Objektive

Tokina FIRIN 20mm f/2 mit Autofokus für Sony E-Mount präsentiert

Tokina hat ein neues Objektiv für spiegellose Vollformatkameras von Sony vorgestellt, das FIRIN 20mm f/2 inklusive Autofokus.

Neues Tokina Objektiv für Sony Kameras

Nachdem Tamron heute bereits das erste eigene Zoom-Objektiv für Sony E-Mount Kameras vorgestellt hat, zieht nun auch Tokina nach und enthüllt mit dem FIRIN 20mm f/2 ein neues Objektiv für spiegellose Vollformatkameras aus dem Hause Sony.

Tokina FIRIN 20mm f/2 für Sony E-Mount, gibt es das nicht schon? Doch, gibt es. Aber die alte Version dieses Objektivs (siehe hier bei Amazon) kommt ohne Autofokus daher, während die neu vorgestellte Version einen solchen zu bieten hat. Das manuelle 20mm f/2 wird Tokina allerdings nicht aus dem Sortiment nehmen, vielmehr sollen beide Objektive parallel vertrieben werden, sodass man sich als Nutzer entscheiden kann, ob man die Version mit oder ohne Autofokus erwerben möchte.

Keine Änderungen bei der Konstruktion

Der Aufbau der beiden FIRIN 20mm f/2 Objektive ist identisch, wir haben es hier also mit 13 Elementen in 11 Gruppen und zwei asphärischen Elementen zu tun. Der Autofokusmotor des neuen Objektivs soll besonders schnell und leise arbeiten und ist natürlich voll mit Hybrid-AF-System von Sony kompatibel.

Das neue Tokina FIRIN 20mm f/2 FE AF soll ab Mai 2018 erhältlich sein, ein Preis steht noch nicht fest.

Langsam aber sicher scheinen immer mehr Dritthersteller Objektive für die spiegellosen Vollformatkameras von Sony anzubieten. Tamron ist nun mit an Bord, Tokina ebenfalls, Sigma wird voraussichtlich in Kürze nachziehen. Damit werden Sony A7, A7r, A7s und A9 natürlich etwas attraktiver, denn bisher war das überschaubare Angebote an Objektiven für viele ein Grund, nicht zu Sony zu wechseln. Hoffen wir mal, dass in den nächsten Monaten weitere interessante Sony E-Mount Objektive folgen werden.

Hinweis: Das Beitragsbild über dem Artikel zeigt das „alte“ 20mm, also die Version ohne Autofokus.

Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit mehr als 2.300 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

10 Kommentare

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    • Es ist nicht schwierig, solche Objektive auch für andere Hersteller anzubieten. Bloß: Deren Gehäuse erreichen bei weitem nicht die Stückzahlen wie die bestens eingeführten Sony-Kameras. Sony war der mögliche Innovator. Sony hat als erste Systemkameras vorgestellt, und diese bieten inzwischen enorme Vorteile, so dass viele Profis auf Systemkameras umsteigen, weil sie nicht mehr schleppen wollen als nötig . Warum soll man Objektive herausbringen, die sich nur an wenigen Kameras verwenden lassen? Das kann nur ein Flop werden. Bei annähernd gleicher Qualität sollte man deshalb immer eine Marke wählen, die weit verbreitet ist. Grundsätzlich sind solche Marken auch preiswerter, weil sie in größeren Stückzahlen gefertigt werden und deshalb von der economy of scales profitieren. Dieser Aspekte übrigens für alle Industrieprodukte, also auch für Autos usw.

      • das ist nicht ganz richtig. die ersten spiegellosen systemkameras waren mft-kameras. 😉
        hier gibt es auch noch nicht viele fremdhersteller.
        ich glaube eher, daß diese hersteller sich auf sony stürzen, weil von sony selbst nichts kommt. ihre objektive sind somit „konkurenzlos“.

      • Counsel,
        es ist nicht schwierig?
        Also Sigma durfte schon mal einen Millionenbetrag an Nikon wegen Patentverletzungen bezahlen 💰
        Entweder geht man Partnerschaften ein wie Pentax/Tokina, Fuji/ Zeiss oder Sony/ Zeiss oder man betreibt Re Engineering. Da zweites auch nicht ohne Kosten verbunden ist lohnt sich der Aufwand für kleinere Hersteller vielleicht nicht….
        Sigma ist zum Beispiel Mitglied vom FT Konsortium und könnte ohne weiteres Objektive anbieten aber viel passieren tut da auch nicht…