Zwei Tage vor der Vorstellung gibt es das erste geleakte Bild der Sony A7R VI und neue Details zum Akku der kommenden Kamera.
Lange müssen wir nicht mehr warten. Am Mittwoch um 15:30 Uhr deutscher Zeit wird Sony die A7R VI offiziell vorstellen. Doch die Gerüchteküche brodelt kurz vor Schluss nochmal ordentlich. Bei Sonyalpharumors ist jetzt das erste geleakte Bild der Kamera aufgetaucht, das der Seite von einer anonymen Quelle zugespielt wurde.
Auf den ersten Blick sieht die A7R VI vertraut aus, erst bei genauerem Hinsehen fallen kleine Unterschiede auf. Am Moduswahlrad wurde beispielsweise die Custom-Option “3” durch ein Sternsymbol ersetzt. Außerdem ist ein Tally Light zu erkennen, das bei der Videoaufnahme signalisiert, ob die Kamera gerade aufzeichnet. Von einem “neuen Gehäuse”, von dem in den letzten Wochen immer wieder die Rede war, ist hier im ersten Moment aber nichts zu erkennen:
Neuer Akku mit mehr Kapazität, aber ohne Abwärtskompatibilität
Parallel zum geleakten Bild gibt es neue Informationen zum Akku der A7R VI. Wie der Leaker how2fly auf X berichtet, wird der neue Akku eine Kapazität von über 2.600 mAh bieten. Allerdings hat die Sache einen Haken: Die Kontaktpositionen des Akkus wurden wohl verändert, wodurch er nicht mit älteren Sony Kameras kompatibel ist. Wer also auf einen gemeinsamen Akku-Pool über mehrere Kameragenerationen hinweg gehofft hat, wird enttäuscht. Andersherum bedeutet das auch, dass die bisherigen NP-FZ100-Akkus (2.280 mAh) voraussichtlich nicht in der A7R VI funktionieren werden.
EVF, Sensor und Preis
Erst vor wenigen Tagen hatten wir über den EVF der A7R VI berichtet. Eine Quelle, die die Kamera bereits in den Händen gehalten haben will, bezeichnete den Sucher als nochmals besser als den der Sony A1 II und die Kamera insgesamt als “Super-Kamera”. Ob sich das wirklich bewahrheitet, müssen wir abwarten.
Bei den sonstigen Gerüchten zu den Spezifikationen hat sich nichts verändert: Erwartet werden ein vollständig gestapelter 67-Megapixel-Sensor, 30 fps, Pre-Capture und ein überarbeitetes Menü. Auch bei der Geschwindigkeit und den Videofähigkeiten soll die A7R VI der Sony A1 II sehr nahekommen. Preislich werden in Europa knapp 5.500 Euro erwartet.
Neues Sony Xperia am selben Tag
Am Rande noch eine interessante Info für alle, die sich nicht nur für Kameras interessieren: Sony wird am 13. Mai offenbar auch ein neues Xperia Smartphone vorstellen, zumindest wurde auf YouTube ein entsprechendes Teaser-Video veröffentlicht. Bei dem neuen Smartphone könnte es sich um das Xperia 1 VIII mit einem Triple-Kamera-Setup (16mm Ultraweitwinkel, 24mm Hauptkamera, 70mm Tele) und einem 6,5-Zoll-OLED-Display handeln. Der Preis soll allerdings bei stolzen 1.869 Euro in Deutschland liegen.
Schon jetzt könnt ihr euch bei ausgewählten Fachhändlern für die kommende Sony Neuheit vormerken lassen bzw. eine Vorbestellung platzieren, zum Beispiel bei Foto Koch oder Foto Erhardt.



Den alten Akku gibt es auch schon mit 2650mAh. Gesehen, nicht getestet oder verifiziert.
Aber nicht von Sony. Der alte NP-FZ100 hat 2280mAh.
Das sind jetzt ganz schlechte Nachrichten, dass man die alten Akkus nicht mehr austragen kann. Da kommen zum sonst schon hohen Preis nochmals ein paar hundert Euros für Akkus dazu.
