Kameras Sony

Sony ist nun in China die Nr. 1 bei Vollformatkameras

Sony ist seit März in China die Nr. 1 im Bereich der Vollformatkameras. Man ist also – zumindest vorerst – an Canon vorbeigezogen.

Sony auf dem Vormarsch

Sony hat vor einiger Zeit angekündigt, bis zum Jahr 2021 Marktführer werden zu wollen. Diesem Ziel ist der Hersteller nun ein ganz kleines Stück näher gekommen, denn seit März ist Sony in China die Nr. 1 im Bereich der Vollformatkameras. Das hat Sony kürzlich bei einer Präsentation in China bekanntgegeben. Die Daten für die Statistiken wurden von GFK gesammelt. Im April soll der Abstand zwischen Sony und Canon noch größer geworden sein.

Selbstverständlich ist China nur ein einzelnes Land – doch es ist eben ein verdammt großes Land mit seinen 1,4 Milliarden Einwohnern und somit ein extrem wichtiger Markt für die Kamerahersteller. Interessant ist außerdem, dass Sony davon spricht, inzwischen auch in den USA, Japan und in Deutschland die Nr. 1 bei Vollformatkameras zu sein.

Sony A7 III für Erfolg verantwortlich

Ein schöner Erfolg für Sony, der aber definitiv nicht überbewertet werden sollte. Denn woher der Anstieg der eigenen Verkaufszahlen kommt, ist klar – schließlich wurde Ende Februar die Sony A7 III vorgestellt. Und die scheint sich bisher, wie auch im Vorfeld von vielen prognostiziert wurde, sehr gut zu verkaufen.

Canon und Nikon haben in den letzten Monaten keine neue Vollformatkamera auf den Markt gebracht. Macht also Sinn, dass Sony aktuell mehr neue Vollformatkameras verkauft als die Konkurrenz.

Sobald Canon und Nikon ihre eigenen spiegellosen Vollformatkameras auf den Markt bringen, könnte sich das Blatt aber wieder wenden. Wobei natürlich aktuell auch einige Kunden zu Sony wechseln – und die werden vermutlich nicht wieder zu ihrem alten Hersteller zurückgehen. Man darf gespannt sein, wie sich die Marktlage in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

via: Sonyalpharumors

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.500 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

51 Kommentare

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  • Früher sagte man bei uns „was schert es mich´s wenn in China eine Tasse runterfällt“ aber wenn ich meinen VW – Ingenieur-Nachbar immer so ernst von VW´s China – Markt reden höre denke ich das so eine Meldung von Mark hier auch nicht so einfach unter den Tisch gekehrt wird – oder ?
    Bin mal gespannt auf die Meinung warum das wohl so eingetreten ist …

    • Hallo Gustav
      von 1996 bis 2007 war ich beruflich 23 mal in China, etwa ein Drittel von ganz China bereist. 1996 waren in Shanghai noch 95% der Verkehrsteilnehmer Fahrradfahrer, ab 2000 hat man kein Fahrrad mehr gesehen. 1998 sagte ein hochrangiger Chinese zu mir: „Im Jahr 2010 werden wir die grösste Wirtschaftsmacht der Welt sein und die erste Nation die zum zweiten Mal die mächtigste der Welt sein wird“. Schon bei meinem ersten Besuch merkte ich, dass wir bald „Entwicklungsland“ sein werden. Ich mit 162 Folien angereist, konnte diese nicht zeigen, da China schon mit USB-Sticks arbeitete, die bei uns noch nahezu unbekannt waren. Ok, es hat etwas länger gedauert, bis die Chinesen zur mächtigsten Nation wurden, aber sie zu unterschätzen und ihnen quasi unser gesamtes know how zu schenken und sie damit gross zu machen war der grösste Fehler, den die westliche Welt je gemacht hat. Inzwischen zählen etwa 400Millionen Chinesen zum Mittelstand und zur Oberschicht, das sind fast so viele wie die EU Einwohner hat. Da kann man noch viele Sonys verkaufen.

      • Joe,
        da muss man garnicht bis China reisen 😀 bei manch einer deutschen Schule ist ja „Internet“ immer noch ein Fremdwort 😂

      • Hallo Joe …
        Das war bestimmt eine bleibende Erinnerung so ein Land zu besuchen – 1 Milliarde Menschen – was für eine Zahl – und mit wachsendem Wohlstand was für ein Markt …
        Nur ich denke das die ehrgeizigen Chinesen früher oder später sowieso unser technisches know how sich auf irgendeine Weise beschafft hätten – wenn sie es nun 10 Jahre früher besitzen – was solls …
        Ich denke das die große Zeit des Abendlandes sowieso ihren Zenit erreicht hat und es in ferner Zukunft etwas mehr Bescheidenheit geben wird und wenn wir mal nur noch Arbeitslose haben und kein Geld für chinesischen Import mehr da ist dann müssen wir eben wieder von vorn anfangen – mit Textilien – Schuhe Spielzeug usw fort herstellen – so ist wieder Arbeit da und die Wertschöpfung bleibt im Lande …
        Gut gesponnen, nicht wahr?
        Viele Grüsse … Gustav

      • Joe, Gustav,

        ihr seht das beide richtig, China ist auf dem Weg zur Weltmacht. Um bei der Fotografie zu bleiben, stellt China heute schon überragende Stative her, nämlich Sirui. Das ist einfach mechanisch vom Feinsten, top Zubehör und 5-jährige Garantie (und produziert nach DIN). Ich habe zwei davon; ein Reisestativ und das wasserdichte Spitzenmodell. Ich bin von der Qualität total begeistert.

        Langfristig sind sich die Ökonomen einig, dass die alt eingesessenen Industrienationen wie USA, EU und Japan ihren Zenit überschritten haben und aufstrebende Emerging Markets dereinst die Weltwirtschaft dominieren werden. Einen Vorgeschmack auf das, was auf uns zukommen wird, sehen wir jetzt schon am Beispiel Chinas. Aber auch Indien, das heute schon auf dem Softwarebereich eine grosse Rolle spielt, und andere asiatische und auch südamerikanische Staaten werden die Zukunft sein. Nicht umsonst sagte einst Marc Faber, einer der rennomiertesten Börsenexperten weltweit, dass er seine Kinder in den Chinesischunterricht schickt. Interessant, oder nicht? Ich bin übrigens überzeugt, dass wir in nicht allzu weiter Zukunft Topkameras von Chinesischen Unternehmen sehen werden. Wetten?

