Kaufberatung Nikon Objektive

Die 5 Nikon Objektive, die du als Erstes kaufen solltest

Wir haben die fünf besten Objektive für Nikon Kameras herausgesucht, die man sich als Fotograf zuerst zulegen sollte.

Welches Nikon Objektiv sollte man zuerst kaufen?

Sich für eine neue Kamera zu entscheiden ist oftmals keine einfache Geschichte, gerade für einen relativ unerfahrenen Fotografen. Und wenn man sich dann endlich für ein bestimmtes Modell entschieden hat, dann steht man recht schnell vor der nächsten Frage: Welche Objektive sollten als Erstes angeschafft werden? Das Kit-Objektiv leistet zu Beginn oftmals ordentliche Arbeit, doch man stößt damit relativ schnell an die Grenzen. Und wenn man tiefer in bestimmte Bereiche wie beispielsweise Porträtfotografie, Landschaftsfotografie oder Makrofotografie eintauchen möchte, dann braucht es dafür einfach spezielle Objektive.

So haben wir unsere Auswahl getroffen

Wir wollen in diesem Artikel die fünf Nikon Objektive auflisten, die man sich unserer Meinung nach als neuer Nikon Fotograf als Erstes zulegen sollte. Für die Recherchen dieses Artikels haben wir rund 80 Testberichte, Erfahrungsberichte und Artikel gelesen, unzählige Preise verglichen und uns so Stück für Stück zu den besten Nikon Objektiven vorgearbeitet. Dabei haben wir nicht nur auf eine exzellente Qualität der Objektive geachtet, sondern uns auch darauf konzentriert, dass die Objektive mit einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis zu überzeugen wissen. Denn gerade als Hobbyfotograf möchte man seinen Geldbeutel häufig ja so gut wie möglich schonen.

Wenn wir hier von den „besten“ Nikon Objektiven sprechen, dann sind also nicht die Objektive mit der absolut besten Qualität gemeint, denn die würden viele tausend Euro kosten und somit das Budget der meisten Fotografen sprengen. Vielmehr haben wir uns für jedes Objektiv eine Preisgrenze von 500 Euro gesetzt. Außerdem haben wir uns auf Objektive konzentriert, die für Nikons APS-C-Kameras (auch DX-Kameras genannt) geeignet sind, da diese Objektive insgesamt günstiger sind und sich die allermeisten Nikon Neueinsteiger vermutlich für eine APS-C-Kamera und keine Vollformatkamera (auch FX-Kamera genannt) entschieden haben.

Hintergrundwissen

DX vs. FX: Was ist der Unterschied?

DX-Kameras, FX-Kameras – wo genau liegt da eigentlich der Unterschied? Generell hat Nikon viele verschiedene Kameras im Angebot. Im Bereich der Einsteiger- bzw. Mittelklasse sind die Modelle stets mit APS-C-Sensoren (DX-Sensoren) ausgestattet. Dazu gehören beispielsweise die Nikon D3300, Nikon D5500, Nikon D7500 oder Nikon D500. Teurere Kameras wie die Nikon D610, D750 oder D810 hingegen arbeiten mit Vollformatsensoren (FX-Sensoren). Diese Nikon Objektiv Kaufberatung richtet sich wie schon gesagt primär an Nutzer, die sich für eine APS-C-Kamera entschieden haben.

Nikon hat viele verschiedene Kameras im Angebot. Teilweise mit APS-C-Sensor, teilweise mit Vollformatsensor, wobei Vollformatkameras in erster Linie für Profis und wirklich ambitionierte Hobbyfotografen interessant sind.

Wenn ihr auf der Suche nach einem neuen Objektiv für Nikon Kameras seid und euch fragt, welche Nikon Objektive ihr euch als Erstes anschaffen sollt, müsst ihr ganz grundlegend darauf achten, ob es sich um ein DX-Objektiv oder ein FX-Objektiv handelt. DX-Objektive sind ausschließlich für Nikons Kameras mit APS-C-Sensoren geeignet, während FX-Objektive auch für Nikon Kameras mit einem größeren Vollformatsensor geeignet sind.

