100-400 f4.0. Du irrst dich. Du hast ja schon selbst eine Alternative durch einen Drittherstellers genannt. Wegen des von Dir auch genannten Problems beim damals neuen Sigma hättest Du vielleicht Firmware-Updates… Weiterlesen »
Was heisst hier “preislich in der Oberliga”? Klar ist das viel Geld aber wenn man mit den nur marginal lichtstärkeren 200-400 bzw. 180-400 von Canon und Nikon vergleicht ist das Sony ein Schnäppchen. Klar die Konkurrenz hat noch eingebaute Telekonverter und der kostet auch was.
Ein 100-400 f4.5 kann für professionelle Sportfotografen z.B. im Fussballstadion oder auch in einer Halle sehr nützlich sein. An den Hobbyknipser richtet sich ein solches Objektiv nicht.
Ich habe das alte 100-400 seit es im Sommer 2017 auf den Markt kam. Ich war auch der Erste, der es bei meinem Händler abgeholt hat damals. Ein Superobjektiv. Gerüchteweise soll ja noch eine etwas lichtschwächere G Version mit variabler Blende kommen. Wenn die deutlich leichter wird als das alte GM, werde ich mir das sicher holen. Die teure f4.5 Version bringt mir einen zu geringen Mehrnutzen.
@ J.Friedrich
Klar ist das jeden Cent wert, zumal die Linsen aus Diamanten geschliffen werden und das Gehäuse aus Platin ist.
👍📷 – Ja, ja wir ollen Kukident-Prakticanten hängen halt an unseren Agfa&Orwo-Erinnerungen – Brilliant war da aber nur das Gewicht – 📷👍
Es spielt doch eh keine Rolle, wie schwer das Teil ist, und ob es zehn Gramm mehr oder weniger wiegt.
Ein derart großes *Objektiv kann man eh nicht frei halten und braucht dafür ein Stativ, also müssen ein paar Gramm mehr auch nicht interessieren.
Wer natürlich den Mi-Filmen glaubt, und denkt, dass man ein großes Rohr halten kann, wie ein 50mm Normalobjektiv ist schön blöd.
Meine 1 Liter Thermosflasche bekomme ich noch ohne Stativ zum Mund.
Bisher ohne besondere Vorkommnisse.
Vor dem Supermarkt funktionieren 1,5 Liter PET Flaschen offenbar auch freihändig.
Das 100–400 mm wiegt ähnlich.
Das mit dem Stativ hat sich im Alltag wohl einfach noch nicht durchgesetzt.
Wer natürlich den Mi-Filmen glaubt, und denkt, dass man ein großes Rohr halten kann, wie ein 50mm Normalobjektiv ist schön blöd.
Blöd nicht, einfach nicht so verweichlicht wie manche Fotografen.
Also so schlimm ist es nun auch nicht. Die A9III + 100-400 wiegt 2.4kg. Damit fotografiere ich problemlos 5 Stunden Springreiten oder Motocross ohne Stativ. Das kann ich mit meinen 78 Jahren immer noch frei halten.
Lese ich hier mit kann ich mir jede Comedy-Show sparen. Ehrlich – sobald es um ein Zoom mit langen Brennweiten geht sind einige Punkte Standard! Zu groß, zu schwer, zu Licht-schwach und immer viel zu teuer. Davon ab das meistens Äpfel/Birnen Vergleiche gemacht werden.
Dabei sollte jeder froh sein wenn es für das eigene System auch lange Zoom Brennweiten gibt! Stückzahlen werden nicht verkauft, deswegen kosten die Teile einige Euronen mehr. Ja und? Wer ein Sony 100-400mm f/4.5 GM II benötigt wird es erwerben!!
Liebes Photografix-Team, eine Ignore-Funktion wäre sinnvoll.
Nicht jede engagierte Meinung trägt auch etwas bei.
Nicht provozieren lassen – es sind nur kleine Auffälligkeiten wenn man vom Thema langbrennweitigen Spitzenzooms nicht betroffen ist und deswegen die Sache leicht sowie unbeschwert von außen betrachten kann.
Ich verstehe was Du meinst, bin aber trotzdem diametral anderer “eigene Bubble-Meinungen” in so einer sehr kleinen Runde der Schreibenden und großen Nur-Lesendegruppe – ignorieren und “überlesen” kannst Du ja jeden Post – “ist mir einfach zu blöd”, als Ignorier-Mechanismus ans Ich senden – meinen Post zum Beispiel nicht beantworten, denn den hättest Du mit Ignorierfunktion ggf. nicht gesehen, was ich schade fände 😉 … LG und “Einen Schönen Sonntag” gehen an den guten Stefan (der sich einfach manchmal zuviel ernsthafte Gedanken macht)
Bin altmodisch : Liebe mein 30 Jahre altes Minolta APO 400mm f/4,5 vor 10 Jahren für € 1.200 gekauft. Wiegt knapp 2 kg versucht automatisch scharf zu stellen, und wenn‘s gelingt: WOW !
Eines von den besten Gläsern, die ich je gehabt habe. Ärgere mich über den Verkauf seit dem ich die A1 besitze……Die A1 unterstützt die AMount-Objektive…..