Canon Kameras

Sony A7r IV bleibt im DxOMark Test knapp hinter der A7r III

DxOMark hat den Sensor der Sony A7r IV unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist minimal schlechter als das der Vorgängerin und trotzdem bemerkenswert gut.

Sony A7r IV mit 61 Megapixeln

Sony hat mit der A7r IV einen neuen Rekord aufgestellt: 61 Megapixel in einer Vollformatkamera, das gab es zuvor noch nie. Die Sony A7r IV will mit einer extrem hohen Bildqualität und einer Menge an Details überzeugen, die man sonst nur bei Mittelformatkameras finden kann. Ob das gelingt, haben nun die Kollegen von DxOMark genauer unter die Lupe genommen. Die Testergebnisse von DxOMark mögen nicht so wirklich praxisbezogen sein, bieten aber dennoch eine sehr gute Vergleichsmöglichkeit, wenn es um die reine Qualität der Sensoren geht.

Testergebnisse von DxOMark

Die Sony A7r IV schafft im Test eine Gesamtpunktzahl von 99 Punkten. Damit bleibt die Kamera knapp hinter der A7r III, Nikon D850 und Panasonic S1R zurück, die allesamt ein Testergebnis von 100 Punkten geschafft haben.

Im ersten Moment sieht dieses Ergebnis natürlich nach einer kleinen Enttäuschung aus, schließlich sollte ein neuer Sensor nie schlechter als der Sensor der Vorgängerin abschneiden. Wobei bei 99 oder 100 Punkten sowieso nie von „schlecht“ die Rede sein kann.

Einordnung der Testergebnisse

Wenn man sich das Testergebnis der A7r IV aber etwas genauer anschaut, dann wird deutlich, dass dieses Testergebnis im Grunde ein Erfolg für Sony ist. Denn DxOMark lässt in die Gesamtwertung die Auflösung eines Sensors – und somit das, worauf der Fokus der A7r IV liegt – nicht einfließen. Es geht ausschließlich um Dinge wie Dynamikumfang, Farbtiefe oder Low-Light-Performance, sprich um Dinge, die unter einer hohen Megapixelzahl teilweise leiden.

Vor diesem Hintergrund ist es also beachtlich, dass die A7r IV fast mit der A7r III auf Augenhöhe ist. Denn sie hat zusätzlich den Vorteil (zumindest für manche Fotografen mag es ein Vorteil sein) der höheren Auflösung auf ihrer Seite, der in die Gesamtwertung nicht einfließt. Wenn es aber um die reine Low-Light-Performance geht, dann hat die A7r III weiter die Nase vorne.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

45 Kommentare

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  • Wir reden hier von zwei vorzüglichen DSLM Kameras. Ob die enorme Auflösung von 61MP gegenüber den „bescheidenen“ 42 Megapixeln 1.200 Euro Mehrpreis wert sind muss jeder für sich entscheiden.

    Für meine Person sind Mittelformat Kameras einfach die bessere Wahl wenn es um Bildqualität geht. Leider kommen jetzt bestimmt sofort die immer gleichen falschen Argumente dagegen. Spart euch den Aufwand, jedem ist bekannt das Mittelformat keine Sportkameras sind, die Sony Alpha 7R IV mit ihren sieben Bildern in der Sekunde übrigens auch nicht! Mit dem benötigtem Akkugriff ist sie auch nicht sehr klein und handlich, sie ist vielleicht etwas „beweglicher. Das mit den teureren Mittelformat Objektiven stimmt ebenfalls nicht mehr. Einzig die Mittelformat Kamera selbst ist etwas teurer, was in dieser Liga nicht die entscheidende Bedeutung hat.

    Bei solchen Tests wie sie DxO durchführt bin ich skeptisch. Vielleicht könnte ich diese als Trend akzeptieren, mehr aber nicht. Mir fehlen Angaben mit welchem Objektiv gemessen wurde, ob JPEG oder RAW, welcher Konverter in Standarteinstellung oder nicht verwendet wurde und vieles mehr. Wirklich belegbar aussagekräftig finde ich den Test nicht.

    • 10 Bilder pro Sekunde!
      Sind je nach Sport schon sehr tauglich – aber die 9er ist eine andere Liga!
      Ansonsten stimme ich zu, allerdings hat mich die GFX100 in mehreren Shootings haptisch, einstelltechnisch und elektronisch nicht überzeugt – auch wenn der Sensor noch einmal kleine Reserven bei ruhigen Motiven zeigt und es sehr sehr gute Objektive dafür gibt.
      Fuji sollte den modulen Mittelformat-Traum realisieren.

      • So ein Blödsinn. APS-C gehört die Zukunft? lächerlich. Und das man bei der A7r III einen Batteriegriff benötigt ist auch quatsch. Die Akkulaufzeit hat sich seit der a7r II extrem verbessert.

      • Ich glaube langsam dass es keinen Prokosch gibt. Das ist bestimmt nur ein Fuji-Werbebot, denn so einfach gestrickt und/oder verzweifelt und/oder gelangweilt und/oder einsam kann doch kein Mensch sein, unter wirklich jeeeeeden dazu geeigneten Text von Mark die immer gleichlautende Botschaft von seiner weisen Kaufentscheidung reinzuspamen? Hätte er sich ein vernünftiges, preispolitisch interessantes, darüber mit einer attraktiven Linsenauswahl bestechendes, spiegelloses FF-System (A7r-Klasse) gekauft, hätte er nicht nur Geld, Gewicht und Stauraum gespart. Er hätte vor allem auch immer die richtige Kamera dabei gehabt, die darüber auch in der Vielseitigkeitswertung betört. Jetzt hat er bestimmt immer die falsche Kamera dabei, mal die zu kleine und mal die zu schwere, jede Wette! Wenn ich einmal im Jahr die Plejadennacht fotografisch mitnehme, dann möchte ich doch auch nicht den Rest des Jahres mit dem Gewicht einer Sigma f1.8/14mm Linse gestraft sein, sondern bin vielleicht über ein vielseitigeres f2.8/16-35 GM sehr dankbar. Wenn ich hingegen ständig Astro mache, dann komme ich mit einem f4/UWW vielleicht zu oft an meine Grenzen.

