Nach der EOS R50 V bekommt Canons V-Serie Zuwachs. Die Canon EOS R6 V soll in Kürze als Vollformat-Videokamera vorgestellt werden.
Canon wird aller Voraussicht nach in Kürze die V-Serie weiter ausbauen und den Formfaktor der EOS R50 V ins Vollformat bringen. Wie Canonrumors berichtet, steht die Ankündigung einer Canon EOS R6 V unmittelbar bevor. Ursprünglich war bei der Gerüchteseite von einer “EOS R8 V” die Rede gewesen, diese Information wurde aber inzwischen korrigiert. Es handele sich definitiv um eine EOS R6 V.
Die NDAs für die EOS R6 V seien bereits verschickt worden, was in der Regel bedeutet, dass eine offizielle Ankündigung nicht mehr weit entfernt ist.
Was bisher bekannt ist
Die EOS R6 V soll den 32,5-Megapixel-Sensor der Canon EOS R6 Mark III und der Cinema EOS C50 erhalten. Da die Kamera auf Video ausgerichtet ist, wird es keinen elektronischen Sucher geben. Auch IBIS und ein mechanischer Verschluss dürften fehlen. Dafür soll die Kamera 12-Bit RAW-Videos aufnehmen können und über seitliche Belüftungsschlitze verfügen, wobei eine aktive Kühlung nicht an Bord sein wird.
Im Vergleich zur kompakten EOS R50 V wird die R6 V wohl spürbar dicker und schwerer ausfallen. Das Display soll 3 Zoll groß sein und eine höhere Auflösung als die 1,62 Millionen Bildpunkte der R50 V bieten. Zudem wird ein zusätzliches Hauptwahlrad erwartet und die Tastenbelegung soll sich an der C50 orientieren. Gut für Videoproduzenten: Ein Full-Size HDMI-Anschluss ist wohl vorhanden.
Günstiger als die R6 Mark III?
Eine spannende Frage ist der Preis. Ohne EVF, IBIS und mechanischen Verschluss könnte Canon die EOS R6 V deutlich günstiger anbieten als die 2.899 Euro teure EOS R6 Mark III. Canonrumors spekuliert auf einen Preis von rund 2.199 bis 2.299 Dollar und sieht die Kamera damit als direkte Konkurrenz zur Nikon ZR, die in den USA für 2.196 Dollar angeboten wird.

Neues Kit-Objektiv: Canon RF 20-50mm f/4 IS PZ
Zusammen mit der EOS R6 V soll auch ein neues Canon RF 20-50mm f/4 IS PZ als Kit-Objektiv vorgestellt werden. Canonrumors hat das Objektiv zwischenzeitlich als L-Objektiv beschrieben, ob sich das bewahrheitet, müssen wir abwarten. Das neue Objektiv mit Powerzoom wurde bereits im September vergangenen Jahres von Canon selbst in einer Umfrage geleakt und ist als Pendant zum RF-S 14-30mm f/4-6.3 IS STM PZ der R50 V gedacht.
Wir sind gespannt, was Canon offiziell enthüllen wird. Was meint ihr, kann die EOS R6 V der Nikon ZR Paroli bieten?


Warum kein aufsteckbarer elektronischer Sucher als Zubehör?
Gut konstruiert und designt eine super Sache!
Wundere mich immer wieder über die Einfallslosigkeit der Firmen!
Das Feature kommt nicht ohne Aufwand, das Bild muss irgendwo aus der Pipeline abgezwackt werden und dann muss es irgendwie zum Blitzschuh. Also gibt es zusätzlichen Aufwand in Software und vermutlich auch in der Verdrahtung zum Blitzschuh. Den aufsteckbaren EVF selbst muss man auch entwickeln und produzieren.
Es gibt also einen Aufwand an Zeit, Kosten, Mehrgewicht und Energieverbrauch/Wärmeentwicklung.
Dagegen steht das Interesse der anvisierten Zielgruppe und ihre Bereitschaft, das zu bezahlen.
Das setzt man ins Verhältnis und kommt zu einer Entscheidung.
Die Kamera richtet sich ja eher an Videofilmer, für die ist ein Sucher meistens irrelevant.
Wenn du den willst, gibts ja die R6 Mark III, die sich für Canon mehr rentiert, als dir einen Sucher für 300€ zu verkaufen.
