Die Sony A7R VI soll am 13. Mai vorgestellt werden und dank Stacked Sensor zur Alternative für die teure A1 II werden.
Die Gerüchteküche rund um die Sony A7R VI brodelt derzeit gewaltig. Schon seit einiger Zeit wird gemunkelt, dass die neue Vollformatkamera irgendwann im Mai vorgestellt werden soll. Inzwischen steht ein konkretes Datum fest: am 13. Mai 2026 um 16 Uhr deutscher Zeit soll die Präsentation der A7R VI über die Bühne gehen.
Dieser Termin dürfte nicht ganz zufällig gewählt sein, denn am 13. Mai soll auch eine große Canon Präsentation stattfinden, die uns unter anderem die Canon EOS R6 V bescheren könnte.
Stacked-Sensor mit 67 Megapixeln
Auch zu den angeblichen technischen Daten der Sony A7R VI gibt es neue Hinweise. Sonyalpharumors berichtet, dass die Kamera einen vollständig gestapelten 67-Megapixel-Sensor erhalten soll. Bislang war in der Alpha-Reihe ein Stacked-Sensor der Sony A1 und A9 Serie vorbehalten. Des Weiteren soll die A7R VI in Sachen Geschwindigkeit und Videoperformance weitgehend auf dem Niveau der A1 II liegen. Zusätzlich sollen sämtliche neuen Features der A7 V übernommen worden sein, außerdem hat Sony wohl das Gehäuse überarbeitet.
Das mag im ersten Moment alles attraktiv klingen, hat auf der anderen Seite aber auch einen Haken: die Sony A7R VI soll nämlich deutlich teurer werden und erstmals die Marke von 5.000 Euro überschreiten. Der exakte Preis steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest. Zum Vergleich: Die aktuelle Sony A7R V wurde im Jahr 2022 noch mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 4.500 Euro vorgestellt.
Die vermeintliche Preiserhöhung dürfte bei vielen Kunden sicherlich nicht für Freudensprünge sorgen. Doch wenn die A7R VI aus technischer Sicht tatsächlich nah dran an der A1 II sein sollte, dann könnte sie fast schon wieder als günstige Alternative zu Sonys 7.500 Euro teurem Flaggschiff betrachtet werden.
Sony 100-400mm f/4.5 GM ebenfalls am 13. Mai
Zusammen mit der A7R VI soll Sony auch das neue FE 100-400mm f/4.5 GM vorstellen. Bei diesem Objektiv soll es sich wohl nicht um den direkten Nachfolger des aktuellen 100-400mm f/4.5-5.6 GM handeln, zumindest soll das neue Zoom keinen “II”-Zusatz im Namen erhalten.
Das 100-400mm f/4.5 GM soll ein Innenzoom werden und laut einer Quelle überraschend leicht ausfallen. Preislich soll das neue Telezoom wohl noch teurer werden, als zuletzt vermutet wurde. Aktuell ist – wie auch bei der A7R VI – ein Preis von mehr als 5.000 Euro im Gespräch.
Bis zur offiziellen Vorstellung am 13. Mai sind es noch weniger als zwei Wochen. Dann wird sich zeigen, wo genau Sony die A7R VI tatsächlich positionieren wird.


Für den Preis gibt es nur eine einzige plausible Erklärung.
Die Kamera wurde aus einem massiven Metallblock herausgefeilt.
Genau. Wie die Prakticas früher. Damit konnte man noch Nägel in die Wand schlagen.
Hab ich mit meiner Praktica im Alter von 11 Jahren mitunter gemacht – tatsächlich wahr! Wie sollte ich auch sonst die hammerharten Abzüge mit meinem Kaiser-Vergrößerung anpinnen – ich lebte fast 30 Jahre im “Rotlicht-Milieu” mit meiner Praktica, dann Canon, Contax bis endlich digital kam … das Schöne an Reinhards Sicht und Denke: ich habe auch noch alle Negative. Der Link, mein erster kleiner Lokaleinsatz im zarten Alter von 12. Die Kamera: Praktica 😉
https://i.ibb.co/fGpg4VG6/photo-editor-ds-1703320045969.jpg
Super Danke für diese Alternative Ausführung, ich hatte Exa 1a vom Vater, dann Hightek BX20!
👍
Okay, dann versucht doch mal, mit euren Digitalknipsen Nägel einzuschlagen. Die Geräte werden es euch sicher danken.
Also nix gegen die Praktica. Das Gerät ist schon gut, und sie funktioniert nach über 40 Jahren immer noch bestens.
Gott sei Dank bin ich nur ein Hans Wurst und muss mir darüber keine Gedanken machen. Allen anderen wünsche ich gut Licht und viel Freude mit der Neuen 📷
Wer glaubt, unbedingt ein solch teures Spielzeug brauchen zu müssen, der sollte auch bereit sein, dafür ein paar Pfennige auszugeben.
Die werden sicher noch einige Ostmark unter der Matratze gehortet habend.
Ist bri Dir eigentlich schon der Euro angekommen, oder hast Du noch dieses leichte Alu-Geld aus der DDR?
Ich vermute, dass das ein Zeitreisender aus den Achtzigerjahren ist.
Da könntest Du Recht haben…..
Oder eine KI im Lernmodus…..
Jürgen – außer der Reihe: du kennst dich rund um die Piepmätze aus… bei den aktuellen Leserfotos des Monats wurde ein Weißkopf-Seeadler im Münsterland gesichtet und glücklicherweise (!) von P. B. fotografiert. Das wäre ein absoluter Hammer… weißt du etwas darüber? Naturpark kommt nicht in Frage, denn das wäre sicherlich als Ort der Fotografie erwähnt worden. So etwas gab es noch nie… Ich nahm gestern mit Gleichgesinnten Kontakt auf. Keiner hörte etwas. Alle sind Feuer und Flamme… Schöne Woche für Dich!
Thomas, P.B. hatte den Adler in einem Kommentar schon im Voraus mal angekündigt und gesagt, dass er den Vogel bei einer Flugshow aufgenommen habe. Beim Weisskopfseeadler handelt es sich also nicht um ein freilebendes Tier.
Schade… und danke.
Den Kommentar übersah ich… das wäre der Knaller gewesen…
Gerne, er kommt übrigens ausschliesslich in Nordamerika vor, also Alaska, Kanada und im Norden der USA.
