Es sind weitere Bilder der Sony A7R VI geleakt worden. Außerdem gibt es neue Details zu den technischen Daten, zum Beispiel zum Dynamikumfang.
Zwei neue Bilder geleakt
Auf dem ersten geleakten Bild der Sony A7R VI konnte man noch nicht so wirklich viel erkennen, die neuen Bilder zeigen nun immerhin die komplette Oberseite der kommenden Vollformatkamera. Dabei bestätigen sich kleine Neuerungen wie das Tally Light oder das überarbeitete Moduswahlrad, auf dem die Custom-Option 3 durch ein Sternsymbol ersetzt wurde. Neu ist außerdem ein zusätzlicher “Licht”-Button in der Nähe des Auslösers. Einen C5-Button an der Vorderseite der Kamera gibt es hingegen nicht.
Ansonsten ähnelt das Gehäuse aber auch auf den neuen Bildern stark dem der A7R V. Von einem “neuen Gehäuse” kann hier keine Rede sein, auch wenn der Griff (wegen des neuen Akkus) angeblich minimal größer geworden sein soll. Hier seht ihr das Gehäuse der alten Sony A7R V zum Vergleich:

Neue Gerüchte zu den technischen Daten
Auch zu den Spezifikationen der Sony A7R VI gibt es ein paar neue Hinweise. Gestern hatten wir bereits berichtet, dass die Kapazität des neuen Akkus von 2.280 mAh auf 2.600 mAh steigen soll. Im Gegenzug sollen neue Kontaktpositionen am Akku aber dafür sorgen, dass dieser nicht mit älteren Sony Kameras kompatibel ist. Auch ein neuer Akkugriff soll deshalb vorgestellt werden, dieser soll die Bezeichnung VG-C6 erhalten.
Neu sind jetzt die Hinweise auf den maximalen Dynamikumfang. Dieser soll in niedrigen ISO-Bereichen mit mechanischem Verschluss wohl rund 16 Blendenstufen betragen. Außerdem sollen mit der A7R VI Videos in 4K 60p ohne Crop-Faktor aufgezeichnet werden können. Auch 4K 120p werden wohl möglich sein.
Sony selbst hat derweil nochmal ein weiteres Teaser-Bild nachgelegt. In rund 24 Stunden werden wir erfahren, welche Gerüchte zur Sony A7R VI sich bewahrheiten und welche nicht.
Schon jetzt könnt ihr euch bei ausgewählten Fachhändlern für die kommende Sony Neuheit vormerken lassen bzw. eine Vorbestellung platzieren, zum Beispiel bei Foto Koch, Foto Erhardt oder Calumet.





Die 16 EV Dynamikumfang, mit mechanischem Verschluss, waren ja abzusehen. Wird vermutlich die gleiche (DGO) Technik sein, wie bei der a7V.
Ich meine auch schonmal über das Gerücht dazu gelesen zu haben, ich dachte eigentlich hier, bei Photografix (bei einem der ersten Beiträge zur a7rVI). 🤔
Schön wäre ja, wenn die Serienbildgeschwindigkeit mit mechanischem Verschluss auch mal etwas erhöht werden würde (so auf 12 bis 15 fps).
Meine Zweifel habe ich ja immer noch, was den “vollwertigen Stacked Sensor” angeht. An der Zeit wäre es aus meiner Sicht definitiv, dass der Stacked Sensor auch in dieser Klasse kommt, aber da die a7V auch nur einen teilweise gestapelten Sensor bekommen hat, hege ich da noch gewisse Zweifel. Aber lassen wir uns morgen überraschen.
Wenn es wirklich so kommt, kann man zumindest sicher davon ausgehen, dass dann auch die a7VI, in ein paar Jahren, einen vollwertigen Stacked Sensor bekommt (dann hoffentlich mit 40-45 MP).
Moin Maik,
alsooo… wenn ich mich jetzt technisch nicht ganz sauber äußere – lasse mich leben… Fototechnik ist nicht mein Spezialgebiet. Ich nutze alles, weiß aber nur das Nötigste.
In meinem Umfeld nutzen wir die Z6III und die Z8 paralell… es gibt bei meinen/ unseren Motiven (Aufnahmen in der Natur- Vögelfotografie) kaum Einschränkungen zwischen den beiden unterschiedlichen Sensoren. Wobei rein technisch die Z8 den geeigneteren Sensor hat… und trotzdem. Das mag Zufall sein, aber ich kann nur das beschreiben, was ich wahrnehme. Es gab vieleicht drei- viermal Momente, in denen die Z8 tatsächlich überlegen war – nicht den AF betreffend, sondern bezogen auf die Unterschiedlichkeiten der Sensoren.