Das ist eine sehr qualifizierte Aussage ! Ist ja nicht so das Sony im Vergleich zu anderen Herstellern nun seit zick jahren den selben Akku verwndet… 6 Setzen
Denke hier sricht der Neid aus tiefen Herzen
Seit 2017 und der ersten Alpha 9 um genau zu sein.
Neid? Bei meiner Z8 funktionieren die alten Akkus auch nicht, kenne das Problem also. Es ist einfach so, dass bei einem Kamerakauf noch ein paar Hunderter obendrauf kommen: Evtl. neue Software, Ersatzakkus, Speicherkarten, angepasste Stativplatte usw.
Ein paar hundert Euros für Akkus? Einer oder max. zwei Reserveakkus reicht für die meisten völlig aus. Wenn man deswegen pleite geht, sollte man eh eine günstigere Kamera kaufen.
Von pleite gehen habe ich nichts gesagt, aber wenn zu einer schon sehr teuren Kamera noch ein paar Hunderter für Zubehör obendrauf kommen, sollte man sich das schon sehr genau überlegen. Ich denke nicht, dass ich diese Kamera kaufen würde, auch wenn ich bei Sony wäre.
Moin Rolf,
Wie viele Akkus brauchst Du denn, wenn Du auf Tour gehst?
Ich habe bei der Adleraction und Tour in den Trollfjord mit der Sony A1 und einem vollen Akku fast 1100 Bilder geschossen….. wobei 1000 Bilder davon auf die Adler gingen.
Hallo Jürgen, 3 Akkus brauche ich schon, wenn ich auf Vögel losgehe. Kommt halt darauf an, was und wie man fotografiert. Oft beobachte ich mit Nachführung Tiere, fotografiere dann aber nur, wenn es sich auch lohnt. Bei Vögeln wäre ich mit nur 2 Akkus pro Tag nicht so entspannt, auch wenn ich den dritten dann nicht brauche.
Wenn ich Landschaft auf einer Bergtour mache, reicht ein Akku natürlich vollkommen. Da mache ich vielleicht 100 Fotos.
Ok, dann würden 2 Ersatzakkus ja reichen, und kosten dann auch keine paar hundert Euros. Anders sieht es bei den schnellen Speicherkarten aus. Da gehen viele Euros flöten….unter 126Gigabyte kaufe ich keine mehr…..CfExpress kann ich nur empfehlen , gerade bei Flugaufnahmen.
Ja, ich habe auch CFExpress-Karten bei meiner Z8, geht ganz schön ins Geld. Ich habe jetzt 64 GB, ich habe lieber mehrere Karten mit weniger Speicher, falls mal eine kaputt geht.
Ja, 2 Ersatzakkus reichen, bei mir war noch eine neue DxO PL Software nötig und natürlich eine Stativplatte nach Mass von Kirk, also zusätzlich etwa 500 Euro.
Weder eine Sony α7R IV noch eine V konnten mich bis heute überzeugen. Vielleicht macht es die VI, dann aber in Form einer α7CR II. Die Sony α7R III ist immer noch mein treuer fotografischer Begleiter. Bei keinem Hersteller sehe ich derzeit eine wirklich gelungene Kamera, die mich seit der α7R III zu einem Kauf oder einem Update hätte überzeugen können.
Mir geht es genauso. Bin mit zwei a7rIII unterwegs. Alles was danach kam war nur teurer…
Mir gehts auch so. Selbst wenn meine jetztige Kamera in die Knie ginge, würde ich mich sehr wahrscheinlich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen.
Man hat derzeit das Gefühl, dass die Drops auf den Märkten generell ausgelutscht sind.
Was ist großartig dazugekommen, was am Ende bessere Bilder auf die Festplatte gebrannt hat und solche Preise für den Endkunden rechtfertigen könnte? Dass die Herstellung und Entwicklung teurer geworden ist, OK, aber wer ist ernsthaft bereit diese Preise für ein wenig mehr “Usability” zu bezahlen?
Am Wesentlichen, der Bildqualität, hat sich seit mind. 5 Jahren nix Nennenswertes mehr geändert.