Ja. Aber „meine“ Ornis berichteten, dass sich vor einigen Jahren ein Paar nach Holland verirrte… und so weit ist es dann ja nicht mehr. Deswegen diese Aufruhr. Vielleicht gab es ja wieder einen solchen Fall. Aber dein Hinweis rückt die Ereignisse wieder ins rechte Licht. Ich bleibe dabei: Quelle mit wichtigen Infos direkt am Bild. Eine Flugshow ist ja nichts ehrenrühriges – man muss es nur wissen, um solch ein Bild einordnen zu können.
Das wusste ich nicht. Dann kann es sicher auch mal vorkommen, dass ein Weisskopfseeadler in Deutschland einfliegt. Wir hatten in der Schweiz innert einem Jahr auch Flamingos und einen Eistaucher, das waren echte Sensationen.
Und ja, wenn man schon einen Text schreibt, hätte man auch erwähnen können, unter welchen Umständen das Foto entstanden ist. In der Wildnis aufgenommen hat einen wesentlich höheren Schwierigkeitsgrad als unter kontrollierten Bedingungen.
Ist sicher einer, der einen Asylantrag stellen wollte!
Das arme Vieh wurde wohl in den USA abgeschoben, weil er in Canada geboren wurde und keine gültige grüne Karte hatte. Da die USA bei Abschiebungen sparsam sind sollte er wohl im Gepäckraum fliegen und da er dazu keine Lust hatte hat er die Paar Kilometer dann eben selber gemacht.
Habe mal mit so einem Vieh gefrühstückt, menno war der Kerl verfressen, tauchte aber nicht aus dem Nichts auf sondern aus der offen gelassen Tür seines Herrchens, welcher ihn mit anderen Vögeln zur Schau stellte.
Weiß hier jemand, ob man einem Turmfalken ein Stück Fleischwurst geben darf? Mein Lästerschwein hat einen Papagei, dass Vieh frisst Fleischwurst und das seit Jahren und hat es gut überlebt und die Turmfalken sind ja eigentlich keine Greifvögel sondern mit diesen Labervögeln verwandt.
Oder in diversen Zoos.
Nachtrag: es las sich für mich so, als ob der Adler aus dem Nichts aufgetaucht ist… und nur durch die schnelle Reaktion von Mensch und Technik festgehalten werden konnte. Eine Flugshow war für mich weit weg… Bild und Quelle gehören besser zusammen. Dann ist es eindeutiger.
Hallo Thomas
Schau Dir mal die Exif an da steht ein 80-200/2,8 in Blende 11 und in der Beschreibung ist es ein 200-500/5,6 Fragen über Fragen, von mir wurden auch schon Fotos mit anderen Usernamen angezeigt 🙂
Ach du Schande… jetzt habe ich bestimmt ein Fass aufgemacht… das fehlt noch. Hoffentlich ist das alles nur ein Versehen…
Das war der Text von P.B.:
Wenn das hier die “absoluten Foto-Experten” (???) bei Photografix so genau wissen, dann wird es ja bestimmt so sein….? Bin kein “Vögelchen-Starfotograf”, aber im letzten Jahr war ich bei einer Flugschau dabei, da schoss beispielsweise ein Adler in Augenhöhe direkt auf mich zu, meine “lahme Nikon Zf” und mein noch langsameres AFS-Nikkor 200-500 mm erfassten das schnelle Tierchen trotzdem “blitzschnell im Flug” – und damit brachte sich der eindrucksvolle Vogel knackscharf auf meine Speicherkarte. Da hoffe ich jetzt nicht, dass ich als starrsinnig eingestuft werde, aber ich wollte das Nikkor-Zoomobjektiv nach den bisherigen, sehr zufriedenstellenden Ergebnissen zusammen mit dem FTZ-Adapter weiterhin verwenden?!
Bei meiner nächsten Kaufplanung frage ich aber zuerst hier nach, ob das die richtige Wahl wäre. Vorher informiere ich mich über “Youtube” zusätzlich bei anderen Foto-Experten, also den “bärtigen Foto-Spezialisten mit der Baseballkappe”.
Es war also das Nikkor 5.6/200-500, darüber haben wir nämlich diskutiert.
Dann sind die exif Daten im Adlerbild Müll………wie vieles manchmal und man fragt sich was überhaupt noch stimmt….
Vielleicht sollte er sich einfach mal eine richtige Kamera kaufen, dann klappt das mit den EXIF-Daten sicher. Kann natürlich auch sein, dass er die Daten manuell eingetragen und sich verschrieben hat.
Oder es wäre ihm peinlich gewesen, dass er das Foto doch nicht mit seinem “vielgerühmten” 5.6/200-500 aufgenommen hat, wie er es behauptet hat, sondern mit dem kürzeren Tele. Kommt dazu, dass das Foto mit f11 augenommen wurde, da ist auch der Wald im Hintergrund noch fast scharf. So kriegt man natürlich jeden Vogel einigermassen scharf hin.
Das Forum hier ist keine Leistungsschau, sondern es dient dem (meistens zivilisierten) Austausch und der Erweiterung des Horizontes. Und Rolf, es ist ganz einfach: bei der Wahrheit bleiben. Ich vermute, dass du das ähnlich siehst. Hoffen wir, dass der Herr P. B. einfach in “Tüddel” gekommen ist…
Thomas, ich sehe es nicht nur ähnlich, sondern genau gleich. Vielleicht klärt er uns ja noch höchstpersönlich auf.
Meine Kameras seit 2000 schreiben im original Exif alles korrekt ein,wenn ich will schreib ich alles um, hatt also nix mit richtiger Kamera zu tun……
Meine Kameras auch, aber vielleicht gibt es ja für Sportreporter eine Sonderausführung, damit ncht jeder gleich sieht, womit sie die Meisterfotos schiessen.
Moin Thomas,
Also, wenn der nicht im Wildpark aufgenommen wurde, dann ist der Adler ausgebüxt. Der Weisskopf lebt in Nordamerika, nicht hier.
Leider kann man die Füße nicht erkennen. Da wäre auf sicher ein Ring oder das Geschüh vom Falkner zu sehen.
Gruß Jürgen
KI von den Machern der DDR Mondbasis Filmchen 😁.