Ob gestapelt, teilgestapelt oder nur hochgestapelt – das alles sieht man nicht, auch die 16 Blendenstufen Dynamikumfang sieht man nicht. Das ist alles Marketinggedöns. Man muss abwägen ob man das Geld für die marginalen Vorteile ausgibt.
Natürlich sieht man das. Z.b. bei lautlosem fotografieren bei Kunstlicht. Natürlich ist das dem durchschnittlichen Urlaubsknipser egal.
Sag mal, WRDS, muss diese Polemik sein mit dem Urlaubsknipser? Kannst Du nicht einfach nur sachlich beschreiben, weshalb man die Unterschiede in der Sensortechnik Deiner Meinung nach im fertigen Foto doch sieht? Ein “Urlaubsknipser” wird wohl kaum hier ins Forum finden, die interessieren sich meistens nicht für solche Themen, die hier diskutiert werden. Diskussionen laufen hier wegen solchen Herabsetzungen regelmässig aus dem Ruder oder vertreiben Leute, die damit nicht umgehen können. Finde ich wirklich schade und unnötig.
Welches Forum? Das ist die Kommentarspalte eines Blogs. Zu einem Forum gehört einiges mehr.
Extra für Dich 🤣:
https://www.internet-abc.de/kinder/lexikon/f/forum/
Lenk also bitte nicht ab, sag lieber etwas dazu, weshalb Du andere völlig unnötig als “Urlaubsknipser” bezeichnen musst. Hast Du die Grösse dies im Nachhinein als unnötig anzuerkennen?
Moin,
Ja- ich glaube auch, dass viel Gedöns dabei ist. Tatsächlich gibt es aber Situationen, wo der Sensor der Z8 deutlich weniger negative Effekte zeigt. Selten bei mir, aber nachweisbar. Eines meiner Lieblingsmotive ist mein ehemaliger Rettungshubschrauber… die EC 135 wäre laut Z6III nicht flugfähig… na ja, kein Alltagsmotiv…
Moin Thomas, um das für die jeweiligen, persönlichen Einsatzzwecke abschätzen zu können, hilft natürlich solche Praxiserfahrung, wie Du Du sie mit Deiner Z6III und Deiner Z8 hast sehr. Wie es da mit der a7V, im Vergleich zu einer a1 oder der kommenden a7rVI aussieht, müsste ich tatsächlich erstmal selbst ausprobieren und vergleichen, um wirklich beurteilen zu können, ob der teilweise gestapelte Sensor der a7V für meine Zwecke ausreicht oder mir der vollwertige Stacked Sensor doch relevante Vorteile für mich bieten würde. Was die Serienbildgeschwindigkeit angeht, würde mir die a7V definitiv reichen und deren AF-Performance vermutlich auch. Die Frage für mich wäre da vor allem, wie es mit Rolling Shutter Verzerrungen bei Aufnahmen schneller Bewegungen, bei Nutzung des elektronischen Verschlusses aussieht. Zumindest bei meiner a7IV (mit herkömmlichen 33MP BSI-Sensor) nutze ich für sowas nur den mechanischen Verschluss, weil ich bei schnellen Motiven sonst öfters deutlich sichtbare Verzerrungen habe. Vielleicht wäre Deine Z6III, was das angeht, der a7V gegenüber sogar etwas im Vorteil, weil deren Sensor nur 24MP hat und dadurch auch etwas schneller ausgelesen werden kann. Solch einen Unterschied habe ich z.B. zwischen meiner 24MP a7III und der 33MP a7IV festgestellt. Auch der AF der a7III wird in gewissen Situationen spürbar… Weiterlesen »
Interessant zu lesen! Kurz zusammengefasst: bei der Z6III ist der Ball nicht immer rund… das kann für den einen oder anderen Fotografen von Bedeutung sein…
die Z6 III hat eine Auslesegeschw. von ca 13 ms, die Z8/z9 haben ca. 3.7 ms , und die a7R V hat ca 51ms , die a7 III hat 0 ms , also einen global shutter , somit ist ja auch blitzen bei jeder Verschlußzeit möglich.
