Sony Marktgeschehen

Sony: Preiserhöhung von bis zu 31 Prozent in Japan

Sony dreht in Japan bei einigen Produkten mächtig an der Preisschraube, teilweise steigen die Preise um 31 Prozent. Auch Kameras sind betroffen.

Viele Hersteller erhöhen die Preise

Preiserhöhungen waren in den letzten Wochen und Monaten in der Fotobranche keine Seltenheit. Canon, Nikon, Leica, TTartisan, Tokina, Zeiss – sie alle haben teilweise ihre Preise erhöht, zumindest in bestimmten Regionen. Und wenn die Preise in der einen Region angezogen werden, dann lassen die Preiserhöhungen in anderen Regionen oftmals nicht lange auf sich warten.

Aktuelle Mitteilung von Sony Japan

Aus diesem Grund wollen wir hier auch eine aktuelle Meldung von Sony aufgreifen, die aktuell zwar nur den japanischen Markt betrifft, unter Umständen früher oder später aber auch in Europa relevant werden könnte. Konkret hat Sony Japan in einer offiziellen Pressemitteilung angekündigt, dass ab dem 1. April 2022 die Preise einiger Produkte in Japan erhöht werden. Die Preiserhöhungen werden im Bereich „zwischen 3 Prozent und 31 Prozent“ liegen, als Grund nennt Sony gestiegene Rohstoff-, Herstellungs- und Vertriebskosten.

Von den Preiserhöhungen sind Produkte in den verschiedensten Bereichen betroffen, unter anderem auch Kameras. Hier gibt Sony auch schon bekannt, bei welchen Modellen die Preise steigen werden:

  • Sony A6400
  • Sony A7c
  • Sony ZV-E10
  • Sony RX10 IV
  • Sony RX100 III
  • Sony RX0 II
  • Sony HX99
  • Sony WX500
  • Sony W830

Die meisten spiegellosen Vollformatkameras sind von den Preiserhöhungen also nicht betroffen, eine Ausnahme bildet lediglich die Sony A7c. Im APS-C-Bereich trifft es die Sony A6400 und die Sony ZV-E10, ansonsten sind „nur“ einige Kompaktkameras betroffen.

Sonys Preiserhöhungen kommen nicht überraschend und wenn man sich das aktuelle Marktumfeld anschaut, dann kann man sich bereits darauf einstellen, dass in den nächsten Wochen und Monaten weitere Preiserhöhungen auf uns zukommen werden – nicht nur, aber eben auch in der Fotobranche.

Beitragsbild: Maximalfocus

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joe

kein Problem – einfach (noch) nicht kaufen!

Ernie

Sehe ich genau so !

Lehrmann Rudolf

Sehr richtig!
Die nächsten 5 Jahren nichts kaufen, mal sehen was passiert mit: Sony, Canon, Nikon usw.
Ich bin sicher meine Nikon D850 und D800 machen weiterhin Super Bilder und halten noch viele Jahre.
Und Profi Fotografen gibt es immer weniger…
Mal abwarten wo die Reise hingeht?
Was kommt nach Spiegellose Kameras?
Die Hersteller wollen in 5 Jahren auch was verkaufen…

Alfred Proksch

Mein Senf zur Sache:

Ist die Fotografie lebenswichtig? Funktionieren ältere Fotogeräte noch? Warum soll der zukünftige Kunde auf die Idee kommen und sich neue überteuerte Kameras/Objektive kaufen?

Inflation, fehlende Rohstoffe, hohe Energiekosten und gestörte Lieferketten! Das sind für Produzenten genügend gute Gründe ihre Kalkulation anzupassen.

Dem gegenüber steht je nach Einkommen eine private persönliche „rote Linie“ des Käufers. Dem sind nachvollziehbare Preiserhöhungen egal weil die Brieftasche zunehmend leerer wird!

Einfach NICHT kaufen! Ich bin außerdem davon überzeugt das bessere Bilder nicht mit neuen Geräten entstehen sondern direkt mit dem sich fortbildenden Fotografen zusammenhängen.

Rolf Carl

„Ich bin außerdem davon überzeugt das bessere Bilder nicht mit neuen Geräten entstehen sondern direkt mit dem sich fortbildenden Fotografen zusammenhängen.“

Ach, tatsächlich? Soweit ich mich erinnere, rennst du doch immer den neuesten Modellen nach und eine Leica ist dir ja auch nicht genug. Wie war das noch mal mit dem Wasser predigen und Wein trinken?

