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Sony A7 V: Auflösung von 33 Megapixeln wohl sicher (Update: Datum-Leak)

Nach wie vor ist nicht klar, welche Art von Sensor Sony verbauen wird, doch zumindest die Auflösung der Sony A7 V scheint jetzt sicher zu sein.

Update, 13. November 2025:

Zuvor war schon die Rede von einer Vorstellung der Sony A7 V in der ersten Dezemberwoche, jetzt will Sonyalpharumors von einem Insider ein konkretes Datum erfahren haben, das zu den bisherigen Gerüchten passt: Demnach wird die neue Vollformatkamera am 2. Dezember gegen Nachmittag enthüllt – klingt ja ganz stimmig.

Auflösung bleibt bei 33 Megapixeln

Nach der Präsentation der Canon EOS R6 Mark III richtet sich der Blick der technikinteressierten Fotocommunity langsam aber sicher auf die nahende Markteinführung der Sony A7 V. In der 1. Dezemberwoche soll die Präsentation der Sony A7 IV Nachfolgerin stattfinden, damit wird sie aller Voraussicht nach die letzte wichtige Neuheit des aktuellen Kalenderjahres werden.

Vor einigen Tagen ist bereits ein neues Bild der Sony A7 V geleakt worden, zudem wurde der ungefähre Zeitpunkt der Präsentation (Anfang Dezember) bestätigt. Jetzt gesellt sich ein weiteres Puzzlestück hinzu, Andrea Pizzini von Sonyalpharumors ist sich durch die Bestätigung von Quellen inzwischen nämlich zu 100 Prozent sicher, dass die Sony A7 V mit 33 Megapixeln auflösen wird.

Unklar ist allerdings nach wie vor, welchen Sensor Sony verbauen wird. Kommt erneut der alte Sensor der A7 IV zum Einsatz? Wurde ein neuer oder verbesserter Sensor entwickelt? Falls ja: besitzt dieser eine normale, gestapelte oder teilweise gestapelte Bauweise?

In der Sony Community stellen sich einige bereits auf eine Enttäuschung ein, ich persönlich halte es allerdings für ziemlich unwahrscheinlich, dass Sony den alten Sensor der A7 IV unverändert übernehmen wird. Damit würde man im Vergleich zu Kameras wie der Canon EOS R6 III oder Nikon Z6 III zu sehr ins Hintertreffen geraten. Für eine Erhöhung der Auflösung sehe ich aber ebenfalls keinen Grund, 33 Megapixel sind in der Preisklasse der A7 V in meinen Augen eine sehr gute Wahl.

Schlussendlich kommt es natürlich nicht nur auf die Spezifikationen des Sensors selbst, sondern auch auf den verbauten Prozessor sowie potenzielle AI-Chips an. Denn diese wirken sich ja ebenfalls auf Gesamtleistung und Geschwindigkeiten aus.

Sucher soll verbessert werden & neue Bilder

3,69 Millionen Bildpunkte, 0,78-fache Vergrößerung, 100 % Bildfeldabdeckung – das sind die Daten des elektronischen Suchers der aktuellen A7 IV. Diese Spezifikationen sollen anscheinend bei der A7 V in irgendeiner Art und Weise überboten werden sollen. Laut Andrea Pizzini soll der Sucher verbessert worden sein, wir wissen allerdings noch nicht genau, in welchen Punkten. Naheliegend wäre natürlich eine höhere Auflösung, doch so richtig unter Zugzwang wäre Sony da zumindest im direkten Vergleich mit Canon nicht – auch der EVF der EOS R6 Mark III löst nämlich mit 3,69 Millionen Bildpunkten auf.

Zu guter Letzt sind noch zwei weitere Bilder der Sony A7 V durchgesickert. Diese bestätigen (so die Bilder denn echt sind) erneut, dass Sony bei der kommenden Vollformatkamera auf das Gehäuse der A7R V setzen wird:

33 Megapixel – eine gute Entscheidung von Sony oder hättet ihr eine andere Auflösung bevorzugt?

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WRDS

Also eine A7RV mit einem 33MP Sensor. Nicht mehr und nicht weniger.