        Da liegt genau das wesentliche Problem der frustrierten Canon-Meute, was den ‚Sonny‘-Hass doch erst induziert hatte. Es gäbe ja eine Hochauflöserin bei der Mutter aller Kameramarken, aber die hat noch nicht mal einen Schwenkmonitor und mit deren Sensortechnologie wollte kein postproductionaffiner RAW-Fotograf mehr arbeiten, würde er ein bisschen Stolz, Würde und Anspruch haben. Eine 1D-Klasse kann schon sehr schnell, aber sie überzeugt gerade nicht durch ihr Gewicht, ihren Preis, ihr Volumen und ihre mangelnde Auflösung in der Landschaft oder im touristischen Einsatz, kurz im Alltag. Die teuren und die billigen Spagatlösungen, also die 5D/R bzw. die 6D/RP sind in mehrfacher Hinsicht entweder in den Funktionen, den erzielbaren Qualitäten oder den Spezifikationen zu frustrierend. Mal fehlt das Schwenkdisplay, mal ist die Sensortechnologie überholt, mal kann man über die Autofokus-Abdeckung des Bildbereiches nur noch schmunzeln und bei der Geschwindigkeit und Auflösung kriegt man jeweils auch keinen Harten. Dafür wundert man sich, warum man für so viel weniger Leistung so viel mehr zu zahlen habe, relativ zum zeitgemäßeren Wettbewerb. Da würde ich einen Hersteller vielleicht auch verdammen, der versucht den Markt zu demokratisieren und mich dafür umso älter aussehen lässt.

        Ich mag Fuji und deren Lösungen auch, das ist überhaupt keine Frage, aber was ich noch mehr mag ist eine Demokratisierung des Kameramarktes durch bezahl- und tragbare, sehr vielseitige Bodies und Optiken in den gängigsten Senorklassen, also von m4/3 über APS-C/DX bis FF/35mm/Kleinbild. In den meisten technischen Foren sitzen doch eine oder mehrere Stammtischleichen, die auf dem Boden ihrer Selbstwertstörungen, Langeweile und Minderwertigkeitskomplexen der Welt wiederholt erzählen müssen, dass sie sich das jeweils Tollste leisten können und warum der Kauf des Tollsten so eine rationale, intelligente und notwendige Entscheidung war.

        Das gibt aber eine verzehrte Perspektive von der ‚Realworld‘, in der die meisten Menschen wirtschaften und fotografieren müssen und deshalb auch keine Zeit haben, technische Foren feindlich zu besetzen und zu kidnappen. Diese Menschen wollen üblicherweise da einsteigen, wo die Steigung der Preisleistungskurve am größten und deshalb für sie am förderlichsten ist. Sie würden ein bezahl- und tragbares f4/24-105 natürlich einer viel zu teuren und zu schweren, an beiden Enden zu kurzen f2.0/28-70 Prestige-Linse vorziehen, die auch nur deshalb geschaffen wurde, weil deren Hersteller sich nur noch über exotisches Glas profilieren kann! Diese Leute würden es schätzen, wenn sie nicht für jede denkbare Anwendung von Video über Landschaft nach Sport und Haustier oder Kindergeburtstag einen eigenen Body bräuchten. Natürlich findet jeder Exot seine Nische und darin seine Berechtigung, auch ein Noct in einer unattraktiven, weil entweder für Astro zu langen oder für den Sport und Portrait zu kurzen Brennweite für 8000$. Allerdings wirken diese Machbarkeitsstudien in einer Welt, in der die Arm-Reich-Schere immer weiter aufgeht und in der sich auch das (bis zuletzt mittelständische) Bürgertum langsam warm anzuziehen beginnt, wie deplatziert oder zu seiner Verhöhnung gedacht.

        Ja, die Oligarchenkinder werden mit Mittelformatkameras, Noct-Linsen, mit Koenigsegg Automobilen und diamantbesetzten Patek Philippe Uhren in ihrer gelangweilten Dekadenz und Gier sogar noch bestätigt und gepusht. Und ja, ein Landschaftsfotograf und Profi findet bestimmt immer wieder Situationen, in denen eine Mittelformatkamera ihr erreichbares Mehr an Bildqualität und -wirkung für alle sichtbar ausspielt. Wir 90% Normalbürger aber freuen uns doch, wenn wir für unser bezahlbares Kamerasystem gleichermaßen bezahlbare und trotzdem befriedigend leichte wie scharfe Linsen von Drittherstellern angeboten bekommen. Wir freuen uns auch, wenn unser Hersteller den Produktlebenszyklus sehr eng taktet, nicht weil wir so immer den letzten Schrei an Technologie in unserer Tasche haben können, sondern weil dann für uns die Vorgängermodelle (die immer noch fünf Jahre vor jedem greifbaren Canonmuster herrennen) bezahlbar werden.