DX-Objektive sind oftmals kompakter und auch günstiger als FX-Objektive, können aber eben nur an APS-C-Kameras verwendet werden. FX-Objektive hingegen sind sozusagen „abwärtskompatibel“ und können gleichermaßen an FX- und DX-Kameras genutzt werden.

Wenn es sich bei einem Objektiv von Nikon um ein DX-Objektiv handelt, dann taucht das „DX“ immer auch im Namen des Objektives auf. FX-Objektive hingegen werden nicht mit einem „FX“ in der Bezeichnung versehen.

Unsere Empfehlung: Wer nicht schon mit Sicherheit weiß, dass er in nächster Zeit auf eine Vollformatkamera wechseln wird, kann guten Gewissens zu einigen DX-Objektiven greifen. So spart man jede Menge Geld, das unter Umständen in ein zusätzliches Objektiv investiert werden kann.

Den Crop-Faktor beachten

Crop-Faktor – das hat man vielleicht schon mal gehört, doch was genau bedeutet das eigentlich?

Ein Vollformatsensor erfasst immer einen größeren Bildbereich als ein APS-C-Sensor – logisch, er ist ja auch größer. Wenn man nun das exakt gleiche Nikon Objektiv an einer Vollformatkamera und einer APS-C-Kamera anbringt und aus identischer Entfernung ein Motiv fotografiert, dann wirkt es so, als hätte man mit der APS-C-Kamera näher „herangezoomt“. Weil der Sensor kleiner ist und einen kleineren (=“näheren“) Bildbereich erfasst. Das nennt man Crop-Faktor.

Nikon DX Crop Faktor
Gleiche Entfernung, gleiches Objektiv. Trotzdem wäre wegen des Crop-Faktors bei einer APS-C-Kamera nur der rot eingerahmte Bereich sichtbar.

Ein FX-Objektiv mit einer Brennweite von 50mm wirkt an einer APS-C-Kamera beispielsweise wie ein 75mm Objektiv. Im Falle von Nikon muss die Brennweite bei Beachtung des Crop-Faktors generell mit 1,5 multipliziert werden.

Man kann wie gesagt also alle Vollformat-Objektive auch an APS-C-Kameras verwenden, aber die Brennweiten wirken bedingt durch den Crop-Faktor dann etwas länger.

Die besten Nikon Objektive für unter 500 Euro

Die beste kompakte Nikon Festbrennweite

Nikon AF-S DX 35mm f/1.8G Objektiv
Preis: 189,99€
Zuletzt aktualisiert am 20.11.2017

Das erste Nikon Objektiv, das wir jedem neuen Nikon Fotografen mit einer APS-C-Kamera ans Herz legen würden, ist das Nikon AF-S DX 35mm f/1.8G. Mit einem Preis von weniger als 200 Euro gehört es zu den günstigsten Objektiven für Nikon Kameras, hat gleichzeitig aber eine hervorragende Bildqualität zu bieten, ist vielseitig einsetzbar und zudem sehr kompakt und leicht. Das perfekte Objektiv für den Einstieg also!

„Das Nikon AF-S DX 35mm f/1.8G ist ein No-Brainer für Besitzer von Nikon DX-Kameras!“ – Gordon Laing von Cameralabs

Einer der größten Vorteile gegenüber dem Kit-Objektiv ist die Tatsache, dass das 35mm f/1.8G mit einer maximalen Blendenöffnung von f/1.8 sehr lichtstark ist. Das bedeutet zum Beispiel, dass man hervorragend mit einem unscharfen Hintergrund arbeiten kann (dafür braucht es immer eine offene Blende, zu erkennen an einer kleinen Zahl hinter dem „f/“). Zum Vergleich: Viele Kit-Objektive schaffen nur f/3.5, womit ein wirklich unscharfer Hintergrund nicht möglich ist.

Ebenfalls ein Grund, warum wir das 35mm f/1.8G jedem Neueinsteiger als erstes Objektiv für Nikon Kameras ans Herz legen würden: Es handelt sich hier um eine Festbrennweite. Das bedeutet man kann nicht einfach zoomen wie beim Kit-Objektiv, sondern muss sich mehr Gedanken rund um die Bildkomposition machen und sich aktiver bewegen. So lernt man viel über Fotografie und macht den nächsten Schritt als Fotograf.