Ein paar Reste habe ich sogar noch. Ich habe aber auch noch paar Reichsmark.
Wenn die Daten stimmen wird die A1 II obsolet. Der Preis wäre bei den angegebenen Daten absolut ok. Und wer meldet sich als erster? Derjenige der sie weder braucht noch jemals kauft. Je besser Sony wird, desto besser werden Canon und Nikon!
Joe, damit wirst du recht behalten. Das Wettrennen beginnt von neuem. Image will gepflegt werden, Canon wird antworten. Sony hat allerdings den Vorteil das der Kunde bei der Objektiv Wahl ein riesiges Angebot durch Drittanbieter hat. Was nicht heißt das Canon beim eigenen Optik Portfolio unterversorgt ist.
Gut das mir ein Mittelformat System zur Verfügung steht, das reicht für alles was gut werden soll. Vom Preis macht der Unterschied nichts mehr aus. Wie viele Seiten hat denn die Bedienungsanleitung bei der neuen A7RVI? Oder ist im Preis ein Workshop mit inbegriffen? Wie viel Zeit muss der Fotograf aufwenden bis er seine Kamera individualisiert hat? Wehe wenn man das Display nicht mindestens drei mal um die Kamera wickeln kann oder der Augen AF um eine Millisekunde zu langsam ist!
Mag sein das einige die neue Sony unbedingt haben wollen, vielleicht auch nur aus Angabe, wirklich benötigen weil sie technisch so gut und deswegen unverzichtbar ist werden sie nur wenige.
Sehe ich ebenfalls so.Denke für eine kleine einstellige Zahl an User interessant.
Ein fünf Jahre plus Rhythmus für Folgemodelle wäre sicher interessanter und völlig ausreichend.
Die Sonys der letzten 5 Jahre sind alle mehr oder weniger gleich zu bedienen. Das sind keine Canons. Sony denkt sich schon etwas dabei. Wer dafür eine Bedienungsanleitung braucht, hat auch mit anderen technischen Produkten seine Probleme.
Was hat sich denn bei Canon in den letzten 10 Jahren an der Bedienung geändert?
Sony bringt anderuernd ein neues Gehäuse raus mit jeder neuen Kamera weil die immer noch unhandlich sind..
Das habe ich mir auch gedacht. Wie wird sich die 7RVI zur A1 II unterscheiden. Letztere hat einen inzwischen 5 Jahre alten Sensor verbaut. Hier kommt ein brandneuer Sensor. Vermutlich kommen die Bedienelemente auf der linken Gehäuseschulter nicht. Aber das kann ja nicht der einzie Unterschied sein. Andererseits kann Sony die Kamera iim Hinblick auf die Konkurrenz auch nicht zu stark künstlich kastrieren. allerdings bietet dort niemand 67MP und schon gar nicht aus einem stacked Sensor. NIcht mal annähernd.
Ich kann es mir nach wie vor nicht vorstellen, dass Sony die Alpha 7R vi mit einem (fully) stacked Sensor rausbringt.
Das zerstört die Alpha A1 Reihe und würde auch die bisherige Ausrichtung der Alpha A7R Reihe in eine andere Richtung lenken.
Das wäre als würde Nikon die Z7 iii mit einem fully stacked Sensor rausbringen. Das macht einfach keinen Sinn. Die Z7 ist auf beste Bildqualität ausgelegt, ähnlich wie die A7R.
Sony muss der Konkurrenz in dieser Preisklasse Paroli bieten und sowohl Canon wie auch Nikon bieten dort stacked Sensoren an, wenn auch mit nur 45-48MP Auflösung. Deshalb könnten die Gerüchte stimmen auch wenn es für viele komisch tönt. Die A1II ist eigentlich viel zu teuer, wenn man die Konkurrenz anschaut.
Aber mit einer A7R?
Für mich war die A1-Serie immer der schnelle Mega-Pixel Counterpart zur R5 und Z8. Zwar hoffnungslos überteuert, aber von den Specs her in der Summe besser, selbst als die R5ii.
Warum sollten sie ihr eigenes schnelles Mega-Pixel Schlachtschiff mit einer neuen (schnellen) A7R in die Speichen treten, die damit auch ihr eigenes Hoheitsgewässer (die höchste Auflösung bei bester Bildqualität) verlässt?
Ich bleibe gespannt und skeptisch…
Hat jemand erwartet, dass Sony sowas für 4000 Euro verkauft?
Ob sie aber nun 4500 oder 5000 kostet, dürfte den meisten Kaufwilligen nicht im Wege stehen. Das weiß Sony natürlich auch.
Im Januar habe ich mir, endlich, die R5 gegönnt und bin aber so was von zufrieden. Für mich ist die R6 nicht von Interesse. In den letzten Jahren wurden lichtstarke, hochwertige Objektive gekauft. Bis auf zwei sind es feste Brennweiten. Wer sich für die R6 interessiert, wird bestimmt nicht enttäuscht sein.
Dafür bekommt 5 gebrauchte A9, 4 gebrauchte A7IV oder 3 gebrauchte A7RIV.
Wer ausser einem Profi gibt soviel Geld dafür aus?
Liebhaber, Rentner, Influencer, …
Tja, jeden Tag steht ein Dummer auf, der zuviel Geld hat…
Hier bin Hobbyfotograf. Ein Profi der wirtschaftlich handelt bleibt eher bei einer a1 m1 oder anderer älterer Kamres. HighEnd ist immer eher für den Hobby Highend Bereich die das Geld haben.
Genau das gleiche wie manche sich Sportauto kaufen statt ein 10 altes gebraucht Auto.
Genau das gleiche wie sich manche ein Sportboot kaufen.
Ich fotografie aktuell mit a7III und a7rV. Werde die a7III mit der a7rVI ersetzen.
Genau. Man spart sogar noch Geld, wenn man weder Sportboot, noch Sportwagen kauft.
Egal was wieviel du von was bekommst – A7rVI bekommst du nur eine und die Daten, z.b. die Auflösung bekommst du auch nicht wenn du dir 20 A9 kaufst 😉😉😉
Falls die Auflösung jemand benötigt helfen halt auch viele andere Cams nicht 😊😊
Mal schauen wo die Blitzsynchronzeit liegt? Wieder nur 1/400 s.?