Das kann ich so nicht stehen lassen. Hatte die A7iii von 2019 bis 2023 im Einsatz.. 95% nur Wildlife und viele Vögel im Flug-Aufnahmen. Seit 2023 dann die A7iv und seit 2025 die SonyA1. Die Unterschiede in der Bildqualität, gerade die Schärfe, war schon sichtbar…. ich trennte mich dann von der A7iii sehr schnell.
Was genau konnte denn an einer V nicht überzeugen?
Die nächste Kamera
Sie warten auf Gerüchte
wie früher auf den ersten Schnee.
Ein neues Gehäuse,
ein neuer Sensor,
ein weiterer Autofokus,
der endlich alles lösen soll.
In den Foren brennt bereits das Licht.
„Gamechanger.“
„Revolution.“
„Best camera ever.“
Und irgendwo glaubt wieder jemand,
dass seine Bilder dadurch plötzlich fühlen lernen.
Dabei stand das Licht gestern schon am Himmel.
Die Straße war dieselbe.
Der Mensch hinter der Kamera auch.
Die neue Kamera kennt keine Sehnsucht.
Kein Staunen.
Keine Stille.
Sie weiß nicht, wann ein Moment zerbricht.
Sie misst nur.
Und wenn der Karton geöffnet ist,
für einen kurzen Augenblick
dieser kleine elektrische Traum:
Vielleicht bin ich jetzt besser.
Doch Wochen später
liegt sie im Regal
neben den anderen Hoffnungen.
Denn kein Sensor der Welt
ersetzt ein Auge,
das wirklich sieht.
Endlich mal jemand hier, der es kapiert hat. Diese Seite ist wirklich voll mit Leuten die null, aber wirklich null Ahnung haben was Fotografie wirklich bedeutet. Man muss sich wundern, wieviel schlecht gemachte Bilder den Weg hier ins Forum finden, obwohl deren Macher Tausende von € für ihr Hobby ausgeben.
Und dann hat man ab und zu wieder einen ganz stillen hier, der sein Werk ohne große Töne einstellt und man sich daran wirklich erfreuen kann. Denen gilt mein Dank .
“Diese Seite ist wirklich voll mit Leuten die null, aber wirklich null Ahnung haben was Fotografie wirklich bedeutet” – harter Tobak für jemanden, der wahrscheinlich den emotional zu transportierenden Teil der Fotografie betonen will und dabei bisserl verkennt, dass Fotografie für jeden seinen ganz eigenen Zugang und eigene Sichtweise und persönliches Interesse beinhaltet – subjektives Sehen und Empfinden halt, es gibt keine absolute Formel dafür, wen, warum und wie ein Foto anspricht – es gibt aber bestimmte Grundfunktionen des Sehens – “Harald Mante für €13,49 gebraucht” könnte jedem helfen, sicher auch Dir … (egal wie gut Du bist oder ganz subjektiv denkst zu sein 😉) – harte, unbarmherzige Urteile sind pauschale Vorwürfe – das muß hier nicht sein, finde ich so gaaanz subjektiv.
Jo, lieber J.F., isser nicht goldig? Meinereiner macht immer die besten Bilder, eben weil ich definiere, was Fotografie ist und dann passt es schon. Meinereiner hat das Eheweib am Samstag Abend auf einen Familienabend eines tolles Orchesters begleitet. In der Musik ist es wie bei der Fotografie! Dieses Orchester war mal ein Spielmannszug, heute sind die bei Soul und Rock zu Hause, haben sich immer wieder neu erfunden. Wieso? Genau, eben wegen diesem dummen Werkzeug, welches Musikanten so nutzen. Der Instrumentenbau hat in den über 50 Jahren, in denen die nun bestehen, auch so ein Paar kleine Fortschritte gemacht, an die Fanfare kamen so komische Knöpfe, worauf Spielgruppen, welche am Markt bleiben wollten dann eben reagieren mussten. Mit diesen Instrumenten kann man immer noch “sie lagen beide Arsch an Arsch und furzten den Radetzky-Marsch” spielen, aber eben auch Glenn Miller, was mit den alten Werkzeugen etwas schwieriger sein dürfte. Nun hat der liebe Stefan mit seinem “sehenden Auge” ja teilweise recht, aber eben nur teilweise. Wenn man eine aus einem Lauf abgefeuerte Kugel ablichtet dann macht man ein Bild von etwas, was so kein Auge sieht, da würde das beste “sehende Auge” nichts nützen, trotzdem ist es möglich. Meinereiner hat… Weiterlesen »
Eure bescheidenen Bildchen sprechen für euch. Mehr muss man dazu nicht sagen.