      • …wir können ja nicht einmal mehr einen Flughafen bauen, vielleicht sollte man zukünftig für solche Projekte chinesische Baufirmen beauftragen 🤔

      • @Mirko

        das war ein Missverständnis, das sollte wohl ein Bahnhof werden, kein Flughafen – obwohl, Bahnhof können wir auch nicht.

        Aber im Ernst, wir sollten in Europa endlich eine Software Revolution starten um Mikrosoft, Google, Facebook und Co. eine echte Konkurrenz zu bieten und damit neue zukunftsträchtige Arbeitsplätze schaffen. Denn die Autos kommen übermorgen auch nicht mehr aus Europa, sondern aus China. Eine Porsche Cayenne Kopie – die übrigens sehr gut gemacht ist – wird dort für weniger als 14’000.-€ verkauft. Und es muss doch nicht sein, dass meine E-Mail hierher zu Photografix zuerst noch über die USA laufen muss, spätestens seit Snowden hätten in der EU die Alarmglocken klingeln müssen und entsprechende Aktivitäten gefördert werden müssen. Aber wie war das noch: hätte, hätte Fahrradkette. Wobei, ich habe in meinen Vorlesungen auf diese Problematik nachweislich schon 2001 hingewiesen.

      • Prognosen der Ökonomen haben immer die sehr grosse Unsicherheit in sich, dass sie die möglichen politischen Entwicklungen und deren Einfluss auf die ökonomische Entwicklung nicht berücksichtigen. Gerade und ausgerechnet für China und Indien sind dies die heute schon vorhandenen, militanten und seperatistische Interessen verfolgende Volksstämme sowie die riesigen Unterschichten/Wanderarbeitergruppen, die es auf Dauer nicht hinnehmen werden, dass sie vom Wohlstand ausgeschlossen sind und unter erbärmlichen Bedingungen für die Mittel- und Oberschicht schufften. Vor allem im quasi-diktatorisch regierten China wird dies auf lange Sicht so wie bisher nicht weitergehen. Also erst einmal abwarten, wie sich die nächsten 30 Jahre innenpolitisch und im Verhältnis zu den Nachbarn, beispielsweise im südchinesischen Meer entwickeln werden.

        Joe, wenn Du keinen US-amerikanischen E-Mail Provider hast und dein ISP seine Server nicht in den USA stehen hat, was bei einem CH-Provider sicherlich der Fall ist, dann gehen heute schon Deine E-Mails nicht zwingend über die USA. Das ist ja auch der Grund dafür, weshalb der CIA und die NSA ua am grössten Internentknoten der Welt, in Frankfurt, massenweise Daten abgreifen.

      • Thomas,

        ich gebe zu: nichts ist sicherer als die Unsicherheit. Dennoch bleibe ich dabei, dass Indien und China die kommenden Weltmächte sein werden. Vielleicht nicht in 20, aber in 50 Jahren. China hat schon heute Deutschland als Exportweltmeister abgelöst.

      • Hallo Rolf,

        das ist Dir natürlich unbenommen und ich kann und möchte auch sicherlich nicht das Gegenteil beweisen. China ist ja zudem heute schon eine der beiden aktuell existierenden Weltmächte, wobei das Momentum klar für China spricht. Wenn man aber berücksichtigt, was alles in den letzten 50 Jahren passiert ist und an neuen Technologien entwickelt wurde und was heute schon an politischen Unsicherheitsfaktoren vorhanden ist, dann bin ich eben mehr als vorsichtig, mit solchen Langzeitprognosen zu hantieren. Wer hätte denn vor 50 Jahren mit einer Wiedervereinigung Deutschlands und einem Abzug von 3 Alliierten Siegermächten aus Deutschland gerechnet? Wer hat einen (friedlichen) Zusammenbruch der damals 2. Weltmacht, der Sowjetunion, prognostiziert? Wer hat eine industrielle und gesellschaftliche Revolution durch die Datenttechnik vorhergesehen, der ganze Industriezweige neu geschaffen und andere hat verschwinden lassen? Kaum jemand und die aktuelle Entwicklung ist noch viel schneller als jene der letzten 50 Jahre. In China ist gesellschaftspolitisch jede Menge Dampf im Kessel und ich bin mal gespannt, ob das Riesenreich in dieser Form weiter regierbar ist, ich glaube es eher nicht. Ach ja, was wir ganz vergessen, Afrika wird nach meiner Prognose in den nächsten 50 Jahren massiv auf die Weltgeschichte Einfluss nehmen und viel stärker als bisher das Weltgeschehen beeinflussen und sei es nur durch eine Massenbevölkerungswanderung Richtung Europa und vielleicht auch Richtung Asien.

      • Da kann man noch viele Sonys verkaufen – ja, aber diese werden bald in China herzustellen sein. Inzwischen brauchen die Chinesen unser know how kaum noch. Sie haben inzwischen Hundertausende exzellente Ingenieure und Wissenschaftler aller Fachgebiete, und sind technisch absolut an der Spitze. Und sie werden auch den Markt für Elektromobile aufrollen. In spätestens drei Jahren bis fünf Jahren sind sie auch hier Marktführer. Denn sie haben vor allem massentaugliche Fahrzeuge zu günstigen Preisen, die für die hiesige Verkehrsstau – Landschaft völlig ausreichen. Dann wird es in der Automobilindustrie, und nicht nur dort, ein Heulen und Zähneklappern geben, und eine riesige Arbeitslosigkeit. Und auch das autonome Fahren beherrschen die Chinesen bald. Unsere Populärtechnik-Medien haben das überhaupt noch nicht mitbekommen; auch ich möchte photografix dringend empfehlen, mal eine Dienstreise nach China zu machen

