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Sony A7 III: Das sind die 5 wichtigsten Neuerungen

Die Sony A7 III ist da und sie bringt im Vergleich zur Vorgängerin so einige Neuerungen mit sich. Doch welche Neuerungen sind das eigentlich genau?

Neuerungen der Sony A7 III

Knapp 3 1/2 Jahre nach der Präsentation der A7 II hat Sony nun endlich die Sony A7 III vorgestellt. Es ist laut Sony das „Basic Model“, also gewissermaßen das Einsteigermodell in die Welt der spiegellosen Vollformatkameras. Wenn man sich die technischen Daten der Sony A7 III anschaut, dann ist dort von „Basic“ allerdings nicht viel zu sehen, ganz im Gegenteil. Die Kamera besticht mit zahlreichen Neuerungen und übernimmt viele Merkmale und Funktionen von den High-End-Kameras A7r III und A9.

Wir wollen euch in diesem Artikel zeigen, welches denn die wichtigsten Sony A7 III Neuerungen sind. So kann jeder selbst entscheiden, ob ihm die Neuerungen den Preis von 2.300 Euro wert sind.

Vorbestellungen inzwischen möglich

Gestern war zwar bereits die Produktseite der Sony A7 III bei Calumetphoto online, die Vorbestellungen wurden aber gestern noch nicht entgegengenommen. Inzwischen funktioniert alles problemlos, hier könnt ihr die Sony A7 III vorbestellen.

1. Autofokus

Der Autofokus der Sony A9 dürfte derzeit der beste im Sony Lineup sein. Bisher hatte dieser Autofokus einen stolzen Preis, denn die Sony A9 wurde im April 2017 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 5.300 Euro vorgestellt. Die Sony A7 III kostet exakt 3.000 Euro weniger, bietet aber den gleichen Autofokus wie die Sony A9 – das ist eine Ansage von Sony.

Der Autofokus ist somit eine der wichtigsten Neuerungen der Sony A7 III. Man darf sich als Kunde auf 693 Autofokus-Messfelder, eine Bildfeldabdeckung von 93 Prozent und einen erstklassigen Augen-Autofokus freuen. Insgesamt ist der neue Autofokus doppelt so schnell wie der der alten Sony A7 II, zudem stehen jetzt eben deutlich mehr Messfelder (693 im Vergleich zu 117) zur Verfügung.

2. Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit war und ist eine Schwachstelle von spiegellosen Systemkameras. Die Sony A7 II bildete da keine Ausnahme, mit einer Akkuladung konnten maximal 350 Bilder geschossen werden. Bei der A7 III hat es Sony nun geschafft, diese Zahl ungefähr zu verdoppeln. 710 Bilder sind mit einer Akkuladung möglich (610 wenn man ausschließlich den EVF benutzt).

Das ist ein erstklassiger Wert, mit dem man sich auch als langjähriger und in Sachen Akkulaufzeit „verwöhnter“ DSLR-Nutzer im Normalfall anfreunden kann.

3. Dual-SD-Slot

Es müssen nicht immer neue Sensoren oder rasante Serienbildgeschwindigkeiten sein, manchmal sind es auch vergleichsweise kleine Details, die als wichtige Neuerung bezeichnet werden dürfen. Bei der Sony A7 III ist das beispielsweise der Dual-SD-Slot. In den Augen mancher Nutzer ist die zweite Speicherkarte vielleicht nicht so wichtig, doch wer seine Kamera auch beruflich nutzt, zum Beispiel auf Hochzeiten, der möchte in der Regel immer eine zweite Speicherkarte zur Absicherung benutzen, falls mit der ersten Karte mal irgendwas schief geht.

Dual-SD-Slots bieten Hersteller gerne mal nur bei richtig teuren Kameras an, Sony hingegen spendiert nun zum Glück auch dem „Basic Model“ Slots für zwei Speicherkarten.

Auf der Rückseite der Sony A7 III findet man nun auch einen kleinen Joystick.