Man bekommt es hin bei Mittelformat Objektive mit Zentralverschluss zu Blitzen mit 1/2000s, im Kleinbild Bereich nichts machbar mit Ausnahme der Sony Alpha 9 III dank Global Shutter Sensor aber mit einige Nachteile die ja bekannt sind.
Tja, lieber Lehrmann Rudolf, ein Kamerakauf ist halt immer voller Kompromisse. Wenn man ganz sicher gehen will, kauft man am besten gar nichts.
Dass man sowas mit einer geeigneten Kamera hinbekommt ist wohl jedem klar. Ich kann mit allen meinen 9 Mittelformat Objektiven auch ohne Zentralverschluss mit weit über 1/2000 blitzen. Und das locker mit 20 Bilder/s. Eigentlich kann ich das mit jedem Objektiv dieser Welt, das ich an die Kamera anschliessen kann. Insofern ich das denn auch möchte. Zentralverschluss ist leider nur eine sehr eingeschränkte Möglichkeit.
Ich frage mich, wann Sony endlich mal eine Kamera für die schnelle Fotografie bringt, die Otto Normalverdiener auch noch bezahlen kann. So wie z.B. die Z8 und die R5II. So verliert Sony Kunden in dem Bereich.
Schnelle Fotografie fängt aber erst bei der A9III an.
Der Begriff Schnelligkeit ist sicherlich dehnbar und abhängig vom Nutzer. Für mich sind z. B. Z6III, Z8 und (R5II – ausprobiert ) der „Hammer“ – ein anderer benötigt bei seinen Themen die Leistungsklasse der A9III. Ich nutzte die A9III noch nie… vielleicht infiziert sie mich… und ich definiere Schnelligkeit dann neu?
Ja einverstanden. Ohne Definition ist der Begriff dehnbar.
Kommt auf den Fotografen an.
Also wenn man nicht den Feststoffgehalt eines feuchten Furzes beim Austritt einfrieren will fielen mir zu schnellen Kameras auch noch ein Paar andere Modelle anderer Hersteller ein!
Aber klar, wer meint, er müsse unbedingt so einen Sch…..dreck ablichten, der sollte die A9III wählen, dann aber als Model keinen Trockenfurzer verpflichten.
Die R5II hat am Anfang ja auch 4800,- € gekostet und die Z8 4600,- €, so gesehen kein allzu großer Preisunterschied zur a7rVI, wenn der Einführungspreis wirklich bei rund 5000,- € liegen sollte (und nicht deutlich drüber). Vermutlich wird der Preis ähnlich schnell sinken, wie bei der R5II und Z8. Ich persönlich würde mir eine Kamera sowieso nie direkt nach der Neuvorstellung kaufen, das habe ich einmal gemacht (2013, bei der Canon EOS 70D) und musste dann auch mit den “Kinderkrankheiten” der Kamera leben (die ersten 70D Modelle hatten damals ein Problem mit dem Phasen-AF, der nicht korrekt fokussiert hatte, soweit ich mich erinnere, musste ich die Kamera damals zu Canon einschicken, damit das Problem behoben wurde). Davon ab, zahlt man halt auch wesentlich mehr, wenn man eine Kamera direkt nach der Neuvorstellung kauft, wenn man 1-2 Jahre wartet, spart man halt eine Menge Geld und muss sich nicht mit möglichen “Kinderkrankheiten” rumschlagen. Für mich wäre die Kamera schon interessant, da ich, neben (Astro-) Landschaft auch sehr viel Wildlife fotografiere. Zur Zeit nutze ich für Wildlife vor allem die a7IV und da habe ich bei einigen Motiven schon noch so einiges an Ausschuss, vor allem bei kleinen Vögeln, Schmetterlingen, Libellen,… Weiterlesen »
Da hast du natürlich recht, ich würde auch keine Kamera gleich nach dem Erscheinen kaufen. Die Z8 habe ich mir auch erst letzten November für noch 2’750 CHF gekauft. Geduld zahlt sich also aus. An deiner Stelle würde ich mich gleich für einen vollwertigen Stacked Sensor entscheiden, denn die sind für die schnelle Fotografie konzipiert. Die Kameras mit teilweise Stacked Sensoren sind eher Allroundkameras, mit denen Wildlife auch noch geht. Die Auslesegeschwindigkeit ist aber viel länger, und beispielsweise die Flügel von Vögeln und Libellen könnten verzerrt sein. Ein Punkt, der auch oft vergessen wird: Bei Kameras, bei denen schwere Teles zum Einsatz kommen, sind in der Regel auch die Bajonettverschlüsse hochwertiger konstruiert und langlebiger. Dass die Trefferquote bei so schnellen und kleinen Tieren hoch ist, ist normal. Wenn der AF-C aber mal gefasst hat, sollten die Fotos einer Serie schon scharf sein. Sonst könnte der AF der A7IV zu wenig gut sein (oder der des Teles), oder die Kameraeinstellungen stimmen nicht. Bei den Spitzenkameras wie Z8/9, R5II/R1/R3, A1/A9 sind die besten AF-Module im Einsatz, bei der A7V muss man dann zuerst mal schauen, was eingebaut wird. Bei meiner Z8 ist die Trefferquote extrem hoch (seit dem letzten Update nochmals deutlich… Weiterlesen »
Die A9II ist keine Alternative, wenn man einen aktuellen AF will. Das ist Stand 2019 aber damals war der AF Spitze, Tipp: für kleines Geld die erste A9 kaufen. Die bekam 2019 den AF der A9II per Firmware nachgereicht. Die Innereien waren ja auch fast gleich. Sony war der Konkurrenz damals weit voraus. Ich habe 2017 die erste A9 gekauft und lange damit fotografiert.
Kenne mich mit Sony nicht aus, aber klingt sehr gut. Also A9 oder gleich A9III.