      • Guten Abend Thomas,
        Du sprichst vom „Dampf im Kessel“ bezüglich China und den „Wanderarbeiter“ …..warum nach Asien abschweifen, besuche mal eine „Baustelle“ in Deutschland…da wird schon lange kein „deutsch“ mehr gesprochen 😉 Wanderarbeiter haben wir doch hier vor der eigenen Haustür da brauch man nicht auf China schauen. Dampf im Kessel gibt es auch direkt vor der Haustür, AfD Wähler fallen nicht einfach so vom Himmel, Schwedendemokraten könnten den nächsten Staatsminister stellen, Holland,Dänemark,Norwegen,Frankreich, Italien usw. überall „frustrierte“ Bürger….könnte passieren das mitten in Europa der Kessel überkocht bevor in China das Wasser überhaupt zu Sieden beginnt 🤔

      • Thomas,

        du hast recht, die Zukunft ist nur schwer vorherzusehen; Kriege und andere Katastrophen könne das Weltgefüge komplett durcheinander bringen. Bei China bin ich mir jedoch relativ sicher, dass es die Wirtschaftsmacht Nr. 1 werden wird, bei Wachstumsraten von 8 – 10 % über die letzten 20 Jahre.

        Afrika ist die grosse Unbekannte, da gebe ich dir recht. Ein mächtiger Kontinent mit unglaublichem Potenzial. Da bin ich wirklich gespannt, was wir sehen werden und vor allem, ob wir das noch erleben werden.

        Siehe auch den Kommentar von Frank Becher. Ich finde den Ansatz durchaus plausibel.

  • Gratulation an Sony, denn in der chinesischen Feriendestination rund um Eiger, Mönch und Jungfrau waren bei meinem letzten Urlaub vor 2 Jahren die Chinesen vor allem mit Canonboliden unterwegs, dies ganz im Gegensatz zu den Japanern, die eher auf Kompakte und Schmartfon zählen.

    Bin ja mal gespannt, was ich bei meinem nächsten Urlaub im Berner Oberland und in Luzern beobachte. Aber dieses Jahr geht es zunächst mal in Wallis. Für die, die die Schweiz nicht so gut kennen, dort kommt das Matterhorn, das Fondue und das Raclette her. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, bin ja der absolute Asienexperte vor Ort …

    • Rolf … das Matterhorn wird doch nicht etwa auch noch zu uns kommen?
      Fondue und Raclette sind schon da …
      Gut das Du mir Nachricht darüber gibst wenn es soweit ist …
      Dei dankbarer Gustav …

      • Die glänzenden Hörner (Glanzerhorn) sind ja schon hier, da kann das matte Matterhorn auch ruhig noch kommen. 😉

        Ihr zwei beide scheint euch ja schon lange zu kennen, aber irgendwie auch nicht soooo gut,… Eine der interessantesten Dinge hier im Forum 😉

      • Roland – ich bin erst seit kurz vor Weihnachten 17 dabei, aber hatte mit Rolf immer guten netten Austausch… Er nimmt die Fotografie so ungefähr als seine Passion wahr während ich mehr Spaß an meiner Knipserei habe und es locker sehe (und wohl auch nicht so viel Zeit dafür hatte und mir auch üblerweise nicht nehme) …
        Das soll aber nicht heißen das Rolf keinen Spaß hat – ach zum Teufel – ich finde nicht die richtigen Worte …
        Vielleicht gebe ich auch hier etwas zuviel von mir preis aber etwas kennen sollte man sein Gegenüber auch – dann entwickeln sich solch schöne Kontakte wie mit Rolf und Dir und ein paar anderen …
        Der besagte Luchs war ein paar Monate bei uns im Forst und ich habe ihn mehrmals gesehen aber niemals knipsen können da er sofort wieder verschwand.

      • Hallo Gustav,

        das mit dem Preisgeben des Persönlichen ist schon so eine Sache – da ticken viele junge Leute anders: Nicht immer zum eigenen Wohl…. Ich habe vor ein paar Jahren mal Post von einem Inkassounternehmen bekommen, weil jemand bei Ebay ein Konto auf meinen Namen eröffnet hat und dann natürlich auch „eingekauft“ hat. Ging gut für mich aus, war aber ärgerlich.

        Kurz vor Weihnachten 17 ist nicht so lange, wie ich vermutet hätte. Ich habe da eine ganz blühende Phantasie: Da gibt es Fotograf(Innen ;-)en, die sich auch schon mal zum Fotografieren getroffen haben und dann – irgendwie – in Kontakt bleiben und sich wieder treffen etc…

        Der Unterschied zwischen Fotografen aus (mit!) Passion und den Anderen erkannt man oft schon an der Sprache. „Knipsen“ spricht schon etwas gegen Leidenschaft. 😉

        Und zum anderen Post „wo ist der Genossenschaftsgedanke geblieben?“ Ganz exakt, aber an der Intention der Frage vorbei,: da, wo er immer schon war, gut versteckt im Ideenhimmel. 😉

        Ich weiß nicht, ob dieser Gedanke wirklich jemals breite Kreise erreicht hat. Die meisten nehmen, was sie kriegen. Ich kenne z.B. Raiffeisen auch unter dem Namen „Raffeisen“. Mit der örtlichen Raiffeisenbank habe ich überwiegend schlechte Erfahrungen gemacht, obwohl ich zunächst ganz begeistert war – letztlich ist der Genossenschaftsgedanke dort zumindest nicht auffindbar, dafür aber „Verbundgeschäfte“ (Cross-selling: Bausparen, Versicherungen…) über alles. Und Professionalität – tja, kaum nachweisbar 😉 Genossenschaftsanteile habe ich übrigens auch (noch 1 oder 2 oder 3). Ich hatte früher sogar noch mehr, die habe ich aber verkauft. Warst Du schon einmal auf einer Mitgliederversammlung ? (Sicherlich wohl) – Ich war auf mehreren und es war sowas von enttäuschend…. Alle kommen zum Buffet, und nur deswegen, – alles umsonst, und Abstimmungen etc. werden schnell und pro forma – durchgezogen, damit es bis zum Bier nicht solange dauert… Letztlich wie in der DDR. ;-(

        Und deine Anschlussfragen:
        Einzelhandel ?
        Kleine Handwerker ?
        Kleine Bauern ?