Die A7 III hat ganz sicher keinen Global Shutter, du meintest wohl die A9 III, oder?
ja a9 III
Also eigentlich egal ob stacked, teilweise stacked oder gar nicht, Hauptsache sie liefert, was hier versprochen wird. Angeblich 16 Blendenstufen mit einem fully stacked Sensor und 67MP? Sportlich, das glaube ich erst, wenn es von DXO bestätigt wurde!
Lasse mich morgen beim Zahnarzt überraschen…
Sony kann das. Schon der fünf Jahre alte 50MP Sensor der Alpha 1 hatte einen sehr guten Dynamikumfang von 15 Blendenstufen. Kein Vergleich zur Alpha 9.
Nur sieht man vom besseren DR ab ISO 800 nichts mehr.
Dann hoffe ich mal für unseren lieben Dr. Joe, dass der Zahnarzt nicht 16 Blendenstufen tief bohren muss, da hat man dann das volle Erlebnis.
Ist nur Kontrolle!
Einen stacked Sensor betreibt man nicht mit mechanischem Verschluss. Wer das will, kann sich die Kohle sparen.
Also wenn es hilft, warum nicht?! Ich blitze z.B. mit der A1 auch mit dem mechanischen Verschluss, obwohl auch elektronisch möglich ist.
Was “man” angeblich betreibt oder nicht, ist mir da ziemlich egal. Ich richte mich dabei, wie ich meine Kameras verwende, ausschließlich nach meinen persönlichen Anforderungen und Vorlieben.
Mir ging es dabei vor allem um die 16 EV Dynamikumfang, die bei der a7V und scheinbar ja auch bei der a7rVI nur mit dem mechanischen Verschluss möglich sind (und die z.Z. so ja auch keine andere Kamera mit Vollformatsensor bietet).
Ich würde das daher je nach Motiv und Anforderungen abwägen. Bei Motiven, wo mir höherer DR wichtiger ist würde ich daher den mechanischen Verschluss verwenden (Landschaft, Astro, usw. und gelegentlich halt auch bei Wildlife, z.B. im Gegenlicht) und bei Motiven, wo es weniger auf DR und mehr auf hohe Serienbildgeschwindigkeit ankommt, würde ich den elektronischen Verschluss verwenden.
Gestapelter Sensor, teilweise gestapelt? Meine Assoziation ist dabei das berühmte Brett vor dem Kopf ! Wie viele Bilder in der Sekunde sind denn ausreichend wenn man seinen Dackel im Lauf ablichten möchte? Dafür braucht es dann bitteschön unbedingt den Millisekunden schnellen Dackel-Augen AF sonst wird das nix.
Die einzigen Ausstattungsmerkmale welche für mich interessant sind: 16 Blenden Dynamikumfang sowie der offene Bajonettanschluss. Das unterscheidet die neue Sony von ihren Mitbewerbern, sie ist offen für Drittanbieter. Der Preis orientiert sich an den Boliden der Mitbewerber.
Müsste ich mir eine Vollformat DSLM Kamera kaufen stünde an erster Stelle eine Panasonic S1RII (3.200,-), die bietet zwar nur 14 Stufen Dynamikumfang dafür aber z.B den High-Res Handheld-Modus der sogar Fotos mit bis zu 177 MP ermöglicht. Äußerst robust ist sie sowieso. An zweiter Stelle könnte ich mir eventuell vielleicht auch eine Sony vorstellen. Am dritten Platz die Canon EOS R5 Mark II – an der stört mich nur das geschlossene System und der leicht erhöhte Preis.
Es kommt doch immer auf die persönlichen Anforderungen und Einsatzzwecke an. Wer nur Landschaft, Architektur, usw. fotografiert, für den bietet ein Stacked-Sensor natürlich keinen Mehrwert, gegenüber einem herkömmlichen Sensor. In dem Fall spielt der Dynamikumfang natürlich eine viel wichtigere Rolle.
Da ich, neben Architektur- und (Astro-) Landschaftsfotografie auch regelmäßig Wildlife, sowie auch Haustiere in Bewegung fotografiere (von auf mich zu rennenden Katzen, über alle möglichen Vogelarten im Flug, bis zu kleinen, fliegenden Insekten, wie Libellen oder Schmetterlingen), spielt für mich persönlich beides (Geschwindigkeit und Bildqualität) eine relevante Rolle.
