Kameras Sony

Sony ist jetzt Marktführer bei Vollformatkameras in Japan

Sony stößt in Japan Canon vom Thron und ist dort nun erstmals Marktführer im Bereich Vollformatkameras. Auch in anderen Bereichen sieht es gut aus für Sony.

Sony Marktführer bei Vollformatkameras

Viele Jahre lang war Canon die Nr. 1 im Bereich der Vollformatkameras, doch nun muss das Unternehmen die Position des Marktführers abgeben – zumindest im Heimatland Japan. Dort ist nach Angaben von BCN Ranking nun nämlich Sony die Nr. 1, da das Unternehmen die eigenen Marktanteile bei Vollformatkameras in den vergangenen 12 Monaten von 31,6 auf 38 Prozent steigern konnte (blau). Canon hingegen musste leichte Verluste hinnehmen, die Marktanteile sanken von 37,1 auf 36 Prozent (orange), während Nikons Anteile von 29,1 auf 24 Prozent sanken (grau):

Sony allgemein mit Wachstum

Sony konnte auch bei Kompaktkameras und APS-C-Kameras zulegen wie die folgende Abbildung zeigt, im Vergleich zum Vorjahr gab es jeweils positive Entwicklungen bei den Verkaufszahlen (dunkelblau) und beim Umsatz (hellblau) zu vermelden.

Canon und Nikon hingegen müssen rückläufige Zahlen in allen Bereichen hinnehmen, lediglich Canon konnte die Verkaufszahlen der eigenen Vollformatkameras im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 Prozent steigern.

Schwere Zeiten für Nikon

Nikon scheint derzeit insgesamt in der schlechtesten Position zu sein, das hatten ja auch schon die letzten Quartalszahlen und Prognosen für das aktuelle Geschäftsjahr angedeutet (siehe Artikel hier). Nikon rechnet derzeit damit, das Geschäftsjahr mit einem Minus von 10 Milliarden YEN abzuschließen (bezogen auf die Kamerasparte). Das ist so schlecht wie bei keinem anderen Hersteller. Auch im wichtigen Bereich der APS-C-Kameras verliert Nikon jede Menge Anteile. Die Verkaufszahlen gehen um 26 Prozent zurück, in der gleichen Zeit steigen sie bei Sony um knapp 20 Prozent.

Für Sony sind die aktuellen Zahlen von BCN Ranking natürlich ein voller Erfolg. Der Vorsprung im Bereich der spiegellosen Vollformatkameras scheint sich bezahlt zu machen, Canon und Nikon sind einfach verdammt spät in diesen Markt eingestiegen. Trotzdem muss natürlich abgewartet werden, ob Sony die Position des Marktführers in Japan bei Vollformatkameras auch langfristig halten kann.

via: DPReview

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 3.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

95 Kommentare

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  • Der Jubel ist groß, alle Sony Jünger dürfen sich jetzt zu ihrer Entscheidung selbst gratulieren!!

    Ich bin gespannt welche hanebüchenen Kommentare hier in Folge hier geschrieben werden.

    Wer mir echt leid tut ist Nikon denn Nikon hat hervorragende Kameras am Start. Meine Hoffnung ist das sie die Durststrecke überstehen werden.

    Meines Erachtens war der alles entscheidende Fehler das sich Nikon von Anfang an in die Abhängigkeit ihres Sensorlieferanten begeben hat. Dadurch waren sie immer eine Sensor Generation hinterher, denn die Neuheiten hat Sony immer erst in den eigenen Kameras auf den Markt gebracht bevor der Mitbewerber an der Reihe war.

    Warum hat Nikon so viel Energie, Zeit und Kosten für ein neues eigenes Spiegelloses Bajonett verschwendet? Die L-Allianz hatte das fertig im Regal liegen! Ob die Nikon Objektive an das Z oder L Bajonett angepasst werden müssen kostet die gleiche Summe.

    Wir werden sehen was da noch passiert.

    • Moin Alfred,
      ein paar Jahre lang durften wir „SONY JÜNGER“ uns auch allerhand Blödsinn gefallen lassen……
      Oft genug auch hier auf dieser Seite……
      In diesem Sinne.
      Ich bin bei diesem Beitrag von Mark mal raus!

    • @Alfred
      Ich glaube nicht das die Abhängigkeit von Sony bei den Sensoren das Problem von Nikon war/ist.

      Wieso auch, sie waren/sind um Längen besser als die Sensoren von Canon – ich denke eher das Problem sind die 50% die bei Nikon die Imaging Sparte ausmacht.
      Mit Rückläufigen Verkäufen haben sie alle zu kämpfen, Sony und Canon sind aber einfach breiter aufgestellt und gleichen diesen Verlust aus.

      • @René
        Wo genau sind die Sony Sensoren um Längen besser? Es gibt genau einen Punkt, das ist der DR und das auch nur bei ISO 100, ansonsten sind die aktuellen Canon Sensoren mindestens ebenbürtig – siehe Rauschverhalten! Im Übrigen besteht eine Kamera aus etwas mehr als einem Sensor!
        Canon ist inzwischen aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und hat die Herausforderung angenommen, ich bin durchaus optimistisch, dass da noch einiges kommt. Mit den neuen RF Objektiven haben sie ja schon mal gezeigt wozu sie fähig sind, wenn sie Gefahr wittern.
        Nichts desto trotz baut Sony hervorragende Kameras, allerdings nicht für mich, da mir persönlich ein paar grundlegende Dinge nicht gefallen, Menü und Farben!

      • Wundert mich nicht. SONY hat eben auch im VF-Bereich „angemessene“ Preise. Ein 1,8/50mm für nicht einmal 200€. Setpreise mit Vario-Objektiv 28-70mm um die 750€. Und das vor Weihnachten. Nicht einmal einen 1000er für diese Kombi. Da wäre ich ja selbst beinahe schwach geworden. Sorry, aber das ist das, was den Markt sehr stark mitbestimmt. Keiner gibt doch noch 3-4000€ für dieses Gerödel aus, außer die, die es beruflich und der paar Prozent mehr an Qualität benötigen. Ich bin mal gespannt, wie sich das Bei Nikon so weiter entwickelt. Die Z50 ist schon mal in der Pipeline.

      • @Charlie: Das 50 mm 1.8 gibt es auch bei Nikon und Canon für ca. 100 Euro, es ist also wirklich keine Sensation… 😉

      • Ich habe ja nun Canon und Nikon – jeweils APS-C – und kann nicht behaupten, dass die aus Nikon-RAWs entwickelten Bilder besser sind, noch nicht mal, wenn man die herstellereigenen Konverter benutzt.
        Einzig bei Spitzlichtern hat Nikon vielleicht einen kleinen Vorsprung. In den Schatten nicht.

        Sony hat einfach clevere Werbung gemacht.
        Und Nikon hat den Fehler gemacht, zu schlafen.

      • @joe
        Ich weiß ja nicht genau wo du deine Informationen her hast, aber sie stimmen so halt nicht.
        Erstens ist der aktuellste VF Canon Sensor, der der Mk4 und EOS R, aus dem Jahr 2016 und er war damals schon nicht State of the Art. Weder in der Dynamik noch in der Farbtiefe noch beim Rauschen kann dieser Sensor punkten – damals schon nicht, heute erst recht nicht mehr, er hat das Rauschverhalten der A7RIII – diese hat aber über 40% mehr Auflösung.

        Und das mit den (Canon)Farben sagst du bestimmt nur weil du einen Witz machen wolltest, oder?
        Denn das ist halt auch schon länger Geschichte 😉

      • @AF

        Wenn das Bajonett für spiegellos sein soll, kann nur Sony ein günstiges 50mm 1.8 bieten. Ich würde mir jedenfalls nie ein Objektiv kaufen um es dann zu adaptieren, weil mir beispielsweise das Nikon Z 50mm 1.8 zu teuer ist. Wenn man das (DSLR-) Objektiv schon hat ist es was anderes
        400€ für die VF-Kamera ist etwas überspitzt, die A7 kostet im Kit knapp unter 800€. Für die Kit-Linse bekommt man zwischen 100 und 150€, wenn man sie weiterverkauft. Also wären wir bei effektiv 650 bis 700€ für eine neue VF-Kamera.

    • „Ich bin gespannt welche hanebüchenen Kommentare hier in Folge hier geschrieben werden.“
      Oh ja. Wer Bingo spielen möchte: „Spielzeughersteller“, „MFT ist besser“, „Überteuerte Objektive“, „Nicht Wasserfest“; „Zu wenige Objektive“.

      „Wer mir echt leid tut ist Nikon denn Nikon hat hervorragende Kameras am Start.“
      Ja absolut. Z6 wäre meine Zeite Wahl gewesen. Tolle Kamera.