Das sagt die Presse:

  • The Phoblographer: “It’s one of Nikon’s least expensive lenses, and one of my absolute favorites.”
  • Neunzehn72: „An meiner D7000 ist das 35er mittlerweile das Standard-Objektiv geworden und die beiden machen sich verdammt gut zusammen.“
  • Cameralabs: „[…] a no-brainer for owners of Nikon DX-format DSLRs.”

Das beste Nikon Porträtobjektiv

Nikon AF-S 85 mm f/1.8G Objektiv
Preis: 498,73€
Zuletzt aktualisiert am 20.11.2017

Wer gerne Menschen und Gesichter fotografiert, der braucht ein spezielles Porträtobjektiv. Die Anforderungen sind klar: Es muss eine Festbrennweite mit mindestens 50mm und einer offenen Blende sein.

Unsere Empfehlung in diesem Bereich ist das Nikon AF-S 85mm f/1.8G Objektiv, welches auch für Vollformatkameras geeignet ist. Es besticht mit einer perfekten Schärfe und erfüllt mit einer Brennweite von 85mm (entspricht 128mm an einer APS-C-Kamera) und einer f/1.8er Blende perfekt die oben genannten Anforderungen. Darüber hinaus ist es sehr robust und wertig verbaut und ist mit einem Gewicht von 350 Gramm vergleichsweise leicht.

Das Tamron SP 85mm f/1.8 Di VC USD beispielsweise, bei dem es sich ebenfalls um ein ausgezeichnetes Porträtobjektiv handelt, wiegt mit einem Gewicht von 540 Gramm deutlich mehr und liegt mit einem Preis von rund 650 Euro auch oberhalb unserer Preisgrenze von 500 Euro.

Das sagt die Presse:

  • Ken Rockwell: „This Nikon 85mm f/1.8 G is the sharpest 85mm lens ever made by Nikon, sharper on the D800 than even the extraordinary 85mm f/1.4 G.“
  • PCMag: „“Getting this kind of optical performance for $500 is a treat, especially when you consider that similar f/1.4 lenses from Zeiss and Nikon can cost more than twice as much.”
  • Digital Photo (Print): „Das 85mm überzeugt schon ab Offenblende mit auflösungsreichen Ergebnissen.“ Gesamtbewertung: 4,5 von 5 Sternen

Das beste Nikon Objektiv für Makrofotografie

Nikon AF-S DX Micro 40mm f/2,8G Objektiv
Preis: 282,95€
Zuletzt aktualisiert am 20.11.2017

Der Bereich der Makrofotografie übt auf viele Fotografen eine ganz besondere Faszination aus. Kleine Tiere, Pilze, Käfer, Blumen und sonstige kleine Gegenstände können mit einem geeigneten Makroobjektiv im Abbildungsmaßstab 1:1 abgelichtet werden.

Unsere Wahl bei der Empfehlung für das beste Nikon Makroobjektiv ist auf das Nikon AF-S DX Micro 40mm f/2.8G gefallen. Das Objektiv überzeugt mit einer herausragenden Schärfe, einer hohen Lichtstärke, einer Naheinstellgrenze von nur 0,163 Metern, einem Autofokus mit Silent-Wave-Motor – und vor allem einem niedrigen Preis. Darüber hinaus ist das 40mm kein reines Makroobjektiv, vielmehr kann man damit teilweise auch wunderbar Landschaften und Porträts schießen! Es ist also vielseitig einsetzbar und auch deshalb unserer Meinung nach wunderbar für Einsteiger geeignet, die sich etwas intensiver mit der Makrofotografie auseinander setzen möchten.

Sicherlich wäre in der ein oder anderen Situation – wenn man beispielsweise wirklich kleine Motive wie Insekten fotografieren möchte – ein Makroobjektiv mit einer etwas längeren Brennweite nützlich, doch der Preis des 40mm f/2.8G ist einfach unschlagbar. Für den Einstieg in die Makrofotografie unserer Meinung nach die beste Wahl! Wer wirklich auf der Suche nach einem „reinen“ Makroobjektiv ist, dem würden wir das Nikon DX Micro 85mm f/3.5G ED VR ans Herz legen, welches gerade noch in die Preiskategorie von unter 500 Euro hinein rutscht.