Fritz

Also Rolf da muss ich dir jetzt auch mal Recht geben. Kaum kommt was neues,hetzt der Alfred hinterher. Und dann immer diese Entschuldigungen warum er das braucht…😆…nix für ungut Alfred,alles nur Spass👍

Alfred Proksch

Servus Rolf Carl,

ja es ist schrecklich, ich bin Liebhaber französischer Spitzenweine und ich fotografiere für mein Leben gerne, leider mit allem was mir in die Finger kommt.

Wenn es ums italienische „la dolce Vita“ geht ist das BESTE für mich gerade gut genug. Dazu gehören auch technische Dinge aller Art. Sie müssen mir allerdings angenehm zur Hand gehen, sich gut anfühlen und im Design zu meinen Vorstellungen passen. Die sicherlich hervorragenden Sony Kameras zählen nicht dazu, egal welchen Preis sie haben.

Was mir aus fotografischem Blickwinkel nicht gefällt sind die Auswirkungen von hohen Preisen, dazu noch Lieferprobleme und zwar bei allen Herstellern. Erstens wird weniger Umsatz generiert was gleichzeitig das AUS für einen Hersteller bedeuten kann oder sei es das NUR die „Fotoabteilung“ geschlossen wird.

Einen Vorteil hat die Sache aber auch, System Fotografie wird immer exklusiver! Stell Dir vor – Du gehörst dann zur Elite!

moss

Und, mal ehrlich, ein kleiner Angeber bist Du schon.

Alfred Proksch

@moss,

musste sein!

Man gewöhnt sich im Laufe der Zeit an diverse Äußerungen aus dieser Richtung. Egal ob ich aus einem meiner Fahrzeuge steige oder im Garten auf der Terrasse sitze oder ob der Weinhändler seine Ware anliefert, abschätzige Bemerkungen sind vorprogrammiert. Mittlerweile sehe ich das als Auszeichnung und bedanke mich für die „Komplimente“.

Gott sei Dank gibt es Clubs und Speiselokale wo man sich gepflegt entspannen kann.

Während der Pandemie bis dato gehe ich „sozial“ mit meinen gewerblichen Mietern um denn diese haben A selbst Familien und B sind weitere Arbeitsplätze davon betroffen. Gemeinsam haben wir eine flexible akzeptable Lösung gefunden. Persönlich mindern sich dadurch meine Einkünfte was ich für mich als „solidarisch“ empfinde.

moss

Glaube mir, Neid ist es bei mir bestimmt nicht.
Ich mag es nicht so, wenn jemand bei jeder Gelegenheit erwähnen muss, was für tolle Sachen er sich leisten kann, bisweilen in einem harmlosen Kontext verpackt.

Dennis

MEIN SENF ZUR SACHE!!!

Wer (fremde) Menschen durch sein Wissen, sein Können, sein Geld, seinen Besitz oder Statussymbole beeindrucken oder gar dominieren will, hat in der Regel eine labile Persönlichkeit und ein ausgeprägtes Defizit. So Proleten wie Alfred z.B. haben sehr häufig Minderwertigkeitskomplexe und ein angeknacktes Selbstwertgefühl .Und davon gibt es hier einige. Wer prahlt hat es nötig. Für mich sind das alles Schaumschläger und / oder Hochstapler. Die Wahrscheinlichkeit das Menschen die ein solches Verhalten zeigen die Wahrheit sagen ist eher gering.

Leonhard

MEIN SENF ZUR SACHE!!!

Wer Menschen wie Alfred in solch ehrabschneidender Form ohne jeglichen ersichtlichen Grund angeht bestreitet in aller Regel der Fälle alles außer seinem Unterhalt.

Dennis

Der Grund sind die Kommentare von Alfred. er unterstellt anderen Neid und mangelnde Intelligenz und lässt keine Gelegenheit aus seinen angeblichen Erfolg seinen Besitz usw. auch wenn es nichts zur Sache tut anderen unter die Nase zu reiben. Womit wir bei meinem ersten Kommentar wären. Aber vielleicht hat der ein oder andere ja auch mehrere Profile hier.

Leonhard

Mag sein, dass der eine oder andere mehrere Profile hat, meinetwegen auch mehrere Ehefrauen, mir reicht in beiden Fällen die einfache Ausführung, spart Nerven!