Bei meiner a7IV ist definitiv die Auslesezeit des Sensors “die Bremse”, der ist halt weder “Stacked”, noch “Partial Stacked”. Das Objektiv (Sony FE 200-600mm G OSS) nutzen ja auch Viele an a9 und a1 Kameras und sind damit im Großen und Ganzen wohl sehr zufrieden, was den AF angeht. Selbst an meiner a7III wird der AF in bestimmten Situationen minimal schneller nachgeführt, was daran liegt, dass der 24 MP Sensor der a7III minimal schneller ausgelesen wird, als der 33MP Sensor der a7IV. Das merke ich vor allem, wenn ich rennende Tiere (Hunde und Katzen) fotografiere, die direkt auf mich zu rennen. Da habe ich mit der a7III deutlich mehr “Treffer”, wo der AF korrekt (auf ein Auge) fokussiert hat. Bei der a7IV hingegen liegt der Fokus deutlich öfter ein kleines Stück zu weit hinten, schafft es demnach also nicht, den Fokus schnell genug nachzuführen (etwas besser klappt es, wenn man nur komprimierte, verlustbehaftete RAWs speichert, verlustfrei komprimiert oder unkomprimiert zu speichern, wirkt sich spürbar auf die Zuverlässigkeit der AF-Nachführung aus). Ähnlich ist es daher natürlich auch bei schnellen, kleinen Vögeln, Libellen, usw. Von daher wäre eine Kamera mit “Stacked-” oder selbst “Partial Stacked Sensor”, definitiv ein Vorteil für mich. Bei… Weiterlesen »
Wenn ich so lese, was für Motive du fotografierst, kommt nur ein Stacked Sensor (oder GS) in Frage, also z.B. eine A9 oder A9III, oder eben die A7VI. Da müsste man dann halt mal abklären, ob die Abstriche gegenüber der A9/9III vertretbar für die eigene Fotografie sind. Ich fotografiere ja ähnliche Motive, und es kam nur die Z8 in Frage, die Auslesegeschwindigkeit eines teilweise Stacked Sensors ist einfach viel zu langsam, oft etwa das 3- bis 4-fache. Auch das AF-Modul ist Spitzenklasse, zwar das gleiche wie bei der Z9, aber durch die letzten Updates ist der AF sogar besser als beim Spitzenmodell. Wenn die Z9II dann kommt natürlich nicht mehr. Auf jeden Fall gehe ich beim Kamerakauf keine Kompromisse ein, da zahle ich lieber etwas mehr, als mich dann im Nachhinein ärgern zu müssen, nicht die geeignetste Kamera gekauft zu haben.
A75 mit 30 fps
Der Sensor der A7V ist nur teilweise gestacked, würde ich für Wildlife nicht kaufen.
Ich bin gespannt wann die anderen Hersteller mal eine Kamera für die schnelle Fotografie bringen #120fps 😜😜😜
Ich nicht, die Geschwindigkeit in JPG interessiert mich nicht, sondern nur die in unkomprimiertem oder wenigstens verlustfrei komprimiertem RAW. Und da schafft auch Sony keine 120 fps, zudem fällt mir jetzt nichts ein wofür ich das brauchen könnte. 20 bis 30 fps in RAW reichen mir vollkommen.
Ich weiß nicht, ob die A9III wirklich 120 fps schaft. Aber vor 1 Monat habe ich pofessionelle Dart Spieler mit 120 fps incl. Pre Capture fotografiert. Da sieht man den Pfeil ca. alle 10-20 cm bis er auf dem Brett steckt.Und das bei 14 bit RAW. Bei praktisch allen anderen Kameras sieht man den Pfeil erst, wenn er auf dem Brett steck.Das ist einer der wenigen Situationen, in denen ich mehr als 15 fps verwendet habe. Der mit Abstand wichtigste Parameter bei schnellen Kameras ist die Fokus Start Dauer und die Fokus Tracking Geschwinigkeit. Da ist die A9III unschlagbar.
Das ist eben der Unterschied zwischen Sport und Wildlife. Für ersteres reicht JPG, also kann man auf 120 fps gehen. Gutes Beispiel mit dem Dart, aber für mich nicht stimmig. Wieso sollen die anderen Kameras das nicht hinkriegen, die meisten Spitzenkameras haben Pre Capture in JPG. Zudem muss der Fokus schon auf dem Schützen sein, sonst wird es sowieso nichts, auch mit einer Sony ist man dann chancenlos. Und es wird auch nicht verfolgt, sondern man löst die Serie aus und bewegt die Kamera dabei nicht, also ist allein die Verschlusszeit entscheidend. Ein Dartpfeil fliegt etwa mit 60 kmh, da reicht 1/4000 s. Das bringt jetzt jede der zur Zeit besten 6 Spitzenkameras der grossen Drei hin, teilweise auch mit 120 fps in JPG. Interessanterweise sind Kleinvögel im Flug ziemlich genau gleich schnell wie Dartpfeile, nur fliegen die nicht geradeaus, sondern auch wellenförmig oder zick-zack. Mit meiner Z8 habe ich, wenn ich die Vögel im Fokus habe und sie verfolge, praktisch nur Treffer, auch bei diffusem Licht. Ich sehe jetzt ehrlich gesagt nicht, was eine A9III besser machen könnte, scharf ist scharf. Aber bei einer A7V hätte ich ziemlich grosse Bedenken, dass sie mit einer Z8 mithalten kann. Und dann… Weiterlesen »
Sorry Rene, sei mir nicht böse. Aber Dart wäre neben Bingo im Altersheim das Letzte, was ich fotografieren würde. Aber dafür bist Du ja auch Profi und ich (gottseidank) nur Hobbyfotograf. 😉
Ob man echt 120 B/s braucht weiss ich nicht. Die 30 B/sek. (z.B. der R7) sind oft unglücklich, weil man dann bei Vögeln im Flug oft immer die gleichen Flügelstellungen hat. Da wären vielleicht 40, 50 oder 60 B/sek. besser, um die optimale Flügelposition zu bekommen.
Ich bekomme bei der hohen B/sek-Rate immer den Graus, die ganzen unnötigen Zwischenbilder löschen zu müssen.
Daniel, um verschiedene Flügelstellungen zur Auswahl zu haben, kannst du doch auch einfach langsamer einstellen, also z.B. 10 bis 15, dann hast du bei gleich vielen Bildern mehr Flügelstellungen auf der Karte. 30 fps bringen beim normalen Fliegen der Vögel nichts, anders ist es, wenn du z.B. den Moment erwischen willst, in dem der Vogel ein Insekt von der Wasseroberfläche pickt, dann ist mehr mehr.