Das sagt die Presse:

  • Photographylife: „As for macro use, I was pleasantly surprised by the capabilities of this lens for shooting macro subjects. Its sharpness is very good from center to corner […]“
  • Photozone: „In summary, the lens is compact, light-weight, affordable and, most important, optically very good.“

Das beste Nikon Weitwinkelobjektiv

Sigma 10-20 mm f/3.5 EX DC HSM Objektiv
Preis: 899,00€
Zuletzt aktualisiert am 20.11.2017

Wer Architektur fotografieren und dramatische Landschaften einfangen möchte, der kommt um den Kauf eines Nikon Weitwinkelobjektives nicht herum. Weitwinkelobjektive zeichnen sich durch sehr geringe Brennweiten aus, sodass man sehr stark „herauszoomen“ und einen großen Bildbereich einfangen kann. Das ist beispielsweise auch dann nützlich, wenn man Innenräume fotografieren möchte und nur wenig Platz vorhanden ist.

Wenn ihr ein Objektiv für Nikon Kameras im Weitwinkelbereich sucht, dann würden wir das Sigma 10-20mm f/3.5 EX DC HSM für APS-C-Kameras empfehlen. Weitwinkelobjektive haben oftmals mit Verzeichnungen Probleme. Verzeichnungen (englisch: distortion) werden gelegentlich bei horizontalen Linien sichtbar, die in der Bildmitte zwar wunderbar gerade sind, an den Bildrändern aber aufgrund der außergewöhnlichen Brennweite eine leichte Krümmung aufweisen.

Das Sigma 10-20mm gehört zu den wenigen relativ günstigen Weitwinkelobjektiven, welches kaum Probleme mit Verzeichnungen hat. So schreibt DxOMark beispielsweise:

„[… ] good result for distortion is very surprising for a wide-angle zoom.“

Aus diesem Grund – in Kombination mit der erstklassige Bildqualität und Schärfe – sehen auch die Jungs von Lenstip.com das Sigma 10-20mm als eines der besten Nikon Objektive an:

„[…] place Sigma in the very lead of this equipment class.“

Das beste Teleobjektiv für Nikon Kameras

Nikon AF-S DX 55-300 mm f/4.5-5.6G ED VR
Preis: 229,00€
Zuletzt aktualisiert am 20.11.2017

Teleobjektive können extrem teuer sein – und wenn wir extrem teuer schreiben, dann meinen wir auch wirklich extrem teuer. Das Problem bei Teleobjektiven ist nicht, einen großen Brennweitenbereich abzudecken. Vielmehr ist es für die Hersteller schwierig, auch im Telebereich von sagen wir 200 oder 300mm eine offene Blende zu liefern. Hier muss man im Preisbereich von unter 500 Euro definitiv Kompromisse in Kauf nehmen, gleiches gilt für die Geschwindigkeit des Autofokus.

Einen optimalen Kompromiss liefert unserer Meinung nach das Nikon AF-S DX 55-300mm f/4.5-5.6G ED VR. Zunächst einmal wird hier ein enorm großer Brennweitenbereich bis hin zu 300mm abgedeckt und man kann auch an weit entfernte Motive wie beispielsweise Vögel nah heranzoomen. Andere Objektive in der Preisklasse von unter 500 Euro schaffen nur 200mm. Außerdem liefert das Objektiv für diesen Preis eine tolle Bildqualität und es ist ein Bildstabilisator (das bedeutet die Abkürzung „VR“) verbaut worden, der Verwacklungen verringert.

Nachteile sind wie gesagt die fehlende Lichtstärke sowie der nicht ganz so flotte Autofokus. Wenn man hier absolut keine Kompromisse in Kauf nehmen möchte, müssen allerdings mehr als 1.000 Euro investiert werden. Somit ist das 55-300mm unserer Meinung nach das beste Nikon Teleobjektiv für den Einstieg und der Preis ist für diese Qualität unschlagbar. Natürlich gibt es auch noch günstigere Teleobjektive auf dem Markt, doch da ist die Bildqualität dann auch deutlich schlechter.

Wer sich ein Nikon Teleobjektiv mit etwas mehr Qualität wünscht, dem würden wir in jedem Fall das Nikon AF-S 70-300mm f/4.5-5.6 G VR empfehlen, welches knapp 600 Euro kostet und auch für Vollformatkameras geeignet ist.