OlliKa

33 MP halte ich persönlich bei einer VF-Kamera für optimal. Besonders bei Landschaftsaufnahmen bringt das noch einen Ticken mehr Details. Bildrauschen ist da auch noch kein Thema.
Meine Nikon Z6 III hat „nur” 24 MP. Aber bin ich deshalb todunglücklich? Nein!
Dafür brauche ich die hohe Auflösung viel zu wenig. Und mit Programmen wie Photo AI und Co. kann man heutzutage die Fotos wunderbar postum vergrößern und entrauschen.

Trainspotter_Brenzbahn

Schon mal eine Kamera mit mehr Megapixeln besessen? Oder woher kommt die Aussage? Mehr Megapixel rauschen übrigens weniger, hat Stephan Wiesner die Tage auf YouTube erklärt. Selbst ChatGPT weiß das.
https://www.youtube.com/watch?v=a7VDiGdxFZQ

Jürgen K.

Das halte ich für ein Gerücht. Und ob ChatGPt das behauptet, ist mir Wurst. Das ist für mich nicht aussagekräftig.
Dem Herrn Wiesner stehe ich ich sehr skeptisch gegenüber. Der sucht nach Klicks und Likes…..
Ich habe im Ansitz vor 3 Wochen mit der A1 und A7IV paralell mit ISO3200 und 6400 früh morgens fotografiert.
Die Bilder der A7IV konnte ich bei ISO 6400 sehr gut noch entrauschen und die Bilder sind verwertbar.
Die Bilder der A1 konnten bis ISO3200 gut mithalten. Darüber war ich etwas überrascht, wie stark das Rauschen bei 51MB zu 33MB sich unterscheidet. Für meine nächste Tour zu den Polarlichtern im März wird die A7IV auf dem Stativ sitzen…….

Mirko

 Für meine nächste Tour zu den Polarlichtern im März wird die A7IV auf dem Stativ sitzen…….”

… sollte bei solchen Aktionen nicht immer auf dem Stativ sitzen 🤔 Probiere mal DXO PureRaw aus 😉

Jürgen K.

Moin Mirko,
ich arbeite zum Teil mit CP1 und wenns sehr rauscht, dann mit DxO Photo Lab 8.10
Gibt es bei DxO PureRaw denn noch andere Tools zum Entrauschen als beim PhotoLab?
Dann würde ich die Bilder aus dieser Serie mal neu überarbeiten…..

https://www.fotocommunity.de/photo/polarlichter-auf-dem-weg-zur-nordli-juergen-kopelke/49169016

Mirko

Moin Jürgen,
ich verwende auch CaptureOne. Nur wenn es um “entrauschen” geht durchläuft das RAF als erstes PureRaw und danach geht es ganz normal mit CaptureOne weiter. Also der Sprung von PureRaw 3 auf 5 ist schon eine Hausnummer (gerade für FujiX) vermutlich gilt es auch für PhotoLab

OlliKa

Nutze selber auch PureRaw, und liebe es. Wer Photo Lab schon nutzt, braucht PureRaw nicht noch zusätzlich. Die Parameter zum Entrauschen sind dort wohl identisch.

Stefan Zimmermann

Moin Jürgen,
ich finde, bei Polarlichtfotos spielt die Landschaft eine riesige Rolle, für mich persönlich fast wichtiger als das Polarlicht selbst. Erst das Zusammenspiel beider Elemente macht die Aufnahmen unvergesslich.
Vielleicht sieht man sich ja im März, falls du auch in Reine Norwegen unterwegs bist 🙂
Ich werde einen olivfarbenen Parker tragen, und mein Stativ hat viele grün phosphoreszierende, also selbstleuchtende Reflektoren – man erkennt mich also leicht.
Viel Spaß dir schon mal – es ist ja Sonnenmaximum, Neumond und Tag-Nacht-Gleiche. So eine Kombination gibt’s nur etwa alle 15 Jahre. Großes wird also kommen 🙂

Jürgen K.

Moin Stefan,
meine Frau und ich werden wieder auf Lake Jerris in Nordfinnland stehen…..Da haben wir dann am Tage noch Wasseramseln, Singschwäne und einen tollen Naturschutzpark in der Nähe.
Dir in Norwegen auch viel Glück und tolle Bilder. Wir werden im März den Hintergrung mehr in den Vordergrund setzen :-), aber auf dem zugefrorenen See etwas schwieriger…..