        Es gibt in jedem Forum jene, die sich mit den Produkten für die Reichen und Gelangweilten identifizieren oder die Haben mit Sein verwechseln. Es sind meistens keine Gewinner, sondern ziemlich verzweifelt um Hilfe schreiende Menschen, aber sie glauben es zu sein oder zumindest zu werden, wenn sie sich mit den dekadentesten aller Lösungen identifizieren. Das fängt schon mit dem religiösen Kult um die Marke Apple an, geht weiter über das lächerlich teure Uran&Braunkohleauto Tesla, gegen das selbst eine späte Dampflok (ob des besseren Wirkungsgrades und mangels Lithiumbatterien) als sauber zu gelten hat und endet bei Uhren. Dass der Kameramarkt davon nicht ausgenommen ist, das ist augenscheinlich. Die anderen Leute und die schweigende Mehrheit, die Selbstwert und Sinn nicht durch Identifikation, Fanboyismus und Konsum substituieren müssen und die langsam zu ahnen beginnen, dass maligne Wachstumsideologie und Raubtierkapitalismus wie neoliberale Apartheid doch keine sooo gute Idee gewesen sein könnten, freuen sich über immer bezahlbarere, bessere und vielseitigere Systeme. In Zeiten, in denen die Hersteller glauben, für APS-C Systeme schon 2000€ verlangen zu können, werden die älteren Alpha 7r Modelle nämlich langsam sehr attraktiv, zumal es reichlich bezahlbare Optiken gibt und eben auch die Möglichkeit jedes erdenkliche Altglas zu adaptieren, darunter so charmante Linsen wie das Rokkor f1.2/58 „Noct“, das schon für knapp 500€ hergeht und nicht für 8000!

        Es ist wohl nicht sehr realistisch, dass das Mittelformat sich zukünftig in der Breite durchsetzt, wo doch jetzt schon ständig geunkt wird, dass das Handy die Systemfotografie auszurotten beginnt. Natürlich sind im Automobilsektor Errungenschaften wie Airbags, ABS, elektrische Fensterheber, Abstandswarner etc. zu erst oben bei den Modellen für die Reichen erprobt und eingeführt worden, um dann mit den folgenden Generationen auch in den einfachen Modellen Einzug zu erhalten, aber das sog. Mittelformat hat einfach zu viel Sensorfläche, die auch in Zukunft teuer bleiben wird, genau wie große Bildkreise, ein bisschen V12 Biturbo das Ganze. Trotzdem begrüße ich, dass Fuji sowas relativ bezahlbarer macht. Wenn ich investieren müsste, ich würde trotzdem weiterhin auf APS-C und 35mm Bildkreise wetten. Ich kenne keine Diagramme von den Mittelformatsensoren, aber ich möchte vermuten, dass diese ihre Vorteile erst bei schnelleren ISO-Spannungen auszuspielen beginnen, ein Ressort das üblicherweise den Sportkameras gehört. Wenn man einen Produktlebenszyklus abwarten kann, dann kann man auch damit leben, dass der letzte FF-/35mm/Kleinbildschrei halt ungefähr einen Lichtwert im Signalrauschabstand hinter dem letzten Schrei des sog. Mittelformates herrennt. Für alle anderen Sensorformate gilt ungefähr das gleiche. Wer damit leben kann, dass APS-C Kameras ungefähr einen Stopp in der Bildqualität hinter den FX-Boliden herschießen, die ihren Mehrwert eh erst bei höheren ISO-Spannungen richtig auszuspielen beginnen, der lebt mit diesem Sensorformat sehr entspannt und zufrieden, sofern er die richtigen Linsen für seine Zwecke findet.

      • Das ist das Eigenartigste, was ich in letzter Zeit gelesen habe! Wie kommen Sie darauf? Dann haben wir bald eine Zwei-Klassen-Fotografie (ich entschuldige mich aber gleich bei allen GFX-Besitzern, soll keine Verurteilung sein!). Die es sich leisten können, greifen zu Mittelformat und die anderen APS-C? Da bitte ich um eine Erklärung. 🙂

  • wie bei allem im Leben:
    ES KOMMT IMMER DARAUF AN!
    Ich habe beide Kameras täglich im Einsatz, je nach Licht ertappe ich mich mit der 7RIV im Bereich jenseits 3200 ISO doch ab und zu die 7RIII zu verwenden, weil sie je nach Kontrast und Lichtstimmung etwas weniger Bildrauschen zu produzieren scheint, ½ – 1 ganze Stufe jenseits 3200 ISO, ich schreibe das so – weil das Rauschen anders aussieht.
    Z.B. rauscht eine EOS R, Nikon Z7 in den hohen Bereichen hässlicher und auffälliger.
    Aber, für mich ist der Gewinn – also Faktor 1.5x eingebaut zu haben – dann 26 MP – oder eben deutlich detailreichere Fotos, angenehmere Farben höher gewichtet und spricht ganz klar in der Praxis für die IV und gegen die III.
    Wenn diese Auflösungen vielleicht irgendwann einmal mit der Prozessorleistung der 9 möglich sind – ist das ein noch größerer Gewinn.
    Das Gehäuse der 7RIV ist jedenfalls so deutlich verbessert, das man die 7RIII oder 9 oder gar die „primitive“ 7III gar nicht mehr in die Hand nehmen mag.
    Ob man 61MP nutzen kann, soll jeder selbst entscheiden – ich kann es und im Telebereich, wie auch für Landschaften ist es wunderbar.

    • Servus Cat

      mit „es kommt immer darauf an“ liegst Du richtig. Und richtig mir ist ein Fehler unterlaufen, die 10 Bilder kann sie 7 Sekunden lang.