4. Serienbildgeschwindigkeit

Früher hat man gewissermaßen zwischen Sportkameras mit rasanten Serienbildgeschwindigkeiten und Kameras mit hohen Auflösungen unterschieden. Inzwischen verschwimmen diese Grenzen immer mehr, denn auch „Megapixel-Monster“ wie die Sony A7r III oder die Nikon D850 schießen inzwischen verdammt viele Bilder pro Sekunde.

Insofern verwundert es nicht, dass auch die Sony A7 III in Sachen Serienbildgeschwindigkeit einen großen Sprung nach vorne macht. 5 fps waren es bei der alten A7 II, 10 fps sind es nun bei der neuen A7 III. Sony verdoppelt also die Serienbildgeschwindigkeit was dazu führt, dass die A7 III auch mal bei Veranstaltungen oder Gelegenheiten genutzt werden kann, wo es sportlicher zugeht. Ebenfalls wichtig in diesem Zusammenhang: Der größere Zwischenspeicher, in dem bis zu 177 JPEGs Platz finden.

5. Sensor

An der Auflösung hat sich bei der Sony A7 III im Vergleich zur Vorgängerin nichts getan, beide arbeiten mit 24 Megapixeln. Deshalb schafft es der Sensor in unserer Übersicht auch nur auf den 5. Platz der wichtigsten Neuerungen – doch den hat er sich verdient. Denn er ist nun rückwärtig belichtet (BSI-Sensor), was dazu führt, dass er bessere Ergebnisse bei schlechtem Licht liefern soll. Zudem spricht Sony von ganzen 15 Blendenstufen Dynamikumfang, die man in 2.300 Euro teuren Kameras für gewöhnlich nicht vorfindet.

Weitere Sony A7 III Neuerungen

Das waren unserer Meinung nach die fünf wichtigsten Neuerungen der Sony A7 III. Doch es gibt natürlich noch weitere Verbesserungen und je nach persönlichen Anforderungen ist eine Neuerung etwas wichtiger oder unwichtiger. Deshalb hier in der kurzen Übersicht die weiteren A7 III Neuerungen:

  • 4K-Videos, Full-HD-Videos mit 120 fps
  • Gehäuse der A7r III bzw. A9 mit größerem Griff
  • Joystick
  • Bildstabilisator um 0,5 Blendenstufen verbessert
  • Touchscreen
  • USB 3.1

Haben wir eine wichtige Neuerung vergessen? Dann hinterlasst einfach einen Kommentar.

Was ist in euren Augen die wichtigste Neuerung der A7 III?

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

69 Kommentare

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    • Hi Tim! Ich hätte sehr sehr gerne mehr über die X-H1 geschrieben, hatte im Zeitraum als sie vorgestellt wurde aber leider kaum Zeit. Ich mache Photografix nur nebenbei und kann deshalb nicht alle Artikel schreiben, die ich theoretisch gerne schreiben würde. Dann wäre das Ganze hier ein Vollzeitjob.

      Jetzt gerade habe ich etwas mehr Zeit, außerdem merke ich, dass das Interesse an der A7 III einfach riesig ist, deutlich größer als bei Fuji. Danach versuche ich mich auch ein bisschen zu richten, gerade wenn ich mich aus Zeitgründen entscheiden muss, ob ich nun Artikel A oder B schreibe.

      Sollte es demnächst eine ruhigere Phase geben werde ich definitiv noch versuchen, etwas zur X-H1 nachzuliefern.

    • @ tim
      Da kennst Du aber die Fuji – Gemeinde auf dieser Webseite schlecht!!!
      Von mir geschätzte Eindrittel aller Beiträge hier kommen von und beschäftigen sich mit den Fujijüngern und Ihrem einzigartigen Werkzeug!!

