Die Sony A7 V wird aller Voraussicht nach mit einer neuen Sensortechnologie, 33 Megapixeln, 30 fps Serienbildgeschwindigkeit und 4K 60p ohne Crop aufwarten.
Erster teilweise gestapelter Sensor bei Sony
In den letzten Wochen musste man als Sony Fan noch zittern und bangen, doch jetzt kommt endlich die erlösende Nachricht: Die Sony A7 V wird einen komplett neu entwickelten Sensor erhalten. Das berichtet der bekannte Leaker Andrea Pizzini, der von drei zuverlässigen Quellen die Bestätigung für diese Information eingeholt haben will.
Auch die Details zum neuen Sensor sind schon bekannt, die A7 V soll nämlich Sonys erste Kamera mit einem teilweise gestapelten Sensor werden. Diese Technologie kennt man bereits von Kameras wie der Nikon Z6 III und der Panasonic S1 II. Die Sensoren dieser beiden Kameras lösen allerdings “nur” mit 24 Megapixeln auf, während der neu entwickelte Sensor der A7 V mit 33 Megapixeln auflösen wird.
Serienbildgeschwindigkeit auf 30 fps gesteigert
Ein teilweise gestapelter Sensor ermöglich vor allem eines: höhere Geschwindigkeiten. Im Falle der Sony A7 V soll sich die maximal mögliche Serienbildgeschwindigkeit mit elektronischem Verschluss auf 30 Bilder pro Sekunde erhöhen. Das ist eine deutlich Steigerung im Vergleich zur Vorgängerin, mit der maximal 10 Bilder pro Sekunde möglich waren (auch mit elektronischem Verschluss). Keine Veränderungen soll es derweil bei der Bildrate mit mechanischem Verschluss geben, hier soll es bei 10 fps bleiben.
An die Serienbildgeschwindigkeit der Canon EOS R6 Mark III (40 fps) wird die Sony A7 V also nicht ganz herankommen, trotzdem sind 30 Bilder pro Sekunde natürlich konkurrenzfähig und für 99 Prozent aller Anwendungszwecke ausreichend. Wobei man noch abwarten sollte, welche Bildqualität die A7 V denn bei 30 fps liefern wird (RAW, JPEG, komprimiert, unkomprimiert usw.).
Wie gut wird der Dynamikumfang?
In der Vergangenheit gehörten Kameras, die mit einem teilweise gestapelten Sensor arbeiten, nicht unbedingt zu denen mit dem besten Dynamikumfang. Wobei Panasonic das bei der S1 II anscheinend etwas besser hinbekommen hat als Nikon bei der Z6 III, unter anderem mithilfe eines DR-Boost-Modus, der aber zu langsameren Auslesegeschwindigkeiten des Sensors führt. Man darf gespannt sein, wie sich die höher auflösende Sony A7 V mit ihrem brandneuen Sensor im direkten Vergleich schlagen wird.
Zu guter Letzt gibt es noch die erfreuliche Nachricht, dass mit der Sony A7 V 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde ohne Crop-Faktor aufgezeichnet werden können. Alles andere wäre im Vergleich zur Konkurrenz aber ehrlicherweise auch eine herbe Enttäuschung gewesen.
Mit der offiziellen Präsentation der Sony A7 V wird im Übrigen rund um den 2. Dezember 2025 gerechnet. In den nächsten Tagen wird mit weiteren Leaks gerechnet, wir halten euch auf dem Laufenden.


Könnte ne 2. Kamera zu meiner A1 werden……
Aber, warten wir den Dezember ab.
Na, dann sind wir ja hier oben an der Küste komplett chancenlos… deine Bären auch noch festgehalten mit der neuen Sony… puhhhh…
Ich muss dir wohl mal eine Tüte Goldbären an die Küste schicken. Haribo macht Sony froh und Nordfriesen ebenso 😁
Der ist gut! Ich mag gerne Lakritz…
DxO 199.- im Angebot… und auf die Sony bin ich gespannt. Nach Papierlage eine „liebevolle“ Weiterentwicklung…
Lakritz geht immer…auch gerne mal leicht salzig 😋 Also bist Du jetzt offiziell DXOler, ich denke immer noch über eine Rock’n’Roll Fototasche nach 🤔
Du kennst meine Orcas noch nicht…..