Die Idee, Dart zu fotografiere kam, als ich einige der besten Spieler hier in der Schweiz traf. Ich wollte herausfinden, welches das beste Verhältnis zwischen Pre Capture und Capture mit der geringsten Anzahl Bildern bei sehr schnellen Aktionen ist. Da ist Dart sehr gut geeignet. Dabei spielte der AF überhaupt keiner Rolle. Da genügt auch MF. Entscheidend ist die kürzeste Zeitdauer, die der Auslöser gedrückt werden muss, um die geringste Anzahl der notewendige Bilder zu erhalten. Da genügen meist 200-300 ms. Für mich ist das lediglich ein notwendiges Training für die Sportfotografie.
Genau so habe ich mir die Aufnahmetechnik vorgestellt (und oben beschrieben). Ja, und Training passt. Beim Dart ist es sogar einfacher, denn der Wurf eines Dartspielers ist einiges besser zu antizipieren als z.B. den Abflug eines Kleinvogels. Deshalb habe ich oben geschrieben, dass der hinter der Kamera wichtiger ist als die Technik. Das Wichtigste ist die Fähigkeit, das Verhalten der Sportler und der Tiere richtig einschätzen zu können, die man fotografieren möchte, und das geht nur über üben, üben und nochmals üben.
Ja genau. Aus diesem Grund fotografiere ich trainingshalber ab und zu auch BIF in einer Falconeria. Da ist für mich bezüglich Geschwindigkeit auch kein grosser Unterschied zwischen Wildlife und Sport. In den aller meisten Fällen genügen mir 10 – 15 B/s. Oft sogar nur Einzeblider. Für mich ist es wichtig, die Balance zwischen der Geschwindigkeit des Objekts und der Anzahl B/s richtig einschätzen zu können. Und das geht eben nur, wie Du auch bestätigst, nicht ohne üben.
Stimmt, Sport und Wildlife sind ähnlich, es gibt zwar Unterschiede zwischen den verschiedenen Sport- und Tierarten, aber grundsätzlich kann ein guter Sportfotograf auch Tiere und umgekehrt nach einer Einarbeitungszeit, denn die Technik ist die gleiche. Ich fotografiere auch meistens mit 5 bis 15 fps, und nur ausnahmsweise gehe ich höher bei sehr schnellen Vögeln, die ich aus kurzer Entfernung fotografiere. Und weil ich nicht so gerne sortiere, halte ich die Serien so kurz wie möglich. Da sind wir also ziemlich ähnlich unterwegs.
Wenn ich es richtig gelesen habe schafft die Alpha9iii 120 B/s für 192 RAWs in Serie, also ca. 1,6 Sekunden lang. Echt schwacher Pufferspeicher für ‘ne 7.000 Euro Kamera. 😉
Aber andersrum gefragt, wann braucht man 120 B/s? Und wenn, dann doch her länger als für 1,6 Sekunden, oder?
Das mag schwach sein für einen Anfänger mit einem Bleifinger. Einfach ausgedrückt: je kürzer der Event, desto höher die Anzahl der B/s. Es bringt nichts, wenn der Event 100 ms dauert, diesen 1.6 s lang zu Fotografieren. Ausser man ist Ahnungslos und hat einen Bleifinger.
Zu teuer. In Asien wird z.B. die a7rc über 1000€ günstiger verkauft als hier. Macht für mich aber auch nicht wirklich Sinn. Hohe Auflösung und schnell gibts ja schon von Sony, also wäre hier doch eher hohe Auflösung mit möglichst hoher Dynamik angesagt.
Die Kamera ist, wenn sie so kommt, nicht zu teuer. Ist sie zu teuer, bist du nicht Zielgruppe. Dass sie un Asien billiger ist, hat mehrere Gründe, wichtigster: Kaufkraft!
So ist es….
Absolut sachlich erklärt.
Immer diese Vergleiche. X-Land ist die Kamera günstiger. Miii mii mii. Dann zieh doch nach Asien und arbeite dort mit den Lohn eines Asiaten. Dann wirst du sehen das du ähnlich viel bezahlst.
Oder du nutzt dein angeborenen Privileg und bestell sie dir als Grauimport aus den Ausland.
…Dann wirst du sehen das du ähnlich viel bezahlst….Nein, dort zahlst du als Durchschnittsverdiener immer noch erheblich mehr als ein Durchschnittsverdiener in Deutschland oder der Schweiz. Je nach Land das 10 bis 50-fache! Jahres Löhne zwischen 1000.-$ und 5000.-$ sind dort die Regel, nicht die Ausnahme!
So ist es. Nur wollen das viele Europäer nicht wahrhaben und jammern lieber rum.
Diese Knipse wird “mehr als 5.000 Eurosen kosten”?
Ach nee, tatsächlich, kaum zu glauben!
Beim Erscheinen kostete die R5II auch nicht viel weniger, vergessen wir dabei auch nicht, dass ein wenig Zeit ins Land gegangen ist, der Teuro an Schwindsucht leidet und sich die restlichen Preise auch nicht gerade nach unten bewegt haben, dann kann man über 5.000+ bei dieser tollen Kamera nicht meckern.
Meinereiner schaut der Vorstellung dieser Kamera gespannt und entspannt entgegen, kann ich ja auch, hätte ich mir eine A1/II gekauft müsste ich meinereiner vor Wut in den Arsch beißen, so kann man sich freuen!
Sachlich guter Kommentar.Danke Leonhard
Gejammer von Forenschreibern ohne Sachverstand gehen mir schon lange auf die Nüsse.
Schönes Wochenende.
Cheers
Lieber Thomas, erstes Silvester Handlangerschule in Husum zum Thema Verkaufspsychologie:
“Jeden, der schon ohne genaue Daten zu einem Produkt über den Preis meckert kann der kluge Verkäufer gleich vergessen! Selbiger würde die Kamera nicht für über 5.000, nicht für unter 5.000 und auch nicht für unter 4.000 kaufen!”
Leute mit Kaufinteresse interessieren sich erst einmal, was sie für ihr Geld (erst mal egal wie viel) dann bekommen, der Gegenwert kann sich je nach Käufer in technischen Spezifikationen, Prestige oder weiß der Teufel was rechnen.
Und klar, ein Wehenschreiber macht in einer Zahnarztpraxis wenig Sinn, egal was so ein Ding dann kostet oder eben nicht.
Ebenso schönes WE für Dich!