      • Als Betreiber der Website wird er wohl den besten Überblick über die Interessen seiner Leser haben, die Anzahl an Kommentaren ist da schließlich nur ein Faktor von vielen 😉
        Zum jetzigen Zeitpunkt ist zur X-H1 einfach alles schon mal gesagt worden, das wird sich erst zum offiziellem Marktstart und den darauf folgenden Tests wieder ändern. Darauf warte ich auch schon sehr gespannt, meine X-T1 wartet auf Nachfolge.
        Würde ich mich heute nochmal unbefangen für ein System entscheiden müssen, die Wahl zwischen Sony und Fujifilm würde mir definitiv schwerer fallen. Damals war das schon allein aufgrund der Objektivauswahl ein leichtes.

  • Hallo Mark, danke für deine unermüdlichen Berichte und Recherchen!

    Soweit es die Quellen hergeben, gibt es keinen Tiefpassfilter mehr und damit keine unnötige Schärfereduzierung.

    Die bisherigen Beispielfotos verschiedener Tester zeigen eine durchweg gute Bildqualität in allen Bereichen:
    Farbwiedergabe, Dynamik, Schärfe … Ich bin angenehm überrascht. Mir fehlt nur noch ein High-Res-Modus, den ich in 15% aller Situationen dringend bräuchte. Aber hier wollte man wohl einen gewissen Abstand zur A7r III halten.
    https://nikonrumors.com/2018/02/27/sony-a7iii-vs-nikon-d750-specification-comparison.aspx/

  • eine kamera die mir gefällt. 15 blendenstufen dynamikumfang ist ja dann auf dem besten weg zum menschlichen auge. die frage die ich dabei aber habe, sind damit raw oder jpg aufnahmen gemeint?

    für mich ist die kamera ein gutes beispiel warum ich denke, daß kameras nicht mehr megapixel benötigen. iso 25600 ist mal eine hausnummer bei verwendbaren bildern.

  • Hallo Mark,
    nicht zu vergessen, dass die Zehen Bilder Serienbildgeschwindigkeit auch lautlos gehen, dass macht die Kamera gerade für Fotografen interessant die in Bereichen unterwegs sind in denen es unauffällig zugehen soll.

  • Was bin ich froh, dass ich unbedingt die hohe Megapixelzahl wollte, als ich mir vor wenigen Wochen meine A7R3 gekauft habe, sonst wäre ich jetzt vermutlich fast etwas angefressen, nachdem Sony nun besseren AF für dramatisch weniger Geld liefert. So kann ich mich nun aber freuen, dass die A7iii vermutlich ordentlich Wind in den Markt bringen wird, mit hoffentlich guten Auswirkungen auf das Objektivabgebit in Zukunft

  • Funktionieren die 10 Bilder/sec. auch mit dem mechanischen Verschluß? War das nicht auch das Problem der A9, die mit ihrem mechanischen Verschluß nur 5 Bilder/sec. schafft? Bei Sportfotos könnte der rolling-shutter Effekt schon eine Rolle spielen.

    • Rolling-shutter bei Fotos? Ich dachte, dieses Phänomen gäbe es nur beim Filmen aufgrund der elektronischen erzeugten Framerate? Mag aber sein, dass ich in diesem Punkt irre.

      Interessanterweise gibt Sony in den Specs als Verschluss (Fotomodus wohl) nur den mechanischen Schlitzverschluss an. Ich nehme deshalb an, die Serienbildgeschwindigkeit bezieht sich auf den Einsatz des mechanischen Verschlusses.
      https://www.sony.de/electronics/wechselobjektivkameras/ilce-7m3-body-kit/specifications
      Daraus ergibt sich für mich die Frage, hat die A7III gar keinen elektronischen Verschluss? Da die kürzeste Belichtungszeit mit 1/8000sec angegeben wird, könnte dies tatsächlich der Fall sein.

      • Das ist ja ein Ding! Ein zuschaltbarer elektronischer Verschluss ist bei spiegellosen Kameras heute nun wirklich Standart. Ein lautloser elektronischer Verschluss ist einer der wichtigsten Gründe um eine DSLM gegenüber einer SLR den Vorzug zu geben. Zumal ein elektronischer Verschluss nur ein Software-Ding ist. Sony ist eben einer dieser Hersteller, der Möglichkeiten seiner Maschinen künstlich beschneidet um den Abstand zu Spitzenmodellen zu wahren. Ähnlich wie Mercedes, die produzieren Autos nur mit Vollausstattung und schalten aber nur die bezahlten Extras frei. Irgendwie meinen die Manager immer, sie könnten uns kriegen. Beim Auto ist es der Monitor-Tacho und bei Kameras die Spiegellos Technik. In beiden Fällen wird uns diese schöne neue Technik Welt teuer verkauft, obwohl deren Fertigung billiger ist, als die alte aufwendige Technik.