“Die Kamera richtet sich ja eher an Videofilmer, für die ist ein Sucher meistens irrelevant.”
Dieses Argument habe ich noch nie verstanden. Scheint sich aber immer mehr durchzusetzen, zumindest im Marketing. Irgendwie will man wohl den Kostendruck als Fortschritt verkaufen.
Die für mich interessantere Info von Canonrumors war, dass die gemunkelte RE-1 Retro-Look-Kamera nun ebenfalls nächsten Monat folgen soll – und zwar in Form der EOS R8 Mark II. Ob das nur eine silberne Farbversion wird oder die Kamera explizit als günstigere Konkurrenz zur Nikon Zf aufgestellt wird, ist ebenfalls noch unklar.
Die nächsten Wochen werden jedenfalls interessant bei Canon.
Ein ähnliches KOnzept wie meine Lumix S9, mit der ich hoch zufrieden bin.
Aber 2 dicke Haken hätte die Canon für mich im Vergleich.
Warum brauchen wir diese Information?
Endlich mal eine wirklich schöne Canon Kamera. Wenn sie tatsächlich keinen IBIS hat ist sie uninteressant. Wäre schade.
Bevor sich hier alle über den fehlenden Sucher und IBIS aufregen… das Ding ist eine Videokamera, weniger für die Fotografie 🙂
Beim Filmen nutzt kaum jemand einen Sucher. Da arbeitet man mit Display, Monitor oder gleich im Rig.
Und IBIS klingt zwar auf dem Papier gut, ist für Video aber oft so eine Sache. Dieses leichte Wobbeln oder Schwimmen im Bild sieht nicht besonders professionell aus. Mal passt’s, mal eben nicht. So richtig kontrollieren kann man das nicht.
Deshalb greifen viele beim Filmen lieber gleich zum Gimbal oder zu einem stabilen Setup.
Bei Canon denk ich mir fast immer, so muss ein fertiges Gehäuse aussehen. Weiche Rundungen, samtiger Lack und schön integrierte Räder und Schalter. Sucher werden immer mehr aus Kameras verschwinden, das ist klar, auch in der Fotografie. Diese Handhabung wird durch das Smartphone einfach immer mehr für normal empfunden, obwohl diese noch für Video gedacht ist.
Hätte ich nicht besser beschreiben können.
Ohne Sucher, schön.
Weniger Materialeinsatz erhöht den Preis. Wenn man auch noch die Objektivfassung weglässt, kann die Kamera das dreifache kosten, weil weniger Material bekanntlich mehr kostet.
Ein Sucher braucht man in Zeiten von Smartphones nicht mehr. Nur ein gutes großes Display
Was “man” braucht kannst Du gerne “man” überlassen. Deine Meinung ist sicherlich nicht allgemeingültig. Ausserdem kann ich keine Logik in Deiner Aussage erkennen, was haben die SP-Zeiten mit dem Weglassen eines Suchers zu tun?
“Man” sollte Meinungsbeiträge vielleicht doch deutlicher kennzeichnen, damit du diese nicht mit evidenzbasierter Forschung verwechselst, was du auch nicht wirklich hast 😉
Nein, ist nicht nötig, das haben wir früher schon in der Primarschule gelernt. Wenn man etwas sagt, ist das schon eine Meinung, man muss das nicht noch extra betonen oder erwähnen. Also Sätze wie: “Meiner Meinung nach…” kann man sich getrost sparen und gleich zur Sache kommen.
Es klingt aber oft sehr bestimmt und ausschließend, wenn man eine Meinung so in den Raum wirft.
Ich bin trotzdem mutig und vollkommen anderer Meinung. Also bezogen auf die Notwendigkeit eines Suchers trotz Handyzeitalters.
Man könnte auch sagen, dass es wie eine Entschuldigung klingt, eine Meinung zu äussern, wenn man noch “Ich finde” oder “Meiner Meinung nach” voranstellen muss.
Du kannst natürlich gerne anderer Meinung sein, mit Mut hat das nichts zu tun, dann noch eher mit Selbstbewusstsein, und man kann auch gleich zur Sache kommen.
Rolf, es gibt schlichtweg weniger kontroverse Diskussionen, wenn man – was ich bewusst tue – dazu schreibt ‘mMn’. Im direkten Gespräch ist das etwas anders und meist weniger problematisch, aber bei Geschriebenen kann der ein oder andere immer ein Haar in der Suppe finden.