      Es ist nichts gegen Sonys Kameras, sondern wie und was DxO da misst und veröffentlicht. Wahrscheinlich sind die Messergebnisse sogar richtig und korrekt. Was mich stört ist das nicht öffentlich gemacht wird (ein Link würde genügen) welches Prozedere ausgeführt wurde.

      @Cat schreibt schön wie er die Bedienung der Geräte empfindet, das ist unter „kommt darauf an“ sehr wichtig. Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte? DxO sieht sich messtechnisch den Sensor an und veröffentlicht die Daten. Das sagt über die Kamera in der er verbaut ist nichts aus.

      Das ist so als ob ein Motor auf dem Prüfstand getestet wird. Wie das Fahrzeug mit dem Motor tatsächlich fährt lässt sich daraus nicht ableiten.

      Dazu kommt noch das DxO damit Geld verdienen muss, das ist bei der Wertung von Angaben immer zu berücksichtigen.

      Was da sonst in den sozialen Medien von Hinz und Kunz über ihre Kameras geschrieben wird ist nicht relevant weil nicht nachvollziehbar. Angebliche Fehler der Geräte entpuppen sich meist als eine einfache Fehlbedienung und schuldet dem Umstand das nicht einmal die Bedienungsanleitung gelesen wurde.

      Das kann beim Smartphone dank künstlicher Intelligenz nicht mehr vorkommen, deswegen ist es so beliebt!

  • Also, dass die Panasonic ganz oben steht ist mir nicht wirklich verständlich, denn mit das Wichtigste an einer Kamera ist der Autofokus und der ist bei der Panasonic mit Sicherheit am Schlechtesten von den aufgeführten Kameras. Das zeigt mal wieder wie sinnvoll diese Liste ist!

    • @Joe, bei den DxOMark Tests werden ja ausschließlich die Sensoren beurteilt, nichts anderes. Das heißt der Autofokus wird da gar nicht berücksichtigt 🙂

      • @Marc
        Ich weiss, aber genau, darum geht es, das Wichtigste wird vernachlässigt, was nützt mir ein etwas besserer Sensor, wenn der Autofokus nicht oder nicht präzise und schnell genug trifft. Was DXO-Mark macht ist nichts anderes als würde man die Qualität einer Frau am Brustumfang messen!

      • Warum kann man den Test nicht als das nehmen was er ist. Eine Beurteilung des Sensors. Danach ist der Panasonic Srnsor nun mal unter den top Drei.
        Für dich Joe ist der AF vielleicht das wichtigste, aber nicht für alle. Für einen Landschafts oder auch Architekturfotografen ist er nicht so wichtig. Der schaut vielleicht mehr auf die Dynamik vom Sensor.

        Die beste Kamera gibt es eh nicht. Es gibt höchstens die beste Kamera für einen selbst und eben seinen individuellen Anforderungen.

        Nebenbei gesagt wäre mir in Punkt Qualität ein Autovergleich lieber gewesen. 😉

      • @Jörg
        den Frauenvergleich habe ich bewusst gewählt, damit man sieht unzureichend und irreführend der Test ist! Und damit du mich nicht in der falschen Ecke verortest – ich habe drei Frauen im Haus und die würden sich wehren, würde man sie nur auf ein Merkmal reduzieren!
        Und wenn es für dich vorwiegend um den Dynamikumfang geht (der viel weniger wichtig ist als ein präziser AF), dann sollte man wenn schon denn schon nicht nur den Wert bei ISO 100 angeben und bewerten, sondern den gesamten Verlauf.

      • Kannst du vielleicht erläutern warum 61 MP für KB Sensoren zu viel sind und warum diese Kamera das beste Beispiel dafür ist?

      • Ach Plötzlich OlyNik. Wie oft du deine Meinung anpasst, nur damit du alles ankotzen kannst außer dein heiliges MFT, ist ja echt spannend.

      • Der Pixelpitch ist zu eng / klein. Das Rauschen wird immer höher und die Kamera hat zwar eine sehr gute Auflösung ist aber nur mehr bis ca. ISO 800/1600 zu gebrauchen. Die Objektive in Kombination mit dem kleinem Bajonett tun sich bei Randfehlern schwer. Die förderliche Blende liegt bei max. 8.
        Ich kenne das sehr gut von meinen mFT Kameras, die bei 20 MP in etwa auch 80 MP bei KB hätten.
        Sozusagen nur mehr als Schönwetter- / Studiokamera zu gebrauchen. Aber in diesem engen Einsatzbereich sehr gut.

      • Ach Plötzlich 🤣 Hahahaa

        Ich hab mit der RIV auch schon fotografiert. Ist wie bei der Riii:
        ISO 3200 ist machbar, ISO 6400 wird langsam unschön für Qualitativ hochwertige Bilder. Wer mehr in Low Light fotografiert, wie ich, der ist mir 24 MP besser dran. ISO 12800…? Machbar.

        Das MFT schon bei ISO 1600 schon hart an der Grenze ist, sehen wir ja bei den Bildvergleichstest. Ist, wie du schon sagst: nur als Schönwetter- / Studiokamera zu gebrauchen.

      • Je eh. Und was daran ist so lustig oder bist du so leicht zu unterhalten.

        Die Kamera ist beim Rauschen nicht besser oder schlechter als eine mFT, die praktisch die gleiche Pixelgröße besitzt. Bei der kleinen Pixelgröße bringt die KB-Sensorgröße beim Rauschen nichts mehr. Es sind zu viele Pixel auf der Fläche von 24x36mm.
        Ist halt auch nur ein „Kleinbildformat“.