Was ich angemeckert habe ist auch was anderes: In einem Buch steht „die Würde des Menschen ist unantastbar …“, irgend welche Einschränkungen in Bezug auf Alfreds Kommentare werden hierbei nicht als Ausnahmetatbestand erwähnt!

Ich schätze Alfred als einen sehr kompetenten Fotografen mit enormem Fachwissen, seine Art sich auszudrücken, die nehme ich so, wie sie ist, jeder hat seine Eigenheiten. Solche Eigenheiten haben dann auch immer unterschiedliche Gründe, die mich aber nichts angehen, kann beim einen oder anderen z.B. daran liegen, dass er besser nicht auf einen Fachidioten (meinetwegen Steuerberater oder ähnliches) hätte hören sollen, jeder Lebensweg ist anders.

Dennis

Und ich habe mit Sicherheit von niemandem die Würde angetastet oder bin, wie du geschrieben hast, Alfred in ehrabschneidender Form angegangen oder was auch immer du mir mit deinen Kommentaren auch meinst. In einem Buch steht auch was von Meinungsfreiheit.

N1USER

Mein Senf zur Sache: Das Ausrufezeichen ist kein Herdentier!

Dennis

Du meinst wohl: Satzzeichen sind keine Rudeltiere, sondern Einzelgänger! Oder???

N1USER

Ganz genau! Beim Fragezeichen bin ich mir aber inzwischen nicht mehr ganz so sicher.

moss

Weniger Umsatz heisst nicht automatisch weniger Gewinn.
Einige Autohersteller im gehobenen Segment haben dies gerade sehr genau verstanden.

Alfred Proksch

Hallo Moss,

bei den von Dir angesprochenen Automobil Herstellern stell sich mir eher die Frage auf wessen Kosten die Dividende für die Aktionäre entstanden ist. Die Kundschaft von Luxusartikeln bezahlt die geforderten Preise wie man sieht anscheinend gerne, liegt vielleicht daran das Vater Staat Luxuslimousinen und Sportwagen einen Platz im Firmenfuhrpark gewährt.

Gerne glaube ich dir das kein Neid vorliegt.

Manches mal vergesse ich das meine Situation nicht „normal“ ist. Soll ich mich für Erfolg vielleicht schämen oder die Früchte dessen verstecken? Anders herum wird ein Schuh daraus weil wer anderen den Erfolg nicht gönnt ist sich bewusst das er selbst etwas falsch gemacht hat sofern die Intelligenz zur Selbsterkenntnis vorhanden ist.

Rawbert

Zum Erfolg gehört oftmals auch Glück, das man ebenso jmdn. gönnen kann.

moss

;-))

Cheryll

Sony Deutschland hat eine Cashback-Aktion am laufen, womit Preiserhöhungen abgefedert werden könnten. Rückwirkend bis zum Oktober 2020 kann man nach Kauf einer Sony Kamera: 3 x 100 Euro cashback für bis zu 3 Objektive von Sony bekommen. Die Aktion läuft bis März 2023: https://www.sony.de/cashback/welcome-to-alpha

X9000000

Sony wird gesehen haben das viele für eine Gebrauchte 6400 fast Neupreis zahlen.

Thomas S

Träum weiter

X9000000

Auf Ebay kostet eine gebrauchte A6400 nicht selten 850-900 also NP. Und jetzt geh schlafen.

moss

900 ist schon ein Schnäppchen, mit Kit-Objektiv sind schon viele über 1.000,- drin.

Dietmar

Für etwas was es nicht zu kaufen gibt macht auch eine Preiserhöhung keinen Sinn.
oder habe ich etwas nicht verstanden ?

Rolf Carl

Für Sony macht das schon Sinn: überhöhte Preise kassieren und in einem Jahr liefern. Gute Strategie, oder nicht?

Georg

Im Moment verstehe ich das alles in Europa nicht mehr, dieser unsägliche Waffengang in der Ukraine. Für mich sind Investitionen für meine Hobbys nicht mehr Wichtig. Die Warenströme funktionieren nicht mehr, durch Knappheit der Güter explodieren die Preise, da sind Ausgaben für Knipsereiartikel in der Rangfolge der Prioritäten an allerletzter Stelle.

joe

Bitte nicht immer die Themen vermischen, Corona hatten wir schon mehrfach, Ukraine, Putin, Krieg hatten wir auch schon. Wir finden das alle nicht gut, aber 100 mal darüber reden nützt niemandem, nur aktiv helfen hilft. Ich fotografiere momentan so viel wie noch nie, probiere Neues aus, scheitere, aber ich habe auch Erfolge, würde gerne das ein oder andere Objektiv kaufen, allerdings mache ich die Preistreiberei nicht mit und das hat nichts mit der aktuellen Situation zu tun, denn Krieg, Elend, Armut, Hunger, Ungerechtigkeit ist ein Dauerzustand, nur weil es jetzt bei uns um die Ecke ist, meinen alle betroffen sein zu müssen.