Naja, also wenn ich diese
https://www.instagram.com/atelier_baderschneider/
Fotos mit denen aus der Lesergalerie vergleiche, dann sind in letztere einige dabei, die mir deutlich mehr zusagen und das sind meistens Fotos von Amateuren, die sich nicht den ganzen Tag mit Fotografie beschäftigen können.
Dann musst du das diesen Herren sagen. Ich kenne diesen Mann auch nicht, auch wenn er den selben Namen hat.
Weißt du, das schlimme an euch sind ja nicht eure Anfängerbilder, sondern dass ihr hier wirklich glaubt dass ihr gut seid und andere belehren könnt.
Aber ich verstehe dass dies eine Seite für Leute ist, die nichts richtig können und hier treffen sie sich halt und loben sich gegenseitig.
Nix für mich, mir zu erbärmlich.
Viel Spaß beim knipsen.
Grüße
Du bist wirklich eine arme S–, denn Du scheinst es nötig zu haben andere zu diffamieren. Leider hört man von Dir nur Provokationen und Selbstbeiweihräucherung. Wer andere heftig kritisiert sollte zeigen, dass er es besser kann. Aber da kam bisher Null von Dir und wird auch sicherlich weiterhin nichts kommen. Ein typisches Zeichen dafür, dass man von Dir in der Sache selbst rein gar nichts zu erwarten hat und Du nur herumtrollen möchtest. Nur heisse Luft und fotografisch sicherlich null dahinter.
@Mark: Trolle, die inhaltlich nichts beitragen und ausschliesslich versuchen andere zu provozieren, werden hier doch eigentlich gesperrt.
Ach, lieber Thomas, wozu denn sperren?
Kennen wir gewisse Typen nicht alle im Umfeld?
Fotostudio Rast und Ruh
morgens geschlossen, mittags zu.
Große Fresse, nichts in der Kasse, aber immer eine leerreiche Ansage an andere.
Dann darfst Du auch sehr gerne weiterziehen.
Brauchst auch keine Bilder mehr zeigen…….
Bilder/Videos leben meistens von den Geschichten die sie erzählen oder eben von den Emotionen die sie auslösen. Des weiteren haben manche Werke dokumentarischen Wert. In besonderen Momenten ist bewusste Gestaltung das Sahnehäubchen oben drauf – das sind dann „Meisterwerke“.
Sehr oft werden Bilder/Videos zur Selbstdarstellung des Erzeugers missbraucht, die eigenen sind immer die Besten! Mir sind ehrlich gesagt Fotos von Hobbyisten viel viel lieber denn dort steckt Herzblut dahinter.
Bilder sind dann gut wenn eine andere Person sie erwirbt um damit sein Zuhause, das Büro zu schmücken oder zu Werbezwecken GEKAUFT hat denn dann haben sie im wahrsten Sinne des Wortes einen tatsächlichen WERT erreicht.
👍
Ach das passt schon. Mit teurem Equipment hat man einfach mehr Spass an den eigenen schlechten Bildern.
👍
Sehr gut geschrieben, genau so ist es 👍
Dann erleuchte uns doch mal alle hier, was bedeutet Fotografie wirklich? Etwa die Passbilder, mit denen Horst Baderschneider Geld verdient?
Ist klar, von Horst Baderschneider kommt da rein gar nichts. Eben nur ein Troll, der versucht zu provozieren.
Klar kommt von dem nichts, und sicher ist er das mit dem Instagram-Account. Seine Fotos wären auch in der Galerie höchstens Durchschnitt, aber eine grosse Klappe hat halt auch nicht jeder, da ist er uns voraus.
👍
Von daher nutze ich weiter am meisten meine Gm5.