    • Für mich gab es eigentlich nur einen Grund, zu Sony zu wechseln: Ich wollte eine Hybrid-Kamera und Nikon hat keine Anstalten gemacht, diese zu liefern. Der Sensor war mir eigentlich egal, konnte auch keinen Unterschied zwischen der D7100 und der A6300 feststellen. Allerdings ist die Fotoqualität der Nikon auf Grund der Objektive teilweise deutlich besser gewesen.
      Wenn die mit dem Z 2-3 Jahre früher draußen gewesen wären, wäre ein Wechsel nie in Frage gekommen.

      Die Frage ist, ob Nikon überhaupt Zugang zum L Bajonett bekommen hätte. Mit Olympus wäre man wegen unterschiedlicher Prioritätensetzung wahrscheinlich nicht in Konflikt geraten, bei Nikon könnte das etwas anders sein.

    • @Alfred Proksch
      „denn Nikon hat hervorragende Kameras am Start“ … das ist eine rein subjektive Aussage. Als Berufsfotografen können wir diese Aussage nicht bestätigen. Wir haben über ein Jahrzehnt Nikon inkl. haufenweise Optiken verwendet. Der Umstieg auf Sony war nicht schwer und schon nach 12 Monaten und dem Kauf der 3er Serie war der Schritt perfekt. Wir haben es nie bereut und sind der Meinung, dass Sony bessere Kameras inkl. bessere Optiken hat. Privat bin ich selbst mit der Nex 5n und später 5r gestartet. Schon im Jahre 2011 hatte es eine Nikon D300s schwer da mit zu halten. Letztere punktete nur noch bei der Auftragsfotografie. Privat war längst die spiegellose Kamera überlegen. Es war eine Frage der Zeit bis Sony in jeder Disziplin aufschließt und mühelos überholt. Dank der extrem konservativen Haltung bei Nikon stehen die heutzutage noch im Jahr 2010 fest. Seitdem ist Stillstand bei denen. Dies beweist auch eine Z6 und Z7 mit Live-View-Technik der D300s. Also was ist daran „hervorragend“ ??? Das ist nicht hervorragend… das ist traurig. Verlässt Nikon den Markt, dann stellt es nicht einmal einen Verlust dar. DSLR Fans können sich ja eine Pentax kaufen. Die sind teilweise innovativer als Nikon

      • „… Dies beweist auch eine Z6 und Z7 mit Live-View-Technik der D300s. Also was ist daran „hervorragend“ ??? Das ist nicht hervorragend… das ist traurig….“

        Ihre Behauptungen sind traurig! Sie haben noch nie eine Z6 oder Z7 in der Hand gehabt, sonst würden Sie den Vergleich mit dem Life View der D300s gar nicht anstellen. Das ist einfach nur Polemik… Warum auch immer

      • Echte Berufsfotografen werden sich auf diesen Seiten nicht wiederfinden. Wer tatsächlich glaubt, dass Nikon 2010 stehen geblieben ist, hat sich mit dieser Behauptung selbst disqualifiziert!

      • @MaVi – die Aussage treffe ich übrigens nicht alleine und deckt sich mit den Testern von dpreview und den YouTubern Northrup. Canon hat übrigens Firmware 1.4 nachgeschoben. Da scheint das besser zu klappen als im Hause Nikon

        @Dirk – nicht? Sicher? Das was mich disqualifiziert ist die jahrelange Treue zu Nikon und das Übersehen der Entwicklungen der Konkurrenz. Das Beste bei Nikon waren die Sigma Objektive. Problem ist nur, dass diese durch Nikons Firmware-Updates regelmäßig boykottiert wurden und dass die nicht aus dem Hause Nikon kamen

        Aber ja, es kann sein, dass ich hier einigen Nikon-Fans böse auf die Laune schlage

      • @Dominik
        Sie haben von Nikon zuletzt wohl die D300s in der Hand gehabt, die kam 2009 od 2010 auf den Markt.
        Von einer Z6 od. Z7 haben Sie keine Ahnung, sonst würden Sie so einen Mist nicht einfach nachplappern.
        Mit dem Verweis auf ein paar YouTuber wollen Sie nur ihre Polemik untermauer; und einen Northrup kann man überhaupt nicht ernst nehmen, habe den Eindruck, der richtet sich wie ein Fähnchen danch, wer ihm grad die Kohle gibt…
        Es ist ja schön, wenn Sie mit Ihrem Sony-Equipment glücklich sind, aber völlig substanzloses Bashing von anderen Anbietern braucht es echt nicht

      • Dominik,

        wenn privat längst die spiegellose Kamera überlegen war, stellt sich die Frage , warum dann die d300s bei der Auftragsfotografie gepunktet hat. Mit der d3 und d700 zur damaligen Zeit hätte Nikon wahrscheinlich noch mehr gepunktet. Kleiner Tip noch: wenn Du wirklich als Berufsfotograf arbeitest, dann treib Dich doch nicht immer auf diesen Influencer-Kanälen rum. Kauf Dir mal ein gutes Fotobuch (ich meine nicht: Blitzen, aber richtig usw.). Daraus kannst Du mehr lernen.
        Ansonsten dann noch viel Spass mit den Sony-Kameras….

      • @MaVi
        ja, wir hatten zuletzt keine neuen Nikon Kameras mehr. Die letzten waren die D600 bzw. D610 nach Wechsel der Mechanik und die D800. Letztere ist in etwa baugleich und funktionsgleich mit der D810. Die D850 wäre eine deutlich modernere Kamera gewesen. Zu der haben wir es nicht mehr geschafft. Das Klappdisplay und die beleuchteten Tasten hätte ich gerne verwendet. Jedoch soll auch die D850 einen Live-View gehabt haben wie die D300s. Die D700 hatten wir parallel zur D300s. Letztere hatte aber die Iso-Automatik beim Blitzen. Erstere nicht. Nein, wir haben es auch nicht mehr zu dem SB5000 und der Funkübertragung geschafft. SB800 und SB900 mit SU800 waren die letzten Modelle. Im Vergleich zu Sony sind mir die neuen Blitze und Funkübertrager bei Nikon zu teuer. Zudem kenne ich genügend AF Tests der D850 im LiveView. Ja! Hier stehen wir bei einer D300s. Ja, auch die D850. Hatten Sie schon mal eine Canon Eos R mit Firmware 1.4 in der Hand? Ich bin mir sicher, dass die Z6 und Z7 urplötzlich dagegen sehr alt aussehen.

        @Matthias
        Ne, stop stop… eine Nex 5r ist kaum beruflich nutzbar. Da fehlt der große Sensor, der schnelle AF und die Blitztechnik. Privat für Familie, Kinder und Hobby ist die genial

        @beide
        die Nex Modelle wurden übrigens durch Fujifilm ersetzt. Nicht durch Sony. Meine Frau hält privat nicht viel von Sony. Lediglich im Urlaub kam die A7M3 mit paar Pancakes zum Einsatz.
        die Nikons D600 und D800 inkl. 15…20 Objektive von Nikon und Sigma wurden durch Sony ersetzt mit zig Optiken von Sony, Voigtländer und Samyang. Vorwiegend aber Sony-Objektive, weil die Zeiss und GM gekennzeichneten Exemplare wirklich toll sind. Da kann ggf. die neuen Canon RF Linsen mithalten. Sind preislich leider noch mal teurer als Sony. Die Frage ist, ob man das wieder einspielt

        hinsichtlich YouTuber
        Och… wenn man beruflich und privat schon mischen kann, dann kann man auch auf diversen Kanälen abhängen. Da gibt es ja noch zig andere. Ich schaue mir auch gerne YouTuber an, die was von ihrer tollen Olympus erzählen oder von den neuen S1 und S1R Modellen. Man sollte immer mal über den Tellerrand schauen können. Privat nutze ich vorwiegend mein P30 Pro und die Ricoh GR3. Wie schon gesagt: Schaut mal über den Tellerrand. Etwas Horizont schadet nie

      • achsooo… hatte ich ganz vergessen: Ein Kollege hat die D750. Ja, die hatte ich auch verwendet. Ja, auch die läuft auf Niveau der D300s im LiveView

    • Das Sony Nummer Eins ist sollte kaum verwundern. Immerhin ist das System rund, fast jeden Monat kommen neue Objektive raus. Da man die alten Modelle weiter verkauft, ist auch für jeden Geldbeutel etwas dabei. Canikon dürfte es sehr schwer haben, den Vorsprung aufzuholen, zumal auch die Rahmenbedingungen für Dritthersteller schlecht sind. Sony hat seine Protokolle offen und lockt Hersteller wie Tamron und Sigma an, die mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis punkten und die Objektivpalette auch für Amateure abrunden. Zusätzlich sind die Sony-Sensoren auch über jeden Zweifel erhaben, immerhin sitzt Nikon am Katzentisch und darf die mit nutzen. Es wird bald weitere Märkte geben, wo Sony vorne ist. Zumindest erlebt die Marke einen rasanten Höhenflug, auch wenn die Absätze der Kameraindustrie insgesamt rückläufig sind.