Da muss ich Dir leider widersprechen, Rolf. Wenn man etwas sagt, kann das eine Meinung sein oder auch ein objektiv tatsächlich zutreffender Fakt, wie beispielsweise eine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis. Das sind zwei unterschiedliche Dinge und die sollten auch voneinander unterschieden werden und genau so erkennbar sein. Manche verfolgen mit solchen Aussagen auch noch eine dritte Möglichkeit, nämlich die, dass “man” seine eigene Sichtweise auch anderen aufs Auge drückt und deren Meinung erst gar nicht zulässt. Genau danach klang für mich die Aussage von Thomas. Wenn er es anders gemeint hat, dann sollte er von sich und nicht von “man” schreiben. Mir geht regelmässig die Hutschnur hoch, wenn ich den Eindruck habe, es wird versucht mich zu bevormunden. Ich benötige nämlich in den meisten Fällen einen Sucher.
Ja gut, Thomas, wir sind hier aber in einem Forum und schreiben keine wissenschaftlichen Abhandlungen, das wäre dann wieder eine andere Kategorie. Letztere müssten dann natürlich, wie du richtig sagst, belegt werden. Wenn hier jemand sagt, dass man einen Sucher in Zeiten von Smartphones nicht mehr braucht, ist das eine Meinung, denn wissenschaftlich belegen oder widerlegen lässt sich diese Aussage nicht, sondern er will damit nur sagen, dass es vermutlich für die Mehrheit zutrifft. Und natürlich möchte man andere damit überzeugen. Aufs Auge drücken ist in diesem Kontext etwas krass, weil sich der Lesende dabei ja auch noch etwas denkt, vielleicht eine andere Meinung hat und nicht gewillt ist, sich die des Gegenübers aufzwingen zu lassen. Es heisst ja nicht umsonst, dass der Empfänger den Inhalt einer Botschaft bestimmt. Und wenn man dann mit der Aussage oben von Thomas nicht einverstanden ist, könnte man ja zumindest versuchen, sie zu widerlegen. Du könntest z.B. glaubhaft erklären, wieso du in den meisten Fällen einen Sucher benötigst. Der Punkt ist doch auch noch der, dass sich die Kamera vor allem an Filmer richtet, das müsste bei der Argumentation auch noch berücksichtigt werden. Mir ging es eigentlich bei meinem Kommentar nur darum, dass es… Weiterlesen »
Wenn etwas geschrieben wird, das durch die Verwendung von “man” als allgemeingültige Regel ausgedrückt wird, dann liegt es am Schreiber nachzuweisen, dass seine Aussage allgemeingültig und zutreffend ist. An letzterem fehlt es in der Ursprungsaussage vollkommen. Durch die Verwendung von “man” wird hier keine subjektive Meinung zum Ausdruck gebracht. Wenn jemand eine subjektive Meinung wiedergeben will, dann kann kein “man” verwendet werden, denn subjektive Meinung und “man braucht” widersprechen sich. Woher will er wissen, was Fritz, Michael, Susi, Hilde, Egon und Rudolf “brauchen”? Da er es nicht wissen kann, trotzdem eine allgemeingültige Aussage tätigt, bevormundet er alle, welche die Sache nicht so sehen wie er.
Irgendwo habt ihr Beidereiner recht!
Mann hat das Wort “man” schon immer gerne zur Manipulation eingesetzt, klar, ein Beispiel:
Wenn früher Pursche zu Maid auf der Kirmes sagte “von Hinten wird man nicht schwanger”, dann war es beim gesprochenen Wort sogar möglich zu sagen “von Hinten wird Mann nicht schwanger”, wozu es nicht einmal eines Nachweises gebraucht hätte, millionenfach erwiesen, so zu sagen.
Hinzu kommt nun das menschliche Verstehen, wie man in der Stichologie (oder wie der Quatsch wieder heißt) hinzu:
Das Mensch versteht Aussagen am Besten, wenn es es glauben will! Hinzu kommen noch erlernte Falschinformationen, so war am Nähe Mainz angeblich über Jahrhunderte der Überzeugung, dass wenn man an Fassenacht beim Höhepunkt “Helau” ruft am Aschermittwoch alles vorbei wäre, einen Vergleich von Volksglauben und Glauben in der Volkswirtschaft erspart sich meinereiner nun, sonst schimpft mich der Dr. Joe wieder aus.