      • @Peter:
        Danke für das Video. Ist mir bekannt.

        Und als ich bei der Ankündigung vor Monaten zur A7RIV das so geschrieben habe, wurde ich als (bezahlter) mFT Freak bezeichnet, der sich irgend was zusammen reimt wegen dem Pixelpitch mFT zu A7RIV. Und auch das Thema zur förderlichen Blende wegen der Beugungsproblematik.

        Ein sauteure KB Kamera die ich nur sinnvoll bei kleinsten ISO-Stufen einsetzen kann, wo ich nicht mehr als auf max. 5.6 oder 8 abblenden kann und auch keine brauchbare Schärfentiefe erreicht (Landschaftsaufnahmen) – wo setze ich die ein ?
        Eine mFT hat wenigstens den Vorteil der Schärfentiefe und des besten Bildstabis am Markt und ist mit HR-Modus (aus der Hand) genau so scharf.

        Und wer´s nicht glaubt sollte das mal lesen:
        https://www.digitalkamera.de/Testbericht/Testbericht_Sony_Alpha_7R_IV/11529.aspx?page=2

      • „Je eh. Und was daran ist so lustig oder bist du so leicht zu unterhalten.“
        Ich finde es belustigend, wie oft du deine Meinungen änderst.

        „Die Kamera ist beim Rauschen nicht besser oder schlechter als eine mFT, die praktisch die gleiche Pixelgröße besitzt.“
        Es gibt noch andere Faktoren, was das Rauschen Negativ oder Postiv beeinflusst.
        Siehe zum Beispiel: Sony A7ii & A7iii:
        Die A7ii (24,2 MP) hat keinen Rückbelichten Sensor. Low Light Performance war gut, aber nicht überragend.
        Die A7iii (24,2 MP) hat mit dem neuen rückbelichteten Exmor R CMOS Sensor eine ebenbürtige Low-Light Performance wie eine A7sii (12MP).
        Und wie schon gesagt, ich hatte die A7RIV schon in der Hand. ISO 3200 ist kein Problem bei dieser Kamera. ( Und ich hab ein Jahr lang mit einer A7ii fotografiert, bevor ich meine A7iii hatte. Ich kenne den Unterschied.)

        Fotografieren ist halt immer ein Kompromiss. Wer sich eine 60MP Kamera kauft, muss halt damit rechnen, das Low Light nicht gerade das spezialisierte Gebiet für diese Kamera ist.
        Aber wie man oben lesen kann, hat sich die Kamera kaum in dem Bereich verschlechtert, gegenüber der A7Riii. Muss man halt ein Stativ mitnehmen.

      • das ist wieder Theorie gegen Praxis!
        In meiner Praxis ist das was da gegen die 7RIV behauptet wird nicht verifizierbar!
        So ist das eben nicht selten mit angelesenem „Wissen“.

      • OlyNik

        „Ein sauteure KB Kamera die ich nur sinnvoll bei kleinsten ISO-Stufen einsetzen kann, wo ich nicht mehr als auf max. 5.6 oder 8 abblenden kann und auch keine brauchbare Schärfentiefe erreicht (Landschaftsaufnahmen) – wo setze ich die ein ?“
        A7RIV ist (wie schon erwähnt) verwendbar mit ISO 3200, wo deine Olympus EM1X davon träumt, das überhaupt brauchbar zu können. Dein Toller HR Modus funktioniert ja nur bis ISO 1600 ^^
        Und ohne HR Modus wird es ja schon mit ISO 400 Matschig. Also wirklich Sinnvoll Einsetzbar ist ja dann MFT auch nicht, wenn sich was bewegt. Und das für sauteure 3000 Euro. Wahnsinn 😀

        @Cat
        Richtig. Zwischen Theorie und Praxis ist ein großer Unterschied.

      • @OlyNik
        „wo setze ich die ein ?“

        Ernsthaft, wie weit weg kann man von der Realität sein? Schreibt dir Olympus das vor, das du das schreiben sollst? Anders kann ich es mir nicht erklären.

        Ich fotografiere Hobbymäßig Landschaft mit der A7Rii. Und ja: Ich bin oft auf Blende 8. Selbst beim Sonnenaufgang, wenn die Sonne noch gar nicht zu sehen ist, aus der Hand. Dann vielleicht bei 1/125 und lächerlichen ISO800 mit einem 24mm Objektiv.
        Ebenso sind Landschaftsbilder mit weniger Schärfentiefe bei F1.8 auch ein Stilmittel, was ein Bild positiv aufwerten kann! (Muss aber nicht).

        Wie man bei diesem Artikel auch schön sehen kann, macht die A7RIV kaum Abstriche.. also das ist auch mit der machbar.

        Ausgerechnet deine 3000 Euro Kamera ist nur in kleinsten ISO-Stufen einsetzbar, außer es bewegt sich nichts. Und dann nur bis ISO 1600.. Und du regst dich über andere Kameras auf? Haha.
        Selbst ISO6400 sehe ich bei meiner Kamera kein Problem, solange man sich paar Minuten in Lightroom Zeit nimmt.

      • @Bernd und Pendulum:

        Bei euch beiden ist das ja schon reflexartig was für einen Blödsinn ihr über Olympus verbreitet. (Matsch bei ISO 400). Kommt wohl auch aus der Theorie, denn aus der Praxis kann so was nicht kommen. Und mehr wie ISO 800 brauche ich selten, da entweder auf Stativ oder auch aus der Hand mit dem Stabi (bei Nachaufnahmen) kein Problem.

