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Sony A7r III erreicht 100 Punkte bei DxOMark, teilt sich 1. Platz mit der D850

Die Sony A7r III erreicht im Test von DxOMark 100 Punkte! Damit teilt sich die A7r III den ersten Platz mit der Nikon D850.

Nikon D850 vs. Sony A7r III

Die Nikon D850 ist nicht länger die einzige Vollformatkamera, die im Test von DxOMark 100 Punkte erreicht hat. Auch die Sony A7r III schafft im Test die magische Zahl von 100 Punkten, somit teilen sich die beiden Kameras aktuell den ersten Platz in der Bestenliste der Vollformatkameras bei DxOMark.

Der A7r III Test von DxOMark

In Sachen Dynamikumfang muss sich die Sony A7r III bei DxOMark ganz leicht der Nikon D850 geschlagen geben. Zwar gibt es im Vergleich zur Sony A7r II eine deutlich Verbesserung von 13,9 auf 14,7 Blendenstufen, doch die Wertung der D850 mit ihren 14,8 Blendenstufen wird eben nicht ganz erreicht. Auch kann Sony – zumindest nach den Messungen von DxOMark – das Versprechen von 15 Bledenstufen Dynamikumfang nicht ganz einhalten.

Im Vergleich zur D850 punktet die Sony A7r III allerdings in der Kategorie „Sports; Low-Light ISO“. Hier werden beeindruckende 3.523 Punkte erreicht, die Nikon D850 schafft nur 2.660 Punkte.

Im Fazit ergänzt DxOMark, dass es ein Vorteil für die Nikon D850 ist, dass niedrigere ISO-Empfindlichkeiten (bis ISO 32) eingestellt werden können. Bei extrem hellen Umgebungen ist das ein Vorteil, in den normalen bzw. höheren ISO-Bereichen liefert die Sony A7r III aber die minimal bessere Bildqualität.

Natürlich kann man nach wie vor die Bildqualität der Nikon D850 und der Sony A7r III vergleichen, doch die minimalen Unterschiede sollten unserer Meinung nach niemals bei der Kaufentscheidung ausschlaggebend sein. Insgesamt haben wir es hier mit zwei herausragenden Kameras zu tun, die grundsätzlich recht unterschiedlich sind – eine ist eine DSLR, die andere eine DSLM – aber beide wissen mit einer ausgezeichneten Bildqualität zu überzeugen.

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

23 Kommentare

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  • Die Sony (10 Bilder ohne weiteres Zubehör) ist zudem noch deutlich günstiger als die Nikon. Denn bei Nikon kostet es rund 1000 Euro Aufpreis, wer als Umsteiger von der D810 zur D850 die 9 Bilder nutzen will. Batteriegriff, Akku, Deckel und spezielles Ladegerät. Ein echt happiger Aufpreis, weil es kein Paket D850 mit diesem Zubehör gibt. Wenn Sony doch nur GPS eingebaut hätte. Dann hätte ich gern mal Sony als neues System ausprobiert. Wer also eine GPS-Lösung für Sony kennt, wo während der Aufnahme die GPS Daten direkt in die EXIF-Datei geschrieben wird, möge dies hier gern verkünden. Bitte keine GPS-Ideen für eine nachträgliche Abgleichung am Computer. So viel Zeit und Lust habe ich nicht darauf.

    • Hallo Herr Schulz, die Geo-Daten (GPS + Funkzelle) vom Smartphone werden auf Wunsch automatisiert via Bluetooth an die neueren Sony-Kameras (A6500, A7RM3, A9) übertragen und in die EXIFs geschrieben.

  • Also, rein basierend auf den Tests von DxOMark würde ich nun die Sony im Vorteil sehen. Im Portrait- und Landscape-Bereich sind die beiden Kameras fast gleichwertig, wogegen die Sony im Sports-Bereich deutlich vor der Nikon liegt. Nehme ich dann die besseren Video-Features der Sony dazu, würde ich, wenn ich mich für ein Vollformat-System entscheiden müsste, zu Sony tendieren. Aber wie gesagt, steht diese Wahl für mich derzeit nicht zu Debatte.
    Bevor jetzt wieder jemand sagt, die Bedienung der Nikon ist aber viel besser und einfacher, komme ich dem zuvor und sage: Ja stimmt, allerdings ist die bei Fuji nochmals deutlich besser als bei Nikon.