Das sagt die Presse:

  • Chip.de: „Vor allem mit hoher Auflösung, treffsicherem Autofokus sowie geringen Abbildungsfehler kann die Optik punkten. Damit liefert das Nikon AF-S Nikkor 4.5-5.6/55-300mm DX VR ED eine hervorragende Preis-Leistung.“ Gesamtbewertung: 88,1 Prozent
  • Photographylife: „[…] proved to be a great choice when it comes to optical performance, value and weight. It basically obsoletes the previous 55-200mm lens in all aspects […] Overall, I am impressed with this lens.“

Quellen: TheWireCutter | Shotkit | Lifewire

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

22 Kommentare

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    • Hi Christian!

      Das 50mm ist auf jeden Fall ein super Objektiv für den Anfang, keine Frage. Wir haben uns dann aber doch für das 35mm als Empfehlung entschieden, da es noch etwas kompakter ist und wir die 35mm Brennweite für den Einstieg ganz leicht vorne sehen. War aber eine knappe Entscheidung. Für Vollformatkameras sollte das 50mm aber natürlich die erste Wahl im Bereich der Festbrennweite sein (gemeint ist dieses Objektiv -> http://amzn.to/2viUrFa)

      Wie im Artikel auch beschrieben, wer kleine Insekten fotografieren möchte, sollte eine längere Brennweite beim Makroobjektiv bevorzugen. Das von dir angesprochene 105mm VR ist insgesamt aber deutlich unflexibler und deshalb unserer Meinung nach für den Einstieg nicht perfekt geeignet. Außerdem kostet es 800 Euro und fällt schon deshalb raus, da müsste man dann beispielsweise auf das 105mm Sigma (-> http://amzn.to/2viTT20) zurückgreifen.

      Liebe Grüße! Mark

  • Generell vielleicht noch als Hinweis: Es gibt jede Menge gute Nikon Objektive und die im Artikel genannten Objektive sind natürlich nicht die einzigen, die generell empfehlenswert sind. Aber wenn man sich auf fünf Modelle beschränken will – was wir in diesem Artikel wollten – dann muss man einfach einige Objektive ausschließen, auch wenn sie ebenfalls empfehlenswert wären 🙂

    • Hallo Herr Göpferich,
      guter Artikel, allerdings kann ich allen Empfehlungen folgen nur nicht für das Nikon DX 35, 1,8mm.
      Für den Zweck für das es empfohlen wird nämlich mit relativ offener Blende zu nutzen taugte mein Exemplar auf jeden Fall nichts . D.h. es war im Einsatz nicht bessser als ein Kitobjektiv. Irgendwo bei Blende 5,6 hat es einigermaßen scharfe Aufnahmen hinbekommen.
      Wir haben dieses durch das Nikon 40mm, 2,8 ersetzt, das wesentlich schärfere Aufnahmen bietet.

      Herzlichen Gruß
      Peter Wagner

  • Ich denke auch das Tokina 11-16mm f2.8 wäre auch eine Erwähnung wert, da es zwar nicht einen ganz so großen Bereich abdeckt dafür aber eine bessere Lichtstärke besitzt.

    • Aber klar mann kann natürlich nicht jedes Objektiv erwähnen aber vielleicht hättest du es als Alternative Empfehlung dazuschreiben können

    • Hey Maximilian! Auch das Tokina 11-16mm (gemeint ist dieses hier -> http://amzn.to/2vVTGyW) ist ein schönes Objektiv, da hast du Recht. Ich persönlich finde in diesem Fall aber die doppelt so große Brennweite des Sigma wichtiger als die bessere Lichtstärke des Tokina, außerdem weist das Sigma bessere Werte in Sachen Distortion und Chromatische Aberration auf. Deshalb haben wir uns schlussendlich für das Sigma als Empfehlung entschieden.

      Alternative Empfehlungen können wir ja noch einige hier in den Kommentaren sammeln 🙂

      Liebe Grüße! Mark

  • Hallo in die Runde! Ich habe mir vor einiger Zeit eine Nikon D5500 gekauft und mich nach einiger Überlegung für das empfhohlene 35 mm Objektiv entschieden. Ich bin wirklich sehr zufrieden! Mein nächstes Objektiv wird dann wohl das 10 -20 mm Sigma für die Fotografie von Landschaften werden.