Wozu eine Zweitkamera, wenn du die A1 hast?
Es gibt so Situationen, wo Du auf gar keinen Fall Objektiv wechseln kannst. Dann biste froh, ne sehr gute 2.Kamera zu haben.
Warste schon mal auf Safari in der staubtrockenen Savanne oder bei Windstärke 6 auf dem Polarmeer um Wale zu fotografieren?
Backup mit ähnlicher Leistungsfähigkeit?
Man kann nie genug Kameras haben. Ausserdem ist bei manchen Einsätzen ein Zweitbody ganz einfach Pflicht.
Gar nicht verkehrt. Als Backup Kamera könnte ich sie mir ganz gut vorstellen.
Dass sie nicht das Gehäuse der A9III bzw. A1II nehmen, ist etwas ärgerlich.
Ich finde das Gehäuse der A7RV total in Ordnung.
Liegt gut in der Hand. Hauptsache das Display wird auf die A7V übertragen.
Ja es ist wohl in Ordnung, aber das der A1II ist besser. Meiner Meinung nach ein Fehler dieses nicht zu verwenden.
Und es würde den Wechsel zwischen den beiden Kameras auch angenehmer machen.
Definitiv gut, dass sie das Display übernehmen. Das war an der A7IV ziemlich ätzend, da hat mir selbst das alte Klappdisplay der A1 besser gefallen.
An der Helligkeit könnten sie gerne noch etwas nachbessern, aber vermutlich wird es das gleiche Panel verbaut sein.
Ich denke es ist nicht unbedingt Sonys Intention A1 II Usern eine relativ günstige Zweitkamera zu bauen, die dürfen gerne eine zweite A1 II kaufen 😉
Es könnte bzw. sollte zumindest Sonys Intention sein allen Usern einen besseren Body anzubieten.
PS: Ja evtl. kommt statt einer zweiten A1II noch eine A9III. Mal schauen.
Sehr gut! In zwei Jahren, wenn der Preis in Sonderaktionen dann unten ist, gehört sie mir. Bis dahin kommt meine A7C II weiterhin voll zum Einsatz!
In zwei Jahren gibt’s sehr wahrscheinlich auch die A7CIII mit kleinen Verbesserungen gegenüber der A7V. Wäre auch interessant.
Klingt gut und ist ausreichend für eine Backup Kamera ^^
Die Sony ähnelt eher einer Canon R6 II, was nicht gerade die kaufbereitschaft stärken sollte.
Denke eher, Canon hat bei Sony sich schlau gemacht und versucht nun aufzuholen. Notfalls auch mit ner Kopie der erfolgreichen A7 Reihe….
Sehe keine Ähnlichkeit.
Booaah, ich bin alt und heute ist offenbar nicht so mein Tag.
60 Bilder pro Sekunde!…Wir reden hier ja über Fotografie…Meine erste motorbetriebene “analoge” Kamera, was für ein geiles Teil, die hat es max. auf satte 2.5 Bilder pro Sekunde gebracht. Und jetzt…60 Bilder pro Sekunde und dazu noch undundundund 🙂
Das Beste…in ein “paar” Monaten, wenn Sony, Canon oder Nikon das Genöle nicht mehr hören können, bzw. bereit sind für den nächsten “großen” Wurf, dann sind die 60 Bilder pro Sekunde mit dem undundundund bestenfalls hier im Seniorenheim noch der “Brüller”.
Sorry, heute ist wirklich nicht so mein Tag.
Jeder Hobbyist möchte für sein eingesetztes Kapital so viel Ausstattung wie möglich erwerben, dabei spielt es anscheinend keine Rolle ob er diese auch benötigt.
Wer beruflich fotografisch unterwegs ist macht vor dem Kauf eine ehrliche Bedarfsanalyse. Sollte einmal im Jahr tatsächlich eine Anforderung mit dem eigenen Gehäuse nicht machbar sein leiht man sich die passende Kamera aus.