Georg

Lange habe ich überlegt, ob ich auf deine Zeilen antworten sollte. Es gab gute Argumente für ein Nein und auch für ein Ja. Ich betrachte dich hier als eine Person, die mit viel Vernunft Handelt und Denkt. Das war dann der Ausschlag für diese nachfolgenden Zeilen.
Ich möchte dir nicht widersprechen, das liegt mir fern.

Schon werden des Studiums hatte ich Kontakte zu der Ukraine und später auch beruflich. Auch nach nahezu 50 Jahren sind aus der Studentenzeit gute Kontakte gepflegt worden.

Ja, und aktuell sind bei mir zu Hause Flüchtlinge als Gast. Da bekommt man zwangsläufig auch Dinge aus ihrer Heimat mit, das wird im Fernsehen so nicht gezeigt.Die täglichen Anrufe in ihre Heimat, und auf einmal tönen dort die Sirenen, oder man berichtet von Gräueltaten der Invasoren, also Folter, töten von Bewohnern, Vergewaltigungen, Beschießung von Krankenhäuser, Scharfschützen beobachten Straßenzüge, es werden Flächen vermint und vieles andere.

Das hat mein Denken an neue Kameras nachhaltig beeinflusst.
Es ist schon ein Unterschied, ob man zu Hause im bequemen Sessel bei einem Bierchen das alles konsumiert oder aber unzensiert diese Dinge direkt mitbekommt.

So ist mein Post zu verstehen.

Leonhard

Verstehe nun die Aufregung nicht so wirklich!

Alles wird teurer, merkt man ja an allen Ecken und Enden. Aus dem „Wohlstand für alle Luftballon“ geht jetzt die Luft raus, weswegen die Kamerahersteller auch bei den mittelpreisigen Modellen schon länger nicht mehr investieren, die werden sich bald so oder so die meisten dieser Käufer nichts mehr leisten können.

Und die Hoffnung, man könne bei Konsumgütern auf Preisnachlässe warten sehe ich eher im Bereich des Wunschdenkens angesiedelt, wird eher alles noch im Preis anziehen und dann erledigt sich auch der Chip-Mangel.

Habe allerdings die Hoffnung, dass sich bei Immobilien die Preise irgend wann wieder nach unten bewegen, wenn die Blase platzt und die Banken nicht mehr so das Füllhorn der Kreditvergabe aufblasen sollte man da mit dem einen oder anderen Verkäufer reden können, zumal binnen 2 Jahren wohl einige Zwangsversteigerungen den Markt beleben werden. Bin gerade am suchen, was da zur Zeit für Vorstellungen herrschen ist einfach nur noch gaga, 1 Mio für eine Ex-Pension, oben drauf dann noch mal 15% Kaufkosten und dann schreibt der Makler was von 60.000 € Investitionen, würde mal laienhaft annehmen, der hat da eine Null vergessen, bis die Hütte auf dem Stand wäre.

ccc

Zustimmung!
Makler-Angaben zu notwendigen investitionen kann man immer zumindest verdopplen, meistens verfünffachen. Und manchmal muss man wohl mal 10 rechnen. :-\

Leonhard

Dafür sind bei Flächenangaben gewisse Vorsichtsregeln zu beachten!

Alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr und stammen vom Eigentümer oder Dritten, von kaufmännischer Sorgfalt haben gewisse Handelsleute genau so wenig gehört wie Pferdehändler auch.

Das krasseste Beispiel welches ich gesehen habe war ein 2.000qm Grundstück, dummer Weise wurde vergessen, dass es sich um 1.000qm Baufläche und 1.000qm quasi wertlosen Wald handelt. Gut dass es vom Katasteramt kleine Pläne gibt, auf Maßstab sei dabei gerne gepfiffen.