Noch was: Was Mann braucht ist nicht zwangsläufig das Gleiche was Frau braucht, als Beispiel nun das Eheweib:
Mein Eheweib macht Videos prinzipiell durch den Sucher, der Grund ist einfacher, als “man” denkt: Nach 40 Jahren Fotografie und stolzen 4 Monaten Video ist sie es einfach gewohnt, durch einen Sucher zu schauen, was zur These führt: “Was “man” braucht hängt nicht von der Knipse oder der Technik, sondern von der Arbeitsweise des dahinter stehenden Wesens ab!”
Ja, gut, streng genommen hast du natürlich recht, ich sehe es trotzdem nicht so eng. Ich verwende das Wort “man” auch oft, habe dabei aber nicht den Anspruch, damit alle zu meinen. Deshalb denke ich, dass der Gebrauch umgangssprachlich ganz okay ist, man muss nicht immer jedes Wort auf die Waagschale legen. Oder denkst du, dass ich bei meinem letzten Satz mit dem Wort “man” etwas nachweisen soll? Macht nicht wirklich Sinn, oder?
Ich finde es sogar schlimmer, wenn Leute das Wörtchen “ich” andauernd verwenden. In der spanischen Sprache kommt das z.B. gar nicht gut an und ist verpönt.
Noch was Thomas: Göthe war ja unbestritten der Grossmeister der deutschen Sprache. Er benutzte das Wörtchen “man” häufig:
Sollte also für uns auch kein Problem sein, oder?
Noch etwas, Thomas, man ist ein Indefinitpronomen und bezeichnet eine oder mehrere unbestimmte Personen. Man könnte es auch mit irgendjemand oder irgendwelche Leute umschreiben. Kann man auf jeder Linguistik-Website nachlesen (was ich soeben gemacht habe, weil ich wissen wollte, was man denn überhaupt genau bedeutet). Thomas oben und natürlich auch Göthe haben das Wort also absolut korrekt angewendet..
Dann musst die aber auch alles auf Deiner Linguistikseite lesen, was dort zu “man” steht und nicht nur das, was Dir passt. “Man” ist bei Verwendung als Indefinitpronomen eine normative Setzung, d.h. der Nutzer stellt seine eigene Meinung als allgemeingültige Regel dar. Im Zusammenhang hier impliziert es: “Es ist heute Standard, keinen Sucher mehr zu benutzen.” Im übrigen sind Deine angeblichen Zitate von Goethe sicherlich keine wirklichen Zitate, die Sprache damals unterschied sich massiv von unserer heutigen Umgangssprache und auch der Wortsinn, der damals unter bestimmten Wörtern verstanden wird, muss nicht mit dem heutigen Wortsinn identisch sein. Was Du wiedergibst sind Anpassungen der tatsächlichen Zitate an die heutige Umgangssprache. Schon alleine bei Deinem ersten angeblichen Zitat ergibt sich ausserdem ein ganz anderer Inhalt als was Du behauptest, was nämlich durch den Konjunktiv “sollte” zum Ausdruck kommt. Hätte Goethe es so gemeint, wie Thomas sein Aussage meinte, dann hätte Goethe nicht “man sollte” sondern “man soll” verwendet. So, und mir ist es nun zu blöd und zu zeitintensiv um über diese klare Sache zu diskutieren und über jedes neue Stöckchen zu hüpfen, das Du meinst ins Spiel bringen zu müssen. Wenn Du es weiterhin anders sehen willst, dann kann ich das… Weiterlesen »
Na gut, ich verstehe das anscheinend anders als du, und für mich ist das eine normale Meinung, die man so stehenlassen kann. Ich sehe nicht, dass das allgemeingültig gemeint sein soll, so wie du ihm das vorwirfst. Da gibt es schon verschiedene Interpretationsmöglichkeiten. Ich käme auf jeden Fall nicht auf die Idee, mich wegen sowas aufzuregen. Natürlich wäre es noch wünschenswert gewesen, dass er darauf geantwortet und es eventuell erklärt hätte. Aber grundsätzlich ist mir das egal, ich habe nicht vor, jeden Text hier auseinanderzunehmen, das wäre mir dann zu blöd. Ich habe ja schliesslich nicht ihm direkt geschrieben, sondern mit jemand anderem, weil ich keinen Sinn darin sehe, jedesmal zu sagen oder zu schreiben, dass das die eigene Meinung ist. Wessen Meinung soll es denn sonst sein?