Ob der Sonyaner ein preiswerteres Modell oder den Boliden benötigt wird er selbst entscheiden müssen. Andere Systeme bieten ähnliches, vergleichen macht nur Sinn wenn als Voraussetzungen die selben Anforderungen gelten. Interessant wird es erst wenn ein offenes Bajonett die selben Dritthersteller Objektive erlaubt.
Habe ich doch bereits vor Wochen prophezeit, Sony springt, wie ein gutes Pferd, so hoch wie es muss. Mit diesen Specs halten sie locker mit Z6 III und R6 III mit und sind teilweise sogar besser. Wer jemals geglaubt hat, das würde eine Gurkenkamera unterschätzt die technologischen und Marketing-Fähigkeiten von Sony signifikant.
Das ist es, was ich seit Jahren bemängele. Sie ziehen meist erst nach, wenn andere was gebracht haben und springen nur so hoch wie sie müssen. Ein paar Ausnahmen bestätigen die Regel.
Bin mal auf die inneren Videowerte der Sony gespannt. Cropfreie Auslesung in 4K 60P lässt schonmal aufatmen. Der Sensor wäre ja eigentlich auch 8K-geeignet. Naja…
Ein 10Bit 4:2:2-Codec sollte inzwischen vorausgesetzt werden. Internes Video-RAW vermute ich mal nicht, wobei Panasonic das in der S1II, Nikon in der Z6III und Canon in der R6III anbieten. Das setzt sich jetzt also in der Mittelklasse durch. Bei Sony vermutlich erst in ein bis zwei Jahren. Ich lasse mich gerne positiv überraschen. Die Vorstellung soll ja kurz vor Nikolaus sein.
Also, wenn Du Video brauchst, dann verstehe ich Deinen Einwand. Wenn Du die Kamera aber zu 99% als Kamera für die Fotografie nutzt, egal welcher Hersteller, dann sind Videospecs schon fast uninteressant.
So ist es. Aber meine Meinung ist, wenn die Leute schon soviel Geld ausgeben sollen, kann man ihnen ja auch die aktuellste Technik anbieten. Ob sie die dann auch wirklich brauchen, kann man den Käufern getrost selbst überlassen. Bei manchen entwickeln oder verändern sich ja auch noch die Vorlieben, vor allem bei denen, die in die Mittelklasse einsteigen. Wenn man schon mehr als 3000 Euro ausgibt, dann ist es besser, man hat als man hätte gern. Man kann ja auch mit den von mir genannten Sonyalternativen gut fotografieren, obwohl sie gute Videotechnik eingebaut haben. Vom Preis her nehmen sie sich dann sicher auch nicht viel, nehme ich an.
Mir ging es auch ums Prinzip. Sony springt nicht höher als sie müssen, obwohl sie es könnten, und oft auch zu spät.
Ich persönlich zum Beispiel möchte im nächsten Jahr in ein Kleinbildsystem einsteigen, lege aber großen Wert auf Video. Da gibt es dann für mich eine Firma von vier möglichen, die für mich weniger infrage kommt. Eine der anderen drei wird wohl an mich etwas verkaufen. So einfach ist das.
Langjährige Fotografen haben andere Prioritäten. Das ist mir schon klar. Meist entscheidet da ja auch das schon vorhandene System mit Objektivpark.
Manch einer findet es gut, andere werden sich daran stören, aber Sony hat mehr Kamera-Varianten als jeder andere Hersteller und dadurch hat man zumindest gefühlt bei jedem Modell Kompromisse, da man ein Feature eines anderes Modells sich wünscht bzw. einer neueren Variante (Formfaktor) vorbehalten ist, die auf dem gleichen Sensor ansonsten aufbaut. Die Konkurrenz innerhalb des eigenen Systems sehe ich psychologisch als wichtiger, als das was die anderen Hersteller so treiben – wenn die A7V rauskommt, fragt sich vermutlich jeder, wann die A7C-Variante dazu erscheinen wird, wenn man eine besonders kompakte Kamera haben möchte. Sobald die erscheint, wird Sie vermutlich wieder ein Feature haben, welches die ‘normale’ Bauform nicht hat und jene mit mehr Video-Fokus fragen sich, ob es dann eine passende FX Variante geben wird. Und dann kommt ggf. eine Kamera mit einem noch stärker für Video optimierten Sensor raus. Diese ‘Sorgen’ haben Nutzer anderer Hersteller weniger und ob die neusten Features solchen Einfluss haben, bezweifle ich eh immer ein wenig – es ist wohl mehr immer die ‘Angst’ eine Feature zu verpassen was zeigt, wie gut die Fotoindustrie ist uns immer noch davon zu überzeugen, wie wichtig die neusten Specs sind.