        Das ist die eine Sache. Die andere ist die, dass viele von denen oft Kasse gemacht haben, auf Kosten ihrer Mitbürger – ich denke nur an das lukrative Bestattungswesen: Was die örtlichen Bestatter an den Toten so verdient haben (und es noch tun – ich habe in den letzten Jahren 2 Beerdigungen organisiert), tja… Oder örtliche Optiker – was haben Brillen gekostet, bis Fielmann die Preise gedrückt hat. Oder örtliche Bauunternehmer – oft in kleinen „Kartellen“ organisiert… Und man denke nicht, dass die Qualität bei den kleinen „Örtlichen“ immer gestimmt hat – mir wurde einmal ziemlich detailliert geschildert, wie man nicht lotrechte Mauern mittels genügend Putz lotrecht erscheinen lässt. Und von diesen „Maßnahmen“ gibt es ja jede Menge… Nicht dass deswegen die neuere Zeit paradiesisch ist, aber früher war sie es eben auch nicht.

        Aber vielen Dank für deine Beiträge zu diesen interessanten Diskussionen!

        Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende

        Roland

      • Gustav,

        das Matterhorn ist eine ehrwürdige Diva, die kommt nicht, die erwartet schon, dass man ihr eine ehrfürchtige Aufwartung macht. Und es ist auch keineswegs so ein Glanzerhorn, mit dem es Roland vergleicht. Denn dieses kennt kein Mensch, das Matterhorn hingegen 99 % der Asiaten und 99.9 % der übrigen Erdbevölkerung, also ähnliche Zahlen wie beim Mount Everest.

        Und mit der Fotografie hast du schon recht, das ist momentan meine Lebensaufgabe. Aber es gab auch schon Zeiten, nach der analogen Fotografie z.B, da habe ich 10 Jahre keine Kamera angerührt. Es macht mir einfach Spass, ich bin viel draussen in der Natur und die Fotografie ist eine zusätzliche Motivation dazu, immer wieder an schönen Orten unterwegs zu sein. Was will man mehr vom Leben?

        Aber ich verstehe auch, wenn man ab und zu auch einfach nur geniessen möchte und nicht immer den Fotoblick drauf haben möchte. Meine Partnerin z.B. lässt ihre Kamera auch öfters mal zu Hause, weil sie einfach nur die Natur geniessen möchte. Ich selber kann das eher weniger, weil ich dann immer das Gefühl habe, etwas zu verpassen.

      • Ach Rolf …
        Jetzt lese ich Dich hier noch …
        Ich war heute noch lange draußen unterwegs und habe unserem Jagdpächter mit meinem Radlader einen Hochsitz auf einem unserer Felder aufgebaut da er in der nächsten Zeit die Wildschweine erwartet.
        Meine Kamera schaukelt auch immer mit herum da auch ich immer denke ich verpasse was – aber so ist es auch…
        Mit dem Schlepper komme ich dicht an Tiere heran – das kennen sie und wenn ich nicht absteige kann ich gute Aufnahmen machen. So mache ich es auch mit den Wildkatzen wenn sie sich zeigen.
        Auch das Reh äst ruhig weiter – na ja sie wissen das ich ein Tierfreund bin …
        In jungen Jahren haben meine Frau und ich uns vorgenommen wenn der Betrieb an die Jungen geht das wir dann reisen wollten – da hat das Schicksal bei meiner Frau dazwischengefunkt – das haben wir abgehakt – und Tanzen geht auch schon über 20 Jahre nicht mehr – aber bei uns zu Haus ist es schön und wir wohnen in einer wunderschönen Landschaft – sind immer draußen an der guten Luft und bei den regelmäßigen Reha-Aufenthalten meiner Frau in diversen Kurorten nehme ich mir „Urlaub“ – begleite sie und wir haben dort Zeit schöne Aufnahmen zu machen.
        So sind wir beide zufrieden – halten zusammen und denken an alte Zeiten mit Rockn-Roll usw …
        Ich freue mich das ich Dich bei meiner Antwort an Roland richtig eingeschätzt habe und Du kennst mich ja auch schon etwas und weißt das ich gerne mal einen Scherz und Wortverdreher loslasse und so habe ich das mit dem Matterhorn auch gemeint. Wenn wir mal weit reisen gehts nach Cuxhaven – zu meinem Freund – einem Berufskollegen – die haben ein Ferienhaus wo wir dann in der Nachsaison immer eine schöne Zeit uns machen und da gibts keine Berge – das richtige für unsere müden Beine …
        Einen schönen Sonntag wünscht … Gustav

      • Ha Gustav, da habe ich als Städter Dir als LANDwirt sogar etwas voraus, nämlich selbst angefertigte Fotos von Luchsen. Bei uns im Waldtierpark sind auch Luchse vorhanden, die ein riesiges Gehege haben. Um dies zu umwandern, benötigt man ca 1 Stunde und mit etwas Geduld und mit mehrmaligen Versuchen, bekommt die Luchse auch zu Gesicht bzw vor die Linse. Das sind faszinierende und wunderschöne Tiere.

  • mit der a7iii geht sony auf jeden fall einen interessanten weg. als kleiner fan meines samyang 12mm f2, wird sony durch die neuen samyang-objektive ein stück interessanter. diese sind ja tatsächlich auch erschwinglich und wenn ich nach dem 12mm gehe, bestimmt auch nicht schelcht.

    suche ich nun bei flickr nach bildern die mit alten manuellen 80er jahre objektiven erstellt wurden, bemerke ich sehr oft, daß diese im asiatischen raum aufgenommen werden. da man, wie ich für mich feststellen musste, mit einigen spielereien bei spiegellosen systemkameras mit manuellen objektiven sehr gut zurecht kommt, ist es logisch zu einer solchen spiegellosen zu greifen. wünsche ich viel spielraum für tiefenschärfe, bleibt nur noch kleinbild und somit, ich lasse mich gerne korrigieren, leica und sony.

    kurz; systemkamera + manuelles objektiv + kleinbild + fokus peaking = sony oder leica.

    stelle ich mir nun die frage auf welches system ich umsteigen würde wenn ich auf kleinbild digital wechseln müsste, blieben für meine interessensgebiete und im „hobbybereich“ zwei systeme übrig. sony und pentax. also für mich verständlich, daß im asiatischen markt sony so erfolgreich ist.