Rolf, sehr schöne Beispiele aus Goethes Feder (wie ich hoffe), die aber im Grunde erstmal gar nichts belegen. Ich finde…(sic!)…mit der Aufklärung kam so ein gewisses Klugscheißertum in die Welt, das sicher vorher auch schon in Spuren vorhanden war. “Man nehme eine Prise Salz” – diese beispielhafte Rezeptanweisung ist noch vollkommen harmlos, aber schon hier bei Goethe, “Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören” wird es zu Lebensrezepten, auf die inzwischen manche Leute, sicher auch personenabhängig, heftig allergisch reagieren. Ich bin jetzt nicht so sicher, aber ich meine, in der Bibel zum Beispiel kommt eine solche verallgemeinernde Aufforderung bzw. so formulierte Lebensanweisung, “man sollte dies und das tun oder lassen oder glauben oder machen” nicht vor, jedenfalls nicht als Anweisung. Da steht “Du sollst nicht…” oder “wenn du das tust, dann…”, aber dieses Verallgemeinern, was man tun sollte oder lassen, steht da nicht. Mal ein Beispiel, wie sich Sprache geändert hat: „Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.“ (Lutherübersetzung). „Alles, was man von anderen erwartet, das soll man auch selbst tun.“ (modernere Fassung, nachaufklärerisch) Ich bin der Überzeugung, dass die Sprache Luthers in diesem Fall hier besser ist als die… Weiterlesen »
Hallo Ben, ja, es sind schöne Beispiele von Göthe, teils ähneln sie dem Ausgangspost von Thomas, teilweise sind es Ratschläge. Und klar passt das nicht allen, aber das sollen sie auch nicht, sondern sie sollen zum Nachdenken anregen. Ich habe in meinem Studium mal gelernt, das Ratschläge Schläge sind, vor allem wenn sie ungefragt angebracht werden. Zu deinem Beispiel mit der Bibel: “Du sollst nicht” ist genauso eine Anweisung wie “Du sollst”. Thomas hat oben aber geschrieben, dass man den Sucher nicht mehr braucht, und nicht, dass man den Sucher nicht brauchen soll. Das ist dann schon noch ein Unterschied. Schönes Beispiel mit den Texten von Luther. Stilistisch sind die beiden Fassungen zwar unterschiedlich, aber inhaltlich sagen sie dasselbe aus. Sätze, die mit “man sollte” oder “man müsste” beginnen, finde ich jetzt nicht so tragisch, häufig bezieht man sich selber ja mit ein, kommt dann halt immer auch auf den Kontext an. Einer meiner Lehrer war allergisch auf Sätze, die mit “meiner Meinung nach” oder ähnlich begannen. Er sagte immer, dass das überflüssig sei und den Rede- oder Schreibfluss störe. Deshalb bin ich immer noch sehr zurückhaltend mit solchen Formulierungen und wende sie nur an, wenn es wirklich nötig ist.… Weiterlesen »
Natürlich braucht es einen Sucher, jedenfalls bei den allermeisten aktuellen Kameras, wenn man in allen Situationen erkennen möchte, was die Kamera gerade aufnimmt. Denn die Displays sind fast immer bei strahlendem Sonnenschein zu dunkel und auch nicht gerade gross genug. Ich kenne jedenfalls keine DSLM unter 2´500 Euro, die ein rundum zufriedenstellendes Display besitzt. Da hat man dann nur über den Sucher die Möglichkeit den Bildausschnitt und die eingeblendeten Kameradaten deutlich abzulesen. Ich war vor kurzem beim Grenke Open in Karlsruhe, das wurde von vielen Profifilmern, Influencern und Profifotografen dokumentiert. Ich habe keinen einzigen Profifilmer gesehen, der über das Display der Kamera filmte. Sie verwendeten entweder ein grosses externes DIsplay, welches am Gimbal mitbefestigt war, oder die Filmer des Fernsehsenders verwendeten Filmkameras mit Sucher, den sie auch fast ausschliesslich benutzten. Die Fotografen hatten ohnehin stets über den Sucher gearbeitet, jedenfalls sah ich keinen der das anders handhabte. Rolf, den Aufstand von dem Du sprichst, hast doch vor allem DU erzeugt. Ich hatte ursprünglich lediglich zwei Zeilen geschrieben und nachfolgend lediglich deren Inhalt aufgrund Deiner Einwände erläutert und verteidigt. Du hast dann keine Ruhe gegeben und immer wieder geantwortet und dann auch noch nicht passende Zitate von Goethe(!) und unvollständige semantische… Weiterlesen »