Och die erste A1 kam 2021 in der Schweiz für CHF 7800 auf den Markt. Die A1 II kostete einige Jahre später nur noch CHF 6500. Weiss gar nicht was alle immer haben.
Meine 7rv reicht mir für alle Ewigkeiten. Für Hardware gebe ich keinen Cent mehr aus. Grund? Die Bilder würden nicht besser. Muss sie jetzt schon immer runterskalieren.
Vor allem bei Sony dauert eine Ewigkeit in der Regel einiges weniger lang als bei der Kokurrenz. Kannst einfach hoffen, dass keine Teile kaputt gehen, die in 10 Jahren nicht mehr verfügbar sind. Würde mir an deiner Stelle noch eine zweite Kamera besorgen, damit du alles doppelt hast, und die Ewigkeit vielleicht noch eine Kleinigkeit länger daurert als 10 Jahre.
Wie kommst du auf diesen Quark?
Das ist kein Quark, sondern es beruht auf Erfahrungen, die andere Sony-Nutzer hier beschrieben haben. Einige sind dann auch umgestiegen, weil es ihnen zu bunt wurde.
Wie viele defekte Sony Kameras hast Du gehabt, dass Du solch eine Aussage triffst? Soweit ich hier mitgelesen habe, fotografierst Du doch nur mit Nikon. Meine Erfahrungen sind da jedenfalls ganz andere. Ich fotografiere jetzt seit rund 7 Jahren mit Sony DSLMs (a7III, a6300 und a7IV) und habe davor ca. 10 Jahre lang mit Canon DSLRs fotografiert (EOS 450D, EOS 1100D, EOS 70D und EOS 6D). Mit meinen drei Sony DSLMs hatte ich noch überhaupt keine Probleme und Defekte, obwohl die a7III von all meinen Kameras am meisten mitgemacht hat (darunter zwei Fahrradstürze, bei dem ersten Sturz war der Tubus vom angeflanschten Sigma 150-600mm C komplett durchgebrochen, die a7III hat beide Stürze schadlos überstanden, beim zweiten Sturz hatte ich das Sony 200-600mm dran, das davon auch keinen Schaden genommen hat, nur ich hatte danach einen angebrochenen Zeigefinger). Die a7III hat inzwischen über 456.000 Auslösungen auf dem Zähler und funktioniert, nach wie vor, tadellos. Auch mit der a6300 und der a7IV gab es bisher noch keine Probleme (die beiden hatte ich gebraucht, von einem Bekannten, gekauft der beide Kameras neu gekauft hat, nachdem sie auf den Markt kamen, die a6300 ist demnach inzwischen rund 10 Jahre alt und die a7IV 4… Weiterlesen »
Es gehört bei Kameras natürlich auch etwas Glück dazu, keine grossen Schäden zu haben. Ich kann mich irren, aber vor allem die etwas günstigeren Sonys sehen für mich nicht sehr robust aus, was auch viele Kommentare hier bestätigt haben. Es wurde von abfallenden Knöpfen und ähnlichem berichtet. Ich hätte auf jeden Fall mehr Vertrauen in Nikon und Canon, auch betreffend Service, falls man mal ein Problem hat. In der Regel ist es so, dass Ersatzteile von technischen Geräten im Consumerbereich etwa 10 Jahre lang vorrätig sind. Bei der Nikon D70 meiner Partnerin konnte die Kamera genau nach dieser Zeit nicht mehr repariert werden, weil ein Teil fehlte. Dann mit der D90 lief es ähnlich, die hätte zwar noch repariert werden können, aber für den Preis hätte man schon eine schöne Anzahlung an eine neue Kamera gehabt. Ich selber hatte auch ein paar Probleme mit Nikons und Nikkoren, aber ich hatte das Glück, dass diese in der Garantiezeit auftraten und Nikon ungehend repariert oder gleich umgetauscht hat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mit Sony mindestens so viele Probleme gehabt hätte wie mit Nikon, teilweise sind ja die gleichen Teile verbaut. Zudem hatte ich auch schon mehrere Stürze mit meinen… Weiterlesen »
Was die Wertigkeit der Gehäuse angeht, kommt es bei Sony eher auf die Generation an, als auf “Profi-” oder “Mittelklasse”. Was in einer Generation Profi Gehäuse war, wird in der nächsten Generation oft an die “Mittelklasse” weitergereicht (außer die Bedienelemente auf der linken Kameraschulter, die bleiben bisher der a9 und a1 Reihe vorbehalten). Ich habe ja auch nur die “Mittelklasse-Modelle” a7III und a7IV, sowie eine APS-C a6300 und habe, wie gesagt, nichts auszusetzen an der Qualität der Gehäuse und Bedienelemente (zumindest seit der dritten Generation bestehen die Sony Gehäuse aus einem Magnesium-Innenrahmen mit “Composite-Außenhaut”). Die Bajonette sollen ab der dritten a7 Generation auch besser verstärkt sein, als bei den beiden ersten Generationen. Ich gehe selbst nicht zimperlich mit den Kameras um, es sind halt Werkzeuge. Z.B. habe ich auf meinen Radtouren (rund 10.000km im Jahr) immer ein oder zwei Bodys + Objektive (meist mit Sony 200-600mm) an den Schultern baumeln, damit ich schnell reagieren kann, wenn z.B. ein Greifvogel vorbeifliegt. Und ich bin damit auch oft in Wäldern, an Sandstränden, usw. unterwegs. Stürze (nicht nur vom Fahrrad) haben die Bodys auch schon einiges mitgemacht. Und wie gesagt, von all meinen Kameras (die vier Canon DSLRs mit einbezogen) hat meine a7III… Weiterlesen »
Es gibt sicherlich genügend die sie kaufen werden. Neben anderen Hobbys wie Reiten, Fliegen, Reisen und dergleichen, sind solche Summen nichts besonderes. Natürlich bleibt es mittlerweile ein Hobby, ein Luxushobby. Weil der Bedarf für die reine Fotografie ja schon seit Jahre gedeckt ist, was bleibt, sind Feinheiten die nicht wirklich nötig wären. Ich hab dem zum Glück mittlerweile abgeschworen. Seit es “nur” noch um mehr Pixel oder Bilder pro Sekunde geht, ist der Reiz für mich verschwunden. Ich baue eher ab als noch zu kaufen und denke bei fünfstelligen Summen (inkl.Objektive) eher Bilder wie schöne Strände am Meer oder mit dem Motorrad in der Abendsonne cruisen. Schon deshalb, weil für mich diese nervöse FotoSzenerie mittlerweile, aus Insta, TikTok und Co…in der selbst hochwertig gemachte Bilder wahrscheinlich kaum noch 2 Sekunden der Beachtung erhalten, nur noch den oberflächlichen Untergang der Fotografie dokumentieren. Wozu der ganze Aufwand, wenn die breite Bevölkerung dafür kaum noch Interesse, Zeit und die nötigen Sinne besitzen. Aber wie gesagt, es bleibt ein Luxushobby für manche, denen diese Szene die mittlerweile daraus wurde, noch interessiert. Ansonsten reichen mitlesen, schmunzeln und manchmal auch darüber lachen.