Um mal zum Thema zurück zu finden, ich habe gehört, wer es in dieser Branche übertreibt, der landet bei den Kameraherstellern, womit sich einige Aussagen zu Bildrauschen, Serienbildgeschwindigkeiten und Videogröße beim Sensor dann besser verstehen lassen würden!

joe

Bei den Wohnungen und Häusern die ich gekauft habe, hatte ich immer ein Massband dabei. Bei keinem haben die m2 Angaben gestimmt. Abweichungen bis Minus 10%! hilft sehr gut bei Preisverhandlungen. Und Baukosten kann ich ziemlich gut selbst ausrechnen. Überschlagsmässig: Bad 20’000.-, Küche 30’000.- sehr guter Holzboden 30’000.-/100m2, Fenster je nach Qualität 500.-bis1’500.-/m2 usw. Natürlich kriegt man manches bei IKEA oder OBI billiger, aber wenns gut werden soll…

PGS

Der Hauptgrund für steigende Kamerapreise ist der ins bodenlose gefallene Umsatz klassischer Kameratechnik. Wenn die 15 Millionen Investition für ein neues Modell nun mit 1 Million Kameras oder mit 80.000 Kameras herausgeholt werden müssen, ist es schon eine andere Kalkulation.

Alfred Proksch

Servus PGS

mit Deiner Feststellung hast Du mitten ins Schwarze getroffen. Für mich der sich sogar im „Ruhestand“ mit geschäftlichen Zahlen beschäftigen muss ist der allgemeine Niedergang der Fotoindustrie nur eines der warnenden Beispiele.

Die fotografische Tätigkeit war lange Zeit mein liebste Kind weil die Freude daran im Vordergrund stand. Meine anderen Geschäftsfelder sind und waren bis heute ertragreicher. Als meine Zahlen und eine gründliche Analyse über das Umfeld der zur Fotografie gehörenden medialen Gewerke abgeschlossen war musste ich schweren Herzens feststellen das der betriebene Aufwand auch zukünftig keine Besserung bedeuten wird.

Positiv ist: Das Studio ist jetzt ausschließlich für den privaten Gebrauch und zur kreativen Erbauung freigegeben.

Weil der Überblick fehlt herrscht vielfach die Meinung vor das technische Meisterleistung und niedrige Preise zu alter Größe führen. Für mich eine Sache des „sehen wollen“. Verständlich aber leider eine Illusion.

Stefan Komarek

Uje, uje. Wo findet dieser total Verfall denn statt? In Japan kaum, in China auch nicht.

CIPA-Umsätze – Kameras und Objektive

2019: 928 Mill. Yen
2020: 627 Mill. Yen
2021: 829 Mill. Yen

Ein starker Einbruch von 2019 auf 2020, aber 2021 schon wieder gut erholt. Der Umsatz vom Jan 2022 liegt übrigens 18% über Jan 2021.

Es kommen auch immer mehr Chinesen auf den Markt, deren Umsätze bei CIPA nicht erfasst werden.

Ich habe gelacht, als ich das las. Vor zwei Wochen kam Canon mit „nur“ 10%, und was haben die Leute sich aufgeregt. Canon RF-Objektive: Preiserhöhung von 10 % geplant? (photografix-magazin.de)

Wenn ihr euch mal wirklich empören wollt, geht in den Supermarkt. Da liegen die Preiserhöhungen bei 40%, 50% oder mehr, und liefern können die auch nicht. Nudeln, Reis, Öl? Regale leer. Aber geht zu Fuß, mit dem Auto zu fahren könnt ihr nicht mehr bezahlen.

Alfred Proksch

Hallo Stefan Komarek

das mit den Prozentangaben verschleiert vieles. 2010 wurden 210 Millionen digitale Kameras verkauft. Letztes Jahr gerundet 10 Millionen Stück. Von einem Rückgang kann da keiner sprechen – Für mich nennt sich das Absturz.

Wenn die Smartphones mit dazu zählen würden sähe das freundlicher aus.

Mit den Lebensmittelpreisen und auch mit der Energie liegst Du richtig.

Alfred Proksch

Zahlendreher es waren 120 Millionen digitale Kameras.

Stefan Komarek

Es geht um Umsätze, nicht um Stückzahlen. Ich will meine Arbeit in Geld bezahlt haben, also müssen Umsätze her. Das dürfte auch für die Angestellten der Fotofirmen gelten, ebenso für die Lieferanten. Dass Aktionäre glücklich sind, wenn man ihnen Glasmurmeln liefert (das wären große Stückzahlen) habe ich noch nie gehört. Auch die wollen Geld aufs Konto.
 