Thomas, das ist jetzt aber ganz schön viel Text dafür, dass es dir eigentlich zu blöd war weiterzudiskutieren. Und nein, es braucht nicht unbedingt einen Sucher, das beweisen die vermutlich Milliarden Smartphones auf dieser Erde, und Canon würde wohl keine Kamera ohne Sucher bringen, wenn sie nicht überzeugt wären, dass es auch ohne geht. Deshalb kann man Thomas und seiner Aussage rein gar nichts ankreiden. Und nein, Thomas, ich war nicht für den Aufstand zuständig. Angefangen hat es schon mit deiner Antwort an Thomas, die zwar kurz war, aber ziemlich gereizt rüberkam und wohl auch der Grund war, dass sich Thomas nicht mehr meldete. Danach hast du dann auf meine Aussage hin widersprochen, dass es unnötig ist, dauernd “meiner Meinung nach” zu verwenden und ein weiteres Fenster geöffnet, nämlich dass man seine Sichtweise auch anderen aufs Auge drückt, mit dem Nachsatz, dass dir regelmässig die Hutschnur hochgeht, wenn versucht wird, dich zu bevormunden. Also Thomas, wenn man natürlich schon fast auf hundert ist, wenn man einen Text liest, ist es ja logisch, dass man alles mögliche hineininterpretiert. Ich als neutraler Leser habe jedenfalls nichts dergleichen festgestellt. Und schon sind wir beim Thema, dass der Empfänger den Inhalt einer Botschaft bestimmt.… Weiterlesen »
Ist gut Rolf, ich habe es verstanden, es ist sinnlos mit Dir zu diskutieren. Du gehst nicht darauf ein was man DIr schreibt und versucht durch ständig neu eingebrachtes irgendwelches Zeug die Diskussion abzulenken, um vermeintlich Recht zu behalten. Gute Nacht. Ich habe genug. Es ist verschwendete Zeit.
Ich möchte auch Thomas keine Überheblichkeit unterstellen, sage nur, dass diese allein (für viele Leser) aus dem Satzbau herauszuhören ist, ob das nun bewusst oder unbewusst geschehen ist sei dahingestellt. Naja, “du sollst” oder “du sollst nicht” klingen zwar wie Anweisungen, sind aber keine. Es sind mehr Empfehlungen. “Mache” oder “mache nicht” wären Anweisungen. Beide sind (in der Bibel) aber persönlich an ein Individuum, manchmal auch an eine Gesellschaft, gerichtet und zwar von einer unumstrittenen Autorität. Wer sich einer Autorität unterwirft, nimmt natürlich von dieser auch Anweisungen und Empfehlungen an. Wenn ich das nicht tun möchte, ordnet man sich auch nicht der Autorität unter. Das geschieht auch in anderen Lebensfeldern, wie der Familie, dem Arbeitsumfeld, in der Schule, beim Militär usw. Das Anweisen geschieht aber heutzutage in der Regel relativ freundlich, gesäumt von Bitte und Danke. Zum großen Teil unterwirft man sich aus einer Notwendigkeit einer Autorität. In der heutigen Gesellschaft haben aber viele, mich eingeschlossen, Probleme damit, dass Menschen, die keine Autorität besitzen, allgemeingültige (was ja das Indefinitpronomen man beinhaltet) Anweisungen oder Handlungsempfehlungen aussprechen. Die Reaktion ist dann oft ablehnend. Ich frage mich unwillkürlich, ob die Empfehlung auch in meinem Sinne getroffen wurde und ob es nicht ein wenig… Weiterlesen »
Hier ist alles Meinung und meiner Meinung nach, schreiben hier viele, die alles schlechtreden. Egal was der nicht Lieblingshersteller macht, es ist falsch. Egal, welchen Beitrag man sich hier anschaut. Immer nur Meckerei.