  • @Marc

    Gratulation an Sony.
    Leider hast Du vergessen das Kreis Diagramm mit den Anteilen APS-C vs. VF anzuhängen, denn hier sieht man, dass nur etwa 10% aller verkauften Kameras in Japan VF sind, aber rund 90% APS-C. Des weiteren ist die Entwicklung dem Trend zur DSLM geschuldet, da der Anteil der VF DSLR nur noch gut 4% am Gesamtmarkt beträgt, aber die VF DSLM inzwischen etwas über 6% Marktanteil haben. Klar ist, dass Sony durch den früheren Einstieg und das breitere Modellprogramm noch gewisse Vorteile gegenüber Nikon und Canon besitzt, allerdings hoffe ich wie Alfred, dass sich vor allem Nikon wieder erholt, Canon traue ich es eher zu mit Sony mitzuhalten.
    Ich halte – im Gegensatz zu Alfred – nicht das Z-Bajonett für das Problem, sondern Zeitplan für die Objektive. Man hat sich für die falschen (56mm /0-95) Objektive zur falschen Zeit entschieden und kann nicht mal liefern!!! Wo hingegen Canon von allen Seiten für ihre hervorragenden RF-Objektive gelobt werden. Aber auch die Z 50, die ich vor ein paar Wochen mal ausprobiert habe, ist nicht wirklich überzeugend. Zwar hat sie einen Touchscreen, allerdings ist der noch meilenweit von Canons Funktionalität entfernt und so kann die Kamera (bis auf den Sucher) nicht einmal mit ein M6 II mithalten.

  • „Sony konnte auch bei Kompaktkameras und APS-C-Kameras zulegen“

    Darum wohl bekommen wir keine A7000, weil sie’s einfach nicht müssen und auf diese Weise noch einen Trumpf in der Hinterhand behalten.

    • Auf die A-7000 mit einem „langbrennweitigem“( ideal für mich wäre ein 4/200 mm in Spitzenqualität ähnlich Nikon) Makro-Objektiv warte ich schon lange.
      Derzeit habe ich die A-6500 mit 2,8/90 mm GM zum fotografieren von Schmetterlingen im Einsatz.

    • @Jürgen W
      Niemand – auch ich nicht – will den Erfolg von Sony kleinschreiben, aber hier geht es um die VF und oben habe ich erklärt warum das so ist bzw. so sein muss. Bei APS-C hat Canon (noch) die Nase vorn.

      Und zur A7000 ist zu sagen, wenn sie so kommt wie ihr sie euch vorstellt, dann muss sie teurer werden als die A7 III und das wird dann mit Sicherheit kein Erfolg. Deswegen wird wohl erst die A7IV kommen bevor die A7000 nachgeschoben wird.

  • Gratulation an Sony. Nur, man darf sich nicht ausruhen, weiter innovativ arbeiten und weiterhin die Fachhandelstreue als oberstes Gebot erachten.
    Nikon und Canon bekommt man doch an anderer Stelle immer als Sonderangebot.

    …und hoffentlich geht es Sony nicht wie damals den Nokia Handys. Die waren mal Weltmarktführer….und heute?

  • Für mich als Fotograf stellte sich neben der Bildqualität im Gegensatz zu breiten Masse immer die Frage nach der Kosten Nutzen Rechnung. Für den Hobbyisten gilt ähnliches, beim normalen Anwender kommt an erster Stelle was kostet das?

    Was kostet das hat sich durch den Erfolg des multifunktionalen Smartphones erledigt, Bilder/Videos gibt es bei dem Ding sozusagen kostenlos dazu. Und jeder hat solche Teile schon in mehrfachen Stückzahlen in der Familie herumliegen.

    Es ist heute kein Aufwand mehr Bilder zu machen, keiner muss sich dafür ein spezielles Gerät kaufen. Es sei denn Bilder/Videos sind zum Hobby geworden oder der Anwender will seine eigen Bildvorstellungen verwirklichen, das können Smartphones NOCH nicht.

    Für Hersteller wie Sony usw. stellt sich die Frage nach der Anzahl der Kundschaft die gewillt ist für Bilder Geld auszugeben. Das werden immer weniger und um diese findet ein Verdrängungswettbewerb statt.

    Persönlich könnte ich locker damit leben wenn es nur noch 2-3 Manufakturen gäbe die „Bildermaschinen und Objektive“ herstellen. Fotografieren möchte ich, sonst nichts!

    • Nun, bei zwei oder drei Manufakturen wäre sicherlich das Preisgefüge gegenüber heute ein anderes.
      Wettbewerb ist immer gut für uns Verbraucher.
      Heute kauft man ja nicht nur die Kamera, sondern auch gleich das dazugehörige Image.
      Und das macht im Preis den Unterschied zur Massenware.

      • @Georg
        ich und hoffentlich viele hier kaufen sich eine Kamera um zu fotografieren und nicht um anzugeben, sonst würde man sich vielleicht eine Leica oder ein i-phone 11 pro Max zu legen. Die Massenware ist übrigens notwendig, damit die teuren Kameras noch bezahlbar bleiben, denn ohne Massenware wird der Stückpreis einfach noch höher. Wenn wirklich einer denkt, dass die Kamerafirmen mit diesen Preisen (von dem was ihr im Laden bezahlt gehen ja mindestens noch mal 40% ab) das grosse Geld verdienen, dann irrt ihr euch aber gewaltig, die kämpfen ALLE ums überleben.

  • Sony hat ja auch sehr gute Kameras zu relativ humanen Preisen bzw. für jede Nutzer- und Preisgruppe etwas. Dazu haben sie seit einer Weile schon auch auf 4K Video gesetzt. Naja vielleicht nicht so früh wie Panasonic, aber immerhin. Lange haben auch sie den 4K Zug missachtet. Dann aber irgendwann sind sie voll eingestiegen. Ich glaube, dass Canon und Nikon heute noch kein 4K in ihren Kameras hätten, wenn Sony auf FF-Ebene denen nicht so nen Dampf gemacht hätte. Die hätten bis heute schön DSLRs mit rudimentären Full HD Video gebaut, weil es ja nur um Foto geht. Im MFT- und APS-C Bereich sind Panasonic und auch Fuji im Bereich Video die treibenden Kräfte. Sony kam deutlich nach Panasonic mit 4K rüber und gibt bis heute nicht solche hochwertigen Codecs mit, wie die anderen beiden, allerdings immerhin schon eine Weile 4K. Canon und Nikon sind auch da spät aufgewacht. Panasonic macht inzwischen auch im FF-Bereich Druck.
    Die Z- und die R- Linien werden Nikon und Canon vielleicht noch retten. Ohne diese, wären sie wahrscheinlich schon weiter weg vom Fenster. Sie kamen viel zu spät damit. Die Nikon Zs 2 Jahre früher und eine breitere Palette davon mit preiswerten Objektiven und Sony wäre wohl noch nicht erster. Vor allem hat Nikon anders als Canon, Sony und Panasonic keine hochwertige Camcorderriege zu schützen und hätte hier mit 4K und guten Codecs Dampf machen können. Das hat Fuji dann gemacht im APS-C Bereich.
    Ich schätze den Videobereich deutlich stärker ein als viele hier versammelten Fotografen. Ich glaube, dort haben Canon und Nikon am meisten gepennt und natürlich damit auch verbunden bei dem Setzen auf Spiegellose.

    • Und da geht es schon wieder los….. 4K 4K 4K………
      Wer braucht eigentlich 4K? Die ganzen selbsternannten Youtube-Stars mit ihren Millionen von 08/15-Videos? Klar, wer will schon Unboxing-Videos, wie koche ich ne Bockwurst, welcher Lippenstift ist der Beste… in HD sehen?
      Oder der Familienvater, der gerne mit etlichen Terrabyte Daten seine Kindervideos archiviert?
      Oder diese Millionen von verwackelten Instagramstories?

      • So, nun wissen wir wer 4K nicht braucht, nämlich Danilo, joe und Rolf. Die Kameraindustrie wird sich glücklich schätzen über diese Information nun endlich zu verfügen. Allen anderen sollten wir selbst überlassen zu entscheiden, welche Qualitätsanforderungen sie an ihre Videos stellen.