    Mit freundlichen Grüßen, Manfred Groß

  • Hallo,
    das 35er ist top. Als Tele habe ich mir das 70-300mm AF-P VR geholt, klasse Plastik-Linse, kostet ca. 350€.
    Bin seit dem Fan vom neuen AF-P Autofokus. Als Ultra-WW steht das neue Nikon AF-P 10-20mm auf der
    Liste. Knipse mit Nikon D500 u. D3400, Achtung – AF-P Objektive nicht mit älteren Kameras kompatibel.

    Gruß Fotorap

    • Hallo Fotorap, danke für deinen Erfahrungsbericht! Vielleicht noch als Ergänzung für andere, die mitlesen: Nikons „AF-P“-Objektive arbeiten mit einem Schrittmotor, das hat primär Vorteile beim Filmen (etwas schneller und leiser). Dafür fehlt aber beispielsweise der manuelle Schalter für den Autofokus, weshalb die AF-P-Objektive mit älteren Kameras nicht komplett kompatibel sind.

  • Sage doch einfach ganz ehrlich, dass es hier darum geht, mit Werbung Geld zu verdienen.

    Bei Photoscala ist das unter dem neuen Betreiber auch so.

    • Hallo Sabrina! Dass sich Photografix durch Werbung finanziert, ist doch überhaupt kein Geheimnis. Das kannst du alles hier nachlesen.

      Und nein: Es geht hier nicht nur darum, mit Werbung Geld zu verdienen. Es geht darum, aktuelle News, interessante Artikel und im Falle dieses Beitrags, an dem ich mehr als 30 Stunden gearbeitet habe, eine wirklich gute Kaufberatung zu liefern! Die Werbung ist nur das Mittel zum Zweck, um diese Arbeit zu finanzieren.

      Liebe Grüße
      Mark

  • Hallo. Schöner Bericht. Ich habe mich vor zwei Jahren für eine Nikon D7100 entschieden. Mittlerweile ist aus der „Hobbyfotografie“ ein Zweitjob und somit eine Berufung geworden. Um die Qualität der Fotos zu steigern, bin ich am Überlegen, ob ich mir die D750 als neue Vollformatkamera zu lege. Jetzt ist nur die Frage mit den Objektiven, wo ich mir etwas unschlüssig bin.
    Ich habe aktuell vier Ovjektive:
    – das 50mm 1.8 von Nikon
    – das 35mm 1.8 von Nikon
    – Tamron SP AF 17-50mm 2.8
    und ein Tele von Nikon, welches ich sehr selten nutze.
    Hauptsächlich bin ich im Portraitbereich unterwegs. Welche Empfehlungen habt ihr, wenn es um passende Objektive für die D750 geht? Habt ihr hierzu auch einen Bericht?
    Vorab vielen Dank

    • Hallo Andreas! Schön dass aus deinem Hobby inzwischen ein zweiter Job geworden ist, Glückwunsch! Wenn du zu einer Vollformatkamera wechseln möchtest ist die D750 denke ich eine hervorragende Wahl. Einen separaten Artikel mit den besten Objektiven für die D750 (oder Nikon Vollformatkameras generell) haben wir leider (noch) nicht im Angebot, doch wenn ich mir ein Porträtobjektiv für die D750 kaufen müsste, würde ich persönlich genau zu dem 85mm greifen, welches auch oben im Artikel als bestes Porträtobjektiv empfohlen wird. Das ist ja auch für Vollformatkameras und damit die D750 geeignet. In der Preisklasse bis 500 Euro einfach unschlagbar!