Ja, es kann ja sein, dass Sony viele Varianten herzaubert. Ich meine aber, dass bei Fuji und Panasonic der Variantenreichtum auch langsam undurchdringlich für den Laien wird. Aber auch bei anderen Herstellern, wenn nun auch noch Mark I, MarkII und MarkIII eines bestimmten Modells gleichzeitig auf dem Markt sind. Da muss selbst ich ein paar mal überlegen, welche Kamera nun genau gerade in der Werbung ist. Als Laie hat man da ganz schnell mal die falsche Kamera bestellt. Möglicherweise merkt der Laie es aber gar nicht mal. Ich bin also auch eher einer, der sich an der Namensgebung der Varianten stört. Das Problem liegt aber m.E. auf einer anderen Ebene. Meines Wissens hat Sony z.B. noch keine DSLM, weder foto- noch videozentriert, auf dem Markt, die internes Video-RAW anbietet. Fuji übrigens auch nicht. Das sage ich nur mal, weil ich Fuji-User bin. Sony ist also nicht der einzige Hersteller, der es noch nicht hat, wobei aber Fuji jetzt aber schon länger keine Cam auf den Markt gebracht hat, die besonders hohe Videoansprüche erhoben hat, die man also auch explizit für Filmer bewerben könnte. Wobei bei denen immerhin der 10-Bit-4:2:2 Codec ja schon in den kleinsten Modellen Serie ist. Bei Sony… Weiterlesen »
Hallo BEN, ich verstehe Deinen Einwand, denke aber nicht das Sony das in nächster Zeit bringen wird! Technisch spricht ja sicher nichts dagegen, aber Sie wollen wahrscheinlich einfach keine Lizenzkosten für die ganze Serie abdrücken, für einen wahrscheinlich sehr kleinen Kundenkreis welcher tatsächlich mit DSLM Fotokameras, RAW Videos intern aufzeichnen möchten. Interne RAW Aufzeichnung ist mit einem wirklich banalen Patent von RED (gehört heute Nikon) geschützt. Die ganze Welt zahlt, nur Sony will halt nicht. Aber mal ehrlich warum auch in Verbindung mit einer Fotokamera, wo die meisten wohl nur ab und an einen Videoclip damit aufnehmen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich hab mal eigene Test mit meiner A1 gemacht, da kann man ja extern 16 Bit RAW in 8K und 4K aufzeichnen. Getestet habe ich gegenüber H.265/HEVC in 10Bit 4:2:2 Aufzeichnungen und dem Sony S-LOG3 LUT. Als Schnitt SW habe ich DaVinci Resolve Studio. Ehrlich gesagt für mich persönlich macht RAW Videoverarbeitung mit den riesigen anfallenden Dateien und den Aufwand damit keinen Sinn. Einen Qualitativen Unterschied nach dem Schnitt mit gemischten Szenen aus reinem RAW und H.265 war mir nicht wirklich ersichtlich. Der H.265 Codec ist schon sehr gut für 4K Verarbeitung, der H.264 taugt nur für HD. Aber… Weiterlesen »
Da merkt man doch auch, wie unterschiedlich die Präferenzen der Kunden sind, obwohl es so viele Varianten bereits gibt. Ich habe selber nie ernsthaft versucht ein Video zu produzieren und war nur mal an dem einen oder anderen Set und höre interessiert zu, wenn sich Bekannte, die das professionell betreiben, so unterhalten. Und das ist natürlich jetzt überspitzt ausgedrückt, aber deren Motto ist: wenn das Licht schlecht ausbalanciert ist und man so groß in die Nachbearbeitung gehen muss, ist das nur noch digitale Schadenbegrenzung. Ein wenig wie mit dem Landschaftsfoto mit tollem Ausblick und voller Mittagssonne – mit einer Belichtungsreihe o.