      • Das Forum hier:
        „Also 30 MP muss schon sein“ „Wahnsinn 60MP“ „Ich fotografiere mit 42 MP“ „12MP ist zu wenig“. „Ich brauche 6000×4000 Pixel“
        Das Forum auch:
        „Videoauflösung über 1920×1080 ist echt unnötig“
        Lustig.

        Ich schaue gerne 4K. Schaut eben deutlich besser aus.

      • Thomas,

        was heisst hier brauchen? 4K ist erst am Kommen. Wie viele Sendungen werden schon in 4K aufgenommen und ausgestrahlt? Normalerweise sind es zuerst die Nachrichten- und Sportsendungen. Dazu kommt, dass 4K wenig nützt, wenn das falsche Kabel angeschlossen wird, es braucht nämlich mindestens HDMI Premium Highspeed, um überhaupt 4K-fähig zu sein, besser noch Display Port, das bis 8K darstellen kann.

        Bei der Fotobearbeitung sieht es so aus, dass beim Bildschirm das optimale Verhältnis der Auflösung zur Bildschirmgrösse entscheidend ist. Also z.B. lange Seite 1920 Pixel bei 24 Zoll, 2560 bei 27 Zoll und 3840 bei 32 Zoll. Wenn man bei einem 27 Zoll Bildschirm 3840 Pixel wählt, wirkt das Bild unnatürlich scharf, und das sollte man tunlichst vermeiden. Auch beim PC-Monitor ist bei 4K ein HDMI-Kabel Premium Highspeed zwingend, um 4K überhaupt in der vollen Auflösung zu erhalten, besser noch ist Display Port, da hat man noch einiges an Reserve. Ja, und was auch noch zwingend ist: ein leistungsfähiger PC, mindestens 16 GB RAM, mindestens 3 GHz pro Kern, 6 bis 8 Kerne und eine leistungsfähige Grafikkarte, um Bildruckler zu vermeiden. Wenn ich mir jeweils so die Kommentare der Sparfüchse durchlese, kann ich mir nicht vorstellen, dass die einen PC zu Hause haben, der 4K überhaupt in voller Auflösung und ohne Ruckler darstellen kann.

        Fazit: Wer heute einen leistungsstarken PC, einen Bildschirm z.B. 27 Zoll mit 2560 Pixel Länge mit entsprechenden Anschlüssen hat, ist gut aufgestellt und kann 4 und 8K getrost entgegen sehen. Die Videos und Filme dazu werden kommen, und 8K ist noch in weiter Ferne …

      • 4k braucht jeder Videofilmer, dem 8 MPx nicht mehr ausreichen, um es mal für Fotografen verständlich zu machen. Wozu braucht man 24 MPx?

      • Ben,

        um es mal für Videofilmer verständlich auszudrücken: 4K ist am Kommen, 8K braucht es in ca. 3 Jahren und 16K in etwa 10 Jahren.

        Entsprechend Fotografen VF 24 MP, in 3 Jahren 48 MP und in 10 Jahren 96 MP.

        Und nicht vergessen: PC nachrüsten, sonst ist alles für die Katz! Meine Erfahrung: mit Gamer-PC’s fährt man am besten … und Eizo-Bildschirm nicht vergessen!!

      • Was heißt hier 4K ist erst im Kommen? Es ist schon längst da. Vielleicht nicht beim Fernsehen, aber beim PC schon länger.
        Den Unterschied kann man selbst auf einem FHD Monitor sehen, auch wenn es mir bei den meisten Videos egal ist. Allerdings gibt es auch Videos, wo ich auf hohe Auflösung Wert lege.
        Ruckeln konnte ich bisher auch noch nicht feststellen, selbst die Verarbeitung mit Premiere geht ohne Probleme oder Zeitverlust vonstatten (Mittelklasse Gamer-PC). Das einzige Problem war lange Zeit eher die Internetverbindung.
        Wenn man bei Fotos auf bestmögliche Qualität achtet, wieso dann nicht bei Videos? „Durfte“ mir letztens noch Familienvideos aus den 90ern und 2000ern antun. Zu der Zeit war die Qualität vielleicht noch ok, heute sieht es aus wie mit dem Toaster gefilmt. Heute kann ich auf 720p verzichten, in 10-15 Jahren auf FHD.
        Wenn man nach einigen Kommentaren hier geht, wäre noch nicht mal das Rad erfunden worden. Seid doch froh, dass die Entwicklung weitergeht, auch wenn ihr es nicht versteht.
        Wenn man YouTube nur für Unboxing-, Beauty- oder Kochvideos nutzt, kann ich das Unverständnis allerdings nachvollziehen. Da hilft nur, den eigenen Horizont etwas zu erweitern. Es soll dort auch mehr als den Müll aus den Trends geben.

      • @ Rolf Carl 3. Dezember 2019 um 21:56 Uhr

        „Ben,
        um es mal für Videofilmer verständlich auszudrücken: 4K ist am Kommen, 8K braucht es in ca. 3 Jahren und 16K in etwa 10 Jahren.“

        Nein, Rolf, 4K ist schon lange da und wurde von Canon und Nikon zu lange ignoriert. Im Fotobereich sind 100MPx auch da und 40-50 sogar schon relativ verbreitet. Viele hier verwechseln etwas. Es ist nämlich vollkommen unabhängig, in welche Distributionsauflösung ich hinein exportiere. Selbst, wenn mein Endprodukt heute noch Full-HD ist, bringt mir 4K in der Aufnahme jede Menge. Ich kann ohne Qualitätsverlust Bildausschnitte anpassen, Verwacklungen ausgleichen, und Bildausschnittsbewegungen festlegen, wenn ich in Full-HD exportiere. 4K hat eine lächerliche Auflösung, wenn man das fotografisch betrachtet. In 4K fotografiert heute niemand mehr, aber der Filmer soll in Full-HD filmen? Inzwischen kommt 6K und bald auch 8K und auch das wird gekauft werden. Die großen Fotokamerahersteller Canon und Nikon haben einfach eine ganze Zeit lang die Videoeigenschften bewusst vernachlässigt, weil sie auf ihre Fotoklientel gehofft haben. Die Rechnung ist nicht aufgegangen. Inzwischen haben sie es begriffen und machen es Sony, Panasonic und Fuji nach. Panasonic wird es aber auch im FF-Format sehr schwer haben, weil bei denen eben der Rückhalt bei den Fotografen nicht so da ist. Wenn das L-System aber erstmal die breite Masse erreicht und Canon und Nikon auch weiterhin pennen würden (was sie nicht mehr tun), dann wären die (Panasonic) auch in ein paar Jahren vorbei an den beiden. Canon und Nikon leben im Grunde nur noch von ihren vielen Nutzern der breiten Objektivpaletten und versuchen nun durch das R- und das Z- System im Rennen zu bleiben. Wenn sie es gut machen, wie es im Moment aussieht, könnte es klappen.

      • @ Rolf Carl

        Kauf Dir mal ein aktuelles Smartphone, z.B. das aktuelle Apple-Phone
        Du wirst Dich wundern, was damit heute möglich ist.

        4K ist alter Hut. Es geht bereits in Richtung größerer Auflösungen.
        Die alten DSLR sind nicht der Stand der Technik, auch wenn es Abverkäufer nicht gerne hören.

      • Ich bleibe dabei; 4K ist erst am Kommen! Es gibt weltweit gerade mal 87 Kinofilme, die in 4K aufgenommen wurden, die ersteren stellten sich als Fake 4K Filme heraus, die nur die Auflösung irgendwo zwischen Ultra HD und 4K haben. Ausserdem kann man die Fernsehsender und Sendungen mit der Lupe suchen, die schon in 4K ausgestrahlt werden. Also in diesem Kontext von „4K ist schon längst da“ zu sprechen, ist eine leichte Übertreibung, um es mal wohlwollend auszudrücken.

        Link zur stets aktuellen Liste der erhältlichen 4K Filme:

        https://echtes4k.net/echte-4k-filme/

        Natürlich spricht nichts dagegen, sich eine Kamera mit 4K Fähigkeit zu kaufen, aber es kommt mir irgendwie vor wie das Hinterherrennen zu immer mehr Pixeln. Mit einem guten PC und Monitor ist man schon heute bis 8K ausgerüstet, aber wie steht es mit dem Fernseher? Nach 4K kommt 8K, also kann man gleich wieder einen neuen kaufen.

        Zudem ist es auch fraglich, ob 4K im Hobby- und Familienbereich überhaupt Sinn macht. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich von einem alten Fernseher, der einfach nicht kaputt gehen wollte, dann schlussendlich auf einen HD umstieg: Die erste Sendung, die ich mir ansah, war ein Skirennen. Ich war begeistert davon, dass ich jetzt plötzlich Fahrspuren im Schnee sah, beim alten Fernseher war alles nur eine weisse Fläche. Abends bei der Nachrichtensendung sah ich dann aber auch die Nachteile der höheren Auflösung; die Moderatorin sah plötzlich 20 Jahre älter aus …

      • @ rolf Carl

        habe ich noch nicht probiert
        Wieso?
        Ist die Telefon-Funktion wichtig?