    • @ Daniel
      „suche ich nun bei flickr nach bildern die mit alten manuellen 80er jahre objektiven erstellt wurden, bemerke ich sehr oft, daß diese im asiatischen raum aufgenommen werden. da man, wie ich für mich feststellen musste, mit einigen spielereien bei spiegellosen systemkameras mit manuellen objektiven sehr gut zurecht kommt, ist es logisch zu einer solchen spiegellosen zu greifen…..
      Kein AF ist ok, wenn man keine „bewegten“ Bilder fotografiert, also Landschaft, Architektur, Portrait sind wohl noch ok, aber ich kann mich damit nicht anfreunden, mein 18mm Zeiss liegt nahezu unbenutzt im Fotoschrank, möchte gar nicht ausrechnen wie viel mich jedes einzelne Foto letztlich gekostet hat. Verkaufe es zu einem Drittel des Neupreises falls jemand interessiert sein sollte.

  • Auf ZDF INFO lief mal eine schöne Doku über Kodak „von der Nummer 1 in die Pleite“. Nach der „Marktöffnung Chinas“ investierte Kodak Millionen in der Hoffnung Geld dort verdienen zu können aber die Chinesen übersprangen den Film und griffen gleich zu „digital“
    Junge Chinesen aus der neuen Mittelschicht werden wohl vermehrt auf DSLM setzen von daher….😉

    • Genau! Sagte ich doch schon weiter oben, ich hatte noch Overheadfolien die hatten schon USB-Sticks – das nennt man übrigens „frog-legging“, also man überspringt eine Entwicklungsstufe.

  • Guten Tag …
    Da ich Eremit in meinem Dorf inmitten des Waldes abgeschieden von der pulsierenden Welt nun von Euch so gut informiert über die neuen Herren der Welt wurde ( welche m i c h aber wohl nicht mehr dominieren werden) – stelle ich hiermit fest das ich doch wohl nicht so ein Einzelgänger mit meinen Sonys bin und als Bauer auch wohl nicht so sehr aufs falsche Pferd gesetzt habe …
    Das setzt mich – wie ihr wohl erwarten würdet – aber nicht besonders in Euphorie denn im Leben geht es oft auf und ab und wer heute oben ist kann morgen unten sein …
    So ging es meinem Freund Erich der nach seinen 3 Schüssen auf die Scheibe euphorisch als der neue Dorfkönig gefeiert wurde …
    31 Ring … Klasse …
    Während er umarmt wurde stellten die Richter fest das auf seiner Scheibe 4 Löcher waren und auf der seiner Nachbarin nur 2 …
    Sie hatte einmal auf seine geschossen (versehentlich? – wahrscheinlich) …
    Das wars also mit der Königswürde …
    Aber das war es uns doch wert ihm eine Schützenscheibe zu spendieren wo draufstand :
    Erich … König für 5 Minuten …
    Dieses sage ich zum Trost an die lieben Canon und Nikon – Freunde die ja ihre „Könige“ noch erwarten …
    Übrigens regnet es bei uns schön sacht – es ist ein richtiger sogenannter „Bauernsonntag“ (wo man mal draussen nichts machen kann – den gibts auch mal alltags – nur zur Information an Nichtfachleute) …
    Gut das ich nicht der einzige Ausschweifer hier bin aber nach den vielen Beiträgen über Schlitzaugen (sind Wachsam) und gutes Essen – über Genossen und deren Machenschaften – über das wandernde Matterhorn und Linsen ohne AF wurde es Zeit das mal wieder eine Kleinigkeit zum Thema geschrieben wurde – nicht wahr?
    Viele Grüsse … Gustav

    • @ Gustav

      Was haben diese landwirtschaftlich gut gemeinten Kommentare mit dem Thema zu tun? Hier sollten sich einige mal bitte ihre e-mail Adressen austauschen und untereinander schreiben, wenn es Draußen regnet.

      Zum Thema Sony: Auch ich habe den Absatz von Sony gestärkt, auch wenn mein Kauf der A7 III nicht auf dem Konto der Chinesen angerechnet wird. Aber vielleicht habe ich die gleichen Gründe gehabt wie ein Chinese:

      – Vollformat gut ausgestattete für knapp über 2000 Euro,
      – großer Akku
      – mit Adapter können Fremdobjektive genutzt werden
      – sehr guter Autofokus
      – Joystick
      – klappbares Display
      – hoher Dynamikumfang
      – sehr gute Videoqualität

      Was mich nicht überzeugt ist der Sucher, mit der relativ geringen Auflösung. Das kann eine Fuji XH1 z.B. wesentlich besser.

      Ein sehr leichtes und mit 270 € günstiges Objektiv von Samyang (35mm /2.8 af) habe ich mir dann doch noch dazu geholt, denn die Augenerkennung funktioniert mit dem Metabones Adapter nicht.

      Sonst ist die Sony A7 III meiner Canon 5d mark 4 in vielen Belangen überlegen. Bin mal gespannt wie nun Canon reagiert um gleich zu ziehen.

      • …es zwingt Dich doch keiner die landwirtschaftlichen Kommentare zu lesen aber dennoch Glückwunsch zu Deiner Sony 📸

      • Jetzt ist die Blog-Polizei also da…

        Hallo Ronikon! 😉

        Ich kann mich Mirko nur anschließen – Du musst es nicht lesen und Gratulation zur Kamera und zum Objektiv, das ja recht überzeugend sein soll. Einen besseren Sucher als die 7iii hat ja die Sony A 9 – der ist vergleichbar mit dem von der Fuji, aber irgendwo muss ja gespart werden – bei dem Preis… Sony kann das also auch.