      Liebe Grüße, Mark

      • Hallo Mark. Vielen Dank für deine Antwort. Von den beiden Nikon-Objektiven kann ich das 50mm auch auf der D750 nutzen. Habe ich das richtig verstanden? Nur beim 35mm muss ich auf eine FX-Alternative ausweichen? Viele Grüße Andi

  • Hallo zusammen. Die Auswahl der Objektive kann ich nur unterstützen, allerdings sollte man sich wirklich sehr gut überlegen, ob nicht später eine Vollformatkamera zum Thema wird, wie mir das passiert ist. Dann kommt man nämlich nicht darum herum, sein Equipment umzustellen, was mit Kosten verbunden ist.
    So startete ich mit der D7000 und kaufte die Objektive Sigma 10-20 (f4-5.6), das 40er Makro von Nikon und das ebenfalls erwähnte Tele 55-300. Das Weitwinkel-Sigma besitze ich immer noch und fotografiere gerne damit, dazu habe ich mir das Sigma 18-35mm Art zugelegt. Es ist der absolute Knüller und kann mit den besten Festbrennweiten locker mithalten, allerdings kostet es mehr als 500 Euro.
    Mit dem Kauf der Nikon D750, die ich auch bestens empfehlen kann, legte ich mir als Standardobjektiv das 50mm 2.8 Makro von Sigma zu. Dies hat den Vorteil, dass ich auf Touren eine gute Festbrennweite dabei habe und bei Bedarf auch noch Nahaufnahmen machen kann. Damit wurde aber das DX 40mm Makro überflüssig und ich habe es verkauft, da es zu nahe bei den 50mm liegt. Wer auch gerne Schmetterlinge oder ähnliches fotografiert, braucht wie im Artikel erwähnt mindestens ein 105er Makro. Das Sigma besitze ich (neben dem 150er) und kann es bestens empfehlen.
    Mit dem 55-300er Tele war ich, als ich begann bewegte Motive zu fotografieren, nicht mehr restlos zufrieden. Der AF ist einfach zu langsam. Das im Artikel erwähnte 70-300mm Vollformat-Tele ist einiges besser, ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es z.B. beim Fotografieren von Vögeln schnell an seine Grenzen stösst. So ist die Aussage, dass ein Tele bis 500 Euro ein Kompromiss ist, absolut zutreffend!
    Abschliessend möchte ich noch aufzeigen, wie meine Auswahl betreffend FX-Zukunft aussehen würde.
    – Das Sigma 10-20 oder etwas in der Art würde ich auch kaufen, da wegen dem Crop-Faktor ein FX-Weitwinkel keinen Sinn macht.
    – Das 35er 1.8 ist sicher keine Fehlinvestition, man könnte aber auch gleich ein FX-Objektiv kaufen.
    – Das 40er Makro würde ich nicht mehr kaufen, da es erstens zu nahe beim 35er liegt und dass man zweitens z.B. bei Nahaufnahmen von Blumen zu nahe heran muss und damit die Gefahr besteht, dass das Motiv durch die Sonnenblende oder den Fotografen selber abgeschattet wird.
    – Stattdessen würde ich lieber gleich ein 90er oder 105er Makro kaufen, was auch gleich als Portraitobjektiv dienen kann. Die etwas weniger grosse Lichtstärke kann meiner Meinung nach vernachlässigt werden, vor allem als Einsteiger, da auch mit Blende 2.8 ein schönes Bokeh möglich ist.
    – Womit wir ein Objektiv gespart hätten und so ein besseres Tele in greifbare Nähe gerückt ist, zum Beispiel das Nikkor 70-200 f4.
    Das sind so meine persönlichen Ideen zum Kauf einer Fotoausrüstung. Auch ich habe etwa so begonnen wie im Artikel beschrieben. Allerdings packt einen der Fotovirus vielleicht schneller als man denkt und das Ergänzen oder Umstellen der Ausrüstung geht schnell richtig ins Geld. Wenn ich nochmals könnte, würde ich gleich die unten erwähnten Objektive kaufen. Das kostet vielleicht anfangs etwas mehr, zahlt sich aber später mehrfach aus.
    Liebe Grüsse Rolf

  • Hi, Danke für die Arbeit hier…habe alles mit Freude gelesen. Wie gut oder schlecht hat das Tokina 14-20 f.2 abgeschnitten?
    Habe mich an diesem Objektiv festgebissen…und bevor ich es kaufe würde ich gerne eure Meinung hören. Mach ich einen Fehler?
    Angefangen habe ich mit 18-105 und seit März diesen Jahres schlägt mein Herz für das 50mm 1,4 an meiner D5300…merke immer mehr das ich die Herausforderung des Weitwinkel gerne annehmen möchte…mit der Tiefenschärfe werde ich immer spielen wollen…
    So nun schieß mal los meen Jung 🙄😄