        Manche sollen sogar unter Wasser funktionieren.
        Falls man gerade absäuft und noch seine Organe „spenden“ will.

      • das ihr auch immerwieder auf das SP gedöns eingeht. ein iphone x hat ganze 12!!! mp…wow sabrina wow…
        wer denkt das ein sp bessere fotos machen kann als eine Kamera der hat einfach ganz niedrige qualitätsansprüche

    • @Ben
      Panasonic ist bezüglich Film hervorragend aufgestellt bisher zwar nur im 4/3 Format, allerdings haben sie mit der S1H die Latte für die Sony 7SIII so hochgelegt, dass Sony das Erscheinungsdatum auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben hat. Man will sich nicht die Blösse geben eine neue A7S vorzustellen, die nicht mindestens die Specs der SH1 erfüllen kann. Auch Sony kocht nur mit Wasser!!!
      Übrigens, die S1 und die S1R liegen wie Blei in den Regalen, da sie in einer wichtigen Disziplin – gegenüber den Konkurrenten – schwächeln, nämlich beim AF!

      • @joe
        Man muss bei der ganzen Sache im Hinterkopf haben, dass Sony einige Cinecams (Videokameras mit großen Sensoren) im Profibereich zwischen 5000 und 20000 Euro und darüber hinaus hat, ebenso Canon, Panasonic auch, aber nicht so viele. Diese Firmen wollen natürlich ihre Profivideoschiene schützen und wenn die in eine 5000 Euro Fullframe-Kamera schon RAW-Codecs, 10Bit 4:2:2-Codecs und 4 – 8K in 60P implementieren, dann kanns passieren, dass sie von ihrer Profischiene im Videobereich deutlich weniger verkaufen können. Deshalb werden diese Firmen da als Bremser auftreten. Ganz deutlich bei Canon zu sehen. Panasonic hat meines Wissens nur eine 35mm Cinekamera unter 20000 Euro (AU-EVA1) im Portfolio, Sony einige mehr und Canon auch. Nikon und Fuji haben keine Profischiene im Videobereich. Fuji schlägt genau in diese Kerbe und haut im Bereich unter 2000 Euro den internen 10Bit-Codec in 4K raus (leider offensichtlich aus speichertechnischen Gründen nicht in 4:2:2, sondern in 4:2:0), extern aber über HDMI-Out auf einen externen Recorder geht 10Bit 4:2:2. Dann inzwischen für 10000 Euro Mittelformat 4K in 10Bit. Das alles hätte Nikon auch tun können. Sie haben überhaupt keine Videoschiene, die sie schützen müssten. Die haben furchtbar gepennt und sich auf ihren Lorbeeren ausgeruht oder sie hatten wirklich durch ihre fotografische Blickverengung die Videofilmer überhaupt nicht auf dem Schirm. Fatal. Die Rechung ist aber ganz einfach. Es gibt die Summe X an Fotografen auf der Welt. Nimmt man die Videofilmer hinzu, kann die Summe nur größer werden und nicht kleiner. Was mache ich also falsch, wenn ich diese Gruppe noch mit berücksichtige? Wie gesagt, auch Nikon hat es inzwischen begriffen und Canon musste notgedrungen, trotz Profivideoschiene auch mit auf den Zug springen. Man merkt aber doch noch den Rückstand auf Sony. Nikon wird nun aber langsam richtig frech und kommt ebenfalls mit 10Bit in Fullframe in 4K und wohl demnächst auch in RAW-Video. Das dürfte Sony und Canon richtig schmerzen.

      • Noch eine kurze Ergänzung. Ich vermute, Fuji wird bald die T4 bringen und diese wird eine mörderische Videokanone. Kann damit vollkommen daneben liegen, mein Gefühl sagt mir das aber so. Spricht einiges dafür. Zum einen der Ausverkauf der H1, zum anderen eine mysteriöse Ankündigung von Prograde Digital, dass Fuji ihre CFexpress Cards unterstützen wird und diverse Verlautbarungen, die darauf schließen lassen, dass wohl die Entwicklung der T4 schon recht weit vorangeschritten ist. Möglicherweise könnte dann auch Fuji RAW-Video bringen. Irgendwie muss man ja die T3 noch toppen. Aber das ist vielleicht doch eher Wunschdenken. Gespannt bin ich aber auf jeden Fall auf die neue Kamera. Nicht ausschließen will ich auch, dass es sich bei einer bevorstehenden neuen Fuji gar nicht um die T4, sondern vielleicht sogar um eine Mittelformatkamera handeln könnte. Mein Kaffeesatz war heute Morgen etwas trüb und die Glaskugel muss ich erst noch putzen 🙂 .

  • Das ist doch schön, da hat wenigstens Sony was zu feiern.
    Canon und Nikon haben den marginalen Fehler gemacht, VF/APS-C DSLR und VF/APS-C DSLM nicht seit etwa fünf Jahren parallel laufen zu lassen.
    Dann hätten sie alle Zeit der Welt gehabt.
    So hat Sony ein komplettes Angebot in VF und APS-C
    und Panasonic hat die umfassendste Bedienbarkeit, sowie zwei kompetente Systeme.

  • Nikon: warum gibt es keine Kameras mehr gegen die Ricoh GR? Es gab mal eine tolle Coolpix A, aber die sollte weit jenseits von 1.000 Euro kosten und floppte deshalb. Warum kam die Edelkompakte mit 1-Zoll-Sensor und 18-50mm-Ultraweitwinkel nie? Warum haben alle APS-C-Kameras mehr oder weniger dieselbe Form … warum nicht wie bei Fuji verschiedene Optionen mit „Conrad G2“- und mit „Contax RTS“-Shape und dazu Billigversionen wie X-E, X-A, X-T100? Nikons Problem ist sicher nicht die Qualität, sondern die bräsige Ideenlosigkeit und der langweilige Einheitslook.

  • Wer eine aktuelle SONY hat, kann über das Gekeife der Canon und Nikon-Jünger nur milde lächeln.

    Die optmistischen Äußerungen zum R-Mount und Z-Mount rufen schon fast Mitleid hervor.
    Wie gut die Kameras und Objektive doch sind!
    Verglichen mit den DSLRs vielleicht, aber zwei oder drei Generationen hinter SONY.

    Derweilen zieht die Krawane weiter zu Sony, Fuji und L-Mount.
    Die BCN Zahlen in diesem Artikel sind nur ein Indiz, aber wenn schon die Nibelungentreuen Japaner zu SONY wechseln, …

  • Das sieht alles sehr dramatisch aus für die anderen Kamerahersteller.
    Dies liegt aber daran, dass der riesige Markt der Kompaktkameras durch die Smartphones übernommen wurde.

    Sony hat es am ehesten verstanden, den Profimarkt für den ambitionierten Photographen mit Innovationen zugänglicher zu machen. Das ist der Grund für ihren Erfolg.

    Die klassischen Kamerahersteller sollten aber nicht glauben, dass der Markt sich jetzt beruhigen würde.
    Im Gegenteil.
    Hierzu muss man einfach mal sich die Verkaufszahlen der Smartphones mit Kameras mit denen von DSLR/DSLM vergleichen.
    https://www.dpreview.com/news/9398648371/2016-cipa-data-shows-compact-digital-camera-sales-lower-than-ever

    Es wird viel mehr Geld und Ingenieurskraft in die Entwicklung der Kameratechnik in den Smartphones gesteckt als anders herum. Diese Entwicklung wird sich eher verstärken als sich umkehren.

    Sony ist der einzige, der in beiden Segmenten sein Geld verdient und aktiv ist und wird am Ende wahrscheinlich auch gut überleben.
    Während die anderen unweigerlich in die Bedeutungslosigkeit abrutschen werden.
    Das hat schlicht mit der Entwicklungsgeschwindigkeit und der Menge an Geld zu tun was in die Entwicklung neuer Technologien gesteckt werden kann.

    Ich behaupte mal, dass in einem Iphone, Xiaomi od. Huawei höher entwickelte Kameratechnik steckt als in einem DSLR. Würde Huawei zum Beispiel auf die Idee kommen, ihre Kameratechnik in einen Vollformat stecken, wäre dieser viel kompakter und gleichzeitig lichtempfindlicher als die derzeitige Konkurrenz. Aber anscheinend interessiert sie dieser Markt nicht.
    Ich befürchte, dass was den Kompakten passiert ist, steht auch auch den DSLR/DSLM bevor.
    Einzig die Haptik, Optik und Performance rettet diese Formate noch.
    Von der Vielseitigkeit, Softwaretechnik und Konnektivität her sind sie bereits eingeholt worden.
    Es fehlt nicht mehr viel.
    Viele werden nun einwenden, ja, die Phsyik der Optik lässt es nicht zu, dass man gute optische Qualität noch mehr verkleinern kann.