Stimmt teilweise, es wird hier gerne gemeckert, vor allem wenn es nicht die eigene Marke betrifft. Das gilt aber bei weitem nicht für alle hier. Aber apropos “Meckerei”, Du meckerst hier auch gerade, zwar nicht über einen Lieblingshersteller, dafür aber über diejenigen, die hier oft und viel schreiben, damit Du Dich dann über Gemeckere aufregen kannst 🤔.
Ich weiß, es war nur der Ton, der mich etwas gestört hatte 😉
Grundsätzlich ja, aber ich kenne noch kein wirklich sehr gutes Display – auch nicht bei Smartphones – das in der Sonne mit einem guten Sucher mithalten könnte. Dazu kommt, dass einem der Sucher sozusagen “isoliert” und man sich voll auf das Motiv und die Komposition fokussieren kann. Ich denke, ohne es beweisen zu können, dass man deshalb, bei gleichen Motiven mit Sucher bessere Bilder machen kann.
Da bin ich ganz Deiner Meinung und habe daran nichts zu meckern 😁.
Außerdem hat ein Display kein Dioptrienausgleich. Ich muss jedesmal die Lesebrille mitnehmen.
Meine Nikon ZR hat nämlich leider auch keinen Sucher. Ich erwische mich immer wieder wie ich sie mir an die Stirn drücke, weil ich von meinen Fujis, die ich auch noch nutze, gute Sucher gewohnt bin.
Das 20-50mm f/4 könnte mein “Traum”-Objektiv werden… blöd, dass ich gerade erst einen Systemwechsel hinter mir habe.
Ja zu blöd, dass beim Nachbarn das Gras immer etwas grüner ist.
Naja, leider war bis Dato seit Jahren Sony die einzige Marke, bei der es ein 20-min. 50 f/4 Zoom gab und wenn ich das jetzt brauche oder will, warum soll ich aus blinder Markentreue warten bis vielleicht mal sowas kommt?
Das Teil ist für die Video Leute – und damit für uns Fotografen unbrauchbar, auch wenn man damit Alibi-halber Bilder machen kann.
Das 20-50er-Objektiv könnte dann doch für unsereins interessanter sein 😉
Wenn es eine R50V als Kleinbild Gerät ist, dann kann ich sagen, man kann damit auch fotografieren, alles was benötigt wird, ist an Bord. Rolling Shutter kann natürlich ein Problem werden, wenn es keinen mechanischen Verschluss gibt und abgeschnittene Bokeh Kreise wenn man lediglich einen mechanischen Verschlussvorhang mit einem elektronischen kombinieren muss. Aber das sind beides “Probleme” die nicht bei jedem Szenario auftreten. Das sie wahrscheinlich keinen IBIS hat, ist dagegen traurig.
“Wir sind gespannt, was Canon offiziell enthüllen wird. Was meint ihr, kann die EOS R6 V der Nikon ZR Paroli bieten?” Die Frage hierzu ist einfach zu beantworten: Spielt diese Frage überhaupt eine Rolle? Was ist besser, eine schweineteure Kamera oder ein Laberknochen, Foto oder Video? Hierzu einen Schwank aus unsereiner Leben, den wir heute erleben durften! Unsere Tochter rief uns an und sprach: “Wenn ihr den Kleinen heute aus der Schule abholt, bringt mal eine Kamera mit, er darf heute mal in einem Minibagger sitzen und ich hätte gerne ein Paar Bilder von dem Mann. Da ein Knipser reicht hat das Eheweib die R1 mitgenommen und hatte sich schon den Sieg in die Tasche gelogen, da meinereiner gar keine Knipse dabei hatte, wozu sollen wir zu zweit knipsen, was jeder von uns auch alleine hin bekommt? Dann passierte etwas, womit keiner rechnen konnte: Der nette Herr sagte zum “großen Mann”: “Willst Du ihn mal fahren?” Zum Glück hatte meinereiner den Laberknochen dabei, was selten vorkommt, Xiaomi 15 Ultra gegen R1 mit 24-105mm 4.0! Nun kann das Eheweib ja wirklich fotografieren, aber, ob ihr es glaubt oder nicht, bei tollen Lichtverhältnissen ein Video, wie der Zwerg mit dem Minibagger an… Weiterlesen »