Stefan Zimmermann

Wegen der Landschaft, für den Fall, dass es an einer Location oder wo man sich gerade befindet, vielleicht mal etwas langweilig ist. Nur als kleine Anregung. Ich habe so ein kleines, billiges Zelt mit 1 kg dabei, das sich selbst aufrichtet, wenn man an den Stangen zieht. Es ist aber kein Wurfzelt, weil die Optik schon passen sollte und es wie ein klassisches Zelt aussehen soll. Es ist für mich nur eine Requisite fürs Fotografieren und mein Plan B. Wenn ich gerade zu einer Location fahre und es plötzlich unerwartet Polarlicht-Ausbrüche gibt, halte ich an, schmeiße das Zelt in eine beliebige, wahrscheinlich gerade langweilige Landschaft und habe so in nur einer Minute ein interessantes Motiv geschaffen. Zusätzlich noch eine 3000 K-Lampe rein und fertig. Falls ihr noch Platz im Koffer habt. Für 50 € findet man schon was. Nur als Plan B, so macht man aus nichts wieder etwas Interessantes. Melde dich gerne mal nach März. Ich würde mich freuen, wenn ich mir die Fotos anschauen dürfte. Grüße Stefan

Jürgen K.

Das geht klar mit der Rückmeldung.
Rest muss ich mit mit meiner Frau besprechen. Idee finde ich gut.

joe

Ich empfehle Dir DXO PR 4, ist bei Version 5 übrigens mitdabei, ist etwas langsamer, aber entrauscht besser! Fabian Fopp hat es getestet, schau es Dir auf Youtube mal an.

Jürgen K.

Danke für den Tipp.
habe ich nicht beim Photolab die gleichen Möglichkeiten zum entrauschen wie im PureRaw?
So habe ich das Video vom Fabian gesehen……..
Werde mir die Testverserion heute Abend runterladen…..

A.B.84

In deinem Fall (A1 vs A7 IV) sind nicht die Megapixel für das höhere Rauschen der A1 verantwortlich, sondern dass es sich um einen stacked Sensor handelt, der von Grund auf etwas stärker rauscht als nicht gestackte Sensoren.

Jürgen K.

ok. Das wusste ich nicht, aber macht Sinn.
Danke für die Info.

Heike

Hallo Jürgen , kann ich bestätigen da ich auch die beiden Kameras besitze .

Ich

„Ich habe im Ansitz vor 3 Wochen mit der A1 und A7IV paralell mit ISO3200 und 6400 früh morgens fotografiert.
Die Bilder der A7IV konnte ich bei ISO 6400 sehr gut noch entrauschen und die Bilder sind verwertbar.
Die Bilder der A1 konnten bis ISO3200 gut mithalten. Darüber war ich etwas überrascht, wie stark das Rauschen bei 51MB zu 33MB sich unterscheidet.“

Interessant, ich habe aktuell A7CII, A7CR und A1II, hatte aber vorher A7IV und A1.
Aus meiner Praxis kann ich deine Aussagen nicht bestätigen und Labormesswerte zeigen keine signifikanten Unterschiede.

Entscheidend ist vor allem Sensorgröße und Sensortechnik (BSI, FSI, Stacked, Partial Stacked, Global Shutter, Generation etc.).

Ri㋛ardo

Ich habe eine A7IV und eine A1. Wenn es dunkel wird, bleibt die A1 zu Hause. Ich war sehr enttäuscht, wie schlecht sie im direkten Vergleich gegen die A7IV abschneidet.

chris XX

… wer ist Stephan Wiesner? Darfst auch nicht allen was glauben. Es ist nämlich auch von der ISO abhänig ob ein Sensor rauscht. Viele MP + hohe ISO = rauschen. Und die ganzen AI s können auch gut phantasieren. (;:-)

Ich

„Es ist nämlich auch von der ISO abhänig ob ein Sensor rauscht.“

Wirklich? 🤯

Rolf

der muss Geld verdienen wiederspricht sich in jedem Viedeo. Immer so wie er es grade braucht. Aber das machen ja viele so.

OlliKa

Wenn ChatGPT das weiß, stimmts auch. 40 Prozent der KI generierten Antworten sind angeblich falsch. Mehr MP rauschen definitiv mehr als weniger. Aber gut, da kann halt Topaz und Co. was richten.

Leonhard

Mal ehrlich, lieber Olli,

wir kennen doch alle den Spruch:

“Das höchste Glück auf Erden
ist von den Herstellern beschissen zu werden!”