    Das habe ich mir auch gedacht, aber es gibt anscheinend noch genügend Potential. Je leistungsfähiger und kompakter die Bildberechnung und AI wird, umso mehr lässt sich softwareseitig die Bildqualität in Echtzeit steigern.

    Am Ende wird es einzig die Haptik und Performance sein weswegen die DSLR/M Kameras sich noch über Wasser halten werden können.

    Der Markt bleibt spannend und in Bewegung.
    Die Entwicklungstreiber hierbei sind nicht die klassischen Kamerahersteller sondern die Entwicklung in der Smartphone-Kameratechnologie.
    Im Grunde bleibt den klassischen Herstellern nur die Zuschauerrolle, es ist fast egal was sie tatsächlich machen oder sich einfallen lassen.
    (Wenn man die Geschwindigkeit der technischen Entwicklung sich anschaut).

    Ich behaupte mal, dass sobald die Qualität der Smartphonebilder denen eines Zielmediums erreicht, werden sie diesen Bereich erobern und die angestammte ursprüngliche Kameratechnik ersetzen.

    Riesensprünge in der Entwicklkung der Bildqualität kann bisher die Smartphonetechnik für sich verbuchen.

    • Wenn einige jetzt hier einwenden und sich fragen, was das denn so sein könnte an Innovationen die auch den Profimarkt beeinflussen könnten, hier mal so einige Spinnereien, die schon heute möglich wären (wenn es dazu die Software gäbe):

      Mit einer Auslösung nahezu unendliche Einstellungen und unendliche Belichtungsvarianten aufnehmen.
      Hierzu müsste man drei Smartphones auf Stativen und jeweils zwei Festbrennweiten mit Portraitfunktion auf das Modell aus verschiedenen Positionen ausrichten.
      Per Wifi würde die Master-Kamera-Software der Smartphones die Belichtung von externen Blitzern steuern und selbst einstellen und auch eine 3D Version dabei erstellen aus der man dann alle möglichen Belichtungen und Positionen hinterher extrahieren könnte.

      So stelle ich mir zB. eines der Bereiche vor in der die Smartphones eindringen würden und es auch noch besser machen würden.
      Sicherlich könnte dieses Setup auch mit normalen DSLR/Ms gemacht werden können, wenn die klassischen Kamerahersteller Geld und Lust hier reinstecken würden.

      • Ich kann heute schon meine Oma fotografieren und per Software daraus ein junges Model in verschiedenen Positionen machen. Bei Dieter B. wird während des Filmens live in Rechtzeitigkeit ein Weichzeichner übers Gesicht gelegt.
        Will sagen, das Rennen macht nicht die beste Film/Fotoqualität, sondern die AUTOMATISCHE Bearbeitung des Materials. Wer hat in naher Zukunft die bessere Software?
        Und mit KI wird die Motivklingel auch kommen. Ganz sicher. Eine Drohne wird das Motiv in 3D scannen. Bei uns machen wir das im Labor schon aus Spass.
        Profifotografen braucht dann niemand mehr.
        Bis dahin werden die meisten Kamerahersteller verschwunden sein.
        Bis dahin werden einige Hersteller Geschichte sein.
        Und wenn ich mir bei einigen Profis die kaputtentwickelten Landschaftsbilder betrachte, die wie aus einem Fantasiefilm wirken, die sogar noch verkauft werden, wird mir klar, dass diese Leute noch den Trend fördern.

      • @Edsger

        Es werden heute übrigens auch noch Leinwand, Ölfarben und Pinsel verkauft. Sie sind wahrscheinlich sogar heute weiter verbreitet verfügbar als Anno 1600.

        Ich denke, wir dürfen nicht verwechseln die Möglichkeiten eines Gerätes (z.B. Handys mit KI) und dem Bedarf dies auch einzusetzen. Wenn ein Gerät etwas ermöglicht, was ein anderes auch kann, muss es nicht zwangsweise das andere gleich komplett ersetzen. Denn manches will man gar nicht, was man könnte. Und selbst wenn man es könnte, muss man es nicht nutzen. Klar könnte man heute schon eine Kamera entwickeln, die ohne Objektiv und mit aufgesetzter Verschlusskappe aus den Positionsdaten und Dateien aus der Datenbank eine Landschaft mit KI konstruieren könnte. Man könnte das Ganze auch in seine Brille einbauen lassen oder es einfach zu Hause am PC erledigen. Die Positionsdaten, Google Maps und etwas KI dürften dafür ausreichen und schon hat man ein schönes Urlaubsfoto, nach Bedarf mit Menschen oder ohne Menschen am Strand. Dann brauchst du nichtmal mehr ein Handy. Damit wären auch diese überflüssig, zumindest deren Fotofunktion. Die Frage ist, will ich das überhaupt und will ich das zulasten meines Fotoapparates? Natürlich kaufen sich heute viele keine Fotokamera mehr, wenn sie schon ein Handy mit Fotoapparat haben. Vielen reicht das und ich finde das auch ok. Früher musste man einfach einen Fotoapparat haben, wenn man Fotos irgendwoher mitbringen wollte. Klar, dass da in den Boomzeiten auch mehr verkauft wurden. Die Verkäufe werden also zurück gehen, das ist ziemlich nachvollziehbar, allerdings in meinen Augen ist das kein Drama. Es ist vollkommen normal und der Markt wird sich über kurz oder lang daran anpassen. Deshalb wird es aber nicht weniger Freunde an schönen, selbstgemachten Bildern geben. Und es bedeutet nicht zwangsweise das Aussterben von Fotoapparaten. Vielen Leuten wird ein Handy allein nicht reichen, denke ich. Ich bin jedenfalls im Moment überhaupt noch nicht soweit, meinen Fotoapparat zu ersetzen, obwohl ich auch so ein Handy mit recht passabler Fotoqualität habe. Ich mag aber die Haptik überhaupt nicht und nutze es nur, wenn ich mal keinen Fotoapparat einsetzen kann oder möchte oder keinen dabei habe. Ich habe lieber ein schlechtes Foto aus meinem Fotoapparat als ein automatisch aufpoliertes aus dem Handy, wo ich nur draufhalten muss und aufs Display tippen. Da weiß ich wenigstens, dass ich an mir arbeiten muss und meinem Fotapparat. Das ist eine Herausforderung. Man nennt das kreativ werden. Ganau das will ich. Ich will an mir arbeiten und nicht nur Fotos heim bringen.

      • Hallo Nihat,

        An Deinen Ausführungen ist viel wahres daran warum die geliebten Systemkameras auf Dauer den Kürzeren ziehen werden.

        Eine andere Sache ist wie einfach sich die Software bedienen lässt. Die KI und AI hat auch einen gewaltigen Haken, nämlich das sie meine Bildideen in ihrer Programmierung nicht zulässt, eigene Vorstellungen sind nicht Standard und deswegen nicht erwünscht.
        Wer versucht hat mit dem SP einen „Schattenriss“ zu fotografieren weis was ich meine.

        Deine zukünftigen Anwendungen sehe ich nicht in den Systemkameras sondern in Event Systemen und in der Videoabteilung.

        Noch ein wichtiger Umstand der enormen Einfluss auf den Verkauf von Fotogeräten hat ist in welchen Medien die Bilder verwendet, präsentiert werden. Ich meine damit ob 60 Megapixel Vollformat für 4k nötig sind. In der Regel wird eher noch weniger Auflösung im vorhandenen PC Monitor zur Verfügung stehen.

        Für ordentliche Poster und das Urlaubsalbum reichen 16 Megapixel immer und das bietet mittlerweile jede Fotokiste. Mit dem Sterben der Druckereien (zu wenig gedruckte Werbung) werden auch die dafür nötig gewesenen Systemkameras weniger gebraucht und gekauft werden. Wie lange dieser Prozess dauern wird? Keine Ahnung!

        Selbst wenn die bisher geforderten Preise auf ein Drittel sinken würden, die verkauften Stückzahlen werden dadurch nicht wesentlich höher sein weil nur wenige diese Kameras benötigen. Anders ausgedrückt, der Bedarf ist nicht vorhanden, aus fertig!

        Deswegen sind mir Aussagen wer nun bei was Marktführer ist so egal wie der umgefallene Sack Reis in China. Für mich sind solche Geschichten nichts anderes wie das Pfeifen im Walde. Seht her ich habe keine Angst! Der Vogel der am lautesten und dauernd pfeift gehört bis Abend meistens der Katze!