        Ich rede ausserdem NUR von der A7RIV und von keiner anderen, niedriger auflösender Sony mit KB-Sensor ! Das gesagte gilt nur bei der A7RIV, das habt ihr wieder mal überlesen oder habt ihr den Digitalkameratest nicht verstanden oder kapiert.

        Ich habe auch nie gesagt das die E1MX besser (beim Rauschen) wäre als die neue Sony mit 61 MP. Sie sind gleich. Ganz einfach. Weil die Pixelgröße entsprechend der Sensorgröße gleich (klein) ist. Übrigens hat auch die berühmte Fuji mit 100 MP die gleiche Pixelgröße / Pixelpitch!

        Ich kenne die Grenzen der Olympus bei hohen ISOs (bei JPG eingestellt auf 1600) und habe damit keine Probleme bzw. es ist kein Rauschen zu sehen. Bei der D500 gehe ich auf ISO 3.200 und bei der Z6 kann bei (bei JPG) auch schon ISO 51.000 einstellen, auch keine Probleme.
        HR-Aufnahmen mache ich nur selten und wenn die Wetterbedingungen passen. Dann werden die aber auch knackscharf. Sonst reichen die 20 oder die 24 MP vollkommen. Warum Platz in jeder Hinsicht verbraten, wenn man die Auflösung nicht braucht.

        Und wenn mir CAT oder andere Theoriewissen andichten, dann sollten Sie sich besser informieren oder halt einer Testinstitution wie digitalkamera.de oder anderen glauben. Denn die Messen alles Mögliche und fantasieren sich nicht irgend welche Sonyweisheiten zusammen, die bei genauer Betrachtungsweise (Messungen) nicht haltbar sind.

      • @OlyNik

        Nichts verstanden, der Kerl.

        „Matsch bei ISO 400.“
        Diese schöne Testseite zeigt was anderes. Rauscht schon bei niedrigen ISO Stufen. Dafür 3000 Euro ausgegeben. Respekt.
        https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison/fullscreen?attr18=daylight&attr13_0=olympus_em1x&attr13_1=sony_a7riv&attr13_2=sony_a7riii&attr13_3=sony_a7iii&attr15_0=raw&attr15_1=raw&attr15_2=raw&attr15_3=raw&attr16_0=400&attr16_1=400&attr16_2=400&attr16_3=400&attr126_0=1&attr126_1=1&attr126_2=1&attr126_3=1&attr171_3=1&normalization=compare&widget=1&x=-0.6478495253720848&y=0.674401473296501

        „…habt ihr den Digitalkameratest nicht verstanden oder kapiert.“
        Du hast den Digitalkameratest nicht einmal gelesen. Aber ich wiederhole es für dich gerne nochmals: Die Abstriche für die Höhere Auflösung ist minimal gegenüber der A7Riii.

        „Sie sind gleich. Ganz einfach. Weil die Pixelgröße entsprechend der Sensorgröße gleich (klein) ist.“
        Wie schon lange von Pendulum wiederlegt, ist das nicht so. Du vergisst eindeutig viele andere Faktoren. Die A7RIV ist deutlich rauschärmer als die Olympus. Stichwort ISO3200. Das kann sie ja nicht einmal im HR Modus.
        https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison/fullscreen?attr18=daylight&attr13_0=olympus_em1x&attr13_1=sony_a7riv&attr13_2=sony_a7riii&attr13_3=sony_a7iii&attr15_0=raw&attr15_1=raw&attr15_2=raw&attr15_3=raw&attr16_0=3200&attr16_1=3200&attr16_2=3200&attr16_3=3200&attr126_0=1&attr126_1=1&attr126_2=1&attr126_3=1&attr171_3=1&normalization=compare&widget=1&x=-0.6478495253720848&y=0.674401473296501
        Sieht man auch nochmal schön, wie klein der Abstand zwischen A7RIII und RIV sind und wie weit die Olympus hinter her hingt. Ist halt eine Sonnnenschein-Kamera.

        „Bei der D500 gehe ich auf ISO 3.200 und bei der Z6 kann bei (bei JPG) auch schon ISO 51.000 einstellen, auch keine Probleme.“
        Ja, Komisch, oder? Sind ja auch gescheite Sensorgrößen wie APS-C und VF. Und in der Z6 ist der gleiche Sony Sensor einer A7iii.

        „HR-Aufnahmen mache ich nur selten und wenn die Wetterbedingungen passen. Dann werden die aber auch knackscharf.“
        Und dafür zahlt man 3000 Euro. Traurig. Ich hab lieber alles und immer Knack-Scharf.

        „Warum Platz in jeder Hinsicht verbraten, wenn man die Auflösung nicht braucht.“
        Warum benutzt du dann den HR Modus? Widerspricht sich.

        „Und wenn mir CAT oder andere Theoriewissen andichten, dann sollten Sie sich besser informieren “
        Sagt der, der weit weg von der Realität ist. Laut deiner Theorie, wäre die A7RIV nur in kleinen ISO Werten verwendbar. Die Praxis sagt das Gegenteil.

        KLAR: Vollformat braucht nicht jeder!! Aber einen kleinen 20 MP MFT Sensor mit einem 61 MP VF Monster zu vergleichen.. ist schon bisschen witzig. Ford Fiesta ST gegen Porsche 911.

      • Irgendwie kann ich OlyNik schon verstehen. Er hat für 3000 Euro eine globige 20MP MFT Kamera gekauft, obwohl es für „nur“ 1000 Euro mehr eine richtige 60MP Vollformat Kamera ( inklusive Pixelshift 240 MP) gäbe. Er muss seinen schlechten Preis/Leistungs Kauf verteidigten.