  • Und schon wieder wurde den Sony Fan Boys der Mund gestopft, die sich schon fast drüber lustig gemacht hatten, dass Nikon „nur“ 100 Punkte schafft. Wie hieß es noch? „Sony wird das locker toppen“

    Ich liebe einfach die realistischen Testergebnisse von dxo. Es ist einfach absolut Geschmackssache. Beides sind Monster-kameras aber beide sind so unterschiedlich. Es ist total Geschmackssache.

    Was mich persönlich von einem Sony Kauf abhält, sind tatsächlich die Objektive. Bei Nikon und Canon habe ich eine große Auswahl an Sigma Objektiven mit Blende 1.4. Die meisten um die 700 Euro.

    Bei Sony muss habe ich da 1. wenig Auswahl und 2. muss ich 2000 Euro pro Linse investieren. Das gefällt mir nicht.

    Nikon und Canon werden irgendwann gleich ziehen mit eigenen Spiegellosen.

    • Hey Matt, haben Sie den Test gelesen? Das Einzige was bei der D850 auf de „Haben-Seite“ steht ist ISO32/64. Bei allen anderen Empfindlichkeiten liegt die A7RIII zum Teil deutlich vorn oder gleich auf. Mir persönlich ist eine bessere Leistung bei moderaten ISO-Werten viel wichtiger als theoretische, in der Praxis wohl nie genutzte Vorteile bei ISO32. Wenn es denn um statische Studio- oder Architektur-Aufnahmen geht wäre der Pixel-Shift-Modus wohl noch eine Erwähnung wert gewesen, denke dann sieht die Sache wohl ganz anders aus.

    • Matt,
      habe mir auch keinen Aston Martin geholt da keine preiswerten Falcon Reifen angeboten werden 😉
      Nein …ich bin KEIN Sony User aber diesen billigen Aussagen immer 😴

  • Wem es um den Größen Vorteil geht, der ist beim Kleinbild falsch. Die Optiken geben hier den Ausschlag. Der Größen- und Gewichts Vorteil der Sony schwindet ab der 3. Linse. Die 850er mit Griff & Co ist fraglos teuer. Dafür sind die Sony Objektive mindestens 1/3 teurer und größer. Wie auch der Volumen Vorteil schwindet auch der Preisvorteil Sonys ab der 3. Linse. Es gibt für Nikon auch noch richtig kompakte und leichte Linsen, teilweise noch mit Stangenantrieb. Dazu eine große Auswahl von Fremdherstellern, nicht zuletzt einen riesigen Gebrauchtmarkt mit allerlei exotischen Objektiven. Den wahren Vorteil an Größe und Gewicht erreicht man mit dem 4/3 System. Deren Kameras bieten alles, was auch Sony liefert, bis auf kleine Vorteile, die ein größerer Sensor bietet.

    • Die Sony Optiken sind weder größer noch schwerer, das hält sich alles die Waage.

      Die Abbildung ist bei den Sony Optiken aber richtig krass gut. Die lösen zwischen 36 und vollen 42mp auf….
      Das schafft Canon nicht ansatzweise an der 5dsr und von Nikon Optiken brauchen wir da auch nicht sprechen 😉