Nichts gegen Vergleiche, nicht mal gegen Wiesner oder sonst einen, aber, wenn meinereiner als “Canon-Fanboy” meint, da käme was aus der Knipse, was nicht schon lange poliert, entrauscht und glattgebügelt wurde, dann glaubt meinereiner auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

So hat wohl die R1 ein unheimlich tolles Rauschverhalten, wohl weniger wegen 24MP, sondern weil in den Backstein ein viel größeres Bügelbrett rein passt, was man aber auch schleppen muss.

Rolf Kleinert

Generell gilt, dass Sensoren mit großen Einzelpixeln meist weniger rauschen als kleine. Wobei dies die Betrachtung / Analyse auf Pixelebene meint. Eine 50-Mega-Pixel-Kamera rauscht bei gleicher Sensorgröße stärker als eine 16-Mega-Pixel-Kamera bei Betrachtung auf Einzel-Pixelebene. Betrachtet man die zwei Fotos jedoch auf einem gleichgroßen Ausdruck / auf gleicher Ausgabegröße (z.B. 30*20 Zentimeter) so ist der Bildeindruck derselbe. – Korrekt gelesen: Mehr Mega-Pixel führen im Ausdruck nicht zwangsweise zu höherem Rauschen.
Hinzu kommt ein kleiner Abwärmeeffekt dicht gepackter Fotodioden durch den anliegenden Grundstrom. D.h. je dichter die Fotodioden auf einem Sensor gepackt werden, desto höher ist die entstehende Abwärme, die trotz großer Anstrengungen nur eingeschränkt durch besondere Ableitungsvorkehrungen kompensiert werden kann.
Einige wenige dedizierte Kameras (und zunehmend neue Smartphones) können bei geringem Licht mehrere Pixel zusammenschalten. Dadurch reduziert sich das Rauschen etwas. Allerdings reduziert sich so auch die Auflösung.

Carsten Klatt

Jain! Die a7rIII rauscht deutlich weniger, als die A7III. Die Eine hat 42 Mpx und die Andere 24 Mpx. Vergleicht man jedoch die A7rIII mit der a7rV dann zeigt sich, das mehr Pixel zu deutlich höherem Rauschen führen. Man kann es nicht generalisieren.

Stefan Zimmermann

Kann man sich hier mal anschauen: https://www.flickr.com/photos/stefan-zimmermann-official/54911299238/in/dateposted 61 Megapixel aus der Sony A7R V. Ich habe das Foto bewusst nicht entrauscht, weil das minimale Korn der Langzeitbelichtung einfach besser passt – es wirkt atmosphärischer und authentischer, nicht glattgebügelt. Das verstehen nur wenige. Das Rauschen ist so fein und unauffällig, dass es mehr ein Gefühl ist als ein sichtbarer Effekt. Gerne mal reinzoomen – es ist perfekt und hat echten Flair. Es ist auch ein ganz anderes Rauschen als bei Kameras mit niedrigerer Auflösung, wo es oft wie Flecken wirkt statt wie feines Korn. Wer jetzt sagt, hohe Auflösungen würden stärker rauschen, plappert nur nach, ohne eigene Erfahrung gesammelt zu haben. Ich mag dieses Rauschen, eigentlich das falsche Wort, es erinnert mehr an Filmkorn als an rauschen. Die Filmindustrie rechnet das heute digital oft wieder hinein, weil es Leben und Charakter ins Bild bringt. Früher hat man digitales Rauschen der Sensoren entfernt, gerade weil es noch nicht ästhetisch ausgesehen hatte – nur um es anschießend wieder künstlich mit einem ganz feinen Muster hinzuzufügen. Heute machen besonders die sehr hochauflösenden Sensoren das so gut, dass man es nicht mehr benötigt. Ich entrausche meine Fotos mittlerweile fast gar nicht mehr, ganz selten. Meine… Weiterlesen »

chris XX

Bei ISO 100 sollte eh kein/wenig Rauschen vor handen sein. Je mehr MP ein Sensor hat und je höher die ISO eingestellt werden, desto stärker wird das Rauschen. Gutes Photo, gefällt mir.
Gruß Chris

A.B.84

Das würde man glauben! Aber das ganze gilt ausschließlich nur, wenn man das Rauschen bei 100% betrachtet. Normalisierst du die 61MP auf 33MP der A7 IV, dann hat der 61MP Sensor beim Rauschen sogar leicht die Nase vorn, weil er Details dann von seiner höheren Pixeldichte oversamplen kann. Das alles vorausgesetzt, es handelt sich um die gleiche Sensortechnik (z.B. BSI und non-stacked; vergleichst du stacked mit non-stacked ist aber immer noch nicht die MP-Zahl entscheidend, sondern die unterschiedliche Sensortechnik). Das hat nicht nur der Wiesner nachgewiesen, sondern ebenso unzählige andre.