      • @ Thomas Müller,

        Habe auf mehreren Seiten gelesen das man die 10 Bilder mit dem elektronischen Verschluss oder eben auch lautlos hinbekommt. Also die Qual der Wahl.

        Was ich schade finde das sie das Display von der Auflösung verschlechtert haben. Das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau. Und die Frage ob man die ca. 300T Bildpunkt überhaupt bemerkt das sie fehlen.
        Zu Fuji kann ich nur sagen das es ein inntessantes System ist und wäre ich nicht auf Sony und Vollformat. Könnte ich sie mir auch vorstellen.
        Manchmal kommt mir das hier vor wie früher wo ich jünger war. Da war auch Opel oder dich VW besser. Ich weiß es nicht mehr.

        Ich freue mich das es trotz Smartphone immer noch so viel Firmen gibt die so tolle und unterschiedliche Kameras herstellen.

      • Falls die Vermutung tatsächlich zutreffen sollte, verstehe ich das auch nicht. Wie Du schon geschrieben hast, zusätzlich einen elektronischen Verschluss zu implementieren dürfte nur ein geringer Aufwand sein. Aber dann würde das aktuelle Basismodell wohl „zu schnell“ werden und der A9 Konkurrenz machen, denn die hat nun definitiv einen elektronischen Verschluss laut den Specs von Sony:
        https://www.sony.de/electronics/wechselobjektivkameras/ilce-9/specifications
        Wenn man die A9 mit der A7 III vergleicht, bleiben aber auch so kaum noch Argumente für die doppelt so teure A9, es sei denn man benötigt tatsächlich mehr als 10 Bilder/sec oder schnellere Verschlusszeiten als 1/8000sec. Ich vermute, für sehr viele wird das reichen, was die A7III bereits kann.

      • Guten Abend Thomas …
        Die Kamera hat einen elektronischen Schlitzverschluß und lautlose Auslösung genauso wie meine A 6500.
        Hoffentlich kommt bald was gutes von Canon oder Nikon das sich das Spektakel etwas darauf verlagert.
        Früher sagten die Leute zu so einer Unterhaltung wie wir sie hier führen – „die tratschen“.
        Liebe Grüsse … Gustav

      • Guten Abend Gustav, du hast recht, eigentlich kann es uns canikon Fotografen ja egal sein, womit ihr Sonyknipser euch rumschlagen müsst.

      • PGS,
        der elektronische Verschluss ist heute Standard ? Wäre doch schon mal was wenn der mechanische Verschluss heute bei 1\8000 liegen würde 😉

      • mirko,
        tatsächlich fällt mir gerade eine kamera ein. die pentax z-1 hatte bereits 1991 eine verschlusszeit von einer 1/8000. kleinbild wohlgemerkt. 😉

      • @Toni S. und Gustav:

        Wo bitte kann ich das mit dem elektronischen Verschluss nachlesen? Auf der Sony-Seite wird bei der A7 unter „Verschluss“ nur von einem „elektronisch gesteuerten, vertikal ablaufendem Schlitzverschluss“ gesprochen. Das ist nach meinem Verständnis ein mechanischer Verschluss der elektronisch gesteuert ist und eben kein elektronischer Verschluss. Bei der A9 gibt Sony hingegen beides an, elektronisch und mechanisch. Mag ja sein, dass die A7 einen elektronischen Verschluss hat, was ja auch eher verwunderlich wäre, hätte sie diesen nicht. Ich würde es aber gerne nachlesen können.