      • @Bernd:
        Wieder meinen Post nicht genau gelesen. JPEG !

        Ich fotografiere bei meinen Sport- und Naturaufnahmen zu 90% mit JPG und bis max. ISO 1600 mit der Olympus. Stell das mal ein und du wirst überrascht sein. Auch bei allen anderen Kameras nehme ich meist JPG, weil mir meine Zeit für die Nachbearbeitung zu schade ist bzw. der Auftraggeber die Fotos sofort braucht. Die JPGs aus den Kamera sind schon so gut, da brauche ich bei normalem Licht kein RAW mehr. Ausserdem ist die Kamera schneller und das Rauschen viel besser / feiner als mit jedem Konverter und ist sofort korrigiert.

        Natürlich ist die A7RIV etwas schärfer. Aber viel Unterschied ist bei JPG nicht zu sehen. Man könnte ja noch an der Schärfeeinstellung drehen, dann sehen die Fotos so aus wie bei Sony …

        Dieses Testbild ist O.K., aber wer würde schon so hineinzoomen ? Kein Mensch. Beim normalen großen Foto am 5k Monitor ist von Rauschen nichts zu sehen. Was anderes interessiert doch keinen.

        Und nun nochmal zum mitschreiben: Schalt um auf JPG ! und plötzlich sieht die Welt ganz anders aus.

        Und sie ist eher ein Rauschmonster als ein Pixelmonster mit engen Einsatzbereich. Schreibt auch digitalkamera.de so. Krolop sagt sogar, dass man nur Blende 4-5.6 sinnvoll verwenden kann bei niedrigen Empfindlichkeiten. (Beugung und so).

        @Pendulum: Genau: Pixelshift nachträglich mit Software ist sicher der Hammer. Was soll der Blödsinn. Wenn schon, dann möchte ich sofort wissen ob das HR Bild was geworden ist. Sonst lösche ich es sofort und mache ein Neues (und nicht erst komme ich zu Hause drauf, as viele HR-Fotos nicht gut geworden sind und lösche sie dann). Vermutlich ist der EINE Prozessor der Sonys so langsam, das Sony das auf einen PC auslagern muss, sonst könnte man vermutlich 10 Minuten kein anderes Foto machen 😉
        Und wenn es mir ums Geld gehen würde, hätte ich nicht 3 verschiedene, gut ausgestattete Kamerasysteme für den entsprechenden Zweck.

  • Gehen wir einfach mal ins Jahr 2002 zurück. Da hat Canon eine 1D mit rund 4 (!) Megapixel für den Profi auf den Markt gebracht. Über viele Jahre wurde in der Fachwelt gesagt, bei 20, dann bei 30, spätestens bei 50 MP auf einen Sensor in der Größe einer früheren Kleinbildkamera ist Feierabend. Das würde kein Objektiv mehr schaffen. Nun sind wir bei über 60 MP angekommen und es klapp scheinbar wunderbar. Die Kamera rauscht bei vermutlich 800 ASA weniger als jede Digitalkamera noch vor 10 Jahren bei 100 ASA. Welche eine Technik! Ich selbst arbeite mit der Nikon Z7, vorher D850 (die ein klein wenig ehrlicher in den Dateien war), und wünsche mir jeden Tag eine solche Kamera schon in der 80er Jahren gehabt zu haben. Was hätten sich damit für Möglichkeiten ergeben. Als Nikon User freue ich mich, wenn Sony eine so gute Kamera jetzt hat. Das lässt mich auf eine tolle Z8 oder Z9 hoffen!

  • Ein, Wasauchimmer, weniger!
    Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!
    Katastrophe!
    Sofort alle Sony A7rIV auf den Müll!
    Bin ich froh, dass ich meinem Frisör gesagt habe, auf 3mm und nicht auf 6mm zu schneiden. Sonst müsste ich mir die Haare ausreißen!
    Das Einzige, was ich bedaure, dass es so digitale Dinger, nicht bereits vor 40 Jahren gegeben hat. Mir hätten locker 5 MP gereicht. Ich hätte viel Geld und Zeit gespaart. Filmmaterial, Diarahmen, Negativordner, Stunden in der Dunkelkammer. Ich hätte mich nicht zwischen Film oder Foto entscheiden müssen.
    Und heute sooooooooo schlechte Kameras.
    Der AF der S1R soll besser sein, als der, der SL2. Ist die dann schlecht?
    Habe jetzt mit 20 MP (mFT) in der Dämmerung mein Unwesen getrieben.
    Habe unverrauschte Aufnahmen nacher in ihrem Blau total verstärkt,
    habe ne Masse Griesel darübergelegt und dem Ganzen einen Tunneleffekt verpasst. Einfach pantastisch gut, die Bilder.
    Früher ging das mit dem richtigen Film.
    Nachtszenen in Tatortkrimis waren immer Griesel und heute, alles arschglatt.
    Ja, wer zu früh kommt(?), den bestraft die Geschichte.
    Aber, damals gab es das beste Auto der Welt.
    Den 2CV. Meine Schwester, hatte einen, in Froschgrün.
    Leider hatte ich keinen Führerschein und als ich einen hatte, gab es zwar den 2CV immer noch, aber ich wurde bestochen.
    Gegen das Versprechen kein Motorrad, bekam ich, den damals aktuellen Golf1 tiefer gelegt, in Diamantsilber, geschenkt.

    • Robin besten Dank

      genau so ist es, egal welche Marke, alle Sensorgrößen sind heute erheblich besser als es Kleinbild jemals war, sogar das Smartphone.