Ich

„Bei ISO 100 sollte eh kein/wenig Rauschen vor handen sein. Je mehr MP ein Sensor hat und je höher die ISO eingestellt werden, desto stärker wird das Rauschen.“

Nö 🤷🏽‍♂️

chris XX

… doch …

Ich

Wohl etwas in der Vergangenheit steckengeblieben… daher auch die DSLR 😅

chris XX

… DSLR is auch besser … (;:-))

Rolf Carl

Stimmt nicht… VIEL besser 😁

Ich

Genau und da rauschen mehr MP auch mehr 👍🏼

OlliKa

Wirklich sehr interessant. Danke, war mir so nicht bewusst.
Aber letztendlich bleibt Rauschen auch Geschmacksache. Ich gehöre definitiv nicht zu denen, die nachträglich noch Rauschen hinzufügen.

Wankelmuth

Ich stimme dir zu. Wer glaubt die Pixeldichte habe keine sichtbare Auswirkung auf das sichtbare Bildrauschen möge einmal einen MFT- Sensor mit einem 24 MP VF- Sensor vergleichen. Okay, das lässt sich heutzutage durch Software heilen. Aber bei Beugungsunschärfe und DR haben dicht gepackte Sensoren eindeutige Nachteile. Man kann halt nicht alles haben.

Uneternal

Wenn Sony 33MP verbaut, müssen sie in der Serienbildgeschwindigkeit aber nachlegen.
Gleichzeitig schießen sie sich damit selbst ein wenig selbst ins Bein, wenn die A7V hier tatsächlich mit der R6 Mark III gleichzieht. Denn 40fps bekommt man weder bei der A9 Mark II noch bei Sonys Flagschiff A1 Mark II.

explore-shoot-share

“Denn 40fps bekommt man weder bei der A9 Mark II noch bei Sonys Flagschiff A1 Mark II.”
Echt? Ich dachte die schaffen sogar mehr als 40fps. Das überrascht mich gerade.

René

Die A9III schafft mehr als 40 fps um genau zu sein ist sie 3x so schnell.

chris XX

… wo für braucht der Photograph so was?

Stefan Zimmermann

Wofür benötigt man diese Serienbildgeschwindigkeit? Ich habe keine Ahnung, warum sie fast jedem Fotografen auf der Welt so wichtig ist, wenn man sich in Foren umschaut. Dabei sind 90 % der Fotos auf der Welt ganz normale Einzelfotos, wahrscheinlich noch mehr. Natürlich gibt es ein paar Spezialisten, die sie wirklich benötigen, aber sonst? Früher, vor 20 Jahren, schafften die ersten Canon 1D Kameras unvorstellbare 9 Bilder pro Sekunde. Das war wie aus einem anderen Universum, und alle Sportfotografen waren damit zufrieden und haben geliefert. Aus heutiger Sicht könnte man meinen, dass neun Bilder pro Sekunde völlig untauglich sind. Wenn ich z. B. mitziehende Fotos von Flugzeugen erstelle, gehe ich sogar auf nur drei Bilder pro Sekunde runter. Ich benötige nicht mehr, da ich später sonst so viele wieder löschen muss. Nur als Beispiel. Man muss nicht das Maximum ausnutzen, was die Kamera hergibt. Daher habe ich keine Ahnung, warum das verdammt nochmal so wichtig für so viele Leute ist. Es sind ein Bruchteil der Fotografen die es wirklich benötigen, eine Nische. Nur weil jemand BIF fotografiert oder Ähnliches und es benötigen kann, ist es kein Massenmarkt. Aber auch hier ist es Teil eines Luxusproblems: Natürlich verbessert es die Trefferquote, aber… Weiterlesen »

chris XX

Es kommt halt darauf an rechtzeitig den Auslöser zu drücken, da brauch ich auch kein Precapture. Precapture ist vielleicht ein Hilfsmittel, aber letztendlich müssen auch dann das eine oder andere Photo gelöscht werden. Hab mal bei einer Zirkusvorführung eine Artistin photographiert wie sie die Seile des Trapezes loslässt und in den Armen ihres Partners landet. Wäre mit Precapture auch nicht besser geworden. Hatte damals meine EOS 6D dabei mit 4,5 BPS. Mit mehr als 10 BPS wären es zu viele Bilder geworden. Es kommt halt immer auf den Augenblick an, und das man den Auslöser rechtzeitig drückt.