        Und nochmals zur Landwirtschaft – ich finde diese Kommentare hier fast durchgehend (bis auf die ökonomisch-verzweifelt-pessimistischen 😉 sehr bereichernd! Wenn man sie liest, findet man sogar Hinweise darauf, wo und wie Luchse und Wildkatzen – auch Rehe – zu fotografieren sind. – Ich würde gerne mal eines der Fotos sehen! 😉

        In diesem Blog geht es ja vor allem um „Gerüchte und News zu kommenden Kamera Neuheiten.“ (siehe ganz unten) Dazu passt dein Beitrag auch nicht zu 100%, denke ich. 😉 Ich habe damit allerdings auch kein Problem. Ich finde den Austausch, den hier einige ältere und auch jüngere Fotografen zu Themen links und rechts von der Fotografie pflegen, ehrlich gesagt, ziemlich erfrischend und lese die Beiträge gerne.

        Eine schöne Woche wünsche ich Dir!

        Roland

      • Ronikon,

        ich hätte da noch eine Frage: Was hat ein Billigobjektiv von Samyang mit den Verkaufszahlen von Sony Vollformatkameras auf dem Chinesischen Markt zu tun? Glaubst du wirklich, dass ein Chinese, der sich eine A7 III leisten kann, so etwas drauf schrauben will?

        Also da fand ich jetzt den Artikel mit der Landwirtschaft doch noch etwas interessanter.

      • Guten Abend Rolf,
        mal abgesehen von der Bemerkung gegenüber Gustav muss ich Ronikon zustimmen was Samyang betrifft. Die Objektive sind wirklich nicht schlecht, natürlich gibt es bessere aber nicht in diesen Preis/Leistungsverhältnis. Habe selbst das 8 & 12 mm von Samyang und kann mich nicht beklagen…..

      • Danke …
        Manchmal ärgere ich mich auch über mich selbst – denn ich meine es eigentlich immer gut – bin offen und hilfsbereit und stehe zur Verfügung wenn man mich braucht .
        Darum hat man mich früher auch mit Vertrauen bedacht aber es hat viele viele Momente gegeben wo ein paar Wörter einem ders gut meint dann Magenschmerzen bereiten …
        Früher habe ich dann an meine Frau und ans Zuhause gedacht und hier denke ich dann an Euch und dann gehts wieder …
        Viele Grüsse Gustav …

      • @ Roland Reiske

        „…bis auf die ökonomisch-verzweifelt-pessimistischen 😉 sehr bereichernd! Wenn man sie liest…“ . da belehrst Du den Ronikon mit „…Du musst es nicht lesen…“ und Du selbst machst genau das Gleiche, dachte schon ich könnte den „Kevin“ vergessen, aber ich lag wohl leider doch richtig mit meiner Einschätzung, schade (smiley).

      • Tja joe(y),

        Freunde werden wir wohl nicht. Mir ist egal, was Du vergisst und was nicht. Also Kevin oder Markus oder was auch immer… Wenn mal rekapituliere, auf welchem Niveau Du so argumentierst, dann vielleicht eher „Albert“.

        Wenn ich das hier richtig verstehe, dann wirst Du von Gustav recht wert geschätzt. Das ist schön für Dich – ich teile die Einschätzung jedenfalls nicht. Das muss nicht weiter interessieren, aber Du hast dich jetzt an mich gewandt und mir doch in deiner Großzügigkeit von einem beinahe stattgefundenen Sinneswandel berichtet, der mich wirklich nicht interessiert.

        Und jetzt zu dieser Aussage:

        „da belehrst Du den Ronikon mit „…Du musst es nicht lesen…“ und Du selbst machst genau das Gleiche“.

        Ich belehre ihn (mit x) und mache dann genau das gleiche (mit x?). Aha. Grammatisch wird sonst nix draus. 😉

        Ich versuche mal das principle of charity, dass man auf schwache und fehlerhafte Argumente anwendet:
        Ich sage ihm, er muss es nicht lesen. Das ist wohl gemeint. Aber was weiter?
        Dass ich es gelesen habe – den Text? Wenn es das ist, dann ist es eines der leichtesten Dinge zu zeigen, dass es nicht dasselbe ist:
        1. Etwas nicht lesen müssen
        2. Etwas lesen.

        Wenn ich 1. negiere, dann ergibt sich, dass es nicht der Fall ist, dass man etwas nicht lesen muss. Die nächste Negation hebt die erste dann wieder auf.
        Negiere ich das 2., dann ist es nicht der Fall, man etwas liest/gelesen hat…

        Auf keinen Fall komme ich durch irgendeine logische Umformung zu einem „müssen“ bzw. zu dessen verschwinden.

        1 und 2 sind sowas von verschieden… Ich könnte noch weiter gehen und schauen, was diese Aussage sinnvoll machen würde, obwohl es nicht in ihr enthalten ist – formulieren ist ja nicht jedermanns Stärke:

        Ich habe R. gesagt, er muss ja nicht lesen (was ihn stört), habe dann aber gelesen, was mich stört.

        Da mich das stört, hätte ich es ja unterlassen können – genau wie Ronikon es hätte unterlassen können den/die Post(s) zu lesen.

        Das haut von der Semantik her hin, hat aber mit der Aussage, „Du selbst machst genau das Gleiche“ nix zu tun.

        Ich habe auf seinen Post hin, in dem er sich über andere Post beschwert hat, darauf hingewiesen, dass er diese Post nicht lesen muss. Das heißt nicht, dass mich irgendetwas in seinem Post gestört hat und ich mich darüber beschweren wollte oder würde.

        Also: „Du selbst machst genau das Gleiche“=falsch

        So, das war’s – extra einfach für Joey – simpler geht`s nimmer 😉

      • @Roland Reiske

        Oh Gott, geht’s noch länger? Also ich hab’s nicht gelesen, weil es mich nicht interessiert und mich seitenlanges Geschwalle langweilt. Keine Angst ich werde dich auch in Zukunft nicht mehr lesen und schon gar nicht kommentieren.

        Siehst Du, es geht auch kurz!