      • Daniel,
        Kameras mit mechanischen Verschlusszeiten von 1/8000 fallen mir einige ein, Kameras mit elektronischen Verschluss nur wenige 😉 und schon keine Canon DSLM dort hört es bei 1/ 4000 auf was auch ausreichend ist bei den lichtstarken EF M Objektiven

      • mirko, dann habe ich dich falsch verstanden.
        ja das stimmt. nichtmal die hälfte der aktuellen systemkameras kleiner als kleinbild, haben eine verschlusszeit schneller als 1/8000. dabei hat nicht eine spiegellose systemkamera von canon eine verschlusszeit von schneller als 1/4000 laut chip.de. warum überhaupt baut canon systemkameras? das macht ja wirklich überhaupt keinen sinn. mit adapter sind die canon systemkameras mit brauchbaren objektiven genau so groß wie die spiegelreflexkameras und haben dabei nichtmal die leistungsfähigkeit dieser. schuster bleib bei deinen leisten.

        (gleich geht hier die post ab und hagelstürme brechen über mich ein. 🙂

    • Daniel,
      ich glaube schon das Canon in der Lage ist Verschlusszeiten von 1/32.000 (elektronisch) abzuliefern.
      Laut Canon spricht man von KANNIBALISIERUNG im DSLR Bereich aber der eine Markt wächst und der andere schrumpft.
      Wir werden schon eine „Granate“ von Canon im DSLM Bereich vorgestellt bekommen, da bin ich mir sicher, nur gehören zur einer Kamera auch Objektive und das wird ein wenig dauern….da hat Canon leider ein paar Jahre verschenkt

  • Für mich von Interesse weil: 15 Blenden Dynamikumfang bei 14 Bit Farbtiefe, IBIS und Rückseitig belichteten Sensor. Ich werde die Sony A7 III sobald sie im Leihservice erhältlich ist einen Test mit meinen Canon Festbrennweiten und dem Sigma Adapter durchführen. Sollte das zufriedenstellend funktionieren kann man über einen Erwerb nachdenken. Sozusagen einen schleichenden Übergang finden. Oder doch auf die Fuji X-T3 warten?

    • Da hat Sony mal wieder tolle Arbeit geleistet,kaum war die Fuji da hat man eine Bombe platzen lassen. Und jetzt mal ehrlich,wenn man die Wahl hat und sich entscheiden kann,intressiert die Fuji Rauschkiste (gemessen an einer Sony A7) doch kein Schwein,oder? Auf so eine Kamera wie die neue Sony hat man doch gewartet,tolle Technik,super Preis und dann noch Vollformat, das wird ein Reisser.

      • abwarten und tee trinken was direkte vergleiche betrifft. wer kleine objektive will wird trotzdem zur fuji greifen. für verschiedene zwecke verschiedene kameras. wer weiß was mit dem nächsten update der fuji x-h1 für funktionen erweitert werden. auch sind die 8000stel sekunden der verschlusszeit nicht der große reißer. ich will die kamera nicht schlecht reden, aber noch würde ich zur pentax greifen, wollte ich eine kleinbild für diesen preis.

      • den sensor der fuji würde ich eher mal nicht unterschätzen. immerhin arbeitet diese auch mit iso 12800. das bei ebenfalls 24megapixeln. wir können ja nachher mal die linienpaare zählen und das rauschverhalten beider kameras beobachten. 😉

      • Die Fuji arbeitet sogar bis ISO 25600.

        Und die XT3 ist noch nicht draußen, sollte das der Fall sein in einem Jahr, dann wahrscheinlich mit einem neuen Sensor.

        Beide Kameras zu vergleichen miteinander ist schwer, letztlich abhängig von der Philosophie.

        Ich benutze zur Zeit vermehrt meine X100F mit den beiden Adaptern. Neupreis wäre für das Paket damals 2000€ gewesen (Kamera habe ich gebraucht gekauft)

        Vorteil hierbei ist, der gleiche Senso wie in XT2/XPro2. Verschluss bis 1/32.000. Eingebauter Graufilter. Zentralverschluss. 28mm/35mm/50mm bei Blende 2. Klein und leicht. Hervorragende Bildqualität. Und für Shootings brauche ich keinen Koffer mehr. Die Kamera kommt um den Hals und die Linsen/Akku/Karte kommt in meine Gürteltasche.