Leonhard

Klar hatten Sportfotografen vor 20 Jahren Bilder und waren zufrieden.

Die Sache ist bloss die: Ob die Sportfotografen mit was zufrieden sind oder nicht, dies spielt bei Profis nicht so sehr die Rolle, die Frage ist, mit was die Agenturen zufrieden sind und wofür selbige bezahlen, weil ohne Moos nichts los.

Peter Wagner

Zum Filmen
Gruß Peter Wagner

A.B.84

Er schrieb von der A9 II. Aber ja, das neueste Modell schafft mit Abstand am Meisten fps.

Ich

Und er (René) schrieb von der A9 III…

Mark

Psychologisch ist die Seriengeschwindigkeit vermutlich wichtiger als praktisch wenn – natürlich ist eine höhere Serienbildgeschwindigkeit schön und könnte die Lust die Kamera zu erwerben erhöhen und da will ich mich nicht ausnehmen, aber praktisch doch ziemlich irrelevant. Mich würde es ja freuen, wenn so viele echter Power-User unterwegs sind, die alles aus ihren Kameras herausholen. Doch wenn man sich mal anschaut wie viel Geduld, ausharren in oft ungemütlichen Situationen dazu gehört, um z.B. wirklich spannende Tierfotos zu bekommen, hege ich da so manchmal die Zweifel, wie wichtig all dies ist. Und selbst mir pre-burst, massiver fps und dem tollsten AF, muss man gerade bei einem Teleobjektiv schon ziemlich genau wissen, wo die Action sein wird, bevor man von all diesen Dingen profitieren kann. Ich meine erst kürzlich hat Chris Kaula ein Video veröffentlich, wie er Blaumeisen im Flug fotografiert hat.. 2 Tage, 10k Bilder an einer Fütterungsstelle bei denen die kleinen Viecher halbwegs vorhersehbar und zahlreich herumfliegen, hat es dann für eine handvoll der gewünschten Bilder gebraucht. Der hätte sich über noch mehr FPS gefreut an seiner R5 II. Kurz: das ist eine falsche Hoffnung, die natürlich gern von allen Herstellern ausgenutzt wird, dass die neuste Technik den eigenen Bildern… Weiterlesen »

Stefan Zimmermann

Sehr schön geschrieben, Mark – und am besten hat mir dieser Satz gefallen: „Mich würde es ja freuen, wenn so viele echte Power-User unterwegs sind, die alles aus ihren Kameras herausholen.” Natürlich gibt es diese Leute – aber der größte Teil gehört nicht dazu. Man muss sich nur Fotos anschauen, um zu sehen, wie die Welt wirklich tickt. Auch in Foren. Nehmen wir zum Beispiel das DSLR-Forum: was dort oft diskutiert, theoretisiert und zerredet wird – „nur das Beste vom Besten“ – und dann sieht man die täglichen Uploads dort. Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis könnte kaum größer sein. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber das ist nur ein kleiner Bruchteil aller Fotografen. Das ist überall so, nicht nur in der Fotografie. Einigen würde es guttun, sich einmal ehrlich zu fragen, wie ihre Fotos eigentlich wirken. Wer im Einklang ist mit seinem inneren Kompass, den ständig nachjustiert, der kann sich wirklich verbessern. Der Rest belügt sich eben selbst und kann sich so kaum verbessern, läuft nur noch im Kreis. Aber wie immer: wir sind in Deutschland freie Menschen, jeder kann das handhaben, wie er möchte. Ich beschreibe nur Beobachtungen – niemanden persönlich. 10.000 Bilder an einer Futterstelle in zwei Tagen?… Weiterlesen »

Thomas Nordsee

Moin Stefan,
dein Fotos schaue ich gerne, deine Beiträge lese ich mit Interesse und deinen Humor weiß ich zu schätzen… diesen Beitrag las ich mehrfach und versuchte zu verstehen: was ist deine Kernaussage? Du berührst so viele verschiedene Punkte und arbeitest z. T. – wie ich finde – mit Vorteilen. Es ist meinerseits keine Provokation- ich will nur den Kern greifen.