      • @joe:

        Oh Gott,
        Etwas devot, aber passende Anrede 😉

        geht’s noch länger?

        Klar doch!

        Also ich hab’s nicht gelesen, weil es mich nicht interessiert und mich seitenlanges Geschwalle langweilt.

        Glaub ich sofort – ist auch intellektuell fordernd….

        Keine Angst ich werde dich auch in Zukunft nicht mehr lesen und schon gar nicht kommentieren.

        Cool!

        Siehst Du, es geht auch kurz.

        Yoooh! 😉

  • Guten Tag …
    Um nochmal auf @Rokinon zu kommen hat er mit dem 2,8/35 mm schon recht das es ein gelungenes Objektiv ist.
    Nur darum dann anzunehmen das alle Samyang AF dann gleich gut sind finde ich nicht zutreffend.
    Ein Neffe von mir hat das Samyang 2,8/14 mm bei seiner Sternenfotografie probiert und zurückgegeben da zwar die Mitte nicht schlecht war aber der Rand arg arg weich erschien (und ich sah das der Rand weit hin zur Mitte reichte!).
    Da ich – wie ich schon mal schrieb – nicht mehr so viel Geld in Objektive stecken will suche ich noch eine Festbrennweite für VF und meine A 6500 und da finde ich das neue 24er interessant – mit 95 gr leicht – aber ich denke es wird wohl mit ca 450 Euro(?) wohl auch teurer.
    Gruß … Gustav

    • Hallo Gustav,

      jetzt hast Du mich aber definitiv falsch verstanden. Ich habe noch nie einen echten Luchs gesehen, auch keine Wildkatze. Fotografiert habe ich die schon gar nicht. Ich meine das ganz ehrlich – die Fotos hätte ich schon gerne gesehen. Und am liebsten auch die Tiere 😉

      Ich habe schon mal Rehe und sogar ein Wildschwein fotografiert – keine „berühmten“ Aufnahmen, ehrlich gesagt 😉 Kannst Du dir hier gerne ansehen – ziemlich weit unten: https://goo.gl/oAgynE

      Also – manchmal misslingt Kommunikation (Äußerung & Interpretation) auch, nicht wahr? Wo Du doch eigentlich so ein Begabter ausgleichender Kommunikator bist, der hier immer beschwichtigend eingreift…

      Nichts für ungut – beste Grüße

      Roland

      • Hallo Roland …
        ich dachte Du hättest es ironisch gemeint …
        Denn es ist für einen „Fotografen“ eigentlich nicht würdig solch eine Fotografiermethode zu wählen – es wäre Glück ein passables gutes Foto zu bekommen – da müsste man sich schon auf die Lauer legen damit der richtige Augenblick abgewartet werden kann und ob ich da die Geduld für aufbringe – nee …
        Den Luchs habe ich gar nicht erwischt – wenn ich ihn sah war er auch schon weg.
        Jetzt haben sie ihn 10 km weiter in der Fotofalle gehabt – es sind jetzt 2 – war in der Zeitung abgebildet.
        Hätte ich man gar nichts davon geschrieben – ihr denkt jetzt wunder was ich ein guter „Fotograf“ bin – Tierfotografie ist ein hartes Brot – da habe ich keine Geduld – bei unseren Fischteichen ist ein kleiner Eisvogel – an dem habe ich auch schon verzweifelt …
        Na ja … wenn ich erst meine A 7-3 habe …. ja dann geht alles von selbst ….
        Mal sehn ob sie Weihnachten im Cash-back ist – wenn nicht – egal …eine Kapitalzusage meines Finanzministers liegt vor und ich will nicht wie ein kleines Kind rumzappeln um sie sofort zu haben.
        Da stehe ich drüber und höre mich hier erstmal um ob es nicht noch was besseres gibt – nicht wahr?
        Wenn erst die Könige der beiden Großen kommen …
        Viele Grüsse … Gustav

      • Tja,

        ich bin natürlich auch ein große Ironiker und daher nicht ganz unschuldig an deiner Interpretation. Aber sowas würde ich dann doch nicht machen. Von wegen – hahaha, zeig mal diese „Fotos“. Das ist nicht ganz mein Stil. (Eine Ausnahme wäre vielleicht einer, der sich für einen großen/den größten Fotografen hält (und das nicht ein-hält), aber das wäre auch eine Ausnahme.)

        Mich freut natürlich, dass Du hier auch schon meine fotografischen Fähigkeiten gelobt hast, und die haben sich auch tatsächlich positiv entwickelt, in der letzten Zeit. (Hurra! 😉 Aber ich weiß die ganz gut einzuordnen – man muss nur einmal auf 500px oder sonstwo schauen, was es so an wirklich tollen Bildern gibt… Allerdings bin ich auch ziemlich ehrgeizig 😉

        Tierfotografie interessiert mich auch sehr – hin und wieder habe ich auch schon ein schönes Foto von einer Möwe, Katze, Ziege aufgenommen, aber sowas nehmen die „echten“ Tierfotografen nicht wirklich ernst. Wenn ich Zeit und das entsprechende Objektiv habe, sind Kraniche noch ein Motiv, dem ich mich einmal widmen möchte. Tierfotografie ist aber nicht nur anstrengend, sondern auch gefährlich. Hier ist vor einigen Jahren ein ziemlich guter Tierfotograf von seiner Beobachtungsposition in einem Baum (16 oder 18 m hoch) abgestürzt und verstorben.

        Ich werde mir etwas einfachere Motive suchen…

        Also – ich wünsche Dir eine schöne Woche!