        Die Sony Kameras haben ohne Zweifel ihren Reiz. Aber ich komme mit dieser Kamera gut zurecht. Und ich mache gute Bilder damit, weil ich ein guter Fotograf bin.

        Manche unterhalten sich über Specs von Kameras, die sie in der Praxis nie brauchen. Ich habe mein Werkzeug gefunden. Besser/Schlechter kann es nur der Anwender machen.

      • @maratony,
        die fuji x100f ist ein traum den ich mir auch gerne irgendwann mal erfüllen würde. gerade weil sie auch die objektiverkennung hat.

      • Gustav,
        hmmmmm ich mag Bohnen und Linsen aber beides führt zum Rauschen, doch lieber ein Eintopf von CaNikon ???

      • Aber Gustav, ich muss sagen, die A9 oder die Reserve davon, auch nicht schlecht … und Mirko, die X-T2 …

      • Rolf … Dich hat wohl Sabrinas Schreibwut angesteckt – da gibt es leider noch kein „konzept“ …äh … Rezept dagegen!

      • Gustav, Sabrinas Tempo ist wahrscheinlich nicht zu toppen, aber ich muss sagen, ihre Kommentar sind häufig sehr fundiert und gut durchdacht.

      • Na ja …nur ihre dominante und bestimmende und etwas rechthaberische Art könnte sie etwas drosseln und dann den anderen ihren Spaß mit VF lassen und bei Sony hat sie immer unrecht und bei Fuji auch meistens und und und

      • Naja, kommt schon manchmal so rüber, sie ist selbstbewusst und ich denke vor allem eine angefressene Fotografin. Ich glaube aber schon, dass sie ihr Handwerk versteht. Aber eigentlich rede ich nicht gerne über andere Personen in diesem Forum.

      • Rolf – Mirko …
        Ihr als alte Hasen könnt euch mal eine Scheibe von NIco hier ganz unten abschneiden – er hat Euch voraus das er weiß wer jetzt auf dem Kameramarkt den Ton angibt!

      • Rolf …da hast Du vollkommen recht und es gehört sich ja eigentlich auch nicht – aber manchmal ist es hier einfach zu komisch … die Leute könnten sich ja auch ein bisschen zusammenreißen und überlegen was sie schreiben.
        Da rutscht es einfach aus mir raus aber ich meine es nicht böse und amüsiere mich auch manchmal nur wenig und erlaube es auch anderen über mich alten Kaspar zu lachen!

    • Sicherlich eine kluge Vorgehensweise. Vergessen Sie auch nicht die Bedienung der Fuji X Serie die Ihnen so sehr zusagt. Möglicherweise ist dies ein wichtigerer Faktor als ein wenig mehr Dynamikumfang. Den IBIS schätze ich bei Sony etwas höher ein als bei Fuji (rein subjektiv und nicht getestet), da Sie ihn einfach schon länger verbauen und mehr Erfahrung damit haben. Andererseits können Sie an der Sony ihre Canon und Sigma Objektive verwenden und dadurch Zusatzkosten sparen. Bei Größe und Gewicht sehe ich einen kleinen Vorsprung im Fuji Gesamtsystem da APS-C Objektive einfach kleiner gebaut werden können. Dafür hat Sony den größeren Sensoren. Beide System schätze ich hoch ein und haben ihre Vor- und Nachteile.

    • Das wäre Klasse, wenn hier darüber ein ein eigener Thread aufgemacht wird in dem man sich dazu austauschen kann. Über den MC11 ist ja viel zu finden, aber Infos aus erster Hand sind besser.