Ich

„Gleichzeitig schießen sie sich damit selbst ein wenig selbst ins Bein, wenn die A7V hier tatsächlich mit der R6 Mark III gleichzieht. Denn 40fps bekommt man weder bei der A9 Mark II noch bei Sonys Flagschiff A1 Mark II.“

😅

Man könnte ja meinen, dass Canon es genauso gemacht hat mit der R6III vs. R5II und R3… 😅🤷🏽‍♂️

WRDS

Die A9II stammt von 2019. Interessiert heute keinen mehr. Aktuell ist die A9III von 2024 die 120fps schafft.

Rene Stämpfli

Aus meiner Erfahrung genügen in den allermeisten Situationen auch in meiner Sport- und Konzertfotografie 10-15 B/s. Erfahrungsgemäss spielt hingegen die Latenzzeit zwischen dem Auslösen und dem festhalten eines perfekt fokusierten Bildes eine wesentlich wichtigere Rolle. Deshalb verwendet man für diese Situationen auch schnelle Kameras wie die A9III mit Objekiven die auch schnelle Motoren haben. Ein gutes Beispiel ist Darts. Bei dieser Sportart braucht man sowohl Precapture, hohe B/s, schnellen AF-C und schnelle Obfektive (Motoren).

austrian

Die immer wieder genannten 44MP waren nie mehr als ein feuchter Traum, wir reden vom VF-Einstiegssegment!

Jürgen K.

Stimmt, 33MB sind mE meistens ausreichend für die meisten der Anwender, ausser ich verdiene mit der Fotografie mein Geld.

austrian

Genau, und für die Leute, die mit Fotografie ihr Geld verdienen, hat Sony andere Kameras im Portfolio.

S. G.

Was ist das für eine Aussag? Ich bin Berufsfotograf und nutze aktuell zwei A7 IV. Für meine Zwecke (Hochzeiten, Businessfotografie und Porträts) völlig ausreichend.

Jürgen K.

Ich wollte hier keinem auf die Füße treten und dachte an die Kollegen, die Landschafts-Architektur-Food und ähnliches beruflich fotografieren.
Da ist eine größere Auflösung der Bilder sinnvoll. Und die Kamera muss auch nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt sein.

S. G.

Okay. Alles gut. Ja, bei Architektur und Landschaft macht es Sinn, aber das macht nicht jeder. Gerade gute Berufs-Architekturfotografen gibt es nicht viele und die, die ich kenne haben eine Phase One.

Marcus

Bei vorraussichtlich ca 3000€ ist nicht mehr von Einstieg zu reden, sondern eher obere Mittelklasse. Bei anderen Herstellern fehlt nicht viel zu den Topmodellen (S1II/R oder Z8)

austrian

Bei Sony ist es von den Kameras mit der neuesten Technologie der Einstieg ins VF, egal was der Mitbewerb macht, Sony hat in dieser Hinsicht eine abweichende Strategie.

Thomas Müller

Das sehe ich anders und zwar genau so wie es Marcus beschreibt. Es geht dabei nicht um “die neueste Technologie” sondern um das, was Sony tatsächlich anbietet. Und da wird wohl ziemlich sicher zumindest die A7IV trotz der A7V weiter angeboten werden, eventuell sogar die A7III auch noch. Die A7V wird dann zur Mittelklasse zählen, für den Einstieg wird Sony die A7IV, A7C, A7CII und vermutlich zumindest für eine Übergangszeit auch noch die A7III anbieten.

S. G.

Die A7 xx ist eine Profikamera, auch wenn manche Modelle als Einsteiger ins KB genannt werden. Einstieg heißt lediglich niedrigerer Preis als die anderen… 😅

S. G.

Die 33 MP sind für eine Profikamera in diesem Segment mehr als ausreichend. Und als Hochzeitsfotograf, der aktuell zwei A7 IV nutzt, sind die 33 MP einfach perfekt. Ich persönlich sehe allerdings noch lange keinen Bedarf für ein Upgrade.

Gabi

Hm, ich denk mal darüber nach. Wenn ZEISS dazu ein supergutes 2/45 mm Pancake herausbrächte, dann könnte ich mich nicht mehr halten.

ReDu

Schaut euch doch einfach von 📷Krolop&Gerst die Videos über den Sensor mit Hans Schlüter auf Youtube an. Da wird alles vom Fachmann erklärt.

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