Herrlich 🙂
Wenn jemand Spaß daran hat für sein Hobby Geld auszugeben und immer das neuste haben möchte, finde ich das als solches nicht wirklich schlimm. Dabei ist es, wenn es ein Hobby ist egal, wie gut die Ergebnisse nun sind. Beim Autokauf wird dies ja offensichtlich auch von niemanden verlangt, wobei es da ggf noch wichtiger wäre. Albern wird es erst, wenn groß diskutiert wird, dass erst gute Bilder mit dieser neuen Kamera möglich sind … Für einen ganz kleinen Teil der Fotos mag ja auch neuere Technik Vorteile bringen, doch wie du schreibst, das Licht stand schon gestern am Himmel und das gilt auch für gute Fotos.
Jein, lieber Mark, jein!
Gute Bilder konnte man schon immer machen, so viel ist klar. Wichtiger ist da die Frage: “Bilder von was?”
Vögel z.B. wurden schon immer fotografiert, teilweise haben Fotografen auch auf unglaubliche Aufnahmen 6 Jahre warten müssen. Wenn unsere Vögler hier nun keine 6 Jahre warten wollen und zu neuerer Technik greifen kann meinereiner die Kameraden aber wirklich voll verstehen, ob man von einer Nikon Z8 zwangsläufig auf eine Z8II wechseln müsste, nur weil sie erscheint, ist eine ganz andere Frage?
Mark, das sehe ich genau so. Wer es sich leisten kann und Spass daran hat, immer die neueste Fototechnik zu besitzen, der soll sie sich zulegen und sich daran erfreuen. Was ist daran schlimm und was kann man ihm vorwerfen? Im Gegenteil, diese Leute halten den “Fotoladen” am Laufen und sorgen mit dafür, dass wir alle im Bedarfsfall weiterhin ein breites und oftmals auch noch bezahlbares Angebot für Fotoausrüstung zur Verfügung haben. Spontan fällt mir auch niemand hier aus dem Forum ein, der behauptet, nur mit der allerneuesten Kamera seien gute Fotos machbar. Das mag es anderswo geben, hier im Forum ist das aber eine Phantomdiskussion.
Mit dem Auge hast Du teilweise recht! Leider wird ein weiteres, nicht ganz unwesentliches Organ aber hier oft vergessen, welches etwas hinter dem Auge liegt, heute von vielen vergessen und kaum noch benutzt! Wie man richtig fotografiert hängt hauptsächlich davon ab, was man in einem Bild festhalten möchte, klar, ein Beispiel: Meinereiner will einen Gitarrenvirtuosen beim Spielen ablichten, da hat man nun 2 Möglichkeiten: Man kann die Verschlusszeit mit 1/2000 wählen, dann hat man die Gichtkriffel der rechten Hand (bei Dr. Joe der linken) gestochen scharf auf dem Bild. Dies würde man machen, wenn man z.B. die Muskel des Spielers genau in der Spielsituation festhalten wollte. Man kann aber auch 1/60 wählen, dann sind die Fingerchen natürlich verschwommen, selbiges macht man, wenn man die Dynamik seines Spiels auf dem Bild festhalten will. Ergo, nichts richtig, nichts falsch, sondern die Einstellung ergibt sich aus dem, was das Bild aussagen soll, Bildaussage wird gerne unterschätzt. Wir sind hier auf einer Seite, da geht es um Gerüchte um die neuste Kameratechnik. Hier nun ist es genau so sinnvoll, anderen Schreibern vorwerfen zu wollen, dass sie immer nur von neuster Technik schreiben als wenn meinereiner auf die Seite von Swinger-Club-Fans gehen würde um denen… Weiterlesen »
Stimmt alles Stefan, aber das wurde hier auch schon tausend Mal gesagt. Viele hier fotografieren auch nicht mit der allerneuesten Kamera und Ausrüstung, denn in vielen Bereichen hilft die neueste Technik tatsächlich nicht viel, um zu besseren Fotos zu kommen. In wenigen anderen fotografischen Bereichen jedoch schon, beispielsweise in der Tier- und Sportfotografie. Hier sind die immer besser werdenden AF-Systeme von Kamera und Objektiv, oder auch Pre-Capture Funktionen, schon hilfreich.