      • Naja nicht ganz. Das Canon EF 35mm f/1.4L II USM hat laut DxO z.B. 37mp.
        Aber es stimmt schon, wenn man den theoretischen Werten von DxO nachgeht.
        Wenn man sich mal die Hauseigenen Objektive auf DxO auflisten lässt, fndet man auf den ersten 5 Plätzen nur Sonylinsen. Auf dem 6.Platz kommt das erste Nikon AF-S Nikkor 85mm f/1.4G und auf Platz 10 das Canon EF 35mm f/1.4L II USM. Beide Objektive liegen mit ca 1700 und 1800 euro preislich nicht weit entfernt von den G-Master Linsen. Und wie Björn Wunderlich aufgeführt hat, finde ich die Preise der Sonylinsen gar nicht mal so hoch. Mal ganz abgesehen von den G-Mastern, die bei ca 2000euro starten, dafür aber auch verdammt gut sind.
        Ich verstehe auch nicht, wieso hier so viele Größe und Gewicht bemängeln. Ich glaube die wenigsten kaufen sich eine A7 wegen der kompakten Größe, sondern eher wegen der sehr guten Performance, welche im dslm Vollformatbereich sonst nirgendwo zu dem Preis zu bekommen ist.
        Wer Wert auf Kompaktheit legt, wird eher zur MFT, 6xxxer Reihe oder ähnlichen greifen.

  • Beide Kameras sind gleich gut.Nikon D850 ist für mich die bessere Kamera.
    Bedienung,Haptik,Qualität und vor allem beste Service.Die Kamera bietet
    alles ,was ein Profi sich wünschen kann.
    Sony hat eine kleine Gehäuse aber schwere und große Objektive.
    Der Preis ist extrem teuer.
    Ich bin gespannt,welche Kamera in 5-10 Jahren noch beliebt bleiben wird.

  • Niemandem kann man es Recht machen!

    Die einen jammern „zu Groß / zu schwer“, wollen aber um’s Verrecken f/1.4 (brauch man ja auch immer!!!).
    Die anderen wollen 42MP Auflösung der Linse, heulen aber bei 1.800 € herum – Nur mal eine Info: je größer der Sensor, desto mehr Glas und desto geringer müssen die Toleranzen sein. Deshalb auch der „hohe“ Preis.
    Ach Ja, LEICA hat ja ein neues 75mm 1.2X angekündigt, welches irgendwas um die 13.000€ kosten wird.

    Für jedes System gibt es günstige Objektive, die auch nicht schlecht sein müssen. Mein Lieblingsobjektiv ist das Sony 28mm f/2 für 350€! Und Ja, ich habe auch Zeiss & GM.

    Wer es für Sony klein haben möchte: Ich kann ALLE LOXIA empfehlen – top! Ist hal MF – dafür aber klein.
    Und für die 24MP A7 empfehle ich das Sony 50mm 1.8 – Leute unterschätzt das nicht 🙂

    • Ich habe gestern meine A7R III bekommen und muss nach ein paar Schnappschüssen in der Wohnung (Testmotiv: der Gummibaum auf meinem Fliesentisch; schwierig wegen spiegelnder Oberflächen und so) und ein bisschen Street (Weihnachtsmarkt gestern Abend) sagen, dass in Sachen DR meine alte 5DII der Sony in nichts nachsteht. Ich weiß wirklich nicht woher die ganze Aufregung kommt, wenn man die Unterschiede offensichtlich nur im Labor feststellen kann. Aus demselben Grund ging übrigens die D850 zurück. Ich werde das Geld stattdessen in Glas investieren und das Kit-Objektiv gegen etwas hochwertigeres austauschen. Davon verspreche ich mir inzwischen mehr Gewinn.

    • Jede neue Kamera vergrößert meine Auswahlmöglichkeiten und das ist doch gut. Ich finde ja die Sony Kameras auch gut. Habe selber für mein Altglas eine A7 aber keine Sony Linse dazu, zu teuer und zu groß sind die mir. Die Austarierung finde ich bei anderen Herstellern besser. Vor allem muß man im Auge haben daß für die Reflexen noch eine große Auswahl preiswerter und sehr guter Objektive von Fremdherstellern im Angebot ist.