      Damit ich mir, wie es südlich der Alpen üblich war, keine Ducati zulege hat mich der Uhropa gesponsert und es wurde ein gebrauchter Alfa Romeo 1750 Berlina mit 2 Liter 132PS in knalligem rot damit der Bub nicht so lange fürs überholen braucht. Bedingung, Uhropa Daniele am Donnerstag zum Tanzabend fahren und um ein Uhr Nachts wieder abholen, was ich gerne gemacht habe. Der alte Casanova fuhr selten alleine nach Hause!

      Wie Du hätte ich damals gerne eine digitale Kamera gehabt um mir die besch…ne DUKA zu ersparen. Wer also an den modernen DSLR/DSML Kameras herum nörgelt und nervt hat sie nicht mehr alle!

    • Servus joe,

      der Link besagt einen der Gründe warum ich zum Mittelformat gewechselt habe. Der zweite Grund ist technisch gesehen der etwas höhere Dynamikumfang weil das Licht auf größere Pixel fällt und weil drittens durch den etwas größeren Abstand zum Sensor die Objektiv Korrektur besser gelingt. Dadurch müssen Kamera intern weniger Fehler digital herausgerechnet werden. Alle diese Umstände machen die besseren Bilddateien bezüglich den Megapixel gleichen unterschiedlichen Sensorgrößen aus!

      Das mag für den normalen Gebrauch keine Rolle spielen, wer aber die manuelle Bildverarbeitung bevorzugt kann diese Vorteile sehr gut zur Geltung bringen.

      @Pendulum, Ich freue mich das Du ein so fröhlicher Mensch bist. Ich habe mir den Spaß gemacht, eines meiner besten SW – Kleinbild Negative aufwendig gescannt und dem mit Huawei fotografierten reinen SW Bild verglichen. Von großen Unterschieden war nichts zu sehen.

      Die mit der X-T3 im Acros Modus gefertigten Aufnahmen muss man bereits mit Bildern eines analogen 6x9cm Negatives vergleichen. Voll- oder Mittelformat sind heute bereits wesentlich Detail treuer als es jeder Plan Film abbilden konnte.

      Ich finde die Diskussion um eventuelle, marginale Sony Sensor Unterschiede bei der dargebotenen Leistung überflüssig. Kaum einer wird ständig in Grenzbereichen fotografieren, bei mir ist das im bisherigen Jahr genau 1x nötig gewesen.

      • @Alfred

        Zu langes Wochenende gehabt oder wie kommt man auf solche irwitzigen nichtsausagenden Experimente?

        Ich fotografiere oft im Grenzbereich, da ich nur mit Available Light fotografiere und da habe ich mit einer A7III viel mehr Puffer als mit meiner alten A7II. Meine A6300 als momentane Zweitkamera kommt da nicht deutlich nicht hinterher. Der Unterschied ist schon mehr als „marginal“. Ich bin sehr zufrieden. Meine A7III nenne ich oft als Spaß „Nachtsichtgerät“.

        Gibt halt auch die Sonnenschein/Blitz Fotografen, für die reicht MFT.

    • Das ist ein eigenes Ranking von DXOMark und hat mit den großen Kamerasensoren nichts zu tun. Arminia Bielefeld hat momentan 28 Punkte in der zweiten Bundesliga und ist da Tabellenführer und Gladbach in der ersten Liga 25 Punkte und ebenfalls Tabellenführer. Was ist mehr wert?

      • Ach ja? Die Sony hat gerade mal 61 Mpixles und das Xiaomi 108 Mpixles! Was ist denn wohl mehr? Wer spielt da wohl in der 1. Liga? Und wer ist denn wohl auf dem allerhintersten Umsatzabstiegsplatz?

      • Aha, viel hilft also viel und viel ist immer besser. Dieser Sensor ist 9,63 x 7,22 mm klein (Fläche 69,53mm²), dagegen ist selbst ein Mft-Sensor riesig (Fläche 224,64 mm²) und hier wird die MP-Zahl seit Jahren bei 20MP belassen. Im APS-C Bereich ist bei 32MP Schluss, im Vollformat momentan bei 61MP und im Mittelformat bei 150MP. Warum wird das wohl so sein?! Sicher nicht, weil die Hersteller nicht mehr könnten.
        Die 61MP sind für manche ja sogar ein Ausschlusskriterium für die A7RIV. Um mir die Bildchen nachher auf dem Handydisplay anzuschauen (vermutlich weit über 90%) braucht man keine 108MP und wenn sich mal ein Handybild zu Photoshop auf den Rechner verirrt sieht es oft sehr schnell gruselig aus, aber jedem das Seine. Das iPhone X z.B. hat bei DXO 97 Punkte, also punktgleich mit einer Nikon D810 😀 Da kann muss ich mir echt das Lachen verkneifen und macht es deutlich, dass hier komplett anders gewertet wird. Das iPhone X bietet bestenfalls Kompaktkamera-Niveau mit ein paar netten Software-Features.
        Das Smartphone wird ohne Zweifel den Einsteigerbereich im Kamerasektor weiter kannibalisieren, daher konzentrieren sich ja alle Hersteller vermehrt auf Highend. Das große Problem ist nur, dass im Einsteigerbereich in erster Linie das Geld verdient wird.

    • @SamSam
      ein paar haben es versucht dich aufzuklären, aber noch zeigst Du dich beratungsresistent! Ich versuche es trotzdem nochmal mit einem Beispiel. Ich bin 1,83m gross und wiege 78kg, ein guter Freund von mir ist ebenfalls 1,83m und wiegt 102kg. Hast Du es jetzt verstanden?