Vielleicht ist das größte Problem moderner Fotografie nicht fehlende Technik. Sondern die Jagd nach zu viel Perfektion. Das klingt erstmal widersprüchlich, denn natürlich liebe ich gute Technik. Ich habe selbst viele Jahre versucht, Bilder immer weiter zu perfektionieren: schärfer, sauberer, präziser, kontrollierter. Und moderne Kameras sind beeindruckend geworden. Gerade in Bereichen wie Tier-, Sport- oder Vogelfotografie entstehen heute täglich technisch unglaubliche Bilder. Der Ausschuss ist kleiner geworden, vieles funktioniert einfacher und zuverlässiger als früher. Aber genau dort beginnt für mich inzwischen eine spannende Frage: Warum bleiben uns manche technisch perfekten Fotos trotzdem kaum im Kopf? Vielleicht, weil technische Perfektion allein noch keine Emotion erzeugt. Nehmen wir als Beispiel eine endlos lange Straße. Viele Fotografen stellen sich exakt mittig hin. Die Linien laufen perfekt in die Ecken, alles ist symmetrisch, sauber und kontrolliert. Der Blick wird perfekt durch das Bild geführt. Und trotzdem wirken viele dieser Fotos am Ende seltsam leblos. Zu perfekt. Zu berechnet. Fast wie ein Architekturmodell statt wie ein echter Moment. Stellt man sich dagegen leicht aus der Mittelachse heraus, verändert sich plötzlich etwas. Das Bild wirkt menschlicher. Mehr wie eine Szene aus dem Leben. Fast so, als würde man selbst dort stehen. Aber genau hier liegt die… Weiterlesen »
Hier stimme ich Dir vollkommen zu, lieber Stefan! Was unterscheidet “die Großen” von den Möchtegernen? Die Großen der Kunst machen sich schon lange Gedanken, da haben die die Knipse noch nicht mal in der Hand, ist in allen Gewerken, wie der Alfred sagen würde, so. Was ist der zweite Unterschied zwischen Großmeistern und Großmäulern? Weiche nun mal auf die Musik aus, jeder mit was er sich besser auskennt. Alle Meister hatten letztendlich eines gemeinsam: Sie hatten einen Arsch in der Hose, trauten sich was und durch diese Eigenschaft prägten sie die Umbrüche in ihren Bereichen. Beethoven läßt in der Neunten auf einmal Leute singen, “geht gar nicht”, komisch, es ging doch. Der junge Verdi beginnt eine Oper mit einem Sauflied, “kann man nicht machen”, aber es ging doch. Und wenn hier selbsternannte Starfotografen sich über Salgado und seinen Mitarbeiterstab auslassen, ja was haben schon Leute Opern zu Weltruhm verholfen, die genau das Gegenteil wollten, nur eben dämlich waren. Wie damals die Zensur bei Rigoletto! Mehrere male musste sie umgeschrieben werden, musste verallgemeinert werden und was hat die Zensur erreicht? Richtig, die Italiener sollten nicht merken, wen die Kritik treffen sollte. Dummerweise hat aber die Zensur ein geniales Monster erschaffen, den… Weiterlesen »
Mit Deiner Straße gebe ich Dir auch vollkommen recht, aus der Mitte treten bedeutet das Bild in die Mitte stellen.
Die linke und die rechte Gesichtshälfte sind nicht gleich, würde bescheuert aussehen, genau wie viele genau ausgemessenen Bilder bei Straßenfotografie.
Stefan, ich hoffe der Horst liest Deinen Post auch, denn Du schreibst sehr viel Richtiges. Denn der Horst meint offenbar, weil er sich etwas zur Fotografie angelesen hat (was eigentlich genau??), sei er der geborene Juror zur Bewertung von Fotografie. Aber genau Deine Beispiele zeigen, mit noch so viel angelesenen Regeln ist man weder Experte noch Juror. Fotografie lebt von der Bildwirkung auf andere und diese Wirkung kann man auf völlig unterschiedliche Weise erreichen. Es gibt auch keine gute oder schlechte Fotografie, es gibt nur Fotografie, die einem persönlich gefällt oder eben nicht gefällt. Fotografie ist nichts Absolutes. Auch wenn manche Kleingeister und Angeber das nicht verstehen.
5500-aaahhhaa… Okeee…