    • Der Leica Fotograf hat die eine Frage beantwortet: Beherrschst du die Maschine oder beherrscht sie dich? Die Leica ist ein System mit typischen Eigenschaften und einem speziellen Look. Kannst du dies nicht erkennen, brauchst du keine Leica. Wenn die Leica nicht so teuer wäre, hätte ich eine. Ein paar alte R Linsen an meiner A7 haben mich angefixt…

      • …… und widerlegen Ihre Theorie dann gleich selbst. Oder halten Sie es für demütig, wenn man von sich selbst schreibt, man sei ein guter Fotograf und mache gute Bilder 🙂 ?

      • Richtig Rolf, sehe ich auch so, da war doch etwas mit Demut und Hochmut 🙂 . Aber nebenbei, Maratony hat schon recht, ich war soeben auf seiner Seite und er hat meiner Ansicht nach wirklich sehr ansprechende Fotos dort veröffentlicht. Seine Aussage über sich selbst stimmt also, als Fuji-Fotograf hat er aber wenig zur Verifizierung seiner These beigetragen :-).

      • Na also Thomas, wenn jemand wirklich etwas drauf hat, darf er das doch durch die Blume auch mal rüberbringen, oder nicht? Ich denke sowieso, dass es sehr viele gute Fotografen in diesem Forum hat.

      • Ja natürlich darf er das, Rolf! Mir ging es NICHT darum, Maratony in irgend einer Form zurecht zu weisen, das stünde mir bestimmt auch nicht zu. Es ging mir NUR um den Widerspruch zur Aussage bezüglich der Demut und wirklich nur als unbedeutende Nebenbeianmerkung und als kleine Stichelei, die er hoffentlich humorvoll nimmt.

      • Klar doch Thomas, habe ich genau so aufgefasst, als ich den Text von Maratony oben gelesen habe. Der Widerspruch ist nicht zu übersehen. Auf jeden Fall werde ich mir morgen die Bilder auch noch anschauen. Und übrigens kann ich meistens auch nicht auf der Feder hocken, wenn ich so etwas lese, hast du ja wahrscheinlich auch schon mitbekommen …

      • Yep Rolf, habe ich! Dass ich das mit dem Widerspruch hier auch ab und zu sportlich nehme und (zurück-)stichele, hast Du auch schon erfahren 🙂

      • Hab ich Thomas, aber darf ja auch sein, wir sind halt alle voll im Element, dann also bis morgen …

      • Na ihr seid aber echt zwei Klatschtanten 😀

        Ich meine im Grunde eher die Demut vor der Technik und vor dem Fotografieren. Nicht meine Äußere Haltung gegenüber anderen.

        Und ich kann es echt nicht ab wenn Dinge schlecht geredet werden, die noch nicht mal auf dem Markt sind. Man muss Fuji nicht mögen, aber sie haben sich zweifelsohne den Respekt verdient. Sich in diesem Markt zu etablieren ist nicht einfach und muss seine Gründe haben. Das hat aber nicht mit Besser/Schlechter zu tun.

      • Ich habe von meinen Erzeugern mitbekommen das es „Hochmut kommt vor dem Fall „heißt …was ich im übrigen im wahren Leben schon gesehen habe
        Gruß … Gustav

      • Maratony,
        ich vermute du hast mit deiner Aussage gemeint, dass es lohnender ist, seine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern als dauernd dem neuesten Modell nachzurennen. Da stimme ich dir absolut zu. Durch die bewusste Gestaltung eines Bildes kann eine markant bessere Bildwirkung erzielt werden als mit ein paar Pixeln mehr. Gestalterische Elemente wie Linien, Formen, Farben, verschiedene Kontraste (damit ist nicht das Schieben des Kontrastreglers nach rechts gemeint) u.s.w. bewusst und zielführend einzusetzen und deren Wirkung zu erlernen sollte für jeden Fotografen ein erstrebenswertes Ziel sein, wenn er sich verbessern will. Ein sehr gutes Mittel dazu, und das nicht nur für Einsteiger, ist http://www.FotoTV.de. Die sehr umfangreiche Sammlung an Videos zu verschiedensten Themen ist sehr lehrreich und unterhaltend. Wer sich da einmal einarbeitet, wird in kurzer Zeit die grosse Masse an Urlaubs- und Gelegenheitsknipsern weit hinter sich lassen.

