Fujifilm Objektive

Tokina präsentiert zwei neue Objektive für Fuji Kameras

Tokina hat zwei neue Objektive für Fuji Kameras präsentiert, ein 23mm f/1.4 und ein 33mm f/1.4. Blind kaufen sollte man die Objektive allerdings nicht.

Mit einer großen Auswahl an Fremdhersteller-Objektiven ist man als Fuji Fotograf nicht unbedingt gesegnet, auch wenn es Grund zur Hoffnung gibt, dass Sigma ab 2021 eigene X-Mount-Objektive anbieten wird. Umso schöner, dass nun zwei neue Gläser aus dem Hause Tokina kommen, welche an Fujis spiegellose APS-C-Kameras passen.

Details zu den zwei neuen Tokina Objektiven

Es handelt sich dabei um das Tokina atx-m 23mm f/1.4 X und das Tokina atx-m 33mm f/1.4 X. Die Objektive bieten laut Hersteller einen schnellen Autofokus, außerdem lässt sich der Blendenring verriegeln. Die Blende ist stufenlos, was die Objektive grundsätzlich auch für Videografen interessant macht.

Die optische Konstruktion besteht im Falle des 23mm Objektivs aus elf Linsen in zehn Gruppen und im Falle des 33mm Objektivs aus zehn Linsen in neun Gruppen. Die Naheinstellgrenze liegt bei 300mm (23mm Objektiv) und 400mm (33mm Objektiv), während sich das Gewicht bei beiden Gläsern auf rund 280 Gramm beläuft. Gegen Staub und Spritzwasser sind die Gehäuse nicht abgedichtet, auch auf einen optischen Bildstabilisator muss man verzichten.

Objektive von Viltrox die bessere Alternative?

Die Brennweiten werden dem ein oder anderen Fuji Fotografen sicherlich bekannt vorkommen, denn die beiden Tokina Objektive scheinen baugleich mit dem Viltrox 23mm f/1.4 und dem Viltrox 33mm f/1.4 für Fuji Kameras zu sein, gleichzeitig sind sie mit Preisen von 499 Euro (23mm) bzw. 439 Euro (33mm) aber deutlich teurer. Die Viltrox Objektive kosten im offiziellen Store dank Black Friday Sale aktuell nämlich nur rund 250 Euro bzw. 210 Euro – das ist gerade mal die Hälfte!

Spontan würden wir also sagen: Finger weg von den Tokina Objektiven. Einziger relevanter Unterschied zu den Viltrox Objektiven könnte der sein, dass Tokina offiziell die X-Mount-Protokolle von Fujifilm erworben hat, während Viltrox Reverse-Engineering betrieben hat. Das würde die höheren Preise erklären und könnte darauf hindeuten, dass der Autofokus der Tokina Objektive etwas besser ist. Das vermutet zumindest DPReview. Ob das alleine aber den deutlich höheren Preis rechtfertigen würde, ist fraglich.

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Mark Göpferich

Mark Göpferich

Gründer von Photografix und freiberuflicher Redakteur, der sich seit vielen Jahren immer wieder aufs Neue von Fotografie und Kameras begeistern lässt. Mit rund 4.000 Artikeln hier auf Photografix inzwischen so etwas wie ein Experte für neue Kameras.

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