ä. bekommt man Details in die Highlights und Schatten, doch natürlich/gut sieht das bearbeitete Bild nicht mehr aus. Wenn man auch mit der Farbtemperatur o.ä. noch mehr spielen möchte, hat RAW so seine offensichtlichen Vorteile auch im Video. Wenn man das Ganze jedoch etwas im voraus plant, kann man ja für den finalen Look bereits einen LUT kreieren und entsprechend alles einstellen. Zudem wenn man eine etwas längere Produkten mit RAW Video macht, braucht es Rechenpower und ne Menge Speicher, die dann auch einiges an extra Kosten mit sich bringen – 1TB CFexpress Karten kosten immerhin auch bisschen was und… Weiterlesen »
Hey Conny und Mark, sehr gute Beiträge von euch. Ja, der Umgang mit RAW ist für Filmer nicht sehr einfach. In den allermeisten Fällen reicht Prores HQ, DNxHD und sogar H. 265. RAW-Video ist wirklich nur für Leute, die sehr tief in den Bildaufbau eingreifen wollen, zum Beispiel beim Matchen verschiedener Kameras. Es ist eigentlich nicht zur Aufbesserung verhunzter Aufnahmen gedacht. Auch bei der Benutzung von RAW-Video muss ordentlich beleuchtet werden. Es wird auch meist nur für sehr kurze Projekte wie zum Beispiel in der Werbebranche oder anderen hochwertigen Clips verwendet. Es gibt inzwischen ja auch mehrere RAW-Formate, deren Lizenzgebühren (womit ich mich nun überhaupt nicht auskenne) zumindest in dem Rahmen liegen müssten, dass Hersteller ihre Kameras trotzdem noch deutlich unter 3000 Euro anbieten können. Wenn Sony das nicht will, muss man es so zur Kenntnis nehmen. Ich bin ja nun auch kein Profi, habe aber auch schon mit RAW-Video experimentiert. Ich habe allerdings bisher nur mit Blackmagic RAW gearbeitet, was ja etwas komprimiert ist. Da sind die Datenraten händelbar. 6K (6144×3456) in 3:1 Kompression nimmt sich 323 MB/s, was ungefähr 48 Minuten auf ein TB bedeutet. Da die Aufzeichnung bei einigen Kameras auch über USB-C auf eine externe SSD… Weiterlesen »
Ich würde es ja auch so machen vermutlich und ganz stark in Richtung einer Nikon ZR schauen, wenn Videos mein Schwerpunkt sind. Ich kaufe ja auch regelmäßig Ausrüstung, da es mich interessiert sich da einzuarbeiten. Dennoch weiß ich auch, dass meine Ausrüstung mehr als gut genug ist, dass dies sicherlich nicht den großen Unterschied machen wird. Wenn ich eine geschäftliche Entscheidung treffen müsste, würde ich das nur ggf. komplett anders bewerten – z.B. ein Hochzeitsfotograf wird vermutlich alles daran setzen möglichst wenig Nachbearbeitung machen zu müssen und wenn ein Setup 100g leichter ist und seine Arme etwas länger durchhalten, kann dies ein viel wichtigeres Kriterium sein für die Praxis sein. Und der echte Profi wird einfach dank seiner Erfahrung besser den Raum lesen können und so zum richtigen Moment am rechten Ort sein und so die besseren Motive eingefangen haben – da ist man dann weit vom Testchart entfernt. Genauso kann es spannend sein sich low Budget Projekte anzuschauen, wo Leute zeigen, wie Sie kreativ Probleme gelöst haben. Nach der Logik wiederum brauchen wir ja fast keine neue Technik und das wäre natürlich ein fatales Signal für ein Kamerahersteller, der ein neues Produkt herausbringt. Man sollte sich halt immer vor… Weiterlesen »
Ich warte mal ab bis die A7CIII mit der Technik der A7V kommt. Da werde ich zuschlagen. Wird wohl noch mindestens ein Jahr oder zwei dauern.