Ist doch auch schön, wenn die Kamerahersteller die (sehr unterschiedlichen) Anforderungen und Wünsche von uns Fotografiebegeisterten auch mit den entsprechenden, unterschiedlichen Werkzeugen bedient, die uns dabei helfen, unsere Leidenschaften und Vorlieben ausleben zu können.
Jeder (oder zumindest jeder, der sich gut informiert hat) kauft halt das, was am besten zu den eigenen Motiven und Ansprüchen passt.
Letztendlich gibt es doch auch gar keine schlechten Systemkameras mehr. Egal welchen Hersteller man nimmt, tolle Fotos kann man mit Allen machen und wenn doch nicht, liegt das in den meisten Fällen eher am Nutzer, als am Kamerasystem.
Libellen sind der Hammer! Sie kommen hier seltener vor… es ist eine hohe Kunst! Mir fehlt die Geduld.
Ja, Libellen sind sehr interesante Motive, vor allem im Flug. Und ja, es braucht Geduld, sehr, sehr viel Geduld um sie zu erwischen, und sehr viel Übung:
https://www.rolfcarlnaturfotografie.ch/andere-tiere?pgid=ksegswfd1-6c99d6d7-513f-424d-988f-f28f3388137e
Und bei solchen Motiven zeigt sich auch der Vorteil eines Stacked Sensors. Die Flügel einer Libelle ist sind derart schnell, dass es mindestens 1/8000 s braucht, um die Bewegung einzufrieren. Deshalb sind sie auch verzerrt, wenn sie mit einem normalen Sensor und elektronischem Verschluss aufgenommen werden, also genau gleich wie bei deinen Helikopterfotos.
Stark! Ich schaue dreimal hin…
Besten Dank! Es hat noch mehr fliegende Libellen unter “Andere Tiere”.
Ich kenne deine Seite gut!
Freut mich!
Bei uns im Wendland (Niedersächsische Elbtalaue) kommen Libellen relativ häufig vor. Vor allem Große Heidelibellen und Blaugrüne Mosaikjungfern gibt es hier sehr viele. Im Spätsommer brauche ich da nur an den Deich, hinter unserem Garten zu gehen, da findet man dann eigentlich immer Heidelibellen, Mosaikjungfern und auch einige Schmetterlingsarten.
Hab hier mal meinen “Insekten Ordner” auf meinem Adobe Portfolio verlinkt (leider klappt es nicht dort einzelne Fotos zu verlinken). Auf dem siebenten Foto ist eine Südliche Mosaikjungfer zu sehen, die ich im Flug erwischt habe. Ohne Stacked-Sensor gehört da auch schon etwas Glück dazu, die so zu erwischen. Aber man kann es einigermaßen abschätzen, wenn man die Libellen eine zeitlang beobachtet, denn oft fliegen sie immer wieder die gleichen Plätze an.
Maik Richter – Makro / Insekten, usw. – by Maik Richter Photography
Ziemlich zum Ende des Ordners hin ist auch noch eine Große Heidelibelle (Männchen) im Flug zu sehen (habe ich gerade hinzugefügt, bin auch noch dabei, das Portfolio zu aktualisieren, bei vielen Fotos in den anderen Ordnern fehlt auch noch die Beschriftung). Evtl. kommen heute oder in den nächsten Tagen auch noch ein paar neue Fotos dazu. In dem Portfolio sind bisher ja nur einige meine Fotos, die in den letzten 17 Jahren entstanden sind (2009 hatte ich meine erste, digitale Systemkamera, eine Canon EOS 450D).
Beeindruckende Daten, wenn sie denn in der Realität standhalten.
Aber ehrlich gesagt reichen mir 24 Mpix, mehr will ich gar nicht.
Aber 16 Bit Dynamik sind schon etwas.
Bei Sony gefällt mir, das sie das Bajonett für Fremdhersteller geöffnet haben, gar nicht gefällt mir die Handhabung und der knappe Platz zwischen Handgriff und Bajonet bei Sony, schlecht für Handschuhe.
So bin ich denn beim Vollformat auch von Sony auf Lumix umgestiegen und hab es nicht 1 min. bereut, im Gegenteil.
Ein Hersteller der sein Bajonet nicht freigibt wie Nikon und Canon kommt mir sowieso nicht mehr in den Fotorucksack, nach meinen schlechten 20- jährigen Erfahrungen mit Nikon F.
Ein Österreichischer Professor der Fotografie hat mal zu seinen Studenten gesagt, „Schaun‘s net auf die Gravur, machen’s endlich a Build“!