        Roland

  • Hab noch vergessen auf den Seitenhieb von Roland was zusagen (wie man Wildkatzen usw fotografiert) …
    Natürlich Roland haben die Fotos nur Dokumentationswert und sind vom langsam fahrenden Schlepper durch die geöffnete Rückscheibe entstanden.
    Aber ich habe schon gemerkt das Du meiner Fotografierkunst mit dem Schlepper nicht viel zutraust darum gebe ich Dir auch recht das ich Dein und Rolfs Qualitätsniveau nicht damit erreiche!
    Zufrieden?
    Dann bin ich auch zufrieden …
    Gruß … Gustav

  • Guten Tag – aus meiner Mittagspause …
    „Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte“ …
    Dieses trifft auf mich nicht zu und ich ärgere mich darüber das ich mal etwas von meinem manchmal auch schwierigen persönlichen Schicksal preisgegeben habe und dann so ein dummer Streit losbricht und es ist noch nicht mal wie sonst ein Troll dabei …
    Ich hoffe das ihr Beiden Euch wieder einkriegt …
    Es wird soviel missverstanden hier – wer mag schon wie Roland schrieb „ökonomisch- verzweifelnd-pessimistische“ Sprüche hören (wie ers gemeint hat weiß ich – da brauchtest Du ihn nicht gleich so strammstehen lassen Joe… ) – ich wollte nur mal klarstellen das es auch bei mir nicht nur immer eitel Sonnenschein gibt und ich auch mal grüble obwohl ich eigentlich positiv denke.
    Zum Thema ist bei diesem Artikel ja nicht viel geschrieben da kommt es auf ein wenig Ausschweifung auch nicht mehr an …
    Darum will ich kurz erzählen wie ich mit dem obigen „Schützen“ Erich befreundet bin …
    Mein Vater wurde im Frühjahr 1945 im Kessel von Königsberg verwundet und kam mit den letzten Schiffen heraus nach Kiel.
    Von dort ging es lang durch Deutschland bis Traunstein (Alpen) ins Lazarett. Nach Wochen der Wiederherstellung wurde er nochmal eingesetzt und kam er in München in amerikanische Kriegsgefangenschaft und von da auf die berüchtigten Rheinwiesen.
    Es ist interessant was dort inmitten von Deutschland mit deutschen Kriegsgefangenen geschah (Guido Knoop schrieb ein Buch darüber) und ich weiß heute das mein Vater mit dem Verhungern nicht übertrieb.
    So war er einer unter hunderttausenden die im freien Feld in Erdlöchern unter freien Himmel hausten – Einzelheiten lasse ich hier aus – bis Kameraden mal zu ihm sagten „du da hinten liegt einer der könnte aus der Nähe deiner Heimat kommen und so lernt mein Vater den späteren Vater von Erich kennen.
    Dieser war damals gut 16 Jahre alt und lag schon tagelang krank in einem Erloch – war total entkräftet – seine Nachbarn sagten das er das bisschen Essen für Zigaretten eingetauscht hätte und mein Vater nahm ihn mit in sein Erdloch wo er von allen aufgepäppelt wurde und sie ihn dann besser kontrollieren konnten.
    Nach ein paar Monaten wurde mein Vater für 3 Jahre nach Frankreich in Gefangenschaft geschickt und der Junge wurde nach Haus entlassen.
    Seitdem sagte der immer zu meinem Vater mein „Lebensretter“ und unsere Familien sind bis heute befreundet.
    So und wenn ich jetzt wieder angemeckert werde hoffe ich auf euren Beistand …
    Viele Grüsse … Gustav
    Ach … ja Thomas in der Nähe von uns im Solling sind auch Luchse in einem Wildpark – es sind wunderschöne Tiere – ich mag sowieso Katzen – aber als ich aber den Luchs bei uns f r e i umherlaufen sah war ich hingerissen …

    • Hallo Gustav

      da muss sich nichts mehr einrenken, weil ich ihn nicht mehr beachte. Für mich existiert er hier auf der Seite nicht. Das „Ich muss immer das letzte Wort haben, und ich bin wahnsinnig witzig.“ Leider ist er nur belehrend und langatmig das brauche ich nicht. Dazu gibt er noch mit seinem (angeblichen) Dr. Titel an, das habe ich nicht nötig und ich habe diesen immerhin mit summa cum laude abgeschlossen. Er gehört für mich genau zu der Kategorie Akademiker, die ich kürzlich mal beschrieben habe, der Typ bei dem ich sage, da verbringe ich den Abend lieber mit meiner 64jährigen Putzfrau, die ist netter, witziger und hat eine grosse Portion „Bauernschläue“.

    • Gustav, das kann ich gut verstehen. Ich wäre auch zuerst ziemlich überrascht und dann fasziniert, wenn ich einen Luchs in freier Wildbahn antreffen würde. Diese Tiere erwartet man in unseren Breitengraden nicht mehr als Tiere, auf die man ohne weiteres beim Wandern stösst. Im Gebirge oder im menschenleeren Bayrischen Wald eventuell, aber in Wäldern nahe von Städten und Grossstädten wohl eher nicht. Für´s Fotografieren solcher Tiere sind Wildparks aber ein wahrer Segen und für mich wohl die einzige Chance, solche Tiere überhaupt fotografieren zu können.

    • Guten Morgen …
      Ich schaue mal nach dem Marktbericht und so mal nebenbei hier rein und was sehe ich :
      einen „Herbert“ …. !!! – hier auf der Seite …
      Ich läute die Alarmglocken und erinnere meine Fujifreunde und all die anderen an das Trio:
      Herbert – Julia – Karl !!
      Gruß … Gustav
      Alarm auch an Mark …
      Und an Thomas:
      Die Luchse wurden vor langen Jahren im Harz ausgewildert um den ausufernden Rotwildbestand etwas mit zu regulieren und sie breiten sich jetzt schon langsam bis Hessen aus .

      • Heute stand in der Tageszeitung das im Harz zZt über 90 Luchse leben.
        Jeder Luchs hat eine eigene Fellzeichnung – dadurch sind die Zahlen glaubhaft.
        Über 120 Wildkameras überwachen den Bestand.

  • Ich glaube, dass sich in Zukunft da noch einiges ändern wird. Momentan sind Nikon und Canon ja noch die Marktführer. Sollten deren Vollformat Spiegellosen jedoch ein Flop werden, dann sieht es eng für die beiden aus. Nikon hat ja auch schon einige Mitarbeiter entlassen müssen.
    Als Sony Fotograf freue ich mich aber über ernste Konkurrenz, da dadurch die Kameras und Objektive immer besser werden müssen.