“Sony springt immer nur so weit, wie sie müssen!” Mag sein, bezieht sich aber immer nur auf die Spitzenmodelle A1II und A9III, bei dem Rest der Bande trifft eher der Spruch “Sony springt immer nur so weit, wie sie dürfen” zu. Wer sollte Sony daran hindern, mehr zu dürfen? Genau, liebe Leute, Sony selber, in so einer A7V darf nur so viel genitale Technik verbaut werden, dass sie der A1II und A9III nicht so wirklich gefährlich werden können. Wieso dies so ist hat recht wenig mit Geld, Volumenmodel oder sonst einem Gedöns zu tun, der Grund hierfür ist recht einfach: Alle Hersteller haben mit ihren “Flaggschiffen” eine Leistungsschau, ob Sony an den beiden Boliden Geld verdient oder nicht spielt weniger die Rolle, auch der Preis ist kaum interessant, interessant ist nur, dass die Kamera gemessen am Hauptgegner Canon nicht verschleudert wird, wenn eine R1 7.500 kostet kann die “bessere” A1II ja nicht weniger kosten. Was ist für alle Hersteller bei diesen Spitzenmodellen das einzig wichtige? Genau, die müssen “in freier Wildbahn” auch gesehen werden. von einem “Phantom der Oper”, von dessen Existenz man weiß, welches aber nirgends auftaucht, davon haben die alle nichts. Deshalb ist es auch fatal für einen… Weiterlesen »
Ich stimme dir da voll zu. Nur, welcher Hersteller macht das nicht? Jeder mag seine Spitzenmodelle nicht kannibalisieren. Das passiert erst, wenn andere Kameras in dem System ähnliche Leistung zu weniger Geld bieten. Ich finde, das ist zum Beispiel bei der Nikon Z9 vs. Nikon Z8 ganz gut zu sehen. Klar wird die Z9 in einigen Punkten noch besser sein. Es ist nur die Frage, wie vielen Käufern sind diese Punkte den Aufpreis wert. Das Ganze muss aber für den Hersteller kein Minusgeschäft werden. Lieber drei Kameras für je 4500 Euro verkaufen als eine für 8000 Euro. Trotzdem bleibt natürlich das Spitzenmodell für gut Betuchte und, wie von dir beschrieben, zur Leistungsschau im Programm. Ich persönlich sehe meine Ansprüche in der Mittelklasse schon erfüllt. Das spart ein wenig Geld. So denken offensichtlich auch viele andere, weswegen dieser Markt wahrscheinlich am härtesten umkämpft ist und immer mal wieder mit tollen Features aufwartet, was die höherpreisigen Modelle vielleicht noch gar nicht haben, weil ihr Produkzyklus auch langsamer ist. Dann werden eben 6 Kameras für je 3000 Euro verkauft. Wiederum besser als drei Kameras zu je 4500 Euro. Die Marktwirtschaft ist nicht nur schlecht. Sony hätte übrigens mit dem internen Video-RAW in einer… Weiterlesen »
Lieber Ben,
klar machen dies alle Hersteller so, die verdienen auch alle mit den Volumenmodellen das Geld, der Witz für die Hersteller ist ein ganz anderer:
Jemand plant, sich eine DSLM zu kaufen, ist auch nicht einer der Überinformierten, schaut erst einen Beitrag von einer Bundespressekonferenz, eben weil im Anschluss Fussball kommt. Auf der Bundespressekonferenz sieht er Kameras, Canon, Nikon, Sony! Endlich kommt der Fußball, was sieht er schon wieder am Spielfeldrand: Genau, Canon, Nikon, Sony!
Ob er will oder nicht, am nächsten Tag im Fotogeschäft hat er diese Bilder noch im Hinterkopf, sieht die Marken wieder und denkt sich: “Die müssen doch gut sein, kennt ja jeder!”
Welche es dann letztendlich wird ist egal, Gesetz der großen Zahl, aber genau deshalb wird es bei vielen eben keine Pana, die kaufen dann Leute, die wissen was sie kaufen, aber bei dieser Kundengruppe spielen die eben keine Rolle.
Und klar wird es dann eine R6III oder eine A7V, was die Knipsen in der Glotze waren weiß er nicht, aber die Marke hat er sich eben gemerkt, deswegen sind diese Kameras so wichtig für die Hersteller!