    • Weitere Spinnereien:

      Ein Smartphone mit zoom-lense od. Pixelshift Technik sitzt auf einem Stativ (od. später ohne) und stitcht automatisch in mehreren Zoom-Layern die Landschaft zusammen in ein Mega Photo mit Tiefeninformationen.
      Hinterher kann man dann mit dem Finger auf dem Bild vorgeben wo man gerne mit seiner virtuellen Kamera drüber fliegen möchte.

      Das wird dann in einem Video noch im Smartphone von mir aus in 4K od. höher gerendert.

      Eine andere Variante in Verbindung mit einer Kameradrohne:
      Dessen Bilder würde das Smartphone zu einer 3D-Landschaft zusammenfügen und daraus bei Bedarf einzelne Bilder od. ein benutzerdefiniertes Video erstellen.

      Das alles auch noch in hochauflösend und Lein- bzw. Hauswandfüllend.

      Man kann das noch weiter führen.

      Landschaften / Personen ineinander morphen lassen

      Kleidung/Frisur austauschen lassen (nix neues)

      Haus neu designen (wahrscheinlich schon existent)

      Störende Elemente selektieren und entfernen (gibt es bestimmt schon auch, aber eben nicht in der cam-software)

      Den Garten neu designen, Pflanzen erkennen, neue Pflanzen wachsen lassen etc.

      Ich kann mir vorstellen, dass die Photographie an sich so in ganz neue Richtung mit neuen Möglichkeiten vordringen wird.
      Dabei wird wohl die AI in den Smartphones eine sehr große spielen.

    • @ Nihat Parlatan

      Man muss aber auch sehen, dass viele längst bekannte Technologien bei den Smartphones noch gar nicht eingeführt sind.
      Da kommt noch einiges.

      Was zuerst endgültig vom Markt verschwinden wird, das sind ist Kleinbild, gefolgt von APS-C.

      Das hat einen ganz einfachen Grund: Die Sensoren sind zu groß für die normale auch professionelle Fotografie.
      Und sie sind zu klein für Spezialanwendungen.
      Außerdem gibt es immer weniger Argumente, die aufgerufenen hohen Preise zu zahlen.

      Das kann man nicht verstehen, wenn man Kameras nur mit der alten Technik denkt und die Möglichkeiten kleinerer Sensoren nicht sieht.

      • Sabrina,

        also mir würden die kleineren Sensoren die Möglichkeit bieten, bei schlechteren Lichtverhältnissen
        das Bildrauschen als Stilmittel oder Kunst zu verkaufen. Ob die Kunden darauf anspringen, kann ich nicht sagen, da ich noch keine kleineren Sensoren habe. Und die sehr schönen Olympus-Kameras befinden sich auf einem Preislevel mit dem größersensorigen Wettbewerb…
        Thema SP möcht ich hier jetzt nicht vertiefen, da ich damit keine Erfahrung habe :-))

    • wurde ja geschrieben im „Vollformat“ und in Japan.

      Und das ist wohl die einzige elementare Klasse (abgesehen von noch größeren Format die aber Nische sind) wo Systemkameras vielleicht überleben und ihre Nische finden können.

      Alles was kleiner ist, sind jetzt schon tote Pferde die da geritten werden.

      Wer hätte vor 5 Jahren darauf gewettet !?

      Gruß Conny

      • Und Marktführer der Manipulation. Anders kann ich mir als Wissenschaftler den „Sony-Hype“ nicht erklären. Dummheit alleine reicht nicht.

      • @Edsger
        Troll. Mehr auch nicht.

        Wissenschaftler von der Flachen Erde? Anders kann ich mir dein Gehabe nicht erklären. Dummheit alleine reicht nicht.

      • @Bernd Warum müssen manche gleich beleidigen. Fühlst dich wohl angesprochen.
        Zeigst deine schlechte Erziehung.
        Dummheit alleine reicht nicht.

      • Das einzige was mir bekannt ist, dass Firmen in Zeitschriften gerne Anzeige gegen wohlwollenden Artikel od. Test schalten und beispielphotos gerne mit High-End Kameras anstatt mit der Original-Low-End Kamera nutzen. Mir fällt hier Samsung und Huawei als negativ Beispiel ein. Von Sony ist mir noch nichts bekannt.
        Samsung:
        https://www.theverge.com/2018/12/4/18125964/samsung-malaysia-galaxy-a8-star-dslr-photo-busted

        Huawei:
        https://www.theverge.com/circuitbreaker/2018/8/20/17759038/huawei-fake-dslr-shots-smartphone-picture-nova-3-commercial

        Das ist jetzt ein bisl ironie im text, weil ich oben postuliere, dass die Smartphones bald die DSLR/Ms ersetzen. Diese werden dato aber eher als Photquellen benutzt 😉 anstatt das eigne original Smartphone zu nehmen.

        Aber eine bessere Werbung kann es doch für DSLR/M derzeit nicht geben oder?
        Bei Huawei war es eine Canon EOS 5D Mark III. Bei Sony glaube ich, war es auch eine Canon.

      • Oh Gott, wenn ich gewusst hätte wie viel Sand mein link aufwirbelt und wie wichtig einigen das Ganze ist, hätte ich das nicht gepostet. Es ist doch Wurscht wer Marktführer ist, es geht doch nur darum, die gemachten Aussagen in den richtigen Kontext zu stellen und darum ob ihr mit eurer Kamera zufrieden seid. Was sollen denn die Fuji, Olympus und Pentax Eigner sagen mit ihren homöopathischen Marktanteilen (am Gesamtmarkt) trotz hervorragender Kameras?
        Warum ist es aber wichtig, das Canon vorne mit dabei ist? Weil sonst alle Kameras nur noch mit Sony Sensoren bestückt sein werden und das wollen wir wohl alle nicht, denn egal von wem, ein Monopol ist niemals gut.

      • „Warum müssen manche gleich beleidigen.“ Schreibt Edsger, nach dem er Sony-Besitzer mit „Dummheit alleine reicht nicht.“ beleidigt hatte. Kannste dir nicht ausdenken.

        Natürlich fühle ich mich angesprochen. Ich besitze eine Sony Kamera. Oh man.

      • @Edsger / Bernd

        Hört doch auf mit dem Kinderkram. Edsger entschuldigt sich und Bernd nimmt es nicht mehr persönlich und schon ist die Kuh vom Eis! Wer doch super, jetzt in der Advetszeit!!!

      • @Sabrina
        M50 mit ca 100 Bewertungen gegen A6000 mit ca 500 Bewertungen.
        Das sagt überhaupt nichts aus:

        Die M50 kam Frühjahr 2018 und die A6000 kam 4 Jahre (!) früher im Frühjahr 2014.
        Ebenso hat sich die A6000 wie warme Semmeln verkauft. Es gibt wahnsinnig viele. Alleine in den Facebookgruppen haben richtig viele eine. Da finde ich nur 500 Bewertungen echt wenig.

        Vergleichen wir Mal die Bewertung selber:
        M50 hat 4 1/2 Sterne.
        A6000 hat nur 4 Sterne.

        Kann man auch sagen: „Canon kauft Meinungen!!“
        Ist aber am Ende Schwachsinn.

    • Das Ganze erinnert eher an einem Streit auf einem Untergehenden Schiff, wer die größten Rettungsbote (für seine Systemkameras) abbekommt.
      Was klar ist: dass das große Schiff (der Kameramarkt vor den Smartphones inkl. Kompaktkameras) sinken wird.
      Was dann als Rest in den Rettungsboten über den Ozean dümpelt ist im Grunde egal.
      Sony hat im Vergleich zu den anderen einen eigenen größeren Schiff, der das Rettungsboot aufnehmen kann (Sensorproduktion).
      Kurze Prognose für die Zukunft:

      Die Technik mit der man ausreichend gute Bilder für das Zielmedium produzieren kann wird überleben.

      Das können zum Glück alle Kameras die auf dem Markt sind.

      Ausserdem leben die Analogkameras immer noch und wie jemand weiter oben geschrieben hat, gibt es immer noch Mal Utensilien.
      Von daher sehe ich immer noch einen Markt für die Systemkameras. Dieser wird aber anscheinend nicht größer werden wie man sieht. D.h. man sollte froh sein über das was es bereits gibt und sich freuen, dass man noch eine der Kameras besitzt. Wer weiss was kommt.
      Wenn ich genügend Geld hätte, würde ich einige hübsche Exemplare schon mal in die Vitrine stellen.