Ob es einer Firma gut oder schlecht geht, entscheidet sich an Umsatz und Ertrag.
 
In analogen Zeiten wurden ca. 4-6 Mio. ILCs (SLRs) pro Jahr verkauft. Das sind Größenordnungen, die auch heute noch für ILCs gelten. Der Digitalmarkt hatte um 2010 eine Blase. Die Technologie war neu, es gab fast nur Neukunden, die in kurzer Zeit von analog auf digital wechselten. Das Maximum für die ILCs lag 2012 bei 20 Mio. Dazu kamen noch 100 Mio. Kompakte – wie gesagt, Blase. Diese Technologie hat mich schon in analogen Zeiten nicht interessiert, interessiert hier im Forum auch keinen und ist fast völlig an die Smartphones übergegangen.
 
Man kann doch nicht immer einer Blase nachweinen.

Alfred Proksch

Hallo Stefan

was einmal war ist Schnee von gestern. Persönlich ist meine Zufriedenheit mit dem verwendeten Equipment sehr groß, das war sie aber auch schon zu Canons 5D Zeiten. Die Verbesserungen bei Spiegellosen haben ein Niveau erreicht welches nur noch in kleinen Schritten verbessert werden kann. Wer unter diesen Umständen an der Bildqualität mäkelt wird auch mit der übernächsten Kamerageneration keine besseren Fotos machen.

Es ist eine irrige Meinung das mehr Technik zu steigenden Umsätzen führen wird. Der Nutzen für den Kunden ist DAS Argument. Das E-Bike wird nicht wegen dem tollen Elektromotor gekauft sondern weil der Kunde sich weniger anstrengen möchte, er kauft den Nutzen.

Umsatz und Ertrag sind wie du richtig schreibst die Zauberworte für jedes Unternehmen. Die gesamte Höhe des Umsatzes und des Ertrages entscheiden darüber ob ein Investment interessant ist. Was da produziert wird? Wen juckt das schon im sekündlichen Börsenhandel.

Sony ist als Ganzes von Interesse, die einzelnen Sparten innerhalb des Konzernes müssen rentabel arbeiten. Foto spielt dabei eine kleine Rolle. Preise für einzelne Foto-Produkte? Egal solange der Absatz und die Rendite stimmen.

moss

Nun ja, das gibt es schon noch einige Verbesserungen, an denen gearbeitet wird, u.a. der organische Sensor, der, wenn mal ausentwickelt, schon eine Revolution darstellt, denn der Dynamikumfang steigt dann um das bis zu 100-fache, was das bedeutet, brauche ich ja nicht zu erklären.
Für Unternehmen steht immer die Rendite im Vordergrund, viel Umsatz bedeutet nicht automatisch viel Gewinn, auch wenn eine erhöhte Stückzahl sich natürlich in den geringeren Herstellungskosten/Stück widerspiegeln kann.

joe

Stefan, ich finde die Preiserhöhungen super, denn ich habe noch nie weniger Geld ausgegeben als momentan. Ich verbrauche einfach weniger, fahre langsamer oder mit dem E-Bike und vor allem mache ich keine Neuanschaffungen. Würden sich alle etwas einschränken würden die Preiserhöhungen verpuffen. Hier in der Schweiz gibt es übrigens das RF 70-200/4 für 1’389.-CHF (1’350.-€) CANON RF 70-200mm F4L IS USM Zoomobjektiv kaufen | MediaMarkt oder das RF 100/2.8 Makro für 1’339.- CHF(1’290.-€) Canon RF 100mm f/2.8L Macro IS USM 4514C006 Premium Garantie – Günstig kaufen (fust.ch), obwohl die Objektive so billig sind wie noch nie kaufe ich trotzdem nicht, vor einem halben Jahr hätte ich bei beiden zugeschlagen, aber inzwischen ist mein „GAS“ im negativen Bereich. Es macht mir Spass, dass ich ohne diesen „Kaufzwang leben kann und fühle mich trotzdem (oder gerade deswegen) hervorragend!

Steffen Schöwel

Ich habe mir schon eine Sony Alpha 7 IV kaufen wollen, meine 6400 stand zum Verkauf . Gott sei Dank habe ich mich kurzfristig unentschieden und alles bei APSC behalten. Mittlerweile habe ich die tollen Videofunktionen meiner Kamera entdeckt und bestelle jetzt einen Haufen Kram bei Sallrig und bin am Filmen!

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