  • Gerade die oft als Vorteil gepriesene große Verfügbarkeit von Canon- und Nikon-Objektiven sowie von Objektiven von Fremdherstellern ist doch für die beiden Firmen als Hersteller ein Riesennachteil. So kann Sony die A7R III zu einem besseren Preisleistungsverhältnis anbieten als Nikon die D850. Sony ist nicht auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen den Gewinn über die Kamera zu machen. Viele Käufer einer A7R III müssen die Objektive erst noch kaufen. Gebrauchte Objektive oder Objektive anderer Hersteller sind bislang nur begrenzt zu haben, also muss der Kunde neu kaufen und Sony macht fett Gewinn. Bei Nikon und Canon sieht das anders aus. Viele Käufer einer neuen Kamera vollziehen nur einen Generationenwechsel und haben schon entsprechendes Glas oder bedienen sich bei Fremdherstellern oder auf dem Gebrauchtmarkt. Nikon muss den Gewinn weitestgehend über die Kamera machen, was sie in eine deutlich schlechtere Position bringt als Sony. Sony könnte bei der A7R III wahrscheinlich ein Preisdumping betreiben, welches Nikon mit der D850 niemals mitmachen könnte.

  • Die Sony A7R 3 ist eine tolle Kamera, da stimmt !!
    Sie ist einfach der Konkurrenz in vielen Dingen überlegen. Das stimmt auch
    Sie kleiner, leichter und einfach traumhaft in der Bildqualität.
    Hier hat nur Nikon mit der D850 / ev D810 etwas entgegenzusetzen. Das stimmt auch

    Aber: das Menu der Sony ist einfach total beschissen !!! Das stimmt auch !

    Die Sony – Japaner haben einfach einen Wurm im Kopf gehabt mit der Ausarbeitung des Menus.
    Die wichtigen Parameter muß man im Menu suchen, was für ein Schwachsinn !!
    Erst sucht man, dann „legt“ man eben die benötigen 3 Parameter auf einen FN Knopf. Total beschissen.
    Ein Deutscher Ing. baut so eine Kamera eben nicht.

    • @ Volker Missal

      Die Menüführung ist in meinen Augen alles eine Frage der Gewöhnung. Ich komme ursprünglich aus dem Nikonlager und bin seid knapp über einem Jahr auf Sony umgesattelt. Klar ist die Menüführung erstmal anders, aber das ist vielleicht so ähnlich als würde man von IOS auf Android umsatteln.
      Man muss sich erstmal damit beschäftigen und mittlerweile finde ich das Sonymenu sogar besser.
      Und ein klarer Vorteil Sony ist, dass ich fast alle Tasten wie ich möchte frei belegen kann! Egal ob auf, ab, links, rechts, AEL, C1 bis … . Zudem kann ich jede Taste mit jeder X-beliebigen Funktion belegen. Somit kann ich mir die Bedienung individuell auf meine Bedürfnisse anpassen.
      Wenn ich mich nicht täusche, sucht man das bei Canon oder Nikon bis heute vergebens.

      • bin seit jahren nikon fotograf und mir am überlegen auf sony zu wechsel. ich benötige eine kamera die bei hoher empfindlichkeit (3200-6400 asa) gute bilder macht! meine frage was ist besser bei nikon bleiben die neue D850 kaufen oder wechseln zur sony A7R III ?? wer kann mir weiter helfen.

      • Also in der Bildqualität gibt es meiner Meinung nach keine großen Unterschiede, beide Kameras sind momentan das beste was der Markt im VF zu bieten hat.
        Die Frage ist auch, wie groß ist dein Objektivpark und passen diese zu der hohen Auflösung der D850.
        Gerade bei Nachtaufnahmen (welche ich sehr häufig mache), möchte ich allerdings nicht mehr auf das Fokuspeaking und den digitalen Sucher der Sony verzichten. Man kann in der Sucher schauen und hat einen großen Bildschirm vor sich, wo man mit dem Fokuspeaking perfekt scharf stellen kann. Das war früher bei meiner Nikon nicht so komfortabel.
        Am Ende ist es eine Frage des persönlichen Geschmack und die Bereitschaft sich mit neuer Technik auseinander zu setzen.
        Am besten eine A7iii ausleihen und ausgiebig probieren.