      Ich denke, dass man in 10 Jahren darüber lachen wird wie hitzig man heute über technischen Defizite/Unterschiede der Kameratypen heute diskutiert hat und sich eher darüber freuen, wenn die Dinger noch funktionieren.
      Und zwar jede einzelne von ihnen.

      • Hallo Nihat,
        Analogkameras leben nur noch als Vintage, es gibt keine Neuproduktion, wird es wohl auch nicht geben. Den Sofortbildkrempel lass ich einfach mal aussen vor, ist sowieso ein Phänomen, wie man für schlechte Bildqualität ein Vermögen ausgeben kann. Als Sensorgröße für Kameras werden wohl nur das KB und das APS-C überleben, M43 eher nicht, Mittelformat in der höchstwertigen Nische. Es ist ohnehin für die Kamerafirmen nur noch wichtig, teure Kameras zu bringen, warum auch billige, werden eh nicht mehr gekauft. Dazu passt die Ankündigung von Nikon vor einiger Zeit, die 4stelligen 3er und 5er Reihen auslaufen zu lassen, also keine Nachfolger. Sony hat sich auf KB konzentriert, am liebsten die neuesten Modelle. Die älteren A7 sind Anfütterungszone, darum günstig angeboten. Sollten sich die 6000er Reihen nicht mehr wie gewünscht verkaufen, wird auch damit Schluss sein, wie mit der A-Mount Reihe. Die gibt es wohl noch, aber nicht mehr lange. Es hat nun mal keinen Sinn alles anzubieten und damit kein Geld zu verdienen. Vorausblick 2030: Die Systemkamera wird es noch geben, eher weniger Modelle, hochwertig, mit fast unbegrenzten Möglichkeiten.

  • vielleicht sollte der eine und andere mal den sehr speziellen Markt in Japan betrachten ehr jemand daraus schlussfolgert, das Sony nun irgendwas besseres ist.

  • Meine Herren, was sind das wieder für wunderbare Kommentare. Die einen verteidigen Sony wie die Mutter das Kind, die anderen versuchen andere Meinungen als Dummheit auszulegen.
    Was läuft eigentlich bei euch verkehrt?
    Anstatt sich an der Fotografie zu erfreuen, wird das anscheinend hier als persönlicher „Krieg“ genommen.
    „Ja aber der Sensor ist besser“
    „Nein, ist er nicht“
    „Doch“
    „Du bist blöd“
    „Nein, Du bist blöder“

    Selbst meine achtjährigen Töchter sind nicht so!!!

    Ich bin vor Jahren von Canon auf Sony gewechselt..und nur, weil einfach die Kamera für meine Art der Fotografie(Hochzeiten und AL) und für meine Art der Handhabung besser war und ist.
    Mir persönlich sind die ganzen, ich entschuldige mich schon mal für das Wort, Schwanzvergleiche total egal.
    Kommt einfach mal ein wenig runter und habt freude an eurer Kamera….egal welche.

    Gruß aus dem Norden

  • Als fotografischer Dinosaurier habe ich analog mit einer 6x6cm (120 Rollfilm) und einer Klapp Kamera im zarten Alter von 8 Jahren das Bilder machen angefangen. Die Entwicklung bis zum getrockneten Bild habe ich selbst durchgeführt.

    Beruflich benutzte ich alle verfügbaren Filmformate bis zum 20x25cm Plan-Film und das Hersteller übergreifend.

    Nie wieder möchte ich Stunden in einer „Dunkelkammer“ verbringen müssen und die Umwelt mit allerlei Chemikalien belasten.

    Lese ich heute das ein Sensor niedergemacht wird weil er bei 3200 ISO „bereits rauscht“ kann ich nur lachen. Das große Meckern weil Kamera A im Gegensatz zu B marginale Unterschiede aufweist finde ich lächerlich.

    Leute, freut euch das es so einfach und preiswert geworden ist an eigene Bilder zu kommen. Richtig gut finde ich dabei das Kamera intern und unbemerkt vom Anwender die Software dafür sorgt das Objektiv-Farbfehler bereits herausgerechnet werden.

    Der Spaß an System Kameras wird heute durch einen weiteren Umbruch der digitalen Technik und vor allem durch anderes Nutzer Verhalten der Kunden verdorben. Als „Foto Verrückter“ kann ich das zwar bedauern, ändern kann ich das nicht!

    Was ich machen kann ist mich selbst in die neue Situation einzufinden und immer dazu zu lernen. Das Beste daraus machen ist die Devise!

    Giganten der Fotoindustrie sind verschwunden, dafür sind „Neulinge“ wie Sony oder Panasonic in die Arena getreten, für mich als alter Dinosaurier eine interessante Sache.

    Ich hoffe das war jetzt nicht langweilig.

    • Hallo Alfred,
      das ist auch ganz meine Meinung. Ich habe fast alle Marken durch und freue mich riesig, dass das digitales Fotographieren per Kleinbild nun bezahlbar geworden ist.
      Zuvor habe ich kompakt, dann mit Smartphone, dann mFT, APS-C fotographiert.
      Hat man einen guten Sensor (das sind ALLE aktuellen in der Branche) braucht es nur noch ein gutes Objektiv und den Willen sich mit dem Objekt, dem Licht und Emotionen auseinander zu setzen.

      Da sollte der Fokus hin und nicht auf die Differenzen zw. den Herstellern und Modellen.

      Ich bin begeistert von den Herstellern:
      (Reihenfolge egal).
      Sony (Performance/PreisLeistung/LowLight),
      Canon (Gesamtperformance ist stimmig),
      Panasonic (Preisleistung/Haptik/Kompakt/IBIS),
      Fuji (Haptik/JPGEG/Qualität,Design),
      Olympus (Kompaktheit, Design, Qualität, Haptik, IBIS, Philosophie).

      Smartphones:
      Richtig geil finde ich die CameraPro Software in IOS und die Kameras in den Iphone Serien. Momentan habe ich die Samsung Note8, was auch ziemlich gut ist für weitwinkelige Aufnahmen und der Stift ist einmalig.

      Mir ist es eigentlich egal wer wie was macht, ich halte es ähnlich wie bei Musikinstrumenten, jedes hat sein eigenen Charakter und Charm. Einige sind sogar Spezialisten. Eine hitzige Diskussion welches der beste Hersteller und die Kamera sei halte ich für sinnfrei.

      Rein chinesische Entwicklungen und Produkte (derzeit sind es die Smartphones und einige Objektive) werde ich aus dem Gesichtspunkt der Menschenrechte boykotieren. Einfach ist es aber nicht china zu boykotieren, weil viele Teile daher kommen.

    • Hallo Alfred,
      Rollfilm 120 und Klappfalter waren auch bei mir dabei, selbstverständlich auch die „Postproduction“ in der Dunkelkammer und natürlich sw. Damals Ende der 60er hätte ich mir die heutige Perfektion auch nicht vorstellen können. Aber während heute schon mal 200 Bilder durchrauschen, hatte der Rollfilm damals 12 Bilder, man musste sich über das Bild Gedanken machen. Heute pickt man sich die besten raus, der Rest wird gelöscht.

  • Was schert mich eine Statistik? Ich will fotografieren, eine vernünftige ordentlich verarbeitet und ausgestattete Kamera haben und ein paar Spitzenobjektive mir zulegen und dann fünf Jahre Ruhe haben. Ich habe vor meinem Kauf mir auch Sony A7R2 und R3 angesehen und für mich befunden, dass es keine Liebe werden wird. Zumal die Objektive auch nicht erschwinglich waren. Jedenfalls, wenn ich von dem SEL 1.8/55mm rede zum Beispiel. Also was soll das Geschrei. Ich habe überdies einen überzeugenden Service, der mir per Mail stets neueste Firmware mitteilt. Herz, was willst du denn mehr….
    Aber trotzdem, interessant diese Entwicklung zu verfolgen. Nur würde mich persönlich der europäische Markt interessieren.

    Grüße in die illustre Runde und Dankeschön für immer wieder hervorragend reflektierenden Posts von Alfred!
    Allen eine schöne Adventszeit! Lasst Ruhe einkehren und holt eure SLRs von damals mal wieder aus der Vitrine und genießt das satte Auslösegeräusch und erfreut euch daran, wie filigran damals noch gebaut wurde. Dann vergesst mal kurz den Hype. Versucht es wenigstens mal. Und bleibt freundlich zueinander!

    Uwe

      • Ja, und der filigran gefräste Schnellspannhebel der Spotmatics ist einfach nur traumhaft schön und unverwüstlich…

        Habe mich oben vertippt, die A7lll meine ich natürlich. Die A7R3 ist schon genial! Aber zu teuer.

        Trotzdem begreife ich diesen Erfolg von Sony nicht! Auch wenn sie die Sensoren liefern für die meisten anderen Konkurrenten.