5320,- Euro etwa – dann wäre das inflationsbereinigt der gleiche Preis wie die 4500 Euro in 2022. Kann ja Sony nix für, dass wir nicht alle rund 15 % mehr verdienen als vor ein paar Jahren. Und wenn man dann noch die “echte”, im Warenkorb nicht abgebildete Inflationsrate berücksichtigt, könnte die Kamera sogar günstiger sein als die Vorgängerversion.
Also etwa CHF 4300. Schnäppchen 🤣
Wenn die Specs so sind wie vermutet finde ich den Preis angemessen, man muss das Teil ja nicht kaufen…
Der Preis wird eh relativ schnell sinken. Direkt nach Marktstart würde ich mir solch eine Kamera sowieso nicht kaufen. Lieber 1-2 Jahre warten, bis mögliche Kinderkrankheiten ausgebügelt sind und die Kamera deutlich günstiger zu bekommen ist (evtl. würde ich sie dann auch gebraucht kaufen).
Die 7R VI soll mit einem neuen Akkutyp und einem neuen Menü kommen. Das erste Modell einer neuen Alpha Generation. Das sagt zumindest Andrea Pizzini.
Dann kann man nur hoffen, dass die “alten” NP-FZ100 Akkus trotzdem noch passen. Ich finde es schon ein wenig nervig, dass ich für meine Sony APS-C (a6300, mit NP-FW50) und die beiden Vollformatkameras (a7III, a7IV) zwei verschiedene Akku-Typen + Ladegeräte mitschleppen muss. Von daher wäre es schön, wenn man die alten Akkus auch mit den neuen Kameras trotzdem weiter nutzen kann.
Wieso bringt Sony so eine tolle Kamera für so einen Preis und was ist dann mit der A1II? Nun ja, Freunde des heiligen Vaters, Sony macht nicht immer alles vor und Canon dann alles nach, auch Sony klaut Ideen bei Canon und berichtigt somit seine Angebotspalette. Wieso brachte Canon die R1 und die R5II zu diesen Preisen heraus und was hat die Sache mit den Profis zu tun, welche für den Verkauf von Kameras so oder so kaum noch eine Rolle spielen? Ganz einfach, die Einnahmesituationen der Profis haben sich in den letzten Jahren nicht gerade verbessert, ergo schauen diese Leute, die ja von ihrer Arbeit leben müssen auch immer mehr auf das Geld. Wieso kaufte unsereiner eine R1? Auch ganz einfach: Zwei Spinner kennen keinen Schmerz, die Unterschiede zwischen den Knipsen sind eher marginal, mal von dem AF-Gedöns von Quer/Hoch abgesehen, aber wir lieben nun mal das Gehäuse, welches wir von unseren alten 1ern her gewohnt waren, deshalb kam die R1 zur R5II dazu. Einer spinnt immer, wenn zwei spinnen ist schlimmer, aber es ist eben Hobby, unser Herr Nachbar hat 2 Wohnmobile vor dem Haus, nutzt das eine max. 3mal im Jahr, das andere braucht er anscheinend nur,… Weiterlesen »
Schönes Schlusswort, einfach unter dem falschen Artikel, wir sind hier bei Sony zu Gast 😉
Ja klar, lieber Rolf, wir sind bei Sony, habe ja lediglich wenn die neue Sony so zu diesem Preis kommt Vergleiche zu Canon aufgestellt, da die genau diese Preispolitik bei der R1 und der R5II so vorgelebt haben.
A1II, A9III, dies ist bei Sony die Leistungsschau, das Geld wollen die mit den Volumenprodukten verdienen, eben genau wie die anderen Hersteller auch, getreu dem Motto: “Ja, lieber Kunde, wir haben eine A1II und eine A9III, aber diese neue Knipse ist auch ganz toll und gemessen an den anderen beiden Kameras ein Schnapper, also, schnell kaufen, kaufen, kaufen.
Ja, so läuft das leider heutzutage: ein Spitzenmodell für die Ausstellung und Werbung, und der Rest fürs Fussvolk.
Ist ja auch nicht unbedingt schlecht für uns Verbraucher!
So bist Du mit Deiner Z8 doch bestens bedient, ob es da nun noch eine Z9 gibt, welche Nikon dann mehr oder weniger gut verkauft muss uns ja nicht kratzen.
War aber eigentlich auch schon immer so, bei Benz standen im Autohaus vorne die S-Modelle, am Ende wurde dem Interessenten dann eine E- oder C-Klasse angedreht.
In unserer sufflastigen Landwirtschaft hier war die Sache eh immer anders als im Rest der Welt. Hier gingen die Weinbauern hoch erhobenen Hauptes an den S-Modellen vorbei und liefen durch den Laden, bis ein Wagen mit Kombi und umklappbarer Rückbank in Sicht kam. Konnte der dann noch mit Anhängerkupplung und nagelndem Motor geliefert werden hatte Mercedes wieder einen Wagen verkauft.
Der Preis lässt mich vermuten, dass die Kameragehäuse irgendwo in Hintertupfingen von Kindersklaven aus einem massiven Metallblock herausgefeilt werden.
Habe mir eine von diesen Kinder Kameras ausleihen weil ich wissen möchte ob die auch Bilder machen. Sony kann das viel besser – die Kinder Kamera 📷 kostet im Set mit 2tem Akku 80 Euro. Mal sehen was damit machbar ist. Viel Vergnügen euch allen. Gut Licht 💥💯