        Kommt auch günstiger als eine neue Kamera!

      • Maratony
        Habe soeben dein Portfolio angeschaut. Spontan beeindruckt hat mich die gelungene Lichtführung bei den meisten Motiven.

  • Hallo Mark. Erstmals vielen Dank für deine Beiträge! Ich bin neugierig auf die Farbwiedergabe des neuen Sensor insbesondere die Hauttöne, nähmlich dieses ist der einzige Grund warum ich noch eine Canon Kamera werwende. Man kann diese nachbearbeiten, aber es ist besser wenn die Kamera diese realistisch aufnimmt. Und hoffentlich unterstützen die neue Sigma Objektive alle Funktionen wie z.B. Augenautofokus.

  • Also ich nutze aktuell ein A7 II und parallel ein Fuji X-T2. Beide Systeme habe Ihre Vor- und Nachteile. Aktuell stört mich an der A7 der schwache Autofokus und die Haptik ist aus meiner Sicht der X-T2 deutlich unterlegen. Dafür bietet sie den Vollformatsensor und dadurch die Möglichkeit alte Objektive adaptieren zu können ohne Brennweitenverlust.
    Auch wenn das Sony-Jünger vielleicht anders sehen, konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen komplett auf Sony umzusteigen. Aber ich gespannt, wie sich die neue A7III schlägt. Vielleicht ist sie dann eine echte Alternative zur X-T2. Am liebesten wäre mir als Kamerasystem eine Symbiose aus Fuji und Sony:)

  • Sony hat fast alles geschafft ! Tolle Gehäusen,Objektiven.Sigma bietet jetzt auch seine
    hervorragende Objektiven mit Sony FE Anschluß.Was will man mehr.Für junge Fotografen
    ist sicher erste Wahl für eine Kameramarke.Für ältere eher weniger,da man immer noch
    mit DSLR Spaß macht.Der Markt wird langsam enger ,da keine große Unterschiede
    zwischen verschiedenen Marken gibt.Nikon und Canon werden demnächst mit
    Sicherheit zurückschlagen !

    • Guten Abend Nico ….
      Ich habe auch als älterer Spaß mit Sony!
      Aber ich freue mich trotzdem über Deinen Artikel da er ja so typisch und erfrischend und begeisternd die Sprache und Grammatik der jungen Generation darstellt!
      Erinnert mich an meine Enkel.

    • Zu fast allem meine Zustimmung, nur bei zwei Punkten ein kleiner persönlicher Widerspruch:

      1. Auch (ob älter oder jünger spielt eigentlich keine Rolle) DSLR-Fotografen finden bei Sony eine passende Lösung, denn es existiert ja immerhin noch die A-Mount Linie. Sony steckt zwar momentan kaum Energie in diese Produktlinie, aber sie existiert aktuell immerhin.

      2. So ziemlich das einzige was mir persönlich bei der A7 und A9 nicht gefällt, ist die Gestaltung der Gehäuse. Mir sagen sie sowohl ergonomisch als auch was das Design betrifft nicht so sehr zu. Aber das ist eine persönliche und sicherlich keine objektive Sichtweise.

      Abgesehen hiervon bin ich von Sony momentan sehr angetan, tolle Produkte und stets um keine Antwort verlegen, um mit eigenen neuen Produkten im Fotobereich der Konkurrenz mehr als Paroli zu bieten, wenn diese ihre Produkte am Markt einführen.

      • Die Ergonomie und Haptik der Gehäuse war der Hauptgrund, weshalb ich kein E-Mount verwende. Ich hab bis letztes Jahr noch das A-Mount verwendet, welches ich aufgrund des Volumens aber nur mehr selten mitgenommen hab, meistens war es dann mein MFT-System was ich eingepackt hab.
        Letztes Jahr hab ich mir dann eine gebrauchte Fuji X-T1 geholt und da mir diese sehr gut gefallen hat und Sony das A-Mount so langsam sterben lässt, hab ich meine Sony A77II verkauft.